Ausgabe 
29.9.1933 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

NeueVerordnungenzurRegelungderIeWMast Oie Belieferung von Minderbemittelten mit billigem Zett.

Berlin, 27. Sept. (CNB.) Im Reichsgesetzblatt sind zwei neue Verordnungen zur Regelung der Fettwirtschaft erschienen, durch die die bisher be­stehenden Bestimmungen über die Margarine­kontingentierung, den Bezug verbilligter Fette für Minderbemittelte, die Deklarationspflicht und die Verordnung über die Fettsteuer ergänzt werden.

Wenn auch durch die erwähnten Verordnungen in der deutschen Fettoersorguna eine erhebliche Besserung eingetreten ist, haben sich aber doch bei den verschiedenen Verordnungen gewisse M ä n - g e l herausgestellt. Vor allem erwies sich die Ver­ordnung über den verbilligten Fettbezug für Min­derbemittelte insofern als lückenhaft, als diese Minderbemittelten von dem Bezug ver­billigter Margarine praktisch aus­geschlossen waren, da der Händler nicht ver­pflichtet war, diese Konsummargarine nur den Karteninhabern zu liefern. Diese mußten vielmehr, falls keine billige Konsummargarine vorhanden war, an de re Fette beziehen. Weitere Mängel entstanden in der örtlichen Belieferung dadurch, daß die Margarineindustrie die ihr frachtungünstig gelegenen Märkte nicht mehr belieferte, so daß also dort die Zufuhr an billiger Margarine stockte. Diese und andere Schwierigkeiten sollen nun durch die neuen Verordnungen behoben werden.

Rach der sozialpolitischen Seite ist in Zukunft vorgesehen, daß die Inhaber von Verbilligungs- scheinen vom 1. November an auch Anspruch auf die billige Konsummargarine ha­ben. Weiter erhalten die Minderbemittelten in Zu­kunft für den Bezug von neun Kilogramm Fetten im Jahr sogenannte Bezugsscheine und für drei Kilogramm Verbilligungsscheine. Die Bezugsscheine gelten zum Einkauf von Haus­

haltsmargarine, für deren Höchstpreis 38 Pfennig pro Pfund bestimmt werden und die in Zukunft eine besondere Kennzeichnung tragen muß. Diese Margarine ist aus Zweckmäßigkeitsgründen gleich steuerfrei gelassen worden, um den um­ständlichen Weg der Fettsteuer-Rückerstattung zu vermeiden. Eine Teilung in Bezugsscheine von neun Kilogramm und Verbilligungsscheine von drei Kilogramm ist vorgesehen, während vorher die Be­zugsscheine auf die ganze steuerverbilligte Fett­menge, also zwölf Kilogramm im Jahre, ausgestellt waren. Eine weitere Aenderung ist noch insofern in der Verordnung vorgesehen, als die Bezugsscheine neuerdings auch für Wurst waren gelten.

Dom 1. November 1933 ab wird ein B s i mifchungszwang für inländische Fette, und zwar zunächst nur für sogenanntes neutra- l e s Schweinefett, in Höhe von 5 v. H. an­geordnet, der je nach dem Anfall dieses Fettes all­mählich gesteigert wird. In gleicher Höhe wird auch das Margarinskontingent erweitert werden. Es handelt sich bei diesem neutralen Schweineschmalz um diejenigen fetten Teile des Schweinekörpers, wie Kopf, Spitzbein ufw., die bisher für die Speisefettoerwertung nicht verwendet wurden und dadurch wesentlich zur Verteue­rung des Schweinepreises beitrugen. Früher bezog Deutschland dieses neutrale Schweine­schmalz lediglich aus Amerika, aber es ist in­zwischen gelungen, Schmalz der menschlichen Ernährung nutzbar zu machen. Die Ver­ordnung sieht für die Herstellung dieses neuen neu­tralen Schweinefettes vor, daß nur bestimmte Firmen damit beauftragt werden dürfen und daß diese Firmen sich weiter bestimmten Richt­linien des Reichsernährungsministeriums unter­werfen müssen.

Aus aller Welt.

Kasseler Krelsführerlagung der Deukschen Burschenschaft.

