Vier K-neratonen des Hauses Vernadoile.
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Ein Bild von der Taufe des jüngsten Sprosses des schwedischen Königshauses, der kleinen Prinzessin Margarete Desiröe Viktoria, einer Tochter des Erbprinzen Gustav Adolf von Schweden und der Erbprinzessin Sybille, einer geborenen Prinzessin von Sachsen-Koburg-Gotha: König Gustav von Schweden mit seiner Urenkelin, links Kronprinz Gustav Adolf und dahinter dessen ältester Sohn Erbprinz Gustav Adolf.
weiter versuchen, den modernen Schiffen den Sieg abzuringen bei den Regatten?"
So ist das Geschenkprogramm der englischen Nation um einen Punkt kleiner. Aber die Segler und Jachtfahrer werden den König wohl verstehen ...
Die Falsche — und doch die Richtige.
(Da.) Athen.
Die griechische Sitte des Brautraubes ist uralt. Seitdem Paris dem Menelaus die Helena weggeholt hat, gehört es sozusagen zum guten Ton, seine Ehe auf so romantische Weise zu schließen. Und es ist wohl anzunehmen, daß die Mädchen im allgemeinen nichts gegen diese gewaltsame Entführung einzuwenden haben, wenn sie sich auch anstandshalber zuerst tüchtig wehren und es ihrem stürmi- schen Freier nicht leicht machen. „
Selten ist aber eine Entführung mit so merkwürdigen Umständen verknüpft gewesen, wie es jetzt auf der Insel Kephalonia geschehen ist. Da lebte Marianne Rocca, schön und reich, und darum heftig umworben von allen Burschen des Dorfes. Ja, die Freier kamen von weit her, und der junge Souris Melas, der die Marianne am glühendsten verehrte, sah ein, daß er schnell handeln mußte, wenn er seinen Rivalen zuvorkommen wollte. Seine beiden Freunde unterstützten ihn dabei in einer wahrhaft großzügigen Weise. Sie drangen in das Schlafzimmer Mariannens ein, wickelten das überraschte Mädchen in eine Decke und brachten es schnell aus dem Haus. Ehe die Hausbewohner ihnen auf den Fersen waren, erreichten die Räuber das Versteck in den Weinbergen, wo Souris Melas seine Braut erwartete.
Als er aber das Mädchen zu Gesicht bekam, da war es gar nicht Marianne, sondern ein noch viel schöneres Mädchen, nämlich eine Freundin, die bei Marianne zu Besuch war .
Die Liebe ist oft wandelbar. Souris Melas sah die Schöne an und — vergaß seine erste Liebe.
Ja, er fiel vor dem geraubten Mädchen auf die Knie nieder und schwor, sie persönlich habe er wirklich gemeint. Er kenne sie schon länger und liebe sie und habe sie darum entführen lassen. Das Mädchen war hingerissen genug von seiner Begeisterung, um diesen kleinen Schwindel nicht zu merken. Zwar wurde seine große Liebe noch einmal auf die Probe gestellt, als ihm das Mädchen erklärte, es habe keinerlei Vermögen. Melas erklärte sich dennoch bereit, die Schöne zu heiraten, allerdings mußte er die Hochzeit noch ein paar Wochen aufschieben, da er genötigt wurde, erst einige Zeit wegen „nächtlicher Ruhestörung" ins Kittchen zu wandern.
Ein Friseurmuseum in Wien.
(h) W i e n.
In der Mollardgasse in Wien, im Hause des Coiffeur-Syndikats, hat man das erste Friseur- und Barbiermuseum der Welt eingerichtet.
Man trug alles zusammen, was an alten, d h. natürlich historischen Dingen aufzutreiben war. Bis in die geschichtlichen Vorzeiten und die vorgeschichtlichen Steinzeiten hinein: Große und kleine Messer, Scheren, Brenn- und Lockengeräte.
