Gleich.
I Slt Sa- Inen Lnl- entschieden > mutig, m ruhigen eine kla- n Poll, en Singe- i Streitig- hland und
bury er- lstagabmd, >5 Prinzen daß der i Hitler leraden )eutschland
^lht.
wendige
"Pier und ü ^tsen- ö Deutsch- ■? Auf, "nden, ob 5 ®Is eine ober nur !n- Einige utung die, ,Behaup. übrig ge. ■"ben der Moment« es „Echo 's Thron- r deutsch, m worben ;inerlei hege. Die l daß die n London en Schritt
Zd SIS i’ l} der Elende, n werden.
nister-
Sef’0| tv
arm«/in
reM ifr
unflrt1 Mjttwoa) - auf die
Die P°’ rbtnienje; Will-
* ,v ir.hin fein'
i.
•Porte.
der Besich' ppen durch rsfahrt der ren Hafen nsporte und (£°’ Bersaglien M Kriegs' Kolonien Personen« n dem lar’ ! Truppe"' a" gehören, Zeitungen obilisierunS »e i» 6«1’
Aus aller Welt
terderOberaufsichtjapanischerTrup- pen von japanfreundlichen Personen verwaltet werden würde. Das japanische Kriegsministerium ist nach R e n g o der Ansicht, daß diese entmilitarisierte Friedenszone sich aus den bisherigen Abmachungen von selbst ergebe, daß alfo ein neuer militärischer Vertrag nicht mehr notig sei. Man wolle in dieser Zone ohne Verletzung der chinesischen Gebietshoheit die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Japan vorbereiten. Da die bisherigen politischen Behörden in diesem Gebiet im Auftrage der Nankingregierung tätig gewesen seien, so müsse man nach einer neuen Form der Verwaltung suchen, an deren Spitze bewährte japanfreundliche Personen berufen werden müßten.
Veschlüsse hoher japanischer Militärs.
Schanghai, 11. Juni. (DNB.) In Tientsin wurde am Dienstagnachmittag von h o h e n 1 a p anischen Militärs eine Sitzung abgehalten In dieser Sitzung wurde beschlossen, die^ch^ne^l^ch^
Tokio, 11. Juni. (DNB.) Der stellvertretende japanische Kriegsminister Haschimoto teilte am Dienstag dem Staatssekretär des Kabinetts S ch i- raje mit, daß der Leiter der chinesischen Militärkommission in Peiping, Kriegsminister General Ho, im Auftrage der Nankingregierung die Forderungen Japans angenommen habe, so daß eine friedliche Lösung des neuen japanisch-chinesischen Streitfalls bevorstehe. Ministerpräsident Okada machte im Kabinettsrat eine entsprechende Mitteilung. _
Inzwischen werden die P lä ne I ap an s in N o r d ch i n a in der japanischen Presse offen und ausführlich behandelt, und zwar unter dem Schlagwort „Nordchina den Nordchinesen". Unter „Nordchina" wird dabei ein Gebiet verstanden, daß sich südlich etwa bis zum S) v - angho erstreckt. Aus diesem Gebiet sollen nach den japanischen Wünschen alle führenden Persönlichkeiten, die gegen Japan oder gegen Mandschukuo eingestellt sind, entfernt, die entsprechend eingestellten Organisationen unterdrückt und alle chinesischen Truppen zurückgezogen werden. Auf diese Weise würde Nordchina eine riesige „entmilitarisierte Zone" werden, die u n -
Friede zwischen den Böltern!
Oie notwendige Entgiftung der Dolkstumsfragen.
Don unserem zur Königsberger DOA.-Tagung entsandten $. M.-Sonderberichterstatter.
Der Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit wird ausgedehnt auf die Ehefrauen:
Sfera Chaja Pfemfert, geb. Hamm, geb. 31.3.1883, Betty Schneider, geb. Lueddemann, geb. 5. 6.1895. Das Vermögen sämtlicher obengenannten Personen ist beschlagnahmt worden.
Gute Eindrücke in Deutschland
Erklärungen des Ministerpräsidenten von Südaustralien.
