sichts dieses heiligen deutschen Patriotismus habe gen der im Kampf fi er mit Ironie an gewisse Philosophen des letzten erlittenen Verletzungen
Winterhilfswerk
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Übertragung stattfindet, die u m ginnt und voraussichtlich gegen sein wird.
betreuten.
An Sachspenden wurden von der Reichsführung den Gauen und den Auslandsorganisationen der NSDAP, insgesamt für 110 464 000 Mark (Gebrauchswert) gesammelt, während sich die Höhe der aufgebrachten Geldspenden auf nahezu 213 Millionen Mark belief. Der Gebrauchswert der gesammelten und verteilten Sachspenden zuzüglich der für Geldspenden angekauften und verteilten Sachspenden belief sich auf die gewaltige Summe von rund 357 Millionen Mark. Die ge-
Morgen eröffnet der Führer und Reichskanzler das Winterhilfswerk 1935/36.
Mittags 12 Uhr llebertragung über alle Sender. - Eindrucksvolle Zahlen des Rechenfchastsberichts für 1934/35. —Spenden im Gesamtwert von 357 Mill.
Berlin, 7. Ott (DJIB.) Am 9. Oktober dieses Jahres wird das Dialerhilfswerk 1935/36 durch eine Rede des Führers und Reichs- kanzlers eröffnet, die auf sämtliche deutschen Sender übertragen wird. Der Reichs- erziehungsminlster Rust hat angeordnet, daß in allen Schulen, soweit nicht Ferien sind, ein gemeinsamer Empfang dieser Rundfunk-
Ergebnisses zu ersinnen, glaubt im Ernst niemand. Wenn in Deutschland mit seinen 40 Millionen Wählern das Ergebnis schon am nächsten Tage zuverlässig festgestellt werden kann, wenn dies in allen anderen großen Ländern ähnlich ist, wenn bei der Saarwahl, die doch unter den schwierigsten Verhältnissen stattfand, trotz des peinlichen inter- nationalen Kontrollapparates eine schnellste Auszählung der Stimmen möglich war, jo müßte dies auch in Memel möglich sein, wenn man wollte.
Selbstauslösung der Deutschen Burschenschaft
Jahrhunderts denken müssen, die den Tod allem Mythos und den endgültigen Triumph der reinen Vernunft ankündigen zu müssen glaubten. Die ganzen Tage über sei kein einziges schlechtes Wort, kein Angriff gegen irgend jemand erfolgt. Keine Faust habe sich geballt. Der Eindruck, den er von der Feier mit nach Haufe gebracht habe, sei ein gewollter oder spontaner Friedenswille gewesen.
Die feststehende Tatsache, daß man einen mit der Sichtung der Wahlzettel beauftragten litauischen Studenten bei einer Fälschung ertappte und wohl oder übel verhaften mußte, gibt die Erklärung für die Taktik, die dieser „organisatorischen Unfähigkeit" zugrunde liegt. Je komplizierter der Apparat ist und je länger das Verfahren dauert, desto größer sind die Möglichkeiten, das Wahlglück zu „korrigieren". Vermutlich werden aber solche kleinen Fälschertricks nicht viel helfen und das Ergebnis nicht wesentlich ändern können, denn die Wahlbeteiligung mit über 90 v. H. hat gezeigt, daß die deutsche Bevölkerung damit gerechnet und alle ihre Kräfte aufgeboten hat, um die Wahl doch zu einem Barometer des politischen Willens des Memellandes zu machen. Eines aber wird die litauische Regierung mit ihrer Methode der „Entaktualisierung" der Wahl erreichen: wenn heute abend oder irgendwann das Ergebnis endlich bekannt wird, wird die allgemeine Aufmerksamkeit, die für einen Augenblick auf die Vorgänge in Memel gerichtet war, ziemlich eingeschlafen sein. Aber die deutschen Memelländer werden dafür sorgen, p'
schmack gewesen. Ueber allem habe der Führer in feiner Einfachheit gestanden. Kein König, kein Dolksführer, elbst kein Prophet sei jemals mit einer solchen Begeisterung empfangen worden. Dieser Führer sei ein Gott und der Nationalsozialismus eine Religion. Daher nehme auch diese jährliche Feier immer stärker religiösen Charakter an. Alles an dieser Feier, die Ruhe und die Würde der Massen, die Ausschmückung und die Reden haben an eine Hochmesse der Nation erinnert, und ange-
Der Wahlskandal in Memel.
