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io er 10-)» UQ3;>riiluny»vuu9 yuut ucjiuiinue |uujuu/e nuiyuven: fräs dkiy)>c Geschichte und die Entstehung der Weltstaaten lc |ie*Cn,le Äu e die geographische Bedingtheit der verschiedenen “ [r gbiehnaräume kennenzulernen, um von innen heraus vrd Gesetze der verschiedenen Staaten begreifen zu n bös if r * Aii tSrien, Kenntnis zu nehrneia von den politischen, ^chj '^^chmiMaftlichen und kulturellen Problemen der 6' r 4: ?.en (Einlffir enwart, von den verschiedensten naturgegebenen ',
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neue Nachrichten von
Lawinenstürzen.
llers der tr g r a b e n drohe. Er wendet sich daher vor al! m an die Frontkämpfer, die den Staat
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es berief.
Hollands Neutralität zur Lust.
)en Haag, 7. Febr. (DNB.) In der Ersten
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meineidigen Aussage Die Zeugen blieben dabei, daß bei einem gemeinsamen Essen Feldhase, sondern ein Nun saßen der Wildschütze und
hingewiesen hatte, der Hase, den man verschmauste, kein Stallhase- war. die Teilnehmer am
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Ein Reichsschulungslehrgang für das Deutsche Zwecksparwesen.
Ein Schulungslehrgang für die Leiter
Äst es nun Zufall, so wird man fragen, daß sich gerade jetzt so auffallend-viele Unglücks- .alle durch Lawinen st ürze ereignet haben, oder hängt das irgendwie mit der besonderen Wetterlage in dieser Zeit zusammen? Das letztere ist fraglos zu bejahen, da schon die sehr ungleiche Verteilung der niedergehenden Lawinen auf die verschiedenen Jahreszeiten darauf hinweist, daß meteorologische Verhältnisse bei ihrer Bildung im Spiel sind. — So entfielen von 17 480 Lawinen, über die Aufzeichnungen gemacht wurden, nicht weniger als 8435 auf die Zeit des Frühlings, 6744 auf die des Winters und 2301 auf die des Herbstes, während im Sommer nur selten Lawinenstürze in Erscheinung treten. Man wird das begreifen, wenn man sich die E n tst e b u n g s w e i se der Lawinen näher vor Augen führt.
Gewöhnlich bilden sie sich dadurch, daß infolge sehr starker atmosphärischer Niederschäge (vornehmlich in Form von Schnee) oder auch durch den Wind anfänglich nur sehr kleine Schneemassen an hohen, steilen Bergabhängen ins Gleiten und dann mei-
höben und gefallen seien und weist darauf hin, daß dü Sprachenfrage nur das Volk in zwei Lager ' ’W» jt spalten und die Kraft des Staates zu u n -
Schlag um Schlag treffen die Schreckensnachrichten aus den Bergen ein: Lawine leiht zwei Wohnhäuser mit; fünf Personen verschüttet. — Lawine reißt acht Gebäude in die Tiefe. — Seilbahn zerstört. — Ein ganzes Dorf verschüttet; Menschen und Tiere getötet. — Skifahrer vermißt.
ach die schwedisch sprechenden Volksgenossen m i t gsicher Vaterlandsliebe, w '
M.i t und gleichem Opferwillen gekämpft
Auf Grund der letzten bei der Rheinstrombauverwaltung Koblenz vorliegenden Wasserstandsmeldungen vom Rhein und den Nebenflüssen kann die Hochwassergefahr zur Zeit als behoben
Hasenessen vor dem Schwurgericht Aschaffenburg, das zwei Angeklagte mangels Beweises frei sprach. Bei zwei Angeklagten, deren einer wegen Meineides zu einem Jahr drei Monaten, und deren anderer wegen Anstiftung zu einem Verbrecher des Meineides zu einem Jahr sechs Monaten Zuchthaus verurteilt wurde, nahm das Gericht als besonders erschwerenden Umstand die Tatsache an, daß sich die Beteiligten geradezu verschworen hatten, durch Meineide den wahren Sachverhalt zu verdunkeln. Der letzte Angeklagte, der seine meineidige Aussage zurückgenommen hatte, erhielt acht Mo- nate Zuchthaus, die in ein Jahr Gefängnis umgewandelt wurden.
