tellung der Breslauer Getreidepreisnotierungen
ei als ein durchaus voreiliger Schritt anzusehen daher habe Breslau inzwischen die Getreidenotie
ver-
sische Staatspolizeiamt
i m auf
Untersuchung in einer von riesigem Aus - Bis jetzt sind bereits
Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt.
Zernsprechanschlöfse unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Sieben.
Dollfuß' Kamps gegen die nationale presse Oesterreichs.
München, 28. Juli. (TU.) Der Landesinspekteur der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei in Oesterreich, Reichstagsabgeordneter Habicht, sprach am Freitagabend im Bayerischen Rundfunk über die Maßnahmen der österreichischen Regierung gegen die nationale Presse. Heute sei Oester- reich ohne jede nationale Presse. Was noch erscheinen dürfe, lebe nur mehr von der Gnade des Systems Dollfuß, so daß es nur noch als dessen Organ und dessen Instrument betrachtet werden könne. Die NSDAP. Oesterreich habe keine Presse mehr und anerkenne auch keine der bestehenden und herausgegebenen Zeitungen mehr als ihre Organe. Was von nun an noch an Zeitungen und in Zeitungen erscheine, das habe nichts mehr mit dem Willenundder Meinung des deutschen Volkes in Oe st erreich zu tun, sondern sei die Stimme ferner, die in der Regierung Dollfuß das letzte Bollwerk gegen den Sieg des deutschen Gedankens in Oesterreich sehen. Habicht wiederholte gegen die Dollfuß-Regierung den Borwurf des Berfassungsbruches und erklärte, wer mit einer solchen Regierung Verträge schließe, gehe ein ungeheures Risiko ein. ^Wer einer solchen Regierung Geld gebe, müsse mit dem sicheren Verlust seines Geldes rechnen.
Vorbildliche Spenden.
Dresden, 28.3uli. (CAD.) Wie die DSK. mitteilt, hat der Sächsische Gemeindebeamtenbund in Dresden anläßlich des Gau- partcitages in Leipzig Herrn Deichsstatthalter M u t s ch m a n n drei großzügige Spenden überreicht:
1. Schenkung einer aus fünf Flugzeugen bestehenden Flugzeug st affel, die eine großzügige Förderung des Luftsportes ermöglicht.
2. Stiftung einer „6 21.- undS 6.-6 achsen- Hilfe des Sächsischen Gemeindebe- amtenöundc s", die jährlich 35 000 Mk. zur Unterstützung von unverschuldet in Dot geratenen, verdienten politischen 6oldaten der deutschen Erhebung aus den 6turmabteilungen und Schutz- ftasfeln der DSDAP. zur Verfügung stellt, und
3. eine „Spende des 6ächsischen Gemein d e be a m t e n b u n d e s zur Förde-- ru ng der nationalen 2lrbei t", die das Versprechen der Ablieferung von 1 v. H. des Grundgehaltes aller 21000 Bundesmitglieder als freiwillige Spende zur Förderung der nationalen Arbeit enthält.
rungen auch wieder ausgenommen.
Der Stand der Getreidefelder sei derart, daß die Ernte 1933 nicht wesentlich hinter der von 1932 Zurückbleiben werde.
Man rechne mit einem Minderertrag von 600 000 bis 700 000 Tonnen. Dieser entfalle vor allem au Hafer. Deutschland werde mit seiner Ernte auskommen, und für den Fall, daß die Vorräte nicht reichen sollten, könnte auf die natürlichen Getreidereserven, die beim Reich angelegt wurden, zurückgegriffen werden. Als die vier Hauptsäulen, auf denen die Getreidepolitik des Reichs ruhe, seien zu bezeichnen:
1. Getreide wird zusätzlich nicht herein g e l a s s e n und auf diese weise eine Markt-
ftörLng durch billiges Auslandgetreide mieden;
2. der ecuec soll Roggen und Hafer eigenen Betrieb verfüttern;
Erfchelni l üg ltch, außer Sonntags und Feiertag«. Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle Msnatr-vezogrpreir:
Mit 4 Beilagen RM.1.95
schen Staatspolizeiamt diesen Tagen die Spreng st offsache maß zum Abschluß.