Das Zählverfahren noch immer nicht abgeschlossen.—Frühestens heute abend Bekanntgabe des Ergebnisses der Wahl vom 29. September.
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Oie Mörder des polnischen Innenministers pieracki vor Gericht.
Warschau, 8. Okt. (DNB. Funkspruch.) Der Prozeß gejen die Mörder des polnifchen Innenministers Pieracki ist aus den 18. November vor dem Warschauer Bezirksgericht angesetzt worden. Die Untersuchung der Mordtat, die im Juni 1934 stattfand, ist streng geheim geführt worden, so vaß erst jetzt die Namen der Angeklagten bekannt wurden. Dem eigentlichen Täter M a c i e j k o ist es gelungen, ins Ausland zu fliehen; er ist bisher nicht aufgefunden worden. Wegen Vorbereitung und Beihilfe bzw. wegen Erleichterung der Flucht Maciejkos sind zwölf Leute im Alter von 20 bis 30 Jahren angeklagt, darunter zwei Frauen. Bei sämtlichen handelt es sich um ukrainische Studenten. Hauptangeklagter ist Stefan Landers, der den Attentatsplan ausgearbeitet hat.
Zwei katholische Geistliche wegen Devisenvergehens sestgenommen.
Der geistliche Rat Kammer und der Domvikar R i e f f, beide aus Trier, wurden wegen D e v i • senvergehens von der Zollfahndungsstelle Köln vorläufig festgenommen. Das Amtsgericht Trier hat gegen beide Haftbefehl beantragt. Wie das Deutsche Nachrichtenbüro dazu erfährt, soll es sich um Devisenvergehen größeren Ausmaßes handeln, bte seit dem Jahre 1933 verübt wurden.
Mit Wasserskiern über die Ostsee.
Eine Aufsehen erregende Sportleistung vollbrachte der 34jährige Fritz Ernst Neumann. Auf ungekoppelten Wasserskiern eigener Konstruktion, die bei nur 6 Kilo Gewicht 200 Kilo Auftrieb haben und auf Handkoffergröße zusammenlegbar sind, marschierte Neumann von seinem Uebungsplatz Peenemünde auf Usedom trockenen Fußes über die Ostsee nach Thiessow auf Rügen, wo er von der erstaunten Einwohnerschaft mit Begeisterung empfangen wurde. Trotz zeitweilig niedriger Strömungsverhältnisse legte der mutige Sportsmann und Erfinder die 23 Kilometer lange Marschstrecke in genau vier Stunden zurück.
Schweres Lxplosionsunglück in Lhikago.
In einer Soja-Produktenfabrik in Chikago, wo aus Sojabohnen gewonnenes Oel für Fahrzwecke destilliert wird, ereignete sich aus bisher noch unbekannter Ursache eine schwere Explosion. Außerdem brach ein Brand aus, der in den vorhandenen Rohstoffen reiche Nahrung fand. Die Explosion verwandelte das im vorigen Jahre mit einem Kostenaufwand von einer Million Dollar errichtete Gebäude in einen Trümmerhaufen und zerstörte mehrere kleine benachbarte Gebäude. Bisher sind sechs Leichen geborgen worden; 28 zum Teil schwer verletzte Personen mußten dem Krankenhaus zugeführt werden.
Zwölf Tote bei einem Flugzeugabsturz in Amerika.
