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Studium und Arbeitsdienst.

Eine Verfügung des Reichsministers Rust.

Berlin, 8. März. (DNB.) Das Amt für Ar­beitsdienst in der Reichsführung der Deutschen Studentenschaft gibt, demVölkischen Beobachter" zufolge, die Verfügung des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung vom 7. März 1935 bekannt über das Arbeitsdienst- halbjahr der Abiturienten und Abi­turientinnen 1935 mit späterer Studiums- absicht.

Für den Eintritt reichsdeutscher Abiturienten (-innen) arischer Abstammung in eine Universität oder andere Hochschule ist der Nachweis der Teil­nahme am Arbeitsdienst verbindlich. Daher sind die Abiturienten (-innen) von Ostern 1935, die zu studieren beabsichtigen, verpflichtet, vom 1. April 1935 bis 30. September 1935 mit Zustimmung des Reichsarbeitsführers ein halbes Jahr Arbeits­dienst zu leisten.

Die Abiturienten (-innen), die zu studieren be­absichtigen, erhalten nach Ableistung der Arbeits­dienstpflicht das Pflichtenheft der Deutschen Stu­dentenschaft, welches zusammen mit dem Abitu­rientenzeugnis als Ausweis für die Zulassung zum Studium gilt. Alle Abiturienten (-innen) 1935, welche zu studieren beabsichtigen, müssen sich bis zum 10. März bei den Meldeämtern für den Frei­willigen Arbeitsdienst ihres Heimatortes melden.

Diejenigen Abiturienten (-innen) 1935 mit Stu- diumsabsicht, die bei der Untersuchung durch den Arbeitsdienstarzt als untauglich befunden werden, haben umgehend das Unterfuchungsergebnis mit einem Lebenslauf und Lichtbild an das Amt für Arbeitsdienst der Deutschen Studentenschaft, Ber­lin SW 68, Friedrichstraße 235, einzusenden

Zurückstellungen bzw. Befreiungen vom Arbeits- diensthalbjahr für die tauglichen Abiturienten (-innen) 1935 mit Studiumsabsicht werden in keinem Falle oorgenommen.

Bauernkalender und Reichsnährstand.

Eine Verfügung des Reichsbauernführers.

Berlin, 7. März. (DRB.) Zu den Stellung­nahmen über den Deutschen Bauernkalen­der 1935 hat der Reichsbauernführer R. Walter Darre am 26. Februar 1935, derNationalsozia­listischen Landpost" zufolge, folgende Verfügung er- lassen:

3u den Stellungnahmen in der Oeffentlichkeit zu dem Bauernkalender 1935, für welchen derR e i ch s- nährstand als Herausgeber zeichnet, ist zunächst festzustellen, daß der Kalender in einem Privat- vertag, nicht im Reichsnährstandverlag, erschie­nen ist. Da der Kalender in der Kampfzeit unter meinem Namen als Herausgeber erschienen war, dies aber für 1934 aus allgemeinen Gründen abge­stellt werden mußte, wurde dem Verlag zum Zwecke des propagandistischen Ausgleiches gestattet, den Reichsnährstand als Herausgeber zu bezeichnen. Aus diesem Grunde, aber auch weil der Kalender bereits zu dem dicht bevorstehenden Weihnachtsfest zum Versand gelangen mußte, konnte die lieber» Prüfung nur in aller Eile vorgenommen wer­den. Das Kalendarium wurde nicht überprüft, weil niemand auf den Gedanken kam, daß dieses anders als sonst üblich sein könne. Gesetzlich trifft für den Inhalt des Kalendariums nicht den Reichsnährstand der Schuld, sondern den Bearbeiter. Dieser gehört dem Reichsnährstand nicht an, kann also auch nicht vom Reichsnährstand verantwortlich ge­macht werden. Die Dienststellen des Reichsnähr­standes werden hiermit angewiesen, Beschwerden über den Kalender an den Verlag zu verweisen."

Rechtsgleichheit

aller Verkehrsteilnehmer.

