die Dickwurz, und zwar die an Ort und Stelle gesäten. Den ausgesetzten Dickwurz fehlt der durchdringende Regen. Ebenso ist es mit den Kohl- raben, die besonders für feuchtes Wetter dankbar sind.
+ Grünberg, 9. Aug. Das Ergebnis von der Sammlung der Schüler für das 3 u ■ üendherbergswerk liegt nun vor. Es beträgt für die beiden hiesigen Schulen 305,54 Mark. Davon entfallen auf die Oberrealschule 112,59 Mark, auf die Volksschule 192,95 Mark. Von den fünf Klassen der Volksschule erreichte eine Klasse den Betrag von 63,76 Mark.
£ Grünberg , 9. Aug. 3m Laufe dieser Woche sind die P f l a st e r a r b e i t e n auf der Alsfelder Brücke und von da bis zum Stadteingang fertig geworden. Die im weiteren Zuge folgende Fritz- Hille-Straße (früher Alsfelder Straße), deren jetziges Pflaster sich in schlechtem Zustande befindet, soll nun auch bis zum Marktplatz hm Klempflaste- rung erhalten. Bei der Pflasterung der Gießener Straße war erhöhter Fußsteig bis zur Färbgraben- gasse vorgesehen. Auf Wunsch der weiterhin wohnenden Anlieger und mit Zustimmung des Gemeinderates soll nun der Fußsteig bis in Höhe des Sportplatzes fortgeführt werden. Die erhöhten Randsteine werden schon gesetzt, während über die Ausführung des Fußsteiges noch Verhandlungen mit den Anliegern gepflogen werden sollen.
ch Sauter, 8. Aug. Gestern traf die Dresch, maschine in unserem Dorfe ein, um mit dem Drusch zu beginnen. Der Strohertrag ist gut, wäh- rend der Körnerertrag gegen das Vorjahr geringer ist. — Am letzten Augustsonntag findet nach althergebrachter Tradition die diesjährige Kirmes statt.
Kreis Böbingen.
* Büdingen, 9. Aug. 3n der gestrigen G e. meinderatssitzung wurde u. a. mitgeteilt, daß die Anzahl der R a t s m i t g l i e d e r für Bü- dingen vom 1. Oktober 1935 ab auf n e u n festgesetzt ist. Für 3 u d e n soll die Benutzung der st ä d t i - scheu Badeanstalt in Zukunft verboten sein.
+ Nidda, 9. Aug. 3n verschiedenen größeren Orten unserer Gegend ist man in den letzten Zähren dazu Übergegangen, Schwimmbäder an- zulegen. Auch in kleineren Gemeinden schloß man sich zusammen und schuf ähnliche Einrichtungen. Diese Badestätten dienen nicht nur den gesundheit- liehen Belangen der Bevölkerung, vielmehr ist ihnen auch Bedeutung für den Fall der Feuersgefahr beizumesfen. Als Brandteiche erweisen sich die Badeanstalten meist als. sehr geeignet. Nidda hat bereits ein Bad in der Größe von 2500 Quadratmeter, das von dem ,',Hohensteiner Bach", einem ständig fließenden Bächlein, gespeist wird. Das Wasserbecken der Gemeinde Fauerbach kann durch den in unmittelbarer Nähe liegenden Wasserleitungsbehälter gespeist werden. Die Gemeinde Ober-Lais beabsichtigt, den am Dorfe vor beifliehenden kleinen Bach für ein paffendes Schwimmbad zu verwenden. Das nahe bei Nidda liegende Michelnau hat einen Wasserbehälter,. der von dem Laisbach bei seinem natürlichen Lauf gefüllt wirt). Die Gemeinde Geiß-Nidda sucht sich in der ungefähr 20 Minuten vom Dorf vorbeifließenden Nidda eine geeignete Vorrichtung für Badezwecke herzustellen, was ohne große Geloausgaben ausführbar ist. 3n Ober-Schmitten kann man sich mit dem feit etlichen 3ahren bestehenden Schwimmbad an der Nidda nicht mehr recht befreunden, da dem Wasser die zum Baden notwendige Temperatur infolge vieler kalter Quellen in der Nidda fehlt. Die Gemeinde beabsichtigt die Errichtung eines neuen, vorteilhafteren Bades.
