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Militärische Trauerseier für General Höring
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Aus aller Welt
Italiens Mobilisierung gegen Abessinien
erdrückenden Beweismaterials ist gegen Mai 1935 richterlicher Haftbefehl
Grund des R. am 6. ergangen.
Oer neue deutsche Volksschullehrer.
Minister Hust spricht bei der Eröffnung der HanS-Schemm-Hochschule.
,Graf Zeppelin" von Pernarnbuco nach Rio unlerwegs.
Jeder einzelne der uniformierten Polizei der staatlichen Exekutive muh in seinem Innern und Aeuheren llniformkräger lm wahrsten Sinne des Wortes fein.
daß alle Anzeichen auf einen italienischen Feldzug gegen Abessinien hindeuteten. Das sei ein Beweis dafür, daß Mussolini zur Zelt nicht an die Möglichkeit eines Krieges in Europa glaube. Das Blatt schildert die Besitz ergrei- fung Abessiniens durch Italien als eine Lösung, die nicht nur im Interesse Italiens liege, sondern zweifellos allen Reibereien in jenem Teile der Welt ein für allemal ein Ende bereiten würde.
Das mit kolonialem Besitz gesegnete England brauche auf den kolonialen Ehrgeiz anderer Mächte nicht eifersüchtig zu sein. Ls sei zwar richtig, daß das Quellwasser des Blauen 3111 in Abessinien entspringe und dah die Aufschliehung des englisch - ägyptischen Sudans von diesem Fluh abhänge, aber die Beziehungen zwischen Grohbritannien und Italien seien äuherst harmonisch.
Das Quellwasser des Blauen Nil werde in italienischen Händen ebenso sicher sein, wie unter dem gegenwärtigen Regime.
Es gab früher Zeiten, in denen der „Schutzmann" sich nur dann den nötigen Respekt zu verschaffen glaubte, wenn er über einen mächtigen Schnauz- bart, einen beträchtlichen Leibesumfang und eine uct xyuillH uvs, grimmige Amtsmiene verfügte. Wir kennen diese mteqertruppe Otto komische Gestalt aus den Witzblättern der Bor-1 jm r‘' ' kriegszeit zur Genüge und, ohne die Verdienste der alten Schutzmannschaft schmälern zu wollen, muß ich erklären, daß es unser ganzes Bestreben ist, im Gegensatz dazu unsere heutige Polizei innerlich jung und elastisch zu erhalten.
Die neue Haltung der deutschen Polizei
Oie Aufgaben des eingegliederten Feldjägerkorps.
merksam, aber verschiedenartig kommentiert. Der „Star" ist ebenso wie der „Manchester Guardian" der Meinung, daß die italienische Regierung offenbar nach wie vor die Methoden vorzuziehen scheine, unter dem Druck von Mobilisierungsmaßnahmen zu verhandeln. Es sei lächerlich, zu behaupten, so schreibt das letztgenannte Blatt, daß die italienischen Kolonien gefährdet seien.
Der Plan Mussolinis laufe darauf hinaus, Abessinien einzuschüchtern, um Zugeständnisse zu erhalten. Falls Abessinien es ablehne, sich einschüchtern zu lassen, oder falls irgendein sogenannter Zwischenfall den italienischen Stolz verletze, sei die Möglichkeit eines Krieges nicht ausgeschlossen. Line ernste Weigerung des Völkerbundes, die abessinischen Beschwerden anzuhören, oder eine weitere Weigerung Italiens, den Streitfall auf friedlichem Wege zu regeln, würde wahrscheinlich dem Völkerbund als auch Italien einen härteren Schlag versehen, als man sich jemals habe träumen lassen.
Der „Evening Standard" ist der Ansicht,
Todessturz in einen 40 Meter tiefen Schacht.
Auf der Eisensteingrube Eupel (Kreis Altenkirchen) war der 21jährige Bauarbeiter Leyen- weber aus Eicherhof mit Maurerarbeiten in dem Schacht beschäftigt und wollte mit einem Arbeitskameraden aus dem Schacht ausfahren. Beim Verlassen des Förderkorbes tat der junge Mann einen Fehltritt und stürzte etwa 40 Meter tief In den Schacht, wo er mit zerschmetterten Gliedern t o t liegen blieb.
Ein Mädchenmörder zum Tode verurteilt.
