L*Arc de Triomphe". Das Rennen endete nicht mit munnal-Umschulduna gewannen bis 20 Pf., fpSte dem Siege des heißen Favoriten Brantome, jon- Schuldbücher mit 86 etwas freundlicher. Dollar- dern wurde von der Stute Samos unter Jockey bonds bis 0,50 v. $). fester, ^"blandsrenten ohne
Mball-SchiedsrichterbewegungimKreiseGießen
Wirffchast
Anläßlich des
Sibbritt vor Peniche und Corrida gewonnen. Der Toto zahlte für diese Ueberraschung löfaches Geld.
Hering und Hornfischer konnten beim internationalen Ringerturnier in Stockholm im Feder- und Schwergewicht Turniersiege erringen. Schwartzkopf, Schäfer und Laudien belegten im Leicht-. Welter- und Mittelgewicht den zweiten Platz und nur der Berliner Halbschwergewichtler Seelenbinder blieb unzlaciert.
mäßig fortschreitende Beseitigung der Arbeitslosigkeit spiegelt sich auch in der Mitgliederentwicklung der Berufskrankenkasse der Kaufmannsgehilfen sichtbar wider. Sie hatte einen Reinzuwachs von 23 282 Mitgliedern. Ende 1934 zählte sie 445 265 Stamm- und 190 057 Familienversicherungen mit einem Gesamtversicherungsbestand von 802 334 Personen. Der Familienversicherung gehörten Ende 1934 insgesamt 163 011 Kinder an. Tausenden von ihnen wurden wiederum Kuren zur Hebung und Festigung der Gesundheit gewährt. Die Jahresabrechnung für 1934 weist einen Beitragseinzug von rund 39 457 000 Mark aus. Der Aufwand für Versicherungsleistungen stellt sich auf 35 394 000 Mark. Davon entfallen auf Krankengeld 1547 000 Mark, ärztliche und zahnärztliche Behandlung 19 735 000 Mark, Arzneien und Heilmittel 5 542 000 Mark, Krankenhauskosten 6 005 000 Mark, Sterbegeld 763 000 Mark. Die Zahl der Versicherungsunfälle betrug in der Stammversicherung 806 442. in der Familienversicherung 586 618 Mark. Die ordentliche Rücklage belief sich am Schluß des Geschäftsjahres auf 6 445 000 Mark, die Schadensreserve auf 2170 000 Mark. — Die Berufskrankenkasse der weiblichen A n g e st e l l t e n , Hamburg, legt ebenfalls ihren Geschäftsbericht für 1934 vor. Sie schloß das Jahr mit 161 008 Mitgliedern ab (gegenüber 132 314 zu Beginn 1934). Davon waren 150 494 Versicherungspflichtige, 10 514 Nichtversicherungspflichtige. Die Beitragseinnahmen betrugen rund 9140 000 Mark, die Versicherungsleistungen erforderten 8 420 000 Mark, die Rücklage beträgt 1807 000 Mark. Zu verzeichnen waren insgesamt 352 768 Dersicherungsfälle, davon 22 948 mit Arbeitsunfähigkeit verbundene.
Nhein-Mainische Börse.
Renten fester. Allen eher schwächer.
Frankfurt a. M., 8. Okt. Die Börse lag ziemlich ruhig. Für Aktien lagen Meinungskäufe vor, wobei Meldungen aus der Wirtschaft, wie die «Steigerung des Düngemittel-Absatzes, und verschiedene Dividenden-Erklärungen anregten. Nach anfänglich zumeist etwas freundlicheren Kursen trat für Aktien im Verlaufe ein leichter Rückschlag ein, wobei die Hauptwerke 0,50 bis 1 v. H. wieder verloren. Dabei mürbe auf die internationale Politik bezüglich des Abessinier-Konfliktes verwiesen.