1 4 Kommuni st en
diese weise werden ;um erstenmal große Mengen vom Markt ferngehalten;
3. es soll eine natürliche Nachfrage zu natürlichen Preisen herrschen, indem ocr'*iUigle Gelreidemengen nicht abgegeben n>erden;
4. mit der fortschreitenden Verminderung der Arbeitslosigkeit werde der Welzenkonsum, der zuletzt gegenüber den guten Zähren 1927 und 1928 einen Rückgang um 700 000 Tonnen auswies, wieder steigende Tendenz bekommen.
Die Beobachtung dieser vier Gesichtspunkte werde die Vielheit von Einzelmaßnahmen, die früher getroffen werden muhten, überflüssig machen. Zu den weiteren Maßnahmen gehörten die gesicherte Finanzierung der Ernte und das Austauschverfahren.
Unfauberen Elementen, die darauf ausgchen, die Preise herunterzudrücken und herunterzureden, könne und werde das Handwerk gelegt werden. Dafür böten die Verbandsorgane auf dem Gelreidemarkt jetzt die Möglichkeit.
dem Untersuchungsrichter vorgeführt und in Haft genommen worden. Fünfzehn weitere dürften ebenfalls unter Anklage gestellt werden. Den Vorgängen liegt folgender Tatbestand zugrunde:
Die große Volksfront des ewigen Deutschland
Eindrucksvolle Bekenntnisse auf der Volksdeutschen Kundgebung in Stuttgart.
Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher.
Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Re- klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20v, mehr.
Chefredakteur
Dr. Friede. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Gange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein undsür denAn- zeigenteil i.V.TH.Kümmel sämtlich in Dießen
Darmstadt, 28.3uli. (WSD.) Das Hes- E: Bei dem Hessi- in Darmstadt kommt in
Anfang Mai dieses 3ahres war der politischen Polizei bekannt geworden, daß sich in Händen von Darmstädter Kommunisten große Mengen von Sprengstoff und Waffen be- fänden. Es war bekannt, daß sie Sachen auf einem unbenutzten Fabrikgelände im Gräfen- häuser Weg versteckt hatten. Eine sofort unb gründlich vorgenommene Durchsuchung blieb zunächst hinsichtlich der Waffen und des Sprengstoffes ergebnislos.
Sie förderte jedoch eine Schreibmaschine, Ab- ziehpapier, Korrekturlack und Beitragsmarken zur KPD. zutage. Schreibmaschine, Abzleh- papier usw. hatten zweifellos zur Herstellung illegaler kommunistischer Flugblätter gedient, omit war an sich der klare Beweis für die kommunistische Betätigung der auf dem Fabrikgelände wohnenden Personen ergeben. Das gesamte Gelände wurde daraufhin einer erneuten gründlichen Durch- uchung unterzogen. Ein größeres Aufgebot Schutz- taffel wurde zur Unterstützung der Beamten ein- gesetzt und nahm an der Durchsuchung teil. Trotz aller ^Bemühungen verlief die Aktion ergebnislos. Der Sprengstoff konnte nicht gefunden werden. Tag und Nacht wurde nun das Gelände durch SS. überwacht, ohne zum Ziel zu kommen. Inzwischen war jedoch durch die Ermittlungen der politischen Polizei der Verdach tauf einen bestimmten Person en kreis gelenkt worden. Man schritt zur Verhaftung einer Reihe führender Darmstädter Kommunisten und konnte nun in kurzer Zeft das gesuchte Versteck des Sprengstoffes und der Waffen ermitteln. Wie vermutet, befand sich der Sprengstoff auf dem besagten Fabrikgelände am Gräfen- Häuserweg. Die Kommunisten hatten ihn sehr geschickt verborgen, indem sie ihn in einem Schuppen unter einem Kaninchen st all vergruben. Als dieses Versteck nicht sicher genug war, vergrub man ihn unter einem Gartenbeet, das man wieder frisch bepflanzte. Die politische Polizei fand hier etwa einen Meter tief unter der Erde eine große längliche Holzkiste.
Diese holzkisie enthielt in zwei Blelykassetten 40 Pakete Sprengstoff, 30 Sprengkapseln vrh
Ans Ausländsdeutschen wird das Dritte Reich endlichste und schönste Erfüllung fein, wenn einmal alles, was deutsch spricht, auch deutsch fühlen und handeln wird.