Das Schwurgericht Landshut verurteilte den 23jährigen Johann H a s l b e ck aus Geisenhausen wegen Mordes an der 17jährigen Fabrikarbeiterin Maria Lehrhuber zum Tode. Haslbeck hatte mit der Lehrhuber ein Verhältnis, das nicht ohne Folgen blieb. Er beschloß, sie umzubringen, und führte diese Tat am 23. Februar 1935 in rohester Weise aus. Er hat das Mädchen mit einem Hammer erschlagen und schließlich auf einen Bahndamm geschleppt, um es überfahren zu lassen und so einen Selbstmord vorzutäuschen.
Eine Tänzerin ermordet. — Selbstmordversuch des Täters.
Eine 26jährige Hamburger Tänzerin wurde in ihrer Wohnung in St. Pauli ermordet aufgefunden. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, daß der Tod durch Erwürgen eingetreten ist. In dem Zimmer der Toten wurde ein Schreiben aufaefun- den, in dem sich der frühere Bräutigam der Toten, der 32jährige Johannes Pister, der Tat bezich- tigt. Pister konnte verhaftet werden. Er hatte nach der Tat die Flucht ergriffen. Der ehemalige Verlobte der Tänzerin bewohnte das Nebenzimmer.
Aufklärung des Reichenhaller Giftmordes.
Der geheimnisvolle Giftmord in Bad Reichenhall hat jetzt seine völlige Aufklärung gefunden. Wie demeldet, war dort die 13 Jahre alte Bauerntochter Therese Enzing er nach dem Genuß von Cremeschnitten gestorben. Die Sektion der Leiche hatte das Vorhandensein eines starken Giftes erwiesen. Die polizeilichen Nachforschungen ergaben nun, daß nicht, wie ursprünglich gemeldet, das Mädchen selbst ein Paket mit Cremeschnitten gefunden hatte, sondern sein 20 Jahre alter Bruder, als er sich in Begleitung seiner Braut, Franziska Schober, befand. Diese hatte das Paket gegen
B e r l i n, 8. Mai, (DNB.) Der Befehlshaber der deutschen Polizei, Generalleutnant der Landespolizei D a l u e g e , machte am Mittwochabend über den Deutschlandsender als Abschluß eines Funkberichtes über die Arbeit der deutschen Polizei bemerkenswerte Ausführungen. Generalleutnant D a l u e g e kam zunächst auf die mit der Einaliederung des Feldjägerkorps zusammenhängenden Fragen zu sprechen und erklärte:
„Es ist klar, daß niemand von diesen alten Kämpfern der Bewegung verlangen kann, daß sie das Wissen und Können mitbringen, was sich ein Polizeibeamter im Laufe von Jahren angeeignet hat. Ohne Zweifel sind die Schwierigkeiten, die auf die Kameraden vom Feldjägerkorps warten, groß.
Das, was der Polizeibeamte In jahrelanger praktischer Tätigkeit gelernt hat, wird jetzt vom Feldjägerkorps in verhältnismäßig kurzer Zelt verlangt. Aber ich habe die Erfahrung und bin der festen Ueberzeugung, daß die Männer des Feldjägerkorps es leisten werden; genau wie Tausende und aber Tausende von alten Kämpfern, die seit 1933 in alle Zweige der Polizei eingegliedert worden sind.
Die alten Kämpfer haben sich immer mit ganzer Kraft in die ihnen gestellten Aufgaben hineingekniet und sie bezwungen. So wird es auch diesmal sein!
Es sei nicht beabsichtigt, die Feldjäger im Ein- zeldienst auf der Straße einzusetzen. Dazu sei die Materie für die Kameraden des Feldjägerkorps zu neu. „Vielmehr ist vorgesehen, das Feldjägerkorps in verstärktem Maße für die motorisierte Straßenpolizei einzusetzen. Wir haben hierin bereits mit den jungen, disziplinär tadellos erzogenen, äußerst beweglichen Kräften des Feldjägerkorps die besten Erfahrungen. Selbstverständlich ist bis zur völligen Verschmelzung mit der Schutzpolizei noch eine gewisse Uebergangszeit notwendig, in der die Feldjäger ihre bisherigen
Funktionen noch ausüben, bis diese endgültig von der Schutzpolizei übernommen werden."
Auf die neue innere und äußere Gesamthaltung der deutschen Polizei übergehend führte Generalleutnant D a l u e g e aus:
„Das soldatische Denken und Fühlen läßt sich In der neuen Polizei des nationalsozialistischen Staates nicht mehr verleugnen. Wenn der Angehörige des deutschen Polizeikorps auch Beamter ist, so wird und muh er sich immer als Soldat fühlen, das verlangt der Dienst von ihm. Jeder Volksgenosse soll sich im klaren darüber sein, im Polizeibeamten in erster Linie einem Wanne gegenüberzustehen, der gehorchen, aber auch gerecht und wenn es sein muß unbeeinflußt streng zu handeln gelernt hat.
