Einzelbild herunterladen

Kaiserstn19 o Indanthren

NORA-Egmonti

erhältlich

Erhältlich fo sänttlidieti ffadigesdiafieol

komforf für Wechselstrom- RM 317.25 mit Röhren

für Allstrom sowie auch als Musiktruhen Zweikreiser

EINKREISER NORA-Undine für Wechselstrom ob RM 144.75 mit Röhren Alle Empfänger auch Batterie-

ZWEIKREISER NORA-AIDA rückkopplungsfrei m. Schat­tenvisier für Wechselstrom «n. R. 230.50 O. Sperrkreis

Handball im kreis VIII (Lahn-Dill)

und

Rundfunkprogramm

Egmonl

Aida

Die Kameradschaft eines Volkes überwindet jede Rot. Dein Opfer, Volksgenosse, am Tage der nationalen Solidarität hilft Rot lindern.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach- mittag geschlossen.

Grund seines besseren Könnens sicher für sich ent« scheiden und damit seine Spitzenstellung noch wei­ter befestigen.

Tv. Treis Tv. Wißmar. Den Sieg im Vorspiel wird Treis kaum wiederholen können. Denn Wißmar ist inzwischen wesentlich besser ge­worden, während man das von den Gästen gerade nicht sagen kann.

To. Alsfeld Tv. 5) omberg

Tv. Bernsfeld To. Romrod

Tv. Katzenfurt To. Mandeln

Tv. Straßebersbach Tv. Ehringshausen.

In Alsfeld ist mit einem scharfen Kampf zu rech­nen, zumal Homberg das Vorspiel ziemlich sicher gewinnen konnte. Auch im morgigen Spiel haben die Gäste Chancen. Romrod wird in Bernsfeld keine Mühe haben, die Oberhand zu behalten. Katzenfurt

zu behalten, für Allendorf aber seine führende Po­sition zu behaupten. Beide Mannschaften müssen mit Ersatz antreten, so daß das Kräfteverhältnis ziemlich verteilt ist. Es wäre aus dem Grunde auch verfehlt, schon eine Voraussage zu treffen.

Tv. Nauborn Tv. Wetzlar II.: Die Wetz­larer haben eine äußerst spielstarke Mannschaft zur Stelle, so daß sich Nauborn schon strecken muß, wenn ein einigermaßen gutes Ergebnis herauskommen soll.

Tv. Londorf Tv. Allendorf (Lumda). Den Lokalkampf in Londorf sollte Allendorf auf

Straßebersbach sollten gewinnen. Jugend.

Dutenhofen Wetzlar Niedergirmes SpV. 05 Wetzlar Lang-Göns Garbenteich Grüningen Holzheim Lich Lützellinden 1846 Gießen MTV. Gießen Krofdorf Londorf Wißmar Ruttershausen.

mal« ;iner und iren. chem

ZU' und daß

. 3n 1 das rper« vald nin«

Red' e die ; das ngen, ihres fachte r den ; Ob- und 23er- lzende jer in ührte-

legrill

22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sende- bezirk. 22.15: St. Nikolaus in der Hütte des Deutfch-Oesterreichischen Alpenvereins im Taunus. 22.30: Musik zurGuten Nacht". 24 bis 2: Großes Unterhaltungskonzert.

Dienstag, 10. Dezember.

6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.15: Nachrichten. Gymnastik. 8.45: Bauernfunk. 9.15: Romantische Gesangs- und Klaviermusik. 10.15: Schulfunk. 11.20: Nachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten, anschließend Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags­konzert II. 14: Nachrichten. 19.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Das deutsche Lied. Duett für zwei Singstimmen. 16: Konzert. 17: Bunte Musik am Nachmittag. 18.30: 1. Kleine Kulturgeschichte der Weihnachtsbäckerei. Von Hilde Heisinger. 2. Razzia in der Bodenkam­mer. Haushaltskrempel, der noch Geld einbringt. Von Gertrud Reinsch. 19: Unterhaltungskonzert. 19.50: Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Aus der Stadt der Lieder. Eine bunte Folge Wiener Musik. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Der Wormser Wonnegau. Funkbogen. 23: Sudeten­deutsche Volkstänze und Märsche. Eine musikalische Hörfolge von Fritz Heinz Reimefch. 24 bis 2: Nacht­konzert.

hingewiesen.