3n diesem Sinne unser Gelöbnis: Euch im Deich die Treue zu wahren mit unserem ganzen Sein, mit unserer Tat, zum Duhme und zur Ehre der Gesamtnation, deren Zukunft das höchste Gebot unseres Daseins ist.
Reichöaußenminister v. Jieurafb als Bcrtreter der Reichsrcgicrung sagte in einer Ansprache: „In meiner Eigenschaft als Reichsaußen- mmifter begrüße ich besonders herzlich alle, die von fernher als Glieder des deutschen Volksturnes nach Stuttgart gekommen sind. Ihr Ber- dienst ist es in erster Linie, wenn im Auslande der deutsche Name hochgeschätzt wird. In schwerer Zeit ist vor über hundert Jahren in Deutschland der Ge° danke des deutschen Turnens erwachsen, nicht nur 3um Wohle des Einzelnen, sondern bewußt darauf gerichtet,, der Pflege des gesamten Deutschtums zu dienen.
wenn wir heute wiederum vor schweren Zeiten stehen, so habe ich die feste Aeberzeugung, daß das Deutschtum im Auslande wie bisher seine pflicht tun wird.
Es ist in diesen Tagen, wo das wiedererwachte Deutschland sich entschließt zu neuem Aufschwung, besonders zu begrüßen, daß soviele Deutsche aus dem Ausland in die Heimat gekommen sind. Wir stehen wieder vor einer Schicksalswende. Die ganze Welt will bisher das Geschehen in Deutschland noch nicht verstehen und betrachtet uns mit Mißtrauen und vielfach mit offener Feindschaft.
3u lange ist in den letzten vierzehn Zähren die Welt daran gewöhnt worden, das deutsche Volk als eine Ration zweiter Klasse zu behandeln. Das ist jetzt zu Ende. Die Welt wird sich mit
dem neuen Deutschland abfinden müssen.
Für uns alle aber, ob innerhalb oder außerhalb der Grenzen des Deutschen Deiches, gilt es jetzt oas Beste daran zu setzen, um unsere Kräfte 8u stahlen zum Heile unseres geliebten deutschen Vaterlandes." Die Rede fand stürmischen Beifall.
Gedankens und der deutschen Kraft in aller Welt. Das gesamte Auslandsdeutschtum hat die Aufgabe, dem neuerstandenen deut- schen Mutt er volk in noch stolzerem Bewußtsein und in noch aufopferungsvollerer Liebe zu die- nen, als es bisher der Fall war. Wir find inmitten einer fast wie im ftrtege auflodernden Greuel- und Haßpropaganda die Träger des Ansehens unseres Mutterlandes. Die sittlichen und völkischen Gebote sind für uns aus den harten Notwendigkeiten unseres völkischen Erhaltungskampses heraus eine ewig alte Wahrheit. Deshalb finden wir zu dem sich selbst wiedererkennenden binnendeutschen Volk in ganz natürlicher und organischer Weise den Weg, ui'd wir empfinden erst jetzt so recht die «chicksalsoerbundenheit auch mit Deutsch- land selbst als einem lebendigen Begriff.
Es ist nicht mehr nur unser Deutschland der Romantik, es kristallisiert sich in uns in Hellen scharfen Linien heraus, wir empfinden es wie eine Erfüllung unserer ganzen Geschichte, es ist auch das Deutschland unseres realpolitischen Denkens. Zm Blick auf diesen neuen Staat formen wir in uns ein neues welt- und Lebensgefüht und ein politisches Bewußtsein, das erheblich abweicht von den engen Dahnen unserer bisherigen öffentlichen Be- tätigung. wir spüren, der deutsche Mensch ist wieder etwas wert, nicht nur innerhalb seiner eigenen Gemeinschaft, sondern auch den anderen gegenüber.
Mas uns besonders froh macht ist die Tatsache, daß auch der auslandsdeutsche Mensch dem Mutterland gegenüber im Kurs z u steigen begonnen hat.
3n diesem neuen Lebensgefühl wollen wir unser Dekenntniszurn Mutterland ablegen, ein Treugelöbnis und ein Gebet zugleich. W i r lieben unser deutsches Volkstum über alles in der Welt. Wir bringen jedes persönliche Opfer, wir leiden gerne jede Unbill, um unsere Sprache, unseren Väterglauben, unsere Sitte, unsere deutsche Familie zu erhalten. Und wir bitten: Deutschland, heiliges Mutterland, vergiß deine Söhne nie mehr, schenk auch du uns deine Liebe.