Furchtbares Familiendrama bei (Erfurt — Den eigenen Sohn mit der Wäscheleine erdrosselt
Ein furchtbares Familiendrama spielte sich in Hochheim bei Erfurt ab. Dort erdrosselte eine 46 Jahre alte Ehefrau ihren noch schlafenden 16jährigen Sohn mit einer Wäscheleine. Sie versuchte dann sich selbst mit Leuchtgas das Leben zu nehmen. Hausnachbarn wurden durch einen dumpfen Fall aufmerksam und benachrichtigten den Ehemann, der beim Betreten seiner Wohnung die bereits bewußtlos gewordene Frau und ihren toten Jungen oorfand. Die Frau wurde mit einer schweren Gasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Der Getötete war in einem Hochheimer Geschäft tätig und tags zuvor wegen Unregelmäßigkeiten fristlos entlassen worden.
Drei Polizeibeamle bei einem Autounglück ums Leben gekommen.
Auf der Landstraße zwischen Bad Ems und Dausenau an der Lahn ereignete sich ein schweres Kraftwagenunglück, dem drei Polizeibeamte zum Opfer fielen. Vier Beamte der Koblenzer Polizei befanden sich dienstlich in einem Lastkraftwagen auf der Rückfahrt nach Koblenz. Sie begegneten einem Personenkraftwagen, dessen Lichter nicht ab- geblendet waren. Der Führer des Polizeiwagens wollte einen Zusammenstoß vermeiden, geriet dabei jedoch in den Straßengraben. Der Wagen stieß schließlich gegen eine Weinbergmauer. Die im Wagen sitzenden Beamten wurden in hohem Bogen herausgeschleudert. Der Oberwachtmeister B r a ch - schoß und die Wachtmeister Henzel und Kai» s e r fanden dabei den Tod. Der vierte Beamte trug Bein- und Rippenbrüche davon.
j.ß. Gebe Gott, daß wir dann in unferm Lande eil einiges Volk finden."
Ueberfliegung holländischen Gentes durch Militärflugzeuge oder Utärluftschiffe einer kriegführenden Macht als
Wenn es auch in der Natur der Sache liegt, daß sich Lawinen hauptsächlich im Hochgebirge über der sog. Schneegrenze bilden, wo die Schneedecke des Bodens niemals völlig abschmilzt, so gehen hin und wieder Schlaglawinen doch auch i m Mittelgebirge nieder. In den Alpen treten Lawinenstürze so häufig ein, daß ihre Zahl, die gegenwärtig auf 2000 bis 3000 im Jahre geschätzt wird, schon deshalb als zu niedrig angegeben erscheint, weil manche in den höchsten Gebirgsregionen sich bildende Staublawinen der Beobachtung vollständig entgehen. Es ist daher nicht weiter erstaunlich, daß man schon seit altersher nach geeigneten Schutzmitteln gesucht hat, um der verheerenden Wirkung der Lawinen zu entgehen. Zu diesen Schutzmitteln gehören vor allem die sog. „Verbauungen". — Durch Lawinenstürze besonders gefährdete Stellen von Wegen und Eisenbahnlinien sucht man auch durch Schutzdächer zu sichern, von denen einige sich bis zu Kilometerlänge hinziehen.
Dr. E. C.
betrachtet werden. Das aufklärende Wetter, verbunden mit leichtem Frost, hat besonders auf Nebenflüssen ein zum Teil starkes Zurückgehen Hochwassers bedingt.
vallerie-Departements, Oberst Karcz, ein Essen. Die deutschen Offiziere fahren über Thorn Berlin zurück.
sehr vielen Stellen des Hochgebirges die Decke des sog. „ewigen Schnees" in der wärmeren Jahreszeit teilweise aufgetaut ist und nach eingetretenem Frostwetter eine glatte Kruste bildet, auf welcher der trockene, pulverige Neuschnee leicht herabgleitet. Die Staublawinen wirken nicht durch die Menge des in ihnen bergabwärts stürzenden Schnees so verheerend, sondern durch den unter der herabstürzen- den Masse entstehenden gewaltigen Luftdruck.