Renten blieben dagegen weiter freundlich und zeigten für Deutsche Staatsanleihen Kursbesserungen von 0,25 bis 0,40 v. H. Altbesitz eröffneten mit 110,75 gut behauptet, Zinsvergütungsscheine, Kom-
der Ausbildungszeit bildet die Prüfung.
Anschließend sorgt eine monatliche Zusammenkunft, in der die Fälle aus der Praxis für die Praxis eingehend erörtert werden, in Verbindung mit allgemein anerkannten Regelauslegungen, daß ------ - . .
besonders gelagerte Fälle eine einheitliche Entschei- diese in der am Samstag tm Katholischen Vereins, bunq erfahren. All diejenigen, die so oft auf dem haus, Liebigstraße 20, stattfindenden Versammlung Sportplatz ihre höchste Aufgabe darin sehen, den I der Ortsgruppe ausgehandigt.
Die Schiedsrichterbeweauna der Ortsgruppe Gießen wurde mit Recht im Jahre 1932 als vor- bildlich bezeichnet. Abgänge, wie Speckhardt, Kunze, Kohler, Michel rissen aber eine Lücke, die, da der Nachwuchs von den Vereinen nur mangelhaft ge- stellt wurde, nicht so bald ausgefüllt werden konnte. Aber wie aller Niedergang nur ein Ansporn zu er- neutem Aufbau ist, so hat auch die Ortsgruppe Gießen und darüber hinaus die ganze Schieds- richterbewegung des Kreises eine Neugruppierung erfahren, und die Leistungsfähigkeit wurde erhöht. Nach der DFB.-Ordnung haben die Vereine die Pflicht, für jede aktiv tätige Mannschaft einen Schiedsrichter zu stellen. Durch eingehende Auf- flärungsarbeit hat man in den Vereinen allmählich eingeseyen, daß das Amt eines Schiedsrichters in seinen mannigfachen Anforderungen nur die Besten gebrauchen kann. Eine regelmäßige Ausbildung und persönliche Betreuung eines jeden Anwärters läßt diesen langsam sich das geistige Rüstzeug erarbeiten. Betrauung mit leichteren Spielen läßt bald erkennen, ob der Anwärter auch fähig ist, das Er- lernte in der Praxis zu verwerten. Den Abschluß
sterschast die Fußballmannschaften von Wales und Schottland gegenüber. Der Kampf endete unentschieden mit 1:1; das Endergebnis stand schon bei der Pause fest.
Beim Winter-Olympia 1936 werden den Ski-Läufern insgesamt vier Schanzen zur Verfügung stehen, da nun auch noch die große Kochel- berg-Schanze und die Schanze auf der Hochalm überholt dzw. ausgebaut werden.
Mit einer U e b e r r a f cf) u n g endete am Sonntag in Paris gelaufene mit 400 000 Francs ausgestattete, über 2400 Meter führende „Prix de
Meisterschaftsspiele der Gauliga.
Im Gau Nordhessen wird Hessen Hersfeld am Sonntag — wenn alles gut geht — 10:0 Punkte aufweisen können. Der Spielverein Kassel, hat nicht das Zeug dazu, die Hessen in Hersfeld zu besiegen. Offen ist das Spiel Kurhesien Kassel —Germania Fulda, dagegen neigen sich die Siegchancen im Spiel VfB. Friedberg — SV. Bad-Nauheim den Hausherren zu.
Die Deutschen in Norwegen.
Vom Fachamt Skilauf ist beabsichtigt, die deutsche Kernmannschaft in der Zeit vor Weihnachten auf zwei Wochen nach Norwegen zu schicken, um dort noch einmal, kurz vor den Winterspielen, im Mutterlande des Skisports Erfahrungen zu sammeln.
Herbstfeldberglauf der Skiläufer.
