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Oberhessen auf dem Bückeberg

Di, hessische Trachtengruppe, die unter Führung unseres Heimatdichters Georg H e ß am Erntedankfest auf dem Bückeberg teilnahm. (Aufnahme: Vogt, Gießen.)

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Warnung an Llnterstützungsjäger!

(LPD.) Die Gauführung des W i n t e r h i l f s - werks des Deutschen Volkes 1935/36 gibt bekannt:

3n diesen Tagen wird in den Kreisen und Orts­gruppen des Gaugebietes Hessen-Rassau die Zahl der vom WHW. zu Unterstützenden festgelegt:

Unterstützt wird, wer unverschuldet in Rot ist und nicht das nötige Einkommen hat, um für sich selbst zu sorgen. Die Kreise und Ortsgruppen haben ent­sprechende Anweisungen. Sie haben indessen auch weiterhin die Verpflichtung und das Recht, diejenigen vom llnterstühungsbezug fernzuhatten, die des Glaubens find, die Volksgemeinschaft ausbeuten zu können. Gegen Asoziale und Unlerstüt-

zungsschwindter wird rücksichtslos mit den verfchärften Strafen des Win­terhilfswerks vorgegangen werden.

Ls wird deshalb eindringlich davor gewarnt, falsche Angaben zu machen. Die Spenden für das Winterhilfswerk müssen pfennigweise zusammen­getragen werden. Die Spender haben das Recht, zu verlangen, daß neben ordnungsgemäßer Ver­waltung die Unterstützungen in die Hand derjenigen gelangen, die ihrer würdig sind.

Die notwendigen Prüfungen sind auf diese Er­fordernisse abgestellt.

Neue Gräberfunde auf dem Trieb.

Von Studienassessor Hans Szczech, Assistent am Oberhessischen Museum in Gießen.

Wieder einmal sind die Sammlungen des Ober­hessischen Museums durch einige Gräberfunde auf dem Trieb bereichert worden. Die großen Erdbe­wegungsarbeiten ließen die Aufdeckung vorgeschicht­licher Funde vermuten. Deshalb kam die Meldung nicht überraschend. Das Neuartige ist vielleicht das, daß auf verhältnismäßig kleinem Raum Urnen­gräber aus verschiedenen Jahrhunderten der Eisen­zeit festgestellt werden konnten.

Während die zuerst gemachten Funde der aus­gehenden La-Tene-Zeit, d. h. frühgermanischer Kul­tur, angehörten, konnten die zuletzt gemachten in die Mitte und an den Ausgang der älteren Eisen­zeit gesetzt werden. Allein schon aus dieser Tatsache kann man ableiten, daß der Trieb zu allen Zeiten ein bevorzugtes Siedlungsgelände gewesen ist. Na­mentlich die Kulturen, deren Träger vom Ackerbau lebten, haben auf dem Trieb ihre Spuren hinter­lassen. Die ersten Funde hatten uns in die Zeit ge­führt, in der die Germanen nach Verdrängung der Kelten die oberhessische Heimat endgültig in Besitz genommen hatten. Die neuen Funde sind Zeugen jener Jahrhunderte des letzten vorchristlichen Jahr­tausends, in denen Ackerbauvölker aus süddeutschen Gebieten in Oberhessen eindringen und die Höhen über unseren Flußtälern besiedeln. Das Kulturbild dieser Zeit ist mannigfach, so wie die Menschen, die es bestimmen. In den Gräbern, in Gefäß- und Schmuckformen offenbart sich das Uneinheitliche. Die jetzt gefundenen Gräber sind Brandbestattungen, die jedoch reicher ausgestattet sind als die der 300 Jahre jüngeren frühgermanischen Gräber. Die Ur­nen zeigen gefälligere Formen und enthalten neben dem Leichenbrand kleinere Gefäße, die wohl ur­sprünglich mit Lebensmitteln gefüllt waren als Bei­gaben. Insbesondere diese Keramik ist leicht und zierlich gearbeitet und zeugt für die zweite Blüte­zeit, die die Töpfereikunst in Oberhessen während Der Vorgeschichte erreicht hat. Schwache girlanden­artige Verzierungen am Bauchansatz der Graburnen erinnern an die vorausgegangene Urnenfelderstufe, die bekanntlich noch lange in die Hallstatt-Zeit (ältere Eisenzeit) hinein weiterwirkte. Schmuckbei­gaben konnten wiederum nicht festgestellt werden, obwohl sie gerade in Gräbern dieser Zeitstufe nicht selten sind. Doch fällt es nicht schwer, Erklärungen für diese mangelhafte Ausstattung zu finden. Wir müssen für die Verhältnisse der Vorzeit dieselben menschlichen Voraussetzungen annehmen, wie wir sie auch für die Gegenwart gewohnt sind.