Eine verhältnismäßig seltene Erscheinung sind die Gletscher- oder Eislawinen. Sie'entstehen in den Alpen zur Sommerszeit, wenn der unter dem Namen Föhn bekannte heiße Südwind über die Eisfelder des Hochgebirges weht und das dadurch gebildete Schmelzwasser über die Felsunterlage der Gletscher rinnt So kommt der über ihr liegende unterste Teil des Gletschereises zum Schmelzen, und der ganze Gletscher rückt so allmählich vor. Wenn nun sein vorderster Teil, die Gletscherzunge, sich dabei über eine steil abfallende Stelle des Gebirges hinschiebt, so bricht sie ab. und ihre Eis- und Schneemassen stürzen als sog. Gletscherlawine unter furchtbarem Dröhnen in die Tiefe.
Lawinen treten um so häufiger in Erscheinung, je größer die Menge des auf das Gebirge niederfallenden Schnees ist und je größer die Tempera- turfchwankungen find. Gerade in den letzten Tagen, wo das westliche Mittelmeergebiet bis in die Alpen hinein stellenweise, wie in Italien,
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Südfrankreich, unter der ungeheuren Menge des niederfallenden Regens und Schnee^ schwer zu leiden hat, bringt jeder Tag verheerenden Lawinenstürze
stens ins Rollen geraten. Ist das Schneefeld, über das sie hingleiten oder hinrollen, im Auftauen begriffen, so drücken sie sich in dasselbe ein und pressen von ihm umsomehr Schnee in sich ein, je größer und schwerer sie werden. Daß solche Lawinen, die man als Grund- oder Schlaglawinen zu bezeichnen pflegt, weil sie zuletzt eine rasende Geschwindigkeit erlangen und auch G e st e i n s - schütt, Erde, Rasen, selb st Baum st ämme vom Untergrund des Schneefeldes mit sich fortreißen, sich ganz besonders zur Zeit der allgemeinen Schneeschmelze im Frühjahr bilden, ist leicht begreiflich.
Anders geartete Lawinen, die sog. Staublawinen, gehen gewöhnlich zur Winterzeit nieder. Sie bilden sich in den höchsten Gebirgsregionen, wenn infolge starken Schneefalls die Mengen des Schnees für die schiefe Ebene der steilen Berggehänge zu groß wird, um auf ihr schon genügenden Halt zu finden. Staublawinen werden sie deshalb genannt, weil ihre bergabwärts stürzenden Schneemassen bei der auf so großer Meereshöhe herrschenden Kälte sich nicht ballen, sondern zerstäuben. Abgesehen von der Kälte entstehen diese Lawinen deshalb so häufig während des Winters, weil an
Richtlinien über die Zukunftsaufgaben im Dienste der Volksgesundheit zu empfangen. Eine große Reihe von fachlichen Vorträgen gab wertvolles Rüstzeug für die Arbeit. Mit einer Reihe von Referaten über Berufsausbildungs- und Erziehungsfragen, über Finanz- und Krankenkassenfragen wurde die Tagung geschlossen.
Der Angeklagte im Rundfunkprozeh Dr. Bredow aus der Untersuchungshaft entlassen.
Im großen Rundfunkprozeß wurde am Donnerstag der Haftbefehl gegen Dr. Bredow aufgehoben. Der Oberstaatsanwalt hatte sich damit einverstanden erklärt, weil Dr. Bredow feit nahezu einem Jahr und vier Monaten sich in Untersuchungshaft befindet und bei der Höhe der zu erwartenden Strafe im Verhältnis zur Dauer der Untersuchungshaft der Fluchtverdacht ausgeräumt ist. In der Begründung des Beschlusses erklärte der Vorsitzende: Unbeschadet der Frage, ob die bereits verhandelten und noch zu verhandelnden Tatbestände zu einem Schuldbeweis geführt haben ober ob ein dringender Tatverdacht gegeben ist, hält das Gericht nach dem bisherigen Ergebnis des Verfahrens Verdunkelungsgefahr und Fluchtverdacht nicht mehr für vorliegend.
