Ausgabe 
2.7.1935
 
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Nr. 151 Zweites Blatt

Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)

Dienstag, 2. Zuli 1935

^00 Jahre Welibad Bad-Nauheim.

Feierlicher Giaatsakt. ^eichsinnenminister Dr. Frick in Bad-Nauheim.

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pot uni) kam dann von dort nach Wiesbaden. Freiherr von Wechmar ist Pg. und macht Dienst in der SA. Der rhein-mainifchen Presse ist Pg. von Wechmar als vorbildlicher Betreuer des vom Gaupresseamt Hessen-Nassau veranstalteten ersten deutschen Presse-Kameradschaftslagers in Wiesbaden bekannt.

Be- alle den An. dem

Reichsinnenminister Dr. Frick (Bildmitte) in Bad- Nauheim; rechts neben ihm Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger.

Kur- und Bäderoerwaltung in Wiesbaden, scheidet mit dem 1. August aus Wiesbaden und übernimmt auf Anordnung des Herrn Reichsstatthalters und Gauleiters Sprenger die Leitung und Verwal­tung des Hessischen Staatsbades Bad-Nauheim.

Freiherr von Wechmar nahm als aktiver Offi­zier am Weltkrieg teil und trat dann zur Reichs­wehr über. Er nahm dann seinen Abschied und war mehrere Jahre kaufmännisch im In- und Aus­land tätig. Seit 1926 war er unter den nicht ein­fachen Danziger Verhältnissen Kurdirektor in Zop-

Blick über den Schauplatz des Staatsaktes aus Anlaß der 100-Jahrfeier des Staatsbades Bad-Nauheim. 'Ausnahmen s3s: Neuner, Gießener Anzeiger.)

Posaunenchöre nahezu 200 waren erschienen die Herren von der Verbandsleitung, den Vertre- ter - des Landesbruderrates, sowie den Vertreter des Starkenburger Pofaunenchorverbandes. Der Ortspfarrer betonte, daß die Gemeinde Lang-Göns

dacht. Bad-Nauheim sei das berühmteste Herzheilbad der Welt geworden. Daß wir auch sonst heute in einem erfreulichen Aufstieg begriffen seien, hätten wir allein unserem Führer Adolf Hitler zu verdan­ken. Es werde die Aufgabe der Verwaltung des Bades und seine, des Reichsstatthalters Aufgabe als Führer der hessischen Landesregierung sein, in diesem Bad vorzugsweise den Männern, die im Arbeitskampf zu Schaden gekommen seien, die Hei­lung zu ermöglichen.

Hierauf ergriff, von den Anwesenden herzlichst begrüßt,

Reichsinnemuinister Dr. Frick

das Wort. Er führte aus:

Deutsche Volksgenossen, verehrte Gäste!

Der Führer und Reichskanzler hat mich beauf­tragt, ihn bei der heutigen Feier zu vertreten und Bad-Nauheim zu seinem 100jährigen Bestehen seine besten Grüße und Glückwünsche zu übermitteln. In­dem ich mich dieses Auftrages entledige, schließen sich die Reichsregierung und ich selbst als der für die Gesundheitspflege zuständige Reichsminister mit allen guten Wünschen für Bad-Nauheim von gan­zem Herzen an. Die Gesundheit ist eines der höch­sten menschlichen Güter und die Voraussetzung für das Gedeihen des ganzen Volkes. Darum hat die nationalsozialistische Regierung wie keine andere zu­vor alles daran gesetzt, um die Volksgesundheit zu pflegen, unser Volk rassisch zu erneuern und zu stär-

von jeher etwas übrig gehabt habe für die lange der Kirche und daß er sich freue, nun Gäste an diesem schönen Sommertage in Mauern von Lang-Göns begrüßen zu können, schließend teilte er noch die Geschichte von

Fremden sich davon überzeugten, daß sie in Deutsch­land herzlich willkommen seien, daß sie in keiner Weise belästigt und von uns als angenehme Gäste geschätzt würden. Er hoffe, daß der starke Frem­denbesuch in Bad-Nauheim dazu beitragen würde, die Mißverständnisse, die durch Verbreitung von Verleumdungen des neuen Deutschlands entstanden seien, zu beseitigen.