Die Kreisleitung Hessen-Waldeck der Deutschen Burschenschaft hat am Samstag, den 30. September, zu einer Kreisführertagung nach Kassel eingeladen, die unter dem Leitgedanken: Freiheit und Pflicht im national» sozialistischen Staat" stehen wird. Die alten und jungen Burschenschafter des Fulda-Eder- Gaues und des Lahn-Gaues versammeln sich zur Entgegennahme von Referaten über Rasse- biologische Notwendigkeiten, volkssportliche Forde­rungen, und aktuelle Bildungs-, Erziehungs- und Kunstfragen im nationalsozialistischen Volksstaat. Abends ist ein Kommers vorgesehen. Sonntag findet eine Aussprache über die Referate des Vortages statt, nachmittags ist eine Beteiligung an den gro­ßen Erntedankfestfeierlichkeiten der Stadt Kassel vorgesehen.

Der Tod im Weinkeller.

Im Gärkeller der Weinhandlung David Metzger Sohn in Landau (Pfalz) ereignete sich ein schweres Unglück. Der 23jährige Küfer Stadter, der ohne Auftrag in den Keller gegangen war, wurde alsbald von feinen Arbeitskollegen vermißt; der Küfer Emil Weder, der ihn im Gärkeller suchte, erschien gleichfalls nicht wieder. Nun wurden Rettungsmannschaften und Feuerwehr alarmiert. Diese drangen mit Schutzmasken in den Keller vor, der mit Oxydaasen aus der Gärung der dort la­gernden 15 000 Liter portugiesischen Weines ange­füllt war. Die beiden Küfer wiesen schwere Vergif­tungserscheinungen auf. Stadter riß in seinem

Todeskampf einem Feuerwehrmann die Schutzmaske vom Gesicht, so daß auch dieser bewußtlos wurde. Ein nachfolgender Wehrmann, der keine Gasmaske trua, wurde ebenfalls em Opfer der Gase. Erst nach längerer Zeit konnten die vier Bewußtlosen geborgen werden. Der Küfer Stadter ist inzwischen der schweren Vergiftung erlegen.

Bombenexplosion in Geregelt. Zwei Tole,

5 Schwerverletzte.

Wie aus Gewgeli (an der jugoslawisch-griechi­sch n Grenze) berichtet wird, explodierte dort vor einem Kaffeehause eine Höllenmaschine, die zwei Personen tötete und fünf schwer ver­letzte. Ein amtlicher Bericht schildert den Hergang der Explosion folgendermaßen: Der Inhaber des Kaffeehauses bemerkte vor seiner Tür einen ver­dächtigen Gegenstand und rief einen Polizisten her­bei. Beide stellen fest, daß es sich um einen Spreng­körper handele. Dieser explodierte plötzlich und tötete beide auf der Stelle. Fünf Gäste des Kaffeehauses wurden durch Sprengstücke schwer verwundet. Das Kaffeehaus wurde stark beschädigt. Man glaubt, daß die Höllenmaschine durch mazedonische Banden über die Grenze nach Südslawien eingeschmuggelt worden sei. Die Explosion der Höllenmaschine ver­folgt nach Ansicht der BelgraderPrawda" den Zweck, die Besserung der Beziehungen unter den Balkanstaaten zu vereiteln. Es ist festgestellt, daß es sich um eine Maschine handelt, wie sie von den Komitatschis angewandt zu werden pflegt Zwei Abteilungen solcher Komitatschis sind nicht weit von Gewgeli auf hellenischem Gebiet bemerkt und ver­folgt worden. Der Anschlag ist zweifellos auf eine dieser Banden zurückzufuhren.

Lebenslängliche Zuchthausstrafe für einen Vatermörder.

Das Berliner Schwurgericht verurteilte den 22 Jahre alten Melker Willi Splinter, der am 13. September d. I. in der Nähe des Wilmers- dorfers Güterbahnhofes feinen Vater, den 43 Jahre alten Gemüsehändler Fritz Splinter in der Ab­sicht, ihn zu berauben, mit einer Sektflasche nieder­schlug und ihn dann erschoß, wegen Totschlags und versuchten Mordes in Tateinheit mit ver­suchtem schwerem Raube zu lebenslänglichem Zuchthaus und dauerndem Verlust der bürger­lichen Ehrenrechte. Zwischen der Tat und der Verurteilung lag nur eine Zeitspanne von 14 Tagen.

Eröffnung der Baden-Badener Spielbank am 3. Oktober.