Der hohenlychener Rauschgisiskanbal vor Gericht. Zuchthaus für ben Hauptangeklagten Pannwih.
Nach elftägiger Verhandlung verurteilte bie Große Strafkammer bes Lanbgerichtes Prenzlau ben früheren Leiter unb Inhaber vcrfchiebener Sanatorien in Hohenlychen, ben 43jährigen Dr. med. Hans Pannwitz wegen Verleitung zum Mein- eib, Konkursverbrechens, versuchten Betruges unb Vergehens gegen bas O p'i u m - g e f e tz zu einem Jahr acht Monaten Zuchthaus und zu tausend Mark Geldstrafe. Die Mitangeklagten des P., der 60jährige Apotheker Hans Spangen- b e r g und besten Sohn, Heinz Spangenberg, würben wegen fortgesetzten vorsätzlichen Vergehens gegen bas Opiumgesetz zu je 2000 Mark Geldstrafe verurteilt. Der Angeklagte Pannwitz, der in seinem Ende 1933 wirtschaftlich zusammengebrochenen Sanatorium angeblich Entziehungskuren f ü r Rauschgiftsüchtige durchgefuhrt hatte, hatte die notwendigen Medikamente ohne Beachtung der Vorschriften unb Bestimmungen für bie Aufstellung der entsprechenden Rezepte bezogen. Die Spangenbergs hatten ihn lange Zeit hindurch aus den Beständen der ihnen gehörenden Apotheke in Lychen Rauschgifte ohne die notwendigen Unterlagen geliefert. Auch innerhalb 'bes Sanatoriums erfolgte bann die Verausgabung der Rauschgifte an die Patienten ohne jegliche Kontrolle von Dr. Pannwitz durch die Schwestern, bie teilweise nicht einmal bie vorschriftsmäßige Ausbilbung besaßen. Bei ber schlechten unb unsorgfältigen Aufbewahrung ber Rauschgifte kam es sogar dazu, daß mehrere Schwestern selbst rauschgiftsüchtig wurden. Die Frau des Pannwitz hatte 1933 im Dämmerzustand S e ldstmord begangen. Im Verlaufe der behördlichen Ermittlungen über den Tod der Frau waren die geradezu ungeheuerlichen Rauschgiftvergehen des Pannwitz und ber Spangenbergs auf- gedeckt worden.
(Ein teurer Hasenbraten.
Im November wurde in der Gemarkung Wenighösbach bei Aschaffenburg ein Hase geschossen. Da er gewildert worden war, erhielten die Schuldigen ihre Strafe. Aber da hatten verschiedene Zeugen in dem Prozeß, in dem lediglich der Jagdfrevel gesühnt wurde, offensichtlich unwahre Behauptungen mit ihrem Eid bekräftigt, obwohl der Richter eindringlich auf die Gefahren einer
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Besheim ge- wmtenfamilie. Kadettenkorps die preußische ____ ________ ____ _______ _ _ ,
>g 1870/71 Körner erklärte Außenminister de Graeff,daß
Der „Weiße Tod" geht um...
Wie Lawinen entstehen und wie man sich vor ihnen zu schützen versucht.
