Ausgabe 
29.12.1933 Zweites Blatt
 
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Cage beitrug, Und allmählich setzte sich auch die lieber,Beugung durch, datz es gerade der weittragende deutsche Entschluß war, dem Europa heule die frei» lich noch bescheidenen Ansätze zu einer Besserung seiner Gesamtloge verdankt. Auch in der deutsch- vsterreichischen Frage, die einer der schwie­rigsten Punkte in den Beziehungen zwischen Berlin und Rom ist, hat die Zeit manche Auffassungen ge­mildert. Wir dürfen aus sicherer Quelle soviel sagen, daß Italien heute aufrichtig eine für Deutschland annehmbare und ehrenvolle Art der Wiederherstel­

lung normaler Beziehungen zwischen Berlin unb Wien begrüßen würde. Die Besserung ber_ deutsch­polnischen Beziehungen, die deutschen ^Bemühungen, in zweiseitigen Verhandlungen mit Frankreich die wichtigsten Gegensätze zu klären, haben hier volle Anerkennung gefunden. Zusammenfassend dürfen wir am Iahresschluß feststellen, daß Deutschlands innere Entwicklung und seine Anstrengungen, eine aufrichtige Politik des europäischen Friedens zu treiben, in Rom freundschaftliches Verständnis ge­funden haben.

S.A.-'Svort

Ehruni eines oberhessischen Turner, ührerS.

Eine bedeutsame Ehrung wurde dem Vorstands­mitglied im Turnverein Nidda, Lehrer Fer- dinand Wolf zu Unter-Schmitten, an Weihnachten zuteil. Von dem Vorsitzer dieses Ver­eins Dr. K o ch wurde ihm mit anerkennenden Wor- ten für sein verdienstvolles Wirken in der Deut­schen Turnerschaft der Ehrenbrief des Gaues überreicht. Wolf, der bereits mit sieben Jahren dem hiesigen Turnverein als Zögling angehörte, turnt noch jetzt nach 50 Jahren in der Altersriege mit. In seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Be- zirksoorsitzer wirkt er mit unermüdlicher Kraft und vorbildlich.m Eifer an der Aufwärtsentwicklung der Deutschen Turnerschaft. Wenn man in Turner- kreisen, wo er eine bekannte und geschätzte Persön­lichkeit ist, ihn oft ob seines langen, weißen Bartes scherzweiseTurnvater Jahn" nennt, so hat diese Bezeichnung eine tiefe, innere Bedeutung.

Tisch-Tennis der Sp.-Dg. 1900.

1900 II TTC. Lich 9:0.

Im ersten diesjährigen Tischtennisoerbandsspiel schlug am 2. Feiertag die zur Zeit recht spielstarke 2. Garnitur der 1900er erwartungsgemäß glatt mit 9:0 den TTE. Lich. Nachstehend die Ergebnisse (1900 jeweils zuerst genannt):

Einzel: Arzbächer Erb 21:14, 21:18, 21:16; O lemann Insel 21:8, 21:13, 21:15; Fr. Hauser Menges 21:19, 21:15, 21:10; Zimmer Weppler 21:10, 21:16, 21:13; Dietrich Pomler 21:8, 21:13,

21:10; Schüler Steuernagel 21:19, 21:12, 22:24, 21:13.

Doppel: Arzbächer-Oelemann Erb-Menges 21:13, 21:9, 21:14; Fr. Hauser-Zimmer Steuer- nagel-Jnsel 21:5, 21:12, 21:13; Dietrich-Schüler Pamler-Weppler 21:19, 21:8, 15:21, 21:16.

1900 I 1900 II 8:0.

Anschließend standen sich die beiden Gießener Mannschaften ebenfalls im Verbandsspiel gegen­über. Die Spieler der 1. Mannschaft trugen einen sicheren Sieg über ihre sich tapfer wehrenden Der- einsfameraben davon. Nachstehend die Ergebnisse. (Die 1. Mannschaft jeweils zuerst genannt):

Einzel: Beil Reichel 21:19, 21:16, 21:18; Meyer Oelemann 21:18, 21:12, 26:24; Gros Arzbächer 21:17, 21:9, 15:21, 21:9; Petsch Zim- mer 18:21, 21:19, 18:21, 21:13, 22:20; Jung Fr. Hauser 21:18, 21:17, 21:13.

Doppel: Beil-Petsch Dietrich-Reichel 21:11, 21:14, 21:13; Gros-Jung Arzbächer-Oelemann 21:18, 21:16, 21:18; Meyer-Schüler Fr. Hauser- Zimmer 13:21, 21:16, 24:22, 21:12.

