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Zeichnet die Schatzanweisungen!

Wirtschaft

Preisfestsetzungen für Pflanzkartoffeln

b)

be-

ientner Zentner Zentner ientner

Mark Mark Mark Mark

4

19

69

99

1,50

1,25 0,75

0,50

bis bis bis bis

Reine deutsche Krau, die ihr Vaterland und Ihre Angehörigen liebt, darf bei den Ausbildungskursen des Reichs­luftschuhbundes fehlen!

wertes nicht überschreiten.

4. Die höchstzulässigen Kleinmengenzuschläge

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

Ab. Sd). Wenn ein Mieter mit Zustimmung des Hausbesitzers auf seine Kosten doppelte Schlüssel hat anfertigen lassen, so ist er verpflichtet, die Schlüssel bei seinem Auszug dem Hausbesitzer zurückzugeben. Letzterer ist aber verpflichtet, dem Mieter die baren Herstellungskosten zu ersetzen.

Rothens, der zeitweise seinen Vater vertrat und auf den der Angeklagte nicht gut zu sprechen war, und der Angeklagte mit Misten beschäftigt. An diesem Morgen vermahnte Rothen, wie das öfters not­wendig war, den Angeklagten zum schnelleren Ar­beiten. Als Rothen auf eine ungehörige Bemerkung des Angeklagten diesen zur Rede stellen wollte, ver­setzte ihm der Angeklagte mit der Mistgabel einen Stich in die Brust, der das Brustbein durchdrang und den Herzbeutel traf, so daß Rothen sofort zu­sammenbrach. Während Rothen am Boden lag, schlug der Angeklagte ihm nochmals mit der Gabel ins Gesicht. An diesen Verletzungen verstarb Rothen bereits nach einigen Stunden. Der Sohn hatte sich um den Wortwechsel nicht gekümmert. Auf einen Schrei seines Vaters lief er sofort zu diesem, um

tragen bei

1

5

20

70

6. Diese im Derkündungsblntt des Reichsnähr­standes veröffentlichte Verordnung tritt am 1. Sep­tember 1935 in Kraft und gilt nur für Lieferung bis zum 15. Januar 1936. Bereits au anderen Preisen und Bedingungen getätigte Abschlüsse sind innerhalb 10 Tagen den vorstehenden Bedingungen anzupassen. Wird innerhalb dieser Frist eine Ver­ständigung zwischen Käufer und Verkäufer nicht herbeigeführt, gelten derartige Abschlüsse als rechts­unwirksam.

7. Übertretungen werden auf Grund der Ver­ordnung über Saatgut vom 26. März 1934 mit Ordnungsstrafe bis zu 100 Mark für jeden vor- schriftswidrig gehandelten Zentner Pflanzgut ge­ahndet.

Schweinemarkt in Duhbach.

* Butzbach, 5. September. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 498 Ferkel zum Ver­kauf. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Ferkel bis zu 19 Mark, 6 bis 8 Wochen alte Tiere 19 bis 23 Mark, ältere Tiere bis zu 30 Mark. Das Han­delsgeschäft verlief sehr gut, es verblieb geringer Ueberstand.

Biegung erfolgte durch kühne Borwegnahme kam- menber Einnahmen au- belferen 3« en (rlfo 1>ur$ eine Verwendung höherer Steuerbetrug- die sch van selb "ergebet wenn der Wir^chaft-karper wie­der normal funktioniert, und durch 'ne eben olche Vorwegnahme der Spartapitahen, die sich ganz na- turgemätz bei der fleißigen deutschen Nation bilden wenn die Wirtschaft wieder vorwartsgeht. Es war eine kühne, aber zugleich vorsichtige Finanzpolitik, die ihre Früchte bald brachte, denn mit der Ver­mehrung des Gesamteinkommens, der ^efferung auf allen Gebieten sind auch die ersparten Gelder derart gewachsen, daß eine erhöhte Geldflusstgkett zu beobachten ist. ,

