Luber, Fräulein Gnodt, Theodor Gottschalk, Trude Fritz--
Herrgott, wann war das nur — rote lange ist denn das her —: „Hocke! Hocke!!! Stemmen!" — San Pellegrino, die Marmolata, Sonne, Schnee ...? Lachende Menschen, vor wenigen Stun- den noch blutvolle Wirklichkeit, greifbar nahe im eigenen Erleben — und nun? Schluß! Aus! Für immer.
Mich fröstelt. Aber es ist kein schneidender Höhenwind mehr, der meine Hände zittern läßt.
Don den Dächern tropft müder Regen. Eine Autohupe kreischt — die Weltstadt hat mich wieder. Mich. Aber die anderen? Die anderen?! Und wenn das nicht so gewesen wäre mit dem Urlaub, mit der vorzeitigen Abfahrt? Wenn — wenn —
Es hat keinen Zweck, darüber nachzudenken. Es mußte wohl so kommen, wie es kam.
Wir waren Kameraden. Wir vom Skikurs in San Pellegrino, wo uns das Schicksal traf. Das Schicksal über den Bergen.
Helga Schettler.
Große Kundgebung der Eisenbahner.
Gauleiter Sprenger: ,3et>er muß sein gutes Auskommen haben".
Frankfurt a. M., 9. Jan. (LPD.) Die gemeinsame Versammlung, die das Amt für Beamte, Fachschaft Reichsbahn, und die Deutsche Arbeitfront, Fachgruppe Reichsbahn, am Mittwochabend im Frankfurter Hippodrom veranstalteten, gestaltete sich zu einer gewaltigen Kundgebung. 3500 Werkstättenarbeiter und leitende Beamte marschierten Schulter an Schulter unter dem Symbol des Dritten Reichs. 60 Fahnen der Beamtenfachschaft und der NSBO. wurden den Massen vorangetragen. Die Deranstaltung war die Verkörperung des Willens, eine Brücke zu schlagen zwischen den Arbeitern der Stirn und der Faust, um in gemeinschaftlicher Arbeit den Aufgaben zu dienen, die dem größten Unternehmen des Deutschen Reichs, der Reichsbahn, auferlegt sind.
In der drei Stunden dauernden Kundgebung sprachen vom Hauptamt für Beamte Reichsfach- fchaftsleiter Peppmüller, von der DAF. Reichsfachgruppenleiter Klein. Beide Redner behandelten ausführlich die durch den Nationalsozialismus geschaffene politische Einheit, Einigkeit und Volksgemeinschaft. Mit besonderem Beifall nahmen die Versammelten die Ausführungen entgegen, die sich
mit dem Bestreben der Organisationen befaßten, vor allen Dingen die Verhältnisse der Eisenbahnarbeiter und der unteren Beamtenschaft zu bessern, und die die fogenannten Leistungszulagen als unhaltbaren Zustand kennzeichneten.
Während der Kundgebung erschien Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger, von den Versammelten stürmisch begrüßt. In seiner Ansprache brachte er das Verlangen zum Ausdruck, daß d i e Deutsche Reichsbahn wieder dem Reich eingegliedert werde. Man könne bei der Reichsbahn auch kein amerikanisches System dulden, nämlich, daß die oberen Beamten nur deshalb hoch bezahlt würden, damit sie nach unten hin antrieben. Ziel des Nationalsozialismus sei, daß jeder sein gutes Auskommen habe, damit er feine Pflichten bis zum äußersten erfüllen könne. Das müsse auch Grundsatz bei der Reichsbahn werden.
Zum Schluß sprach Landesobmann Willi Becker. Er forderte die Eisenbahner zum Vertrauen und Glauben an den Führer un£ zum Zusammenstehen in treuer Kameradschaft aUs.
Wirtschaft.
Oie Lage des Handwerks im letzten Viertel 1934.