Die Entwicklung, die Deutschland in letzten 21/? Jahren genommen habe, sei von keinem von uns für möglich gehalten worden, insbesondere auch die wirtschaftliche Entwicklung. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit habe zu einem vollen Erfolg ge­führt. Wenn man die Arbeitslosenziffer von über 6 Millionen auf 2 Millionen herabgedrückt habe und wenn man bedenke, welche gigantischen Werke in dieser Zeit entstanden seien, z. B. auch die Reichsautobahnen, so müßte das die Achtung der ganzen Welt Hervorrufen. Wir hätten dies alles einem Manne zu verdanken, der am Steuer dieses Staates stehe und der Deutschland groß, angesehen und stark gemacht habe, Adolf Hitler.

Gemeinsam wurden im Anschluß an die An­sprache des Reichsinnenministers das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied gesungen.

Oer neue Leiter des hessischen Gtaats- bades Bad-Nauheim.

GPA. Frankfurt a. M., 1. Juli. Freiherr von Wechmar, der Generaldirektor der Städt.

ZO.Zahressest des Verbandes oberheiffcher Posaunenchöre in Lang-Göns.

ten, öie erbge|unoe tmöerreiaje tfumihe zu fordern und erbkranken Nachwuchs zu verhüten. Bad-Nau- Heim hat in den vergangenen hundert Jahren un­gezählten Tausenden kranker und leidender Men­schen Erholung und Genesung gebracht. Mit seiner herrlichen Natur, den zu Spaziergängen einladenden Wäldern der Umgebung, mit seinen vorbildlichen Kuranlagen, den wunderwirkenden Heilquellen und seinem vorzüglichen Aerztestand ist Bad-Nauheim aus kleinen Anfängen zu einem Weltbad geworden, das überall in der Welt den besten Ruf genießt und Freunde aus aller Herren Länder zur Kur hierher zieht. Die nationalsozialistische Regierung und die nationalsozialistische Bewegung sehen ihren Stolz darin, auch minderbemittelten Volksgenossen in mög­lichst großer Zahl die Wohltat des Gesundbrunnens Bad-Nauheim zuteil werden zu lassen. So möge Bad-Nauheim seinen Aufstieg in den vergangenen hundert Jahren auch in den nächsten hundert Jah­ren fortsetzen, zum Wohle der leidenden Mensch­heit. Wenn Sie dazu helfen, werden Sie ein tüd)- tiges Stück deutscher Aufbauarbeit im Sinne unse­res herrlichen Führers Adolf Hitler leisten.

Hierauf ergriff

profeffor Weber,

der Direktor des Balneologischen Reichsinstituts Bad-Nauheim das Wort zur eigentlichen Festrede, in der er die Entwicklung des Bades schilderte. Bad-Nauheim arbeite durch seinen zahlreichen Aus­länderbesuch daran mit, besseres Verständnis für unser deutsches Volk in der Welt zu erzielen.

Das Telegramm des Führers.

Im Anschluß daran mürbe das Glückwunsch­telegramm des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler verlesen, das folgenden Wortlaut hatte:

Dem hessischen Staatsbad Nauheim spreche ich zur heutigen Feier . des 100jährigen Be­stehens meine herzlichsten Glückwünsche aus. Möge das Bad auch künftig erfolgreich wie bisher seine Aufgabe, der leidenden Menschheit Erholung und Heilung zu bringen, erfüllen.

Adolf Hitler."

Finanzrat Dr. Diehl brachte einSieg-Heil!" auf den Führer aus, in das die Anwesenden be­geistert einstimmten.

Mit der ausgezeichneten Wiedergabe des Schluß­chores aus der OperDie Meisterfinger" von R. Wagner fand der feierliche Staatsakt feinen Abschluß.

