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An alle Ellern und Volksgenoffen in Gießen!

Lungmädel singen,

am nächsten Sonntag bei den Elternnachrnit- tagen der Gießener Jungmädelgrup­pen. Der Zweck dieser Elternnachmittage ist, daß sich Eltern, Führerinnen und Jungmädel einmal richtig kennenlernen. Ihr sollt den Jungmädeldienst und unsere Jungmädelarbeit nicht immer nur von außen ansehen. Kommt und singt und spielt mit uns! Wir laden ganz besonders die Eltern un­serer neugeworbenen Jungmädel ein. Unsere Eltern­nachmittage beginnen überall um 15.30 Uhr. Die Jungmädel sagen euch, wo die Elternnachmittage steigen. Der Elternnachmittag der Jungmädel­gruppe 2/116 Nord wird auf den nächsten Sonntag verschoben

Heil Hiller!

Die Jungmädeluntergauführerin.

spielen und tanzen

Gießener Zungmädel werben.

Um auf ihre Elternnachmittage aufmerksam zu machen, die am morgigen Sonntag abgehalten wer­den, zogen gestern die Jungmädelgruppen des BDM. durch die Straßen der Stadt. Vorweg die Wimpel­gruppe und mit einem frischen Lied führte ihr Weg vom Brandplatz über den Seltersweg durch den dichtesten Verkehr hindurch. Das war gewiß der beste Erfolg; denn freudig winkend blieben die Volks­genossen stehen und sahen den eifrigen Kämpfe­rinnen für eine gute Sacke nach, wie sie bis zum kleinsten Mädel unverdrossen Gleichschritt zu halten suchten beim Marsch um die Gestaltung der Zukunst. An den Brennpunkten des Verkehrs, in der Plvck- straße, am Selterstor, am Horst-Wessel-Wall und auf dem Bahnhofsvorplatz ließen die Mädel ihre Volks- und Kampflieder erschallen, unbekümmert und heiter, wie es der Jugend liegt. Das war ein schöner Auftakt für die morgigen Elternnachmittage.

Reichsbund fürLeibesübungen Gießen.

Velr.: Olympiawerbung am Sonntag, 8. September.

Ich erwarte, daß die Vereine des RfL. der Stadt Gießen die Olympiawerbeveranstaltung am kom­menden Sonntag auf das tatkräftigste unterstützen und insbesondere bei dem Werbeeumzug (13.30 Uhr Aufstellung auf Oswaldsgarten) vollzählig ver­treten find. Nichtteilnahme zeugt von Interesse- wsigkeit für die allgemeine Sache.

Gez.: W. Mohr, Kreisvertrauensmann des Reichssportführers. Leichtathletik-Zugendmeisterschasten des Kreises Gießen.

Die Jugendmeisterschaften des Kreises Gießen, die morgen vormittag auf dem Waldsportplatz des DfB.-Reichsbahn zur Durchführung kommen, haben mit rund 150 Teilnehmern ein gutes Meldeergeb­nis zu verzeichnen. Am stärksten vertreten sind die Spieloereinigung 1900 und der VfB.-Reichsbahn. Auch der MTV. Gießen hat ein gutes Aufgebot. Der TD. 1846 sowie der Postsportoerein haben auch noch Meldungen abgegeben. Die auswärti­gen Teilnehmer rekrutieren sich in der Hauptsache aus Mitgliedern der ländlichen Turnvereine (Lollar, Heuchelheim, Ruttershausen, Krofdorf, Reiskirchen, Alten-Buseck, Leihgestern). Die morgigen Wett­kämpfe dürften ein Bild über die geleistete Breiten­arbeit und den Leistungsstand ergeben.

Es ist sehr schwierig, irgendwelche Voraussagen zu treffen. In der A-Klasse (Jahrgänge 1917/18) sollten in den Sprinterstrecken die Gießener Ver­treter dominieren. In der Mittelstrecke (1500 Me­ter) dürfte wohl Heuchelheim am besten gerüstet sein. In den Sprüngen und Würfen wird um je­den Zentimeter gekämpft werden müssen.

