heiten.
§ 5.
zuständig.
§ 2.
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Schlage der Regen auf. Im gleichen Augenblick dow nerlen von den Höhen um Goslar die Raketen, be
Karte zur Kriegslage in Nordabessinien. (Scherl-M.)
Der Angriff aus Adua
Trachtengruppen aus allen deutschen Gauen. —
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Des Führers Triumphsahrt zm Reichsbauemstadl Goslar
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den erfüllt von Musik, Liedern und Menschen und das Hotel Achtermann, wo Reichsminister Dr. Goebbels, Reichsbauernführer D a r r 6 und der Reichsführer der SS. Himmler wohnten, war noch stundenlang von Menschen dicht umlagert, die immer wieder nach den Ministern verlangten und in Sprechchören Reichsminister Dr. Goebbels zur Geburt seines Sohnes gratulierten.
A te m s ch ö p f en lassen wollen, und vor allem sollte die Zufuhr von Munition und Wasser und die gesamte Verpflegung für die nächste Etappe sichergestellt sein.
Jeder Soldat bekommt jeden Morgen zwei Liter Trinkwasser mit. Außerdem führen die einzelnen Regimenter starke Mauleselkolonnen mit sich, die nur Wasser und Lebensmittel schleppen. Die vorhandenen Saumwege und Pfade werden mit größter Eile so verbreitert, daß auch kleine L a st - kraftwagen sofort für den Zubringerdienst eingesetzt werden können und die Mauleselkolonnen jeweils nur unmittelbar hinter der Front eingesetzt zu werden brauchen. Stark beachtet wird auch die Gleichzeitigkeit, mit der in den Provinzen Aussa und Ogaden die Erkundungs- und Angriffsaktion der Luftwaffe aufgenom- men worden ist. Nach den Zeitungen liegt e i n großer einheitlicher Aktionsplan für die gesamte abessinische Front von der Eritrea- Grenze bis hinunter zur Somaliland-Grenze vor.
Rom, 6. Off. (DRB.) Adua ist Sonntag um 10.30 Uhr von den italienischen Truppen beseht worden. Mussolini hat die Nachricht sofort telephonisch dem König von Italien auf seinem Landsitz San Rossore mitgeteilt und an den Oberbefehlshaber der italienischen Truppen in Ostafrika General deBouoein Telegramm gerichtet, in dem er erklärt, die Einnahme von Adua erfülle die italienische Volksseele mit Stolz. Ueber die Einnahme von Adua ist Sonntag abend vom Ministerium für presse und Propaganda folgendes Lommuni- quL Rr. 14 ausgegeben worden:
„In der Morgenfrühe des 6. Oktober haben die Truppen des 2. Armeekorps den Vormarsch wieder ausgenommen und sind um 10.30 Uhr in Adua eingezogen. Die hohe Geistlichkeit und ein Teil der Bevölkerung haben sich zum italienischen Kom-
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Die Einsetzung eines Reichskirchenausschusses.
Erste Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Sicherung der deutschen evangelischen Kirche.
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Und wenn tanfr. uigen 'men, ' die noch
Dank den deutschen Müttern!
In unserer Jugend lebt unser Volk fort.
Weit darüber hinaus wollen wir aber noch für eine besondere Ernte danken: wir wollen in dieser Stunde danken den Hunderttausenden und Hunderitausenden deutscher Frauen, die uns wieder das Schönste gegeben haben, was sie uns schenken konnten: viel hunderttausende kleine Kinder. Sie sind die schönste und reichste Ernte, die ein Volk sein eigen nennen darf. Deutschland wird wieder erstarken. Unser Volk wird nicht vergehen. Die Arbeit, die wir hier leisten, sie ist nicht umsonst. Deutschland wird weiterleben, eine Iugend wird nachwachsen. Sie wird ein besseres Reich übernehmen und selbst geläutert, besser und stärker noch als wir dieses Reich weiterführen. (Begeisterte Kundgebungen!) In ihr, in dieser Jugend, die der allmächtige Gott uns in diesem Jahr gegeben hat, lebt unser Volk fotl Unser braves und sleißiges, unser friedliches und doch
so tapferes Volk.
