Einzelbild herunterladen

UND

M M M

io er 10-)» UQ3;>riiluny»vuu9 yuut ucjiuiinue |uujuu/e nuiyuven: fräs dkiy)>c Geschichte und die Entstehung der Weltstaaten lc |ie*Cn,le Äu e die geographische Bedingtheit der verschiedenen [r gbiehnaräume kennenzulernen, um von innen heraus vrd Gesetze der verschiedenen Staaten begreifen zu n bös if r * Aii tSrien, Kenntnis zu nehrneia von den politischen, ^chj '^^chmiMaftlichen und kulturellen Problemen der 6' r 4: ?.en (Einlffir enwart, von den verschiedensten naturgegebenen ',

<l<rrph or s.. Jr. o'_____i... m

neue Nachrichten von

Lawinenstürzen.

llers der tr g r a b e n drohe. Er wendet sich daher vor al! m an die Frontkämpfer, die den Staat

n Hindenburg ujn . ehe ihn die m.j

es berief.

Hollands Neutralität zur Lust.

)en Haag, 7. Febr. (DNB.) In der Ersten

nach

der

den des

meineidigen Aussage Die Zeugen blieben dabei, daß bei einem gemeinsamen Essen Feldhase, sondern ein Nun saßen der Wildschütze und

hingewiesen hatte, der Hase, den man verschmauste, kein Stallhase- war. die Teilnehmer am

bi b

V

Ein Reichsschulungslehrgang für das Deutsche Zwecksparwesen.

Ein Schulungslehrgang für die Leiter

Äst es nun Zufall, so wird man fragen, daß sich gerade jetzt so auffallend-viele Unglücks- .alle durch Lawinen st ürze ereignet haben, oder hängt das irgendwie mit der besonderen Wet­terlage in dieser Zeit zusammen? Das letztere ist fraglos zu bejahen, da schon die sehr ungleiche Ver­teilung der niedergehenden Lawinen auf die ver­schiedenen Jahreszeiten darauf hinweist, daß meteo­rologische Verhältnisse bei ihrer Bildung im Spiel sind. So entfielen von 17 480 Lawinen, über die Aufzeichnungen gemacht wurden, nicht weniger als 8435 auf die Zeit des Frühlings, 6744 auf die des Winters und 2301 auf die des Herbstes, während im Sommer nur selten Lawinenstürze in Erschei­nung treten. Man wird das begreifen, wenn man sich die E n tst e b u n g s w e i se der Lawinen nä­her vor Augen führt.

Gewöhnlich bilden sie sich dadurch, daß infolge sehr starker atmosphärischer Niederschäge (vornehmlich in Form von Schnee) oder auch durch den Wind an­fänglich nur sehr kleine Schneemassen an hohen, steilen Bergabhängen ins Gleiten und dann mei-

höben und gefallen seien und weist darauf hin, daß Sprachenfrage nur das Volk in zwei Lager 'W» jt spalten und die Kraft des Staates zu u n -

Schlag um Schlag treffen die Schreckens­nachrichten aus den Bergen ein: Lawine leiht zwei Wohnhäuser mit; fünf Personen ver­schüttet. Lawine reißt acht Gebäude in die Tiefe. Seilbahn zerstört. Ein ganzes Dorf verschüt­tet; Menschen und Tiere getötet. Skifahrer ver­mißt.

ach die schwedisch sprechenden Volksgenossen m i t gsicher Vaterlandsliebe, w '

M.i t und gleichem Opferwillen gekämpft

Auf Grund der letzten bei der Rheinstrombau­verwaltung Koblenz vorliegenden Wasserstandsmel­dungen vom Rhein und den Nebenflüssen kann die Hochwassergefahr zur Zeit als behoben

Hasenessen vor dem Schwurgericht Aschaffenburg, das zwei Angeklagte mangels Beweises frei sprach. Bei zwei Angeklagten, deren einer wegen Mein­eides zu einem Jahr drei Monaten, und deren anderer wegen Anstiftung zu einem Verbrecher des Meineides zu einem Jahr sechs Monaten Zucht­haus verurteilt wurde, nahm das Gericht als be­sonders erschwerenden Umstand die Tatsache an, daß sich die Beteiligten geradezu verschworen hat­ten, durch Meineide den wahren Sachverhalt zu ver­dunkeln. Der letzte Angeklagte, der seine meineidige Aussage zurückgenommen hatte, erhielt acht Mo- nate Zuchthaus, die in ein Jahr Gefängnis umge­wandelt wurden.