Die Mobilisation von drei neuen Divisionen in Italien wird von der italienischen Presse mit einer Propaganda gegen Abessinien begleitet, für die jeder natürliche Grund zu fehlen scheint, es sei denn, Italien beabsichtige, verspätete, aber gründliche Rache für die Niederlage von A d u a im Jahre 1896 zu nehmen, in der Ras Menelik die Italiener schlug. Wenn Italien von einer Beeinträchtigung seines Prestiges durch Abessinien spricht, so sind das Behauptungen, für die die Presse die Beweise noch schuldig bleibt, denn der K a i s e r von Abessinien hat bisher nichts getan, um Italiens Würde anzutasten. Er hat sich als Mitglied des Völkerbundes an den Völkerbund gewandt und ein Schiedsgerichtsverfahren vorgeschlagen, dem Italien und seine Verbündeten auswichen, und der Völkerbund hat nach der beliebten Methode den italienisch-abessinischen Konfliktsfall a u f die lange Bank geschoben. Wenn die italienische Presse behauptet, es handele sich um Vorsichtsmaßregeln, bann müßte doch Abessinien a g - gresive Gelüste haben. Aber Abessinien hat es weit von sich gewiesen, die italienischen Kolonien zu beanspruchen, und wenn nomadisierende Stämme gelegentlich in ein übrigens umst ritte n e s Grenzgebiet einmarschierten, so kann man doch darin nicht plötzlich einen Angriff auf die italienische Nation erblicken, da überall, wo die Grenzziehung sehr unbestimmt ist, und zumal in afrikanischen Gegenden, solche Grenzüberschreitungen vorkommen und seit 1896 sehr häufig vorgekommen sind, ohne daß das empfindliche Italien darüber in Zorn geriet. Aber seit dem Abkommen mit Frankreich ist Italien in der Beziehung höchst empfindlich geworden. Es behauptet setzt, es habe die Pflicht, die Zivilisation dort zu verbreiten, wo „Sklaverei und barbarische Anarchie herrschten". Die Italiener steigern sich anscheinend in große Erregung hinein, und es scheint in Rom wirklich an jenem abkühlenden Geist zu fehlen, der die Dinge zur Wirklichkeit zurückführt.
Die Abessinier sind als Mitglieder des Völkerbundes durchaus berechtigt, den Schutz des Völkerbundes gegen eine Bedrohung an- xurufen und ihm zum unterbreiten, ob er Italiens Vorgehen billigt. Denn die Großen und die Kleinen finb, wenigstens in der Th e o r i e, vor dem Völker-
München, 8. Mai. (DNB.) In Pasing vor München fand am Mittwoch die feierliche Eröffnung der Hans-Schemm-Hochschule für Lehrerbildung statt.
«eichserziehungsmmister Sufi führte dabei u. a. aus: Die deutsche Schule kann ihre Aufgabe nur ableiten aus den großen Lehren des deutschen Schicksalsweges. Die Erziehung der Vergangenheit sah nur die Menschheit und das Individuum.
Wir kennen keine Menschen an sich. Wir sehen den deutschen Menschen. Wir sehen lm Kinde ein wesen aus unserem Blut, auf dieser Scholle gewachsen, und wir sehen das Endziel der Erziehung: ein Volk mit einem Willen, mit einer Gesinnung, mit einem Charakter.
Eine Bewegung, die aus den Tiefen des Volkes aufgestiegen und auf seinen breiten Schichten aufgebaut ist, wird das neue Erziehungswerk nicht bei der höheren Schule beginnen, sondern bei der Volksschule. Dort wird das Schicksal entschieden. Wenn da aus dem deutschen Schicksalsbewußtsein, aus dem wiedererwachten natürlichen Gemeinschaftsgefühl, aus den heimatlichen Kräften heraus die Jugend erzogen wird, dann ist die F e st u n g des deutschen Lebens errichtet, dann steht Deutschland. Die Aufgabe erkennen wir als gottgegebenes Gebot, und wir werden ihr nie untreu werden.
Am Anfang kann nicht ein neuer Lehrplan stehen. Auch die Methode ist nicht das entscheidende. Wir sind Suchende und haben den Mut, es zu sein.
Suchen heißt aber auch forschen. Die völkische Erziehungslehre selbst muß erst entwickelt werden.
