Der Volksgerichtshof in Mainz.
3 Mainzer Kommunisten wegen Vorbereitung zum Hochverrat und Sprengstoffverbrechens angekiagt.
ersten Sprengstoffdiebstahl im Gonsenheimer Steinbruch Anfang April 1931
ZU. Der 30jährige Bernhard Werz aus Finthen will damals mit Binnefeld zusammen auf einem Waldspaziergang ganz zufällig an der Sprengstoffkammer in der Gonsenheimer Gemarkung vorübergekommen sein und dann plötzlich — ohne irgendeinen Auftrag von anderer Seite — den Entschluß durch Durchführung des Einbruchs gefaßt haben. Etwendet wurden 25 Patronen Ammonit 5, ferner 13 Sprengkapseln und eine Ringzündschnur. Das gefährliche Material wurde in einem Sack versteckt und von Merz in seinem Garten in Finthen vergraben. „Alsdann ", so fuhr Merz in seiner Darstellung fort, „bei anderen Kommunisten Haussuchungen stattfanden, hatte ich keine Ruhe mehr und wollte das Zeug los werden. Ich gab es an Silz weiter, mit dem ich befreundet war, habe ihm aber keinen Auftrag erteilt, den Sprengstoff für mich oder eine andere Stelle aufzuheben." Erst nach seiner Verhaftung will Merz erfahren haben, daß der Sprengstoff seinen Weg zu den Mainzer Kommunisten genommen habe. Auf die Frage des Vorsitzenden, aus welchem Grunde er den Sprengstoff gestohlen habe, erklärte März: glaubte, daß ich ihn für die KPD.
brauchen könnte."
Binnefeld will natürlich auch nicht im Auftrag der KPD. gehandelt haben. Er ist nach seiner Darstellung ein bedauernswertes Opfer seines brennenden Interesses für geologische Fragen geworden. Er wollte im Gonsenheimer Steinbruch lediglich die verschiedenen Gesteinsschichten und ihre Ablagerungen, sowie die im Bruch angewandten Arbeitsmethoden studieren, lieber das Motiv zum Diebstahl befragt, mußte aber auch er eingestehen:
„Ich kann heute nicht leugnen, daß meine politische Einstellung mich zu der Tat veranlaßt hat. Ich glaubte seinerzeit, daß ich dies Pulver nach der Machtergreifung durch die KPD. gegen eine evtl. Gegenrevolution verwenden könnte." Der Vorsitzende hielt ihm die Unglaubwürdigkeit seiner Aussagen vor und wies ihn darauf hin, daß die KPD. bereit war, die Mittel des rücksichtslosesten Terrors auch schon vor der Machtergreifung, ja gerade zum Zwecke der Machtergreifung einzusehen.
Binnefeld will schließlich zu der Ueberzeugung gekommen sein, daß es das Veste wäre, den Sprengstoff zu vernichten; aber merkwürdigerweise blieb es bei den Kommunisten immer nur bei den guten Vorsätzen. Praktisch handelten sie stets wider ihre „bessere Einsicht" und taten alles, um der KPD. die Waffen und Sprengstoffvorräte zu erhalten. Einige Tage später will Binnefeld von Merz erfahren haben, daß dieser das Pulver zu Silz gebracht habe.
Im Jahre 1932 wurde Binnefeld in das Finthener Parteilokal geholt, wo sich zwei Mainzer Kommunisten, der 26jährige Andreas Seibert und der 31jährige August Barth befanden. Im Partei- lokal wurde ein Einbruch in die Budenheimer Steinbrüche besprochen, zu dem es aber nicht gekommen ist, weil Binnefeld angeblich keine Meinung .für die Sache hatte und den Diebstahl zu Hintertreiben suchte. Um der Forderung der Mainzer Kommunisten nach Sprengstoff nachzukommen, wurde einige Wochen später dem Mainzer Kommunisten Seibert die Beute aus dem Gonsenheimer Sprengstoffdiebstahl in einem kleinen Saal hinter dem Finthener KPD.-Parteilokal ausgehändigt. Silz und Binnefeld sind dabei zugegen gewesen..