DNB. Berlin, 7. März. Am 7. März tagte im Preußenhaus in Berlin der durch den Präsi­

denten der Akademie für Deutsches Recht, Reichs­minister Dr. Hans Frank, bei der Akademie für Deutsches Recht eingesetzte Ausschuß für Kraftfahr­zeugrecht. Die Sitzung erhielt ihre besondere Note durch die Anwesenheit des Korpsführers Hühn­lein. Der Ausschuß unter Vorsitz von Rechtsanwalt Dr. Lechner (München) stellte sich einhellig auf den Standpunkt, daß der derzeitige Rechtszustand für Kraftfahrer nicht mehr tragbar sei und dringend einer Abänderung unterzogen werden müsse. Der Kraftfahrer habe ein Recht darauf, in der Rechtsprechung gleichwertig neben den anderen Verkehrsteilnehmern behandelt zu werden. Der nationalsozialistische Grundsatz, daß Recht und Rechtsprechung auch der Moral ent­sprechen sollten, müßte auch hier Anwendung finden. Das Prinzip der Gefährdungshaftung des Kraftfahrers, wie es im Gesetz verankert fei, sei reformbedürftig, lieber die Abänderungs­

möglichkeiten wurden verschiedenartig gelagerte Vor­schläge gemacht, die im einzelnen einer näheren Prüfung unterzogen werden sollen.

13S8 Eisenbahnunfälle in 2 Monaten.

Moskau, 8. März. (DNB. Funkspruch.) Der neue Derkehrskommissar der Sowjetunion Kaga­now i t s ch hat einen Sonderausschuß eingesetzt, der die unhaltbaren Zustände an der Perm-Eisen­bahnlinie untersuchen und abstellen soll. Inden Monaten Januar und Februar haben sich auf dieser Linie nach amtlicher Mitteilung 13 5 8 klei­nere und größere Unglücksfälle ereig­net, die auch Menschenleben forderten. So stürzte kürzlich infolge Unachtsamkeit der Beamten ein Güterzug mit dreißig Waggons in die Tiefe. Die gesamte Verwaltung der Bahn soll neu organisiert und eine große Reihe neuer Beamter berufen werden.

Aus aller Welt.

Feierliche Beisetzung des Bischofs von Berlin.

In einer eindrucksvollen Feierlichkeit ist der Bischoivon Berlin, Dr. Nikolaus Bares, in der Gruft der Berliner St. Hedwigskathedrale b e i g e s e tz t worden. Die Domherren von St. Hed­wig, die auswärtigen Prälaten und Bischöfe und die Familienangehörigen hatten sich in der Hauskapelle eingefunden, wo ter päpstliche Nuntius Orsenigo mit Assistenz der Bischöfe feierlich die Exequien voll­zog. Dann wurde der tote Bischof in feierlichem Zuge zur St. Hedwigskathedrale geleitet. Abteilun­gen ter Lantespolizei, Abordnungen der Reichs­wehr, katholische Jugendverbänte, Ordensschwestern und katholische Gesellenvereine geleiteten den Zug. Tausende bilden Unter den Linden Spalier. Der Führer und Reichskanzler hat als feinen Ver­treter den Staatssekretär Meißner entsandt, außerdem sah man u. a. Reichsminister E l tz von Rüben ach, Staatssekretär Grauert, Ober­bürgermeister Dr. Sahm, die Botschafter von Eng­land, Frankreich und Polen. Das feierliche Requiem zelebrierte Kardinal Bertram unter Assistenz ter Domherren Dr. Lichtenberg und H e u f e r s. Der Domchor sang ein Requiem von Haller. Nach dem Evangelium hielt der Bischot von Hildesheim Dr. Machens die Trauerrede. An das Requiem schlossen sich die großen Feierlichkeiten ter letzten Aussegnung an. Der Sarg wurde tenn, geleitet von den Bischöfen und begleitet von der Familie und der Domgeistlichkeit, in tee Gruft ter St. Hedwigskathe­drale getragen.

Flugzeugunglück in Pommern.

In der Nähe von Schieoelbein (Pommern) ver­unglückte ein Flugzeug. Hierbei wurden Flug­kapitän Otto W i l l u h n und Funkermaschinist Gürtet sowie ein Fluggast, Direktor Molken- b u h r aus Königsberg, getötet.

Der Goldschatz im Küchentopf.

