die Sommerspiele. Für Zuschauer werden von allen deutschen Bahnhöfen nach Garmisch-Partenkirchen. Berlin oder Kiel Sonntagsrückfahrkarten mit 33% v. H. Fahrpreisermäßigung ausgegeben. Sie gelten für Garmisch-Partenkirchen vom 1. bis 18. Februar, für Berlin und Kiel vom 30. Juli bis 18. August. — Jrn Berliner Stadt-, Ring- und Vorortverkehr werden die „Aktiven" vom 1. Juni bis 30. September frei befördert.
Eröffnung
des Olympischen Eisstadions.
Mit einer Ansprache des verdienten Förderers der olympischen Kampfstätte in Garmisch-Partenkirchen, Staatssekretärs P f u n d t n e r , wurde das Olympische Eisstadion eröffnet. Nachdem auch der Präsident des Organisationskomitees für die IV. Olympischen Winterspiele, Dr. K. Ritter von Halt, einige Begrüßungsworte gesprochen hatte, begann vor 4000 Zuschauern bei schönstem Wetter das Eishockey-Treffen Bayern — Berliner Schlittschuhklub, das unentschieden 1:1 ausging. Durch die Mitwirkung verschiedener Olympiaanwärter erhielt der Kampf eine besondere Note.
Kurze Sportnotizen.
Schweiz B und Baden trugen in Kreuzlin- gen einen Freundschaftskampf aus, den die Schweizer mit 3:1 für sich entscheiden konnten.
Mit 6:1 schlug Ungarns Fußballmannschaft die Schweiz vor 15 000 Zuschauern in Budapest. Bei Halbzeit stand der Kampf 3:0.
*
Frankreichs Fußball - Mannschaft feierte im Pariser Prmzenpark-Stadion vor 40 000 Zuschauern gegen Schweden einen 2:0-Sieg.
Der 1. FC. Pforzheim spielte am Samstag in Cannes und verlor gegen SA. Cannes unverdient mit 1:2.
*
Um den Handball-Pokal trafen sich in der Vorrunde Baden und Brandenburg in Mannheim. Dor 1500 Besuchern siegten die Badener mit 11:7 (5:5) Toren. Sie treffen nun am kommenden Sonntag in Hannover auf die Gaumannschaft von Niedersachsen.
In Heidelberg fand ein Rugby-Treffen zwischen einer süddeutschen Auswahlmannschaft und der Fünfzehn des Comite des Alpes statt. Die Franzosen gewannen knapp mit 5:3 (0:0).
*
Die deutsche O l y m p i a - H o ck e y - Gemeinschaft spielte in Jena gegen eine Auswahlelf des Gaues Mitte und enttäuschte trotz eines 3:0- (l:0)-Sieges ziemlich stark.
Kreis Wetzlar.
<£ Rodheim a. d. B., 2. Nov. Am gestrigen Pflichtabend der hiesigen NS.-.Frauenfchaft hielt die Leiterin der Frauenschaft Hohensolms, Frau Klapsch, einen mit großem Interesse aufgenommenen Vortrag über „Erlebtes und Geschautes auf dem Parteitag der Freiheit" in Nürnberg. — Die Gemeinde Rodheim errichtet soeben in der Nähe des „Kreuzes" eine Diehwaaae. Um den Platz hierfür frei zu bekommen, mußte das alte Leiternhaus abgerissen werden Das Verschwinden dieses nicht gerade zur Zierde unseres Ortes gereichenden, halb zerfallenen Gebäudes wird von denen, die Sinn für die Schönheit des Straßenbildes besitzen, freudig begrüßt werden. Die Feuerlöschgeräte sollen nunmehr in unmittelbarer Nähe des Spritzenhauses Aufstellung finden.
Xunöhmfprogramtn.