Den Angaben des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages über die wirtschaftliche Lage des Handwerkes im vierten Vierteljahr 1934 ist u. a. zu entnehmen, daß diese grundlegend durch Saisoneinslüsse bedingt war. Für bestimmte Ge- werbe mit stark saisonmäßigem Einschlag begann eine ruhige Zeit, jedoch zeigte sich in der Bauwirt- schäft noch eine lebhafte Tätigkeit. Andere Handwerkszweige erhielten saisonbedingte Anregungen. Im allgemeinen kann daher gesagt werden, daß keine Verschlechterung eingetreten ist, was größtenteils auf die Maßnahmen der Reichsregierung zur Belebung der Handwerkswirtschaft zurückgeführt werden kann. Relativ gesehen hat sich die Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse im ländlichen Handwerk schon stärker durchgesetzt, als im städtischen Handwerk. Das Baugewerbe und die Bau- nebenqcroerbe hatten seit dem Frühjahr einen hohen Beschäftigungsstand aufzuweisen. Den größten Anteil am Baumarkt nahmen nach wie vor die Bauten für öffentliche Zwecke ein. Auch das Handwerk selbst hat Maßnahmen ergriffen, um arbeitsfördernd zu wirken und in Selbsthilfeaktionen Aufträge zu erschließen. Diese Maßnahmen konnten allerdings in der Berichtszeit noch nicht zur Auswirkung kommen. Die Zahl der beschäftigten Gesellen und Lehrlinge ist im ganzen ziemlich unverändert geblieben, größere Entlassungen waren bisher nur in den betrieben der Baunebengewerbe zu beobachten. Die Kreditversorgung des Handwerks ist weiterhin schwierig. Das Jahr 1934 hat für die Wirtschaft, so heißt es u. a. zum Schluß des Berichtes, in den allerdings das Weihnachtsgeschäft noch nicht berücksichtigt ist, viele und großzügige Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung gebracht, an denen auch das Handwerk Anteil hatte und auf die es mit Zufriedenheit und Dank zurückblicken kann. In das Jahr 1935 geht das Handwerk mit Vertrauen hinein.
Rhein-Mainische Mittagsbörse.
Tendenz: uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 9. Jan. Die Börse wies bei Eröffnung angesichts des nur kleinen Ordereingangs sehr ruhige Haltung auf, zumal auch die Kulisse Zurückhaltung übte und hier und da kleine Glatt- stellungen vornahm. Die Kursbildung war zunächst wieder uneinheitlich, doch hielten sich die Veränderungen gegenüber der festen Abendbörse in meist engen Grenzen. Auf Grund einiger günstiger Wirtschaftsnachrichten hielt die feste Grundstimmung an, und nach den ersten Kursen machte sich wieder mehr Interesse bemerkbar.
Die gestern lebhaften IG. Farben ließen heute 0,65 v. H. nach und wiesen nur kleines Geschäft auf.
Deutsche Erdöl eröffneten 0,25 v. H. und Metallgesellschaft auf die Mitteilung der Verwaltung über günstigen Geschäftsgang 0,50 v. H. höher. Am Elektromarkt waren die Veränderungen wohl klein, es ergaben sich aber meist leichte Rückgänge. So verloren Bekula 0,50 v. H., Felten 1 v. H. und Licht und Kraft 0,25 v. H., während Gesfürel 0,65 v. H. gewannen. AEG. und Siemens blieben behauptet. Montanaktien lagen ruhig, Harpener büßten allerdings 1,25 v. H. ein, auch sonst ergaben sich zumeist Abschwächungen von 0,25 bis 0,50 v. H., nur Buderus und Gelsenkirchen lagen bis 0,50 v. H. freundlicher. Etwas stärker abgeschwächt waren noch Gebr. Junghans mit minus 1,50 v. H. und Kunstseide AKU. mit minus 1 v. H., ferner ließen Deutsche Linoleum 0,75 v. H., Conti-Gummi 0,50 v. H. und Zellstoff Waldhof 0,13 v. H. nach. Fester lagen Reichsbankanteile mit plus 0,65 v. H., Zement Heidelberg mit plus 0,90 v. H. ifnb Zellstoff Aschaffenburg mit plus 1 v. H. Schiffahrtspapiere konnten sich gut behaupten, ebenso Moenus-Maschinen und Hanfwerke Füssen.