Kreis Schotten.
a Schotten, 9.Aug. Der Kommandeur des 1. Bataillons I n f a n t e r i e . Regiments 15 Gießen hat der Stadt und der Bevölkerung den herzlichsten Dank des Bataillons für die freundliche Aufnahme und Bewirtung aussprechen lassen, die das Militär bei den Hebungen, die kürzlich im Vogelsberg stattfanden, hier gefunden hat. — Die hiesige Schützengesellschaft hat sich in einer Versammlung unter Leitung des Schützenmeisters W. Neumann reorganisiert und wirb den edlen Schießsport mit neuer Kraft aufnehmen. Ebenso hat sich der Sportverein, Fuß ball k l u b umgeblibet unb nimmt in alter Form unb Stärke bas Fußballspiel wieber auf. — Die Arbeiten am Helbenhain, bem Ehrenmal auf ber Warte, schreiten rüstig vorwärts. Das Denkmal ist im Rohbau soweit fertiggestellt. Enbe September wirb voraussichtlich bie Einweihung ftattfinben.
* Schotten, 9. August. Der Zweigverein Schotten b e 5 Vogelsberger Höhen- Clubs wirb am morgigen Sonntag in dankbarer Würdigung der Verdienste um die Wanderbewegung bem Reichswanderführer, Ministerpräsident a. D. Professor Dr. Werner im Giertale eine Eiche
weihen. Voraussichtlich wird der Reichswander- führer an dieser Ehrung selbst teilnehmen.
Kreis Alsfeld.
*!* Ruppertenrod, 9. Aug. Nachdem auf ber Straße Ruppertenrob — Mücke schon geraume Zeit bie Anfuhr von K l e i np f l a st erst e i n e n erfolgt ist, beginnen nun bie Arbeiten. Die Sperrung der Strecke Ruppertenrob—Grünberg macht unangenehme Umleitungen des 23er- kehrs nötig, so daß zu wünschen ist, daß die Arbeit zu gleicher Zeit von recht vielen Kräften ausge- führt wird, um möglichst bald zum Abschluß zu kommen. Die steileren Berge sollen mit gröberem Pflaster ausgeftattet werden. Besonders erfreulich ist, daß auch'durch unser Dorf die Pflasterung der
Straße burchgeführt wirb. Bei ber seitherigen Straßendecke unb bem starken Verkehr durch unseren Ort war im Sommer bie Staubplage für die Anwohner fast unerträglich. Die überhöhten Kurven der Ohmstraße sind kürzlich mit Teersplitt versehen und damit fertiggestellt worden. — Der unter dem hiesigen Ratssaal gelegene frühere Schulsaal wurde der HI. als Heim zur Verfügung gestellt. Inzwischen ist das neue Heim entsprechend möbliert worden. Die hiesige HZ. hat damit ein zweckentsprechendes Heim erhalten. — Der Bau eines Schwimmbades in oder an der Ohm innerhalb unserer Gemarkung ist nunmehr endgültig vorgesehen unb dürfte im nächsten Jahre vollendet werden. Damit geht ein langgehegter Wunsch besonders ber Jugend in Erfüllung.
Aus dem Rhein-Main-Gebiet.
Schwerer Kraflwagenunfall bei Oberems.