Mittwoch, 13. November.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7): Nachrichten. 8.15: Gymnastik. 9.15: Musik am Morgen. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei
zwischen zwei und drei. 15: Wirtschaftsberlcht. 15.30: Offenbarung deutscher Landschaft. „Liebes Land an der Lahn". Don Werner Bergengruen. 15.40: Deut» sche Gespräche. „Alte deutsche Dome im Stadtbild der Gegenwart". Von Dr. Hermann Burger. 16: 25 Jahre neues Freiburger Stadttheater. 17: Des bunte Frankfurter Nachmittag. 18.30: Aus Zeit und Leben: Drei Gräber im Frankfurter Dom. 19: Unterhaltungskonzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.15! Stunde der jungen Nation. „Ich habe wieder Arbeit". 20.45: Lachender Funk. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.15: Olympia-Dienst. Nach- richten und Berichte. 22.30: Nachtmusik und Tanz. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Briefkasten der Nedattion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der
Schriftleitung.)
Nidda. Unter den geschilderten Verhältnissen ist die freiwillige Aufnahme der Versicherung ausgeschlossen. Wir verweisen auf § 1243 der Reichsversicherungsordnung. Voraussetzung ist stets das Bestehen eines Beschäftigungsverhältnisses. Eine Ausnahme besteht hinsichtlich der Gewerbetreibenden und anderen Betriebsunternehmer. Diese können sich dann selbst versichern, sofern sie keine ober höchstens 2 versicherungspflichtige Personen beschäftigen.
Europameisterschasten im Gewichtheben.
Bisher drei deutsche Siege.
Mit einer Sitzung des Internationalen Schwerathletikverbandes würben am Samstagvormittag die 6. Europameisterschaften im Gewichtheben in Paris eröffnet. Max Wolff (Essen), der Reichs- sportwart unserer Gewichtheber, wurde einstimmig zum ersten Schiedsrichter des Kampfgerichts' für die Titelkämpfe gewählt.
Mit dem Aufmarsch der zehn Nationen — Deutschland, England, Oesterreich, Frankreich, Holland, Lettland, Luxemburg, Schweden, Schweiz und Tschechoslowakei — nahmen die Wettbewerbe in den Abendstunden ihren Anfang. Der französische Minister für Körperkultur Lasont sprach in einer kurzen Begrüßungsrede die Hoffnung aus, daß der Sieg an die beste Nation fallen möge. Schauplatz der Kämpfe ist das Gymnase Voltaire, eine zur Turnhalle umgebaute Markthalle.
Am Samstag stand auf dem Programm nur die Entscheidung im Federgewicht. Besonders erfolgreich gestaltete sich der Auftakt für Deutschland, das im Federgewicht zu einem Doppelsieg kam. Die ausgezeichnete Vorbereitung der deutschen Mannschaft kam schon in der ersten Entscheidung eindeutig zum Ausdruck. Der Deutsche Meister Max Walter (Saarbrücken) und Georg L i e b s ch (Düsseldorf) erfüllten chre Aufgabe mit einer er
staunlichen Sicherheit. Don 18 ihnen zur Verfügung stehenden Versuchen mißglückte lediglich einer. Walter schaffte im Olympischen Dreikampf (beidarmig Drücken, Reißen und Stoßen) mit 297,5 Kilogramm einen neuen Weltrekord, während Lieb sch als Zweiter die W e l t b e st l e i st u n g ein» stellte.
Am Sonntagnachmittag war das Gymnase Voltaire bei seinem geringen Fassungsvermögen von 3000 Personen ausverkauft. Die deutsche Doppelstaffel löste durch ihre erstaunliche Ruhe und straffe Disziplin bei den Franzosen höchste Begeisterung aus. Die deutsche Siegeskette brach auch am Sonn- taanachmittag nicht ab.
Im Leichtgewicht wurde Karl Jansen (Wanne-Eickel) vor dem Titelverteidiger Fein (Oesterreich) Europameister. Im Mittelgewicht war Rudolf Jsmayr (München) in Höchstform und verteidigte seine Meisterschaft vor dem Essener Hans Gottschalk erfolgreich.
Nach den ersten drei Gewichtsklassen führt Deutschland im Gesamtklassement bereits mit 13 Punkten vor Oesterreich (3 Punkte) und Frankreich (2 Punkte). Damit ist auch bereits der Sieg im Preis der Nationen, den die deutsche Mannschaft zu verteidigen hatte, sicher.
Oberheffen.
Zuchthaus
für einen ilnterstühungsbetrüger.
