Die Inhaber der Firma Veit Wohlfahrt im Verdacht der Brandstiftung
Wirtschaft
1,5*» liebel
9'
schädigt worden.
und
der Polizei mit allergrößtem Nachdruck betrie-
die
noch keine Steuerzahler, noch besteht für sie
5
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. M.
Berlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2tt.
hird
furd
börse
börle
Datum
6.2
32-25
31.5
85-5
o
118.25 i
118
91
75
32.5
8.2
82
Sie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H.
124
79.4
30.75
141 4
108
144
205.5
93
106
94
62.72
80-44
33.77
274 125 7.75 7.65 7.55 10-5
o o
0 0
0
33,9
86.5
114 5
82 75
84
85
165
•I
143.4
93
106
94.13
57.96
54.30
12.17
16 37
167 83
21.11
61-20
27.5 1-25 0.05 7-65 7-85
10.75
o o
6 6
1239
87-13
79
30-75
141.4
108
91.4
103
72
101.5
100 25
144 5 .
31.65
29
33 65
86 75
114
82
83-25
84 25
165.4
86 I
113.5 |
126 i
56.5
210 5
96-5
47-25
108
108-5
155
32.9
164.25
104
51 112.5 51.75
72 129-5 49-9 126.5 85-5 39.4
205 5 160.5 145-25
62.98
80-76
33.91
91.75 103-5
72 102-2
50.75
52
72.4
50
126
39.75
203
146
93 103.25 56-5
211 96-75
47.4
125
107.5
109
155
2.472 58-20 54.52 12-21
16 43
168 56 21-19
61.44
o . 0 . 10 . 0
0 . 0 .. ö
5 lyt
51
52
70.5
50 5
126
40
159.25
146
143.65
94 105-65
94
103.65 51-13 112.5
52
71
128.25
50 5 126.5
85.5 40
159.75 146.5
144 | 205-75
94
105.5 i
94 I
103.25 72-25 101.5
88
143-25
124
86-9 79
99-75
145
34-25
86-5
113
81-25
82 75
83-5
165
52
937 103-4 56-65 .
211 97-25 47.25 12.25
109
109.5
15 25 I
27 75
125
8
7 8
7.8
10.5
Akademische Welt-Winterspiele.
Am Mittwoch wurden bei den IV. Akademischen Welt-Winterspielen in St. Moritz nur Wettbewerbe ausgetragen, an denen Deutschland nicht beteiligt ist. In der Gesamtländerwertung für die einzelnen Sportarten steht Deutschland im Skilauf nach den großen Erfolgen am Dienstag mit 16 Punkten an erster Stelle vor Italien mit vier und der Tschechoslowakei mit einem Punkt.
31
141.75
107.9 i
Pbllipp Hol,mann ... Zementwerk Heidelberg Lemeutwerk Karlstadt..
Lltansselver Bergvau ... Kokswerke Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen Nheinstahl Bereinigte Stahlwerke.. Ctaoi Minen ........
Kaliwerke Aschersleben.. Kaliwerke Westeregeln .. Kaliwerke Salzdetfurth .
92-5
56.5
211 97-5 47-13 12 25
109 109.5
155
Der Verfasser dieser feilen, der Bundesbezirksvorsitzende für Hessen-Nassau des BDG. in der Reichskammer der bildenden Künste, Maler und Graphiker Albert Windisch, Frankfurt a M. 1, Am Dornbusch 9, ist gern bereit, ernsthaften Interessenten nähere Auskunft zu geben.
in der Nähe der Brandstätte befindliches Oel- und Benzinlager hätte leicht vom Feuer ergriffen werden können.
a.8.®..
Bekula.
32-4 I 29-75 ।
34 25
86 5 113-25
81 5|
82 5 !