LPD. Königstein, 9.Aug. Auf ber ßanb- ftrafje von Königstein nach Limburg ereignete sich zwischen ben Abzweigungen nach Oberems unb Nieber-Oberrob am Donnerstagnachmittag ein folgenschweres Autounglück. Ein aus Richtung Königstein fommenber Personenkraftwagen fuhr mit angeblich hoher Geschwinbigkeit in bie an der Unfallstelle befindliche Kurve, als ihm ein Last- Fraftroagen entgegenkam. Beim Versuch, auszuweichen, kam das Personenauto der Böschung zu nahe, geriet ins Schleudern, sauste gegen einen Telegraphenmast und dann gegen einen Baum. Dabei überschlug sich der Wagen mehrmals. Der W a g e n - führer war sofort tot, während der Beifahrer in weitem Bogen in den Straßengraben geschleudert wurde, wo es besinnungslos liegenblieb. Auch er erlag bald feinen Verletzungen. Bei den Verunglückten handelt es sich um einen etwa 23 Zähre alten Reisevertreter aus Bad Homburg und den 31 Jahre alten Einwohner Bering aus (Samberg.
Unter dem Verdacht der Vrandstistung verhastet.
Oberursel, 9. Aug. (LPD.) Im Jahre 1932 brannte bie Wallauersche Mühle in Oberursel nieber. Da bie Mühle stark verschulbet war
Freie Bahn
V. A. Das beutsche Fahrrab ist wegen seiner technischen Vorzüge — Festigkeit, Leichtigkeit, Dauerhaftigkeit unb Leistungsfähigkeit — in ber ganzen Welt bekannt unb geschätzt.
Das deutsche Markenrad ist in Deutschland feit der Erstarkung unseres nationalwirtschaftlichen Verantwortungsgefühles das fast ausschließlich benutzte „Stahlroß". Es dient dem Berufswege, der Wanderfahrt und dem Sport im Besitze von rund 16 Millionen Volksgenossen?
Das ist eine hübsche Zahl; sie umfaßt ungefähr ein Viertel aller Reichsangehörigen im Znlande. Außerdem ist ein täglicher Zustrom „Freiwilliger" zu dieser riesigen „Radfahrer-Armee" feststellbar. Und alle diese Millionen werden es der Reichsarbeitsgemeinschaft für Radfahrwegebau und dem Amt für Volkswohlfahrt zu danken wissen, was in der von ihnen eröffneten Werbeschau in ber Technischen Hochschule Charlottenburg angestrebt wirb.
„Dem Wanbersmann gehört bie Welt, in allen ihren Weiten!" singt unser treuer Dichter Friedrich Rückert. Und was der Wandersmann mit Schusters Rappen nicht abstreifen und besuchen kann, das erreicht leicht und schnell der Radfahrer. Vor anderen motorisch betriebenen Fahrzeugen hat das Fahrrad die Billigkeit voraus, außerdem die gesundheitsfördernde Bewegung und eine große Unabhängigkeit in der Wahl der Wege. Manch schmaler Pfad in Wald und Heide kann ihm dienen, wo ein Kraftwagen z. B. versagt.
Deshalb ist bas Fahrrad das ideale Verkehrsmittel für Menschen, die in einsamen, ländlichen Gegenden, wo es noch mit den Ehaussen „hapert", ihren Geschäften oder ihrer Erholung in Feld und Flur nachgehen. Auf die großen Verkehrsstraßen brauchen sie sich in Zukunft dank der Reichsarbeitsgemeinschaft für Radfahrwegebau nicht mehr allzu oft zu wagen. Generalinspekteur ber Reichsautobahnen, Dr. Tobt, betont, baß ben Rabfahrern mit Sonber- roegen gebient werben muß. Unb bie Anlage solcher Radfahrwege zeigt bie soeben eröffnete Werbeschau in Charlottenburg bem Rabfahrer. Das wirb ein
unb vor ber Zwangsversteigerung ftanb, tauchte schon damals ber Verdacht der Brandstiftung auf, ohne daß dem Besitzer jedoch etwas nachgewiesen werden konnte. Zn ben letzten Tagen hat sich nun nach neuerlichen Feststellungen ber Kriminalpolizei ber Derbacht ber Branbstiftung berart verbichtet, baß man zur Verhaftung bes Mühlenbesitzers W a l l a u e r schritt. Er würbe bem Amtsgericht Bad Homburg zugesührt, das sofort Haftbefehl erließ.
Selbstmord an der Hochspannleitung.