LPD. Herbstein, 10. Nov. Das hiesige Amtsgericht verurteilte den schon 39mal vorbestraften Hermann Schröder aus Magdeburg wegen Rückfallbetrugs zu einem Jahr Zuchthaus und ordnete feine Unterbringung in ein Arbeitshaus an. Schröder war wegen Unterstützungsbetrugs verhaftet worden. Er hatte sich bei der Bürgermeisterei in Herbstein ein Paar Schuhe erschwindelt, diese dann verkauft und den Erlös in Alkohol umgesetzt. Weiter ergab sich in der Verhandlung, daß Schröder ein arbeitsscheuer Mensch ist, der sich nicht in die Gemeinschaft einzufügen vermag.
Landkreis Gießen
£ W i e s e ck, 10. Nov. Am Samstag und Sonntag verstaltete der Geflügelzuchtverein Wieseck (Mitglied der Gaufachgruppe Hessen) im Saal von Heinrich H o r m a n n seine dritte Allgemeine Schau. Weit über 100 Tiere standen im Wettbewerb. Es waren dabei nur die besten Tiere vertreten. Besonders waren es Wiesecker Züchter, die ausgestellt hatten, jedoch waren auch Züchter aus Gießen, Klein-Linden, Lollar, Allendorf a. d. Lda., Krofdorf und Wißmar mit ihren Tieren beteiligt. Der Besuch der Schau war gut, wenn auch das Interesse an der Geflügelzucht noch nicht so stark ist, wie es in Anbetracht der volkswirtschaftlichen Bedeutung sein müßte. Die Geflügelschau stand unter der Leitung von August Seiber, Wieseck, als Preisrichter war Hördemann -Kassel tätig. Die Bewertung hatte folgendes Ergebnis:
Leghorn (weiß): Fachgruppenehrenpreis sowie 2. und 3. Preis Wilhelm Kreiling, Wieseck. R h o -
deländer: 1. und 2. Preis Ludwig Zecher, Wißmar. Wyandotten (weiß): 1. Preis Hans Eidmann, Wieseck. Barnevelder (schwarz): 2. Preis Wilhelm Kreiling, Wieseck. Blaue Andalusier: 1. Preis Heinrich Schneider, Wieseck. Rheinländer (schwarz): 2. Preis Heinrich Reinhardt, Allendorf a. d. Lda. Italiener (schwarz): 3. Preis Heinrich Ranft, Allendorf a. d. Lda. Italiener (silberfarbig): 2. und 3. Preis Wilhelm Schlosser, Klein-Linden. Krähenköppe (silber): 2. Preis Friedrich Mandler, Wißmar. Zwerg-Rhodeländer: 1. Preis August Seibert, Wieseck, 2. Preis Otto Kaiser, Wieseck. Zwerg-Wyandotten (gestreift): 1., 2. und 3. Preis Karl Frank, Lollar. Deutsche Zwerge silberhalsig: 1. und 3. Preis Wilhelm Schmidt, Wieseck. Seb right (gold): 3. Preis Wilhelm Peppler, Wieseck. Sebright (silber): 3. Preis Ludwig Spuck, Lollar. Thüringer Flügel- tauben: 1., 2. und 3. Preis August Seibert, Wieseck. El st er Kröpfer: 1. Preis Wilhelm Becker, Lollar. Schönheits-Brieftauben: 1. Preis August Lenz, Klein-Linden und Karl Bittendorf, Krofdorf; 2. Preis Georg Lutz, Klein-Linden; 3. Preis Rudolf Flore, Wißmar. Gold-Fasanen: 2. Preis Wilhelm Böhling, Gießen.
£ Rödgen, 11. Nov. Unsere Mitbürgerin Anna ©paar wird am 12. November 83 Jahre alt. Frau Spaar befindet sich körperlich und geistig noch auf voller Höhe, lieber 40 Jahre lieft sie ihr Heimatblatt, den Gießener Anzeiger.
* Trohe, 11. Nov. Dem hiesigen Einwohner Ph. Hofmann wurden in der Nacht zum Sonntag sechs Hühner gestohlen. Die Ermittlungen sind im Gange. Sachdienliche Mitteilungen erbittet die Gendarmerie Gießen.