Hier erkennt man erst, was der Mansch im Laufe der Jahrhunderte ,.in eifrigem Suchen und Streben" für seine Eitelkeit nicht alles getan hat. Dort liegen Perücken des 18. Jahrhunderts für di" mehr oder weniger kahlköpfigen Herren — und Damen, hier begeistern sich mit einem eigenartigen Geschmack begabte Menschen an den Schmuckstücken, die aus Menschenhaar geformt sind
Das ganze Haus will man dem besagten Zweck in Kürze einräumen Berufskollegen aus Amerika und Australien haben versprochen, auch Eingeborenen- geräte zu senden, die für die Verschönerung des Menschen in Anwendung gebracht wurden, oder noch werden. In der Eitelkeit unterscheiden sich Völker und Zeiten übrigens wenig voneinander — das Figaro-Museum von Wien verrät es.
Geschichten aus aller Welt.
Rundfunkprogramm.
der
15.30: Wir filmen den Kronschnepf! Von einer Tier- heitsträume — Jugendlust — Flegeliahre Cme filmerkursion in deutschen Landen erzählt E. Schulz- kleine Stunde vom unbeschwerten Leben. 22: Rach- Kampfhenkel, Berlin 1545: Mit Nordseefischern richten 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. beim Krabbenfang. Ein Fahrtbericht. 16: Nachmit- > 22.20: Lieder von Hugo Wolf. 23: Orchesterkonzert tagskonzert 18: Bücherfunk „Politische Romane | der Dresdener Philharmonie. 24 bis 2: Nachtmusik.
Die Trauben sind mir zu sauer."
seits mit der Hoffnung auf eine Belebungder sichweigerten.eineneueAn lei h e ohne stockenden Industrieproduktion durch vorherige Regulierung der Vorkriegsanleihe zu ge
währen.
den „schreiberischen" Längewert der einzelnen Namen abgaben. Aber plötzlich trafen gleich Blitzen aus heiterem Himmel bei den Schriftleitungen der am Streit beteiligten Zeitungen Telegramme eines Herrn aus Chikago ein, der den Rekord des kürzesten Familiennamens in den Vereinigten Staaten für sich beanspruchte, denn dieser Mann heißt kurz und verletzend: A. A. — Mister A, dessen Name übrigens die Spitze des Chikagoer Telephon- und Adreßbuches ziert, hatte früher einmal einen anderen Namen, hat sich aber, da ihm aus diesem Namen geschäftliche Mißhelligkeiten entstanden, mit
Der Grund lag darin, daß die Russen die Ver« z i n s u n g einer amerikanischen Anleihe aus der Zarenzeit ohne die Gewährung einer neuen Anleihe ablehnten, während die Amerikaner
Die stürmische Annäherung zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion, die russischerseits mit der Hoffnung auf riesige B a r- und Warenkredite in USA., amerikanischer
riesige Aufträge aus Rußland genährt wurde, hat einer jähen Entfremdung Platz gemacht.
lockten: „21" sei nur ein „künstlicher" Name daher nicht wettbewerbsfähig. So geht denn „Kampf" munter weiter...
Der Goldfisch als Lebensretter.
R. D Montreal.
Wir alle wissen, daß das Leben oft eine viel größere Phantasie aufbringt, als mancher Schriftsteller. Hierher gehört auch die Geschichte von dem Goldfisch, der seiner Besitzerin das Leben rettete. .
In der Nähe von Montreal in Kanada lebte die 70jährige Mary Gibson. Sie hatte dort ein kleines Haus, unter dessen Fenstern ein Bach hinfloß. Wegen ihrer Freundlichkeit, tätigen Hilfsbereitschaft und herzlichen Gutmütigkeit war die alte Frau bei ihren Nachbarn sehr beliebt. Der Besitzer des angrenzenden Grundstücks, ein gewisser John Higgins, hatte die alte Dame besonders in sein Herz geschlossen. Er besorgte für sie die Einkäufe in der Stadt und plauderte mit ihr oft stundenlang über dies und das Frau Gibsons besondere Liebe — und ihr häufigstes Gesprächsthema — waren ihre beiden Kanarienvögel und der schöne stattliche Goldfisch, dessen Bassin auf dem Fensterbrett stand, unter dem der Bach dahinplätscherte. An der Seite des Fensters hing der Käfig mit den Kanarienvögeln, und hier war der Lieblingsplatz der alten Frau.