Westdeutsche Schw mmerinnen in Dänemark.

Die ausgezeichneten Westdeutschen Schwimmerin­nen Cläre Dreyer und Anni S t o 11 e von Düssel­dorf 98 geben am 12. und 14. Januar wieder ein­mal ein Gastspiel in Dänemark. Cläre Dreyer trifft mit der dänischen Rekordhalterin Else Jakob- s e n zusammen und Frl. S t o 11 e wird ihre Kräfte im 100-Meter-Brustschwimmen mit der englischen Meisterin Davies messen.

43

Das höchste Ziel für jeden deutschen Ruberverein ist ein Sieg bet ben alljährlich zum Austrag fom- mcnben Deutschen Rudermeisterschaften. Doch schwer ist es, diese Konkurrenz fiegreich zu bestehen unb sich in die Liste ber Sieger einzutragen. Bisher gelangen 43 deutschen Rudervereinen ein oder mehrere Mei- iterfchastssiege. Infolge ber Abwesenheit der deut­schen Olympiaruberer gelang es 1932 vier Vereinen, erstmalig einen Meisterlchaftssieg an ihr« Fahnen zu heften. Im Jahre 1933 hat sich diese Zahl nicht ver­mehrt. Alle beim Meisterschaftsrudern in Breslau erfolgreichen Verein« hatten bereits früher Meister­ehren erringen können.

An ber Spitze der Sieger stehl nach wie vor der Mainzer Ruderverein mit zwölf Meifterfchafls- fiegen,

jedoch folgen ihm ber Berliner Ruder-Club unb bk RG. Wiking - Berlin'mit je elf Siegen bebenklich nahe. An vierter Stelle steht wie bisher bie Mann- Heimer Amicitia mit zehn Siegen. Je achtmal erfolg­reich waren die Frankfurter Germania und ber Lub- wigshafener Ruderverein, siebenmal ber Berliner Hellas". Sechs Meisterschaftsfiege konnten bisher der Frankfurter RV. von 1865 unb Sport-Oermania Stettin buchen. In die Gruppe ber viermal sieg­reichen Vereine, bie bisher nur aus ben beiden Ber­liner Vereinen Sport-Borussia und Sturmvogel- Spindlersfeld bestand, konnte sich der WSV. Godes- berg in diesem Jahre einreihen. Auch ber Würzbur­ger RD. von 1875, der in diesem Jahre ber Sieg in der Achter-Meisterschaft gelang, konnte bereits vor einigen Jahren eine Meisterschaft im Zweierohne" erringen. Ebenso hat ber Gubener RC durch ben erneuten Sieg Willy Dohmes, ber sich jetzt vom aktiven Sport zurückgezogen hat, im Meisterschafts- Einer nunmehr zwei Erfolg« dieser Art zu ver­zeichnen.

Ein wesentlich anderes Bild bietet ein Blick auf die

Verteilung der Meistersiege In ben einzelnen Bootsgattungcn.

Hier steht Germania - Frankfurt mit sieben Siegen Im Einer, von denen ber unvergeßliche Achilles Wild allein sechs errang, an ber Spitze. Da ein Sieg in der Einer Meisterschaft intensivstes Training unb besondere Veranlagung voraussetzt, gelang es mehreren Ruberem, in dieser' Konkurrenz

mehrmals erfolgreich zu sein. Seit 1882 konnten nur 26 Ruderer di« Meister würbe erringen. Je fünf Meistererfolge im Einer haben Wiking - Berlin, ber­liner RC , Sport-Germania Stettin unb ber Frank­furter RV. an ihre Flaggen heften können. Die Höchstzahl von Achtersiegen, bie einem einzelnen Verein beschieben waren, ist nur vier, bie dem Mainzer RV. unb feinem Ortsrivalen, berAmi- citia" gelangen.

Dah es 43 vereinen mit insgesamt 337 Rude­rern gelang, Meisterehren zu erringen, ist ein schöner Beweis für den hohen Stand de» Ruder­sports in Deutschland.

Durch bie bereits eifrig betriebenen Olympiavorbe­reitungen der Ruberer ist es sehr wahrscheinlich, daß im nächsten Jahr neue Talente auftauchen, bie bie diesjährigen Meister von ihrer Spitzenleistung verdrängen und damit eine erste Anwartschaft auf die deutsche Olympiavertretung erringen.

<Ru ze Sporinotizen.

Eine Fuhbalktagung findet am Sams­tag und Sonntag in Hannover statt. Der DFB. hat die Mitglieder feines Spielausschusses sowie die Fußball-Fachwarte der 16 Gaue zur Besprechung wichtiger Fragen zusammengerufen. Im Vorder­grund der Besprechung stehen Terminfragen.