Der Sparer, der absolut sichere Kapitalanlagen sucht, wird in den Reichsschatzanweisungen geradezu sein ideales Papier erblicken, das ihm bei zu» reichendem Ertrag außerdem die Gewißheit gibt, daß er seinen Teil beitrug, um die künftige Finanz­politik des Reiches weiter zu aktivieren. Gerade daß der Sparer heute die Möglichkeit hatte, größere Beträge zurückzulegen und daß sie gesichert waren und sind, ist nur der Wirksamkeit des national­sozialistischen Staates zu verdanken. Die schwe­bende Reichsschuld ist zu etwa 50 v. H. kurz- oder mittelfristig, ihre Umwandlung also in eine konsoli­dierte Schuld ist das Gebot der Stunde; und da sich gerade nach Reichsschatzanweisungen große Nachfrage bemerkbar macht, hat unsere Finanz­politik mit der Ausgabe dieser Anleihe, die sich an die breite Öffentlichkeit wendet, glückhaft den Typ getroffen, den der Sparer bei seiner Kapitalsanlage bevorzugt.

Vollbahnstation.

2. Als Derbraucherhöchstpreise werden festgesetzt a) für Hochzucht der Sorten Aal, Frühe Hörnchen, Frühmölle, Juli

und Deutsche Erstlinge.....7,75 Mark

f£r alle übrigen Sorten .... 6,75 Mark für anerkannte Saatware der un­

ter 2a genannten Frühsorten . . . 6,50 Mark für alle übrigen Sorten .... 5,50 Mark je Zentner. Diese Verbraucherhöchstpreise gelten je Zentner loser Ware ausschließlich Sack für Posten ab 100 Zentner aufwärts einer Sorte frei Waggon Dollbahnstation des Züchters bzw. Erzeugers.

3. Die vom Züchter für seine Hochzuchten fest­gesetzten Preise sind Verbraucher-Höchstpreise bei waggonweisem Bezug. Der vom Züchter gewährte Rabatt stellt die Gewinnspanne des Warenver­teilers dar. Der Rabatt darf 7 o. H. des Waren-

Am Mittwoch hat die Zeichnung der neuen Reichsanleihe über 500 Millionen Mark begonnen, nachdem bereits im Mai dieses Jahres eine Anleihe in gleicher Höhe von den Sparkassen übernommen worden war. Die Vor­züge dieser Anleihe sind augenscheinlich. Die mit 4,5 o. H. ausgestatteten Schatzanweisungen des Rei­ches, die bis zum 16. September gezeichnet werden können, werden zehn Jahre laufen und vom fünf­ten Jahre ab ausgelost Da der Ausgabekurs 98% v. H. beträgt, ergibt sich eine Rendite von etwa 4,7 v. H., die nach Lage des Geldmarktes, der sehr flüssig ist, als hoch bezeichnet werden kann. Ferner ist eine weitgehende Sicherung gegen Kurs­risiken geschaffen, so daß also keinerlei Verluste ein­treten können. Bemerkenswert ist auch die Raten­zahlung. Die Schatzanweisungen gehen von 100 bis 20 000 Mark, die Verzinsung tritt bereits am 1. Oktober dieses Jahres ein. Die Zahlung kann zu 30 v. H. am 3. Oktober und 2. November, zu 20 o. H. am 27. November und 20. Dezember vor­genommen werden.

Die neue Anleihe dient zur Konsolidierung eines Teiles der Reichsschuld. Unter den Wirkungen des nationalen Durchbruchs, der gegen den Bolschewis­mus die Sicherung des Besitzes und der Ersparnisse gewährleistete, war vor allem die Arbeitsbe­schaffung notwendig. Sie hat die Arbeitslasen­ziffer von 6 auf weit unter 2 Millionen herabge­drückt und damit unter allen Nationen den größten Erfolg errungen. Durch die Ankurbelung der Wirt­schaft von oben sind nach und nach alle Kreise des privaten Wirtschaftslebens mit neuem Blut erfüllt worden. Die Finanzierung dieser Aufwärtsbe-