Und unser Dank für all das, er kann nur mit einem Gelöbnis und mit einer Bitte enden: U n - |ere Pflicht wollen wir weiter erfüllen, geraden Weges gehen, ohne umzusehen, so wie bisher. Wir
Man sieht darunter 5 bis 7000 Jahre alte Beile, mando begeben und ihre Unterwerfung an- Knüpfarbeiten, ein Gefäß mit Goslarer Gold- unb gezeigt. Lin von Debra-Sinna ausgehender felnb- Silbererz, die Nachbildung eines alten Pfluges in versuch ist abgeschlagen worden. Auf der Silber, ein mehr als 200 Jahre alter Fayence- Linie ist die Verbindung zwischen
Teller unb zahlreiche anbere Gaben mehr. Außer- rume qi oie vcrcu “ H 3
ordentlich herzlich ist ber Dank des Führers an die den drei Armeekorps bereits herg niedersächsischen Frauen. stellt. *
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Provinzialkirchenrates bei der Verwaltung der Kirchenprovinz mit.
(4) Die Befugnisse der Finanzabteilun» a e n beim evangelischen Oberkirchenrat und den Konsistorien bleiben unberührt.
§ 3.
Die Mitglieder der gemäß Paragraphen 1 und 2 gebildeten Ausschüsse sind ehrenamtlich tätig.
§ 4.
(1) Bei der deutschen evangelischen Kirchenkanzlei wird eine Finanzabteilung gebildet. Die Bestimmungen des preußischen Gesetzes über die Vermögensverwaltung in den evangelischen Landeskirchen vom 11. März 1935 (Preußische Gesetzsamm- lung S. 39) unb bie Durchführungsverordnung vom 11. April 1935 (Preußische Gesetzsammlung S. 57) finben entsprechende Anwendung.
(2) Die Finanzabteilung bei ber deutschen evangelischen Kirchenkanzlei vertritt die deutsche evangelische Kirche unbeschadet der Rechte des Reichskirchenausschusses in vermögensrechtlichen Angelegen-
stunden des Samstags von den italienischen Truppen eingekreist. Seit Samstag früh stand es u n t e r schwerem Artilleriefeuer. Die Besatzung von Adua hatte die italienischen Bombenflugzeuge unter schweres Abwehrfeuer genommen, doch gelang es diesen, durch Bombenabwürfe den Der- teidlgern schwere Verluste zuzufügen. Der Palast des Verteidigers von Adua Ras Sey o u m soll schweren Schaden erlitten haben. Jtalienischerseits wird betont, daß die eigenen Verluste unbedeutend seien. Ueber ihre Höhe sind keine sicheren Angaben zu erhalten. Das erste Todesopfer ber italienischen Truppen am Freitag bei dem Kampf um Adigrat war Leutnant Morgantini.
Vormarsch aus den Tana-See?j
Nachrichten über Aufmarschbewegungen der italienischen Truppen im Wolkait-Gebiet werben bestätigt. Man erwartet auch hier starke Angriffe zur Unterstützung ber Angriffslinie Adua-Aksum. Dieser Vormarsch richtet sich gegen englisches Interessengebiet, da Anzeichen vorhanden sind, daß der Vorstoß d e m Tana-See gilt. Im
Aus aller Welt.
Jahresfchau der Gastwirte und Bäcker in Berlin.
In Berlin wurde die Jahresschau des Ga st wirts-, Hotelier-, Bäcker- unb Äonbitorengewerbes eröffnet. Bürgermeister Dr. Ma r e tz k'y hob hervor, baß es in ber Reichs- hauptstabt über 5200 Bäckereien unb Äonbitoreien mit zusammen nahezu 30 000 Beschäftigten gebe, dazu 527 Hotels unb über 2600 Pensionen unb Heime. An Gaststätten in weiterem Sinne habe man 12 338 Niederlassungen ermittelt. Insgesamt rechne bie Statistik mit runb 100 000 Beschäftigten in biefen vier Gewerben in Berlin. Nachbem ber Reichswalter ber Wirtschaftsgruvpe Gaststätten- unb Beherbergungsgewerbe, Dreesen, über den her- vorragenben Anteil ber Wirtschaftsgruppe Gaststätten- unb Beherbergunasgewerbe an ber Jahres- (hau gesprochen hatte, hielt ber Reichshandwerks- meister Schmidt die Eröffnungsansprache. Die Jahresschau habe ihre Bedeutung als Leistungsschau für einen großen Teil der Wirtschaft. Eine der nächsten Aufgaben sei es, ausländische Besucher für Deutschland zu werben. Wir wollen dem Aufbau- werk des Führers dadurch dienen, so schloß der Redner, daß wir das große Stelldichein der Völker in Deutschland durch Leistungen und Opfer würdig gestalten. Nach dem „Sieg-Heil!" auf den Führer wurde das Deutschland- und das Horst- Wessel-Lied gesungen.