Eine Rundfunkrede über das Thema Rückblick und Ausblick im deutschen Sport" wird ber Reichssportführer von Tschammer-Osten am 4. Januar über alle deutschen Sender hakten.

*

A l s Schiedsrichter für das am 14. Januar in Frankfurt stattfindende Fußball-Länderspiel zwi­schen Deutschland und Ungarn wurde ber Holländer Baers berufen.

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Ihr zweites Spiel gegen ben Berliner Schlittschuh-Club gestalteten bieOttawa Sham- rocks" am Mittwoch mit 8:2 siegreich. Dem fpan- nenben Tressen im Berliner Sportpalast wohnten 8000 Zuschauer bei.

Eine amtliche Boxrangliste ber ameri­kanischenAssociation" zeigt Max Baer an erster Stelle. Den zweiten Platz hat Max S ch m e I i n g

vor Weltmeister Corners inne. Bekanntlich hatte bie amerikanische Zeitung ,LHe Ring" in einer Rangliste ben Deutschen an bie achte Stelle gesetzt.

Italienische Amateurboxer werben am 4. Januar in München gegen eine bayrische Aus- wahlstaffel antreten.

Vom Büchertisch des Sportlers.

DasJahrduchberTurnkunst 193 4" ist erschienen. Gerade in diesem Jahre wird es mit größter Spannung erwartet. Mehr denn je hat es zu berichten vom Geschehen in ber DT. unb in ben deutschen Leibesübungen. Der Glanz bes gewaltigen 15. Deutschen Turnfestes in Stuttgart wirb fast auf jeber Seite lebenbig. Das Jahrbuch singt das Hohe- lieb ber vielseitigen turnerischen Arbeit unb ist ein

Spiegel des Werdens, Ringens und Gestaltens fn d.-r DT. Prächtig unb vielseitig wie stets ist ber Bilbschmuck, bie Ausstattung ist lobenswert; der Mitaroeiterstao weist viele Namen von Klang auf. Die Statistik ist wieder aufs sorgfältigste durchge» führt, jedes Fachgebiet ist ausführlich behandelt. Auch ber Humor ist nicht vergessen. Enblich, es ist ein praktisches Hanbbuch, ein Nachschlagebuch, bas heute für jeden Turner, abFt auch für jeden Sport­ler und Erzieher eine Notwendigkeit ist, da es als einziges Werk die Anschriften und die Gliederung des Sports in Deutschland und bie Anschriften ber turnerischen Führer ber DT., ber Gaue unb Kreise bringt. Das Jahrbuch ist in jeder Buchhandlung so­wie beim Wilhelm Limpert-Verlag, Dresden°A. 1, Marienstraße 16, zu beziehen.

Wirtschaft.

frankfurter Börse.

Mittagsbörse schwächer.

Frankfurt a. M., 28. Dez. Die neueste Ent­wicklung ber Deutsch-französischen Beziehungen führte an ber heutigen Mittagsbörse zu weitgehender Zu­rückhaltung von Kundschaft unb Kulisse, unb auf Grunb von einigen Glattstellungen zum Jahres- ultimo aus biefen Kreisen zeigten bie ersten Kurse ganz überroiegenb Abschwächungen um Durchschnitt- lich 0,50 bis 1 v. H. Der höhere Beschäftigungs- ftanb im Baujahr 1933 unb anbere günstige Wirt­schaftsnachrichten boten bagegen nur wenig An­regung. Die Umsatztätigkeit hielt sich in engen Grenzen. Nach Feststellung ber ersten Kurse traten meist weitere Rückgänge ein, wobei man in einigen Spezialwerten Abgaben für auslänbische Rechnung vermutete.