Rundfunkprogramm

Samsfag, 7. September.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7): Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9: Nachrichten. 9.15: Konzert. 9.45: Lyrik aus unserem Gau: Franz Wilhelm Grothe. 11.45: Vauernfunk. 12: Buntes Wochenende. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Buntes Wachende. 14: Nachrichten. 14.10: Mitten im Werktag. 15: Jugendfunk. 16: Der frohe Sams­tagnachmittag mit NSG.Kraft durch Freude". 18: Liebe und Trompetenblasen. Ein Funkboaen aus Säckingen. 18.20: Stegreifsendung. 18.30: Wir spalten ein! Das Mikropyon unterwegs. 18.40: Saardienst. Wann wird der Saar-Pfalz-Kanal ge­baut? Die Westmark braucht den Wasserweg nach Süddeutschland. 19: Präsentier- und Parademärsche ehemaliger deutscher Regimenter. 19.45: Die Wo­chenschau des Zeitfunks. 20: Nachrichten. 20.10: Ruf der Jugend. 20.15: Großer Bunter Abend. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.30: Gepreßte" Andenken" aus fröhlichen Veranstal­tungen unseres Reichssenders. 23: Barnabas von Geczy und fein Orchester. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Weitere Absatzbelebung im Einzelhandel im Juli.

Fwd. Wie die Forschungsstelle für den handel beim RKW. im Rahmen ihrer laufenden Unter­suchungen feststellt, brachte der Juli dem deutschen Einzelhandel wieder eine leichte wertmäßige Ab­satzbelebung. Im Vergleich zu Juli 1934 konnte im Durchschnitt aller Geschäftszweige und Betriebs­formen der Umsatz st and des Einzelhan­dels im Juli dieses Jahres um 3 v. H. erhöbt werden.

Wesentlich günstiger als im Durchschnitt des ge­samten Einzelhandels verlief die Umsatzentwicklung der Lebensmittelfachgeschäfte. Hier konnte der Umsatzstand im Juli dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahre um 7,5 v. H. erhöht wer-

Auf Grund der Verordnung über Saatgut vom 26. März 1934 werden im Einvernehmen mit der Hauptvereinigung der deutschen Kartoffelwirtschaft die Preise für Pflanzkartoffeln für Lieferung bis zum 15. Januar 1936 wie folgt fest­gesetzt:

1. Als Züchter- und Erzeugermindestpreise für die am geringsten bewertete Sorte

a) für Hochzuchten.......4, Mark

b) für anerkannte Saatware . . . 2,50 Mark je Zentner. Diese Preise sind bei Hochzuchten Min­destpreise für den Züchter, bei anerkannter Saat­ware für den Anbauer bei Lieferung frei Waggon

muß wieder auf die von der Hauptvereinigung be­kanntgegebenen Richtlinien abgestellt werden. Das an vielen Märkten zu beobachtende Anwachsen der hochwertigen Schlacytwertklassen läßt sich vielfach aus einer nur unverantwortlich schwach gehandhab­ten Klassifizierung erklären.

Alle auf diesem Gebiet eingerissenen Mißbräuche sind vorbehaltlos abzustellen. Ich werde mich durch meine Organe von der Durchführung dieser An­ordnung überzeugen.

Hhein-Mainische Börje.

THeiff leicht befestigt.

Frankfurt a. M., 5. Sept. Die Börse hatte einen etwas festeren Grundton, die Umsätze blieben noch gering. Die legten Berichte aus Gens beruhig­ten bezüglich der allgemeinen Weltpolitik etwas, aus der Wirtschaft regte die günstige Halbjahres­bilanz der Sparkassen und vor allem der erfreu­liche Einsatz der Reichsanleihezeichnung an. Pu­blikumsaufträge, wenn auch noch in bescheidenem Maße, lagen vor. I. G. Farben zunächst 0,5, bann nochmals 0,25 o. H. fester, angeregt durch die drei­jährige Verlängerung der Stickstoff-Verträge. Die übrigen Chemiewerte, wie Erdöl, Scheideanstalt be­hauptet. Auch Elektrowerte zumeist gebessert, so AEG. um 0,5, Schuckert 0,40, RWE., Siemens je 0,25, Lechwerke 1 v. H. Maschinenaktien lagen et­was freundlicher, es gewannen Daimler 0,40, Moe- nus 0,13, daneben Junghans 0,5 v. H. Schifffahrts- werte kaum verändert, AG. Verkehrswesen um 2 o. H. erholt, heute wird das Bezugsrecht auf die Lenzaktien notiert. Deutsche Linoleum gewannen 1,75, Kaufhof 0,75 v. H. Reichsbankanteile zu­nächst 0,75 v. H. schwächer, später davon um 0,5 v. H. erholt.