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l°d) bie k^yeronen aufnehmen, und zwar in ber Hauptsache lQ U 5 A.g tu b e n t e n , bie schon im Auslanb waren |tn be3 ftbie Absicht haben, ins Auslanb zu gehen. Das I^kichvpi ^luirnpolitische Amt sowie bas Auswärtige Amt Ibe et N;9ei>en Lehrpersonal entsenben. Deutsche Wissen- | Qu! ^ijtialer sollen Vorträge halten.
b". D rLeiter bes Außenpolitischen Amtes berNSDAP., »n* m Kiihsleiter Alfreb Rosenberg, erklärte, bieses ber A dßz^chilungshaus habe bestimmte sachliche Aufgaben:
eir Verletzung ber nieberlänbischen Jl ( u t r a [ i t ä t zu betrachten sei. Verteibigungs- Miifter Dr. Deckers sagte, man habe vielfach Zweifelt, ob die hollänbische Wehrmacht in ber Sc ge sei, bie Ueberfliegung ber hollänbischen Ernzen durch Militärflugzeuge einer kriegführenden Macht zu verhindern. Eine vorsätzliche Ver- ilmng ber Neutralität könne von kleinen Staaten Tud) t unter allen Um stäuben abgewehrt wben. Hieraus bürfe aber nicht ber Schluß ge- A en werben, baß bie Neutralität zur Luft nicht <n rechterhalten werben könne. Eine Respektierung ic holländischen Unabhängigkeit sowohl zu Lande uri zu Wasser wie in der Luft werde jedoch nur bain erreicht werden können, wenn Holland deutlich eilLäre, baß jebe Neutralitätsverletzung ur ter allen Umftänben a l s casus belli angesehen werbe unb wenn Hollanb über eine fiirfe Wehrmacht verfüge.
Ergänzung der amerikanischen Heeres- referve durch Arbeitsfreiwillige.
Washington, 7. Febr. (DNB.) Der Chef bes Omeralstabes arbeitet einen Gesetzentwurf aus, ird) ben bie reguläre Heeresreserve um etwa 000 Mann erhöht werben soll. Aus ben M etwa 300 000 Mann starken Bestäuben in ben frsiwilligen Arbeitslagern sollen geeignete Anwärter ausgesucht, zwei Monate irimblid) im Heer ausgebilbet unb bann i n £ie Reserve eingereiht werben. Dafür erhalten fe jährlich 24 Dollar mit ber Verpflichtung, ihre jitneiüge Anschrift im Ministerium auzugebeu unb frt einmal jährlich einer körperlichen T aug - lichkeitsprüfung zu unterziehen. Das steheube hier wirb, wenn ber Entwurf Gesetz wirb, auf 165 000 Manu erhöht werben. Hinzu treten bann ntd) die obengenannten 100 000 Manu Reserve.
Kunst und Wissenschaft.
Erfolgreiche Konzertreise
bes Pianisten Alfreb Höhn nach Italien.
Alfreb Höhn, ber bekannte beutsche Pianist, icr vor kurzem auch in einem Konzert bes Gie- feauer Kouzertvereius gastierte, gab auf feiner ersten Konzertreise nach Italien in Mailaub eil Konzert. Der Künstler erntete mit feinem Spiel Mßen Beifall.
Ein beulsches Lehrerseminar in Argentinien.
In Crespo in ber argentinischen Provinz Eutre fe wirb im Monat März unter bem Namen Institut Crespo" ein Lehrerseminar für putsche Laubschullehrer eröffnet werben. ■ünt dieser Kulturtat wirb einem seit langem fuhl- ^ireu Bedürfnis abgeholfen unb ein neuer Gruub ;1IIIC bas beutsche Lanbschulweseu in Argentinien ge-
Deutschen Zwecksparunteruehmuugen finbet in ber Zeit vom 11. bis 16. Februar 1935 in ber Friedrich-Wilhelm-Universität zu Berlin bzw. der Deutschen Hochschule für Politik, Berlin, statt. Die Schulung wird politischen, weltanschaulichen, wirtschaftlichen, rechtlichen und zweckspar- technischeu Charakter haben. Es sprechen u. a.: Dr. von Rentelu, Reichsleiter der NS.-Hago und Stabsleiter der Deutschen Arbeitsfront, Schulze- Wechfungen, Landesstelleuleiter für Propaganda, Dr. von Leers, Professor der Deutschen Hochschule für Politik, Dr. Wagner, Haupttellenleiter für Schulung und Leiter der Reichs- ührerschule der NS.-Hago; vom Bund National- ozialistischer Deutscher Juristen: Dr. Heuer, Dr. Waldmann und Dr. G o n n e l l a , ber Reichsbeauftragte für Zwecksparunternehmungen Mens, Professor Dr. K a l v e r a m, Frankfurt a. M., ber Leiter bes letzten Bankführerschulungskursus.