Furchtbares Familiendrama bei (Erfurt Den eigenen Sohn mit der Wäscheleine erdrosselt

Ein furchtbares Familiendrama spielte sich in Hochheim bei Erfurt ab. Dort erdrosselte eine 46 Jahre alte Ehefrau ihren noch schlafenden 16jährigen Sohn mit einer Wäscheleine. Sie ver­suchte dann sich selbst mit Leuchtgas das Leben zu nehmen. Hausnachbarn wurden durch einen dump­fen Fall aufmerksam und benachrichtigten den Ehe­mann, der beim Betreten seiner Wohnung die be­reits bewußtlos gewordene Frau und ihren toten Jungen oorfand. Die Frau wurde mit einer schwe­ren Gasvergiftung ins Krankenhaus ge­bracht. Der Getötete war in einem Hochheimer Ge­schäft tätig und tags zuvor wegen Unregelmäßig­keiten fristlos entlassen worden.

Drei Polizeibeamle bei einem Autounglück ums Leben gekommen.

Auf der Landstraße zwischen Bad Ems und Dau­senau an der Lahn ereignete sich ein schweres Kraftwagenunglück, dem drei Polizeibeamte zum Opfer fielen. Vier Beamte der Koblenzer Poli­zei befanden sich dienstlich in einem Lastkraftwagen auf der Rückfahrt nach Koblenz. Sie begegneten einem Personenkraftwagen, dessen Lichter nicht ab- geblendet waren. Der Führer des Polizeiwagens wollte einen Zusammenstoß vermeiden, geriet dabei jedoch in den Straßengraben. Der Wagen stieß schließlich gegen eine Weinbergmauer. Die im Wa­gen sitzenden Beamten wurden in hohem Bogen herausgeschleudert. Der Oberwachtmeister B r a ch - schoß und die Wachtmeister Henzel und Kai» s e r fanden dabei den Tod. Der vierte Beamte trug Bein- und Rippenbrüche davon.

j.ß. Gebe Gott, daß wir dann in unferm Lande eil einiges Volk finden."

Ueberfliegung holländischen Ge­ntes durch Militärflugzeuge oder Utärluftschiffe einer kriegführenden Macht als

Wenn es auch in der Natur der Sache liegt, daß sich Lawinen hauptsächlich im Hochgebirge über der sog. Schneegrenze bilden, wo die Schneedecke des Bodens niemals völlig abschmilzt, so gehen hin und wieder Schlaglawinen doch auch i m Mittel­gebirge nieder. In den Alpen treten Lawinen­stürze so häufig ein, daß ihre Zahl, die gegenwär­tig auf 2000 bis 3000 im Jahre geschätzt wird, schon deshalb als zu niedrig angegeben erscheint, weil manche in den höchsten Gebirgsregionen sich bil­dende Staublawinen der Beobachtung vollständig entgehen. Es ist daher nicht weiter erstaunlich, daß man schon seit altersher nach geeigneten Schutz­mitteln gesucht hat, um der verheerenden Wir­kung der Lawinen zu entgehen. Zu diesen Schutz­mitteln gehören vor allem die sog.Verbauungen". Durch Lawinenstürze besonders gefährdete Stel­len von Wegen und Eisenbahnlinien sucht man auch durch Schutzdächer zu sichern, von denen einige sich bis zu Kilometerlänge hinziehen.

Dr. E. C.

betrachtet werden. Das aufklärende Wetter, ver­bunden mit leichtem Frost, hat besonders auf Nebenflüssen ein zum Teil starkes Zurückgehen Hochwassers bedingt.

vallerie-Departements, Oberst Karcz, ein Essen. Die deutschen Offiziere fahren über Thorn Berlin zurück.

sehr vielen Stellen des Hochgebirges die Decke des sog.ewigen Schnees" in der wärmeren Jahreszeit teilweise aufgetaut ist und nach eingetretenem Frost­wetter eine glatte Kruste bildet, auf welcher der trockene, pulverige Neuschnee leicht herabgleitet. Die Staublawinen wirken nicht durch die Menge des in ihnen bergabwärts stürzenden Schnees so ver­heerend, sondern durch den unter der herabstürzen- den Masse entstehenden gewaltigen Luftdruck.