In der B-Jugend (Jahrg. 1919/20) ist das Bild insofern etwas klarer, als man zwei Jugendliche mit Abstand vor den übrigen erwarten darf, näm­lich Kley (DfB.-Reichsbahn) und Goß (1900). Damit soll jedoch nicht gesagt sein, daß man vor Ueberraschungen sicher wäre.

In der C - K l a s s e (1921/22) dürften die Kräfte wieder recht ausgeglichen sein. Es ist nicht ausge­schlossen, daß sich einige auswärtige Turner-Jugend- liche durchsetzen.

Massenfelder gibt es bei den Kleinsten, der Klasse D (Jahrg. 1923 und jünger). Voraus­sagen wären hier gewagt.

Leichtathletik im Männer-Turnverein.

Zu den am Sonntagvormittag auf dem Wald­sportplatz stattfindenden Jugendmeisterschaften ent­sendet der Mto. 20 Jugendliche. In der Jugend­klasse A sollten B. Walter über 1500 Meter und W. H u ß k e im Hoch- und Weitsprung ein ernstes Wort um die Entscheidung mitreden können. Im Diskuswerfen, Kugelstoßen, 400-Meter-Lauf und in der Schwedenstaffel wird der Mto. auch gut ver­treten sein. In der Jugendklasse B schickt der Mtv. fünf Läufer über 1000 Meter ins Rennen; hier dürften Ommert oder Pietsch unter die ersten drei kommen. Auch die (^-Jugendlichen sollten in der 4X100-Meter-Staffel, über 100 Meter und 800 Me­ter ihren Mann stellen können, lieber 800 Meter wird man K. G e m m e r einige Aussichten einräu­men können. Die Jüngsten (Jugend D) bestreiten die 4X50-Meter-Staffel, die 50 Meter, Weitsprung und Ballweitwurf. Man darf gespannt sein, wie sich die Jugendlichen des Mtv., die noch wenig Wett­kampferfahrung besitzen, bei der starken Konkurrenz behaupten.

Fußball der heimischen Mannschasten.

Vokalturnier der Spielvereinigung 1900.Grfte Verbandsspiele.

dürste gegen Londorf um eine Niederlage kaum herumkommen. Ungewiß ist der Ausgang des Spieles Lollar III Großen-Buseck II.

Die ersten Lugend-pflichtspiele.

Am 8. September 1935.

Lechgestern VfB.-R. I (Lich, Allendorf); Lol- lar Heuchelheim (Lotz, Launsbach); Großen-Bu­seck Daubringen (Röhm, Grünberg); Garben­teich Alten-Buseck (Bernhardt, Wieseck); Wieseck gegen 1900 II (Rohrbach, Gießen); Wißmar gegen xinzenbach (Wissemann, Lollar); Rodheim Launs­bach (Well, Vetzberg); DfB.-R. II Klein-Linden (Körber, Alten-Buseck); Lich Steinbach (Decker, Garbenteich); Rüddingshausen Londorf (Bender, Treis); Flensungen Nieder-Ohmen (Baldauf, Nieder-Ohmen); Heuchelheim II Fellingshausen (Rinn, Heuchelheim).

Am kommenden Sonntag beginnen bte Pflicht- spiele der Jugendmannschaften des Spieljahres 1935/36. In der Gruppe A und B mußte noch eine Aenderung vorgenommen werden. Lollar war in der Gruppe B zugeteilt und nimmt nun die Termine von Garbentelch wahr. Garbenteich spielt nun in der Gruppe B und erhält die Termine von Lollar. Heuchelheim hat noch eine zweite Jugendmannschaft nachgemeldet, die in der Gruppe C spielt.