Feierlicher Ausklana Die Nachricht von der Besetzung Aduas ist in Um 21 Uhr begann vor der Kaiserpfalz b e r ™bVn. flgn oerldlkbencn^ei^en * ber "siabt Große Zapfenstreich burd) bas Sagerbatail- gt.uppierten sich Fack -1zlige, bie zum Na. lon Goslar bes Infanterieregiments Sotiingem Hi on a I b e n t m a I zogen. Anbere begaben sich Als ber Führer heraustrat, ging ein Regenschauer Denkmal ber (Befallenen von nieder. Als aber das Deutschlandlied erklang und A h 1896. Ganz Rom hatte am Samstagabend Horst-Wessel-Lied, da horte wie Piit einem fieberhafter Spannung bie amtliche Nachricht
Schlage ber Regen auf. Im gleichen Augenblick don- der Einnahme Abuas erwartet, bie in ganz
nerlen von den Hohen um Goslar bie Raketen, be- ^lien alsbieErfüllungeinerlangeer- gann ein grandioses F e u e r w e r k hoch oben auf r , militärischen unb moralischen den Bergen bes Harzes Der Führer fuhr bann hin- Genugtuung empfunben wirb. Nach ben ersten Bahnhof. Rings um Goslar flammten Berichten ber italienischen Presse von ber abessini- auf ben Bergen Rotfeuer, ein^malerisches Dlw im ^nt war ber eigentliche Angriff auf dunklen Grün ber Tannern Wieder sammelte sich , an bem drei Armeekorps beteiligt sind, die ganze Begeisterung der Massen Zu dem Führer, uQm italienischen Oberkommando um einige ein ausländischer Journalist faßte in diesem Augen- stunben h i n a u s g e f d) ob en worben, obwohl blick ben Eindruck dieses Tages, den er vom frühen L.g am Samstag erreichten Stellungen eine längere Morgen an miterlebt hatte, in die Worte_äusam°l ^fte Verteidigung Aduas bereits als fast un- men: „Das ist b a 5 e i n ör u d s n o l l f tei« Jmöglid) hatten erscheinen lassen. Man hatte aber
n SpM o i n e s Lebens! Gegen 23 Uhr verließ italienischen Truppen vor bem Hauptangriff auf der Führer Goslar. Die Stabt war noch viele Stun- bie § tstabt der Grenzprovinz Tigre etwas Sam .irfiild nnn Qiohorn iinh p n f ch P n linh . r U << .. v .. ... _r<
Wolkait-Bezirk bombardierten 16 italienische Flieger die Orte Asba Serkouta und Tabetscha. Die Italiener bilden an verschiedenen Frontpunkten Truppenansammlungen. Es macht den Eindruck, als wenn sie vorrücken wollten, nachdem schweres Artilleriebombardement vorangegangen ist. Englische Journalisten erhielten von ihren Zeitungen die Anweisung, sich für die Abreise nach Aegypten bereitzuhalten.
Die Abessinier konnten in der letzten Nacht wieder einige Gebietsverluste des gestrigen Tages ausgleichen. Es zeigt sich, daß die abessinischen Truppen Spezialisten im Kleinkrieg und Nachtkrieg sind. Die italienischen Flieger- angriffe an der Dflabenfront wurden in frühesten Morgenstunden erneuert. Ueber ihre Erfolge ist hier nichts bekannt geworden.
Oer italienische Vormarsch an der Südsront.
Addis Abeba, 7. Okt. (DNB. Funkfpruch.) An der Südfront entwickeln die italienischen Truppen eine lebhafte Tätigkeit. An der Linie Dolo-Jet sind italienische Einheiten mit Fliegerun- terstützung eingesetzt worden. Die abessinischen Streitkräfte stehen mit ihrem rechten Flügel am Ganale-Fluß und mit bem linken auf ben sich östlich anschließenden Höhenzügen.
Am Samstag würbe an ber Somalifront der Ort Gorahai bombardiert. Wie von abessinischer Seite hierzu gemeldet wird, sind über diesem Ort dreihundert Bomben abgeworfen. Ein Drittel der Bomben soll nicht explodiert sein.
Das erste Todesopfer unter den Kriegsberichterstattern.
AddlsAbeba,«. Okt. (DNB.) Wllfrld Bar-
- Rom feiert die Einnahme Aduas.