** Viehmärkte in Gieß e n. Am kommen­den Dienstag findet in Gießen Rindvieh-(Nutzvieh)- Markt statt, am Mittwoch folgt Schweinemarkt.

** ein ostdeutscher F r a u e n - N a ch m i t- t a g fand auf derKarlsruhe" statt. Die Leiterin der Frauengruppe im Bund heimattreuer Schlesier (Deutscher Ostbund) Frau E. Köttgen bereitete den zahlreich erschienenen Frauen und Kindern einige frohe Stunden unter dem lichterbrennenden Ad­ventskranz. Der Saal war weihnachtlich geschmückt. Gemeinsam gesungene Lieder und eine Fülle an­sprechender Gedichtvorträge vorwiegend ostdeutscher und heimatlicher Prägung lenkten die Gedanken der Besucher in die ferne Heimat und das Land der Kindheitsträume. In ansprechender Weise verstand es Frau Köttgen, an die Fülle seelischen und künstlerischen Reichtums zu erinnern, die die ost­deutschen Frauen ihrer Heimat und dem deutschen Volke geschenkt haben. Eine frohe Kaffeetafel leitete zu den Kinderfreuden über, die der Nikolaus den Kleinen brachte. ,..

** Eine Zuchtvieh-Versteigerung für mitteldeutsches rotes Höhenvieh mit Ausstellung veranstaltet der Reichsverband der Rinderzüchter Deutschlands am 13. Dezember in Wetzlar. Zum Auftrieb kommen 65 Bullen über 12 Monate alt mit Leistungsnachweis. Bei dieser Gelegenheit findet auch ein Zuchtschweineverkau des Landesverbandes der Schweinezüchter in Hessen-Nassau statt. Weiteres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.

Dadurch, daß am vergangenen Sonntag der größte Teil der angesetzten Spiele wegen der schlech­ten Witterung ausfallen mußte, tritt eine weitere Verschiebung ein, d. h. die noch ausstehenden Treffen kommen immer weiter in den Winter. Dadurch ver­schiebt sich auch die Frage, wer die einzelnen Ta­bellenspitzen einnehmen wird, so daß immer noch nicht klar gesehen werden kann. In der

Bezirksklasse

spielen:

Tv. Lützellinden Tv. Heuchelheim;

T v. Hochelheim T v. Wetzlar;

Tuspo. Marburg Tv. Münchholz­hausen.

Obwohl Heuchelheim in den letzten Spielen sehr schöne Ergebnisse erzielt hat, wird es in Lützellinden wenig ernten können. Die Einheimischen sind zu stark, als daß sie sich auf eigenem Platz schlagen lassen würden. Hochelheim, auf eigenem Platze immer gefährlich, kann vielleicht für eine Über­raschung sorgen. Denn wenn auch Wetzlar in stärk­ster Aufstellung antritt, hat es vor dem Schlußpfiff noch nicht gewonnen. Münchholzhausen spielt zur Zeit unter Form. Es ist deshalb ziemlich ausge­schlossen, daß es in Marburg zu Punkten kommen wird.

1. kreisklasse.

Garbenheim Niedergirmes. Es ist anzunehmen, daß die Gäste ihren hohen Sieg in der Vorrunde nicht wiederholen werden. Es be­stehen aber wohl kaum Zweifel darüber, daß sie das Spiel etwa verlieren werden. Denn dafür ist die Mannschaft zu stark.

Tv. Groß-Rechtenbach Tv. Atzbach. Das Vorspiel ging nur knapp und dann noch mit viel Mißgeschick für die Gastgeber verloren. Es liegt deshalb im Bereich der Möglichkeit, daß Atzbach zwei Punkte abgeben muß.

Tv. Hörnsheim Tv. Dorlar. Die Hörnsheimer können, ohne sich viel anzustrengen, zu weiteren zwei Punkten kommen. Dorlar ist in bezug auf seine Spielstärke sehr zurückgegangen.