Berlin, 8. Okt. (DNB.) Die NSK. meldet laut „D.B." aus Leipzig: Die Deutsche Burschen- schäft hat in Leipzig eine Tagung ihrer Bundesleiter und aktiven Sprecher abgehalten, auf der der Reichsamtsleiter des NSDStB. Pg. D e r i ch s- roei[er anwesend war und freudig begrüßt wurde. Unter begeistertem Beifall legte er in grundsätzlichen Ausführungen den Weg des 91 6 D © t S- in Vergangenheit und Zukunft dar. Die Deutsche Burschenschaft erteilte einstimmig dem Vundes- führer Pa. Rechtsanwalt Glauning die Vollmacht, zu gegebener Zeit den Verband Deutsche Burschenschaft aufzulosen und die einzelnen Burschenschaften
Die Wahlen zum Memeler Landtag fanden am 29. September statt. Die geradezu raffiniert auf das Nlchtfunktionieren berechnete Wahlmethode führte zunächst dazu, daß die Wahl in dem kleinen Ländchen — es handelt sich nur um die eine Stadt Memel mit ihrem Landkreis — nicht an einem Tage durchgeführt werden konnte. Die Londoner „Times" schrieb damals, man müsse „zum mindesten eine organisatorische Unfähigkeit" der litauischen Regierung annehmen, wenn man die Vorgänge der Wahl an Ort und Stelle beobachtet habe. Was sagt man nun aber im Aus- land zu der Tatsache, daß jetzt, nachdem über eine Woche seit der Wahl verstrichen ist, d i e Auszählung der Stimmen noch immer nicht beendet werden konnte? Erst am letzten Samstag begann die „zweite Runde" des Auszählungsgeschäfts; dann wurden die Stimmzettel in „Zehnerbündeln" zusammengepackt, und dann erst begann die Sortierung der Listen nach den Namen, auf die die Stimmen abgegeben wurden. Mit der Bekanntgabe des Ergebnisses der Wahl ist nach Meinung von Leuten, die sich in diesem merkwürdigen Geduldspiel auskennen wollen, erst heute abend zu rechnen!
Es gehört schon ein übergroßes Maß von wohlwollender Objektivität dazu, angesichts dieser offenen Verhöhnung des „demokratischen" Wahlrechts, dem sich die litauische Regierung schließlich wegen ihrer internationalen Verpflichtung nicht mehr entziehen konnte, nur von einer „organisatorischen Unfähigkeit" zu reden. Man mag über die Fähigkeiten der Leiter dieses noch in den Kinderschuhen der Staatsverwaltung steckenden Landes so gering denken, wie man will, aber daß sie nicht in der Lage gewesen wären, eine einfache Methode der Wahl und eine schnellere Art der Feststellung des
Der Reichsbeauftragte für das , , Hilgenf eldt legt der Öffentlichkeit den Re- chenfchaftsbericht über das Winter- hilfswerk 1934/35 vor, dessen bis ins einzelne gehende Nachweisungen eindrucksvolle Aufschlüsse über seine gewaltigen Leistungen geben. In dieser Bekundung völkischer Gemeinschaft und Opserbe- reitschast ist nicht nur die Größe der gebrachten Opfer, sondern auch der Geist freudiger Hilfsbereit- schäft und Volksverbundenheit bemerkenswert. Dies wird in der gewaltigen Zahl freiwilliger Helfer deutlich, die sich dem Winterhilfswerk zur Verfügung stellten. Neben nur 5198 gegen Ent- schädigung arbeitenden Personen waren nicht weniger als 1333137 freiwillige Helfer im Monatsdurchschnitt tätig, die durchschnittlich nicht weniger als 13 866 571 bedürftige Volksgenossen im Monat
Ein ordentlicher Sanemhos.'
Der Führer und Reichskanzler hat in , feiner großen Rede vor den Bauern auf dem ■ Bückeberg mit bet glücklichen plastischen Ausdrucks- ( weise, die seine Redekunst auszeichnet, die Aufgabe der deutschen Staatswirtschaft dahin gekennzeichnet, daß sie wie ein ordentlicher Bauernhof übersichtlich und planmäßig geführt und betrieben , werden müsse. Den ihn umgebenden deutschen Bauern ist dieser Vergleich ohne weiteres klar und einleuchtend. Ein ordentlicher Dauer, ob er in kleinerem oder größerem Betrieb steht, kann ihn nicht jedes Jahr nach neuen Gesichtspunkten, nach jeweiligen scheinbar günstigen Marktverhältnissen oder gar nach Liebhabereien umstellen und verändern, sondern er muß für alle Zweige seiner Wirtschaft, von der Geflügelzucht über die Schweinemast bis zum Getreidebau das richtige stetige Verhältnis finden und kann Veränderungen nur sehr langsam und vorsichtig vornehmen. Der landwirtschaftliche Betrieb ist ein geschlossenes Ganzes, dessen einzelne Teile nur dann gesund sind, wenn sie im richtigen Verhältnis zum gesamten Betrieb, seiner Eigenart und seiner Ertragsfähigkeit stehen.