Nach schweren Kämpfen am Gonntagfrüh in die Hände der Italiener gefallen. Vorsorge für den Nachschub bei dem weiteren Vormarsch.
B e r I i n , 5. Okt. (DNB.) Der Reichsrnninster für die kirchlichen Angelegenheiten K e r r l hat folgende Verordnung erlassen:
Auf Grund des Gesetzes zur Sicherung der deutschen evangelischen Kirche vorn 24. September 1935 (Reichsgesetzblatt I S. 1178) wird hiermit verordnet:
§ 1.
(1) Der Reichsminister für die kirchlichen Angelegenheiten bildet aus Männern ber Kirche einen Reichskirchenausschuß.
(2) Der Reichskirchenausschuß leitet und vertritt die deutsche evangelische Kirche und erläßt Verordnungen in den innerkircklichen Angelegenheiten. Er bestimmt insbesondere die Grundsätze für die Arbeit der D i e n ft ft e l l e n der deutschen evangelischen Kirche und gibt sich eine Geschäftsordnung.
(3) Die Ernennung und Entlassung der Beamten der deutschen evangelischen Kirche erfolgt durch den Reichskirchenausschuß im Einvernehmen mit bem Reichsminister für bie kirchlichen Angelegenheiten.
(4) Für bie Beziehungen ber beutschen evangelischen Kirche zu ihren außer-deutschen Teilen unb zu ben Kirchen bes Auslandes bleibt das kirchliche A u ß e n a m t der deutschen evangelischen Kirche
ber, der Vertreter der „Chicago Tribüne", starb als erstes Opfer der Journalisten in Addis ' Schwarzwasserfieber und
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(1) Der Relchsminister für die kirchlichen Angelegenheiten bildet für die evangelische Kirche ber Altpreußischen Union aus Männern ber Kirche einen Landeskirchenausschuß und Provinzialkirchenausschüsse.
(2) Auf den Landeskirchenausschuß finden § 1 Absatz 2 und 3 entsprechende Anwendung.
(3) Der Provinzialkirchenausschuß verwaltet den Provinzialsynodenverband unb wirkt an Stelle des
Als nun nach der großen Kundgebung vom Bückeberg aus die Fahrt des Führers nach Goslar begann, waren es Hunderttausende, die □uf ber ganzen über 100 Kilometer langen Strecke sin ununterbrochenes bichtes Spalier bilbeten. Die Orte prangten in einem Festschmuck, wie er nicht mehr zu überbieten ist. Ueber bie Straßen spann- tten sich überall Tore in ber Form ber niedersachsi- sichen Bauernhäuser, überall waren bie Früchte bes gelbes an ben Straßen in kunstvoller Weise zu Pyramiden geschichtet, um zu zeigen, welch reiche Ernte dieses Jahr bem beutschen Bauern schenkte. 3eber Ort ist seinem Charakter entsprechenb geschmückt. Höhepunkte wgren ganz zweifellos die □Ite Rattenfängerstadt Hameln und die Domstadt Hildesheim, beides Zeugen einer deutschen Geschichte, die weit mehr als ein Jahrtausend um- ^Der Führer legte den größten Teil des Weges cm Wagen stehend zurück, immer wieder grüßend f und dankend. Wagen um Wagen füllte sich mit Blumen und Früchten, die dem Führer zum Geschenk \ gebracht wurden. Die Blumen und die Gaben sind I dann Krankenhäusern überwiesen worben.
Nun nähern wir uns Goslar. Rings um Goslar herum auf ben Höhen unb weit im ßanbe finb Scheinwerfer ausgestellt, beren Bünbel sich über Goslar wie zu einer Krone vereinigen. Unb unter ; diesem Strahlenbom fährt nun ber Führer tn bie Reichsbauernstabt Goslar ein. Die engen Straßen, deren Fachwerkgiebelhäuser jebes seine eigene Geschichte hat, sind mit Hakenkreuzfahnen unb gol- denen Bänbern bicht verhängt. Die Straßen unb Häuser finb burd) Scheinwerfer angestrahlt, und so | fahren wir unter einem Rausch von Gold und Rot I dahin. Wundervoll das tausendjährige Rathaus, s Hinter den Bogen ist rotes bengalisches Feuer entzündet. Den Marktplatz säumen Goslarer Bergleute mit ihren brennenden Grubenlampen.
Empfang in der Kaiserpfalz.