Daß Geldbeträge zu Hause im S p a r ft r u m p f aufbewahrt werden, ist auch heute leider noch nicht ganz selten. Einen Sonderfall dürfte aber die Auf­findung von 19 000 Mark bei einer alten Witwe in Mittelwalde (Grafschotz Glotz) darstellen. Bei einer Haussuchung wurden dort über 4 0 0 0 Mark in Gold und etwa 15000 Mark in Silber und Wertpapieren gefunden, die sie in Säcken und Küchentöpfen aufbewahrte. Die Ortspolizei­behörde ordnete mit Rücksicht auf die drohende Ge­fahr eines Einbruchsdiebstahles bei der alleinstehen­den alten Frau und auch die dadurch gefährdete öffentliche Sicherheit die Sicherstellung des Geldes bei der Sparkasse an; gegen die Frau wurde ein Entmündigungsverfahren eingeleitet.

Zugentgleisung in der Pfalz. 1 Toter. 5 Verletzte.

Bei der Einfahrt im Bahnhof Winnweiler (Pfalz) entgleiste der Personenzug 465 Kaiferslautern Bad Münster am Stein. Ein Personenwagen hat sich quer gestellt und fiel um. Ein Reifenter, der

Händler Otto Ult es aus Wefelstadt, wurde ge­tötet. Fünf Reisende erlitten anscheinend leichtere Verletzungen und wurden in das Krankenhaus gebracht. Der Hilfszug Kaiserslautern ist sofort an die Unfallstelle abgefahren. Die Ursache der Ent­gleisung ist noch nicht geklärt.

Tod eines Weltrekord-Fallschirmspringers.

Der dänische Fallschirmspringer John Tr anum, Inhaber des Weltrekordes im Fallschirmabsprung und des Weltrekords im Fall mit geschlossenem Fallschirm, hatte dieser Tage einen Weltrekordver­such unternommen, den er jedoch infolge der großen Kälte in den höheren Luftschichten abbrechen mußte. Bei einem zweiten Versuch büßte er sein Leben ein, ohne überhaupt abgesprungen zu sein. Wie der Flugzeugführer mitteilte, befand sich der Apparat in über 8000 Meter Höhe, als Tranum ihm auf die Schulter klopfte, zum Zeichen, daß er niedergehen solle. Der Führer ging daraufhin so rasch nieder, daß das Flugzeug sich bereits in anderthalb Minu­ten in niedrigen Luftschichten befand. Nach Ankunft auf dem Lufthafen Kastrup kam der bewußtlose Tranum sofort in ärztliche Behandlung, lieber eine Stunde lang wurden Wiederbelebungsversuche an- gestellt. Darauf wurde Tranum nach dem Kranken­haus gebracht. Bei der Ankunft war er jedoch be­reits tot. Man nimmt an, daß Tranum den In­halt feiner Sauerstoff-Flasche zu schnell verbraucht hat und das Bewußtsein verlor, ehe er eine Re­serveflasche in Gebrauch nehmen konnte. Tranum hielt den Höhenweltrekord im Absprung aus dem Flugzeug mit 7 850 Meter und den Weltrekord im Fall mit geschlossenem Fallschirm mit 5 900 Meter.

Rätselhafte Brandstiftungen In spanischen Schnellzügen.

An einem der letzten Tage ist in fast sämtlichen Schnellzügen der spanischen Süd - Eisenbahngesell­schaft, die den Dienst auf der Strecke zwischen der Hauptstadt und Sevilla, Granada, Alicante, Sara­gossa und anderen Städten versieht, fast zu gleicher Stunde Feuer ausgebrvchen. Die bisher dekannt- geroorbenen Nachrichten sind sehr widersprechend. Nach Mitteilungen aus der einen Quelle wurden die Postwagen der Züge vom Feuer erfaßt und die gesamten Postsendungen zerstört. Nach anderen Mel­dungen sind die Packwagen Opfer der Brand- st i f t u n g geworden. Obwohl nähere Mitteilungen fehlen, nimmt man wegen der eigenartigen Begleit­umstände an, daß es sich um wohlvorbereitete Sabo­tageakte handelt, an denen auch das Zugpersonal nicht unbeteiligt gewesen sein dürfte. Personen scheinen nicht zu Schaden gekommen zu fein.

Sprengladung explodiert zu früh. Acht Todesopfer in USA.

