47,
Seite 3008).
Wirtschaft
Angebot
Kirchliche Nachrichten
Evangelische Gemeinden.
n
Lombardzinsfuß 5 v. H.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. Ui.
kurs
7-2- 8-2
97
95-75
86.5
Banknoten.
51.75
127.5 l 126.75
3b25
8.2
8.2
95-75
99.75
leb- vor-
99.25
102
112.5
102
112.25
41 205-5
99.5
102
112-75
114.5
96
o 0
0
0 0
4
0
0 0
12
0 4 0
0 0 c
6 0
0
!'
0
0 0
73.25
50.5
143-5
93.75
105-25
95.5
In Wirklichkeit handelt es sich hier um nachbarrechtliche Streitigkeiten, die im ordentlichen Rechtswege ausgetragen werden müssen. Es liegt hier eine bürgerlich-rechtliche Streitigkeit vor; es wird nicht ausschließlich über Fragen des öffentlichen Rechts, sondern über die dem Gemeingebrauch entspringenden Rechtsbefugnisse einzelner und um private Belange gestritten. Die Art, wie das Leucht-
122.5
88.25
78.65
85-5 113-75
127
114.75
96
31
141.1
108
120
86
115-75
100
145
121-25
104
54.25
118
51.9
73
128.75
50.4
126.9
85
40.4
28.25
1.25
8.1
7.75
10.65
100.25
97
97
>04-9
Rheinische Elektrizität 5(Wert & (So.
Siemens & Halske...
Labmever &4o.....
115
96
96
100
99.75
97
97
104-9
97.5
95.75
99-75
112.5
114.5
96
96
100.25
100
97
97
104-9
72-75 .
— I 50-13 i
28-13
1.25
8
1.75
7.7
10.65
27.9 1-2
8 775 7.75
33.65
87 114-25 87.5
87-5
87.5
- 167.5
82 I
V?
35*5 I
31-5 1
Buderus
Deutsche Erdöl Gelsenkirchener Harpener...................
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. Ilse Bergbau ...............
Ilse Bergbau Genüsse Klocknerwerke ........
Manneomann-Röhrnr........
Sonntag, den 10. Februar. 5. nach Epiphanias.
Gießen. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfarrassistent Balz; 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde, Pfarrassistent Balz; 17: Pfr. Becker. Feier des hl. Abendmahls für Matthäus- und Markusgemeinde. — 3o- hanneskirche. 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; 11: Kinder- tirche für die Lukasgemeinde, Pfarrer Bechtolsheimer; 17: Pfarrer Ausfeld; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal, Pfarrer Anthes. — Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Pfarrer Anthes; 10.45: Kinderkirche für die Luthergemeinde, Pfarrer Anthes. — Petrus- kapelle. 9.30: Studienrat Pfarrer Reinhardt. — Saal der Heuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Johannesgemoinde, Pfarrer Ausfeld. — Wiefeck. 9.45: Hauptgottesdienst; 11: Kinderkirche. — Alten- \ Buseck. 10: Gottesdienst; 13: Gottesdienst. — Großen-
Besonders für Weizen zeigte sich lebhafteres Interesse, nachdem die Ausgleichsabgabe für die Kühlen um 2 Mark auf 1,50 Mark ermäßigt
27-75
1-2 7-95 7-65
7.8
10-4
4VO Oesterretchtsche Goldrenke. . 4=20% Oesterreich!,'che Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4 2% desgl. von 1913..........
5'6 abgest. Goldmexikaner von 99 i'o Türkische Zollanleihe von 1911 4Yo Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Hamburg-Amerika-Paket Hamburg-Südain. Dampfschiff. Hansa-Dampfschiff .......
Norddeutscher Lloyd '21.(5. für Berkebrswesen Mt. berliner Handelsgesellschaft ... Eommerz- und Privat-Bank .. Deutsche Bank und Disconto»
Gesellschaft................
Dresdner Bank .........