2. Kreisklasse.

To. Dutenhofen Tv. Allendorf-Lahn. Eins der interessantesten und vor allem auch wich­tigsten Spiele steigt in Dutenhofen. Für Dutenhofen gilt es, die im Vorspiel erlittene Niederlage wett­zumachen und den Anschluß an die Spitzengruppe

Handball-Gauligaspiel 1900 Kassel-Bettenhausen.

Auf dem Sportplatz des hiesigen Männerturn­vereins empfängt die SpieloereinigunL 1900 mor­gen nachmittag die Elf des Tuspv. Kassel-Betten­hausen zum fälligen Gauliga-Verbandsspiel. (Die ursprünglich für den Vormittag vorgesehene Spiel­ansetzung konnte nicht aufrechterhalten werden.) Das Treffen wird an die 1900er Mannschaft nicht minder hohe Anforderungen stellen, wie die beiden letzten Spiele gegen Kurhessen Kassel unö Kirch­bauna auch. Der Gegner verfügt über eine sehr schnelle und wendige Mannschaft, die auch das Tore- werfen nicht vergißt. Aus dem Spiel gegen Tuspv. 86/09 sind den Bettenhäusern zwar drei Spieler gesperrt, aber die letzten Kämpfe haben gezeigt, daß durchaus vollwertiger Ersatz vorhanden ist. Die 1900er werden ihr ganzes Können aufbieten müssen,

Erhard, Koch, Schmelz, Jäger, Henkelmann. Soll­ten sich jedoch die Möglichkeiten noch erfüllen, dann ist mit einer Verbesserung der Mannschaft zu rech­nen, denn Clement, Wilhelm! und Hammer stehen noch im Hintergrund.

Leihgestern I 1900 II.

Ob den Blauweißen eine Wiederholung des Vor­spielsieges möglich ist, bleibt abzuwarten, denn der Gastgeber wird sich auf eigenem Platze nicht so schnell die Chancen entgehen lassen.

1900 III Lich I.

Mit verschiedenen Spielern, die für die Liga­mannschaft vorgesehen sind, die jedoch erst ihre Eig­nung beweisen sollen, werden die Gäste wenig Aus­sicht auf Erfolg haben.

VfB. Reichsbahn Gießen.

VfV.R. II Rodheim I.

Die Gießener treten zu diesem Spiele in stärkster Aufstellung an und müßten einen eindeutigen Sieg erringen können. Die Rodheimer, eifrig und kämpferisch, werden sich aber nicht ohne weiteres ge­schlagen bekennen.

Jugendfußball.

VfB. R. 1. Jugend. Leihgestern 1. Jugend.

Die Gießener Jugend ist zur Zeit eine der stärk­sten Jugendmannschaften des Kreises. Sie wird auch am Sonntag Gelegenheit nehmen, weiterhin ihre Tabellenführung durch einen Sieg zu behaup­ten. Voraussetzung ist allerdings, daß die Hiesigen den Gegner nicht unterschätzen.

Die 3. Jugend fährt nach Wieseck und wird sich wohl kaum gegen den Gastgeber behaupten können, da sie sowohl spielerisch, als auch körperlich unter­legen ist. Ein Unentschieden wäre eine Ueber- raschung.

Die 2. Schülermannschaft spielt gegen die gleiche des Lokalgegners auf eigenem Platze. Beide Mann­schaften dürfen sich gleichwertig sein.

Fußball der Kreisklassen.

Oberbiel Leun (Lind, Wetzlar); Sportfr. Wetz­lar Bissenberg II (Bernhardt, Tiefenbach); Lollar Grünberg (Volkmar, Wetzlar); Heuchelheim Großen-Buseck (Grote, Mainzlar); VfB.-R. II Rodheim (Kaletsch, Wetzlar); Leihgestern 1900 II (Holzapfel, Lich): Wetzlar II Werdorf (Kleemann, Bissenberg); Aßlar Ehringshausen (Rüspeler, Gießen); Nauborn Holzhausen (Rüster, Berg­hausen); Tv. 1846 Heuchelheim II (Hofmann, Wieseck); Flensungen Lollar III (Müller, Rüd- dingshausen); Rüddingshausen Londorf (Beck, Flensungen); Treis Daubringen (Happel, Stein­berg); Staufenberg Großen-Buseck II (Bender, Treis); Grünberg II Geilshausen (Keller, Lich); 1900 III Lich (Krämer, Rodheim); Fellings­hausen Alten-Buseck (Kreiling, Gießen); Launs- bach Krofdorf (Niersbach, Wetzlar); Wißmar Rodheim II (Decker, Garbenteich); Naunheim II Wetzlar III (Knapp, Werdorf); Sportfr. Wetzlar III Aßlar II (Bernhardt, Philippftein).