Eines Tages nun wollte Higgins einige Forellen greifen. Er ging zum Bach, und nach wenigen Minuten stutzte er und erschrak sehr: in dem Wasser schwamm der Goldfisch Mary Gibsons. Mit geübter Hand griff ihn Higgins, warf ihn in den Wassereimer, der hinter ihm stand, und rannte zu dem Haus der alten Frau hinüber. Er kam gerade zurecht, um die tief erschöpfte und fast schon bewußtlose Frau aus den Händen eines Einbrechers zu befreien Bei dem Kampfe der alten Frau, die an ihrem Lieblingsplatz am Fenster gesessen hatte, mit dem Räuber war das Goldfischglas aus dem Fenster gestürzt und in den Bach gefallen. Glücklicherweise kam die alte Frau ohne ernsthaften Schaden davon.
Laßt mir die alte Jacht!"
(—) London.
Zum bevorstehenden Regierungsjubiläum des Königs bereitet man allerlei Geschenke und Ueber- raschungen vor. Bei den größeren Dingen freilich erkundigt man sich vorsichtshalber nach den Wünschen des Jubilars in dieser oder jener Beziehung.
So legte man ihm auch nahe, sich zu seinem Ehrentag doch eine neue Jacht schenken zu lassen. Die alte sei ja schließlich schon gut ihre 40 Jahre alt!
König Georg V. ist bekannt dafür, ein stiller, friedlicher Mensch zu fein, den so leicht nichts aus der altenglischen Fassung bringt. Hier aber überschlug sich seine Ruhe: „Schenkt mir, was ihr wollt, aber laßt mir meine Jacht, meine schöne alte Jacht Sie ist jetzt mit mir in jedem Regattarennen dabei gewesen. Und nun soll ich sie verschrotten lassen? — Nein, die ,Britannia' (so heißt die Jacht) wird
behördlicher Einwilligung den verkürzten Namen zulegen dürfen. Kaum aber hatte er das eingestanden, als die Herren Re, Ur, Ek, Sy und Py froh- und
des Umbruchs". 18.15: „Die kleine Exzellenz." Adolf von Menzel zum 30 Todestag. 18.35: Katechismus für Sprechsünder. 19.40: Der Zeitfunk bringt: Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Kammermusik. 20.40: Herr Doktor, Herr Pfarrer, Herr Apotheker. Stammtischbericht aus einer kleinen Stadt. 21.10: Unterhaltungskonzert 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Volksmusik
Dienstag, 12. Februar.
6 Uhr: Bauernfunk. 615: Gymnastik 1. 6.30: Gymnastik II. 6.55: Morgenspruch — Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.30: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. Kriemhilds Rache. Eine Funkdichtung. 10.50: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst 12: Mittagskonzert I. 13: Zeitangabe Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau 16: Bunter Nachmittag. Bilder aus Norddeutschland In der Pause: Kunstbericht der Woche. 18: Italienischer Sprachunterricht. 18.15: Aus Wirtschaft und Arbeit. 18.30: Zur Eröffnung der großen internationalen Automobil-Ausstellung am 14. Februar 1935. Eine Vorschau. 18.50: Unterhaltungskonzert 19.50: Erzeugungsschiacht. 20: Nachrichten. 20.10: Unterhaltungskonzert. 21: „Kindheitsträume — Jugendlust — Flegeljahre" Eine
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten?) 1
Die perfekten Bräute. j
(u) Tokio. !
Wenn diese neunzehn Mädchen auch noch einen Mann finden, dann ist alles in bester Ordnung! <
Denn sie haben soeben die „Braut-Schule" in Dairen mit Erfolg absolviert. Das ist ein Studium, zu dessen Abschluß man nur schwer das Zeu^is bekommt. Die japanischen Frauenvereine, die einen 1 Zerfall des japanischen Familienlebens kommen sehen, hatten diese Schule gegründet, in der den Mädchen alles, aber auch alles Nötige für das Eheleben beigebracht wird. Erst nannte man sie „Schule des Lebens". Doch da kam kein einziges Mädchen. In die „Brautschule" von Dairen kamen sie dagegen schon lieber.
In dem Zeugnis heißt es: „... können wir die Absolventin als theoretisch und praktisch perfekte Braut auch für die höchsten Ansprüche empfehlen ..."
Wie gesagt: Nur der Mann fehlt noch... Aber das steht nicht in den Zensur.