Adolf h i t l e r yat über sein Programm wenig gesprochen, er hat nur die Marschrichtungspunkte aufgezeigt, dafür aber feine Bewegung und seine Macht sich geschaffen durch die Prägung eines neuen lebendigen Typus des politischen Kämpfers, des S A. - M a n n e s. Auch für die Schule ist entscheidend der neue Lehrertypus, der hier in Erscheinung tritt. Daß die Bildungswerte nicht vernachlässigt werden dürfen, ist selbstverständlich, denn Dilettantismus ist der Tod jedes Unternehmens. Der Typ des neuen Dozenten muß ein Stück SA. - Mann in sich verkörpern, er muh aber auch den Trieb zur Erforschung der wissenschaftlichen Wahrheit in sich tragen, er muß sein Fach hochschulmäßig vertreten können. Da gibt es keine Vergleichspunkte, denn es muß Neues geschaffen werden. Das Ist die Aufgabe der Hochschule für Lehrerbildung. Von Bayern aus Ist der Nationalsozialismus zur breiten Volksbewegung geworden. Ein Sproß aus bayerischem Stamm gab uns den Führer. Nun geben Sie hier in Bayern auch der Jugend den neuen Führer! Anschließend schilderte der Rektor der neuen Hochschule, Dr. Abb, wie er seine Aufgabe auffasse. H i t l e r g e i st müsse sich mit P e st a l o z z i- G e ist verbinden. Die neue Hochschule wolle körperlich, charakterlich und geistig gesunde, deutsche Männer und Frauen für den Volksschullehrerberuf und damit für Führer und Vaterland erziehen.
Auf dem Prag-Friedhof in Stuttgart wurde die Leiche des Artillerieführers III in Oppeln, Generalmajor Höring, mit großen militärischen Ehren eingeäschert. Zu gleicher Zett fand die Einäscherung der Gattin des Generalmajors Häring, seines siebenjährigen Töchterchens und des Oberleutnants per Fliegertruppe Otto Braun statt, die mit drei anderen Personen bei dem schweren Flugzeugunglück Fichtelgebirge ums Leben gekommen waren. An der Trauerseier nahm auch der Chef der Heeres- leitung, General v. Fritsch, teil.
sich in den Grenzgebieten seiner Kolonien ein Zustand der Bedrohung und aktiver Feindseligkeit verewige. Abessinien sei sowohl gegenüber Italien, als gegenüber dem Völkerbund vertragsbrüchig. Die abessinische Frage müsse daher auch als europäisches Problem betrachtet und gelöst werden.
Englische Urteile.
London, 8. Mai (DNB.) Die Meldungen über die erneuten Verstärkungen der italienischen Garnisonen in Eritrea und .Somallland werden in der englischen Presse auf»
Das Luftschiff „G r a f Z e p p e l i n" befindet sich Es gibt genug Mittel und Wege hierzu. Auch verlauf der Reise von Pernambuco nach Rio de Ja- Sport nimmt in der politischen Ausbildung einen netto. Am Mittwoch um 19.30 Uhr MEZ. stand es immer größeren Raum ein. Und wenn sich heute 180 Kilometer südöstlich von Bahia (Brasilien), die neue innere und äußere Haltung unserer Po- Weihe des Bischofs der deutschen Altkatholiken, lizei bereits in den ersten Umrissen auszuprägen Unter außerordentlich starker Teilnahme auch aus- begmnt, so kann ich ohne Ueberhebung sagen, daß (änbifdjer altkatholischer Kirchen würbe der erwählte m absehbarer Zett das Bild sich vervollständigt und $ . ' •' f der Altkatholiken des Deutschen das deutsche Volk über eine Polizei verfügt, die em Reiches, Erwin Kreutzer, in der Schloßkirche zu Vorbild in der Welt sein wird. Mannheim zum Bischof geweiht. In den altherge
brachten Formen der altkatholischen Bischofsweihe " “ vollzog sich in ernster Feierlichkeit die Konsekration,
die Bischof Dr. Adolf Kuery (Bern) vornahm.
_ _ _ ’• Von den assistierenden Bischöfen hielt Bischof Jo-
bund absolut 9^ W«™. her »ölftrbunb ^n™5äf"e° “taÄ de-
hier, wie es den Anschein hat, ferne Pflicht rme- . x•' .f. ho«
herum oerfäumt und Italien sich da- Recht nimmst und
gegen Abessinien vorzugehen, dann enthüllt er sich >
abermals als ein Instrument der Mächtigen, ^yorven. .