Der Herbstfeldberglauf des Ski-Klubs Taunus wirb am 27. Oktober schon zum achten Male ausgetragen. Diesmal wird in fünf Klaffen gelaufen, Jugend von 14 bis 16 Jahren und Jugend von 16 bis 18 Jahren etwa 2 Kilometer mit 50 Meter Steigung, Jungmannen von 18 bis 20 Jahren 4,5 Kilometer mit 100 Meter Steigung, Männer von 20 bis 32 Jahren und Altersklasse über 32 Jahre je 8 Kilometer mit 300 Meter Steigung. Mit dem Einzellauf ist eine Mannschaftswertung ver- bunben. Die hierzu gemeldeten Läufer eines Vereins müssen der Männerklosse angehören und min- beftens schon bei einem Bezirks- ober Gaurennen des DSD. gestartet sein. Die Wertung erfolgt nach Punkten entsprechet der Reihenfolge im Zielein- lauf. Gekämpft wird im Mannschaftslauf um den Wanderpreis der Ski-Abteilung des Rhönklubs Frankfurt, der 1933 und 1934 vom Ski-Klub Schmitten gewonnen wurde.
Der Start für die Männer- und Altersklasse erfolgt am Sandplacken, die Strecke führt über den Großen und Kleinen Feldberg zum Ziel an der Straße Sandvlacken-Feldberg in Höhe der unteren Sprung- hügelschneise. Die Jungmannen starten am Sprunghügel, die Jugend am Kleinen Feldberg. Das Ziel ist hier das gleiche wie in der Männerklasse. Der Lauf ist offen für alle Mitglieder des Fachamts Skilauf. '
Kurze Sportnotizen.
Seinen fünften Sieg beim Warschauer Reitturnier kannte Oberleutnant Brandt am Montag, dem Schlußtag des Turniers, feiern. Oberleutnant Brandt gewann auf „Derby" das abschließende Jagdspringen um den „Preis der Sieger" vor dem polnischen Rittmeister Zosled auf „Donesfe .
Der englische Fußballverband beschloß, den am 4. Dezember zum Austrag kommenden Länderkampf gegen Deutschland in London durchzuführen. Als Schauplatz des Treffens wurde die 80 000 Zuschauer fassende Anlage der Tottenham Hotspurs im Londoner Vorort White Hart Lane gewählt. Die Aufstellung der englischen Mannschaft wird am 25. November erfolgen.
Vor 40 000 Zuschauern standen sich am Samstag in Cardiff im Kampf um die fiänbermei-
1 v. H.
Im Verlaufe wurden die Umsätze am Aktienmarkt sehr gering, die Kursabbröckelung setzte sich noch fort, so am Farbenmarkte bis 150,75 nach 152,50 Anfangskurs. Rheinstahl um 1,50 gegen gestern abend schwächer, Renten blieben gut gehalten. Pfandbriefe und Stadtanleihen ruhig und unverändert.
Tagesgelb knapper, aber noch 2,75 v. H.
Abendbörse ruhig.
An der Abendbörse waren kaum Umsätze zu verzeichnen. Die Berliner Schluhkurse lagen eher etwas leichter. IG. Farben waren etwas angeboten und notierten mit 150,50 0,50 v. H. schwächer. Am Rentenmarkt herrschte eher weitere Nachfrage, Altbesitz hörte man mit 111 bis 111,25. Auch 6 v. H. zertifizierte Preußen waren eher gesucht. Kornmu- nal-Um'schuldung, späte Schuldbücher und Zinsvergütungsscheine lagen unverändert. Der Verlauf der Börse war eher etwas schwächer. Von später notierten Werten waren Ges für el um 0,50 v. H. schwächer, Mannesmann unverändert. Renten waren weiter ruhig und ohne Veränderung. Altbesitz zogen auf 111,25 an. IG. Farben schlossen 150,50.