König i. O., 9. Aug. (LPD.) Aus schreckliche Weise machte ein hiesiger 26jähriger Mann seinem Leben ein Enbe. Er erkletterte ben Mast der Hochspannleitung und berührte das Kabel, wobei er schwer verbrannt und getötet wurde.
Kreis Wetzlar.
(T) Wißmar, 9.Aug. Seltenes Weidmannsheil hatte dieser Tage ber Jagbpächter H. M ö ck von hier in seinem Jagdrevier ber Gemeinbe Seelbach, Kreis Marburg. Von einem Hochsitz aus er» legte er zwei Heberläufer, nachdem er am selben Tage an bemselben Platze auch einen Rehbock geschossen hatte. — Schon längere Zeit spürt man in den Waldungen unserer Gegend, insonderheit im Wißmarer und Krofdorfer Forst, Schwarz- wild, das bislang hier nur hin unb wieder als Wechselwilb oorkam.
-em Radler!
weiterer gewaltiger Antrieb für ben Umsatz ber Fahrradinbustrie sein.
Nicht nur ber beutsche Arbeiter unb ber Rab- sahrer freuen sich bieses roerbenben Werkes. Auch ber Kraftwagenführer bankt es ben schaffenden Händen ber Reichsarbeitsgemeinfchaft für Rabfahr- roegebau, baß bie Lanbstraßen entlastet werben. Schließlich gibt es ja immer Schwierigkeiten, wenn allzu verschiedene Verkehrsmittel auf einer Chaussee
„Wir wollen, baß dieses Volk einst nicht verweichlicht wirb, sondern daß es hart sei, daß es den Unbilden des menschlichen Lebens Widerstand zu leisten vermag, und ihr müßt euch in der Jugend dafür stählen." e Adolf Hitler.
Darum:
Zeltlager der Hitler - Jugend t
bahinrollen — hier ein Pferbewagen, bort ein Kraftrad, hier ein Radfahrer, bort ein Kraftwagen unb schließlich noch ein Hanbwagen ober Schubkarren?
Manche Stadt des deutschen Vaterlandes hat es sich deshalb schon vor dem Kriege angelegen sein lassen, ein prächtiges Reh von Radfahrwegen durch Wald und Wiesenland zu ziehen. Ungestört kann der Raturfreund hier seine langen Dege fahren, er ist weder der Unsicherheit, noch dem Staub der Hauptlandstraßen ausgesetzt, und der Landbriefträger und sonstwie Berufstätige kommt frischer an feinen Arbeitsplatz und wieder heim.
Wenn nun auf ber Ausstellung ersichtlich wirb, baß für ben Bau eines Kilometers Rabsahrweg eine ganze Woche lang 50 Arbeiter beschäftigt werden, so können wir bei der noch unabsehbaren Länge der zu schaffenden Wege annehmen, daß ein weiterer gewaltiger Schritt aufwärts mit diesem echt sozialen Werke des nationalen Deutschlands getan wird.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 11. August.
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Gymnastik. 8.45t Choralblasen. 9: Evangelische Morgenfeier. 9.45: Bekenntnisse zur Zeit. „Vom Wesen ber solbatischen Erziehung". Don Oberstleutnant Altrichter (Verlag Gerharb Stalling, Oldenburg). 10: Deutsche Morgenfeier ber HI. 10.30: Chorgesang. 11.10: Ein zoologischer Parabiesgarten. Aus (Erinnerungen von Prof. Lubwig Heck, Berlin. Zu feinem 75. Geburtstag. 11.30: Was frag ich nach der Welt. Kantate von Johann Sebastian Bach. 12: Mittagskonzert. 14: Kinderfunk. 14.45: Das Volk erzählt. 15: Stunde bes Lanbes. 16: Nachmittagskonzert. 18: Jugenb- funk. „Pimpf, hör zu!" Pimpfe erzählen Fahrten- ertebniffe. Eine Hörfolge. 18.30: Volksmusik. 19: „Nebenan unb gegenüber". Funkfolge. 19.50: Sport. 20: Abenbkonzert. 22: Nachrichten. 22.10: Sportnachrichten, Nachrichten aus bem Senbebezirk. 22.20: Sportfpiegel bes Sonntags. 22.45: Tanzfunk. 24 bis 2: Nachtmusik.