Am Rentenmarkt setzten Altbesitzanleihe und Reichsbahn-VA. bei lebhaften Umsätzen ihre Befestigung um 0,50 v. H. bzw. 0,65 v. H. fort. Interesse zeigte sich außerdem für späte Reichsschuldbuchforderungen (plus 0,13 v. H.), Stahlverein-Bonds (plus 0,25 v. H.) und für Reichsmark-Anleihen. Kommunal- Umschuldung und Zinsvergütungsscheine litten anfangs unter Realisationen und gaben leicht nach, später zeigte sich jedoch wieder Nachfrage bei anziehenden Kursen.
Im Verlaufe blieb das Geschäft klein und die Kursgestaltung war weiter uneinheitlich, wenngleich leichte Befestigungen überwogen. Stärker erhöyt waren Conti-Gummi mit plus 1,50 v. H. IG. Farben zogen 0,75 v. H., Bekula, Metallgesellschaft, Zellstoff Aschaffenburg, Moenus - Maschinen je 0,50 v. H., Hapag und Gesfürel je 0,13 o. H. an. Kunstseide AKU. ließen weitere 0,50 v. H. nach, ferner tarnen AG. für Verkehrswesen 1,25 v. H., Daimler 0,40 v. H. und einzelne Montanwerte 0,25 bis 0,50 v. H. niedriger zur Notiz. Der Kassamarkt lag heute still.
Am Rentenmarkt wurden Altbesitzanleihe (plus 0,50 v. H.) und Kommunal-Umschuldung (plus 0,25 v. H.) lebhafter gehandelt, auch bei den übrigen variablen Papieren traten Besserungen bis 0,13 v. H. ein. Pfandbriefe lagen sehr still und uneinheitlich. Stadtanleihen waren zumeist angeboten und von 0,25 bis 0,75 v. H. niedriger. Staatsanleihen lagen ruhig. Industrie-Obligationen waren vereinzelt noch gesucht und fester. Von Auslandsrenten konnten sich Ungarn gut behaupten.
Abendbörse: behauptet.
Die Abendbörse nahm angesichts der nur kleinen Publikumsbeteiligung einen stillen Verlauf, die feste Grundstimmung blieb aber erhalten. Die Kurse zeig
ten gegen den Mittagsschlußverkehr keine Veränderungen von Belang. Etwas beachtet blieben Farbenindustrie und Kunstseide Aku. Montan- und Elektroaktien lagen nicht ganz einheitlich. Am Kassamarkt notierten Voigt & Häffner sowie Eßlinger Maschinen fester.
Der Rentenmarkt lag besonders still, Altbesitzanleihe bröckelten leicht ab, während im übrigen die letzten Mittagskurse behauptet blieben. Don Auslandrenten lagen Schweizer Bahnanleihen weiter schr fest.
11. a. notierten: Altbesitzanleihe 107,40 bis 107,50, 6proz. Stahlverein 94,13, 6proz. Stadt Mainz van 1926 92,50, 6proz. Franks. Hyp. Bank Gold Reihe 1 bis 15 96, 5,5 proz. do. Liquidation 96, 4proz. Schweizer Bundesbahn von 1912 160, 3,5 proz. do. 147,50, Commerzbank 73,25, Reichsbank 151,50 Gelsenkirchen 65,25, Harpener 99, Kali Salzdetfurth 150,50, Klöckner 79,13, Mannesmann 76,65, Rheinstahl 91,75, Stahlverein 43, Aku 49,50, AEG. 28,65, Bekula 137,75, Chem. Albert 85, Conti Gummi 145,25, Deutsche Erdöl 103,65, Durlacher Hof 80, Scheideanstalt 197,50, Licht & Kraft 115,75, JG.- Farben 140, Eßlinger Maschinen 64,75, Gesfürel 111,25, Lahmeyer 118,50, Ludwigshafener Aktienbrauerei 90, Schuckert 96,25, Siemens 143, Sinner Grünwinkel 91,50, Voigt & Häffner 10, Aschaffenburger Zellstoff 70 bis 70,25, Schösferhof 159,50, Reiechsbahn-VA. 117,13, Badische AG. für Rheinschiffahrt 51, Hapag 25,50, Badische Assekuranz 41.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 9. Jan. Am Getreidegroßmarkt zeigte sich etwas bessere Nachfrage für Brotgetreide, insbesondere Roggen war gesuchter. Hafer und Futtergerste blieben weiterhin stark gesucht, auch ölhaltige Futtermittel und Mühlenabfälle waren stark begehrt. Am Mehlmarkt blieben die Umsätze klein, lediglich aus spätere Lieferung zeigte sich nach Weizenmehl etwas Nachfrage, Roggenmehl blieb vernachlässigt.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W IX 205, W XIII 209, WXVI 213; Roggen RIX 165, R XIII