Eine verhältnismäßig seltene Erscheinung sind die Gletscher- oder Eislawinen. Sie'entstehen in den Alpen zur Sommerszeit, wenn der unter dem Namen Föhn bekannte heiße Südwind über die Eisfelder des Hochgebirges weht und das dadurch gebildete Schmelzwasser über die Felsunterlage der Gletscher rinnt So kommt der über ihr liegende unterste Teil des Gletschereises zum Schmelzen, und der ganze Gletscher rückt so allmählich vor. Wenn nun sein vorderster Teil, die Gletscherzunge, sich da­bei über eine steil abfallende Stelle des Gebirges hinschiebt, so bricht sie ab. und ihre Eis- und Schnee­massen stürzen als sog. Gletscherlawine unter furcht­barem Dröhnen in die Tiefe.

Lawinen treten um so häufiger in Erscheinung, je größer die Menge des auf das Gebirge niederfal­lenden Schnees ist und je größer die Tempera- turfchwankungen find. Gerade in den letz­ten Tagen, wo das westliche Mittelmeergebiet bis in die Alpen hinein stellenweise, wie in Italien,

rch die Fort« rür erhielt er weitere milt* >ll. Er wurde labe in» Division in

>9 Komman« i (Stettin, fyiit er sich verstanden, i schwersten hen. Bemer- isingen einer äle gewesen ohne jemals egangen ZU echter Sol« Lewährung

n

der SD ,er Marne« i teilnahm. aber wurde >rreichlschen deutsche östlich des

Zer bündeen erbitiefl : Die As» 'N, die Kak'

Ifraine»« leg Tit »/$, lrmee stets

Südfrankreich, unter der ungeheuren Menge des niederfallenden Regens und Schnee^ schwer zu lei­den hat, bringt jeder Tag verheerenden Lawinenstürze

stens ins Rollen geraten. Ist das Schneefeld, über das sie hingleiten oder hinrollen, im Auftauen be­griffen, so drücken sie sich in dasselbe ein und pres­sen von ihm umsomehr Schnee in sich ein, je größer und schwerer sie werden. Daß solche Lawinen, die man als Grund- oder Schlaglawinen zu bezeichnen pflegt, weil sie zuletzt eine rasende Ge­schwindigkeit erlangen und auch G e st e i n s - schütt, Erde, Rasen, selb st Baum st ämme vom Untergrund des Schneefeldes mit sich fort­reißen, sich ganz besonders zur Zeit der allgemeinen Schneeschmelze im Frühjahr bilden, ist leicht begreiflich.

Anders geartete Lawinen, die sog. Staub­lawinen, gehen gewöhnlich zur Winterzeit nie­der. Sie bilden sich in den höchsten Gebirgsregionen, wenn infolge starken Schneefalls die Mengen des Schnees für die schiefe Ebene der steilen Berg­gehänge zu groß wird, um auf ihr schon genügenden Halt zu finden. Staublawinen werden sie deshalb genannt, weil ihre bergabwärts stürzenden Schnee­massen bei der auf so großer Meereshöhe herrschen­den Kälte sich nicht ballen, sondern zerstäuben. Abgesehen von der Kälte entstehen diese Lawinen deshalb so häufig während des Winters, weil an

Richtlinien über die Zukunftsaufgaben im Dienste der Volksgesundheit zu empfangen. Eine große Reihe von fachlichen Vorträgen gab wertvolles Rüst­zeug für die Arbeit. Mit einer Reihe von Referaten über Berufsausbildungs- und Erziehungsfragen, über Finanz- und Krankenkassenfragen wurde die Tagung geschlossen.

Der Angeklagte im Rundfunkprozeh Dr. Bredow aus der Untersuchungshaft entlassen.