D. f. rr. Lich.

Am Sonntag tritt der DfR. mit drei Mannschaf­ten zu Derbandsspielen an. Die erste Elf spielt auf eigenem Platz gegen 1900 Gießen III. Lich hat seine Mannschaft umstellen müssen. Man ist gespannt, wie sie gegen die dritte Mannschaft von 1900 be­stehen wird.

Die neu aufgestellte zweite Mannschaft (früher

Jugend) hat In Garbenteich gegen die dortige erste Mannschaft anzutreten. Die Licher müssen sehr auf der Hut sein, wenn sie ehrenvoll bestehen wollen.

Die Jugend spielt auf eigenem Platz gegen Stein­bach. Die Jugend von Lich ist neu aufaestcllt und wird gegen die körperlich stärkere Jugend von Steinbach wohl das kürzere Ende ziehen.

Turn- und Sportgemeinde Rodheim a. d. Bieber.

Rodheim I Mieseck I.

Rodheim als Neuling der ersten Kreisklasse emp­fängt am kommenden Sonntag die Mannschaft von Wieseck zum ersten Derbandsspiel. Die Gäste, die bisher schon der ersten Kreisklasse angehörten, gel­ten als spielstarke Gegner. Es muß daher von den Einheimischen erwartet werden, daß sie in stärkster Aufstellung antreten, um ein einigermaßen ehren­volles Ergebnis herauszuholen. Falls die Mann­schaft den nötigen Siegeswillen aufbringt, könnte dies im Bereich des Möglichen liegen.

Vorher spielen die Jugendmannschaften von Rod­heim und Launsbach. Man erwartet hier einen Ka­ren Sieg der Platzelf.

Zußballabteilung des Tv. Kinzenbach.

Mit dem kommenden Sonntag beginnen bereits die Verbandsspiele in der Jugendklasse. Die Ein­heimischen müssen zum ersten Spiel schon nach aus­wärts fahren und treten gegen die Jugendmann­schaft des Tv. Wißmar an. An den bisherigen Be­gegnungen waren die Wißmarer stets im Vorteil und werden auch diesmal sicher den Gästen einen Sieg vorenthalten. Die einheimische Mannschaft muß daher darauf bedacht sein, ein einigermaßen ehren­volles Ergebnis herauszuholen.

Die Mannschaft der Dentschlandriege beim Olympia-Turnen in Vad-Aauheim.

Etwa 100 Olympia-Anwärter im deutschen Kunst­turnen wurden im letzten Jahre aus Deutschlands besten Geräteturnern aller Gaue ermittelt, alles Spitzenkönner, die auf hoher Stufe der Leistungs- fähigkeit stehen. Die Olympia^lusscheidunyskämpfe, die an den letzten Sonntagen in den vier (Bau­gruppen zur Durchführung gekommen sind, haben zu einer weiteren Auslese geführt. Diese dient als Grundlage zur Bildung der Olympia-Kernmann- schast, der die 30 besten deutschen Kunstturner an- gehören werden, für die nun eine aründliche olym­pische Schulung einsetzen wird. Aus der Kern­mannschaft wachst dann die eigentliche deutsche Olympia-Mannschaft heraus. Sie wird aus acht Turnern bestehen, die die Farben Deutschlands beim Olympia 1936 zu vertreten haben.

Man darf das Gastturnen der Deutschlandriege, das heute, Samstag abend, im Rahmen der Jahr- Hundertfeierlichkeiten des hessischen Staatsbades im großen Bühnensaal des Kurhauses stattfindet, em Olympiaturnen nennen, denn in der Mannschaft stehen mit wenigen Ausnahmen fast nur Turner, die der Olympia-Kernmannschaft angehören wer­ben. Das gibt dem Bad-Nauheimer Kurhausturnen eine ganz besondere Bedeutung, die auch darin liegt, daß Deutschlands beste Kunstturner vor ausländi­schen Kurgästen, die unter den Besuchern sein wer- den, für Deutschland kämpfen und werben werden.