Auch der Rentenmartt zeigte freundlichere Ent­wicklung, Altbesitz 0,13 v. H. höher. Mexikaner eine Kleinigkeit gebessert. Dollarbonds behauptet. Stahloerein-Obligationen 0,13 v. H. fester.

Abendbörse ruhig.

Die Abendbörse verlief sehr ruhig. Gegen den Berliner Schluß war die Haltung mäßig fester, so Daimler 0,25, AEG. 0,13, Rheinstahl 0,25 v. H. höher. JG.-Farben um 0,40 v. H. gebessert. AG. Ver­kehrswesen mit 81,25 genannt, das Bezugsrecht wurde an der Frankfurter Mittagsbörse im Gegen­satz zum Berliner Notizausfall mit 2,50 v. H. notiert.

Der Verlauf brachte keine Sanderbewegungen. Don später notierten Werten lagen Aschaffenburger Zellstoff 0,50 v. H. fester, Reichsbank 0,25 v. H. schwächer. Auch Hoeschwerke 0,50 v. H. niedriger. Die Börse schloß still und unverändert.

Im einzelnen: Altbesitz 110,75 Geld, Farbenbonds 127, 4prvz. Rumänen 4,65, Adca 78, Commerzbank 91, DD-Bank 91, Dresdner Bank 91, Reichsbank 182, Harpener 109,50, Mannesmann 88, Hoesch 94, Rheinstahl 111,50, Stahlverein 82,40, AEG. 39,50, Bekula 143,65, IG. Chemie volle 164,50, Daimler 99,13, Deutsche Erdöl 108,75, Scheideanstalt 235,50.

Frankfurter Schlachtviehrnarkt.

Frankfurt a. M., 5. Sept. Auftrieb: Kälber 740, Schafe 149, Schweine 321. Es erzielten (pro ein Zentner Lebendgewicht) in Mark: Kälber a) 66 bis 70, b) 60 bis 65, c) 53 bis 59, d) 42 bis 52. Lämmer und Hämmel b2) Weidemasthämmel 40 bis 42, c) 37 bis 39, d) 34 bis 36. Schafe e) 36 bis 38, f) 32 bis 35. Schweine al) 54, a2) 54, b) 54, c) 54, d) 54, e) 50, f), gl) und g2) nicht notiert. Marktverlauf: Kälber rege, ausverkauft. Hämmel und Schafe rege, ausverkauft. Schweine wurden wiederum zugeteilt.

Großhandelspreise für Fleisch u n d Fettwaren: Beschickung: 1293 Viertel Rind­fleisch, 131 ganze Kälber, 4 ganze Hämmel, 387 halbe Schweine. Preise (für 50 Kilogramm) in Mark: Ochsenfleisch b) 76 bis 80, c) 66 bis 74. Bullenfleisch b) 74 bis 78. Kuhfleisch b) 58 bis 66, c) 48 bis 58. Färsenfleisch b) 76 bis 80, c) 66 bis 74. Kalbfleisch b) 74 bis 84, c) 68 bis 72. Hammel­fleisch b) 78 bis 80. Schweinefleisch b) 74. Fett­waren d) roher Speck unter 7 Zentimeter 77 bis 80, Flomen 76 bis 80. Marktverlauf: lebhaft.

sich um ihn zu bemühen. Als er näherkam, holte der Angeklagte zu einem Stich mit der Mistgabel auch gegen ihn aus; der junge Mensch sprang je­doch zur Seite hinter eine Säule und versuchte die Gabel zur Seite zu schlagen. Hierbei drang ihm eine Zinke in die Innenfläche der linken Hand. Daraufhin floh der Sohn unter Hilferufen aus dem Stall, während Angermund ihn mit der Gabel ver­folgte, nach dem Verlassen des Stalles die Mist­gabel jedoch wegwarf.