Im großen Rundfunkprozeß wurde am Donners­tag der Haftbefehl gegen Dr. Bredow aufgehoben. Der Oberstaatsanwalt hatte sich damit einverstanden erklärt, weil Dr. Bredow feit nahezu einem Jahr und vier Monaten sich in Un­tersuchungshaft befindet und bei der Höhe der zu erwartenden Strafe im Verhältnis zur Dauer der Untersuchungshaft der Fluchtverdacht ausgeräumt ist. In der Begründung des Beschlusses erklärte der Vorsitzende: Unbeschadet der Frage, ob die bereits verhandelten und noch zu verhandelnden Tatbe­stände zu einem Schuldbeweis geführt haben ober ob ein dringender Tatverdacht gegeben ist, hält das Gericht nach dem bisherigen Ergebnis des Ver­fahrens Verdunkelungsgefahr und Fluchtverdacht nicht mehr für vorliegend.

Der hohenlychener Rauschgisiskanbal vor Gericht. Zuchthaus für ben Hauptangeklagten Pannwih.

Nach elftägiger Verhandlung verurteilte bie Große Strafkammer bes Lanbgerichtes Prenzlau ben frü­heren Leiter unb Inhaber vcrfchiebener Sanatorien in Hohenlychen, ben 43jährigen Dr. med. Hans Pannwitz wegen Verleitung zum Mein- eib, Konkursverbrechens, versuchten Be­truges unb Vergehens gegen bas O p'i u m - g e f e tz zu einem Jahr acht Monaten Zuchthaus und zu tausend Mark Geldstrafe. Die Mitangeklagten des P., der 60jährige Apotheker Hans Spangen- b e r g und besten Sohn, Heinz Spangenberg, würben wegen fortgesetzten vorsätzlichen Vergehens gegen bas Opiumgesetz zu je 2000 Mark Geldstrafe verurteilt. Der Angeklagte Pannwitz, der in seinem Ende 1933 wirtschaftlich zusammengebrochenen Sa­natorium angeblich Entziehungskuren f ü r Rauschgiftsüchtige durchgefuhrt hatte, hatte die notwendigen Medikamente ohne Beachtung der Vorschriften unb Bestimmungen für bie Aufstellung der entsprechenden Rezepte bezogen. Die Spangen­bergs hatten ihn lange Zeit hindurch aus den Be­ständen der ihnen gehörenden Apotheke in Lychen Rauschgifte ohne die notwendigen Unterlagen geliefert. Auch innerhalb 'bes Sanatoriums erfolgte bann die Verausgabung der Rauschgifte an die Pa­tienten ohne jegliche Kontrolle von Dr. Pannwitz durch die Schwestern, bie teilweise nicht einmal bie vorschriftsmäßige Ausbilbung besaßen. Bei ber schlechten unb unsorgfältigen Aufbewahrung ber Rauschgifte kam es sogar dazu, daß mehrere Schwestern selbst rauschgiftsüchtig wurden. Die Frau des Pannwitz hatte 1933 im Dämmerzustand S e ldstmord begangen. Im Verlaufe der be­hördlichen Ermittlungen über den Tod der Frau waren die geradezu ungeheuerlichen Rauschgiftver­gehen des Pannwitz und ber Spangenbergs auf- gedeckt worden.

(Ein teurer Hasenbraten.

Im November wurde in der Gemarkung Wenig­hösbach bei Aschaffenburg ein Hase geschossen. Da er gewildert worden war, erhielten die Schuldigen ihre Strafe. Aber da hatten verschiedene Zeugen in dem Prozeß, in dem lediglich der Jagdfrevel ge­sühnt wurde, offensichtlich unwahre Behaup­tungen mit ihrem Eid bekräftigt, ob­wohl der Richter eindringlich auf die Gefahren einer

iioart des er ff feiern öer Sehor^ . Ein-ne» Ul'

Besheim ge- wmtenfamilie. Kadettenkorps die preußische ____ ________ ____ _______ _ _ ,

>g 1870/71 Körner erklärte Außenminister de Graeff,daß

DerWeiße Tod" geht um...