derBestie" aus der Vorstellungswelt seiner Zu­hörer zu bannen. Es gelang ihm, indem er Löwen, Tiger, Panther, Eisbären usw. in durchaus gemüt­voll erscheinenden Lebensäußerungen zeigte und be­sonders das Familienleben schilderte, das auch diese Tiere in Schicksalsgemeinschaft führen. Sicherlich war es für viele der Besucher dieses Filmvortrages überraschend zu sehen, wie der Tiger ins Wasser geht, schwimmt und richtiggehend badet. Starken Eindruck machten dann auch die großartigen Auf­nahmen von den Elefanten, die von glücklichster Hand für den Filmstreifen erfaßt wurden. Man lernte in der Reihe der Tiere auch das seltene Okapi kennen, den scheuen Abu Markub vom Weißen Nil, das wuchtige Panzer-Nashorn und schließlich die Seekuh mit ihren seltsamen Freßwerkzeugen. Der Filmvortrag fand seinen Abschluß mit zahlreichen Bildern von Orang-Utans, Schimpansen und Go­rillas, der Menschenaffen also, deren hohe Intelli­genz in vielen Handlungen zum Ausdruck kam. Die Zuhörer dankten dem Redner, der seinen Film mit sehr humorvollen Erläuterungen auszuschmücken wußte, mit herzlichem, anhaltendem Beifall.

Gießener Wochenmarktpreije.

* Gießen, 7. Dez. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Süßrahmbutter, das Pfund 1,55 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, vollfrische deutsche Farmeier, Handels­klasse C 11, D IOV2, ungezeichnete 10 bis 11, Wirsing, das Pfund 8 bis 12, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 10 bis 12, Gelbe Rüben 8 bis 12, Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 15 bis 18, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 15 bis 20, Rosenkohl 20 bis 30, Feld­salat 80 bis 90, Tomaten 40 bis 50, Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kürbis 5 bis 7, Kartoffeln, das Pfund 4 Pf., der Zentner 3,20 bis 3,40 Mark, Aepfel, das Pfund 10 bis 30 Pf., der Zentner 10 bis 30 Mark, Birnen, das Pfund 20 bis 25 Pf., Nüsse 45 bis 55, Zwetschenhonig 40 bis 45, junge Hähne 90 Pf. bis 1 Mark, Suppenhühner 80 bis 85 Pf., Gänse 1 bis 1,10 Mark, Enten 1 bis 1,10 Mark, Tauben, das Stück 40 bis 50, Blumenkohl 10 bis 50, Salat 8 bis 10, Endivien 5 bis 12, Oberkohlrabi 8 bis 10, Lauch 5 bis 12, Sellerie 5 bis 25, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bund 10 Pf.

** 40 Jahre im Dienste der Allge­meinheit. Am kommenden Montag, 9. Dezem­ber, kann der Postassistent Georg Hübner beim Postamt I in Gießen, Wilhelmstrahe 67 wohnhaft, auf eine 40jährige Dienstzeit für die deutsche Volks­gemeinschaft zurückblicken. Nach zwei Jahren Mili­tärdienstzeit hat der Jubilar seit 38 Jahren seinen verantwortungsvollen Dienst am Gießener, Postamt versehen und sich dadurch insbesondere um die Gie­ßener Bevölkerung große Verdienste erworben. Bei seinen Vorgesetzten und Arbeitskameraden sowie bei einem großen Bekanntenkreis erfreut sich der Ju­bilar der besten Wertschätzung.