169, RXV 173, alles Großhandelspreise der Müh« len des genannten Preisgebiets. Futtergerste OIX 167, G XI 170, G XII 172; Hafer H XIII 165, H XIV 167, alles Großhandelspreise ab Station. Bei Wasserverladung über 100 Tonnen 3 Mark mehr. Sommergerste für Brauzwecke 200; Weizenmehl WXIII und WXVI 27,15 plus 0,50 Mark Fracht- ausgleich; Roggenmehl R XIII 23,60, R XV 24 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 16,50; Weizenfuttermehl 12,75; Weizenkleie W XIII 10,66, WXVI 10,87; Roggenkleie R XIII 9,90, RXV 10,14, alles Mühlenfestpreise ab Mühlenstation, soweit sie in den Bereich der Landesbauernschaft Hessen-Nassau fallen. Sojaschrot mit Monopolzu- schlag 13; Palmkuchen m. M. 13,30; Erdnußkuchen m. M. 14,50, alles Fabrikpreise ab südd. Fabrikstation. Trockenschnitzel 9,50 bis 9,90; Heu 11; Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt ober gebündelt) 5 bis 5,40.
Frankfurter pserdemarkt.
Frankfurt a. M., 9. Jan. Der erste dies- jährige Frankfurter Pferdemarkt hatte einen besonders starken Auftrieb, ebenso war der Besuch aus Kreisen der Landwirtschaft und der Fuhrwerksbesitzer zahlreich. Es standen diesmal mehrere in Qualität besonders gute Transporte zum Verkauf, vorwiegend Hunsrücker, Ermländer und norddeutsche Pferde. Die Preise für volljährige Pferde zogen an, trotz fester Tendenz entwickelte sich ein lebhaftes Geschäft. Fette Schlachtpferde wurden lebhaft gefragt und bis zu 25 bis 28 Mark je 50 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt. Geringe Tiere waren schlecht verkäuflich.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
F r a n f f u r t a. M., 10. Januar. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage. Vorauftrieb: 65 Rinder (3 Ochsen, 3 Bullen, 45 Kühe, 14 Färsen), 1254 Kälber, 334 Schafe, 350 Schweine. Es kosteten: Kälber 20 bis 52 Mark, Hämmel 33 bis 37, Schafe 15 bis 32, Schweine 45 bis 53 Mark. — Marktver- lauf: Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, Schweine ruhig.
Die chemische Industrie am Jahresende.
Südwestdeutsche Betriebe gut beschäftigt.
Im Inland konnte sich das Geschäft in pharmazeutischen Spezialitäten und pharmazeutischen Chemikalien gut behaupten. Die in Laboratoriumschemikalien seit einigen Monaten zu verzeichnende Umsatzsteigerung hielt gleichfalls an. Auf dem Gebiete der technischen Chemikalien zeigte besonders das Geschäft in Lösungsmitteln eine weiterhin günstige Entwicklung, dasselbe gilt für Holzpolituren und galvanische Salze, auch in Schwerchemikalien war eine gewisse Belebung festzustellen. Das Riechstoffgeschäft litt dagegen zum Teil unter erheblichen Auslandseinfuhren. Das saisonbedingte Pflanzenschutzmittelgeschäft ruhte fast völlig.
Im Auslande zeigte das Geschäft in pharmazeutischen Spezialitäten und pharmazeutischen Chemikalien ein verschiedenes Bild. Das Chemikalien- aeschäft litt stark unter der Konkurrenz der valuta- schwachen Länder. In Drogen sind im Dezember gegenüber der bisherigen Entwicklung keine wesentlichen Veränderungen eingetreten. Auch sind keine nennenswerten Preisänderungen zu verzeichnen. In Farben und Lacken ist eine ziemlich beträchtliche Abschwächung des Geschäftes festzustellen, eine Erscheinung, die in allen Jahren zu beobachten ist. Hmsichtlich der Rohstoffbeschaffung ist eine gewisse Erleichterung festzustellen.