Von zuständiger Seite wird dem WTB. mitge­teilt, daß die Verhandlungen bezüglich der Baden- Badener Spielbank nunmehr abgeschlossen sind. Das Reichsinnenministerium hat den zwischen der französischen Pächtergruppe und der Baden- Badener Stadtverwaltung vereinbarten Vertrag genehmigt, so daß die Eröffnung des Kasinos im Kurhaus am 3. Oktober erfolgen kann. Der Er­öffnungstermin ist, wie in einer Pressebesprechung bei der Kurdirektion mitgeteilt wurde, endgültig. Am Vorabend findet eine offizielle Feierlichkeit statt, zu der hohe Persönlichkeiten aus der Ver­waltung und die Presse geladen sind. Gespielt wird Roulette, Boule und Baccarat.

Drei lote, 15 verletzte bei einem Autounglück an der Riviera.

Auf der großen Landstraße von Mentone nach Nizza ereignete sich ein schweres Autounglück, wobei drei Personen getötet und 15 andere z. T. schwer verletzt wurden. Ein Privatwagen, der einem Fußgänger ausweichen wollte, stieß in vol­ler Fahrt mit einem ihm entgegenkommenden Auto- bus zusammen. Der Führer des Privatwagens wurde auf der Stelle getötet, ebenso eine Insassin des Autobus, der burtf) Glassplitter die Halsschlag, aber burchschnitten würbe. Eine anbere Insassin bes Autobus erlag ihren Verletzungen im Krankenhaus. Don ben 15 verletzten Fahrgästen mußten ebenfalls mehrere ins Krankenhaus übergeführt werden. Beide Wagen wurden schwer beschädigt.

100 000 Mark unterschlagen.

Der Geschäftsführer der Abrechnungsstelle Kassel des Reichsoerbandes Deutscher Dentisten, Kaufmann Gustav ßö-ber, ist unter dem dringenden Ver­dacht, große Summen unterschlagen zu haben, verhaftet worden. Soweit bisher festgestellt werden konnte, hat Loder innerhalb 2Vt Jahren einen Betrag von etwa 100 000 Mark unterschlagen.

tticilcriiorc::e|ß<xc.

Ein flacher Ausläufer des Biskayatiefs ist bis über Deutschland vorgedrungen und hat besonders in der Hohe ozeanische Luft vorgeschoben. Auch hat ein» Storung über dem Nordmeer den hohen Druck im Vörden erheblich geschwächt. Bei uns werden in­folge der zugeströmten Ozeanluft noch stärkere Dunst, bildungen entstehen, ohne daß vorerst nennenswerte Riederschläge Zustandekommen. Zwischendurch ist so­gar noch i.nt Aufheiterung zu rechnen, zumal das Barometer verhältnismäßig hoch steht. Da sich die westliche Störungstätigkeit aber stärker zu ent­wickeln scheint, ist späterhin die Möglichkeit zu chlechterem Wetter gegeben.

Aussichten für Samstag: Dunstig und bewölkt, dabei auch aufheiternd, Temperaturen zwi­schen Tag und Nacht mehr ausgeglichen, meist trock-n.

Aussichten für Sonntag: Weitere Wet- terverschlechterung und auffommenbe Nieberschlags- neigunq wahrscheinlich.

Lufttemperaturen am 28. September: mittags 24,2 Grab Celsius, abenbs 14,6 Grab; am 29. Sep­tember: morgens 13,8 Grab. Maximum 25,0 Grad, Minimum 13,1 Grab. Erdtemperaturen in 10 cm

Ng .

r S"» »e»n

p? nimmt ln b UM i?x Xn9enen Safl unb i'LsKL infamer zu 0 fben ^lichttich^des N 0,5 *bts

bätay* Sch-» 'M Äh Straf, he Ci»,' Leben, svn- d°r wer.

en^6teit Langen

°uch le einpsiehit Mr» LM erieKen V * ,8*8 M,. 1U konnten wirt Idin h Ntig uXf! 5b hTbetU.r9 bes natlo. 5, daß rücksichtslose n Kchen seiner M, werden müsse, wird ä'r 8 unsozialen Tizen.