Kurz nach 20 Uhr find wir vor der Goslarer Kaiserpfalz angelanat, die im Schmucke von häufenb Lichtem prangt. Aus den Fensterbogen ber Kaiserpfalz, bie von Lichterketten umrahmt ist, buchten in mattem Rot bie Wandteppiche der großen Halle, die Wappenteppiche des Reichsnähr- tandes. Der Kommandeur ber Goslarer Jäger meldet dem Führer die Ehrenkompanie. Unter den Klängen des Deutschlandliedes schreitet der Führer der Front der Ehrenkompanie ab. Dann begibt er i ich hinauf in den großen Saal der Kaiserpfalz.
Der Oberbürgermeister von Goslar überreichte mit einer kurzen Ansprache dem Führer die künstle- rifch gefertigte Ehrenurkunde der Stadt. Dann begrüßt Reichsbauernführer Darr 6 den Führer in der Reichsbauernstadt. Der Führer laßt sich die Angehörigen des Stabes des Reichsbauern- 'übrers und die Bauernabordnungen aus allen teilen des Reiches vorstellen. Es sind Bauern darunter, deren Geschlechter seit tausend Jahren auf hrem Hofe sitzen. Und es sind Landarbeiter und Bauern dabei, die mehr als 30 Kinder ihrem Volke geschenkt haben. Lange verweilt der Führer tm kreise der Bauernabordnungen und spricht mit hnen über ihre Sorgen und Nöte. Die ßeitenn Der Frauenschaft des Gaues Südhannover^Braunschweig überreicht bem Führer -ine große künftl-. rif chs Truhe mit je einer Gabe der 32 Gaue.
wollen durchschreiten durch die Nöte dieser Zeit stark und gewappnet und nie schwach werden. Wir wollen das Rechte tun und niemanden scheuen unb wollen bann zum Allmächtigen die Bitte erheben, er möge uns auch im kommenden Jahre wieder die Arbeit segnen, er möge unseren Feiern wieder reiche Frucht geben und uns allen große Erfolge. Er möge aber unserem Volke be- sonders die richtige Einsicht bewahren, möge ihm den inneren F r i eden sichern und I möge uns alle gemeinsam erfüllen mit der Weis-1 heit und der Klugheit, dasRechtezutun, auf daß unser Volk lebe unb Deutschlanb nie vergeht. Deutschlanb Sieg-Heil, Sieg-Heil, Sieg-Heil!"
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Millionen Arme recken sich zum Himmel und minutenlang ist der Führer von dem Jubel ber Massen umtost. Horst-Wessel-Lied unb Deutschland- lieb ertönen, von einer Million Menschen mitge- sungen. Der Staatsakt auf dem Budeberg hat da- mit sein Ende erreicht. Der Führer verabschiedet ich und tritt die Weiterfahrt nach Goslar an. Der Abmarsch und Abtransport der gewaltigen Men- schenmenge vollzog sich in der gewohnten Ruhe und Ordnung. Vielfad) finden in Den einzelnen Orten am Abend noch Volksfeste und Belustigungen aller Art statt.
Die Verordnungen des Reichskirchenausschusses unb bes Landeskirchenausschusses werben im Gesetzblatt ber deutschen Evangelischen Kirche verkündet.
§ 6.
Die Verordnung tritt mit dem auf die Verkündung folgenden Tage in Kraft. Sie gilt l ä n g - stens bis 3 0. September 1 9 3 7. Entgegenstehende Bestimmungen treten für die Dauer der Geltung dieser Verordnung außer Kraft.
Berlin, den 3. Oktober 1935.
Der Reichsminister für die kirchlichen Angelegenheiten (gez.) Kerrl.
Asmara, 6. Okt. (Funkspruch des Kriegsberichterstatters des DNB.) Die drei Armeekorps haben ihren Vormarsch an der Nordfront fortgesetzt. Die Gruppe Santini bewegte sich auf Aksum zu, während die Heeresgruppe M a r a v i g n a Adua zum Ziel hatte. Die Eingeborenentruppen des Generals Pirzio Biroli drangen über Adigrat auf Adua vor. Die drei Gruppen operierten einheitlich und standen in Funkverbindung. Auf- klärungsflüge und eingeborene Kundschafter bereiteten das Vordringen vor. Panzerwagen ebneten bann ben Fußtruvpen den Weg. Pionierabteilungen folgten, bauten sofort Straßen und legten leie- ~ - phone bis auf Die 2000 bis 3000 Meter hohen sic .
Berge vor Adua. Mua wurde von etwa 7000 | Abeba an Schwarzv Abessiniern verteidigt und war in ben Abend- tzungenentzündung.
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