Italien hat den Abessiniern zum Vorwurf gemacht, Sicherheitsverwahrung für einen Mittäter sich Waffen zu besorgen, also n i ch t w e h r l o s zu bei der Ermordung Horst Wessels,
ein, und es hat ihnen das als Verbrechen an- Die 13. Strafkammer des Berliner Landgerichts gemünzt. Es kann anscheinend auch seine Truppen- gab dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf Anoerstärkungen nicht abdrosseln. Will es den Krieg ordnung der nachträglichen Sicherheitsver- im Spätsommer? Alle Zeichen deuten darauf hin, wahrung gegen den 33jährigen Josef Kan- aber ein solcher Krieg wäre vor allem gleichbedeu- dulski, einen der Mittäter bei der Errnor- tend mit einer Krise b e s Völkerbundesdung Horst Weisels, statt. In ber Verhand- selbst. hing gegen ben mehrfach vorbestraften Verbrecher,
Rom spricht von Vertragsbruch Horst Wessel- mit der unverständlich milden Strafe ölhoffiniOMÄ von 5 Jahren und 1 Monat Zuchthaus daoonge-
-ilVvJ JUllwl" kommen war, lebte noch einmal die Erinnerung
Rom, 8. Mai, (DNB,) Die Genehmigung des an die furchtbare Tat kommunistischer Meuchel. Voranschlages für das Kolonialminifterium und die Mörder auf, der nationalfozialistifche Freihetts- Haushaltsrede des Staatsfekretärs L e f f ° n a wer- kämpfer anfangs 1930 zum Opfer fiel. Als der zu den von der g-famten Preffe groß aufgemacht. In « Jahren Zuchthaus verurteilte Ali Hohler den den Stellungnahmen der römifchen Blätter wird tödlichen Schuß auf Horst Weffel abgab, stand übereinstimmend gegen Ab-ffinien der Vor- Kand ul f ti fünfer^m unb £ai.(pater aus brn rourf ber N i ch t - i n h«, l tu n g b-s Freunb- W°fch°fchrank ,m Zimmer Horst Weffels °me P,° fchaftspoktes vom Jahre 1928 erhoben. Das st°l- gestohlen, Kanbulsk, ist seit 1918 im ganzen h a l b a m t l i ch ° „G i o r n a l e b' I t a l i a" sagt, f^smal wegen Diebstahls vorbestraft und ohne in ganz Ab-ffinien werbe gegen Italien mobilisiert^ persönliche Not immer wieber straffällig geworben, di- in beschleunigter Form erfolgten großen Rü- Da er von fernem v-rbrech-rischen Hang nicht ab. stungslieferungen, von benen man nicht genau zubringen war, mußte er als „gefährlicher Ge- wiffe, mit welchen Mitteln unb Krebiten sie b-n wohnh-itsverbrecher angesprochen werben vor verschiebenen Lieferanten bezahlt werben, stammten dem bte Oeffentlichkeii burch Anorbnung ber Sicher- - so behaupten „Giornole b'3talia" — aus allen hcitsoerwahrung em für all- mal zu schützen ist, Länbern, Italien könne nicht weiter zulasten, baß Ein gemeiner Racheakt. —
ein Trinkgelb von einer Dritten an der betreffenden Stelle niederlegen lassen, nachdem sie die Creme- schnitten vorher vergiftet hatte. Als die beiden das Paket fanden, veranlaßte die Schober ihren ahnungslosen Bräutigam, das Paket mit nach Hause zu nehmen unb sich den Inhalt gut schmecken zu lassen. Der junge Mann schenkte die Süßigkeiten aber seiner 13jährigen jüngsten Schwester, die dann nach lOftünbigen Schmerzen qualvoll starb. Die Schober wollte sich wegen irgenb einer Angelegenheit ani hrem Bräutigam rächen. Nach ihrer Verhaftung legte sie ein volles Gestänbnis ab. Der 63jährige Pater bes verstorbenen Mäbchens, ber auch von ben Süßigkeiten gekostet hatte, liegt noch schwer barnieber, befinbet sich aber außer Lebensgefahr. Seine zweite Tochter ist wieber völlig hergestellt.
Zum Word an dem Arbettsdlenstmann koch.
Die Staatspolizeistelle Dortmunb teilt mit: Bei bem im Zusammenhang mit bem Morb an bem 2Irbeitsbienftmann Koch genannten Geistlichen hanbelt es sich nicht, wie einzelne Zeitungen berichtet haben, um ben Ortspfarrer, fonbern um ben Vikar R. aus Kirchhunbem. Gegen R. schwebten bereits seit einiger Zeit Ermittlungen wegen seiner unerhörten Hetze gegen Staat unb Bewegung, Auf