In der südwe st deutschen chemischen Industrie sind die Betriebe für Inlandsbedarf ausreichend beschäftigt. Trotz lebhafter
Nachfrage aus dem Auslande nach Kupferfalzen ist der Export sehr zurückgegangen, da für die Einfuhr der hierfür erforderlichen Mengen ausländischen Kupfers nicht genügend Devisen freigegeben werden.
In der Buntfarbenindustrie bewegen sich die Umsätze bei gebessertem Jnlandsgeschäst und gleichbleibend geringem Auslandsgeschäft auf Vorjahrshöhe. In der Druckfarbenindustrie sind die Absatzverhältnisse leicht rückläufig. In der Herstellung von Spezialharzen für die Lackindustrie haben sich die Verhältnisse trotz saisonmäßigen Rückganges bei gleichbleibenden Preisen weiter befriedigend entwickelt. Das Auslandsgeschäft wird zum Teil als befriedigend bezeichnet. In der Herstellung von ölfreien Anstrichmitteln ist ein saisonmäßiger Rückgang zu verzeichnen. Bei der Klebstoffherstellung sind Auftragseingang und Beschäftigungsgrad bei gedrückten Preisen weiter zufriedenstellend. Die Verhältnisse im Auslandsgeschäft haben sich nicht gebessert. In der Herstellung von technischen Deien und Fetten ist bei zum Teil erhöhter Lagerhaltung ein saisonmäßiger Rückgang eingetreten. In der Herstellung von Gerberei- und Färbereihilfsstoffen haben sich die Verhältnisse gegenüber dem Vormonat nicht wesentlich geändert. Im allgemeinen unbefriedigend ist die Lage bei der Herstellung von chemisch- pharmazeutischen Präparaten. Häufig wird über Preisdruck geklagt. Völlig unbedeutend ist das Aus« landsgefchäft.
Rundfunkprogramm.
Freitag, 11. Januar.
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: Morgen- svruch — Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.30: Gymnastik. 9: Werbekonzert. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. Auf der Winterweide. Schäfer ziehen durch unsere Gebirge. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst. Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau. 16: Nachmittagskonzert. In der Pause: Kunstbericht der Woche. 18: Jugendfunk. Jungmädels, aufgepaßt — heute fingen wir Kanons! 18.15: Forschunqsreifende, die verschollen blieben. Ein Gespräch. Finnland. Ein Bild seiner Landschaft und Menschen. 18.50: Tagesspiegel. 19: Bunte Stunde. 20: Reichssendung. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.15: Saarländer sprechen. 22.30: Unterhaltungskonzert des Rund
funkorchesters. 24: Nachtkonzert des NS.-Reichs- Symphonie-Orchesters. 1 bis 2: Nachtmusik.
Samstag, 12. Januar.
6 Uhr: Bauernfunk. 6,15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: Morgenspruch, Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.30: Gymnastik. 9: Nachrichten. 9.15: Konzert. 10: Nachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I des Landesorchesters Gau Württemberg-Hohenzollern. 13: Saardienst, Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Quer durch die Wirtschaft. Berichte und Gespräche. 15.15: Jugendfunk: Saarlouis, Hörbild. 16: „Der frohe Samstagnachmittag". 18: Stimme der Grenze. 18.20: Stegreifsendung. 18.35: Wir schalten ein: Das Mikrophon unterwegs. 18.50: Volksmusik. 19.30: Volkslieder der Saar. 20: Nachrichten. 20.10: Der Deutschlandsender spielt auf. 24 bis 2: Nachtmusik.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Franimri a.
■öcn...
Gchluß- kurs
Schluß!. Abend« börse
Schluß« fürs
Gchlußk. Mittag« börse
Datum
8.1.
9.1.
8.1.
3-1-
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
98
98
98,1?