Es notierten: Altbesitz 111,25, 6 v. H. Stahlbonds 102, Farbebonds 123, 4 v. H. Rumänen 4,75, Adca 75, Commerzbank 88,40, DD.-Bank 89. Dresdner Bank 89, Reichsbank 171, Harpener 111,75, Mannesmann 85, Stahlverein 80,75, Lemberg 107, Conti Gummi 152, Scheideanstalt 237, Deutsche Linoleum 146,50, Licht & Kraft 130,25, IG. Farben 150,50, Gesfürel 122, Goldschmidt 105,75, Lahmeyer 133, RWE. 122,75, Siemens 167
Frankfurter Obst- und Gemüsemackt.
Frankfurt a. M., 8. Okt. Der Gemüse- markt war mit allen Arten gut beschickt, besonders aber in Blumenkohl, Escariol, Spinat, Tomaten, Weißkraut und Wirfi z. Erstmals am Markt war Feldsalat, allerdings ch in geringen Mengen. Bei unveränderten Prei n, außer Tomaten, die etwas hoher lagen, wa. der Geschäftsgang nicht voll befriedigend. Ueberstand blieb in Escariol, Spinat, Tomaten und Weißkraut. Der Obst- und Südfrüchte mv r k t hatte reichliches Angebot in Aepfeln, genügendes in Birnen und Zwetfchen. Die Nachfrage nacy schönem Obst war gut, im übrigen nicht befriedigend. Bei besonders guten Auslesen wurden die notierten Preise überschritten, im allgemeinen lagen sie aber unverändert. In ausländi- chen Trauben herrschte noch gutes Angebot, dagegen ür Pfirsiche stark zurückgehend. Bei ziemlich lebhaftem Geschäft lagen die Preise unverändert.
Es notierten: Blumenkohl 20 bis 45, Buschbohnen 16 bis 18, Stangenbohnen 18 bis 20, Escariol 4 bis 8, Feldsalat 40 bis 45, Gewürze!, großes Bündel 25 bis 40, gelbe Kartoffeln 330 bis 350, Kohlrabi 4 bis 6, Kopfsalat 4 bis 10, Lauch 2 bis 5, Meerrettich 35 bis 45, Petersilie 20, Steinpilze 25 bis 35, Pfifferlinge 40 bis 42, Rettich 4 bis 8, Radies 4 bis 5, Rote Rüben 4 bis 5, Rotkraut 4 bis 6, Sellerie, je nach Bündelgröße 8 bis 35. Blätter-Spinat 8 bis 10, Wurzel 4 bis 7, Schnittlauch 30, Schwarzwurzel 16 bis 18, Tomaten I 10 bis 12, Tomaten II 60 bis 82, Weißkraut 2 bis 4, Wirsing 4 bis 7, Weiße Rüben 8 bis 9, Gärtner-Zwiebeln 5 bis 6, Pfälzer oder Sachsen 425 bis 550.
Aepfel I 18 bis 25, Aepfel II 12 dis 16, Wirt- schaftsäpfel 8 bis 12, Edel-Wirtfchaftsäpfel 18 bis 25, Goldparmänen I 22 bis 25, Goldparmänen II 15 bis 18, Schafnase 10 bis 14, Birnen I 18 bis 22, Birnen II 12 bis 16, Kochbirnen 5 bis 8, Gellert- birnen I 20 bis 22, Gellertbirnen II 12 bis 16, Mollebusch I 18 bis 22, Mollebusch II 15, Pfirsiche (brutto), italienische 25 bis 35, Quitten 18 bis 24, Trauben (brutto) 15 bis 16, italienische 18 bis 22, spanische 22 bis 25, ungarische blaue 16 bis 18, ungarische Helle 18 bis 20, bulgarische 21 bis 25, Zwetschen 17 bis 20, Walnüsse 27 bis 40.
gestrigen Betriebsappells der Opel- roerte, auf dem Reichsorganisationsleiter Dr. Ley sprach, machte der Betriebsführer Dr. Fleischer einige Angaben über die Winterbeschäftigung des
Anregung, 4 v. H. Ungarn Gold um 0,2, 4 v. H. Rumänen um 0,1 v.H. niedriger.