Dr FncküberdenwertvollenAuslänoer- besuch des Staatsbades Nauheim.

Kundgebung derNSOAP. inGrünberg

+ Grünberg, 1. Juli. Arn Samstagabend fand in der hiesigen Turnhalle eine Kund­gebung der NSDAP, statt, die einen sehr guten Besuch auswies und von dem stellvertreten­den Kreispropagandaleiter H e ß geleitet wurde. An Stelle des vorgesehenen Redners, Pg. Wal­ther (Dresden), der krankheitshalber verhindert war, sprach Pg. Graf Schwerin (Weimar). In etwa fünfviertelstündigem, stets fesselndem Vor­träge führte er ungefähr folgendes aus: Schon der Abschluß des Flottenabkommens mit England zeigt, daß das vom Führer gegebene Versprechen, die nationale Ehre wieder herzustellen, zur Wirklich­keit geworden ist. Wenn durch fremde, orientalische Einflüsse die guten Eigenschaften im nordisch-ger­manischen Menschen: Treue, Ehre und Pflicht­gefühl, überwuchert waren, so soll im neuen Deutschland nach des Führers Willen eine Wieder­geburt derselben als Ziel hingestellt werden. Re- voluttonen, die nur auf öde Gleichmacherei hin­auslaufen und ohne höhere Zielsetzung erfolgen, sind zum Untergang verurteilt. Daher mußte auch die deutsche Umwälzung von 1918 bald verschwin­den. Daß jedoch als ihr Erbe nicht der marxistische Bolschewismus auftrat, war der durch die natio» nalfozialiftifche Bewegung entfachte Abwehrwillen des nordisch - germanischen Geistes gegen dieses unserm Volke fremde Wesen. Es ist Ausgabe des neuen Reiches, den Willen zum Deutschtum und den deutschen Tugenden mit Bewußtsein zu stärken. Der Redner erntete für seine lehrreichen Ausfüh­rungen reichen Beifall. Die Versammlung wurde in der üblichen Weise geschlossen.

Reichsinnenminister Dr. Frick während feiner Ansprache im Sprudelhof.

Das Weltbad Bad-Nauheim, dessen Tagesablauf im Interesse der Kranken von jener Stille bestimmt ist, die die meisten Badeorte charakterisiert, war gestern überstrahlt von festlichem Glanz und erfüllt von der Betriebsamkeit einer großen Veranstaltung. Die Einwohnerschaft und die Kurgäste, die sich dem Bade meist sehr stark innerlich verbunden fühlen, waren getragen von Festfreudigkeit und der Erwartung eines nicht alltäglichen Ereignisses.

Seit Monaten wurde ja auch schon von jenem Tage gesprochen, an dem das Weltbad Nauheim das Jubiläum des hundertjährigen Bestehens als Badeort feiern werde. Eine Reihe der festlichen Ver­anstaltungen, soweit sie aus Anlaß des Jubiläums im Programm standen, liegt bereits zurück. Der gestrige Montag aber, der 1. Juli 1935, stellte den Höhepunkt des Jubiläums bar.

Das Jubiläum der Badestadt war von Seiten der Landes- wie auch der Reichsregierung in seiner Bedeutung voll erkannt worden. So fehlte es denn an der nötigen Förderung nicht. Die Jubiläumsfeier wurde zu einem Staatsakt erhoben.

Die Vorbereitungen für diesen Tag waren mit aller Sorgfalt getroffen worden. Der Sprudelhof, der Schauplatz des Staatsaktes, präsentierte sich in festlichstem Gewände. Hinter den Sprudeln ragte eine hohe Flaggenwand auf, die von Hoheitsabzeichen des Dritten Reiches gekrönt war. Die Sprudel­becken waren mit grünen Girlanden umwunden, Hakenkreuz- und schwarzweißrote Fahnen wehten im Winde, an den Längsseiten des Sprudelhofes flatterten von den Masten die Flaggen vieler aus­ländischer Staaten.