Um die Frage, ob Binnefeld die Aushändigung des SprenDoffes an die Mainzer Kommunisten durch Silz veranlaßt hat, entspann sich eine lebhafte Debatte. Binnefeld suchte sich in diesem Punkte 3U entlasten. Silz blieb aber bei seiner Aussage, daß er den Auftrag von Binnefeld erhalten habe.
Silz ist übrigens unmittelbar beteiligt an dem in der Nacht zum 1. Marz 1933 verübten Einbruch in den Sprengstoffschuppen der Budenheimer Kalksteinwerke. Bezeichnend für die Um- sturzplüne der Kommunisten ist es, daß dieser Einbruch, bei dem den roten Plünderern riesige
Mainz, 11. April (LPD.) Seit heute tagt hier der erste Senat des Volksgerichtshofs, des höchsten deutschen-Gerichts, das in Hoch- und Landesverratssachen in erster und zugleich letzter Instanz zu entscheiden hat. Der Volksgerichtshof tagt in der Regel in Berlin, er hält aber auch Sitzungen in anderen Städten ab, wenn dadurch bei großen Prozessen an Kostenaufwand in ansehnlichem Ausmaß Ersparnisse erhielt werden können. Aus diesem Grunde hat der Volksgerichtshof bereits zweimal in Dresden und einmal in Hamburg getagt.
Bei dem Mainzer Prozeß gilt es, die Schlußabrechnung zu machen mit den hochverräterischen Umtrieben, die ihre Hauptstütze fanden in dem im Mai 1929 verbotenen berüchtigten „Roten Arontkampferbund" und feinen getarnten Rach- folge-Organifatlonen, in denen die theoretische und praktische Schulung für den gewaltsamen Umsturz, für den blutigen Bürgerkrieg durchgeführt und zu diesem Zwecke Waffen aufgestapelt und auch Sprengstoff-Diebstähle begangen wurden.
Auch durch die Hände der angeklagten 23 Mainzer und Finthener Kommunisten sind große Mengen von Sprengstoffen und Sprengkapseln gegangen. Dieses gefährliche Material rührte im wesentlichen aus zwei Spreng st osf- diebstählen her. Der erste wurde im Früh- jahr 1931 in einem Steinbruch bei Gonsenheim, der zweite in der Nacht zum 1. März 1933 in den Budenheimer Steinbxüchen begangen. Bei dem zweiten Diebstahl fielen den roten Plünderern 125 Kilo des hockbrisanten Sprengstoffs Donarit, 3913 Sprengkapseln, 60 Ringe Zündschnur, zahlreiche Glühzünder und Zündlichter in die Hande, während die Beute im ersten Falle weitaus geringer war. Das Diebesgut konnte zum Glück fast restlos von der Polizei in den Verstecken der roten Staatsfeinde aufgespürt und beschlagnahmt werdet.
Die Anklage geht neben Vorbereitung 3 um Hochverrat und Teilnahme an einer verbotenen politischen Vereinigung bei einem großen Teil der Angeklagten auch auf Sprengstoff- verbrechen und Vergehen gegen das Schußwaffen- und das Kriegsgerätegesetz. Die strafbaren Handlungen der Angeklagten gehen teilweise bis in das Jahr 1931 zurück und dauerten fort bis in das Jahr der nationalen Erhebung, in dessen Verlauf die nationalsozialistische Staatsführung dann dem Irrwahn des Kommunismus ein schnelles Ende bereitet hat. Dem Prozeßgegenstand kommt daher mehr eine historische, als aktuelle Bedeutung zu. Das Verfahren hat aber dennoch ein großes öffentliches Interesse, denn es wird erneut zeigen, daß das deutsche Volk durch den verbrecherischen Wahn roter Staatsfeinde, die kein Vaterland kannten, an den Rand des Abgrundes gebracht worden ist.