83.5 ! 164.75
27-4 1.2
8 7.65 7-75 10 4
LPD. Frankfurt a. M., 6. Febr. Der R Lese n b r a n d am Samstagabend auf der Zeil bildet noch immer das Tagesgespräch in Frankfurt. Ständig wird das ausgebrannte Gebäude von einer großen Menschenmenge umlagert, namentlich in den Nachmittagsstunden mutz dis Polizei energisch eingreifen, um den Verkehr in Fluß zu halten. Das Gebäude ist polizeilich gesperrt, und nur die mit der Untersuchung der Brandursache betrauten amtlichen Personen können das Gebäude betreten. Von vornherein tauchte die Vermutung auf, daß die Entstehung des Brandes auf ein Verbrechen zurückzuführen fei. Diese Vermutung wurde besonders genährt durch die Tatsache, daß das Feuer an verschiedenen Stellen ausgebrochen ist und daß die Inhaber der Firma sich noch bis kurz vor Ausbruch des Brandes in ihrem Geschäftslokal befunden hatten. Es mußte auch auffallen, daß der Brand zu einer Zeit ausbrach, als ein heftiger Sturm herrschte, der die Ausbreitung des Feuers begünstigte. Alle diese Umstände veranlaßten die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei, schon in der Nacht zum Sonntag die eingehenden Ermittlungen über die Brandursache auszunehmen.
3m Laufe des Sonntags wurden etwa siebzig Zeugen vernommen, unter ihnen sämtliche Angestellte des Geschäfts. Die Geschäftsbücher wurden beschlagnahmt, und schließlich die beiden Inhaber der Firma Veit Wohlfahrt, die Kaufleute Julius Kahn und Friedrich Wohlfahrt, wegen dringenden
Verdachtes der Brandstiftung verhaftet.
Diese Tatsache wird heute morgen durch eine Verlautbarung der Iustizpressestelle bekannt, in der cs heißt: „Die Bearbeitung der Brandsache des Hauses Zeil 41 wird von der Staatsanwaltschaft
Spreltl-ft« von ver Nedaktion.
11.30 bis 12.30 Ahr, 16 bis 17 Ahr. Samstagnach- mittag geschlossen. .
31
141.5
106.75 ।
Möglichkeit — solange sie eben noch ihrem Studium obliegen — Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste zu sein.)
Unentgeltliche Leistungen gibt es nicht mehr.
Von großer Bedeutung ist auch § 5, Abs. 4: „Anerbieten und Leisten unentgeltlicher Arbeiten, insbesondere von Vorentwürsen (Skizzen) oder Entwürfen ist untersagt." Diese Bestimmung ist deshalb so "wichtig, weil es immer noch Auftraggeber gibt, die aus einer bedauerlich asozialen Einstellung heraus erwarten, daß der Künstler — offenbar deshalb, weil er in fast allen Fällen der wirtschaftlich schwächere Teil ist — unverbindliche Skizzen oder Vor^ntwürfe mache, also völlig umsonst Leistungen vollbringe, die häufig gerade den geistig-künstlerisch entscheidenden Teil der betreffenden Ausgabe bar* stellen. Jeder gerecht denkende Auftraggeber wird ja sofort einsehen, daß Unentgeltlichkeit hier eine unmögliche Forderung ist, genau so unmöglich wie es die wäre, wenn man vorn Arzt oder Rechtsanwalt „unverbindliche" Auskunft haben wollte.
Ordnungsstrafen.
Es würde zu weit führen, wollte ich hier alle Paragraphen der amtlichen Bekanntmachung der Reichskammer durchsprechen, aber § 7 möchte ich doch noch anführen, um zu zeigen, daß diese Bestimmungen nicht nur „Papier" sind. § 7, lautet: „Ordnungsstrafen werden festgesetzt gegen jeden, der entgegen den Vorschriften dieser Anordnung 1. nicht Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste ist und gleichwohl eine der von dieser An-
119 5 119.25
85 j 85 116-4 । 115-5 10925 111-75
Reichskammer der bildenden Künste
Wichtige Bestimmungen für Behörden, Künstler und private, die mit der Werbekunst zu tun haben.
Don Dlbert Wmdisch.