Reichsbank :
dienst.— Steinbach. 10: Gottesdienst.— Albach. 12.30: Gottesdienst; Christenlehre. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kindergottesdienst, 2. Abtlg. — Kirchberg. 10: Gottesdienst. — Mainzlar: 13.30: Gottesdienst. — Treis a. d. Lda. 10: Hauptgottesdienst mit anschließender Katechismuslehre. — Klein- Linden. 10: Gottesdienst 11: Kindergottesdienst. — Wahenborn-Steinderg. 13.45: Hauptgottesdienst. — Gardenteich. 10: Gottesdienst. — Hausen: 13: Gottesdienst. — Lich. 10: Stiftsdechant Kahn; 14.15: Stiftsdechant Kahn. — Hieder-Dessingen. 13: Stifts- dechant Kahn. — Birklar. 9.30: Hauptgottesdienst, Kollekte. — Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst, Kollekte. — Dellenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst, Kollekte. — Münzenberg. 11: Gottesdienst. — Trais- Münzenberg. 9: Gottesdienst. — Hungen. 9.45: Gottesdienst 13.30: Kindergottesdienst. — Langd. 11.15: Gottesdienst. — Beitsberg. 9: Gottesdienst. — Wirberg. 10.30: Gottesdienst. — Harbach. 12 45: Gottesdienst — Ober-Gleen. 9.30: Kindergottesdienst; 10.20: Hauptgottesdienst. — Kirlorf. 13: Hauptgottesdienst; 14: Kindergottesdienst; 20: Missionsabendgottesdienst.
Montag, den 11. Februar.
Lollar. 20.30 Uhr: Bibelstunde.
Dienstag, den 12. Februar.
Kirtorf. 20 Uhr: Gustav-Adolf-Frauenverein.
Mittwoch, den 13. Februar.
Ober-Gleen. 19.15 Uhr: Bibelstunde. — Kirlorf.
20.30: Bibelstunde.
31.75
90
1651
Bon chemischen Werten setzten Farbenindustrie mit 143,25 (144), Scheideanstalt 0,25 v. H. und Rütgers- werke 0,75 o. H. niedriger ein, Metallgesellschaft zogen 0,25 v. H. an. Am Elektromarkt blieben Siemens und Lahmeyer sowie AEG. und Schuckert voll behauptet, Gesfürel bröckelt leicht ab. Schifffahrtsaktien lagen uneinheitlich, Hapag minus 0,13 d. H., Nordd. Lloyd plus 0,40 o. H. Sonst eröffneten Zellstoff Aschaffenburg, Westdeutsche Kaufhof, AG. für Berkehr bis 0,25 v. H. freundlicher. Gut behaup- tet lagen Moenus Maschinen, Reichsbank und Kunstseide AKU., letztere waren später auf 52 (51,25) erhöht, auch andere Dalutapapiere zogen an. Außerdem waren Bemberg auf 117 bis 118 (1. K. ca. 113) befestigt und im Freioerkehr zeigte sich für Muag zu 70 (gestriger Berliner Kurs 68) lebhafteres Interesse, während RWE. zu 116,50 (116) nur mäßig höher lagen.
In der zweiten Börsenstunde blieb das Geschäft ebenfalls klein und die Kursgestaltung war weiter uneinheitlich. Die nach den ersten Kursen etwas befestigten Montanwerte bröckelten wieder ab, auch IG. Farben lagen unsicher, während AG. für Verkehr 0,75 v. H., Gesfürel 0,75 v. H., Metallgesellschaft 0,25 v. H., Westdeutsche Kaufhof 0,25 o. H., Licht & Kraft und Schuckert bis 0,50 v. H. anzogen. Fest lagen AKU. mit 53,50 (nach 51,25 bis 52), ferner Gebr. Junghans mit 82,40 (80). Arn Kassamarkt lagen Großbankaktien weiter fest. Der Rentenmarkt'blieb auch später sehr ruhig, die variablen Werte lagen auf Anfangsbasis behauptet, lediglich Altbesitz bröckelten etwas ab. Gold- und Liquidationspfandbriefe notierten bei kleinem Geschäft meist unverändert, während Kommunak-Obligationen teilweise bis 0,50 v. H. anzogen. Stadtanleihen lagen uneinheitlich, jedoch überwiegend etwas schwächer. Im Freioerkehr zeigte sich größeres Interesse bei festeren Kursen für Warschau-Wiener. — Der Geldmarkt lag außerordentlich leicht, der Satz für Tagesgeld wurde auf 2,90 (3) v. H. herabgesetzt.