Nachdem noch in letzter Stunde Aenderungen in der Aufstellung der Bad-Nauheimer Mannschaft ein­getreten sind, seien heute nochmals die Vertreter der

Deutschlandriege genannt. Obenan stehen die bekann­ten deutschen Turner, die auch schon internationalen Ruf haben: Ernst Winter (Frankfurt a. M.), der Weltmeister am Reck; Alfred Schwarzmann, der talentierte Fürther Turner, der 1934 Kampfspiel­sieger in Nürnberg und dann auch deutscher Geräte­meister wurde; Heinz S a n d r o ck (Immigrath-Lan­genfeld), der erst vor wenigen Wochen die Studenten- Weltmeisterschaft errang. Hinter diesen Meistern stehen kaum zurück: Franz B eck ert (Neustadt, Baden), Konrad Frey (Bad Kreuznach), früher deutscher Gerätemeister, ein feiner Könner; Stangl (München), einkommender Mann". Dazu kommen noch Gustav Schmelcher (München), ein sehr ele­ganter Turner; Adolf Fink (Marburg), zur Zeit wohl der beste Hessenturner; Ludwig Herrmann (Frankfurt a. M.), ein sehr talentierter Turner. Sei­ber mußten Mathias Volz (Schwabach) und Willi Stadel (Konstanz) absagen, da beide verletzt sind. Für beide werden der hoffnungsvolle Frankfurter Turner Z e l l e k e n s und der Mainzer ©obig ein­treten. Auch der Hessenturner Richard Seth (Gro- ßen-Linden) wird noch seinen Mann stellen. Es wird ihm eine Ehre sein, in der Riege der Besten mittur­nen zu dürfen.

So steht den mehr als 1500 Zuschauern, darunter über 1200 Turner aus allen Teilen O b e r h e s - sens, Kurhessens und Nassaus, heute abend ein seltenes turnerisches Ereignis bevor, von dem man in den Kreisen der sachverständigen Turner noch lange sprechen wird.

Spieivereinigung 1900 Gießen.

pofalfurnier um den Iubttäumspokal der ehe­maligen Lelb-Dragoner.

Aus Anlaß der 10jährigen Wiederkehr ihres Gründungstages im Jahre 1931 stellten die ehe­maligen Leib-Dragoner der Spielvereinigung 1900 einen wertvollen Pokal zur Verfügung, mit der Bestimmung, ihn durch irgendeine sußballsportliche Veranstaltung zum Austrag zu bringen. Dies war die Grundlage für ein Pokal-Turmer. Sieger blieb damals die Spielvereinigung 1900.

Bei der diesjährigen Austragung hat man davon abgesehen, zuviel Vereine zuzulassen, denn die Durchführung nach dem Pokalsystem hat man als zu hart empfunden. Wie oft hat man dabei die Wahrnehmung gemacht, daß eine Mannschaft, die der anderen spielerisch überlegen war, gegen diese den Kürzeren zog. Man entschloß sich daher zu einem anderen Austragungsmodus, und zwar spielt jede gegen jede Mannschaft. Hierdurch ist den Mannschaften Gelegenheit gegeben, den Verlust eines Spieles beim anderen wieder gut zu machen. Einem Zufall wäre damit die Grundlage genom­men. Besonders für die Zuschauer dürfte die Aus- tragungsart von besonderem Interesse sein, denn die Frage nach dem Sieger wird hier bis zum Schluß offen gehalten.

Bei Betrachtung der teilnehmenden Mannschaf­ten (Sportverein Wetzlar, Tusp. Wetzlar-Nieder­girmes, Dranien Frohnhausen und Spielvereim- gung 1900) dürfte die Voraussage des Siegers schwer sein. Besonders die auswärtigen Teilnehmer werden bestrebt sein, zum Erfolg zu kommen und der Spielvereinigung 1900 den abermaligen Ge­winn des Pokals streitig zu machen versuchen.