Ständischem Aufbau und nationalsozialistischem Gedankengut entsprechend, hat am 24. August 1934 der von Reichsminister Dr. Goebbels eingesetzte Präsident der Reichskammer der bildenden Künste im „Völkischen Beobachter" die Amtliche Bekanntmachung veröffentlicht, die den Schutz des Berufes und die Berufsausübung des Gebrauchsgraphikers betreffen. Auf Grund von § 25 der ersten Verordnung zur Durchführung des Reichskulturkammer- Gesetzes vom 1. November 1933 find damit amtliche Anordnungen getroffen worden, die von außerordentlicher, tief einschneidender ideeller und materieller Bedeutung sind.
Wer fällt unter Gebrauchsgraphik?
§ 1 lautet: „Die Eingliederung in die Reichskammer der bildenden Künste durch den ,Bund deutscher Gebrauchsgraphiker e. 23/ als Fachoerband für Gebrauchsgraphik ist Voraussetzung für die Ausübung des Berufes als Gebrauchsgraphiker." Das heißt: In Zukunft darf nur noch derjenige auf dem Gebiete der Gebrauchsgraphik entwerfend tätig sein, der unter Vorlegung entsprechender künstlerischer Arbeiten und nach Prüfung seiner sonstigen erforderlichen Zuverlässigkeit sich mit* Erfolg um Aufnahme in den Bund deutscher Gebrauchsgraphi- ksr (BDG.) beworben hat, der also Mitglied ist. (Der Begriff „Gebrauchsgraphik" umfaßt: Plakate, Prospekte, Kataloge, Geschäftsformulare, Inserate, Buchkunst, Illustrationen, Schrifttypen, Schutzmarken, Etiketten, Warenpackungen, Ehrenurkunden, Kalender, Lichtreklame, Messestände und verwandte Dinge.)
Wer darf gebrauchsgraphifch tätig fein?
Es kann nunmehr kein Auftraggeber zukünftig auf gebrauchsgraphischem Gebiete noch Leute werbe- künstlerisch beschäftigen, die nicht Mitglied des BDG. in der Reichskammer der bildenden Künste sind. Selbstverständlich ist es auch verboten, daß Studierende von Kunst- und Hovdwerkerschulen Aufträge für die Praxis ausführen, was immer wieder — nicht in ideeller Absicht — sondern mit preisdrückerischem Ziel von „schlauen" Auftraggebern versucht wird. Gebrauchsgraphische Arbeiten dürfen — soweit sie der Ocffentlichkeit übermittelt werden — ausschließlich nur von solchen steuerzahlenden Volksgenossen übernommen werden, die die erwähnten Voraussetzungen erfüllt haben. (Studierende sind wichtiger Nachwuchs, aber sie sind
druck gegeben, daß Deutschland die ^Ausrichtung! Sensationelle Verhaftung in Frankftui
Ha m b urg»A m e ttka- P akel .... Hamburg-Süvam. Dampfschiff Hansa-Dampfschifs........
Norddeutscher lilotjb a.®. für Verkehrswesen Akt. Berliner Handelsgesellschaft .. . Commerz- und Privat-Bank ... o Deutsche Bank und Dtsconto-
Gesellschaft q
Dresdner Bank g Reichsbank " io
Wenn das auch glücklicherweise verhindert werden konnte, so ist doch durch den Brand das Volks*' vermögen um mehrere hunderttausend Mark
92-13
104
72
102-25
87.5
144
124.25 ।
86.5 |
79.51
quidationspsandbriefe teilweise etwas fester, dagegen tendierten Stadtanleihen und Kommunal-Obligatio- nen uneinheitlich. Fremde Werte lagen still. — Tagesgeld unverändert 3 v. H.
Abendbörfe still.