'.XV
irischast.
Einheitliche Versorgung mit Schlack schweinen.
Fwd. Die Versorgung der einzelnen Derbrauchsplätze mit Schlachtschweinen war in den letzten Wochen nicht einheitlich. Es konnte nicht an allen Grotzoerbrauchsplätzen der festgesetzte Richtsatz von 70 v. H. der vorjährigen Schlachtmengen erreicht werden. Die Hauptvereinigung der deutschen Dieh- wirtschaft veröffentlicht deshalb im Derkündi-1 gungsblatt des Reichsnährstandes vom 8. Novern- i der 1935 eine Anordnung, durch die der Kontingentssatz allgemein auf 60 v. H. herabgesetzt wird. Diese Maßnahme ist im Augenblick gut durchführbar, da sich auf dem Lande in den Herbstmonaten die Versorgung insofern bessert, als gerade in den Monaten November und Dezember die Hausschlachtungen größere Ausmaße annehmen. Auf Grund dieser Maßnahmen werden sich die Auftriebe auf den Großmärkten weiter in aufsteigender Linie bewegen. In den Fällen, in denen eine Versorgung von über 60 v. H. vorhanden ist, werden die zuständigen Schlachtviehverwertungsverbände Ausnahmen bei der bestehenden Kontingentshöhe zulassen.
Rhein-Mainische Börse.
Zurückhaltend.
Frankfurt- a. M., 9. Nov. Die Börse verharrte auch zum Wochenschluß in ihrer abwartenden Haltung und verzeichnete nur sehr kleines Geschäft. Die Grundstimmung war eher noch etwas schwächer, wobei das weitere Angebot in Montanaktien etwas verstimmte.
Am Aktienmarkt kamen zunächst nur wenig Werte zur Erstnotiz, die kein einheitliches Aussehen aufwiesen, aber überwiegend zur Schwäche neigten. In Montanwerten hielt das Angebot der letzten Tage an, Mannesmann verloren 1 v. H., Rheinstahl 0,65 v. H., Stahlverein 0,40 v. H., Hoesch abzüglich 2,7 netto Dividende 0,50 v. H. und Harpener 0,25 v. H. Außerdem blieben IG. Farben im Angebot und gingen auf 145,75 (146,40) zurück. Elek- troattien lagen still und uneinheitlich, AEG. gaben 0,25 v. H. nach, Gessürel 0,40 v. H., Siemens etwa 1,50 v. H. nach, Licht & Kraft zogen 0,25 v. H. an, RWE. lagen gut behauptet. Sonst eröffneten Reichsbank mit unv. 175,75, Zellstoff Aschaffenburg mit unv. 76 und Cement Heidelberg etwas höher mit 116,75 (116,50). Nach den ersten Notierungen bröckelten die Kurse eher weiter ab, so Stahlverein auf 76,75 nach 77 und IG. Farben auf 145,50 nach 145,75, während Mannesmann 0,13 höher waren mit 78,75.
Der Rentenmarkt lag freundlich, das Geschäft war aber klein. Altbesitz gewannen 0,25 v. H., späte Schuldbuchforderungen 0,13 v. H., Kommunal- Umschuldung und Zinsv'ergütungsscheine lagen behauptet.
Der Verlauf der Börse blieb sehr still und abwartend, die Kurse konnten sich zumeist auf dem Anfangsstand behaupten, vereinzelt traten gering- prozentige Erholungen ein. Schwächer lagen'erneut Scheideanstalt mit 208 (209), ferner wiesen Rüt- gerswerke mit 109,75 (111,50) einen größeren Verlust auf.
Renten lagen im Verlauf ruhig, aber freundlich. Fester waren Kornrnunal-Urnschuldung, späte Schuldbuchforderungen und Altbesitz mit etwa plus 0,13 v. H. Pfandbriefe und Stadtanleihen lagen bei kleinen Umsätzen meist unverändert.
Frankfurter Schlachtviehmartt.