Wie Lawinen entstehen und wie man sich vor ihnen zu schützen versucht.

der

he gelNJ

l°d) bie k^yeronen aufnehmen, und zwar in ber Hauptsache lQ U 5 A.g tu b e n t e n , bie schon im Auslanb waren |tn be3 ftbie Absicht haben, ins Auslanb zu gehen. Das I^kichvpi ^luirnpolitische Amt sowie bas Auswärtige Amt Ibe et N;9ei>en Lehrpersonal entsenben. Deutsche Wissen- | Qu! ^ijtialer sollen Vorträge halten.

b". D rLeiter bes Außenpolitischen Amtes berNSDAP., »n* m Kiihsleiter Alfreb Rosenberg, erklärte, bieses ber A dßz^chilungshaus habe bestimmte sachliche Aufgaben:

eir Verletzung ber nieberlänbischen Jl ( u t r a [ i t ä t zu betrachten sei. Verteibigungs- Miifter Dr. Deckers sagte, man habe vielfach Zweifelt, ob die hollänbische Wehrmacht in ber Sc ge sei, bie Ueberfliegung ber hollänbischen Ernzen durch Militärflugzeuge einer kriegführenden Macht zu verhindern. Eine vorsätzliche Ver- ilmng ber Neutralität könne von kleinen Staaten Tud) t unter allen Um stäuben abgewehrt wben. Hieraus bürfe aber nicht ber Schluß ge- A en werben, baß bie Neutralität zur Luft nicht <n rechterhalten werben könne. Eine Respektierung ic holländischen Unabhängigkeit sowohl zu Lande uri zu Wasser wie in der Luft werde jedoch nur bain erreicht werden können, wenn Holland deutlich eilLäre, baß jebe Neutralitätsverletzung ur ter allen Umftänben a l s casus belli angesehen werbe unb wenn Hollanb über eine fiirfe Wehrmacht verfüge.

Ergänzung der amerikanischen Heeres- referve durch Arbeitsfreiwillige.

Washington, 7. Febr. (DNB.) Der Chef bes Omeralstabes arbeitet einen Gesetzentwurf aus, ird) ben bie reguläre Heeresreserve um etwa 000 Mann erhöht werben soll. Aus ben M etwa 300 000 Mann starken Bestäuben in ben frsiwilligen Arbeitslagern sollen ge­eignete Anwärter ausgesucht, zwei Monate irimblid) im Heer ausgebilbet unb bann i n £ie Reserve eingereiht werben. Dafür erhalten fe jährlich 24 Dollar mit ber Verpflichtung, ihre jitneiüge Anschrift im Ministerium auzugebeu unb frt einmal jährlich einer körperlichen T aug - lichkeitsprüfung zu unterziehen. Das steheube hier wirb, wenn ber Entwurf Gesetz wirb, auf 165 000 Manu erhöht werben. Hinzu treten bann ntd) die obengenannten 100 000 Manu Reserve.

Kunst und Wissenschaft.

Erfolgreiche Konzertreise

bes Pianisten Alfreb Höhn nach Italien.

Alfreb Höhn, ber bekannte beutsche Pianist, icr vor kurzem auch in einem Konzert bes Gie- feauer Kouzertvereius gastierte, gab auf feiner ersten Konzertreise nach Italien in Mailaub eil Konzert. Der Künstler erntete mit feinem Spiel Mßen Beifall.

Ein beulsches Lehrerseminar in Argentinien.

In Crespo in ber argentinischen Provinz Eutre fe wirb im Monat März unter bem Namen Institut Crespo" ein Lehrerseminar für putsche Laubschullehrer eröffnet werben. ünt dieser Kulturtat wirb einem seit langem fuhl- ^ireu Bedürfnis abgeholfen unb ein neuer Gruub ;1IIIC bas beutsche Lanbschulweseu in Argentinien ge-

Deutschen Zwecksparunteruehmuugen finbet in ber Zeit vom 11. bis 16. Februar 1935 in ber Friedrich-Wilhelm-Universität zu Berlin bzw. der Deutschen Hochschule für Politik, Berlin, statt. Die Schulung wird politischen, weltanschau­lichen, wirtschaftlichen, rechtlichen und zweckspar- technischeu Charakter haben. Es sprechen u. a.: Dr. von Rentelu, Reichsleiter der NS.-Hago und Stabsleiter der Deutschen Arbeitsfront, Schulze- Wechfungen, Landesstelleuleiter für Propa­ganda, Dr. von Leers, Professor der Deutschen Hochschule für Politik, Dr. Wagner, Haupt­tellenleiter für Schulung und Leiter der Reichs- ührerschule der NS.-Hago; vom Bund National- ozialistischer Deutscher Juristen: Dr. Heuer, Dr. Waldmann und Dr. G o n n e l l a , ber Reichs­beauftragte für Zwecksparunternehmungen Mens, Professor Dr. K a l v e r a m, Frankfurt a. M., ber Leiter bes letzten Bankführerschulungskursus.