In der gestrigen Hauptverhandlung behauptete der Angeklagte, in Notwehr gehandelt zu haben. Das Ergebnis der Beweisaufnahme stand den Be­hauptungen des Angeklagten jedoch entgegen. Der Antrag des Vertreters der Anklage entspricht der in dem Urteil ausgesprochenen Strafe.

den. Im Einzelhandel mit Bekleidung stiegen die Umsatzwerte im Juli im Vergleich zum Vorjahre bei Textilwarenfachgeschäften um 4 v. H. und im Schuhwareneinzelhandel um etwa 4,5 v. H. Im H ausrat ei nzelhandel (in der Zusammen­fassung von Eisenwarensachgeschäften und Glas- und Porzellaneinzelhandel) brachte die Entwicklung eine Umfatzzunahme gegenüber Juli 1934 um 8,9 v. H. dis 10,7 v. H. Rückläufig war im Juli 1935 die Umsatzentwicklung mit 8085 v. H. des Vor­jahres im Funkeinzelhandel. Die Käufer­schaft scheint sich in diesem Jahre vor der Funkaus- fteUung in besonders starkem Maße abwartend ver- halten zu haben. Don den übrigen Einzelhandels­zweigen, für die die Umsatzentwicklung im Juli bisher bekannt ist, berichten sowohl die D r o g en­ge s ch ä f t e, als auch die Uhrmacher über recht kräftige Umsatzerhöhungen um 8 v. H. Die Um­sätze des Kraftfahrzeughandels hielten sich auf der gegenüber Juli 1933 stark gesteigerten Höhe (+ 67,2 v. H.) des Vorjahres-Juli. Die stärkste Steigerung gegenüber dem Darjahre er­fuhren die Derkaufsumsätze des Landmaschi­ne n h a n d e l s , die im Juli 1935 gegenüber Juli 1934 um 35 v. H. zunahmen.

Hid^prete für Lebendrinder.

(LPD.) Der Schlachtviehverwertungsverband Hes­sen-Nassau gibt nachstehend eine Anweisung der Hauptoereinigung der Deutschen Viehwirtschaft, Berlin, bezüglich der Richtpreise für Lebendrinder bekannt:

Die trotz aller Mahnungen feit letzter Zeit sich mehr und mehr häufenden Klagen wegen Ueber- schreitung der vorgeschriebenen Richtpreise für Rin­der, ferner die soeben vom Reichs- und Preußischen Minister für Ernährung und Landwirtschaft durch­geführte Senkung der Rindfleischpreise, sowie der ausdrückliche Wille des Staatssekretärs, daß alle Kräfte auf die Innehaltung der uns gezogenen Preis- grenzen gerichtet werden müssen, geben mir Ver­anlassung, festzustellen, daß ich in Zukunft gegen Ueberschreitung der für bi» Rinderpreise geltenden Vorschriften mit strengsten Mitteln vorgehen werde. Angesichts der fortschreitenden Entspannung auf dem Rindermarkt kann ich keinen Grund für eine Verwässerung der Richtpreisvorschriften anerkennen.

Zur Vermeidung von Unklarheiten wiederhole ich, daß zunächst die Zulassung von Ausstich-Oua- litäten bei Bullen und Kühen weiterhin verboten bleibt, und daß sich an den Bestimmungen betr. Ausstichqualitäten für Ochsen und Färsen, sowie für die Rinderrichtvreife überhaupt nichts geändert hat.

Die Klassifizierung sämtlicher Schlachtwertklassen

je Zentner. Bei direktem Versand ab Erzeuger­station bzw. ab Zwischenlager Des Erzeugers sind die höchstzulässigen Kleinmengenzuschläge um min­destens 0,25 Mark niedriger zu veranschlagen. Ein Zwang zur Berechnung der Kleinmengenzuschläge besteht in keinem Fall. Diese Kleinmengenzuschläge dürfen nur einmalig auf den Einkaufspreis zuge­schlagen werden, so daß eine etwaige doppelte Er­hebung der Kleinmengenzuschläge bei der gleichen Ware ausgeschlossen ist. Bei gesacktem Versand oder bei Verteilung in Säcken ist der Sackpreis gesondert zu berechnen; ebenso sind die Frachtkosten oder Frostschutzverpackungen anteilig gesondert auf den Rechnungen auszuweisen.

5. Für Handelssaatgut Der unter 2a genannten Sorten wird ein Verbraucherhöchstpreis von 5,25 Mark je 50 Kilogramm festgesetzt. Anträge auf Zulassung sind nach der Verordnung vom 23. Juli 1935 beim Ausschuß für Samen und Saaten des Reichsnährstandes, Berlin SW 11, Dessauer Straße 14, unter Angabe der Menge, der Sorte, der Herkunft und des Erzeugers einzureichen. Han­delssaatgut aller übrigen Sorten wird vorläufig bis auf weiteres nicht zugelaffen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdlskoni 4 o H.,

Frankfurt a.M.