Durch eine verfrüht losgegangene Sprengladung wurden in Saint George im Staate Utah (USA.) acht Personen getötet. Die Zahl der Schwer­verletzten ist noch nicht ermittelt, soll aber

bedeutend sein. Es handelte sich um die Erweiterung eines Petroleumbohrloches durch Herablassen einer Dynamitladung. Der Sprengstoff entzündete sich jedoch schon unterhalb der Bohrlochzundung, so daß die Explosion nach außen wirkte.

Neuer Weltrekord Campbells.

Der bekannte Rennfahrer Malcolm Campbell hat jetzt nach mehrfachen Versuchen mit seinem Ueber- rennroagenBlauer Vogel" einen neuen Welt­rekord ausgestellt. Er erzielte in Dayton Beach (USA.) auf einer Strecke von einer englischen Meile (1,6 km) die phantastische Geschwindigkeit von 445,593 Stundenkilometer.

Achtzehn japanische Arbeiter bei einem Erdrutsch getötet.

Bei Kanalbauten in ter Nähe der japanischen Stadt Gifu (Provinz Aichi) ereignete sich ein Erd­rutsch, bei dem 18 Arbeiter verschüttet wur­den. Die Verschütteten konnten nur als Leichen geborgen werden.

Drei Tote bei einem kraftwagenzusammenstoh.

In der Nähe von Dornburg an der Saale ist ein Unternehmerkraftwagen der Reichsbahnlinie Halle Pößneck mit einem Personenkraftwagen zusam » menge ft ofeen, wobei der Personenkraftwagen zertrümmert wurde. Drei Insassen dieses Wagens wurden getötet.

Wetterbericht

des Reichsmetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die Witterung Deutschlands wird auch weiter­hin durch das mächtige mit feinem Kern im Ostsee­gebiet liegende Hochdruckgebiet bestimmt. Dabei kann bei östlichen Winden mit überwiegend heiterem und nachts recht kaltem Wetter gerechnet werden, wobei vereinzelt auftretende im allgemeinen leichte Schneefälle aber nicht ausgeschlossen sind.

Aussichten für Samstag: Vielfach hei­ter und im wesentlichen trocken, nachts starke Fröste, lebhafte nördliche und östliche Winde.

Aussichten für Sonntag: Fortdauer der vielfach heiteren und nachts recht kalten Witterung.

Lufttemperaturen am 7. März: mittags 1,5 Grad Celsius, abends2,5 Grad; am 8. März: morgens 2,9 Grad. Maximum 2 Grad, Minimum 4,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 7. März: abends 1,5 Grad; am 8. März: morgens 0,5 Grad. Sonnenscheindauer 9,7 Stunden.

Wintersport.

Rhön. Wasserkuppe: Heiter,14 Grad, 30 cm Gesamtschneehöhe, 2 cm Neuschnee, verweht, Ski und Rodel gut.

Vogelsberg. Hoherodskopf: Heiter, 13 Grad, 45 cm Gesamtschneehöhe, 5 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Sauerland. Winterberg: Schneefall, 9 Grad, 40 cm Gesamtschneehöhe, 4 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Schwarzwald. Feldberg: Bewölkt, 12 Grad, 190 cm Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Harz. Schierke: Schneefall,12 Grad, 65 cm Gesamtschneehöhe, 4 cm Neuschnee, Ski und Rodel gut.

Alpen. Garmisch-Partenkirchen: Schneefall,6 Grad, 70 cm Gesamtschneehöhe, 18 cm Neuschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. LangH für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. II. 35: 11 790. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruckerek R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf«, Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr, Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf^ mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig«.

Gießen (Löberstraße 19 I), am 7. März 1935.

1336

Die Beerdigung findet am Samstagvormittag 11 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen.

Todesanzeige.

Mittwoch abend 10 Uhr entschlief plötzlich und unerwartet nach kurzer Krank­heit unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Frau Dorothea Andreas, geb. Sudheimer

im 81. Lebensjahr.

In tiefer Trauer:

Karl Andreas und Frau Agnes, geb. Heyden Ludwig Kahl und Frau Marie geb. Andreas.

Fichten - Stammholz - Verkauf.

Aus dem Gemeindewald Krofdorf-Gleiberg wird folgendes Fichtenstammholz auf Schriftgebot ver­kauft: 1347D

Distrikt 8b Krokelberg.