Am Aktienmarkt eröffneten IG- Farben 152,50 (152,50), verloren aber im Verlaufe wieder diesen Anfangsgewinn, Metallgesellschaft wieder um 1,50 v. H. fester, Erdöl um 0,50 v. H., Goldschmidt 013 v H schwächer. Don Elekttowerten verloren Siemens 1,50, RWE. 1, AEG. 1, aber Gesfürel 0,50, Felten 0,75, Elektrische Lieferungen 0,25 v. H. fester. Am Zellstoffmarkt blieben Aschaffenburger behauptet, während Waldhof von der letzttägigen größeren Steigerung wieder 2,25 v. H. hergaben. Montanwerte fast 'sämtlich schwächer, dabei verloren Hoeschwerke 1,50, Rheinbraun 1,75, Mannesmann 0,50, Stahlverein 0,75 v. H. Gut gehalten waren wieder Harpener. Schiffahrtswerte zogen eine Kleinigkeit an. Im einzelnen Aku gut gehalten, von Bauwerten Jul. Berger 0,90, Holzmann 0,50 v. H. schwächer. Zement Heidelberg aber 1 v. H. fester. Daimler bei etwas größeren Umsätzen um 1,25 v. H. abgeschwächt. Reichsbankanteile gewannen
bet den Deutschen Gerätemeisterschaften in Frankfurt a. M. zu turnen hat.
Zur großen Freude der Lehrgangsleitung konnte feftgefteUt werden, daß der größte Teil der Turner in der Lage sein wird, diese schwierigen Uebungen zu meistern.
Wenn der Blick einerseits auf die in Hersfeld stattfindenden Gaumeisterschaften und die Deutschen Meisterschaften in Frankfurt a. M. gerichtet mar, so wurde damit aber nicht die Vorturnerschulung vergessen. Alle Teilnehmer konnten sich von Gießen wertvolles Rüstzeug für die Winterarbeit mit nach Hause nehmen; für die Schulung in den Kreisen und Vereinen wurden vielfache Anregungen gegeben, die sich auch segensreich bis in die kleinsten Zellen turnerischer Arbeit auswirken werden.
Eine besondere Dietstunde brauchte für den Lehrgang nicht angesetzt zu werden. Nach der anstrengenden Schulung, die am Samstag erst um 21 Uhr beendet mar und Sonntag um 8 Uhr roieber auf- iienommen rourbe, gab es eine Dietstunbe ganz be« onberer Art: in freubiger Teilnahme hörten alle äe Uebertragung bes Staatsaktes auf bem Südeber g. Damit hatte der Lehrgang, der alle Teilnehmer im Geiste bester Kamerabschaft vereinigt hat, seinen mürbigen Ausklang gefunben, wie er eindrucksvoller nicht hätte fein können.
Kußballkämpfe im Gau Nordhessen.
Gaukampf Vaden—Nordhesfen.
In Mannheim kreuzen am Sonntag im Kampf der Vorrunde um den Bundespokal Baden und Nordhesfen die Klingen. Beide Gaue rechnen auf den Sieg und beide können es auch mit gutem Gewissen. Die Badener, weil sie in ihrer Mannschaft das Beste haben, was ihnen augenblicklich zur Verfügung steht, und die Nordhesfen, weil ihr Können in den letzten Jahren wirklich große Fortschritte gemacht hat. Auch in Mannheim wird man mit größter Erbitterung um den Sieg streiten.
Keine Kirmenbewerbungen an die Neichsauögleichstelle.