Den 23 Angeklagten stehen vier Verteidiger zur ©eite. Die Verhandlung, die im Mainzer Landgericht durchgeführt wird, dauert voraussichtlich eine Woche.
Vernehmung der Angeklagten.
Nach kurzer Feststellung der Personalien der Angeklagten trat der Vorsitzende in die Verhandlung zur Sache ein. Jedem der Angesckuldigten wurde zunächst Gelegenheit gegeben, sich über seinen Entwicklungsgang und seine persönlichen Verhältnisse zu äußern. Die meisten der Angeklagten stammen aus. armen und kinderreichen Familien und wollen durch die wirtschaftliche Notlage zu ihren Straftaten gekommen sein. Sie versprachen sich mehr oder weniger eine Förderung ihrer wirtschaftlichen Interessen durch den Beitritt zur KPD. Ausfallend ist, daß die Hauptbeschuldigten zum Teil von nationaler Gesinnung überfließen. Das gilt insbesondere von dem 34jährigen Peter Binnefeld aus Finthen, der in breiter Ausführlichkeit feine Verdienste um die Unterstützung des passiven Widerstandes und der Bekämpfung des Separatismus rühmte. Bei der Darstellung feiner Rolle innerhalb der KPD. war er allerdings weniger redselig, gab im übrigen aber zu, politischer Leiter und Gemeindevertreter der Ortsgruppe Finthen der KPD. gewesen zu sein. Die Verhandlung wandte sich sodann bem
Mengen von Sprengstoffen, Sprengkapseln und Zündern in die Hände fielen, zu einem Zeitpunkt begangen wurde, als das in Flammen aufgehende Reichskagsgebäude das Fanal zum allgemeinen Losschlagen abgeben sollte.
Die Hauptbeteiligten an diesem Sprengstoffdiebstahl, die Kommunisten Steigner, Frenz und Niko l a y , sind bereits vom Reichsgericht am 10. Februar 1934 zu Zuchthausstrafen dis zu acht Jahren verurteilt worden. — Sih will sich an die näheren Einzelheiten des Einbruchs nicht mehr erinnern, da er angeblich sinnlos betrunken gewesen sei. Das Rätsel, wie er in diesem Zustand aber längere Fahrten mit dem Fahrrad unternehmen konnte, weiß er selbst nicht zu lösen. Von Silz ist die Unterbezirksleitung der KPD. in Mainz von dem Sprengstoffdiebstahl unterrichtet worden. Angeblich hatte man dort für die Angelegenheit [einerlei Interesse. Es wurde ihm jedoch das Teilstück eines Zettels ausgehändigt und mitgeteilt, daß er demjenigen, der sich durch das andere Teilstück ausweisen werde, das Sprengstoffversteck zeigen
sollte. Das gefährliche Diebesgut war inzwischen in einem Schacht beim Schloß Waldhausen versteckt worden.
Zum Schluß der Nachmittagssitzung des ersten Verhandlungstages wurde der 27jährige Andreas K a st e l l o aus Mainz zur Frage des Waffen« Unterrichts vernommen. Wie von dem Mitangeklagten Lamby bestätigt wurde, hat Kastello feine Wohnung zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt. Kastello suchte seine Beteiligung jedoch einzuschränken. Er will angeblich erst nachträglich davon erfahren und dann die zur Erteilung des Unterrichts verwendete Remise ständig abgeschlossen haben. In seiner Wohnung sind übrigens von der Polizei u. a. eine Bombe, zwei Revolver und über 60 Schuß Munition gefunden worden. Kastello will die Bombe für einen harmlosen „Kanonen- schlag", d. h. einen Feuerwerkskörper gehalten haben. Er verwickelte sich aber in Widersprüche, als er zugab, die Furcht vor seiner persönlichen Festnahme habe ihn daran gebindert, den Kanonenschlag in den Rhein zu werfen. — Die Verhandlung geht am Freitagvormittag weiter.