Berlin, 11.Juni. (DNB.) Der Minister- Präsident und Schatzkanzler von Südaustralien Layton Butler weilte dieser Tage zu einem Besuch in Deutschland. Vor seiner Heimreise, die er am Dienstag antrat, hatte er ein Gespräch mit dem Berliner Reuter-Vertreter, in dem er seine größte Zufriedenheit über alles zum Ausdruck brachte, was er in Deutschland gesehen hat. Mr. Butler erklärte, daß sein Aufenthalt in Deutschland ihn außerordentlich gefreut habe und er ganz besonders die Gastfreundschaft aller derer, mit denen er zusammengekommen sei, schätzen gelernt habe. Besonders beeindruckt habe ihn die Emsigkeit und Entschlossenheit, mit der das deutsche
lem Umfange wiederkehrt, umso schneller wird es möglich sein, diese als vorübergehend gedachte Maßnahme wieder aufzuheben und zur freien Wirtschaft zurückzukehren. In psychologischer Hinsicht wird diese Maßnahme zweifellos befreiend wirken. Bereits feit der letzten Rundfunkrede des Danziger Senatspräsidenten Greiser, in der er seine Entschlossenheit bezeugte, unter allen Umständen das Gesetz des Handelns persönlich zu bestimmen, war eine zunehmende Beruhigung in Danzig festzustellen. Die Devisenbewirtschaftung, sowie die am Mittwoch erfolgende Erklärung des Senatspräsidenten vor dem Danziger Landtag werden ohne Zweifel den Eindruck der Stabilisierung in Danzig verstärken.
Im übrigen ist festzustellen, daß die Absicht der Danziger Regierung, den neubewerteten Gulden unbedingt stabil zu halten, auch im gemeinsamen Interesse der durch die Zollgemein- schast aufs engste verbundenen Länder Danzig und Polen liegt. Es kann mit Befriedigung fest- gestellt werden«, daß gerade in den letzten Tagen auch von maßgeblichen polnischen Stellen diese Auffassung vertreten worden ist.
Der Danziger Volksiag einberufen.
Danzig, 11. Juni. (DNB.) Der Danziger Volkstag ist für Mittwoch 17 Uhr zur Entgegennahme der anqekündigten Erklärung des Präsidenten des Danziger Senats einberufen worden. Der Senatspräsident wird in dieser Erklärung grundlegend zu dem die weitere Entwicklung Danzigs bestimmenden politischen, wirtschaftlichen ' und finanziellen Fragen Stellung nehmen. Man kann annehmen, daß Präsident Greiser in diesem Zusammenhang dem Volkstag auch das angekündigte große Sparprogramm ovr- legen wird.
Devisenbewirtschaftung in Danzig
Einschneidende Verordnung des Senats.
Japans plane in Nordchina
Ausdehnung der entmilitarisierten Zone?
Abraham, Max, geb. 27. April 1904.
Brecht, Berthold (Bert), geb. 10. 2.1898.
Dr. Broszyner, Isaak David, geb. 11. 2.1901.
Dr. Budzislawski, Hermann, geb. 10. Februar 1901.
Bussemeyer, Friedrich Peter, geb. 25. 2.1906.
Crumenerl, Sigmund, geb. 19.1.1892.
Fehrl, Gustav, geb. 23.12.1890.
Dr. Goldmann, Nachum, geb. 10. 7.1894.
Gruschwitz, Max, geb. 9.10.1892.
Günther, Eduard Wilhelm Gustav, genannt Albert
Günther, geb. 11. 5.1869.
Dr. Häntzschel, Kurt Emil Richard, geb. 13. 7.1889.
Dr. Hegemann, Werner, geb. 15. 6.1881.
Dr. Hilferdiang, Rudolf, geb. 10.8.1877.
Dr. Hiller, Kurt, geb. 17. 8.1885.
Hirsch, Werner Samuel Heinrich, geb. 7.12.1899.
Dr. Hodann, Max, geb. 30.8.1894.
Höltermann, Karl, geb. 30. 3.1894.
Joel, Hans, geb. 1.11.1892.
Kummer, Friedrich, geb. 1. 6.1875.
Levy, Kurt, genannt Lenz, geb. 23.6.1901.
Liepmann, Max-Heinz, geb. 27.8.1905.
Mann, Erika, geb. 9.11.1905.
Dr. Marck, Sigfried, geb. 9.3.1889.
Mehring, Walther, geb. 29. 4.1896.
Mühsam, Kreszentia, geb. Elfinger, geb. 28.7.1884.
Ollenhauer, Erich, geb. 27.3.1901.
Pfemfert, Franz Gustav Hugo, geb. 20.11.1879.