Abendbörse: sehr still.
frage.
Das Roggenmehlgeschäft blieb demgegen- Wer weiter schleppend, die Preise blieben im Süden mb Westen unverändert, während sie im Osten und teilweise auch in Mitteldeutschland etwas erhöht v-urden. Der R o g g e n einkauf der Großmühlen
Dresdener Bank blieben zu 88 v. H. unverändert, Adca wurden auf 80 v. H. Brief (78,50) heraufge- setzt. Für Frankfurter Bank erhöhte sich die Taxe auf 109,50 bis 110 (heute mittag 107,75 rat.). Der Rentenmarkt lag geschäftslos und zeigte keine Kursabweichungen. Etwas freundlicher lagen Altbesitzanleihe mit 112,50 (112,25). U. a. notierten: Alt- besitzanleihe 112,50, 7 v. H. Stahlverein-RM.-An- leihe 97,50, Adca 80, Braubank 113, Commerzbank 86,75, vv-Bank 88, Deutsche Ueberseebank 70,50, Dresdner Bank 88, Rcichsbank 167, Buderus 92,25, Gelsenkirchen 72,40, Klöckner 88,25, Rheinstahl 97, Stahlverein 47,50, AKU. 54,50 bis 54,75, AEG. 31,50, Bekula 142, Gement Heidelberg 113,75, Scheideanstalt 205, Licht & Kraft 120,25.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M-, 8. Febr. Das Buttergeschäft blieb gleichfalls hinter den Erwartungen zurück, das scharfe Frostwetter blieb hierbei nicht ohne Einfluß. Holländische Butter war verhältnismäßig gut gefragt, auch deutsche Landbutter begegnete größerem Interesse. Innerhalb der Notiz haben sich die Preise etwas verändert, im wesentlichen blieben sie unverändert. Land- und Kochbutter zogen etwas an. Die Zufuhren waren klein, aber ausreichend. Es notierten in RM. pro 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M. (Großhandelsoerkaufspreise): Deut- schs Markenbutter 143 bis 145, feine deutsche Molkereibutter 142 bis 145, Deutsche Molkereibutter 140 bis 142, Landbutter 125 bis 130, Kochbutter 120. Holländische Markenbutter 146 bis 148.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 8. Febr. Das Geschäft im Frankfurter Eiergroßhandel hat auch nach dem Monatswechsel nicht die erhoffte Belebung erfahren, die Nachfrage des Konsums beschränkte sich nur auf die Deckung des laufenden Bedarfs. In frischen Eiern sind die Zufuhren gering geworden, für das langsame Geschäft blieben sie jedoch ausreichend. In Kühlhauseiern geht das Angebot merklich zurück. Bei stetiger Grundtendenz blieben । die Preise der Vorwoche unverändert. Es notierten : in Pf. pro Stück frei Frankfurt a. M. (Frischware): ; Deutsche Handelsklasseneier S 13 bis 13/4, A 12% - bis 13, B 12 bis 12%, C 11 bis 11%, D 10%; i Flandern S 12% bis 12%, A 11% bis 12, B 11V« , bis 11%, C 10% bis 11; Rumänen C 10'/« bis . 10%; Jugoslawen B 11% bis 11%, C 10% bis 11; i Deutsche Kühlhauseier S 10 bis 10'/«, A 9%, B9% i bis 9%, C 8% bis 8%, D 8 bis 8%.
Donnerstag, den 14. Februar.
Daubringen. 20.30 Uhr: Bibelstunde. — Treis en der Lumda. Bibelstunde.
Freitag, den 15. Februar.
Mainzlar. 20.30 Uhr: Bibelstunde.