50 Kilometer Straßenrennen Gießen — Marburg — Gießen.
Der Bezirk Gießen im Bund Deutscher Radfahrer (Gau Nordhessen) veranstaltet am kommenden Sonntagvormittag das Bezirksrennen über eine Strecke von 50 Kilometern. Der Start zu diesem Wettbewerb erfolgt am Schützenbaus, und ist auf 8 Uhr festgesetzt. Die Strecke füyrt innerhalb unserer Stadt durch die Kaiserallee, über die Moltke- straße zur Marburger Straße, dann über Lollar, Sichertshausen und Bellnhausen nach Marburg. Marburg ist Wendepunkt. Man rechnet damit, daß die Fahrer etwa, gegen 8.45 Uhr Marburg passieren werden und gegen 9.30 Uhr wieder am Schützenhaus eintreffen. Auf dem zweiten Teil der Strecke, auf der Rückfahrt also, dürfte die Entscheidung des Rennens fallen. Den Sieger des Wettbewerbs im voraus zu nennen, erscheint sehr schwer. Es sind ausgezeichnete Fahrer aus Gießen und Wetzlar beteiligt. Am Stadt sind u. a.: Fau ft und Preiß von „Germania" Gießen, ferner Neumann, Mebus, der Brüder Muhl, Klappert und Weber vom Radfahrverein 1885 Gießen. Wetzlar ist vor allem durch Göbel und Nolte vertreten. Den Endkampf dürfte man zwischen Neumann, Preiß, Mebus und Nolte zu erwarten haben.
Bahnrad-Rennen am 2. Osterfeiertag.
Der Gießener Radfahrverein von 18 8 5 hat es sich auch für dieses Jahr wieder vorgenommen, mit mehreren Bahnradrennen an die Öffentlichkeit zu treten. Die Bahnrad-Saison wird am Ostermontag, 22. April, eröffnet. Die Rennen werden wieder auf der Aschenbahn der Spielver- einigung 1900 ausgetragen. Bis jetzt wurden für die Rennen folgende Fahrer verpflichtet: Schorn und Kerb (Köln), Zacharias und M ü h l k e
(Koblenz), Thomas und Gelpke (Neuwied), Ho Hb ein (Frankfurt a. M.), Trinks (Westig) und Göbel (Wetzlar). Außerdem geben von den Gießener Fahrern Mebus, Preiß, Brüder Muhl, F a u st und Klappert an den Start. Wir kommen auf die Veranstaltung, insbesondere auf weitere Teilnehmermeldungen, noch zurück.
Beginn der Ostpreußen-Fahrt.
Am Donnerstag um 4 Uhr wurde in Königsberg die Ostpreußenfahrt 1935 von Gruppenführer von W a l t h a u s e n gestartet. 454 Fahrzeuge von 506 gemeldeten gingen auf die erste Tagesstrecke, die nach den Regenfällen der Nacht schon große Anforderungen an Fahrer und Material stellte. Neben Generalleutnant von Vrauchitsch, dem Befehlshaber im Wehrkreis I, hatten sich noch zahlreiche SA.- und SS.-Führer zum Start eingefunden. Der Führer des deutschen Kraftfahrsports, Korpsführer Hühnlein, begab sich nach kurzem Aufenthalt in Königsberg sofort nach Masuren, um dort die Fahrt zu beobachten.
Oer Cambridge-Achter in Frankfurt.
Dem Frankfurter Regatta-Verein ist es gelungen, für die diesjährige Regatta, die am 13. und 14. Juli auf der neuen Strecke bei Frankfurt-Griesheim statt- findet, einen hervorragenden Gast zu verpflichten. Die Achtermannschaft der Universität Cambridge, die am letzten Samstag überlegen das klassische Achterrennen Oxford — Cambridge gewann, wird an beiden Regattatagen im Achter-Reirnen an den (Start gehen. Die Verpflichtung der Engländer, die bereits am Montag vor der Veranstaltung in Frankfurt eintreffen und sofort das Training aufnehmen, dürfte geeignet sein, dem Rudersport in unserem Bezirk neuen Auftrieb zu geben.