Schiff, Victor, geb. 21. Februar 1895.
Schneider, Peter Josef, geb. 18.3.1882.
Seehof, Artur, geb. 9. 4.1892.
Steinfeld, Justin, geb. 27.2.1886.
Westheim, Paul, geb. 7. 8.1886.
Dr. Wolf, Friedrich, geb. 23.12.1888.
Dr. Wolff, Arthur, geb. 29. 4.1888.
Paskiel, Dave, geb. 16.8.1900.
Freih. v. Zedlitz-Neukirch, Dietrich, geb. 7. 7.1893.
Danzig, 11. Juni. (DNB.) Der Danziger Senat hat unter dem 11. Juni 1935 eine Verordnung erlassen, durch die bis auf weiteres im Gebiet der Freien Stadt Danzig eine Devisenbewirtschaftung eingeführt wird. Ihre Durchführung unterliegt einer Devisenstelle, deren Aufgabe es ist, die nach der Verordnung erforderlichen Genehmigungen zum Erwerb und zur Versendung ausländischer Zahlungsmittel, von Gold und Edelmetallen und zur freien Verfügung über sie zu erteilen. Das gleiche gilt für die Versendung von inländischen Zahlungsmitteln ins Ausland.
Diese Beschränkungen gelten auch für die Mitnahme von in- und ausländischen Zahlungsmitteln usw. im Reiseverkehr ins Ausland, sofern eine monatliche Freigrenze im Werte von 20 Gulden überschritten wird. Zuwiderhandlungen gegen die Verordnung werden streng bestraft. Ausländische Zahlungsmittel und Forderungen in ausländischer Währung dürfen gegen inländische Zahlungsmittel nur von der Bank von Danzig oder durch ihre Vermittlung erworben oder veräußert werden. Die Durchführung der Devisenbewirtschaftung obliegt einer Devisenstelle, die bei der Bank von Danzig eingerichtet ist. Im übrigen sind sieben Danziger Institute zu sogenannten Devisenbanken bestimmt worden. Während der Dauer der Devisenbewirtschaftung bleibt die Devisenbörse geschlos- s e n. Die Festsetzung von Kursen ausländischer Zahlungsmittel erfolgt in Zukunft durch die Bank von Danzig.
Hierzu wird von maßgebenden Danziger Kreisen mitgeteilt: Die Einführung der Devisenbewirtschaftung ist für ein so kleines Staatswesen wie Danzig naturgemäß eine außerordentlich schwerwiegende Maßnahme. Sie ist aber eine notwendige Folge der auf Grund un- kontrollierbarer Einflüsse in letzter Zeit betriebenen Devisenhamsterei. Je schneller das uneingeschränkte Vertrauen zum Danziger Gulden in vol-
chen und Merkspruch kommen je 57 Preise zur Verteilung, insgesamt also 114, dazu eine Reihe von Trostpreisen. Als erste Preise werden wechselweise Fahrten auf Kriegsschiffen oder Handelsschiffen gegeben. Für den Entwurf eines Zeichens wurden die ersten Preise wie folgt verteilt: 1. Preis: (Fahrt auf dem Pan- zerfchiff „Deutschland") Werner Wolfgang Dietrich, Kaiserslautern, 12 Jahre; 2. Preis Paul Schoor, Köln a. Rh., 13 Jahre; 3. Preis Ekkehard Hermes, Pillau, 12 Jahre. — Für den Entwurf eines Merkspruchs erhielten folgende Einsender die ersten Preise: 1. Preis Johanna Sauerland, .Leipzig, 14 Jahre; 2. Preis Annemarie Oswald, Pollanten (Bayr. Ostmark), 16 Jahre; 3. Preis Maria Lang, Aachen, 13 Jahre.
„Graf Zeppelin" wieder daheim.
Aus Anlaß der internationalen Luftfahrtausstellung stattete das Luftschiff „Graf Zeppelin" Lissabon am Pfingstmontag einen Besuch ab. Hunderttausende jubelten dem deutschen Luftschiff, das von seiner Brasilienreise zurückkam, zu. Da die vorgesehene Landung wegen Einsetzens der Dunkelheit nicht mehr möglich war, warf das Luftschiff über dem Flughafen Sinbra drei Postsäcke für ein wartendes deutsches Flugzeug ab und setzte dann seine Fahrt nach Friedrichshafen fort. Das Luftschiff ist Dienstag nachmittag unter Führung des Kapitäns P r u ß von feiner 5. Südamerikafahrt nach Friedrichshafen zurückgekehrt. Nach einer Rundfahrt über dem Bodensee erfolgte auf dem Werftgelände eine glatte Landung, zu der sich wieder eine begeisterte Zuschauermenge eingefunden hatte.