Katholische Gemeinden.
Samstag, den 9. Februar.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, 10. Februar. 5. Sonntag n. Erscheinung.
Gießen. 6 30 Uhr: Beichte; 7: Messe, Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Christenlehre und Andacht. — Grün- berg. 9.45: Hochamt mit Predigt. — Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt. — Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.
Montag, den 11. Februar.
Laubach. 7.30 Uhr: Messe.
Mittwoch, den 13. Februar.
Hungen. 7.15 Uhr: Messe.
Neuapostolische Gemeinden.
Sonntag, den 10. Februar.
händelstraße 1: 9.30 Uhr: Gottesdienst; 16 Gottesdienst. — Ederskrahe 13: 15: Gottesdienst.
Mittwoch, den 13. Februar.
20.30 Uhr: in beiden Lokalen.
Vaplislen-Gemeinde.
Gartenstraße 13.
Sonntag, den 10. Februar.
11 Uhr: Kindergottesdienst; 20.30: Prediger Falk. Donnerstag, den 14. Februar.
20.30 Uhr: Bibelstunde, Prediger Falk.
Oeffentllcher Sonntagsdienst.
Polizei: Telefon 2751, nur in dringende« Notfällen Telefon 01.
Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele- s°H a^ü p tp o st a m t: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.
Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr. n M •
Sanitätskolonne: Telefon 2500.
Aerzte: Frau Dr. Marx, Dr. Hofmann. Zahnarzt: Dr. Schüttler.
Apotheke: Engelapotheke.
Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum ... Lrenstein L Koppel .. Leonhard Tietz - Ebave.......- - • • ••
ölccu mulat oren-Fab ril Lontt-Gummi.......
blieb klein, wogegen die Landmühlen wieder Hafter tätig waren. Im allgemeinen wurde das liegende Angebot, das sich infolge der höheren Festpreise etwas verstärkt hat, ausgenommen.
99-13
102
112.75 I
b
6
10
100
97
97 104-9
40.5 I 206-5
146 i
208 ' 205.25
- । 159-25 145-5 I 145-4
92
103.5
72-4
101.5
IchlaggebenL,! 'kaufsprchz- ich § 343 U agssttafen k
Bierlieferm vidrig. Der L darin erbfirfn Mdele, die t» überdies dun Ranges, [ok ermäßig scheißt jedoch nifr esehte Einheit
auch Aeckx
ud) auf link: in neid) iwi als Kehrst m WsWch Wsihen nw .djt vorgesehen gefaßt werden, Achtet werden tertoffen. Hier- iftogbar. (3m 1012.)
gramm.
Khein-Mainische Mittagsbörse.
Tendenz: Uneinheitlich.
Fr a n k f u r t a. M., 8. Febr. Die Börse verharrte auch heute in außerordentlicher Zurückhaltung. Der Auftragseingang aus dem Publikum war wieder nur sehr klein, während die Kulisse ihre abwartende Haltung beibehielt. Angesichts der herrschenden Geschäftsstille kamen einige günstige Momente kaum zur Auswirkung, wobei wir neben günstigen Industrie-Abschlüssen vor allem auf die iprozentige Dividendenerhöhung beim RWE. und auf das nunmehr feststehende Endergebnis der deutschen Zinsumwandlung mit der überraschend geringen Zahl von Protesten verweisen. Am Aktienmarkt war die Haltung widerstandsfähig, obgleich die ersten Notierungen zumeist etwas niedriger einsetzten.
Dagegen lag der R e n t e n m a r 11 wieder stark vernachlässigt bei nur knapp gehaltenen Kursen. Schwächer lagen späte Reichsschuldbuchforderungen mit 97,75 (98,25) und Gemeinde-Umschuldung mit ! minus 0,25 v. H. Altbesitz, Reichsbahn-Vorzugsaktien, Zinsvergütungsscheine sowie Stahlvereins- Obligationen konnten sich behaupten.