Die Blauweißen haben sich daher unter Berucksich- tigung der Spielweise der Gegner (Verzicht auf jede umständliche Kombination, weite Schläge der Vertei­digung und Läufer und ein mit aller Macht nach Er­folg strebendem Sturm) zu folgender Aufftellung entschlossen: Schmidt; Zeiler, Lippert; Mank, Langs­dorf, Glitsch; Wilhelmi, Heilmann, Koch, Jäger, Dörr.

Wenn man die Entscheidung zwischen Wetzlar und 1900 in Erwägung zieht, dann deshalb, weil beide Mannschaften über die größere Spielerfahrung Der» fügen. Jedoch ist ein Erfolg der anderen nicht aus­geschlossen.

Lich I 1900 III.

Die dritte Mannschaft der Blauweißen geht wohl ihren schwersten Gang der diesjährigen Derbands- spiele.

Die Zweite und Dritte (Sondermannschaft) sollten beim Spv. Wetzlar einer Rückspielverpflichtung Nach­kommen. Durch Ansetzung von Derbandsspielen mußte Wetzlar jedoch absagen.

Spiele der Jugendmannschaften: Die erste Jugend ist bei der gleichen vonTeutonia" Steinberg zu ©ast, während die zweite in Wieseck weilt.

VfB.-Reichsbahn Gießen.

Die Ligamannschast ist am kommenden Sonntag fpielfrei. Die zweite Mannschaft fährt zu ihrem

ersten Pflichtspiel nach Lollar. Die Lollarer erste Mannschaft wird sich in diesem Spiele nicht die Ge­legenheit entgehen lassen, die ersten Punkte zu errin­gen. Trotzdem werden die Gießener, wenn auch mit Ersatz spielend, zu kämpfen wissen. Die dritte Mannschaft muß in Steinbach zum Verbandsspiel antreten und wird in ihrer neuen Aufstellung Ge­legenheit haben, ihre Spielstärke zu beweisen.

VfB.-Reichsbahn erste Jugend spielt in Leih­gestern ebenfalls ihr erstes Pflichtspiel und sollte nach hartem Kampfe den knappen Sieger stellen können. Die zweite Jugend tritt in Klein-Linden an. Die Spielstärke des Gastgebers ist noch zu un­bestimmt um eine Voraussage treffen zu können. Die Klein-Lindener haben den nicht zu unterschätzen­den Vorteil, auf eigenem Platze spielen zu können.

Auf dem Waldsportplatz empfängt die Schüler- mannschaft die gleiche des Sportvereins Lollar zu einem Gesellschaftsspiel. Die Spielstärke beider Mannschaften dürfte die gleiche fein. Trotzdem er­wartet man die Gießener als knapper Sieger.

Kreisklaffenspiele des Sonntags.

Großen-Buseck Grünberg (Grote, Mainzlar); Leihgestern Heuchelheim (Offenbacher, Gießen); Rodheim Wieseck (Sack, Heuchelheim); Lollar gegen VfB.-Reichsbahn (Bücher, Gießen); Stein­bach VfB.-R. III (Hofmann, Wieseck); Garben- teich Lich II (Bernhardt, Wieseck); Lich gegen 1900 III (Kreiling, Gießen); Großen-Linden gegen Grüningen (Deibel, Gießen); Alten-Buseck Fel­lingshausen (Seitz, Heuchelheim); Krofdorf gegen Launsbach (Philipp, Gießen); Lollar II Vetzberg (Erb, Gießen); Wißmar Rod heim (Bender, Fel­lingshausen); Daubringen Treis (Hillebrecht, Großen-Buseck); Rüddingshausen Grimberg II (Bender, Treis); Londorf Geilshausen (Müller, Rüddingshausen); Lollar III Großen-Buseck II (Bücher, Gießen).