Fwd. Der Reichsausgleichstelle für öffentliche Aufträge im Reichs- und Preußischen Wirtschastsmim- fferium gehen in zunehmendem Maße Anträge von Firmen zu, die sich um öffentliche Aufträge bewerben. Es wird darauf verwiesen, daß die Reichsausgleichstelle für öffentliche Aufträge selbst keine Aufträge vergibt, daß es vielmehr in erster Linie ihre Aufgabe ist, mit den Beschaffungsressorts die grundsätzlichen Fragen der Auftragsverteilung zu behandeln, auch soweit die Reichsausgleichstelle bei größeren Vergebungen unmittelbar mitwirkt, sind für die Prüfung von Firmenbewerbungen ihre Außenstellen (Auftragsstellen) zuständig, und zwar jeweils diejenige Auftragsstelle, in deren Bezirk die Firma ihren Sitz hat. Unmittelbares Einreichen von Bewerbungen bei der Reichsausgleichstelle hat also lediglich eine Verzögerung der Erledigung zur Folge. Die Beschäftigung der Adam Opel AG.
Schiedsrichter in irgendeiner Form herabzuwürdi- gen, sollten eingedenk dieser Tatsache sein, welche Arbeit jeder Schiedsrichter an sich und die Gemeinschaft leisten muß, um tatsächlich das Amt aus füllen zu können. Auch hier gilt der Satz, daß kein Mensch unfehlbar ist. Um auch schon den Jugendlichen einen Begriff von der Tätigkeit und der Verantwortung des Schiedsrichters zu geben und um sie besonders erkennen zu lassen, daß dieser 23. Mann wohl Richter, aber darüber hinaus ihr Kamerad ist, hat man die Oberjungführer durch Schiedsrichtertätigkeit herangezogen. Sie sollen auch Mittler des von ihnen Erlernten vom Schiedsrichterwesen zwischen den Schiedsrichterarbeitsgemeinschaften und ihren Mannschaften fein, um hierdurch diesen die Grundlage zu geben, eine gefällte Entscheidung auf ihre Richtigkeit wirklich nachprüfen zu können.
Der Sportkreis Gießen umfaßt 84' Schiedsrichter, davon entfallen auf die Ortsgruppe Gießen allein 48. Dies läßt die zielbewußte Arbeit der Kreisführung erkennen, die nichts unversucht läßt, den Bestand weiter zu schulen, damit sich auch Schiedsrichter mitüberdurchschnittlicherLeistung herausschälen.
Der Deutsche Fußballbund hat angeordnet, daß die bis jetzt gültigen Ausweise eingezogen werden, an dessen Stelle werden neue Ausweise ausgegeben. | Die Schiedsrichter der Grupve Gießen erhalten
Werkes.
Die Opel AG. beschäftigt auch heute noch über 18 000 Mann, die während der Wintermonate wiederum auf ihren Arbeitsplätzen verbleiben sollen. Während im vergangenen Jahr schon im September Wechselschichten mit gekürzten Arbeitszeiten für einen Teil der Belegschaft vorgenommen wurden, ist diesmal erst einige Wochen später hiermit zu rechnen. Das Werk hofft, daß sich diese Maßnahme in' den kommenden schwachen Wintermonaten nur für kurze Zeit als notwendig erweist. (Die Tagesproduktion der Opelwerke beträgt bekanntlich immer noch über 450 Wagen; der Export ist nach wie vor recht erfreulich, zumal demnächst die 10 000-93agen- Grenze im Ausfuhrgeschäft erreicht ist.)
Die in der nächsten Woche einsetzenden Umstellungen im Werk sind zum Teil auf die Verlagerung der Lastwagenprvduktion nach Brandenburg zurückzuführen. Die freiwerdenden Werkräume werden von der Personenwagenfabrikation anschließend belegt werden. In dem neuen Werk Brandenburg dürfte die Fabrikation in wenigen Wochen mit einer Belegschaft von einigen hundert Mann aufgenommen werden.
♦ Berufskrankenkasse der Stauf- mannsgeqilfen, Hamburg. Die plan-
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H
Frankfurt <l2JL
börse
7.10. 8.10.
Datum
7.10.
8.10.
151
151,13
O|
107 ! 108,75
91,5
92,5
152
152,5
31
301 91,25
209 I
30,5
Grttzner....................O|
Mainkraftwerke Höchst a.«-,.. 4
Süddeutscher Zucker ........ •!