Die Abendbörse nahm im ganzen wieder einen stillen Verlaus, doch war die Haltung etwas freundlicher, wobei der bisherige Verlauf der am Montag in Berlin begonnenen Stillhalte - Verhandlungen etwas anregte. Die Berliner Schlußkurse lagen im allgemeinen gut behauptet. Kunstseide Aku bröckelten im Verlauf etwas ab. Auf Berliner Käufe zeigte sich erhöhte Nachfrage nach Bankaktien. Commerzbank 82,75 (81,50), OO-Bank 84 (83,25), Dresdner Bank 85 (84,25) und Berliner Handelsgesellschaft 114,50 (113).
Am Rentenmarkt konnten sich späte Reichsschuldbuchforderungen auf 97,75 (97,50) erholen, ferner waren Zinsoergütungsscheine zu 89,75 (89,65) gefragt, während Kommunal-Umschuldung noch leicht abbröckelten und Reichsbahn-VA. mit 117,90 um 0,40 o. H. gegen den Berliner Schluß nachgab. Altbesitz waren mit 112,90 v. H. etwa behauptet. Stadtanleihen ginaen noch leicht zurück, Gold- und Liquidationspfandoriefe lagen unverändert. Von Auslandswerten erhöhten sich 4 v. H. Schweizer Bundesbahn auf 165 (164), 3,50 do. auf 157 (155,50) und IG. Chemie BMl volle auf 155,50 (153,50). G
U. a. notierten: Altbesitz 112,90, 7 v. H. Stahl- verein 97,50, 6 v. H. Franks. Hyp. Gold R16 96, 5,50 v. H. do. Liquidation 99,90, 6 v. H. Rhein. Hyp. Gold R 31 bis 34 96,50, 6 v. H. Stadt Darmstadt 92,50, 6 o. H. Stadt Hanau 81, Reichsbank 165, Pfälz. Hyp.-Bank 98, Gelsenkirchen 72,
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 7. Febr. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 17 Rinder (16 Ochsen, 1 Bulle), 935 Kälber, 165 Schafe, 347 Schweine. Es kosteten: Kälber: 22 bis 50 Mark, Hümmel 32 bis 37, Schafe 22 bis 31, Schweine 46 bis 53 Mark. — Marktverlauf bei allen Vieh- gattungen mittelmäßig.
Frankfurter Pferdemarkt.
Frankfurt a. M., 6. Febr. Der Frankfurter Pferdemarkt war gut besucht. Zunächst setzte der Handel in den Vormittagsstunden schleppend ein, im Verlaufe entwickelte er sich doch noch sehr zufriedenstellend. Gut drei Viertel des Gesamtauftriebs von 300 Tieren wurden verkauft. Volljährige mittelschwere Arbeitspferde waren gefragt und haben im Preise kräftig angezogen. Schlachttiere waren knapp und hielten ihren bisherigen Preis, der, je nach Qualität, zirka 26 RM. je 50, Kilogramm Schlachtgewicht betrug.
Frankfurter Getreidebörse.
0,40 v. H., Phönix 0,25 o. H., ferner Klöcknerwerke 0,90 v. H. Mannesmann und Rheinstahl lagen unverändert. Am Elektromarkt zeigte sich etwas Interesse für AEG. (plus 0,40 v. H.), Bekula (plus 0,75 o. H.) und Licht & Kraft (plus 0,50 v. H.), Geffürel bröckelten 0,25 v. H. ab, Siemens lagen mit 144,75 behauptet. Chemische Papiere lagen sehr still, Farbenindustrie mit 144 v. H. unverändert, Scheideanstalt und Deutsche Erdöl gaben leicht nach, Metallgesellschaft zogen 0,25 v. H. an. Schiffahrtswerte gingen bei kleinem Umsatz bis 0,65 v. H. zurück, AG. für Verkehr lagen unverändert. Gut behauptet eröffneten außerdem Reichsbank (165), Daimler (50,40), Junghans (70,13) und Hanfwerke Füssen (69). Fest lagen Zellstoff Aschaffenburg mit 72,13 (70,50), dagegen waren Feinmechanik Ietter angeboten, ca. 72 Brief (1. K. 73,40).