Die Dentisten im Dienste der Volksgesundheit.

Mehr als 600 Vertreter bes Reichsverban- b e 5 Deutscher Dentiften fanben sich in Berlin zusammen, um aus bem Munbe bes Reichs- bentistenführers, SS.-Sturmbannführers Schaef­fer, Bericht über bie bisher geleistete Arbeit unb

legt. Für bie Anstalt steht ein Gelänbe von zwei Hektar zur Verfügung, auf bem mit ber Errichtung ber zunächst erforberlidjen Baulichkeiten bereits be­gonnen worben ist. Die Mittel sind zum großen Teil durch Sammlungen in den deutschen Kolonien aufgebracht worden.

Letzter Bericht von der österreichischen Lawinenfront".

Von ber österreichischenL a w i n e n f r o n t" liegen folgenbe Meldungen vor: Auf ber Gern- kogel-Spitze im Lanb Salzburg vernichtete eine Lawine ben Walb im Ausmaß von 80 000 Quabratmeter. Das über ben Abbaustufen bes steierischen Erzgebirges in 1800 Meter Höhe ge­legene Knappenhaus würbe von einer Lawine verschüttet. Einer Rettungsexpebition gelang es, bie Insassen wohlbehalten zu bergen. Nach fast übermenschlichen, mit bauernber Lebengefahr ver- bunbenen Anstrengungen ist es gelungen, bie West­rampe ber Arlbergstraße freizumachen. Der Zug­verkehr würbe in vollem Umfange ausgenommen. UeberaK in Oesterreich hat ft r e n g e r Froft ein­gesetzt, so baß mit einem Abflauen ber Lawi­nenkatastrophen gerechnet wirb.

Manche österreichischen Bunbeslänber, besonbers Steiermark, versinken förmlich im Schnee. Dabei wirb bie Lage vieler von ber Außenwelt abgeschnit­tener Ortschaften infolge ber wachsenden Lebens­mittelknappheit bereits bedrohlich. Die Bun­desbahnen haben sich entschlossen, den Präbichl-Paß freizulegen, da die Nahrungsmittel in den Berg­werken auszugehen drohen. Ein Versuch, nach dem steierischen Wintersportplatz Aflenz durchzubrechen, mißlang, da die Schneeschleudermaschinen stecken blieben. Ganz unermeßlich scheint der Schaden zu fein, ber in ben Wilbbestänben angerichtet würbe. UeberaU finbet man Rehe unb Hirsche, bie im hohen Schnee stecken geblieben sinb.

Auf ber Strecke Steyrer MühleLaakirchen in Oberösterreich ereignete sich ein schweres Zug­unglück. Ein Personenzug fuhr in eine eben nie- bergegangene Lawine hinein unb entgleiste. Der Lokomotivführer, ein Zugbegleiter unb ein Reisen- ber wurden schwer verletzt. Im Kremstal werden drei Touristen vermißt. Die Tage der Lawinenkatastrophen haben bis jetzt im gan­zen 20 Todesopfer gefordert.

Nachdem das Paznauer Tal in Tirol meh­rere Tage vollkommen von der Außenwelt abge­schnitten war, sind jetzt die ersten Nachrichten von dort eingetroffen. Bevölkerung und Wintersport- gäfte waren infolge ber vielen Lawinenstürze in großer Angst, zumal ein fürchterlicher Schnee- ftu r m herrschte. Ein Bauernhaus war burch eine Lawine z. T. weggerissen worben, wobei 23 Stück Vieh umkamen. Die Straße burch bas Tal ist burch 15 große Lawinen gesperrt.

Im Arlberggebiet riß eine Lawine 14 Ställe weg. Die 10 OOO-Volt-Leitungen bes Elektrizitäts­werkes von Schruns (Montafon) ist in einer Länge von 300 Meter burch eine Lawine zerstört.