Am A k t i e n m a r f t zeigte sich für Montanwerke etwas Interesse bei zumeist gut behaupteten und fnäter bis 0,25 v. H. höheren Kursen. Bis 0,40 v. H. höher lagen Mannesmann, Buderus, Klöcknerwerke und Gelsenkirchen, Rheinstahl erhöhten sich um 0,75 v H., Phönix und Stahlverein lagen behauptet.
celrend macht, stehen der Zulässigkeit des Rechtsreges keine Bedenken entgegen. Die Nutzungsbe- signisse der Anlieger gehören allerdings, wie der Gemeingebrauch selbst, dem öffentlichen Recht an. jie wirken sich aber als Ausweitung des Eigentumsinhalts an den Anliegergrundstücken aus und inö daher Ausflüsse des Eigentums. Für die Fest- Luung der Berechtigung gegenüber dem Wege- egentümer hot das Reichsgericht den Rechtsweg cjne Einschränkung zugelassen. Dasselbe muß auch dinn gelten, wenn der eine Anlieger unmittelbar g:gcn den Störer klagt und dessen Uebergriffe ab= retjrt. Die Verneinung des Rechtsweges würde L»m Geschädigten die wirksamste Waffe nehmen. ;ie Anrufung der Polizei würde nicht immer zum jiele führen, zumal diese dann nicht immer ein- jteift, wenn lediglich private Interessen im Streite jehen. Wollte man den Geschädigten darauf verweisen, daß er dcn Wegeeigentümer anhält, den inzulässigen Eingriff des Störers mit der Störungsloge zurückzuweisen, so würde dies zu einer Verdoppelung der Prozesse führen und würde ohne jringenben Grund den Eigentümer in einen Streit kneinziehen, der ihn selbst nicht berührt.
' Am Futtergetreidemarkt blieb das Angebot knapp, während die Nachfrage unvermindert antyielt. Hafer war nur im Tausch gegen andere Futtermittel zu haben. Da in letzter Zeit vielfach Saathafer zur Verfütterung gelangte, dies aber unter allen Umständen verhindert werden soll, machen die Getreidewirtschastsverbände den Saatzuchtbetrieben ein Umtauschangebot, wonach bei Ablieferung von Saathafer Futtermittel im Derhättnis 1:1 zur Verfügung gestellt, werden. Etwa ein Drittel bis die Hälfte der zugeteilten Futtermenge wird aus inländ. Trockenschnitzeln, der Rest aus russischen
-I 32.51
89.5 —
1651 -1
An der Abendbörse entwickelte sich kaum Geschäft, die Kulisse verharrte in ihrer Zurückhaltung, auch die Kundschaft bekundete kein Interesse. Die Stimmung war jedoch freundlich und die letzten Mittagskurse' konnten sich gut behaupten. Etwas fester lagen Gement Heidelberg, Zellstoff Aschaffenburg und IG. Farben, ferner blieben Kunstseide AKU. gefragt und zogen bis auf 54,75 (51,13 v. H.) an. Am Kassamarkt gingen Commerzbank bei kleinem auf 86,75 (87) zurück, OO-Bank und
schild angebracht wird, darf aber nicht die zulässigen Grenzen des Gemeingebrauchs Überschreiten, d. h. die Anliegerbenutzung darf die Benutzung anderer benachbarter Grundstücke und den Gemeingebrauch der anderen Anlieger nicht beeinträchttgen. Leuchtschilder müssen insbesondere so angebracht werden, daß sie den Nachbarn die Möglichkeit lassen, ungehindert auch ihrerseits Reklame zu treiben. Es kann dem einzelnen nicht das Recht zugesprochen werden, die Straße im eigenen Interesse so stark auszunutzen, daß dadurch die gleichen Nutzungsrechte der Nachbarn zurückgedrängt werden (vgl. Juristische Wochenschrift, 63. Jahrgang, Heft
4% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 e» ehem.7% Dt. Reichsanl. v. 1929 6V2% Doung-Anleihe von 1930 ..
3 eutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten shesgl. ohne Auslos.-Rechte......
4% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............