Am Rentenmarkt herrschte ebenfalls Geschäftsstille. Altsbesitzanleihe, Kommunal-Umschul- dung und Zinsoergütungsscheine blieben etwa behauptet, Stahlverein-Bonds erhöhten sich auf 97,13 (96,75). Stark angeboten waren späte Reichsschuldbuchforderungen mit 97,75 (98,65), auch Reichsbahn- Vorzugsaktien waren auf 118,25 bis 118 (118,40) gedrückt.
Im Verlaufe blieb das Geschäft still, die Kursbildung war weiter uneinheitlich, jedoch ergaben sich nur kleine Veränderungen. Etwas höher lagen Ha- pag (32), Deutsche Linoleum (126,50), Rütgers- werke 106 und Eßlingen Maschinen 73 (71,90)^ da- gegen aingen Daimler auf 50, AEG. auf 31 (—0,40), Zement Heidelberg auf 113 (—0,50), Hcirpener auf 102 (—0,50) und Buderus auf 91,40 (91,75) zurück. Fest lagen Felten mit 85,65 (84,50), wobei die Dioidendenerhöhung bei Vogel Draht von 4 auf 6 v. H. angeregt haben dürfte. Am Kassamarkt waren Pfälzische Preßhefen zu 118 (112) und Haid & Neu zu 30 (27,50) gesucht, angeboten waren dagegen Mulle Brauerei zu ca. 50 (55,25) und Kahlgrund Eisenbahn zu ca. 10 (13,40).
Am Rentenmarkt schwächen sich späte Schuldbücher auf 97,50 und Reichsbahn-Vorzugsaktien auf 117,65 sowie Altbesitz auf 113 ab. Fester tagen nochmals Stahlverein-Bonds bis 97,50 (plus 0,40). Gesucht waren ferner Dekosama I mit 114,75 (114,50). Goldpfandbriefe lagen gut behauptet, Li-
5-2 I 6.2
<% Cefterreld)t|d)e ®ulörente.
4,20% Oesterieichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente *°/o Ungarische Staatsrente v. 1910 *y«% desgl. von 1913
6% abgeii Goldmexikaner von 99 i% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe
Serie I
nen. Wie der Kampf am kommenden Sonntag aus- aehen wird, erscheint diesmal recht fraglich, da hauptsächlich die Mannschaft der Gäste wieder an Kampfkraft gewonnen hat. Aber auch Wißmar hat seinen Ruf bisher gewahrt und wird auch am Sonntag alles daransetzen, um wieder erfolgreich zu sein. Auf den Tabellenstand hat das Spiel feinen Einlluß m-chr, denn beide Gegner haben sich bereits den 2. (Wißmar) und 3. (Launsbach) Platz gesichert
Europarundflug erst 1937.
Auf einer Sitzung der FAJ. in Paris wurde beschlossen, den nächsten Europa-Rundflug erst 19371
119 ; 119 25
84.5 | 85 65
116-5 | 115-5
100 । 100
144-75 j 144-75
den. Gestern fand eine sehr eingehende Besichtigung der Brandstelle statt, über deren Ergebnis im einzelnen zur Zeit im Interesse der Untersuchung nichts gesagt werden kann. Es besteht dringender Verdacht der vorsätzlichen B r a n d st i f t u n g. Die beiden Inhaber der Firma Veit Wohlfahrt, die Kaufleute Julius Kahn und Friedrich Wohlfahrt, wurden bereits am Sonntag auf Anordnung des Oberstaatsanwaltes vorläufig fest, genommen. Auf Grund der Ergebnisse der Be- sichtigung der Brandstätte am Montag hat darauf der zuständiae Richter gegen die zwei Festgenomme- nen Haftbefehl erlassen."
Die Behörde arbeitet weiterhin in angestrengter Tätigkeit an der Aufklärung des Falles. Man kann damit rechnen, daß das gesamte Material in Bälde der Öffentlichkeit unterbreitet werden kann. Es würde sich hier, wenn sich der Verdacht bestätigen sollte, um eines der größten Brandstiftungsverbrechen handeln.