Die Dentisten im Dienste der Volksgesundheit.
Mehr als 600 Vertreter bes Reichsverban- b e 5 Deutscher Dentiften fanben sich in Berlin zusammen, um aus bem Munbe bes Reichs- bentistenführers, SS.-Sturmbannführers Schaeffer, Bericht über bie bisher geleistete Arbeit unb
legt. Für bie Anstalt steht ein Gelänbe von zwei Hektar zur Verfügung, auf bem mit ber Errichtung ber zunächst erforberlidjen Baulichkeiten bereits begonnen worben ist. Die Mittel sind zum großen Teil durch Sammlungen in den deutschen Kolonien aufgebracht worden.
Letzter Bericht von der österreichischen „Lawinenfront".
Von ber österreichischen „L a w i n e n f r o n t" liegen folgenbe Meldungen vor: Auf ber Gern- kogel-Spitze im Lanb Salzburg vernichtete eine Lawine ben Walb im Ausmaß von 80 000 Quabratmeter. Das über ben Abbaustufen bes steierischen Erzgebirges in 1800 Meter Höhe gelegene Knappenhaus würbe von einer Lawine verschüttet. Einer Rettungsexpebition gelang es, bie Insassen wohlbehalten zu bergen. Nach fast übermenschlichen, mit bauernber Lebengefahr ver- bunbenen Anstrengungen ist es gelungen, bie Westrampe ber Arlbergstraße freizumachen. Der Zugverkehr würbe in vollem Umfange ausgenommen. UeberaK in Oesterreich hat ft r e n g e r Froft eingesetzt, so baß mit einem Abflauen ber Lawinenkatastrophen gerechnet wirb.
Manche österreichischen Bunbeslänber, besonbers Steiermark, versinken förmlich im Schnee. Dabei wirb bie Lage vieler von ber Außenwelt abgeschnittener Ortschaften infolge ber wachsenden Lebensmittelknappheit bereits bedrohlich. Die Bundesbahnen haben sich entschlossen, den Präbichl-Paß freizulegen, da die Nahrungsmittel in den Bergwerken auszugehen drohen. Ein Versuch, nach dem steierischen Wintersportplatz Aflenz durchzubrechen, mißlang, da die Schneeschleudermaschinen stecken blieben. Ganz unermeßlich scheint der Schaden zu fein, ber in ben Wilbbestänben angerichtet würbe. UeberaU finbet man Rehe unb Hirsche, bie im hohen Schnee stecken geblieben sinb.
Auf ber Strecke Steyrer Mühle—Laakirchen in Oberösterreich ereignete sich ein schweres Zugunglück. Ein Personenzug fuhr in eine eben nie- bergegangene Lawine hinein unb entgleiste. Der Lokomotivführer, ein Zugbegleiter unb ein Reisen- ber wurden schwer verletzt. Im Kremstal werden drei Touristen vermißt. Die Tage der Lawinenkatastrophen haben bis jetzt im ganzen 20 Todesopfer gefordert.
Nachdem das Paznauer Tal in Tirol mehrere Tage vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten war, sind jetzt die ersten Nachrichten von dort eingetroffen. Bevölkerung und Wintersport- gäfte waren infolge ber vielen Lawinenstürze in großer Angst, zumal ein fürchterlicher Schnee- ftu r m herrschte. Ein Bauernhaus war burch eine Lawine z. T. weggerissen worben, wobei 23 Stück Vieh umkamen. Die Straße burch bas Tal ist burch 15 große Lawinen gesperrt.
Im Arlberggebiet riß eine Lawine 14 Ställe weg. Die 10 OOO-Volt-Leitungen bes Elektrizitätswerkes von Schruns (Montafon) ist in einer Länge von 300 Meter burch eine Lawine zerstört.
Aus aller Wett.