Riesenverkehr auf der Reichsbahn zu Pfingsten.
Die von der Reichsbahndirektion Berlin ermittelten Ziffern über den vom Wetter fo begünstigten Pfingftreifeverkehr lassen sowohl im Fern- wie im Vorortverkehr eine starke Zunahme gegenüber dem Vorjahr erkennen. Es sind an den Haupt- verkehrstagen 258 Vor- und Nachzüge und 15 Sonderzüge von Berlin abgegangen. Don ben Fahrkartenausgaben der 10 großen Berliner Fernbahnhöfe und den Ausgabestellen des MER.-Büros find an den Hauptverkehrstagen 421992 Fahrkarten ausgegeben worden oder fast 47 000 mehr als im Vorjahr. Das bedeutet im Vergleich zu 1935 eine Zunahme des Zugverkehrs um nicht weniger als 12 v. H. Auch die Berliner 8-Bahn hatte an beiden Feiertagen einen sehr viel stärkeren Ausflugsver- kehr als im Vorjahre zu bewältigen. Befördert wurden am 1. Feiertag 1 560 000 (1 440 000), am 2. Feiertag 1 700 000 (1525 000), also zusammen über drei Millionen Personen.
Ein Zwölfjähriger fährt auf dem Panzerschiff „Deutschland".
Im November 1934 rief der Reichsbund deutscher Seegeltung die Jugend zur Beteiligung an seinem Preisausschreiben für ein Zeichen und einen Merkfpruch über deutsche Seegeltung auf. Der Wettbewerb wurde am Skaaerraktag abgeschlossen. lieber 10 000 Zeichen und Sprüche wurden eingesandt. Jungen und Mädel aus allen Gauen Deutschlands, von der Wasserkante und den Bergen, aus dem Saarland und aus Ostpreußen haben in Wort und Bild gestaltet, was sie sich unter deutscher Seegeltung vorstellen. Für Zei-
Königsberg Pr., den 10. Juni 1935.
Die Ostlandtagung des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland hat in verschiedener Hinsicht den bisherigen Höhepunkt der Arbeit des VDA. gebracht. Aus den 5000 Tagungsteilnehmern, mit denen die ersten Pfingstveranstaltungen begonnen hatten, sind 50 000 geworden. Das ist ein Zeichen dafür, in welchem Maße die Gedanken der volksdeutschen Verbundenheit in Deutschland Widerhall finden, vor allem bei der Jugend. Hatte vor dem Kriege die Arbeit des VDA. wesentlich der sachlichen Betreuung der kulturellen Einrichtungen des Auslandsdeutschtums gegolten, so ist das gewiß nicht in den Hintergrund getreten; die Gelder, die von den Opfergemeinschaften im VDA. aufgebracht sind, übersteigen weit die früheren Zahlen. Aber heute ist wirklich die Masse der Jugend des Binnendeutschtums erfaßt. Was der VDA. nach außen leisten kann, stützt sich nicht etwa auf staatliche Zuschüsse oder großartige Stiftungen, sondern auf die Opfer- Pfennige, die von den Millionen aufgebracht werden, die in den Jugendgruppen überall im Lande zusammengefaßt sind. Als der VDA. mit seinen Volksdeutschen Pfingsttagungen nach dem Kriege begonnen hatte, war von vornherein der Versuch gemacht worden, die Jugend heranzuziehen und ihr das Erlebnis dieser in ihrer Art einzig dastehenden Kundgebung für das unverzichtbare Recht
Volk über alle Probleme auf finanziellem oder wirtschaftlichem Gebiet Herr werde. Am Schluß des Gesprächs erklärte Mr. Butler, daß er vor allem mit großer Bewunderung b i e Opferbereit- schäft erlebt habe, mit der das ganze deutsche V o l k den Willen seiner Regierung unterstütze.
Frankreichs Kamps um denFranc.
Aussetzung der Renten-Amortisation?