98,25
M% c^em.7% Dt.Retchsanl.v.1929
—
—
bVa% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.>Ablös.«Schuld mtl
99
99,25
99,25
99,25
Auslos.-Rechten .............
106,75
107,5
106,13
107,65
Desgl, ohne Auslos.-Rechte......
«% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929
(rückzahlb. 102%) ............
6% Hess. Landesbank Darmstadt
98,4
98,4
98-4
98,4
fflolb R. 12.........
96,5
96
96,5
654% Hess. LandeS-Hypotheken- bank Darmstadt Ltgui.........
95,75
95,5
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Vank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
106,75
96,25
107,75
96
107
96,75
108
96,5
<% ehem. 7% Franks. Hyp.-Ban?
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
96
96
96,75
654% ehem. *54% Franks. Hyp.- Bank-Ltqu.-Pfandoriefe.......
96,13
96
654% ehem. *54% Rheinische
Hyp..Bank-Liqu.«Goldpfe.....
<% ehem. 8% Pr. Landespfank»
96,65
96,65
96,5
97
briekanstalt, Pfandbriefe R. 19 1% eyem. 7% Pr. Landesvfand-
97,5
97,5
97,5
97,5
brtefanstalt, Pfandbriefe R. 10
97,5
97,5
97,5
tzteuergutsch. Verrechnungskurs..
104,5
104,5
104,5
104,5
*% Oesterretchische Goldrenke....
*,20% Oesterretchische SUberrente
27,25
—
28
_
1,05
1,1
1,15
——
*% Ungarische Goldrente.......
7,6
7,4
7,65
7,4
7,5
7,5
7,5
7,35
*% Ungarische Staatsrente v. 1010
*54% deSgl. von 1913..........
7,4
7,25
7,5
7,1
6% abgest. Goldmexikaner von 99
12,25
12,25
12,25
11,75
*% Türkische Zollanleihe von 1911 *%rürkisch« Bagdadbaha-Auleihe
Serie 1.....................
7,9
7,9
——
3
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. ... 2/1.
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Schlußkurs
Echlußt. Abendbörse
Schluß- für*
Gchlußk. Mittag« börse
Datum
8-1.
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8-1.
9-1.
4% Desgl. Serie 11.........
7,9
4,25
4
33,5
25,5
29,5 82,75 96,25
73,5
77 78
150
28,4
137,4 103
116,4
80
110,25 105,75
97 142
118,5
88,25
103 65,5
100,5
117,65
79,5 76,9
7,9 4,4
6,4
3,95 33,4
25,5
81,5 95,75 73,25
77 78
151,5
28,65
137,75 103,5
115,75 79
111,25
96,25 143
118,5
88,5 103-65
65,25 99
119,5
79,13
5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903 *'/,%Rumän.vereinh.Renlev.l0i3 4% Rumänische vereinh. Rente .. 2y*% Anatolier ...............
4,95
6,45 4,1
33,75
25,4
23
29,25
81,9 96 73
77
78
150
28,13
137,5
102-75
116,5 79,75
110,5
106
97,25 142
118,5
88
103
65,25
100,75
83,25
149
118,5
79,65
76,9
6,3
33
25,9
23,25
29,5
81
96,25
73
77
78
151,25
28,75
138,25
103,5
115,75
79,75
111,5
107
96,5
143,25
118,5
88
103,5
65,13
99,25
83
120
79
77
Hamburg-Amerika-Paket .....0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hansa-Dampfschtff...........0
Norddeutscher Lloyd .........o
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... * Commerz, und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und Dtsconto«
Gesellschaft................0
Dresdner Bank......... 0
Reichsbank .......... 12
A.G.B......................o
Bekula.....................o
Elektr.LieferungSgeseMchast... 6
Licht und Kraft ............6
Felten & Guilleaume.........0
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........6
Schuckert L Co...............6
Siemens L Halske............7
Lahmeyer L Lo........... 10
Buderus ....... o
Deutsche GrdSI....... *
Gelsenkirchener.......... o
Harpener...................o
Hoesch Eisen—Kölo-Neuessea .. 0
Ilse Bergbau ...............6
Alse Bergbau Genüsse........6
Klöcknerwerke .......... v
ManneSmann-Röhrea........o
Franllun a.M.