4?o Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12................
tV2% Hess. Landes-Hhpotheken- bank Darmstadt Liaui.........
tDerhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten
3.eutsche Komm. Sammelabl. An- leige Sette 1 mit Auslos.-Rechten
4% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
4% ehem. 7% Franks. Hyp.-Ban!
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 6Vg% ehem. 4Y2% Franks. Hyp.-
Bank-Liqu.-Pfandbriese.......
ehem. 4*/,% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe. ...
4% ehem. 8% Pr. Landespsand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 tzaeuergutsch. Verrechnungskurs
I. G. Farbrn-Jndustrte Scheideanstalt........
Goldschmidt Rütgerswerke ..
Meiallgciellschaft
PbAvv Holz mann ... Zementwerk Heidelberg Sementroerf Karlstadt..
A.E.G o
Bekula..................... 0
Elekrr. LteferrnigsgeseMchaft... 6
Licht und Kraft 6
Felten & Guilleaume 0
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5
Datum
4% desgl. Serie 11
5% Ruinän. vereinh. Rente v. 1903 4i4%Rumän.vereinh.Rentev.i913 4% Rumänische vereinh. Rente .
8 H% Anatolier .............
51.25 j 54.75
- ; 118
52 5* ’c
nte den *
at aW ttiM*
urde. Für die erhöhte Nachfrage nach Wetze v ar auch die Neuregelung der Weizenmehl- greife von Einfluß, die mit Wirkung vorn 1 Februar von den Getreidewirtschaftsverbänden Borgenommen wurde. Für den hiesigen Bezirk v»urde der Preis für W XIII auf 27,50 (vorher 2i,15) und für W XVI auf 27,95 (27,15) Mark je
oppelzentner erhöht. Daraufhin entwickelte sich linde der Woche lebhaftes Geschäft zu den alten ß reisen, jedoch erhielt sich auch zum erhöhten Preis, msbesondere für den April-Termin, etwas Nach-
«M. UL'-
M
M, ön sich ech/ ies ©runbiti: und auch ®
Der nicht verdick lenommen oj in JnteM §). Die W und den öfi* das Recht. 3
ÜichtanlaM chmtot W Straßenank eren W chnahme Hot die b erkehr der. genügen, g ^traßenvM
Gesichts^ rt-hr- uni * Ä
Anlagen-
t mit« auf 1$ ande^ff^rh 5
Grttzner ^•ee™ *** ?!
Mainkraftwerke Höchst a,M.... 4
Süddeutscher Zucker.........B|
Schultheis Patzenhofer ....... 0
Atu (Allgemeine Kunstseide) .. v
Bemberfl..................0
Zellstoff Waldhof 0
Zellstoff Aschaffenburg 0
Dessauer Gas ............
0 0 0 10 0 0
143-75 I 143.75
2055 205
93-25 ! 93.75
106 105.25
94 5 I 95
Oelkuchen, sowie aus Soyaschrot bestehen. Ferner müssen die Oelrnühlen ihren zum Verkauf freien Anfall an Oelkuchen und Soyaschrot der Reichsstelle anbieten, die ihrerseits diese Mengen im Interesse einer ordnungsmäßigen Verteilung den einzelnen Bedarfsgebieten zuteilen werden. Die Getteidewirt- schaftsverbände sollen hierbei eingeschaltet werden, die bestimmte Kontingente erhalten, um ihrerseits den Eintausch gegen Hafer vorzunehmen. Die auf diese Weise beschafften Hafermengen werden dann wiederum durch die Reichsstelle den Dedarfsgebie- ten zugeteilt werden. Vor allem wird da.durch der Landwirt, der im Besitz von verkaufsfähigen Haferüberschuhmengen ist, auf den Bezug von Oelkuchen rechnen können. F u 11 e r g e r st e war kaum angeboten. Auch in Mühlenabfällen hat das Angebot keine Vermehrung erfahren, selbst unter gleichzeitigem Bezug von Mehl war Kleie kaum erhältlich. Die Festpreise für Weizen- und Roggenkleie haben sich um 7 Pfennig und der für Trockenschnitzel um 12 Pfennig je 100 Kilogramm erhöht. Um 25 Pfennig je dz teurer stellte sich ferner Wei- zennachmehl mit 17 Mark. Oelhaltige Futtermittel waren nicht angeboten, die Preise blieben unverändert und haben fast nominellen Charakter. Das R a u h f u 11 e r m i 11 e l geschäft blieb recht klein, die Preise lagen unverändert. Heu südd. 11 Mark, Weizen- und Roggenstroh draht-
gepreßt oder gebündelt 5 bis 5,40 Mark je 100 Kilo- j yujC(f. 10.30: Gottesdienst. — Oppenrod. 9: Gottes-
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
angeführten Ziffern geben die -öhe der zuletzt befchloflenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 d. SV
Moen
Gji
de-
“W
?us übliche en abv
>9 L die
J,n ^ne Un durch
ä N ■ MrtsÄij klauselzusiz 6ine)
f den Lektor mer m gleit».