Auszeichnung für vorbilbliches Verhallen während ber Vesahungszeil.
Wie ber „Westdeutsche Beobachter" aus Obercassel meldet, wurde bem Postamtmann i. R. Alexanber Lanbrnann, Obercassel (einem Neffen bes ehemaligen Gießener Pfarrers unb Dekans Lanbrnann), bas Schlageterfchilb mit Eichenlaub unb Schwertern verliehen für fein treubeutsches Verhalten währenb ber Besatzungszeit. 1923 würbe würbe Lanbrnann, ber bamals stellvertretender Post- direktor in Siegburg war, von ber französischen Militärbehörbe zu einer Strafe von 5 Millionen Mark unb fünf Jahren Gefängnis verurteilt, weil er sich geweigert hatte, eine Tele- phonverbinbung nach Honnef herzustellen. E l f Monate mußte er im Militärgefängnis in ber Jakobstraße in Bonn zubringen, bis ihn bie Ausweisung aus bem besetzten Gebiet von biefer schmachvollen Gefangenschaft befreite.
Die deutsche Osfiziersabordnung in Graudenz.
Die deutsche Offiziersdelegation besichtigte die Kavallerie-Ausbildungschule und nahm dann im Offizierskasino an einem Frühstück teil, bas ber Kornrnanbant ber Schule ber beutschen Delegation gab Arn Nachmittag waren bie Osiziere wie- berum Gäste ber Schule unb sahen sich auf ben Kasernenhöfen Hebungen unb Vorführungen ber Fähnriche an. Am Abenb gab ber Chef bes Ka-
M errichtet hätten und bittet sie, alle ihre Kräfte Wr des Welt, flr einen Ausgleich der berechtigten Wünsche Nachdem vor Mer Sprachgruppenen einzufetzen unb bie Ver- Nackensen föinung herbeizuführen, ohne bie ber innere Friebe lronau die- in Lanbe nicht roieber hergestellt werben könne. 10. Februar Aufruf schließt mit ben Worten: „Denken wir 'er Reihe Er dcan, baß unsere Geschichte noch nicht m, der Stadt, m E n b e ist. Die Stunde wird noch kommen, wo h'er Volk alle seine Kräfte zusammenfassen
IrfenH QUs.Begebungen, die heute unser Leben durchkreuzten, ItaS. beav.un sich bewußt zu werden, welche Lebensnotwendig- M in k ^e>t''Lien andere Staaten unb Völker besäßen.
11J vQben. f r. Walter Schmitt, außenpolitischer Schrift- lafc V°m r des „Völkischen Beobachters", übernahm die lento ^e9bße;ung des Außenpolitischen Schulungshauses mit lQ(fi i Erklärung, daß er dieses zum Mittelpunkt einer Itt &11 uMcneinschaft machen wolle, deren Einzelglieder vom ImifA wobejM' rer der Nation jederzeit zu den notwendigen Iran " Eng-Sugaben eingesetzt werden könnten.
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LerSprachenkonflitt in Finnland k^oneg zcldmarschall Mannerheim mahnt zur ^röe. Versöhnung.
feinen6£^3Welsingfors, 7. Febr. (DNB.) Anläßlich bes MAP« ’Jftjnebergtages, bes (Erinnerungstages an ben |s Dodp. Un"ö:d)ter b e s finnischenNationalliebes, kQ(. .3 rictete ber bekannte Führer ber Weißen Armee im HnqQen Fe’ fmischen Freiheitskriege, Felbmarschall Manner- enifrfje hei m, zusammen mit zwei seiner Mitarbeiter, ben ben ®tierälen Ignatius unb halben, einen 1 Mit ifnr6! 21 fruf an bas finnische Volk, worin er zur V e r- hwnüZnLInnung in öer Sprachenfrage auffor- Hrfieihnn?ber. Er erinnert an bie Waffenbrüberschaft bes bröerf j? •! V' iheitskrieges, in bem sowohl bie finnisch als
zu " bie ifhmebifcb forechenben Volksaenolien mit
gleichem
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