Paris, 12. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der stets gut unterrichtete Jnnenpolitiker des „E ch o d e Paris" will erfahren haben, daß die Regierung im Zusammenhang mit der Finanzsanierung auf einen aus der Zeit Poincarös stammen- den Plan zurückgreifen wolle. Er bestehe darin, die Amortisation der Renten solange auszusetzen, bis die durch die ersten Maßnahmen gegen die Spekulation erzielte Besserung der Rentenkurse die Auflegung einer konvertierten Anleihe erlaube, deren Erfolgsaussichten durch besondere, den Zeichnern gewährte Vorteile gesichert werden sollen.
Der französische Finanzminister hat am Dienstagvormittag eine ausgedehnte Besprechung mit dem Gouverneur der Bank von Frankreich gehabt. Nach Abschluß der Unterhaltung wurde aus einer Verlautbarung des Finanzministeriums bekannt, daß die Bank von Frankreich künftig keine Vorschüsse mehr auf Gold bewilligen wird, um die Spekulation — die im übrigen nachläßt — weiter zu bremsen.
Vom sozialistischen Parteitag.
Paris, 11. Juni (DNB.) Seit 24 Stunden befaßt sich der s o z i a l i st i s ch e Parteitag in Mülhausen mit dem Thema „Kampf um die Regierungsgewalt". Der Generalsekretär der Partei, Gene- r a c, forderte für den Fall der Machtergreifung die ganze M a ch t, um einen „totalen Sozialismus^ durchführen zu können. Ein anderer Redner meinte, die Zeit der Reden fei vorbei. Man müsse sofort zur revolutionären Aktion schreiten. Dagegen wurde von gemäßigteren Elementen erwidert, daß man sich nicht i n gefährliche Abenteuer stürzen dürfe. Ein Aktionsplan müsse vielmehr darin bestehen, praktische Lösungen zu finden, um die Wirtschaftskrise und die Arbeitslosigkeit zu beheben. Ein Abgeordneter trat für eine gemeinsame Aktion der S o z i a l i st e n und Kommuni st en ein. Nach achtstündiger ununterbrochener Sitzung, in der auch die Frage des Frauenstimmrechtes erschöpfend behandelt wurde, hat man sich auf Mittwochnachmittag vertagt. In der Mittwochsitzung wird über die vom Ent- schließungsausfchuß vorliegenden Resolutionen beraten und abgestimmt werden.
Kriegsschulden werden nicht bezahlt.
Washington, 11. Juni (DNB.) Nachdem bereits England die fällige Kriegsschuldenrate nicht bezahlt hat, haben nunmehr auch Italien und die Tschechoslowakei die Regierung der Vereinigten Staaten benachrichtigt, daß sie die Mitte Juni fälligen Kriegsschuldenraten nicht bezahlen werden.
Noch keine Waffenruhe im Ehaco.
Buenos Aires, 12. Juni. (DNB. Funkspruch.) Am Dienstag um 23 Uhr südamerikanischer Zeit sollte zwischen Bolivien und Paraguay ein Abkommen über Waffenruhe im Chaco unterzeichnet werden, das von den in Buenos Aires tagenden Vermittlern entworfen worden war. Das Abkommen sollte, Pressemeldungen zufolge, unter anderem die sofortige Einberufung einer Friedenskonferenz, die Festsetzung des Zeitpunktes für die Einstellung der F euertöt igfeit und die Einsetzung einer internationalen Kommission zur Festlegung einer neutralen Zone vorsehen. Nachdem sich Bolivien bereits am Nachmittag mit dem Abkommen einverstanden erklärt hatte, teilte der paraguayische Außenminister wenige Minuten vor dem festgesetzten Zeitpunkt der Unterzeichnung mit, daß er das Abkommen nicht unterzeichnen könne, da es keine Garantien enthalte. Er müsse deshalb erst bei seiner Regierung rückfragen. Die Antwort der Regierung von Paraguay steht zurzeit noch aus. In Buenos Aires hat dieser merkwürdige : Zwischenfall starkes Befremden heroorgerufen.
Wie das deutsche Volk mit seinen hundert Millionen unter dem Schicksal steht, daß jeder dritte Deutsche außerhalb der Reichsgrenzen lebt, so sind auch die meisten anderen Völker nicht dazu in der Lage, eine wirkliche Uebereinftimmung zwischen den Staatsgrenzen und den Volksgrenzen herbeizuführen. Tragen wir bei dieser Sachlage dem göttlichen Recht Hoffnung, uns zu dem Volkstum zu bekennen, in das wir hineingeboren sind, so zielt das nicht auf irgendwelche Grenzkorrekturen ab. Wer sich zur Erhaltung der eigenen Art bekennt, kann nicht den imperialistischen Wunsch nach Beherrschung und Unterdrückung fremden Volkstums haben.