209 I 209,13
Dividende an.
Ziffern geben die Höhe der zuletzt besch
Die hinter den Papieren
96,75
147,5
25,25
290
29,5
91,25
209
95,25
146,5
105,5
115,13
24,75
295
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0
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0
12
8
151,5
236,5
106,5
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115,9
106,4
53,9
108
111,5
82,13 127,5
96,25
147,4
81,9
25,65 295 171
152,5
103,5
52,75
107
108,5
81,5 125,75
95,75
146,5
80,5
24,9
294
173,5 152
150,5
237 105,75 115,25
108
52,4
107
109,25
53,75
108,5
111,5
82
Schultheis Patzenhofer 4 Mu (Allgemeine Kunstseide) .. O
Buenos Atrei Brüssel.....
Rio de Jan. . Sofia ......
Kopenhagen. Danzig London .....
HeliingforS.. Paris ......
Holland .... Italien Java» ......
Jugoslawien
Oslo..... :
Wien
Lissabon .... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......
Budapest ... Reu „ort ...
t, ®. Farben.Jndustrta cheideanstalt........
Goldschmidt ...
RütgerSwerke ..
Metallgesellschaft .
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Philipp Holz mann......... O]
Zementwerk Heidelberg ..... b
Sementroed Karlstadt.........41
4; 115,25
4J 107
Bemberg...........
Zellstoff Waldhof .... Zellstoff Aschaffenburg Dessauer GaS.......
Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum... Orenstetn & Koppel .. Westdeutsche Kaufhof. Ehade ..............
Aecumulatoreu-Fabrit Eonti-Gummt.......
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Retchsanl. von 1934 6Yi% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslof.-Rechten .............
4*/,% Deutsche Reichspostschatzan' Weisungen von 1934, 1.......
6% ehem.8% Hess. BolMaat 1229 (rückzahlb. 102%)............
4/t% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12........
6%% ehem. Hess. Landes-Hypo- thekenbank Darmstadt Liaut ...
4%% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechlen .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
4/.% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
4%% ehem. 47i% Franks. Hyp^ Bank-Ligu.-Psandvriese.......
6/i% ehem. 4y,% Rheinische Hhp.-Bank-Ltqu.-Goldpse
4/i% ehem. 8% Pr. Landespfand' briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
4/f% ehem. 7% Pr. LandeSpfand- briesanst., Gold Komm. CBI.VI
Steuergutsch.Berrechnungsk. 35-39
4% Oesterreichssche Goldrente...
4,20% Oesterreichssche Silberrenb
4% Ungarische Goldrente......
4% Ungarische Staatsrente v. 19H 454% desgl. von 1913 5% abgest. Goldmexikaner von 9
Berlin
AL börse
6,y Ä-
92 I 92
116 117,25 I
130 1 130 1
Frankfurt a. M. |
Berlin
Schluß« kurck
Schloßt. Abend- börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börse
Datum
7-10.
8.10.
7.10.
8.10.
ManSselder Bergbau ..
....... 1
118
117,5
118,4
116,5
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—
118
117,25
Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen
.......O .....12
217,5
215,75
219,75
216
Rheinstahl ...........
107,5
108,5
107
Bereinigte Stahlwerke.
.......O
82,5
80,75
82,25
81,13
Ötavi Minen ........
.......C
18,75
18,25
18,65
18,65
Kaliwerke Aschersleben.
.......6
131
131
131
Kaliwerke Westeregeln .
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—
—
122,25
122,5
Kaliwerke Salzdetfurth
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—
—
—
183,75
Frankfurt a. M
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend- börse
Schluß- kurs
Schlußk. Mittag- börse
Datum
7-10.
8.10.
7.10-
8.10
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—
—
10,75
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
5,75
5,8
5,8
5,8
4^%Rumän.vereinh.Rentev.l913
8,65
—
8,5
8,6
4% Rumänische vereinh. Rente ..