Stärker gebrückt waren einige Montanaktien, wie Rheinstahl unb Ilse Bergbau Stamm je3,50 v. H., Ilse Genuß (2 v. H.) unb Mannesmann (1,50 v. H.), ferner IG. Farben, bie nach Ab­lauf ber ersten halben Stunbe insgesamt 3,50 o. H. einbüfjten. Ueber 1 v. H. verloren auherbem am Elektromarkt Akkumulatoren unb Licht & Kraft, sowie von Zellstoffaktien Walbhof. Reichsbank, Schuckert, Siemens, Geffürel, Gelsenkirchen u. a. gaben je 1 v. H. nach. Schiffahrts- unb Kunst- feibenattien lagen sehr wiberstanbsfähig, fJlorbb. Lloyb unb Bemberg sogar je 0,65 v. H. freunblidjer, ferner lagen Metallgesellschaft unb Daimler-Motoren bis 0,50 v. H. höher. Scheibeanstall erschienen mit Plus-Zeichen unb würben etwa 4 v. H. höher taxiert. Fest lagen auch wieber bie meisten Aus- landswerte, wie Chabe (+ 2 RM), IG. Chemie- Basel, Aluminium-Jnbustrie Neuhausen, sowie sämt­liche schweizerische Anleihen. Soweit im Verlauf noch erste Kurse festgesetzt würben, lagen sie gegen gestern um 1 bis 1,50 v. H. schwächer. Auch von ben anfangs notierten Werten bröckelten einige weiter ab, so u. a. Siemens (1,50 v. H.), Conti Gummi (1,25 v. H.), Gelsenkirchen ( 1 v. H), Schuckert (1 o. H.), Betula (0,50 o. H ), AKU. (0,75 o. H.), ferner gaben Chabeaktien ihren An­fangsgewinn fast voll her. Später traten bei eini­gen Papieren geringfügige Erholungen ein, so bei IG. Farben (+ 1 v. H.), Ilse Genuß (4- 1,50 o. H ), Chabe (+ 0,75 RM.), Zellstoff Walbhof (4- 0,50 v. H.). Scheibeanstalt tarnen nur per Kasse mit 189 zur Notiz. Aluminium-Neuhausen wurden mit 270 nach 240 v. H. notiert, IG. Chemie-Basel volle fliegen auf 150,75 nach 149 und leere Stücke auf 140 nach 135 v. H. Am Kassamarkt waren außer­dem bie meisten Bankaktien um 1 o. H. fester.

Am Rentenmartt ergaben sich bei ebenfalls nur kleinen Umsätzen meistens leichte Rückgänge. Deut­sche Anleihen unb späte Reichsschulbbuchforderun- gen eröffneten bis zu 0,25 v. H. niebriger, Altbesitz unb Schuldbuchforberungen blieben im Verlause unerholt, währenb Neubesitz nach weiterer Ab­schwächung leicht gebessert lagen. Stahloerein-Bonbs setzten mit 66 v. H. unoeränbert ein, gingen aber später um 0,50 v. H. zurück. Qolbpfanbbriefe lagen teilweise etwas niebriger, ßiquibationspfanbbriefe überroiegenb um 0.25 bis 0,50 v. H. rückgängig, ba­gegen Äommunal-Dbligafionen im selben Ausmaße höher. Don Stabtanleihen waren Frankfurter de- festigt. Staats- unb fiänberanleihen wiesen nur kleine Abweichungen auf. Jnbustrie-Obligationen notierten größtenteils noch unten, bagegen lagen im Freiverkehr Dollar-Bonds etwas fester. Von Auslandsrenten kamen die schweizerischen Anleihen schließlich 2 bis 3 v. H. fester zur Notiz, unb viel­fach würbe rokber rationiert. Fest lagen auherbem 2,25vrozentige Anatolier Eisenbahn I unb II (+ 1,25 v. fi.).

Am Geldmarkt war die Lage kaum verändert, Tagesgeld unverändert 4 v. H.

Abendbörse: etwas freundlicher.

Auch an ber Abenbbörse herrschte sowohl seitens ber Kulisse, als auch ber Kunbschast Zurückhaltung, doch war bie Stimmung nach bem Rückschlag von heute mittag eher wieber etwas freundlicher. Die

Berliner Schlußkurse waren inbeffen nur unbebeu- tenb oeränbert. IG. Farben lagen um 0,25 v. H. höher, im übrigen lagen bie Kurse gut behauptet. Am Rentenmarkt sanb Neudesig bei 17 o. H. kleines Interesse, bagegen lagen Altbesitz unb späte Reichs- schulbbuchforberungen fast geschäftslos unb nur knapp gehalten. Am Markte ber Auslanbsrenten gaben Schweizer Bunbesbahnanleihen etwas nach, unb auch bie übrigen Frankenwerte galten zu ben letzten Mittagskursen eher Brief.

Im Verlaufe konnten sich IG. Farben bei aller- Dings nur kleinem Geschäft um weitere 0,25 v. H. erhöhen. Don lokalen Papieren war weitere Nach­frage nach Scheibeanstalt vorhanben, bie mit 189 v. H. zwar unveränbert notiert wurden, aber weiter­hin repartiert werden mußten. U. a. notierten: Neu­besitz 17, Altbesitz 88,75, Schutzgebietsanleihe 8,80, DD.-Dank 50,50, Dresdner Bank 57.

Frankfurter Schlachtvichmarkt.