Somit haben die wenigen Funde auf dem Trieb wiederum den Beweis erbracht, daß kein Scherben­vorkommen so unbedeutend ist, als daß man es über­

sehen dürfte. Denn nur aus der liebevollen Be­treuung aller Funde läßt sich ein klares Bild der Vorzeit unserer Heimat herstellen. Bei dem voll­kommenen Fehlen irgendwelcher schriftlichen Quellen sind solche Scherben die einzigen Urkunden über Siedlungen, Menschen und Kulturformen in der Vergangenheit. Sie befreien uns von all den falschen Vorstellungen, die man bis in die Gegenwart hinein über die Vorfahren hören konnte. Keine Jäger- und Nomadenvölker haben vor 2500 Jahren unsere Hei­mat besiedelt, sondern ein hochentwickeltes Bauern­volk, dessen Kultur sich uns wieder einmal durch die Gräber auf dem Trieb offenbart hat.

Oberhessen.

Landkreis Gießen.

+ Grünberg, 5. Okt. Dieser Tage fand eine N a ch t a l a r m ü b u n g der Freiwilligen Feuerwehr statt. Mit dem Schlage 21 Uhr wurde vom Kirchturm mit dem Läuten der Feuer­glocke das Alarmsignal gegeben. Schon nach einer knappen Viertelstunde hatte die Wehr mit ihren Geräten die angenommeneBrandstelle" in der Barfüßergasse erreicht und konnte mit der Motor­spritze und mehreren Schlauchleitungen eingreifen; die Sanitätsabteilung hatte in der Nähe einen Ver­bandsplatz hergerichtet. Oberbrandmeister S e i f a r t gab bei Besprechung der Uebung seiner Befriedi­gung darüber Ausdruck, daß die Wehr in so kurzer Zeit und in recht stattlicher Zahl rund 90 Mann stark zur Stelle war, trotzdem viele Feuerwehr­leute beim Ertönen des Alarmsignals bei anderen Veranstaltungen weilten. Auf den vor einigen Tagen vom Führer ausgezeichneten Signalisten Anton Kreuder, der auf eine 51jährige Tätigkeit bei der Wehr zurückblicken kann, wurde ein dreifaches Gut-Wehr!" ausgebracht

+ Grünberg, 6. Okt. Vor einigen Tagen fand hier eine Besprechung von Vertretern Der Organisationen, Verbände und Vereine statt, zu der Propagandaleiter Schmidt, Ortsgruppen­beauftragter für Volksbildung Berufsschullehrer Gengnagel und der Ortswart der NS.-Gemein- schaftKraft durch Freude" Spenglermeister Fr. Schröder eingeladen hatten. Zweck der Be­sprechung war, die Festsetzung der in diesem Winter stattfindenden Abende volksbildnerischer oder volks­unterhaltender Art zu bestimmen. Die geplanten Veranstaltungen der Organisationen, Verbände und Vereine für diesen Winter wurden festgelegt und dabei Rücksicht darauf genommen, daß sie in ge­

Ortsgruppe (Sießen-Süd.

Am Montag, 7. Oktober, Dienstag, 8. Oktober, und Mittwoch, 9 Oktober, findet in der Ortsgruppe Gießen-Süd durch die NS.-Frauenfchaft die WH W. - Pfundsammlung statt. Es wird ge­beten, die Lebensmittelspenden (Pfundpakete) zur Abholung bereithalten zu wollen.

zustanl auf seinen Antrag mtt Wirkung vom 15. August 1935 ab von dem Amt des Dekanats Lauterbach entbunden worden.