Serlin
Schluß« fürs
vchlußl. Abend« börse
Schluß« für*
Schluß!. Miitag- börle
Datum
8-1.
-.1.
8-1.
9.1.
Mansseloer Bergbau ..
.......0
—
86,25
86,75
86,25
Kokswerke ...........
.......0
—
—
98,5
98,9
Phönix Bergbau......
.......0
51,5
51,5
51,65
51,65
Rheinische Braunkohlen
.....10
212
212
212
212
Rheinstahl...........
.......0
91,25
91,75
91
91,5
Bereinigte Stahlwerke.
.......0
43,13
43
43,25
43,13
Otavt Minen ........
.......0
12,25
12
12.25
11,75
Kaliwerke Aschersleben.
.......6
—
110,5
111,5
110,5
Kaliwerke Westeregeln .
.......5
111,75
110
112,25
110
Kaliwerke Salzdetfurth
.....7Vi
—
150-5
149
150,5
JJ. G. Farben-Jndustrie
138,5
140
138,25
139,75
Scheideanstalt........
.......9
197,5
197,5
——
——
Goldschmidt .........
.......0
90
90
90
90
Rütgerswerke........
.......0
97-75
97,75
98.25
98,75
Metallgesellschaft......
......0
87
87,5
87,25
87,25
Pblltpp Holzmann ....
.......v
80,5
80
80.75
80
Zementwerk Heidelberg Zementwerk Karlstadt..
......o
.......0
109
122
110
121,5
-
=
Schultheis PaHenhofer .......0
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg...................0
Zellstoff Waldbos............0
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer GaS ...............7
Daimler Motoren............ 0
Deutsche Linoleum........... 0
Orenstein L Koppel.......... 0
Leonhard Dietz.............. 0
Ehade......................10
Aceumulatoren-Yabrik........0
Lonti-Gummt...............0
Grttzner....................O|
Matnkrastwerke Höchst a.M-... 41
Süddeutscher Zucker......... 8|
—
—
102,65
102.9
50
49,5
50,75
49-5
116,5
—
116,5
114-75
49
49,5
49-4
49-25
68,5
70,25
68,5
69-5
——
——
126,5
126
49,25
48,9
49
48-25
66,5
65,75
66,5
65-75
——
—
90
90
33,75
33,5
33,75
33.5
182,5
132
182,5
181
150
150-5
149
152
143,5
145-25
144
145.5
28
27.751
28
28-13
—
88
162
161,5
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. Bl.
g.Januar
9-Januar
Amiliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
I Brief
Buenos Atre.
0,628
0,632
0.628
0-632
Brüssel .....
58,29
58,41
58-22
58-34
Rio de Jan.
0,194
0,196
0-194
0-196
Sofia......
3,047
3,053
3.047
3.053
Kopenhagen.
54,34
54,44
54-41
54-51
Danzig.....
81,24
81,40
81-27
81-43
London .....
12,17
12,20
12-185
12-215
HelsingforS..
5,37
5,38
5-38
5.39
Paris ......
16.42
16,46
16-42
Holland ...
168,28
168,62
168-23
168.57
Italien.....
21,30
21,34
21-30
21-34
Japan ......
0,708
0,710
0-709
0-711
Jugoslawien
5,649
5,661
5-649
5-661
Oslo.....;
61,16
61,28
61.25
61-37
। p
48 95
49,05
Lissabon....
11,04
11,06
11-06
11-08
Stockholm...
62,75
62,87
62-84
62.96
Schweiz ....
80,72
80,88
30-72
80-88
Lvanien....
34,02
34,08
34-04
34-10
Prag.......
10,39
10,41
10-39
10-41
Budapest ...
—
——
—•
Neuyork...
2,483
2,487
2-483
2-487
Banknoten.
Lerlm,9-Januar
Gelö
Ärief ''
Amerikanische 9toten..............
2-435 58-01 54-20 12-15 16-38
167-81 21-10 61-09
62-62 80-44 33-80
2,455 58-25 54-42
12-19 16-44
168-49 21-18 61-33
62-88 80-76 33-94
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, * 1OO Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Note»...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Ungarische Note» ................