** 30 Jahre im Dien ft e der Stadt Gießen. Arn heutigen Samstag kann der Garten­arbeiter Konrad Döring, Schloßgasse 9 I, auf eine 30jährige Tätigkeit im Dienste der Stadt Gießen zurückblicken. In einer schönen Feier im Lager an der Lahn wurde dem Jubilar heute vormittag vor versammelter Arbeitskameradschaft eine Ehren­urkunde des Oberbürgermeisters überreicht.

** 74 Jahre alt. Herr Friedrich Sch äfer, Wetzsteingasse 32, feiert am 9. Dezember seinen 74. Geburtstag.

** Vom Schicksal schwer betroffen. Am Bußtag-Abend verunglückte, wie wir seinerzeit be­richteten, der Seifenfabrikant Franz Möbs von hier mit seiner Frau und seinen beiden Kindern mit seinem Kraftwagen in der Nähe von Saasen, wobei das Söhnchen so schwer verletzt wurde, daß es in der Nacht nach dem Unglücksfall in der Chi­rurgischen Klinik verstarb. In der letzten Nacht ist nun auch Herr Möbs selbst, der bei dem Autoun­glück mit einem Armbruch glimpflich davongekom­men war, an einer anschließenden Erkrankung lei­der verstorben. Der Frau und dem bei dem Auto­unglück schwer verletzten Töchterchen geht es soweit wieder gut, bzw. das Töchterchen befindet sich auf dem Wege der Besserung.

** Lieferungsoergebung. Die Direktion der städtischen Betriebe schreibt in einer Bekannt­machung im heutigen Anzeigenteil die Lieferung von Einheitshosen für das Fahrpersonal aus. Inter­essenten seien auf die Bekanntmachung besonders

Die Bezirksklaffe am Sonntag.

1900 Gießen 05 Wetzlar, Naunheim Watzenborn-Steinberg, Bissenberg Sinn, Dillenburg Frohnhausen.

3m letzten Spiel der Vorserie müssen die 1900er, zumal sie den Vorteil des eigenen Platzes haben, unbedingt siegen, wenn sie Anschluß an die Mittel­gruppe gewinnen wollen.

Die Naunheimer werden dieses Mal bestimmt auf der Hut sein, um nicht eine Wiederholung der Sensation des Vorspieles erleben zu müssen.

Die Bissenberger werden gegen Sinn alles auf­bieten, um die Tabellenführung zu behaupten. Sie sollten auf Grund ihrer Spielstärke einen eindeuti­gen Sieg erringen können.

Offen ist der Kampf in Dillenburg. Die Leistungen der Platzbesitzer sind zur Zeit beachtlich. Dieses Spiel leitet der Gau-Schiedsrichter-Referent Win- genfeld.

Epielvereinigung 1900 Gießen.

1900 Sporfo. 05 Wetzlar.

Mit Ausnahme des Lokalkampfes hebt sich dieses Spiel über den Rahmen der Punktespiele im Lahn­bezirk hinaus. Beide Mannschaften haben sich in den diesjährigen Pflichtspielen nicht so durchsetzen kön­nen, wie das allgemein erwartet wurde. Wohl hatte Wetzlar lange Zeit die Tabellenspitze inne, aber die beiden letzten Spiele gegen Fronhausen und Bissen­berg wurden verloren. Dadurch wanderten wertvolle Punkte ab. Da auch die Blauweißen, die seither noch nicht richtig Tritt fassen konnten, bestrebt sein werden, ihr Punktkonto zu verbessern, wird es am Sonntag auf dem Trieb zu einem harten und span­nenden Kampfe kommen.

Beim Vergleich der beiden Gegner dürfte wohl kein wesentlicher Vorteil für die eine oder andere Mannschaft herauskommen. Bei Wetzlar liegt die Hauptstärke im Sturm. Hier ist es besonders Wohl- gemuth, der durch geschickte Kombinationszüge seine Nebenspieler entsprechend einzusetzen versteht. Wie weit dies jedoch bei der guten Hintermannschaft der Blau-Weißen möglich ist, bleibt abzuwarten. Der Sturm der Gastgeber dagegen war bisher der chwächste Mannschaftsteil. Die Hauptkräfte der bei­den Läuferreihen sind die beiden Mittelläufer, bei Wetzlar Zielberg, bei 1900 Heilmann. Was Heil­mann an technischem Können voraus hat, ersetzt Zielberg durch wuchtigeres Spiel. In der Verteidi­gung besitzen die Blau-Weißen wohl ein kleines Uebergewicht. Bei den beiden Schlußleuten Gunya und Fischer wird die Tagesform ausschlaggebend fein.