Mit vollen Segeln geht es am Sonntag in die Verbandsspiele der Spielserie 1935/36, fast alle Vereine sind beschäftigt, ©rünberg tritt in Großen- Buseck an und hat wenig Aussichten auf Punkt­gewinn. Leihgestern erwartet Heuchelheim. Man erwartet einen Sieg der Gastgeber. Rodheim, erst­malig in der 1. Kreisklasse spielend, hat Wieseck zu ©ast. Wenn auch Wieseck viel an Spielstärke verloren hat, so dürfte es doch noch zu einem knap­pen Siege reichen, Garbenteich hat in Lich II einen Gegner, der Garbenteich nie gefährlich werden kann. In dem Spiel Großen-Linden gegen Grüningen dürfte das bessere Stehvermögen der Platzherren den Ausschlag geben. Alten-Buseck empfängt Fel­lingshausen und dürfte erwartungsgemäß einen hohen Sieg landen können. Krofdorf Launsbach, ein kleiner Lokalkampf, den Krofdorf knapp ge­winnen sollte. Ein offenes Spiel steht bei der Be­gegnung Lollar II Vetzberg zu erwarten. Rod­heim II muß in Wißmar antreten, dort dürste ihr eine hohe Niederlage fieber fein. Daubringen spielt gegen Treis, die Platzbesitzer sollten den Sieger stellen. Zwei Gegner, die zum erftenrnal die Klin­gen kreuzen, stehen sich bei dem Spiel Rüddings- hausen gegen Grünberg II gegenüber. Geilshausen

Handball im Kreis N (Lahn-Dill).

Fachamt für Handball (Lahn-Dill).

Am morgigen Sonntag hält der Kreis VIII im Bayerischen Hof" in Gießen seinen diesjährigen Kreis spiel tag ab. Mit dem Kreisspieltag ist eine Zusammenkunft sämtlicher Schiedsrichter und Anwärter angesetzt, die bezwecken soll, das Verhält­nis zwischen den Dereinsspielwarten und denPfei­fenmännern" in jeder Beziehung zu fördern. Ge- rade derartige Aussprachen, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, sind außerordentlich nützlich und sollten sich öfters wiederholen.

Die Spiele des Sonntags.

T v. Heuchelheim T v. Allendorf (Lahn): Im Rahmen des Abturnens des Turnv. Heuchelheim tragen beide Mannschaften ein Werbe­spiel aus. Wem man die größeren Gewinnchancen einräumen soll, ist schlecht zu sagen. Man möchte an» nehmen, wenn Allendorf auf der Scheibe ist, daß es ein spannendes Spiel geben wird.

Tv. Garbenheim Tv. Wetzlar: Eine ziemlich ungleiche Paarung, deren Ausgang schon von vornherein feststeht.

Tv. Hörnsheim Tv. Dorlar: Der Aus­gang dieses Treffens dürfte mancherlei Schlüffe für die kommende Derbandsrunde zulassen. Beide Mann» schäften gehören zu den besten der ersten Kreisklasse, die bei ihrer heutigen Spielstärke bestimmt noch öin Wort mitreden. Der Vorteil des eigenen Platzes sollte das morgige Spiel entscheiden. Vorher treffen die beiderseitigen Jugendmannschaften aufeinander.

Tv. Oberkleen Tv. Po hl-Göns. Hier stehen sich zwei unbekannte Gegner gegenüber.

Handball im Männer-Turnverein.

Mtv. Gießen komb. Tv. Dutenhofen I.

Zum letzten Freundschaftsspiel vor der Verbands­runde fährt eine kombinierte Mannschaft des Männer» turnoereins nach Dutenhofen, um gegen die erste Els des dortigen Turnvereins anzutreten. Die Spiel­stärke des Gegners, der der Kreisklaffe angehört, dürfte wohl jedem hinreichend bekannt fein, ferner ist für jeden Landverein schon allein der Vorteil des eigenen Platzes ein großes Plus. Der für die­ses Spiel zusammengestellten Elf des Männerturn­vereins fehlt, wie jeder kombinierten Mannschaft, Einheitlichkeit, sowie die erforderliche Zusammen­arbeit, doch wird sie diese durch ihren Eifer auszu­gleichen verfuchen.