Auf die Staatswirtschaft angewandt, heißt dies, daß ihre verantwortlichen politischen Führer und Ueberwacher siealsGanzes aufzufassen und sich davor zu hüten haben, den Staat etwa vorzüglich als einen Industriestaat ober als ein Ackerbau treibendes Land anzusehen, bald die Interessen der Unternehmer oder der Arbeiter, die von Stadt und Land, die der Verbraucher oder der Erzeuger in den Vordergrund zu stellen und nach wechselndem politischem Bedürfnis diesem ober jenem Interesse die Gunst des Staates zuzuwenden. Die deutsche Wirtschaftsgeschichte der letzten Generationen bis zurück in die Bismarcksche Aera wird gekennzeichnet von diesem Zickzackkurs, der nicht nur in der großen Politik verderblich vorherrschte. Von den Kämpfen zwischen Industrie und Landwirtschaft um die Gunst des Staates hing in der kaiserlichen Zeit die Stellung der Kanzler, die Mehrheitsbil- bung bes Reichstags, das Schicksal von Wehrvorlagen, die Zufriedenheit der Bundesstaaten und ihr guter Wille zur unverdrossenen Mitarbeit im Reiche, oft in kritischen Momenten die ganze Maschinerie des Staates ab. In der Nachkriegszeit war es noch schlimmer geworden. Wenn wenigstens noch, wenn aus wechselnd, große volkswirtschaftliche Gesichtspunkte maßgebend waren, so traten jetzt an ihre Stelle die kleinen und egoistischen Spekulationen der das Reich regierenden Parteien. Daß unter solchen Umständen die deutsche Volkswirtschaft nicht wie ein ordentlicher Bauernhof verwaltet werden konnte, sondern eher einem durch wechselnde unfähige Besitzer heruntergewirtschafteten Anwesen glich, ist nicht verwunderlich.
Adolf Hitler hat dieser unverantwortlichen Auffassung der Staatswirtschaft einen Willen zur Staatsführung entgegengesetzt, die sich allen einzelnen Gliedern der deutschen Volkswirtschaft i n gl e i ch em Maße verantwortlich fühlt und ihre Entschlüsse nur aus diesem Gefühl der Gesamt- verantwortung für das ganze Volk ableitet. Da sie ihren Zusammenhang mit dem Volke und sein Vertrauen in die Führung der Staatsgeschäfte aus allgemeinen nationalen Momenten zieht, so ist sie nicht mehr abhängig von einzelnen Interessenten, bald vom Arbeiter, bald vom Bauern, auch nicht mehr abhängig von etwa entgegengesetzten Interessen einzelner Länder, und deswegen in der Lage, von allen Opfer zu fordern, wenn es gilt, das Wohl der Gesamtheit voranzustellen. Man weiß, daß die aktuelle Anwendung dieses Grundsatzes die Frage der Erhöhung von Lohn und Warenpreis ist. Aber es hat sich längst gezeigt, daß die deutsche Arbeiterschaft sehr schnell das frühere trügerische Spiel der Lohnerhöhungen begriffen hat, baß sie mit der Gewißheit, durch Aufrechterhaltung der Preise für kargen Lobn das Nötige kaufen zu können, zufrieden ist; es hat sich auch gezeigt, daß der Bauer sehr wohl weiß, welche Rückschläge eine Erhöhung feiner Marktpreise notwendigerweise für ihn bringen müßte. Der „Jnteressentenhaufen", über den frühere Staatsführer so beweglich geklagt haben und den sie doch hatten mitschaffen helfen, besteht nicht mehr. Wo noch Interessenten sind, wo sie noch klagen und nörgeln, wo kurzsichtige Egoisten in jeder kleinen Schwierigkeit den Mittelpunkt deutschen Geschehens erblicken wollen, werden sie zur Bedeutungslosigkeit und Einsamkeit verurteilt durch das übermächtige Gefühl, das durch das deutsche Volk geht, daß Deutschland ein nicht reicher und zu harter Arbeit bestimmter Besitz ist, daß er aber gut bewirtschaftet wird und trotz allem vor- wärts kommen kann.
Die Lehren von Nürnberg.