SftS unb Ausgaben bis 9? etfleie *id) solgende 2Jon ben 6in, on 5,9 Milliarden sind rund ingen. Von den einschließlich i 6,15 Milliarden geschätzten cher rund 2,4 Milliarden ge- usgaben und Einsatz, h also in den abgelaufenen Rechnungsjahres 1933 an- auch auf die Entwicklung der n a n z l a g e bei Reich, Lön- während der vergangenen ber gefamte Finanz- 5/29 von 14,5 Milliarden ingeftiegen unb non irden Mark, allo den qlei- n Jahre 1932 tzefallen. die Ausgaben mithin um urückgeschraudt war- iseite ist von 1929 aus 1932

6,2 Milliarden Mark ein- hren ist aus eine Minderem- d Men von 4,2 Milliarden, Annahmen aus Anleihen um ad einen Rückgang der sonst!- 0,5 Milliarden Mark. Dieser eingetreten, obwohl seit 1929 euererhöhungen und die Em- m Dorgenommen worden sind. kdWMM (WTB.) Ein frommer Brauch qenben ben Bauern, nach der arbeit Opserdank aus dem i. Dieser alte Brauch soll durch deutschen Bauern jur r f »ine sinnvolle unb erfahren. Der deutsch-Bauer- k,'ii- niie Kreatur die letzte

steht, was er oon eum

* Ȁ ff ^re?aebnils- vor-

erben D°V,ntner K°r- ionen 3*" < = Millio- mderen Sammel* n al» brshE -beniaUb

B-Z-

»-äSAiS JE

Ab ;d)nUnA.rbn

in^ aenannf-

Braunhemd anfegen können, wirb einheitlich für j die gefam't? SA. von ber obersten SA.-Führung bestimmt. Voraussichtlich kann mit bem 1. Novem­ber 1933 gerechnet werben.

Durch einen Erlaß bes Bunbeshauptmanns bes Stahlhelms Major a. D. von Stephani ist nunmehr für ben gesamten Stahlhelm ber Deutsche Gruß zur verpflichten- ben Grußform erhoben worben. Ebenso wie bei ber SA. unb SS. wirb zwischen bem bienft- lichen Gruß unb bem kamerabschaftlichen Gruß burtf) Erheben ber rechten Hanb in beliebiger Form unterschieben. Im Verkehr innerhalb bes Stahl- Helms bleibt ber GrußFrontheil!" bestehen, mit Angehörigen ber NSDAP, heißt ber GrußHeil Hitler!"

Nr. Werner Präsident des EvangelischenOberkirchenrats

Berlin, 28. Sept. (WTB.) Der gestern von ber Nationalsynobe zum juristischen Mitglieb bes Geistlichen Ministeriums ernannte Rechtsanwalt Dr. Friedrich Werner ist in ber heutigen Sitzung des Kirchensenates zum Präsibenten bes Evangelischen Oberkirchenrates ber Evangelischen Kirche ber Altpreußischen Union be- stätigt worben. Gleichzeitig würbe Pfarrer Beer- mann (Danzig) zum Bischof für bas Bis- tum Danzig gewählt. Wie wir hören, sind auch für die übrigen Bistümer unb Probsteien ber Alt- preußischen Kirche Persönlichkeiten vorgesehen, bie überroiegenb aus ben Reihen ber Glaubensbewe­gungDeutsche Christen" stammen. Die Ernennung bieser Persönlichkeiten ist in ben nächsten Tagen zu erwarten.

Der neue Präsibent des Oberkirchenrates würbe am 3. Dezember 1897 in Danzig-Oliva geboren. Den Krieg machte er als Fahnenjunker unb bann als Leutnant mit. Er würbe dreimal verwundet und erhielt das E. K. I. und II. Klasse. Nach dem Kriege kämpfte er im Grenzeck in deutschen Osten mit, studierte dann in Marburg und Berlin Geschichte, Nationalökonomie, Rechts- unb Finanzwissenschaft. 1927 würbe er Hilfsrichter beim Lanbgericht I in Berlin, 1928 Rechtsanwalt. Gleichzeitig betätigte Dr. Werner sich in ber freien Wohlfahrtspflege. Ferner würbe er Stabtrat, Bezirksverorbneter unb Mitglied zahlreicher Berufs- unb anberer Organi­sationen, so u. a. bes Ehrenrates ber NS.-Juristen. Iw ber GlaubensbewegungDeutsche Christen" war er von Anfang an tätig. Auf ber ersten Reichstagung bieser Bewegung im April d. I- referierte er über bie Rechtsgrunblagen ber kam- menben Reichskirche". Nach Einsetzung eines Staats- kommissars für die evangelische Kirche in Preußen war Dr. Werner im Juni/Juli d. I. kommis- s arischer Präsident des evangelischen Ober» kirchenrates. Anfangs September wählte ihn die neue Generalfynode zu ihrem Präses. Als solcher übernahm er auch ben Vorsitz im Kirchensenat, ber obersten Leitung ber Altpreußischen Kirche.