Auch Aberglauben hat sein Gutes . . .
(ht) Charbin.
In der mandschurischen Großstadt Charbin, die soeben die Halbmillionengrenze überschritten hat, haben die hier lebenden 80 000 Russen zum ersten Male wieder mit großem Pomp das „Fest der Wasserweihe" feiern können. Die Abhaltung dieser Feier hatten vor zwei Jahren die chinesischen Stadtbehörden, die den Russen schon lange nicht „grün" sind, verboten, so daß also damit zum ersten Male, seitdem es Russen in der Mandschurei gibt, die Weihe des Wassers des Sungari-Flusses, der an Größe und Länge die Donau übertrifft, hatte unterbleiben müssen.
Der Zufall wollte jedoch, daß im letzten Frühiahr der Sungari aus seinen Ufern trat und die Stadt Charbin mit einer verheerenden Überschwemmung heimsuchte, bei der zahllose Menschenleben zugrunde gingen und Millionenwerte vernichtet wurden.
Darob ist den guten Chinesen, deren Aberglaube ja sprichwörtlich ist, der Schreck dermaßen tn die seidenen Hosen gefahren, daß sich diesmal das chinesische Stadtoberhaupt auf allgemeinen Wunsch seiner treuen Untertanen genötigt gesehen hat, persönlich beim russischen Archimandriten vorzusprechen und ihn dringend zu bitten, doch diesmal wie in früheren Jahren immer das Fest der Wasfer- weihe abzuhalten.
Es geschah. Und der feierlichen Zeremonie wohnten diesmal beinahe mehr Chinesen als Russen bei. Denn nochmal für nichts und wieder nichts die ganzen Sojabohnen wegschwemmen lassen? — Dann schon lieber mit den Christen zusammen den Fluhgott befänftigenl
In der Kurze liegt die Würze.
(th) Neuyork.
Ist Has Feld der Rekorde in den Vereinigten Staaten nun endlich abgegrast? Nein — denn soeben hat wieder ein neuer Rekordspleen zu erbitterten Kampagnen geführt: Wer in den Vereinigten Staaten besitzt den kürzesten Namen?
Den Anstoß zu dieser leidenschaftlichen Auseinandersetzung gab eine Veröffentlichung des Herrn H P. Re in Golewater (Michigan), der von sich behauptete, sich des kürzesten Familiennamens m USA. erfreuen zu dürfen. Diese kühne Behauptung rief sofort die Herren I. Ur in Torrington (Connecticut), die Brüder E. und I. Ek in Duluth fota), den Polizisten E. Sy und die Farmer 21. und M. Au im Staate Iowa auf den Plan. Sie wollen sich von diesem anspruchsvollen Mister Re nicht die Butter vom Brot nehmen lassen — unö daraus entspann sich in der Presse eine erbitterte Fehde zwischen den einzelnen „Champions , wobei zahlreiche Sachverständige ihre Werturteile über
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I 6.30: Gymnastik II. 6.55: Morgenspruch — Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik 9: Werbekonzert. 10: Nachrichten. 10.15 bis 10.50: Schulfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I 13: Nachrichten. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II 14.15: Nachrichten 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Kinderfunk.
Sonntag, 10. Februar:
6.35 Uhr: Hafenkonzert. 8.20: Gymnastik. 8.45- Choralblasen 9: Eevangelische Morgenfeier. 9.45: Deutsches Schatzkästlein. 10.15: Chorgesang. 11: Bekenntnisse zur Zeit. „Der politische und der unpolitische Deutsche" Von Umv -Prof. Dr. Ernst Krieck 11.15: Hausmusik. Neue Madrigale für gemischten Chor. 12: Mittagskonzert I 13: Das Volk erzählt 13.15: Schall und Platt „stottern ab" 14: Lachender Kinderfunk. 15: Stunde des Landes. 16: Nachmittagskonzert. 17.11: Damensitzung. 19.30: Sportbericht 19.45: Aennchen von Tharau. Ein Funkspiel. 21.30: 13 Meisterkonzert des deutschen Rundfunks Wilhelm Backhaus spielt. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Der Zeitfunk bringt den Sportspiegel des Sonntag. 22.45: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtmusik
Illontag, 11. Februar.
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