Frankfurt a. M., 28. Dez. Auftrieb: Rinder^ insgesamt 855 (gegen 1793 am letzten Montags­markt), darunter befanden sich 156 Ochsen, 48 Bul­len, 350 Kühe und 301 Färsen. Kälber 1334 (708), Schafe 150 (152), Schweine 3597 (4542). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Och­sen- al) 32 bis 33, b) 29 bis 31, c) 26 bis 28, d) 22 bis 25. Bullen a) 31 bis 32, b) 28 bis 30, c) 25 bis 27, d) 20 bis 24. Kühe a) 26 bis 28, b) 22 bis 25, c) 17 bis 21, d) 12 bis 16. Färsen a) 31 bis 33, b) 28 bis 30, c) 24 bis 27, d) 20 bis 33. Kälber a) 39 bis 42, b) 33 bis 38, c) 28 bis 32, d) 22 bis 27. Lämmer, Hammel und Schafe: b2) Weidemasthäm- mel 26 bis 28, c) 23 bis 25, d) 20 bis 22. Schafe e) 21, f) 18 bis 20, g) 15 bis 17. Schweine a) 50 bis 53, b) 49 bis 53, c) 48 bis 52, d) 48 bis 52, e) 44 bis 49. Verglichen mit Den Preisen der Vor­woche zogen Ochsen und Färsen je 1 Mark, Bullen 2 bis 3 Mark, Schafe 1 bis 3 Mark an, während Kälber.2 bis 4 und Kühe 1 Mark nachgaben. Schafe unb Schweine blieben unverändert. Marktverlauf: Rinder mittelmäßig, nahezu ausverkauft. Kälber ruhig, Hämmel und Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine mittelmäßig, später stark abflauenD, ge­ringer Ueberstand.

In ber Woche nach bem Neujahrsfest findet nur ein Markt, und zwar am Mittwoch, 3. Januar 1934 statt.

Mannheimer Getreidebörse

Mannheim, 28. Dez. Weizen (inländischer, 76/77 kg, frei Mannheim) 19,90 bis 20 Mark, per Dezember Bezirk 9 19, Bezirk 10 19,20, Bezirk 11 19,50; Sommerweizen (80 kg) 20,10 bis 20 3D; Roggen (süddeutscher, 71/72 kg, frei Mannhc'm) 16,90 bis 17,15 per Dezember Bezirk 8 15,80 Be­zirk 9 16,10; Hafer (inländischer) 14,50 bis 14 7'»; Sommergerste (inländische, Ausstichware über No» z) 18 bis 19; Gerste (Pfälzer, Ausstichware über Noti ) 18 bis 19; Futtergerste 17,25 bis 17,50; Mai- lim Sack) 19,75 bis 20; Erdnuhkuchen (prompt) 16,75 bis 17; Soyaschrot (prompt) 15 bis 15,25; Rapskuchen 14; Palmkuchen 15,50 bis 15,75; Kokoskuchen 17,50; Sesamkuchen 17; Leinkuchen 17,25; Biertreber (mit Sack): Malzkeime 14; Trockenschnitzel (ab Fa­brik) 9,75; Rohmelasse 8,50; Wiesenheu (lose) 6,60 bis 7; Rotkleeheu 6,80 bis 7,20; Luzernekleeheu 7,60 bis 8,20; Stroh, Preßstroh, Roggen-Weizen 2,30, Preßstroh, Hafer-Gerste 1,80 bis 2; gebündelt Stroh, Roggen-Weizen 1,40 bis 1,70, gebündelt Sh-of), Hafer-Gerste 1,20 bis 1,40; Weizenmehl (Spezial 0, mit Austauschweizen) per Dezember 29,40, per Januar 29,40; per Februar 29,40; Wei­zenmehl (Spezial 0, aus Jnlandweizen) per Dezem­ber 27,90, per Januar 27,90, per Februar 27,90; Roagenmehl (70/60 v. H., nordd, promot) 22,50 bis 23,50; Roagenmehl (pfälzische und südd, promot) 23,50 bis 24,50; Weizenkleie (feine, mit Sack) 10.75; Weizenkleie (arobe, mit Sack) 11,25; Roggenkleie 10,50 bis 11,50; Weizenfuttermehl 12; 9t ogaen futter- mehl 11,50 bis 12,75: Weizennachmehl 16,50 Tendenz: Das Geschäft nahm einen sehr ruhigen Verlauf. Südd. Weizenauszugsmehl 3 Mark Höher, südd. Weizenbrotmehl 7 Mk. niedriger als Spezial 0.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe Der zuleg, veichiossenen DlviDende an - ReichsbankDiskom 4 o H Logibardzinsfuß 5 o. H.

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13.725

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