Es bestand außerordentlich große Gefahr für die anliegenden, dicht besiedelten Wohnviertel, vor allen Dingen für die Albusgaffe, die 3um großen Teil aus alten, leicht brennbaren Häusern besteht. Durch den starken Sturm wurde . ständig heftiger Funkenflug nach ihren Dächern 1 getrieben, und nur dem opferbereiten Einsatz der Feuerwehr ist es zu danken, daß das Feuer nicht nach der Albusgaffe Übergriff. Auch ein
F r a n k f u r t a. M., 6. Febr. Am Getreidegroß- markt hat sich die Markt- und Preislage gegenüber ccm Montagsmackt vom 4. Februar nicht verändert. Futtermittel aller Art blieben bei geringem Angebot stark gesucht. Es notierten: Weizen W IX 206,50, WXIII 210,50, \V XVI 214,50; Roggen RIX 166,50, R XIII 170,50, R XV 174,50. alles Großhandelspreise der Mühlen des genannten Preisgebiets. Futtergerste G IX 168,50, G XI 171,50, G XII 173,50; Hafer H XIII 166,50, H XIV 168,50, attes Großhandelspreise ab Station. Bei Wasseroer la düng über 100 Tonnen 3 Mk. mehr. Sommergerste für Bauzwecke 200; Weizenmehl W XIII 27,50, plus 0,50 Mk. Frachtausgleich: W XVI 27,95 plus 0,50 Mk Frachtausgleich Roggenmehl R XIII 23,60, plus 0,50 Frachtausgleich; R XV 24, plus 0,50 Mark Frachtausgleich; Weizennachmehl 17, Weizenfuttermehl 13, Weizenkleie W XIII 10,73, W XVI 10,95, Roggenkleie R XIII 9,99, R XV 1023, alles Mühlenfestpreise ab Mühlenstation, soweit sie in den Bereich der Landesbauernschaft Hessen-Nassau fallen. Sojaschrot m. M. 13, Palmkuchen m. M. 13,30, Erdnußkuchen m. M. 14,50, alles Fabrikpreise ab südd. Fabrikstation. Treber —, Trockenschnitzel 9,62 bis 10,02, Heu 11, Weizen- und Roggenstroh, drahi- gepreßt oder gebündelt, 5 bis 5,40 Mark.
w
Si
»Hit i, in iiP?tQnttei « 7 b°-
SÄ
©dniltbeü Payenhofer ....... O
Aku (Wlgemeine Kunstseide) .. O
Bemberg .. y
Zellstoff Waldhos ............0
Aschaffenburg 0
Dessauer Gas ............. 7
Dcumler Motoren............0
Deutsche Linoleum........... 0
Lrensrein L Koppel ..........0
Leonhard Tiey 0
Ebabe .....10
Aecumuiatoren-syabrik 0
Conli-Gummi .......... 0
Eleklr. LieserungsgeleNschäft Licht und Kraft Selten & Guilieaume u
Sbiellsch.s.Eiektr.Unternehmung. 5
Rhe,nische Elektrizität 5
SchuckenS Ev............ 5
Siemens L Halske ’ 7
Lahmeper SEo............." to
Beigliche Noten Dänische Noten Englische Noten ........ ........
französische Noten Holländische Noten
Italienische Noten
Norwegische Noten
Deutsch Lesterreich, ä 1OO -Schilling Rumänische Noten
Schwedische Noten........"'***.*
Schweizer Noten....... .......” .
Spanische Noten
Ungarische Note»
Grtyner................... qi
Mainkrastwerke Höchst a.M...^ 4
Süddeutscher Zucker ej
ordnung umfaßten Beschäftigung ausübt; 2. den Vorschriften dieser Anordnung zuwiderhandelt." Und § 8 gibt bekannt, daß die Polizeibehörden mit her Durchführung dieser Anordnungen beauftragt sind.