a(t) ollgemeir
Dierbezv: t weil prnfr ejeifojietäten iö der Beklc: 315 BGB. i
'^agsftrafe E
Scylußk. Mittag. bärfe
| 8-2
Gchiuß- lurs
7-2
vl 85.5 i 0 112-5 O| 127 I
Wochenbericht vorn Frankfurter Schlachtviebmarkt. Der Beginn des neuen Monats hat auf den Absatz von Fleisch sowie von Fleisch- und Wurst- iaren einen günstigen Einfluß genommen. Hinzu im die kältere Witterung, die den Verzehr von ileisch usw. begünstigt. Da auch die Märkte zur ;it den jeweiligen Bedarfsverhältnissen entsprechend eschickt werden, wobei in dieser Woche die Zufuhren was erhöht waren, nahm der Markt einen guten »erlauf.
Am Großv ie h ma r k t standen insgesamt 1165 legen 1093 in der Vorwoche) zum Verkauf. Schwere -chsen waren ziemlich stark vorhanden, während ie Nachfrage sich vorwiegend auf mittlere Tiere chtete. Trotzdem konnten sich die Preise für Ochsen er Klasse a) ebenso wie für die übrigen Klassen um bis 2 Mark heben. Für Bullen war diesmal die iad)frage geringer, die Preise blieben jedoch un- erändert. Kühe und Färsen verzeichneten lebhaf- re Nachfrage und waren besonders in der Klasse ) bis zu 2 Mark höher, als in der Vorwoche. Das Geschäft nahm im ganzen einen mittelmäßigen Erlauf; es verblieben nur 18 Ochsen als lieber- land.
Auf dem Kälbermarkt entsprach der Auf- üeb von insgesamt 1444 (1468) der Nachfrage, bach mittelmäßigem Handel wurde der Markt bei egen die Vorwoche kaum veränderten Preisen aus- erkauft. Beste Mast- und Saugkälber (Klasse a) Daren nur in geringen Mengen aufgetrieben, erretten aber trotzdem keinen höheren Preis als D Mark für beste Qualitäten.
Am Schaf markt stellte sich die Zufuhr mit 25 (183) Stück etwas höher. Nach zunächst ruhi- pm, später etwas lebhafterem Geschäft wurde der Fiartt ausverkauft. Die Preise lagen unverändert, Sammel kosteten 32 dis 37 und Schafe etwa 20 bis Mark je 1 Zentner Lebendgewicht.
Auf dem Schwei nemarkt entwickelte sich zunächst lebhaftes Geschäft. Insgesamt betrug die Be- hickung 4273 (3770) Stück. Besonders mittlere ! rf)meine blieben gefragt, während geringe und dte Schweine vernachlässigt blieben. Die Preise (Kicben nahezu unverändert, mittlere und geringere lUere lagen z. T. etwa 1 Mark höher, während Iftte Tiere um 1 Mark zurückgingen.
Wochenvenchl
vom Frankfurter Vroduktenmarkt.