Los 1: 175 Stück, N, Kl. la = 28,21 fm

2: 193 1b = 72,44

3: 55 2a = 38,73

4: 8 ,, 2b = 10,07

5: 3 3a = 4,29

Das Holz ist zur Deckung des Bedarfs von Schrei­nern, Zimmerleuten und Selbstverbrauchern be­stimmt, Händler usw. sind vom Mitbieten ausge­schlossen. Gebote sind je Los und je Festmeter unter Anerkennung der Verkaufsbedingungen bis Diens­tag, den 19. Wärz 1935, 10 Uhr vormittags, an den Bürgermeister in Krofdorf einzureichen._____________

Brennholzversteigerung.

Aus dem Gemeindewald Krofdorf-Gleiberg kom­men am Donnerstag, dem 14. Wärz 1935, vormit­tags von 10 Uhr ab, bei Gastwirt Dender in Krof­dorf öffentlich meistbietend zum Verkauf: 1346D

Distrikt 5 Steinbusch, 8a und b Krokel, 11a Korn­stück und ganzes Revier: Eiche: 202 rm Scheit und Knüppel, 408 rm Reiser, Buche: 194 rm Scheit und Knüppel, 239 rm Reiser; Nadelholz: 180 rm Scheit und Knüppel, 113 rm Reiser.

Nutzholzversteigerung

der Gemeinde Lrda, kreis Wetzlar.

Eiche: Klasse 1 = 51,66 fm; Kl. 2 = 78,22 fm; Kl. 3 = 9,44 fm; Kl. 4 = 12,13 fm; Kl. 5 = 10,90 fm; Kl. 6 = 5,92 fm; Kl. 7 = 5,01 fm.

Buche: Klasse 2 = 18,41 fm; Kl. 3 = 10,50 fm; Kl. 4 = 0,69 fm.

Kiefer: Kl. la = 8,55 fm; Kl. 1b = 110,80 fm; Kl. 2a = 73,88 fm; Kl. 2b = 30,96 fm; Kl. 3a = 4,47 fm; Kl. 3b = 1,39 fm.

Fichtenstangen: 73 Stück 1. Klasse; 238 Stück 2. Kl.; 577 Stück 3. Kl.; 1470 Stück 4. Kl.; 760 Stück 5. Kl.; 1170 Stück 6. Kl.; 380 Stück 7. Kl.; 600 Stück 8. Kl.

Lärche: Klasse la = 7,89 fm; Kl. 1b = 7,81 fm; Kl. 2a = 0,52 fm.

Erle: Nutzknüppel = 16 rm, 1,5 m lang.

Das Nadelholz ist geschält. 1343D

Schriftliche Anaebote je Sortiment bis Wontag, den 18. d. W.. nachmittags 3 Uhr, an Bürgermeister­amt Erda.

Der Versteigerung liegen die Verkaufs- und Zah­lungsbedingungen der Staatsforstverwaltung zu­grunde.

I Einspaltige ] werden zum ermäßigten

Grundpreis von 5 Pf. für die

Meinanzeigen Mlllimeterzeil* veröffentlicht!

Das Einlagebuch unserer Kasse:

Nr. 5193 Emma Dickel, Werlau

ist angeblich in Verlust geraten.

Gemäß § 39 unserer Satzung sind etwaige An­sprüche an die Einlage innerhalb 3 Monaten bei uns geltend zu machen, widrigenfalls das Sparbuch für kraftlos erklärt und die Auszahlung ter Einlage verfügt wird. 1342D

Grünberg, den 7. März 1935.

Bezirkssparkasse Grünberg.