An den Hofseiten der Verwaltungsgebäude des Staatsbades waren in schönen Blumengewinden die Jahreszahlen 1835 * 1935 öargefteUt. Für die Ehrengäste, wie auch für die Kurgäste hatte man zahlreiche Sitzgelegenheit geschaffen, da man mit einer außerordentlichen Besucherzahl rechnen mußte.

Bei einem Imbiß, der sich an den Staatsakt im Sprudelhof anschloß, betonte Dr. Frick, welch außerordentliche Bedeutung er dem zahlreichen Aus­länderbesuch in Bad-Nauheim beimesse. Er hoffe, daß gegenüber den Verleumdungen, tue in der ausländischen Presse aus durchsichtigen Gründen über Deutschland verbreitet würden und m denen man uns als ein Barbarenvolk hinstelle, die

Lang-Göns, 30. Juni. Bei schönstem Som­merwetter wurde heute in unserem Dorfe das 3 0. Jahresfest des Verbandes ober­hessischer Posaunenchöre abgehalten. Dieses' Fest war zugleich für den Lang-Gönser Posaunenchor ein Jubiläum, denn er wurde vor 45 Jahren gegründet. Es war kein Wunder, daß aus diesem Anlaß zahlreiche Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung gekommen waren und den Festplatz füllten. Es gibt wohl wenige Ge­meinden, die einen so schönen, geräumigen und schattigen, mit Linden und Eichen bepflanzten Kirchplatz haben wie Lang-Göns.

Eröffnet wurde der Festtag durch Choralblasen der Posaunenchöre am frühen Morgen auf dem Kirchplatz. Zum Morgengottesdienst, der auch auf dem Kirchplatz stattfand, hatten sich schon zahlreiche Gäste eingefunden. Die Kirche hätte nicht alle Besucher fassen können. Nach einleitendem Vorspiel der vereinigten Posaunenchöre, unter Leitung von Weißbindermeister Karl Boller, Lang-Göns, der zugleich Verbandschormeister ist, begann der Gottesdienst mit gemeinsamem Gesang und Altardienst. Die Festpredigt hielt Pfarrer Weinberger, Darmstadt. Im Anschluß an die Worte Jesaja 62, 6 und 7,O Jerusalem, ich will Wächter auf deine Mauern bestellen ..." ermahnte er die Mitglieder der Posaunenchöre, wachsam zu sein und nicht stille zu schweigen, sondern als treue Wächter einzutreten für das wahre Christentum, für Gott und seinen Sohn Jesus Christus. Mit der­selben Aufforderung wandte er sich an alle Besu­cher des Festes, nicht nachzulassen in dem Bekennt­nis zu Jesus Christus und auch im Leben, in der Familie und in der Öffentlichkeit Wächter zu sein für das echte Christentum.

Das eigentliche Jahresfeft fand am Nachmit­tag auf dem Kirchplatz statt. Es waren weit über 2000 Menschen zusammengeströmt. Eingeleitet wurde das Fest durch die Posaunenchore. (Hoch tut euch auf." Gluck.) Nach gemeinsamem Gesang begrüßte der Ortsgeistliche, Pfarrer Wahl, die zahlreich Erschienenen, vor allem die Mitglieder der

Lange vor dem Beginn des Staatsakts waren die Zugänge zum Sprudelhof von Menschen dicht ge­säumt. Der Sprudelhof selbst vermochte die vielen Gäste kaum zu fassen. Dem Beschauer bot sich dabei ein einzigartiger Anblick. Klarblauer Himmel wölbte sich über" dem Land, der Glanz der Sonne ließ alle Farben hell leuchten, das Rot der Flaggenwand hob sich klar ab von dem Grün der Baumriesen des Kurparks, die Gäste der Feier, insbesondere die Damen waren in sommerlicher Kleidung erschienen, so daß sich ein überaus buntes Bild ergab, das zum Ausdruck einer allgemeinen Freude wurde.