>irais am rechts m Kellner Jtali 1 chn, sehr viele I we und es wiimi * Nationalitäten. > B es große j jungen, anberwä ' dlace de l'Opera ch »n; faft i ■■'tai fielen m die
NS
L lieb'1,’ 6rüt Mjiirnien .füh
' w < itr lat übte > rmr auf italienisch । ^slowakische, bet i lAnderer eine star £ 1550 459 „freir | ü etwa 2 498 250,1 I Mitgerechnet war Wsche Untertanen mjtimmte Zahl vo fern. Es entstanden fc Landes geschl Muter fremder Dö «Inderer, die s Birb niederließen, Um, Priestern und ■ eigene Dörfer. A n ein [fünftel bet l f W berjenigen doi ’j .5-nigen von 0 id west en wa pn. Fast die H qland aus Fren l rn Industriestadt Ächlich von Jtal " un bewohnt. :
fei*
-Ites | TBO 000 Stall« 0 ritt»««"“’0 ®
Ml-,
wahrend Lj-wn und nichteur Eene Heimat f<m j M und die Schme »Aufnahmen ” Lalien so gut
I Hauptmasse ital^ fmmehr von 6
Buderus ... 0
Deutsche Erdöl 4
Gelsenkirchener 0
Harvener.................. 0
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 0 alle Bergbau . g Ille Bergbau Genüsse 6 Klöcknerwerke Mannesmann-Röhreu ....... 0
3. ®. Karben-Industrie 7
Scheideanstalt 9
Goldschmidt 0
Rütgerswerke 0
Metallgeiellschaft 0
* D i e A d l e r - P e r s 0 n e n w a g e n - P r 0- duktion 19 3 5. Für das Jahr 1935 haben die Adlerwerke ihre Produktion weiter auf den drei Typen des letzten Jahres 1 Liter Trumpf-Junior, 1,7 Liter Trumpf und 3 Liter Diplomat aufgebaut. Außerdem wird nach wie vor der 1,7 Liter Primus weitergebaut. Infolge der Exporterfolge im letzten Jahre gehen die Aolerwerke nun auch dazu über, im Auslande ihre Kundendienst-Organisation zu vervollkommnen und neben den schon vergebenen Lizenzen in Frankreich und Belgien Montagewerkstätten zu begünstigen, wie gerade jetzt in Kopenhagen, wo sich eine Gesellschaft zu dem Zweck gegründet hat, Adler-Wagen zu montieren. Das Jahr 1935 stehe ohne Programmänderung im Zeichen eines intensiven Ausbaues des bisher Erreichten.
Zihein-Mainifche Mittagsbörse.
Tendenz: ruhig.
Frankfurt a. M., 6. Febr. Die Börse verzeichnet auch heute auf allen Marktgebieten nur sehr kleines Geschäft. Mangels besonderer Anregungen hielt die Zurückhaltung der Kulisse an. Die Kundschaft bekundete nur für wenige Spezialwerte etwas Interesse, während Abgaben auch heute kaum vorgenommen wurden. Die Haltung war bei wieder uneinheitliä)rr Kursbildung widerstandsfähig, wobei der große Erfolg der deutschen Zinskonversion und die Meldung über einen weit geringeren winterlichen Arbeitsrückgang gegenüber den Vorjahren der Börse eine Stütze boten.
Am Aktienmarkt zeigte sich für Bergwerkspapiere etwas Nachfrage, wobei eine Zeitungsmel- dung anregte, daß beim Stahlverein für das Zwischengeschäftsjahr vom 1. April bis 30. September 1934 ein Gewinn erzielt worden sei, der auch die Verteilung einer bescheidenen Dividende zulassen würde, doch solle eine Ausschüttung nicht erfolgen. Gelsenkirchen gewannen 0,50 v. Sy, Stahloerein I
w
®e®1
85 5 86.25 I
113-13 -
126| -1
£ fremden Einw , p,n aus, die der ar f Äerbeoölkeruna h ' war die nc s Mwicklungsbedir | : *lefran3ö|i , ’ ™PQraltonsbl|(i , Siebetaufb Sntaidl SNNigenbe
| & »u |hffvuf wer U 1,7 Departeme
'Wolkerung, ; | ^ohe der e
düsende 3 iSneD°Iterunq k^flen die h«
1 W?
( ^nnat l I kflüL le wurde
Frankfu
(Schluß. turS
1 a.201.