Frankfurt a. M., 11. Nov. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Darauftried: 941 Rinder (155 Ochsen, 54 Bullen, 639 Kühe, 96 Färsen) 316 Kälber, 85 Schafe, 1598 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 41 bis 42 Mark, Bullen 41 bis 42, Kühe 25 bis 42, Färsen 40 bis 42, Kälber 50 bis 75, Hämmel 45 bis 47, Schweine 51 bis 57 Mark. — Marktverlauf: Rinder sehr lebhaft, Kälber, Schafe und Hämmel mittelmäßig, Schweine wurden zugeteilt.
Ein Arbeitskamerad will sich beim Treuhä' de - beschweren.
Der Treuhänder der Arbeit wird zur Regelung von Streitigkeiten, die sich zwischen Betriebsführer und Gefolgschaftsangehörigen im Betriebsleben ereignen, auf Grund von drei Möglichkeiten tätig, und zwar:
1. auf Anrufung durch den Derttauensrat oder Betriebsführer,
2. auf Grund einer Anzeige des Betriebsführers, der Vertrauensmänner, von Gefolgfchaftsange- hörigen, oder gar betriebsfremden Personen,
3. von sich aus, wenn er bei Ueberwachung der allgemeinen Arbeitsbedingungen ober von Betriebsordnungen auf Mißstände stößt.
Der Treuhänder der Arbeit ist nicht für jeden Streit, der zwischen Gefolgschaft und Betriebsführer entsteht, als Entscheidungsinstanz zuständig, denn der Grundgedanke des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit geht von der Betriebsgemeinschaft aus, d. h., so wie Betriebsführer und Gefolgschaft gemeinsam zum Nutzen des Betriebes und des Volkes arbeiten, so sollen sie auch entstehende Streitigkeiten im Betrieb selbst schlichten und beseitigen.
Um aber nicht jede Streitigkeit, die sich im Arbeitsleben ereignet, als Anzeige beim Treuhänder der Arbeit zu benutzen, ist es Aufgabe der Vertrauensmänner, nur diese Streitigkeiten an den Treuhänder der Arbeit heranzutragen, die von grundlegender Bedeutung für den einzelnen Betrieb sind und mit denen eventuell eine Verletzung der sozialen Ehre eines einzelnen Betriebsangehörigen, oder der gesamten Betriebsgemeinschaft verbunden ist.
Insbesondere 'wird darauf hingewiefen, daß der im Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit vorgeschriebene Weg für die Anrufung des Treuhänders der Arbeit unbedingt eingehalten werden muß und Anzeigen grundsätzlich schriftlich mit einwandfreier Begründung und Angabe von Beweismitteln an den Treuhänder der Arbeit weitergeleitet werden sollen, um der Gefahr des Denunzierens entgegenzutreten, die sehr oft die Betriebsgemeinschaft gefährdet und dabei eine Störung des Arbeitsfriedens herbeiführt.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Montag, den 11. November.
Wieseck. 17.30 und 20 Uhr: Film aus der Arbeit der Inneren Mission in Nassau-Hessen „Segensspuren der Liebe". — Mainzlar. 20: Evangel.-kirch- liche Frauenhilfe. — Lollar. 20.30: Bibelstunde. — Kirtorf. 20: Beginn der Gustav - Adolf - Frauenvereinsabende.
Mittwoch, den 13. November.
Gießen. Stadtkirche. 20 Uhr: Abendandacht. — Kirtorf. 20: Bibelstunde.
Kurszettel der Berliner und Krankfurier Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskom 4 o H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Frankfurt a.M. Berlin
Gchiuß- kurs
Schluß«. Abend« börsc
Schluß- kur*
Schluß!. Mittag« börie
Otitum
8-11
9.11
8.11.
9.11.
6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927
100,4
100,9
100,5
100,5
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
97,75
97,65
97,75
97,65
5%% Doung-Anlethe von 1930 ..
101,5
102
102
102
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
112,65
113
112.9
113,13
4x/i% Deutsche Reichspostschatzan
Weisungen von 1934, 1.......
100,5
100,6
100,75
100,9
6% et)em.8% Hess. Bolksstaat 1929
(rückzahlb. 102%) ............