Der Pfarramtskandidat Wolfgang S u ck e r, zu« letzt Studentenpfarrer m Gießen, ist auf seinen An­trag mit Wirkung vom 30. April 1935 ab aus dem Dienst der Eqpngelischen Landeskirche Nassau-Hes­sen entlassen worden. Ihm ist vom gleichen Tage ab die planmäßige Stelle eines Dozenten an der Hoch­schule für Lehrerbildung in Lauenburg i. P. oer* liehen worden.

Ernannt wurden: der Pfarrer Dr. Reinhard Huth zu Cleeberg, Dekanat Usingen, zum Pfarrer des Pfarrbezirks Süd der Paul-Gerhard-Gemeinde zu Frankfurt a. M.-Niederrad, Dekanat Frankfurt a. M.-West, mit Wirkung vom 1. Oktober 1935 ab; der Pfarrverwalter Otto D e s ch zu Kirch-Brom­bach, Dekanat Erbach, zum Pfarrverwalter der Pfarrei Ortenberg, Dekanat Büdingen, mit Wirkung vom 1. Oktober 1935 ab; der Pfarrverwalter Kurt Maier zu Ortenberg, Dekanat Büdingen, zum Pfarrverwalter der Pfarrei Armsheim, Dekanat Alzey, mit Wirkung vom 1. Oktober 1935 ab; der Pfarrer Alfred W a l e s ch zu Elkerhausen, Dekanat Weilburg, zum Pfarrer der Gustav-Adolf-Gemeinde zu Frankfurt a. M.-Niederursel, Dekanat Frankfurt a. M.-Ost, mit Wirkung vom 1. Oktober 1935 ab.

In den Ruhe st and versetzt wurden auf An­trag: der Pfarrer Oskar M e n ck e zu Oberlahn­stein, Dekanat Nassau, auf seinen Antrag mit Wir­kung vom 1. November 1935 ab; der Pfarrer Her­mann Romberg zu Wiesbaden-Dotzheim, Deka­nat Wiesbaden-Stadt, auf Grund des Kirchen­gesetzes über die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand und die Beurlaubung kirchlicher Amts* träger vom 10. Februar 1934 (Gesetz- und Verord­nungsblatt S. 8) mit Wirkung vom 1. Oktober 1935 ab in den einstweiligen Ruhestand.

14 KPD -Anhänger verurteilt.

LPD. Darmstadt, 5. Okt. Vor dem Straf­senat des Hessischen Oberlandesgerichts hatten sich 14 Angeklagte aus Darmstadt, Griesheim bei Darmstadt und Seeheim a. d. B. wegen Vorberei­tung zum Hochverrat zu verantworten. Die Ange­klagten hatten geheime Treffen veranstaltet, ver­botene Flugblätter verteilt und Mitglieder für die KPD. geworben. Als Hauptangeklagter wurde der 25jährige Willi Löchel aus Darmstadt zu 6 Jah­ren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurteilt. Ferner erhielten Zuchthaus strafen: der 38- jährige Adam Hechler und der 37jährige Ph. Eisin­ger, beide aus Seeheim, je 4V2 Jahre, der 35 Jahre alte Heinrich Schaaf III. aus Seeheim 4 Jahre, der 34jährige Heinrich Mütz aus Darmstadt und der 32jährige Gg. Schwinn II. aus Seeheim je 3 Jahre, der 31 Jahre alte Jakob Hassenzahl I. aus Gries­heim 2V2 Jahre und der 31jährige Friedrich Schaaf aus Seeheim 2 Jahre. Ihnen wurden ferner die bürgerlichen Ehrenrechte auf je 5 Jahre aberkanitt und Stellung unter Polizeiaufsicht angeordnet. Die übrigen Angeklagten erhielten Gefängnisstrafen von 1 Jahr bis zu 3 Monaten. Die Ehefrauen von drei Angeklagten wurden freigesprochen.