Montag, 12. August.
6 Uhr: Choral — Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 8.10: Gymnastik. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche unb Haus. 11.30: So- zialbienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Anschließenb: Nachrichten aus bem Senbebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.15: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Kinberfunk: Heut fingen wir alle zusammen. 15.30: Europa unb Napoleon I. nach Waterloo. Don Dr. W. Knögel. 15.45: Wunderkuren. Plaudereien eines alten Arztes. 16: Kleines Konzert. 16.30: Kunst unb Glaube. Brief für schöpferische Menschen. 16.40: Bücherfunk. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Jugenbfunk. 18.45: Das Leben spricht. 19: Unterhaltungskonzert. 19.50: Der Tagesspiegel bes Reichssenbers Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Heiter ist bie Stunde. 21: Die unterirdische Großstadt. Funkberichte. 21.30: Kammermusik. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Hnerhaltungskonzert. 23: Musik zur „Guten Nacht". 24 bis 2: Nachtmusik des NS.-Reichs-Sin- fonieorchesters.
Dienstag, 13. August:
6 Hhr: Choral — Morgenspruch; Gymnastik. 6.30: Frühkonzert; Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Frühkonzert. 9.15: Operettenklänge. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche unb Haus. 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauernfunk 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten; anschließend Nachrichten aus dem Senbebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.15: Wirtschaftsbericht. Wer will Unternehmer werden? Ein Gespräch. 14.15: Sendepause. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau! 16: Kleines Konzert. 16.30: Die Schlacht am Water- berg vorn 10. bis 12. August 1904. Ein Bericht von Major a. D. von Beringe, Dresden. 16.45: Das deutsche Automobil auf dem Weltmarkt. Ein Bericht von Dr. K. Kühn, Frankfurt a. M. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Polen, ein junger Staat und eine junge Volkswirtschaft. 18.45: Zeitgenossen gibt’s... 19: Olympisches Dorf. 19.40: Vom Gemeinschaftsempfang der Deutschen. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Die Zauberflöte. Oper in 2 Aufzügen. 22.10: Nachrichten; anschließend Nachrichten aus dem Sendebezirk, Sportbericht. 22.20: Akademische Weltmeisterschaften in Budapest. Die Aus- scheidungskämpfe der ersten drei Tage. 22.30: Musik zur späten Nacht. 24—2: Nachtmusik.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, 11. August. 8. Sonntag nach Trinitatis.
Gießen. Sladlkirche. 8 Uhr: Pfr. Becker; zugleich Christenlehre für bie Neukonfirmierten ber Markus- gemeinbe; 9.30: Propst Knobt. — Johanneskirche. 8: Psr. Bechtolsheimer; zugleich Christenlehre für bie Neukonfirmierten der Lukasgemeinde; 9.30: Pfr. Ausfeld; 20: Bibelbefprechuno im Johannesfaal; Pfr. Ausfeld. — Kapelle bes Alten Friedhofs. 9.30; zugleich Christenlehre für die neukonfirmierten Knaben ber Luthergemeinbe. — Petruskapelle. 9.30: Stubienrat Dr. Unverzagt. — Wieseck. 9.30: Haupt- gottesbienft; 10.45: Kinberkirche. — Atten-Buseck. 9.30: Gottesbienft. — Groheu-Buseck. 10.30: Gottesbienft. — Albach. 8.30: Gottesbienft. — Steinbach. 10: Gottesbienft. — Annerod. 12.30: Gottesdienst; anschließend Christenlehre. — Rödgen. 10: Gottesdienst; anschließend Christenlehre. — Heuchelheim.
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Gießen Kändelstraße 1), den 10. August 1935
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Erwin Hauck Anni Hauck, geb. Knapp zeigen ihre Vermählung an
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Gießen, Hillebrandstraße 14 Koblenz-Arenberg
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