97
97
97
96,6
414% ehem.8% Hessische Landesbant Darmstadt Gold fR. 12....
96,25
96,13
—
—
514% ehem. 4tz% Hess. Landes.
Hypothekenbank DarmsiadtLioui
100,65
100,65
414% ehem. 8% Darmst. Komm
Landesb.Goldschuldverfchr. R. 6
91,75
91,75
Oberhessen Provinz-Anleihe mtl
Auslol.-Rechten .............
—
—
Deutlche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
113,25
113,3
113,3
113,25
*14% ehemL% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
96,25
96,25
_
514% ehem. 414% Franks. Hyp.
Bank-Ltqu..Pfandbriese.......
100,5
100,5
—
5%% ehem. 414% Rheinische
*Hh!VB"^'biäu.-Goldpse. ... briefaflfflafi% Pr. Landespfand-
100,75
100,75
100,75
100,9
414% ehem. 7°^iandbriefe 8t 19
97
97
97
97
briesanst., Gold r. Landespfand.
Steuergutlch.Berrea°"""- Lbl.Vl
97
97
97
97,5
'ungsk. 84-38
107,7
107,65
107,7
107,65
4% Oesierretchilche @01
29,5
30
4,20% Lesterreichische bnte....
—
30
4% Ungarische Goldrentewerrente
—
—•
1,25
1,4
4% Ungarische Staatsrent.......
9,7
9,6
9,7
9,5
4*4% de Sgl. von 1913 1910
9,5
9,5
9,3
5% abgest. Goldmexikaner......
9,65
9,5
9,6
—
4% Türkische Bagdadbahn Von 99
10,75
10,7
10,75
10,9
Serie 1............^Anleihe
......
—
—
11,5
Frankfurt a. M
«trlln
Schluß- kur*
Gchluyi. Abend- börse
Schluß- lurS
Schlußk. Mittag- börse
Datum
8.11
9.11 -
8.11
9-11
4% vesgl. Serie II ............
——
—
11
11,5
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
—
5,9
4^4%Rumän.vereinh.Rentev.l913
8,5
8,5
8,6
8,5
4% Rumänische vereinh. Rente ..
2 yt% Anatolier ..............
4,8
4,75
4,75
4,75
39,5
39,5
39,5
39
Hamburg-Amerika-Paket O Hamburg.Südam. Dampfschiff . O Norddeutscher Lloyd .........O
8.G. für Verkehrswesen Mt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... O Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................O
Dresdner Bank..............0
Retchsbank ................ 12
15
15
15,25
15,13
16,75
16,75
16,75
16,5
76,25
76,5
76
108,75
108,25
109
108,5
82,75
83,25
83
83,25
82,5
82,5
82,5
82,5
83
83
83
83
175,25
175,75
176,5
176,75
A.E.G......................t
Bekula.................... 10
Elektr. LteferungSgesellschast... 5
Licht und Kraft ........... 6%
Felten & Guilleaume......... 4
Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Elektr..........6
Schlickert S Co............... 4
Siemens L Halske............7
Lahmeyer L Co..............7
35,75
35,5
35,75
35,75
141,25
141,4
141,25
141,25
107,75
107,5
107,5
108,65
128,5
128,75
128,25
128,25
——
101
103
101,13
121,5
121,13
122
122
——
128
128,5
127,5
120
120,25
120,25
120,5
117
117
117,13
116,75
162
161,25
162,5
161
122,5
121,25
122,75
121,5
Buderus ...................4
Deutsche Erdöl..............4
Harpener...................O
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 3
Ilse Bergbau ............... 6
Ilse Bergbau Genüsse........6
Klöcknerrverke............... 8
ManneSmann-Röhrea........ O
98,5
97,75
99,25
98,4
101,75
101,25
101,5
101,25
106,4
106,13
108
107,75
89,5
86,25
89,25
86,25
152,5
—
150,5
—
125
125
126
125,13
83,75
83,75
84,25
83,75
79,65
78,75
80
78,65
Frankfurt a. M.
Berkin
Schluß- für*
Schlußk. Abendbörse
Schlußkur*
Schlußk. Mittag- börse
Datum
8.11-
9.11-
8.11
9.11.