Erhöht wurde die Freude des Tages durch die Zu­sage, daß der Reichsminister des Innern, Dr. F r i cf, im Auftrag des Führers teilnehmen werde. Ge­spannt wartete man seiner Ankunft. Herzlich wurde er allenthalben begrüßt, als er sich, begleitet von Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger zum Sprudelhof begab.

Als Ehrenformationen waren ein Ehrensturm der SA., des NSKK. und eine Ehrenbereitschaft der Landespolizei angetreten. Zu der Feier er­schienen zahlreiche Vertreter der Reichs- und der hessischen Landesregierung, darunter Reichsminister Dr. Frick, Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger mit dem stellvertretenden Gauleiter Regierungsrat Reiner, Ministerialrat G ü 11, der Leiter der Gesundheitsabteilung im Reichsinnenministerium, und Ministerialrat Ringshausen - Darmstadt. Ferner bemerkt man unter den zahlreichen Ehren­gästen den Brigadeführer Hildebrand als Vertreter des Reichsführers-SS., SA.-Gruppen- führer B e ck e r l e, Gaubetriebszellenobmann Becker-Frankfurt a. M den Präsidenten der Rhein-Mainifchen Wirtschaftskammer und Reichs­führer des Handels Professor Dr. ßüer, den Präsidenten der Reichsoersicherungsanftalt für An­gestellte Grießmeier (Berlin), sowie zahlreiche Kurdirektoren der benachbarten Badeorte

Der eigentliche Staatsakt fand seinen würdigen und feierlichen Beginn mit der feinen Interpreta­tion des Vorspiels zuEgmont" durch das Kur­orchester unter der Leitung von Generalmusikdirek­tor Stöver.

Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger.

Amdtschen Gebetbüchlein mit, die sich hier in un­serer Gemeinde während des Dreißigjährigen Krie­ges zugetragen hat. (Seinerzeit inHeimat im Bild" erschienen.)

Nach dem Vortrag einer Komposition von Joh. Seb. Bach begrüßte sodann der Vertreter des Lan- desbruderrates, Justizrat S ch m i d t k n a tz , Frank­furt a. M., die Posaunenchöre und forderte sie auf, weiter zu wirken und zu blasen, damit alle Lauen aufgeweckt würden, alle Wachen aber gestärkt und gestählt würden im Kampfe für das Christentum. An Stelle des Vertreters des Bezirksbruderrats, der am Erscheinen verhindert war, sprach bann Herr Roeder für den Verband der Posaunen­chöre in der Provinz Starkenburg. Er gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß in Oberhessen schon .30 Jahre lang Verbandsfeste gefeiert werden könn­ten und der Lang-Gönser Posaunenchor schon auf eine 45jährige Wirksamkeit zurückblicken könne. Soweit seien sie in der Provinz Starkenburg noch nicht. Er werde aber weiter dafür arbeiten, daß auch dort die Sache der Posaunenchöre immer mehr wachse und gedeihe.

Nach gemeinsamem Gesang unter Begleitung der Posaunencköre sprach sodann der Festredner des Tages, Pfarrer Weinberger, Darmstadt. Er betonte noch einmal die Bedeutung der Posaunen­chöre und gab seiner Freude Ausdruck, daß gerade an diesem Feste der Jubilqr des Jahre, Johann Sebastian Bach, so oft ^u Gebär gekommen sei. In seinen Werken zeige sich die christliche Festigkeit und die tiefste religiöse Empfindung. Die Schluß- anspr^ache hielt der Verbandsoorsitzende der ober«

Der Gauleiter begrüßte zunächst in herzlichen Worten Reichsminister Dr. Frick als Beauftragten des Führers. Dr. Frick fei uns aus den ver­gangenen, bewegten Zeiten in allerbester Erinne­rung. Er (ei einer der Unfrigen. Die Vorsehung, die "das ganze Rhem-Maingebiet mit Heilquellen, ausstattete habe Bad-Nauheim besonders reich be- man uns als