Ein Franzose über seine Eindrücke vom Nürnberger Parteitag.
gen der im Kampf für Deutschlands Erneuerung Am Montag^ächmittag‘ wurde Lrnst flalata auf dem Friedhof Breslau-Pohlano Witz b e i g e s e tz t. Der Feier wohnten Vertreter des Gaues, der staatlichen und kommunalen Behörden, der Wehrmacht uno aller Gliederungen der Partei sowie des Arbeitsdienstes bei. Gruppenführer H e r» zog überbrachte in der Trauerfeier das Belleid oes Stabschefs Lutze und der schlesischen SA., die in Sturmführer Halata einen ihrer treuesten Kämpfer verloren hat. Anschließend legte der Gruppenführer zwei prächtige Kränze des Stabschefs und der SA.-Gruppe Schlesien nieder.
samten U n k o st e n des Winterhilfswertes betrugen mit 3 400 000 Mark nicht einmal 1 v. H. oes Gesamtaufkommens, was ein Beweis der sorgfältigen Bewirtschaftung und ein Ausdruck der freiwilligen Mitarbeit an diesem sozialen Werk ist.
Im einzelnen sei noch die Verteilung der bei der Reichsführuna und den Gauen eingegangenen Geldspenden gekennzeichnet: Als Opfer von Lohn und Gehalt durch laufende Monatsspenden wurden rund 88 827 000 Mark aufgebracht. Die Eintopfgerichtsspende brachte über 29,5 Millionen Mark; durch Spenden von Firmen, Organisationen und Einzelpersonen gingen über 36,5 Millionen Mark ein, die Winterhilfslotterie brachte mehr als 7,5 Millionen Mark und die W i n t e r h i l f s w e r k - Büchsensammlung über 1 138 000 Mark. Der Reinerlös der S t r a ß e n s a m m l u n g e n belief sich auf rund 8 471000 Mark, wobei das Edelweih-Abzeichen mit gegen 1656 000 Mark den stärksten Absatz fand. Bei den verschiedenen Reichsveranstaltungen tarnen rund 5 Mil- lionen Mark yerein.
Von Interesse ist ferner noch der Gebrauchswert der verschiedenen zur Verteilung gebrachten Sachspenden. Aus dieser Ausstellung ergibt sich, daß Nahrungs- und Genußmittel mit nahezu 132 Millionen Mark an der Spitze standen. Dann folgten Brennmaterialien mit knapp 80 Millionen und Bekleidungs- g e g e n ft ä n b e mit 74,5 Millionen Mark. Im einzelnen sei hervorgehoben, daß u. a. 14,5 Millionen Zentner Kartoffeln, 292 000 Zentner Brot, 138 000 Zentner Zucker, 2,5 Millionen Stück E i e r, 4 778 000 Liter Milch , 51 Millionen Zentner Kohle, über 200 000 Stück Anzüge und nahezu 2,5 Millionen Paar Schuhe zur Verteilung gebracht wurden. Fürwahr ein überwältigender Ausdruck des Gedankens der Volksgemeinschaft, der auch für den kommenden Winter Hoffnung und Verpflichtung zugleich bedeutet.
dem NSDStB. als Kameradschaften zur Verfügung zu stellen. Am historischen Tage des Wartburgfestes, dem 13. Oktober, wird sich die Deutsche Burschenschaft zu einer großen Kundgebung auf der Wartburg treffen, um in feierlicher Form sich aufzulösen und die Eingliederung der aktiven Burschenschaften in den NSDStB. vorzunehmen.
Jm Kampf für das Drifte Reich gefallen.
Breslau, 7. Okt. (DNB.) SA.-Sturmführer Ernst Halata von der SA.-Standarte 11 Breslau, der am 8. März 1933 auf einem P r o p a - ganbamarfd) von Kommunisten durch einen Kopfschuß verletzt wurde der chn jahrelang aufs Krankenlager warf, ist an den Foi-
Paris, 8. Okt. (DNB.) Louis Bertranb nimmt im „Le Francist" unter der Ueberschrift „Die Lehren von Nürnberg" zum Reichsparteitag Stellung und sagt u. a., er hasse die Menschen, die ihre Meinung nicht frei zu sagen mögen. Niemals habe er in der Presse seine Ueberzeuguna von einer notwendigen Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich verborgen. Das, was er aber zum Ausdruck bringen wolle, sei lediglich die Reaktion eines Franzosen und Lothringers eines Lothringers, der ein anderes Deutschland gekannt habe — auf die Riesenfeier des Dritten Reiches, die eine wahre Mobilmachung ganz Deutschlands darstellte aus Nord und Süd, aus Ost und West, von jung und alt und aus allen Klassen, einer Nation in Waffen, das Gewehr oder den Spaten über der Schulter. Der Eindruck, den dieses Menschenheer gemacht habe, sei der einer bewunderungswürdigen nationalen Einheit gewesen. Eine Nation habe vor dem fremden Beschauer, geeint in dem gleichen Willen der Kraft und Freiheit, in gleichem Vertrauen auf ihren Führer, gestanden.