4,9
4,75
4,8
4,75
38,75
39,25
38,75
38,75
Hamburg-Amerika-Paket .....O
16,25
16,4
16,65
16
Hamburg-Südam. Dampfschiff. O
——
—
—
—
Norddeutscher Lloyd .........O
18,65
18
18,65
17,75
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O
78,5
78
79,5
78,5
Berliner Handelsgesellschaft ... 5
111
111
111,25
111
Commerz- und Privat-Bank... O
88,75
88,4
88,75
88
Deutsche Bank und DtSconto-
Gesellschaft................O
89
89
89
89
89
89
89
89
Reichsbank .......... 12
173
171
172,5
170,5
91 ($ Ql......................O
39
38
38,9
37,9
Bekula ................... 10
142,75
142,65
142,75
142,9
Wektr. LieferungSgesellschaft... 5
110,75
110
111,25
110
Licht und Kraft ........... 67i
132
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132
131
Felten & Guilleaume......... O
105,5
105,75
105,65
104,75
Geselssch.f.Elektr.Unternehmung. 5
122,75
122
123
122,5
Rheinische Elektrizität ........5
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132,5
132
Rhein. Wests. Elektr..........6
124,25
122,75
123,75
123
121
120
121
119,75
Siemens L HalSke............ 7
170
167
170,5
167
Lahmeyer L Lo............ 7
133
133
133,5
—
103
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101,5
Deutsche Erdül .............. 4
107
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107,25
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91
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Klöcknerwerke ......... 1%
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91
89
Mannesmann-Röhre» ........ O
86,75
85
86,5
85
7.Oktober
8.Oktober
Amtliche Notierung
Geld | Bries
Amtliche Notierung
Geld | Brief
0,684
0,688
0,682
0,686
41,98
42,06
41,96
42,04
0,146
0,148
0,146
0,148
3,047
3,053
3,047
3,053
54,34
54,44
54,39
54,49
46,81
46,91
46,81
46,91
12,17
12,20
12.18
12,21
5,36
5,37
5,365
5,375
16,37
16,41
16,375
16,415
167,88
168,22
167,87
168,21
20,24
20,28
20,24
20,28
0,710
0,712
0,710
0,712
5,674
5,686
5,674
5,686
61,10
61,22
61,16
61,28
48,95
49,05
48,95
49,05
11,035
11,055
11,045
11.065
62,74
62,86
62.80
62,92
80,90
81,06
80,92
81,08
33,95
34,01
33,93
33,99
10,30
10,32
10,305
10,325
2,486
2,490
2,486
2,490
Banknoten.
100 96,75 101,5
100
97
101,75
100,13
97
101,9
100,13
97,2
102
110,75
111,25
110,7
111,13
100
100
100,13
100,13
96
96
96,5
—
96,13
96,13
—
96
100,25
100,25
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
114,9
114,9
115
96,25
96,25
—
—
100,75
100,55
—
—
101
100,75
100,75
100,75
97
97
97
97
97
97
97
97
107,25
107,3
107,3
107,3
27,5
27,5
27,25
27,75
1,3
-
1,25
1,4
9,45
9,25
9,4
9,05
9,13
9,1
9,2
9
9,25
9,13
9,25
9,25
10,5
10,25
10,5
10,25
—
—
10,75
Berlin, 8.Oktober
Geld
Briet
Amerikanische Note»..............
2,438
2,458
Relgtscbe Noten..................
41.80
42,00
54,18
54,40
Englilrbe Noten .................
12,145
16,325
12,185
Französische Noten ...............
16,385
Holländische Noten...............
167,45
168,13
Italienische Noten................
19,46
19,54
Norwegische Noten ..............
61,00
61,24
Deutsch Oesterreich, * LOO Schilling
—
—
Rumänische Noten...............
—
Schwedische Noten .... .........
62,63
62,89
Schweizer Noten.................
80,74
81,06
33,57
33,71
Ungarische Note» ••••••••••••••••