Mtv. 3gb. Dutenhofen 3gb.

Vor diesem Spiel wird ebenfalls die Juaend des Männerturnvereins zum letzten Male vor Der Ver­bandsrunde gegen die gleiche des Tv. Dutenhofen starten. Die Männerturner werden in derselben Aufstellung wie zu den Pflichtspielen antreten.

Faustball der Turnerinnen im MTV.

Die Turnerinnen des Männerturnvereins werden am kommenden Sonntag an dem 12. Faustballtur» nier des Tv. 1846 Gießen teilnehmen. Da bis jetzt

alle vergangenen Turniere eine ganz ausgezeichnete Besetzung aufweisen konnten, müssen sich die Tur­nerinnen, zumal sie in vollständig neuer Aufstellung antreten, sehr anstrengen.

Leichtathletik:

HausenWatzenborn - Steinberg.

Dieser Tage trugen die Turnvereine Hausen und Watzenborn-Steinberg einen leichtathletischen Mann­schaftskampf auf dem Sportplatz in Watzenborn- Steinberg aus. Von jedem Verein traten sechs Tur­ner an, von denen jene drei gewertet wurden, die die höchste Punktzayl erzielten. Bestritten wurden folgende Uebungsarten: 100-Meter-Lauf, 4X100- Meter-Stafette, -Hochsprung, Weitsprung, Kugel­stoßen, Keulenweitwurf und Schleuderball. Im all­gemeinen wurden ansprechende Leistungen erzielt. (100 Meter; 12 Sek., 100-Meter-Stafette: 52 Sek., Hochsprung: 1,45 Meter, Weitsprung: 5,90 Meter, Kugelstoßen: 10,45 Meter, Keulenweitwurf: 50 Me­ter, Schleuderball: 42,30 Meter). Den Sieg trug Tv. Hausen mit 298 Punkten vor Tv. Watzenborn- Steinberg mit 280V1 Punkten davon.

Rekorde in Monza.

Auf der Automobilrennbahn bei Monza herrschte am Mittwoch Hochbetrieb. Die Deutschen sind jetzt alle zur Stelle, da inzwischen auch der Wagen von Stuck eingetroffen ist. Die Wagen tragen übrigens schon ihre Startnummern für den nächsten Sonn­tag. Bei den Trainingsfahrten gab es schon we­sentlich schnellere Zeiten. Brauchitsch, Nuvolari und einige andere Alfa-Fahrer kamen auf blanke 2:59 Min. für die Runde. Der Schnellste war je» doch Darzi, der seinen Auto-Union in 2:55 Min. = 141,737 Stundenkilometer inTrainings-Rekord- zeit" über die Bahn jagte. Stuck war mit 2:56 Min. = 140,431 Stundenkilometer kaum lang­samer als sein Markengefährte.

Kurze Sportnotizen.

Das Wiesbaden er Reitturnier nahm am Donnerstag auf dem TurnierplatzUnter den Eichen" feinen Anfang. Am ersten Tage wurden lediglich Vorprüfungen zu verschiedenen Wettbewer­ben abgewickelt.

1200 Mark

bei einem Hoteldiebstahl erbeutet.

LPD. Bad Soden, 5. Sept. In einem hiesigen Hotel würbe einem Gast aus dem Schlafzimmer eine Geldkassette mit 1200 Mark Inhalt gestohlen. Der bisher noch unbekannte Täter hatte den starken Verkehr in dem Hotel während der Kirchweih benutzt, um unbemerkt in die Hotelräume zu gelangen. Er scheint mit den örtlichen Verhält­nissen genau vertraut gewesen zu fein, denn er hat die Tür zu dem Zimmer mit dem regulären Schlüssel geöffnet, der an einer bestimmten Stelle aufbewahrt wurde.

Auch schwere Kost wird leicht verdaut Bullrich-Salz T^bl.^OPfg.