Oer neue Direktor

der Hessischen Landesbibliothek

LPD. D a r m st a d t, 6. Okt. Wie amtlich be­kanntgegeben wurde, ist zum Direktor der Hessischen Landesbibliothek Professor Dr. jur. et phil. Karl Esselborn ernannt worden. Professor Essel­born, der im 56. Lebensjahre steht, ist seit 31 Jahren an der Landesbibtzothek tätig und nun durch Urkunde des Führers zum Leiter dieser be­deutenden Bücherei, der drittgrößten in Deutschland, ernannt worden. Im Hessenland ist Professor Essel* born kein Unbekannter, zahlreich sind seine wissen­schaftlichen und volkstümlichen Aufsätze zur hessischen Geschichte, Landes- und Volkskunde. Sein Vater, der Lehrer an der Technischen Hochschule in Darm­stadt war, stammte aus Alzey.

Gefährliche Einbrecher- und Diebes­bande festgenommen.

Frankfurt a. M., 4. Oft. (LPD.) Die Frank- furter Kriminalpolizei verhaftete zweijunge Burschen, die vor einigen Tagen einen Einbruch in eine Likörfabrik ausgeführt hatten. Als man sich die Burschen näher besah, stellte sich heraus, daß sie nicht nur diesen Einbruch, sondern noch weitere 24 teils leichtere, teils schwere Straf­taten begangen haben. Es handelt sich um Ein­brüche, Autoberaubungen, Fahrraddiebstähle usw. Strafrechtlich wird das Treiben der Diebe voraus­sichtlich als Bandendieb st ahl angesehen wer­den, denn bei der Mehrzahl der Straftaten nahmen sie ihre Bräute mit und ließen diese Aufpasser­dienste tun.

wissen Zeitabstänven folgen. So sind nach dem Gallusmarkt zunächst folgende Veranstaltungen vor­gesehen: Ein Gastspiel vom Gießener Stadttheater am 27. Oktober, ein von der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude" abzuhaltendes Winzerfest am Samstag, 2. November, und die Kreis-Geflüael- schau der Geflügelzuchtvereine des Kreises Gießen vom 16. bis 18 November. Ebenso wurden die späteren Veranstaltungen schon einstweilen fest­gelegt.

/ Lich, 5. Okt. Unter großer Beteiligung, besonders aus Kreisen der Lehrerschaft der Um- aebung, wurde gestern Lehrer in R. Heinrich Junker zu Grabe gebracht. Am Grab gab der Geistliche noch einmal ein anschauliches Lebensbild des gewissenhaften Lehrers und Erziehers, des treuen Mannes und Familienvaters und des hel­denhaften Dulders und christlichen Ueberwinders. Die Alterskameraden, der Lehrerbund des Bezirks Lich, die hier im Ruhestand lebenden Lehrer und der Gesangverein Eberstadt, dessen Dirigent und Ehrendirigent der Verstorbene gewesen war, ließen durch ihre Sprecher unter Worten ehrenden Ge­denkens prachtvolle Kränze am Grabe niederlegen.

Evangelisch-kirchliche Dienstnachrichten

(ELP.) Ernannt wurden:

Mit Wirkung vom 26. Juli 1935 ab: der Pfarr­verwalter Helmut Monnard zu Kirtorf, Dekanat Alsfeld, zum Pfarrverwalter der Pfarrei der Drei­faltigkeitsgemeinde zu Frankfurt a. M., Dekanat Frankfurt a. M.-West.

Mit Wirkung vom 1. August 1935 ab: der Pfar­rer Paul König zu Groß-Eicken, Dekanat Grün­berg, zum Pfarrer der Pfarrassistentenstelle Klein- Linden, Dekanat Gießen; der Missionar Albert Helmsen aus Annweiler (Pfalz) zum Pfarrver­walter der Pfarrei Geiß-Nidda, Dekanat Büdingen; der Pfarrer Walter Bremmer zu Klein-Linden, Dekanat Gießen, zum Pfarrer der Pfarrei Wehen im Taunus, Dekanat Bad Schmalbach; der Pfarr­verwalter Hans Bartholmä zu Wehen im Tau­nus, Dekanat Bad Schmalbach, zum Pfarrverwalter der Pfarrei Groß-Eichen, Dekanat Grünberg; der Pfarroerwalter Kurt Kirmes an der Bergkirche zu Wiesbaden, Dekanat Wiesbaden-Stadt, zum Pfarrverwalter der Pfarrassistentenstelle zu Heppen­heim a. d. B., Dekanat Zwingenberg; der Missionar Heinrich T s ch ä s ch k e aus Wanne-Eickel (Wests.) zum Verwalter der Hilfspredigerstelle der Kirchen- aemeinde Sonnenberg mit dem Sitz in Rambach, Dekanat Wiesbaden-Wallau.