Das vierte Hallen-Handball-Turmer der Gießener Turnerschaß.
Eine sportliche Großveranstaltung in der Volkshalle.
Der große Erfolg des vorjährigen Hallenhandballturniers hat die Gießener Tutnerschaft ermutigt, auch in diesem Jahre wieder eine derartige Veranstaltung in die Wege zu leiten. Das Turnier wird am kommenden Sonntag, 14. April, in der Volkshalle ausgetragen. Beim letzten Turnier waren 41 Mannschaften im Wettbewerb. Diesmal sind es deren 48. Welcher großen Beliebtheit sich derartige Veranstaltungen bei den handballspielenden Vereinen unseres Bezirkes erfreuen, geht daraus hervor, daß selbst nach dem offiziellen Meldeschluß am 15. März noch Mannschaftsmeldungen eingingen, die jedoch nicht mehr berücksichtigt werden konnten, da die vorhandene Zeit nicht ausreicht, um restlose Abwicklung des Turniers am Sonntag auszuführen.
Die Volkshalle ist für derartige sportliche $er= anftattungen, die sonst im weiten Umkreis nicht
möglich sind, sehr geeignet. Beteiligt sind, wie schon erwähnt, 48 Mannschaften aus 37 Vereinen.
Die Wettkämpfe beginnen bereits am Sonntagvormittag um 8 Uhr. Es wird in zwei Gruppen gekämpft. Die Sieger der beiden Gruppen werden in Spielen der Vor-, der Zwischen- und der Endrunde ermittelt. Diejenige Mannschaft, die in einer der Grupoen verliert, scheidet aus.
Durch Auslosung gibt es in der Vorrunde fol- genbe Begegnungen:
Gruppe II.
Tv. Dorlar I — Tv. Krofdorf I.
Mtv. Gießen II — Mtv. Gießen III.
VfB.-Reichsbahn Gießen II — Tusp. Marburg II. Tv. 1846 Gießen I — Tv. Garbenteich I.
Tv. Heuchelheim I — To. Lützellinden II.
Tv. Launsbach I — VfB.-Reichsbahn Gießen III. Tv. Holzheim I — Tuspo. Marburg III.
Heute morgen verschied mein guter Mann, unser lieber Vater, Großvater und Onkel
Heinrich Weber, Ober-Ladeschaffner i.R.
im Alter von 68 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Frau Auguste Weber Wwe., Heinrich u.Wilhelm Weber Familien Schepers und Keller.
Großen-Linden, Klein-Linden, Gießen und Worms, den 11. April 1935.
Die Beerdigung findet Samstag, den 13 April, nachm. 3% Uhr statt.
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Morgen Samstag bis 4 Uhr nachts
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Lw. E. 14 (a) / 34.
Betr.: Landwirtschaftliches Entschuldungsverfahren Wilhelm Reumeyer, hofgut Winnerod.
Beschluß.
Das Verfahren wird gemäß § 21 des Gesetzes zur Regelung der landwirtschaftlichen Schuldverhältnisse eingestellt, nachdem die Betriebsinhaber und Schuldner den Antrag auf Eröffnung des Entschuldungsverfahrens zurückgenommen haben.
Gießen, den 6. April 1935. 2138D
_______________Amtsgericht.__________________
Betr.: Vergleichsverfahren über das Vermögen des
Metzgermeisters und Gastwirts Ludwig Heller in Lich.
Beschluß.
I. Der in dem Vergleichstermin vom 29. März 1935 angenommene Vergleich wird hierdurch bestättgt.
II. Infolge der Bestätigung des Vergleichs wird das Verfahren aufgehoben. 2137D
Gießen, den 5. April 1935.
_________________Das Amtsgericht.__
Betr.: Konkurs über das Vermögen des Georg
Gümblein in Gießen.
Beschluß.
Nach Abhaltung des Schlußtermins wird das Konkursverfahren aufgehoben. 2136D
Gießen, den 6. April 1935.
Das Amtsgericht.
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