Die Vertretung der Platzbesitzer lautet, wie folgt: Fischer; Zeiler, Lippert; Mank, Heilmann, Schäfer;

um die Gäste in Schach halten zu können. Neben körperlicher Einsatzbereitschaft wird eine taktisch kluge Spielweise an den Tag gelegt werden müssen, insbesondere von feiten der Hintermannschaft. Da Hofmann noch nicht wieder hergestellt ist, wird wahrscheinlich die Zurücknahme von Schüler not­wendig werden. Im Sturm wird erstmals Göring (früher TC. Hannover-Limmer) auf dem Rechts­außenposten tätig sein. Man hofft, dadurch der Fünferreihe eine größere Durchschlagskraft ver­leihen zu können.

Oie Olympiaglocke ist fertig.

Die Olympiaglocke ist nunmehr endgültig fertig­gestellt. Sie wird am Samstag, 14. Dezember, auf dem Bochumer Rathausplatz ausgestellt. Die Glocke, die bekanntlich in der ältesten Gußstahl-Glocken- gießerei der Welt, in der Stahlgießerei des Bo­chumer Vereins, gegossen ist, verläßt damit erst­malig das Werk. Mit Läutezubehör hat die Glocke, die der Bochumer Verein für die Berliner Olym­piade stiftete, ein Gewicht von 13 841 Kilogramm, das sind rund 280 Zentner.

Sonntag, 8. Dezember.

6.00 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Gymnastik. 8.45: Choralblasen. 9.00: Evangelische Morgenfeier. 9.45: Bekenntnisse zur ZeitDer politische Katholizis­mus". Von Univ.-Prof. Dr. Ernst Krieck. 10.30: Jubiläumsfeier der Deutschen Eisenbahn in Nürn­berg; Festakt im Kulturoereinshaus. 12.00: Großes Standkonzert der vereinigten SA., SS.- und PL.- Kapellen des Saarlandes. 14.00: Kinderfunk. 14.45: Im Anfang war ... Etwas zum Nachdenken. 15.00: Deutsche Scholle. 16.00: Nachmittagskonzert. 18.00: HJ.-Funk:... und was tut ihr?" Ein Zeitbild. 18.30: Von deutscher Art und Kunst.Altdeutsche Sagen aus der Chronik derer von Zimmern". Funk­folge von Dr. Wilhelm Fraenger. 19: Kleines Mo­saik vom bunten Leben. 19.50: Sportbericht. 20.05: Drittes Sonntagskonzert der Museumsgesellschaft. 21: Meister-Konzert (V). Hermann Unger dirigiert eigene Werke. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Sportbericht. 22.25: Sport­spiegel des Sonntags. 23: Unterhaltung zur späten Nacht. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Wonlag, 9. Dezember.

6 Uhr: Choral: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert In der Pause, 7: Nachrichten. 8.15: Gymnastik. 10.15: Schulfunk. Schnatter, Putt-putt, Kollerich und andere. Ein naturkundliches Märchen vom Geflügelhof. Von Ludwig Hofmeier. 11.20: Nachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten und Nachrichten aus dem Sendebe­zirk. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15: Wirtschafts­bericht. 15.15: Kinderfunk. 15.45: Die selbstspielende Notenorgel. 16.20: Lieder und Klaviermusik von Franz Schubert. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Hasenjagd. Funkbericht. 18.45: Der Intendant des Reichssenders Frankfurt Hanns-Otto Fricke spricht über das Thema:Vom Cake-Walk zum Hot". Ein Stück Sittengeschichte. Musikalisch bearbeitet von Hans Rosbaud. 20: Nachrichten. 20.10: Unterhal- tungskonzert. 21: Musik für Harfe und Orchester.