Die Zusammenfassung der deutschen Zrauenverbände.

Berlin, 28. Sept. (WTB.) Nach Rücksprache des Reichsleiters ber NS.-Frauenschaft ßanbrat Dr. Kru m m acher mit bem Reichsinnenminister Dr. Frick ist folgende endgültige Regelung in der Frage ber Zusammenfassung ber deutschen grauen» verbände erfolgt:

Die bisherigen Organisationen Reichsarbeitsge­meinschaft Deutscher Frauenverbände und Frauen» front werden als solche a u f g e 1 ö ft und in einer Einheitsorganisation, dem Deutschen Frauen­werk zusammengeschlossen.

Reichsminister Dr. Frick hat die Schirmherrschaft über das Deutsche Frauenwerk übernommen. Landrat Dr. Krummacher übernimmt die Füh­rung des Deutschen Frauenwerkes. Frau S i b c r wurde als Beauftragte des Reichsinnenministeriums zur stellvertretenden Leiterin ernannt. Die Leitung des Deutschen Frauenwerkes befindet sich in München, der Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin.

Eingliederung in die Hitler-Jugend.

Die pfadstnderifchen Gruppen im Evangelischen Iungmännerwerk von Groß-Frankfurt, zusammen­gefaßt in den Eichenkreuz-Sturmschaften unter Füh­rung von Paul Both, Haden ihren Uebertritt in die Hitlerjugend vollzogen.

Wir freuen uns, daß auch bei den konfessionellen Iugendoerbänden die Auffassung Boden gewinnt, daß, unbeschadet der Zugehörigkeit zu einer der christlichen Kirchen, vornehmlich die Jugend die Auf­gabe hat, die Volksgemeinschaft in einer Jugend­organisation das kann nur die Hitlerjugend sein zu verwirklichen.

Die Hitlerjugend begrüßt den Schritt der Ei­chenkreuz-Sturmschaften als eine beispielhafte Tat auf dem Wege zur Schaffung einer deutschen Ju­gendorganisation unter ber Fahne unb Führung Abolf Hitlers.

Der deutsche Gartenbau in den neuen Reichsnährstand eingegliedert.

Köln, 26. Sept. (WTB.) In Verbinbung mit der Rheinischen Gartenbau-Ausstellung fand ber grofje rheinische Gartenbautag bes Lan­desverbandes Rheinland statt. Heber die Einglie- berung sämtlicher Gartenbetriebe in den Landstand gab der Führer des Reichsverbandes des deutschen Gartenbaues, Boettner, erschöpfende Auskunft. Besonders begrüßt wurde seine Mitteilung, daß es Staatsrat Meinberg gelungen sei, bie g e - schlossene Front bes Gartenbaues in ben neuen Reichsnährstand ein- zubauen. In der Hauptabteilung des Reichsnähr­standes würde der Gartenbau in einer besonderen Abteilung zu Worte kommen. Die einzelnen Landes­bauernführer würden Vertrauensmänner Vorschlä­gen, die in dieser Aufbauabteilung des Reichsnähr­standes ehrenamtlich mitarbeite'n würden. Am Schluß der Tagung wurde ein Huldigungstele­gramm an Reichsernährungsminister Darr 6 ge­sandt.

Zords Gegenpropaganda. Verkauf zu Selbstkostenpreis.

Washington, 26. Sept. (TH.) Gerüchtweise verlautet, daß Ford als Gegenzug gegen bie von der nationalen Wiederaufbaubewegung gegen ihn wegen der Nichtunterzeichnung des Autocodes ge­richtete Propaganda und als Schlag gegen die Konkurrenz beabsichtige, im nächsten Jahr e i n verbessertes Modell herauszubringcn und seine Erzeugnisse in diesem Jahr ohne Gewinn zu verkaufen. Eine Rückwirkung auf die Sympathie breiter Massen sowie auf die Konkur­renz ist offensichtlich. Eine Bestätigung des Ge­rüchts war bisher nicht zu erlangen.

i0«n unseres technischen Muster

Die Cigaretten su methoden. de zu(

Fabrik ations- ytcliueg eul

sämtliche Tabake zweimal] Mundstück hergestellt. Dl 0) AkW