ManSfelder Bergbau ..
.......5
118
118
118,5
118
Kokswerke...........
....... 6
—
113,25
113
Rheinische Braunkohlen
.....12
—
213
212
Rhetnstahl...........
.......4
104,13
103,5
104,25
104
Bereinigte Stahlwerke.
.......O
77,4
77,25
77,4
77,13
Otavi Minen ........
.......O
18,5
18,5
18,5
18,5
Kaliwerke Aschersleben.
Kaliwerke Westeregeln .
.......5
.......5
126,5
121
126,5
120
126,75
121,65
125.25
120
Kaliwerke Salzdetfurth
..... IVi
177,5
177,5
I. G. Farben-Industrte
.......7
146,4
146,5
146,5
146,5
Ccheideanstalt........
....... 9
209
207
Goldschmidt .........
....... 5
104
104
104
103,5
Rütgerswerke ........
....... 6
111,5
109,75
111,25
111
Metallgelellschaft......
.......*
103,5
103,5
104,25
104
Philipp Holzmann...........4I 88,5 I 88 I
Zementwerk Heidelberg ...... 7 116,5 I 116,25
Eementwerk Karlstadt......... e| 130 I 130 |
88,5
87,5
Schultheis Patzenhofer .......4
Aku (Allgemeine ftunftfeibe) .. O
Bemberg................... 5
Zellstoff Waldhof ............5
Zellstoff Aschaffenburg .......O
Dessauer Gas ...............7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum........... g
Orenstetn & Koppel ..........0
Westdeutsche Laushof.........0
Chade....................7»/,
Accumulatorrn-Fabrü....... 12
Eonti-Gummi...............g
53
103,25
109
76
91
137,75
23,75
294
156,25
52,75
103
108,5
76
90
137,5
23,9
293,5
168,75
156
101
101,25
53,13
52,75
103,25
103,13
109
109
76,25
75
125
125
90,5
90,5
138
137,13
76,75
76
24
24
293,5
294
170,25
169,4
156,75
155,5
Grttzner....................o| 27,25 I 27 I 27,25 I 27
Mainkraftwerke Höchst 4 87,75 87,75 1 — —
Süddeutsch« Sud«........1O| 203 1 203 I 203 I 203,25
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. ZU.
Banknoten.
8. November
9 November
Amtliche Dotierung
Amtliche Notierung
Geld
Sries
Geld
ZJrief
Buenos Atre-
0,672
0,676
0,673
0,677
Brüssel ....
42,02
42,10
42,03
42,11
Rio de Ian.
0,141
0,143
0,141
0,143
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,62
54,72
54,66
54,76
Danzig.....
46,80
46,90
46,80
46,90
London .....
12,23
12,26
12,24
12,27
HelstngsorS..
5,39
5,40
5,395
5,405
Pari* ......
16,37
16,41
16,37
16,41
Holland ....
168,80
169,14
168,81
169,15
Italien.....
20,20
20,24
20,20
20,24
Iavan ......
0,715
0,717
0,715
0,717
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Oslo..... :
61,41
61,53
61,46
61,58
Wien......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon...
11,095
11,115
11,10
11,12
Stockholm...
63,04
63,16
63,09
63,21
Schweiz ...
80,81
80,97
80,84
81,00
Spanien...
33,94
34,00
33,94
34,00
Prag.......
Budapest ..
10,265
10,285
10,265
10.285
Reuyork ...
2,486
2,490
2,486
2,490
Serlin,9.November
Geld
Brief
Amerikanische Noten..............
2,438
2 458
Belgische Noten..................
41,88
Dänische Noten .................
54’45
54,67
Englische Noten .................
12,205
12,245
Französische Noten...............
16,32
16,38
Holländische Noten...............
169 07
Htalienische Noten................
1946
19,54
Norwegische Noten ..............
61,30
61,54
Deutsch Oesterreich, & 100 Schilling
Rumänische Noten...............
—-
Schwedische Noten...............
62,92
63,18
Schweizer Noten.................
Spanische SRoten
33'7$
Ungarische Note« ..............
1 . JTadfbebadften flohhs..,... ------^rh (FrHirr.,