Der Getreidegroßmarkt hat sich auch mit Beginn L’s neuen Monats nicht stärker belebt, immerhin rar die Nachfrage der Mühlen etwas lebhafter als m Vormonat.
143.75
93.5
105.75
94-9 I
| 851?|
103.9 51-13
112-5
52
72.5 128-5
50 13 127-5
85 5
40.5
Die hinter den Papieren
Sronffurt 0.271.
2)crdn
Sckiluß- lurs
Schlußk. Abend- börsc
(Schlußkurs
(Schluß Miitaq- bör>e
-Datum
7-2.
82
7-2.
8.2-
Schluß- kurS
(Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag« bör^e
Saturn
7.2.
8.2
7-2
8.2.
Niansfelver Bergbau ..
.......0
93
93
93
93-13
Kokswerke ...........
.......0
—
103.4
102.65
.......0
57
56.75
56-75
56,75
Rheinische Braunkohlen
.....10
211
202.5
209
209
Rheinstahl...........
Bereinigte Stahlwerke.
Otavi Minen ........
.......0
.......0
.......0
96.75
47-75 12-13
97 47-5 12-4
96.65
47.75
12-25
97-25 47.65 12-25
Kaliwerke Aschersleben.
.......6
108
108
107.5
107-75
Kaliwerke Westeregeln.
.......5
107.5
108
107-5
108
Kaliwerke Salzdelfurth
.....?y2
1 155
155
155
155-5
7.$ebruar
8.Februar
Amtliche Jlofieruna
Amtliche Notierung
Geld
»rief
Geld
Dries
Buenos Atre.
0.643
0.647
0-643
0-647
Brüssel .....
58.17
58-29
58 17
58.29
Rio de 3an.
0-194
0196
0-194
0-196
Sofia ......
3-047
3-053
3-047
3 053
Kopenhagen
54-51
54-61
54 46
54 56
Danzig.....
81-24
81-40
81.24
81-40
London .....
12.205
12-235
12-195
12-225
Heliingfors..
5-39
5.40
5.3&5
5 395
Paris .....
16.415
16.455
16-415
16 455
Holland ...
168-28
168.02
168.26
168-60
.Italien.....
2130
21 34
21-30
21-34
Japan .....
0.711
0-713
0.711
0.713
Jugoslawien
5-649
5-661
5.649
5 661
Oslo..... :
61.36
61-48
61.30
61 42
18-95
49-05
48-95
49.05
Lissabon ...
11 08
11-10
11-07
11 09
Stockholm..
62-94
63 06
62.88
63-00
Schweiz ...
80-72
80 88
30.72
80 88
Spanien....
34-03
34-09
34-03
34-09
Prag.......
10.40
10.42
10-40
10-42
Budapest ..
—
—
—
Neuyork...
2.500
2.506
2.500
2-506
8-2
4 65
7
4 3 35-25
8.6
4.75
7.4
4.25
36
7.2 4-25 35.75
31.4
31-25
31.65
—
28
28.75
33-75
335
34
88
87.5
88-25
116.5
114-75
116
86-75
86
87
88
86
88
88
86
88
167
1675
167
31-5
31
31.25
142
141.25
142
108-25
108
108.5
120-25
120
120
86
86.5
86.5
115-5
116.25
115.75
109.5
109
100.25
100-25
100.4
145-25
145-25
144-5
120
120.75
121
92-25
92-5
92.25
1029
103 65
103
72 4
72.65
72-5
101.5
101-75
101.25
88.75
89
144-5
144.75
144.75
122-65
122 25
122.5
88-25
88-25
88-25
78-13
78.65
78
Berlin, g.Februar
Geld
Bries
Ameritaniime Roten..............
2-453
2.473
57-96
58-20
54-25
54-47
Englische Noten .................
12 16
12-20
Französische Noten ........ . ..
16 375
16 435
167-84
168-52
Italienische Noten................
21-28
21.36
Norwegische Noten .......- • ■
61.14
61-38
Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling
—
—
62-66
62-92
Schweizer Noten.................
80-44
80-76
Spanische Noten.................
33-79
33-93
—