<rd}lufH. Abendbörse
25e
«Achtuß» iure
rim
C' a,) 1U fc... Ullnaq börse
?atum
5-2-
6-2
5-2
6-2
6% Deutsche Retchsanlelhe v. 1927
99-25
99-4
99 5
99-5
6% el)em.7% Dt.Neichöanl.v. 1929 6Vi% Doung-Anlethe von 1930 .
102
101.75
102-13
_
Deuijche Äul.-Ablos.-Schuio mit ÄuSlos.. Rechten ........
113-25
112.9
113.13
113
Desg!. ohne AuStos.-Rechte .....
6% ebem.8% Hess. Volksstaat 1929 truckzahtb. 102%)........
98
98-25
97-5
8% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12.....
95.75
95-75
95.75
6h% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Liaui .
99-5
99-5
Oberhessen Proutt^-Anleihe mit Auslos.-Rechten
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
114-5
114.75
114-75
115
6% ehe in. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
96
96
96
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. IG unkündbar bis 1936
96
96
6Vs% ehem. 4V3% flfranks. Hyp.- Bank-Liyu.-Bsandbriese ..
99 65
99-9
6%% ehem. 4'/,% Rheinische Hyp.-Aank-Liyu..Goldpfe.
99.9
99-75
100
100
6% ehem. 8% Pr. Landespfand, briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97
97
97
6% ebcm. 7% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10
97
97
97
Eteuergntich. Verrechnungskurs
104 7
104 75
104-7
104-75
Framsurt-a. M
Berlin
(-(hiui;» lurs
lHchlu».-. Abend- börse
Schluß- iure
Schlußl. Mittacp börse
Oalum
5 2
6-2
5-2
6-2
4% oesgt. Serie 11 .. .
8 2
8-2
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4-7
4.65
4-85
_
4)4 ^öNumän.vereinh.Renten.1913
7 1
7
7-13
_
4% Rumänische vereinh. Rente .
4-3
4 3
4.25
4.25
2 Wo Anatolier
35-25
35
35-25
35-4
5.Februar
6.Februar
Amtliche Notierung
Geld | Brief
Amtliche Notierung
Geld Dnef
Buenos Aire^ Brüssel.....
Rio de Jan. . Sofia ......
0.628 58-17 0.194 3-047 54-40 81-22
12.185 5.38
1641 168-25
21 30 9 710 5-649 61.24 48-95 11 06 62.82 80-72 33-99 10.40
2.498
0.632 58-29
0-196 3-053
54-50 81.38
12-215
5 39 16-45
168.59 2134
0-712 5.661
61-36 49.05
11.08 62.94
80.88 34.05
10.42
2.502
Banknoten.
0 638 5817 0.194 3-047 54 51 81 22
12-205
5 39 16-41 168-30 21-30 0.711 5.649 61.36 48-95 11-08 62-94 80.72 34-01 10-40
2.499
0 648 58.29 0-198 3 053 54 61
81 36
12 235 5-40
16-45 168 69
21-34 0.713 5.661 61 48 49-05
11 10 63.06 80 88 34-07 10-42
2-505
Üovcnhagen. Danzig.....
London .....
Heliingfors.. Paris ......
Holland ...
Italien.....
Japan ......
Jugoslawien C=lo..... ;
Wien.......
Lissabon .... Stockholm... Schweiz ...
Spanien....
Prag.......
Budapest ...
Neuyork ...
oerlin,k-?ebruar
Geld |
Brie