Niemals habe er etwas Schöneres gesehen. In den Riesenversammlungsräumen und auf all den Riesenplätzen sei die Ausschmückung von einer Erhabenheit, Knappheit und von ausgezeichnetem Ge-
Etwa zwölf Meilen westlich von Cheyenne im Staate Wyoming (USA.) ist ein Passagierflugzeug der „United Air Lines" ab geftür 3 t, wobei neun Passagiere sowie die gesamte Besatzung, aus zwei Piloten und einer Stewardeß bestehend, den Tod fanden. Das Flugzeug befand sich auf dem Fluge von Oakland nach Neuyork. An Einzelheiten über diese Katastrophe wird bekannt, daß das Flugzeug anscheinend gegen einen Hügel geflogen fei, wobei der Propeller und der Motor abgerissen wurden. Sodann prallte die Maschine gegen einen zweiten Hügel, und hierbei fanden die Insassen den Tod. t ,
Ml dem Auto in den Allrhein gestürzt.
In Mannheim ereignete sich ein K r a f t w a g e n - Unglück, bei dem eine Person getötet und drei Personen schwer verletzt wurden. Ein aus der Altrheinstraße kommender Kraftwagen überfuhr in raschem Tempo die Straßenkreuzung und gelangte auf die steile Uferböschung, die in den Altrhein hinabführt. Der Fahrer hatte offenbar nicht bemerkt, daß hier die Straße zu Ende ist. Nach dem Absturz blieb der Wagen in halber Höhe im Wasser stehen, sackte aber immer weiter ab. Zwei junge Leute befreiten die schwerverletzten Insassen, von denen einer kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Die Feuerwehr schaffte den Wagen unter größten Anstrengungen wieder an Land.
Der Tod in der Rlühle.
In der Woppenrother Mühle bei Hausen (Hunsrück) ereignete sich ein folgenschwerer Unfall. Ein Landwirt war mit Mahlarbeiten beschäftigt, als er plötzlich mit der rechten Hand in die Kammräder kam. Der ganze Arm wurde erfaßt und in die Räder hinemgezogen. Weiter erlitt der Mann so schwere Quetschungen in der rechten Seite, so daß der Tod auf der Stelle eintrat. Verschiedene in der Mühle anwesende Personen konnten erst nach dem Abstellen des Mahlganges mit großer Mühe den Körper des tödlich Verunglückten bergen.
Zunahme der Lynchjustiz in Amerika.
„Daily Expreß" in London besaßt sich mit der Tatsache der Zunahme der Lynchjustiz in den Vereinigten Staaten. In den ersten neun Monaten dieses Jahres sind danach 14 Neger aus Gefängnissen herausgeschleppt und gehängt worden. Während des ganzen vorigen Jahres sind 15 Lynchmorde zu verzeichnen. Viele Amerikaner verlangen einen Feldzug, um die Bestrafung solcher Verbrechen zu sichern. Seit 1882 sind 4950 Lynchmorde vorgekommen, die nur in seltenen Ausnahmefällen ihre strafrechtliche Sühne sanden.
OSRAM, BERLIN O IJ. — Senden Sie mir kostenlot Ihre 32jeitige bebilderte Drudk schrift „Vom guten Sehen bei künstlicher Beleuchtung*.
Durch die Erfindung der mit doppeltgewendeltem Leuchtkörper ausgerüsteten gasgefüllten Osram-^-Lampen, die je nach Größe bis 20°/, mehr Licht geben, kann jetzt jeder seinen Augen mehr Licht bieten.