Rust hat denn auch tm Anschluß an die früheren Feststellungen des Stellvertreters des Führers, Heß, und des Reichsinnenministers Frick noch einmal unterstrichen, daß die deutsche Volkstumsbewegung nicht im Auftrage des Staates durchgeführt wird, weil der Staat feine Grenze an den Grenzen des Reiches hat, und daß auch die NSDAP, als teil- staatliche Organisation nicht die Führung dieser Deutschtumsbew^gung beansprucht. Diese Bewegung, die ihren Sinn nur dadurch hat, daß sie keine staatlichen Grenzen kennt und lediglich auf bas Volkstum sieht, wo es auch seine staatliche Heimat gefunden haben mag, kann nur von denen, die sie tragen, im eigenen Auftrag durchgeführt werden. Aus dieser klaren Erwägung heraus hat der Reichserziehungsminister an die in Betracht kommenden Völker das Angebot gemacht, der Friedenspolitik zwischen den Staaten, für die vom Führer in den 13 Punkten der letzten Reichstagsrede die Grundlagen gegeben worden sind, nun auch die Friedenspolitik zwischen den Völkern und ihren freien Volkstumsvertretungen folgen zu lassen.
So hat auf der Königsberger Tagung die folgerichtige Fortentwickelung der staatspolitischen Erkenntnisse des Nationalsozialismus und der Volkstumsarbeit eine Formulierung erfahren, die ein historisches Angebot an die Völker im zerrissenen Europa darstellt und einen Wendepunkt in der europäischen Nationalitätenpolitik bedeuten kann, wenn diejenigen, an die es sich richtet, das Angebot
des Volkstums zu vermitteln.
Gerade die Königsberger Tagung zeigt nun, daß die VDA.-Arbeit erst mit dem Durchbruch des völkischen Gedankens als tragender Grundlage des Staates wirklich fruchtbar geworden ist. Der tiefe Sinn dieses Zusammenklanges zwischen einer volksbewußten Staatspolitik und einer freien Volkstumsorganisation ist in einer hinreißenden Rede des Reichserziehungsministers R u ft so klar formuliert worden, daß auch böswillige Kritiker deutscher Volkstumsarbeit eigentlich zu einer besseren Einsicht kommen müßten. Gestützt auf den Auftrag des Führers und im unmittelbaren Anschluß an die große Friedensrede vom 21. Mai hat Reichsminister Rust dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß . . , .
nicht nur zwischen den Staaten, sondern auch zwi- so frei und ehrlich aufnehmen, wie es gemacht wor scheu den Völkern Frieden geschlossen werden möge, den ist.
Zusage auf Ausführung der japanischen Forderungen anzunehmen. Weiter wurde beschlossen, die planmäßig abzulösenden japanischen Truppen nicht in Nordchina verbleiben zu lassen, sondern sie am 16. Juni zurückzuziehen. Diejenigen Truppenteile jedoch, die in dem Verband der Kwantung-Armee längs der nordchinesisch-mandschurischen Grenze stehen, sollen von dieser Maßnahme ausgeschlossen bleiben. Ihr Abtransport soll erst dann erfolgen, wenn es zwischen Japan und China wieder zu normalen Beziehungen gekommen ist. Gleichzeitig wurde in dieser Sitzung von den hohen japanischen Militärs der Beschluß gefaßt, die Durchführung der von China angenommenen Forderungen einer scharfen Ueberwachung zu unterziehen.
DiedeutscheSiaatsangehöngkeik aberkannt.
Berlin, 11. Juni. (DNB.) Auf Grund des § 2 des Gesetzes über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit vom 14. Juli 1933 (RGBl. I, Seite 480) hat der Reichs- und preußische Minister des Innern folgende Reichsangehörigen der deutschen Staats - angehörigkeit für verlustig erklärt, weil sie durch ein Verhalten, das gegen die Pflicht zur Treue gegen Reich und Volk verstößt, die deutschen Belange geschädigt haben:
........... „~üi1i flutet alter Wogen -
°° pXJNLOP