Serltn

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Frankfurt a. M. |

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Schluß« kur«

Gchlußt. Abend« dürfe

Schluß» kur«

Schluß! Mittag- dürfe

Schluß­kurs

Schluyl. Abend« börsc

Schluß« turs

Gchlußk. Mittag« bürsr

Schluß« kur«

Schlußk. Abend­börse

Schluß» kur«

Schlußk. Mittag« börse

Datum

4.9.

5 9

4 9.

5.9

Datum

4.9

5-9-

4.9-

5 9.

Datum

4 9-

5-9

4.9.

5-9-

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 19&4

6Yi% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Mlöl.-Schuld mtt

Auslos.-Rechten .............

4V«% Deutsche Reich« poftfchatzan- Weisungen von 1934, I.......

% e6em.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ...........

4)4% ehem. Hessische LandeSbank Darmstadt Bold R. 12.......

6%% ehem. Hess. Landes-Hypo- thekenbank Darmstadt Liaui ...

4)4% ehem. 8% Darmst. Komm.

LandeSb.Goldschuldverichr. R.S

Oberhessen Provinz-Anleihe Buslos.-Rechten .........

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

4)4% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar biS 1935

6)4% ehem. 4)4% Franks. Hyp.-

Vank-Ltqu.-Psandbriese.......

6)4% ehem. 4)4% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.-Goldpfe. ...

4)4% ehem. 8% Pr. Lande-pfaui» briesanstalt, Psandbriese R. 19

4)4% ehem. 7% Pr. LandeSpsand- vriefanst., Bold Komm. Cbl.Vl

Sleuergutsch. Verrechnung«!. 86-89

4% Odterwtd)t)d)e Goidreale....

4,20% Oösterreichische Stlberrenke 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische StaalSrente v. 1910 4)4% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie 1.....................

101

47,45

102

110,75

100,13

97,5

96,5

100,4

93

114,75

96,75

100,5

100,9

97

97

107,4

29

9,4

4,65

9,45

11

101

97,35

102,25

110,75

100,13

97,5

96,75

100,5

92,9

128,5

114,75

96,75

100,5

100,5

97

97

107,4

29

9,45

9,4

9,4

11,13

101,13

97,7

102,2

110,65

100,2

97,25

114,75

100,9

97

97 107,4

29,1

1,4

9,5

9,5

9,6

11,26

101,13

97,65

102,13

110,65

100,2

114,75

100,9

97

97

107,4

29,5

1,4

9,4

9,4

9,4

11,25

4% desgl. Serie II ............

6% Rumän. vereinh. Rente v.1903 4)4%Rumän.vereinh.Rentev.l913

4% Rumänische oercinh. Rente ..

8)4% Anatolier ...............

Hamburg.Amerika»Pa1et .....O

Hamburg-Südam. Dampfschiff . O

Norddeutscher Lloyd ......... 0

A B. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Prioat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Dtsconto-