Mit Wirkung vom 8. August 1935 ab: der Pfar­rer Wilhelm Wolff zu Kalserslautern zum Pfarr­verwalter der Pfarrei Beienheim, Dekanat Fried­berg.

Mit Wirkung vom 15. August 1935 ab: der Pfarr­verwalter Karl Konrad zu Michelstadt-Steinbach, Dekanat Erbach i. Odw., zum Pfarrverwalter der Pfarrei Güttersbach, Dekanat Erbach.

Mit Wirkung vom 15. September 1935 ab: der Pfarrer und Professor Fritz-K e i n tz e l - S ch ö n aus Siebenbürgen zum Verwalter der Pfarrei Armsheim, Dekanat Alzey.

Mit Wirkung vom 1. Oktober 1935 ab: der Pfarr­verwalter Wilhelm D e b u s zu Breungeshain, De­kanat Schotten, zum Pfarroerwalter der Pfarrei Gonterskirchen, Dekanat Schotten; der Pfarrer Wil­helm Weimar zu Gonterskirchen, Dekanat Schot­ten, zum Pfarrer der Pfarrei Schierstein a. Rh., Dekanat Wiesbaden-Stadt; der Pfarrer Gustav Schmidt zu Beuern zum Dekanstellvertreter des Dekanats Gießen mit Wirkung vom 15. August 1935 ab; der Pfarrer Georg Schneider zu Un­denheim zum Dekanstellvertreter des Dekanats Op­penheim mit Wirkung vom 1. August 1935 ab; der Pfarrer und Dekanstelloertreter Heinrich W i ck zu Wiesbaden-Igstadt zum Dekan des Dekanats Wies­baden-Wallau mit Wirkung vom 1. Oktober 1935 ab; der mit der Verwaltung der selbständigen Pfarrassistentenstelle Bodenheim-Laubenheim-Nacken­heim, Dekanat Oppenheim, beauftragte Missionar Johannes Jürgens zu Bodenheim zum defini­tiven Pfarrer der nassau-hessischen Landeskirche mit Wirkung vom 1. Juni 1935 ab. Die Wahl des Pfar­rers Lic. Wilhelm Schümer aus Magdeburg zum Pfarrer des Pfarrbezirks Nord-Ost der deutsch­reformierten Gemeinde zu Frankfurt a. M., Deka­nat Fankfurt-Ost, wurde mit Wirkung vom 1. Mai 1935 ab bestätigt. Der mit der Verwaltung der Pfarrei Ober-Roßbach, Dekanat Herborn, beauf­tragte Missionar Joh. Noll ist auf seinen Antrag mit Wirkung vom 16. September 1935 ab von die­sem Auftrag entbunden worden. Er tritt in den Dienst der Rheinischen Missionsgesellschaft zurück.

In den Ruhestand versetzt wurden auf An­trag: der Pfarrer Hermann Beringer zu Darm­stadt, Martinsgemeinde-Ost, Dekanat Darmstadt, mit Wirkung vom 15. November 1935 ab, der Pfar­rer Philipp M ö b u s zu Ostheim, Dekanat Fried­berg, mit Wirkung vom 1. November 1935 ab, der Pfarrer Albert Waldeck am Diakonissenhaus Elisabethenstift zu Darmstadt mit Wirkung vom 1 Oktober 1935 ab, der Pfarrer Rudolf Müller zu Michelbach, Dekanat Bad Schmalbach, mit Wir­kung vom 16. Oktober 1935 ab.

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