Aus aller Wett.

Auszeichnung für vorbilbliches Verhallen während ber Vesahungszeil.

Wie berWestdeutsche Beobachter" aus Obercassel meldet, wurde bem Postamtmann i. R. Alexanber Lanbrnann, Obercassel (einem Neffen bes ehe­maligen Gießener Pfarrers unb Dekans Lanbrnann), bas Schlageterfchilb mit Eichenlaub unb Schwertern verliehen für fein treubeutsches Ver­halten währenb ber Besatzungszeit. 1923 würbe würbe Lanbrnann, ber bamals stellvertretender Post- direktor in Siegburg war, von ber französischen Militärbehörbe zu einer Strafe von 5 Millionen Mark unb fünf Jahren Gefängnis ver­urteilt, weil er sich geweigert hatte, eine Tele- phonverbinbung nach Honnef herzustellen. E l f Monate mußte er im Militärgefängnis in ber Jakobstraße in Bonn zubringen, bis ihn bie Ausweisung aus bem besetzten Gebiet von biefer schmachvollen Gefangenschaft befreite.

Die deutsche Osfiziersabordnung in Graudenz.

Die deutsche Offiziersdelegation besich­tigte die Kavallerie-Ausbildungschule und nahm dann im Offizierskasino an einem Frühstück teil, bas ber Kornrnanbant ber Schule ber beutschen Delega­tion gab Arn Nachmittag waren bie Osiziere wie- berum Gäste ber Schule unb sahen sich auf ben Kasernenhöfen Hebungen unb Vorführungen ber Fähnriche an. Am Abenb gab ber Chef bes Ka-

M errichtet hätten und bittet sie, alle ihre Kräfte Wr des Welt, flr einen Ausgleich der berechtigten Wünsche Nachdem vor Mer Sprachgruppenen einzufetzen unb bie Ver- Nackensen föinung herbeizuführen, ohne bie ber innere Friebe lronau die- in Lanbe nicht roieber hergestellt werben könne. 10. Februar Aufruf schließt mit ben Worten:Denken wir 'er Reihe Er dcan, baß unsere Geschichte noch nicht m, der Stadt, m E n b e ist. Die Stunde wird noch kommen, wo h'er Volk alle seine Kräfte zusammenfassen

IrfenH QUs.Begebungen, die heute unser Leben durchkreuzten, ItaS. beav.un sich bewußt zu werden, welche Lebensnotwendig- M in k ^e>t''Lien andere Staaten unb Völker besäßen.

11J vQben. f r. Walter Schmitt, außenpolitischer Schrift- lafc V°m r desVölkischen Beobachters", übernahm die lento ^e9bße;ung des Außenpolitischen Schulungshauses mit lQ(fi i Erklärung, daß er dieses zum Mittelpunkt einer Itt &11 uMcneinschaft machen wolle, deren Einzelglieder vom ImifA wobejM' rer der Nation jederzeit zu den notwendigen Iran " Eng-Sugaben eingesetzt werden könnten.

lin QUd) ----------

* n e j) o b

LerSprachenkonflitt in Finnland k^oneg zcldmarschall Mannerheim mahnt zur ^röe. Versöhnung.

feinen6£^3Welsingfors, 7. Febr. (DNB.) Anläßlich bes MAP«Jftjnebergtages, bes (Erinnerungstages an ben |s Dodp. Un"ö:d)ter b e s finnischenNationalliebes, kQ(. .3 rictete ber bekannte Führer ber Weißen Armee im HnqQen Fe fmischen Freiheitskriege, Felbmarschall Manner- enifrfje hei m, zusammen mit zwei seiner Mitarbeiter, ben ben ®tierälen Ignatius unb halben, einen 1 Mit ifnr6! 21 fruf an bas finnische Volk, worin er zur V e r- hwnüZnLInnung in öer Sprachenfrage auffor- Hrfieihnn?ber. Er erinnert an bie Waffenbrüberschaft bes bröerf j?! V' iheitskrieges, in bem sowohl bie finnisch als

zu " bie ifhmebifcb forechenben Volksaenolien mit

gleichem

^^,/v7/LANOLIN - CREME

I N DOS k N UND TUBEN VON RM-.15 BIS 1-