Gewinnauszug

5. Klasse 44. Preußisch-Süddeutsche (270. Preuß.) Klasien-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I und II

24. Ziehungstag 7. März 1935

3n der heutigen Vormitta^ziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

4 Gewinne zu 1OOOO M. 72460 360967

2 Gewinne zu 5000 M. 41893

10 Gewinne zu 3000 M. 2284 92380 118837

120967 269616

16 Gewinne zu 2000 M. 109957 143833 171565 181248 285003 335927 373851 393914

38 Gewinne zu 1000 M. 29515 94532 105431

106912 116737 118059 132713 159809 222397 225515 250118 297062 299536 336233 357431 359590 360768 383900 395768

102 Gewinne zu 500 M. 1710 14980 21216

24654

28212 41105 43940 45627 64063 75091

75167

77944 79876 104578 106087 107427 112744

114344

117597 118199 123056 128596 132161

145554

146552 149902 153294 191425 196860

198497

201167 202820 209934 232244 247179

254826

257360 263006 272558 280766 283341

292570

292841 301394 311894 331768 351342

366609 374745 383533

359442

390 Gewinne zu 300 M. 2147 9460 9877

13293

16517 16815 17713 22911 28778 30743

32259

33632 33772 35382 35387 36166 37825

42006

42880 43790 48624 48780 49337 51466

53838

54599 54724 56379 56460 56687 58277

58553

59269 63844 71305 72393 75080 77652

77791

78115 79271 80727 83221 89068 89802

90117

91098 91323 92945 94289 96368 99159

101015

107189 107584 109204 109313 109325

110160

111382 118191 125655 128295 129519

129790

129950 130711 132588 137317 142665

150839

156050 159155 159548 161794 162127

163067

164288 164713 176714 177005 179857

182493

183327 183346 186102 186403 190032

190280

191486 197228 198084 198129 198604

199756

202743 203953 208024 208077 214830

215021

215135 216712 218179 220161 220434

221370

221826 222830 222963 227703 227997

229278

229874 231253 233479 233748 233954

234193

235181 235755 238938 240210 241783

242116

249343 253815 253952 254079 256129

256601

256911 257834 257887 260204 261991

264228

264884 265626 266787 270207 281012

281799

284274 286160 287249 295954 298919

302712

303496 303880 304011 304855 305621

305852

311635 313866 320112 320761 322884

324841

325485 326295 328475 329554 331138

331486

332602 332832 333305 334705 337635

342V12

343146 34673o 347350 349663 351453

351618

356425 358784 363493 364870 368459

382673

384679 386098 388705 388754 391063

386361 397836 338416 886682

391611

Reidisfachfiraiipe Imker e. V.

OrtsfadUr. Bieten Sonntag, 10. März nachmittags 2 Uhr Versammlung bei Hopfeld. i3?8d Tagesordnung wichtig, s. Biene.

Bedeutender.

Ommer, preisen verschwinden durch poucmt» Schwanenweiß

Die Haut reinigt, belebt und erfrisd* ^/iA«fr*ö^erAPMDODITE

Drog. Winterhoff, Kreuzplatz 10

Sn der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

4 Gewinne zu 5000 M. 200682 212415

8 Gewinne zu 3000 M. 38513 193704 237381 261992

20 Gewinne zu 2000 M. 1185 129987 169614

223561 245371 327896 329917 361277 379584

28 Gewinne zu 1000 M.

30775

46215

56490

79089'

134514

138384

160755

187495

280094

293224

305063

319164

340282

358295

66 Gewinne zu 500 M. 12950 15660 23918

! 52984

63901

66657 69426 73326 76031 78152

78740

84430

100843

104887

131687

143898

155634

168441

174025

184164

189910

196177

218406

227327

228319

250378

269584

303998

313941

316375

332759

356974

383677

354 Gewinne zu 300 M.

3127 7095 8824

9179

11214

12000 22881 23252 31530 31979

32551

32928

35233 37194 37521 38384 39315

39725

41590

42798 44323 45606 46256 49131

49201

55238

55299 56815 58085 60605 60622

61215

61758

67774 67923 69528 71953 74758

75659

76386

77867 78396 78954 80983 82183

83259

84040

84789 88638 89533 90186 91080

95893

99633

106326

108821

109471

110366

112372

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w . 20 Tagesprämten.

auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu fe 1000 RM gefallen, und zwar fe eine auf die Stofe Sicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: qnRRA7 9^0 "99-08 230733 259925 261346 305867 344903 358684 380050

Gewinnrade verblieben: 120 Taqespramieu 8U Mar?, 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zu

!e bOOOO, 2 zu je 30000, 2 zu je 20000, 14 zu !e 10000, 30 zu je 5000, 76 zu je 3000, 142 zu e 346 ]e 1000, 828 zu je 500, 3248 zu