Gesellschaft................ O

Dresdner Bank.............. O

Reichsbank ....... 12

Ä.S.B......................v

Bekula.................... 10

Elektr. Lteferungsgesellschast... 5

Licht und Kraft ........8)4

Felten S Guilleaume......... 0

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........ 5

Rhein. Wests. Sielte.......... 6

SchultenLCo......... 4

SiemensL Halske............ 7

LahmeoerLLo..... 7

Buderus ....... O

Deutsche Erd« ..............4

Gelsenkirchener .............. 0

Harpener ................0

Hoesch EisenKöln-Neuefte» .. O

Ilse Bergbau ............... -

Ilse Bergbau Genüsse ........ e Klöcknerwerke ............ »)s

Mannesmann-Röhre« ........ (

11,5

5,5

4,65

40,75

16

17,25

82 116

90,75

90,5

90,5

183

38,5 143,25 111,25 132,65

105,5 124,25

128 124,25 172,75

131.5

101,25 108,13

108,5

93,75

128 92 87

11,5

5,4

4,65

40,75

15,9

17,25

81,25

114,75

91

91

91

182

39,5

143,65

112

132,75

106

125

129,25

125

174,25

131,5

101

108,75

109,5

94

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93

88

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4,65

40,75

16,25

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17,4

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90.5

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143,5

111,75

132

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132

100,5 108,25

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12

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115

91

91

91

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106

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139

129,25

125,4

174

131,25

100,5

108,65

109,5

94

157

127

92.25

1 87,9

Mansfeld er Bergbau......... 8

Kokswerke........... 5

Phönix Bergbau....... O

Rheinische Braunkohlen ..... 12

Rbeinstahl ................ 8)4

Vereinigte Stahlwerke........ O

Otavi Minen .............O

Kaliwerke Aschersleben........ 6

Kaliwerke Westeregeln ........ 5

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7)4

g. ®. Farven-Jndustrte....... 7

Scheideanstalt........ 9

Goldschmidt ................ O

Rütgerswerke ...... 4

Melallgeiellschoft...... 4

Philipp Holzmann ........

Zementwerk Heidelberg ...... 6

L-ementwerk Karlstadt....... 4

Schultdeis Pa-enhoser ...... 4

Bku tAllgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg ..................O

Hellstoss Doldhos ............O

Zellstoff Aschaffenburg .......O

Dessauer Gas .............7

Daimler Motoren ............ 0

Deutsche Linoleum ........... (

Orenstein & Koppel ..........O

Westdeutsche Kaufhof.........O

§hade.............. O

Akkumulatoren-Fabrik....... 12

Lontt-Gummi .............. 8

Gritzner....................8

Moinkraftwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker...... 1

212,5

110 dl, 65

18,4 133,65

-

153,25

236

106,75

114,5

110

93

119,5

58

114 114,25 81,75

98 160

27,5 278 176

154,25

1 34

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235,5

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115

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28,25 280

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202,5

115

115

212,5

110

81,75

18,4

133,5

127,25

1534

107

115

110,25

"1

107,25

57,5

113

113,5

81,9

128,9

98,13

160

85,75

27,75

278

176,75

154

1

1 203

116

116

215,25 111.25

82,4

18,5

134

127 184,25

153,9

108,5

115,5

110

94,25

108,13 58,65

113

114,5 82,75

129,5 98,75 161,75

86

28

281 175,25 153,5

1 -

! 202,5

Lombardzinsfuß 5 o. H.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. ZIL

4 September

5. September

Amtliche Dotierung

Amtliche Notierung

Geld

»rief

Geld

1 Dries

Buenos Lire-

0,668

0,672

0,668

0,672

Brüssel ....

41,81

41,89

41,80

41,88

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia .....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

55,00

55,12

54,93

55,03

Danzig ....

46,90

47,00

46,88

46,98

London....

12.32

12,35

12,30

12,33

Hellings ors.

Paris .....

5,43

5,44

5,42

5,43

16,405

16,445

16,395

16,435

Holland ...

168,17

168,51

168,18

168,52

Italien ....

20,36

20,40

20,36

20,40

3<uxm.....

0,727

0,729

0,724

0,726

Jugoslawien

5,684

5,696

5,684

5,696

C«lo.....

61,87

61,99

61,77

48,95

61,89

49,05

Wien......

48,95

49,05

Lissabon ... Stockholm..

11,17

63,53

80,99

33,99

10,285

11,19

63,65

81,15

34,05

10,305

11,15

63,42

80,92

33.99

10,275 <

11,17

63,54

81,08

34,05

10,295

Schweiz ... Spanten... Prag......

Budapest ..

Reupork ...

2,487

2,491

2,488

2,492

Banfnoteru

Der1in,z September

Geld

Brief

'Amerikanische Rote»..............

2,44

2,46

Belgische Noten ...... III

41,72

41,88

Dänische Noten ................

54,72

54,94

Englische Noten .................

12,265

12,301

Französische Rote«...............

16,345

16,401

Holländische Noten............

167 76

168,4«

^talienijche Noten................

19,46

19,5m

Norwegische Noten ..............

61,56

61 ',8a

Deutsch Oesterreich, 4 100 Schills«

Rumänische Noten...............

_

_

Schwedische Noten...... .. .. ..

63.20

63 45

Schweizer Noten.................

80,69

81,01

Spanische Note».................

33,63

33J7

Ungarische Kote«................