I h ®tu 11 g a rt, 28. 3uli (TU.) Bei der Volks. 5) t» «Vf * n Kundgebung im Dahmen des SJeutfcben Turnfestes in Stuttgart hielt der Führer des BOA. Or. Steinacher eine Rede, in der er u. a. ausführte:
Wenn innerhalb des gewaltigen Deutschen Turnfestes eme volksdeutsche Kundgebung statt- Ü »' f.^shalb, weil die Stuttgarter Tage ein Fest aller Deutschen sind. Wo im Bekenntnis zur Volks i de e Deutsche sich zusam- menflnden, gibt es keine staatlichenTren- n u n g sstrlche zwischen Volksgenossen im Deich und anderen Ländern mehr. Gerade jetzt, wo ^r Volksgedanke als Grundlage alles deutschen Geschehens wieder sichtbar wird, zeigt es sich, daß das deutsche Volk ein im tiefsten verbundener Organismus ist.
Ueber alle Staatsgrenzen hinweg haben die Zdeen eines durch Blut, Loden und Geschichte bestimmten Volkstums alle Deutschen mächtig ergriffen.
Der Redner erinnerte daran, daß Jahn nicht nur Das BJort ‘ßolfstum als erster geprägt hat, sondern auch den Versuch machte, diesem Volkstumsgedanken im deutschen Turnen eine lebendige Gestalt zu ge- den und gedachte der Arbeit von Mannern wie Ernst Moritz Arndt und des Freiherrn vom Stein. Sie machten den Versuch, ein deutsches Staatswesen aus dem Dolksbegriff und aus der Ueberwindung der Klassen- und Standesgegensätze heraus zu schaffen, wie es jetzt Hitlers Worte und Taten endgültig verwirklichen wollen. Aus dem Weltkrieg und dem Nachkriegserlebnis ist der alte, ewig neue Volksgedanke wieder- geboren worden. Dann kamen die Friedensschlüsse mit der Abtrennung deutscher Grenzländer und die Volksabstimmungen in den Grenzgebieten, und alles zeigte den Binnendeutschen, daß Volks- Zugehörigkeit kein s e l b st v e r st ä n d - liches Geschenk ist, sondern ein Besitz, der immer wieder im Kampf erworben werden muß. Heute haben wir wieder eine Generation vor uns, die weiß, was Volkstum heißt.
wir spüren in der deutschen Revolution die Aufgabe, einen Staat zu formen, der aus dem
Volkstum geboren ist.
Dieses Volkstum wird erlebt als Gemeinsamkeit des Blutes, der Abstammungen, des Schicksals. Der Einzelne wird heute unter das höhere Gesetz der Volksgemeinschaft gestellt. 3n tiefer Dankbarkeit erkennen wir an, was der Führer des deutschen Volkes in den vergangenen Monaten bereits im Sinne dieser neuen Docksgesetzlichkeit geschossen hat. Zum Wesen dieses neuen Voltsgedantens gehört es, daß keine Wertunterschiede mehr zwischen Auslanddeutschen und Deutschen im Deich gemacht werden. Der Redner grüßte die Auslanddeutschen, die sich immer wieder im Kampf um Art und Sprache als treueste Glieder der deutschen Ration bewährt haben. Auf 18 Staaten in Europa hat man uns Deutsche verteilt. Wir erkennen diese Staatsgrenzen nicht als trennende Grenzen des Empfindens an. Für uns kennen wir nur einen deutschen Volkstumsstaat, der sich aus unserem Wesen rechtfertigt. Der Redner erhob Einspruch gegen die Derfäl- chung des Volkstums st aates in den Pariser Dorortverträgen und forderte zum volksdeutschen Opfer auf.
wir fordern die allgemeine Opferpflicht von jedem Deutschen, der sich als Deutscher fühlt. Es handelt sich nicht mehr nur um die Beschaffung von Mitteln, sondern um einen neuen Geist.
Dr. S t e i n o ch e r rief den Ausländsdeutschen zu, diesen neuen Geist mit hinauszunehmen. Es kommt darauf an, daß die aus den tiefsten Kräften des deutschen Volkstums geborene Freiheitsbewegung draußen zündet, die Herzen erwärmt und den Charakter gestaltet. Der Redner schloß mit dem Appell an die Ausländsdeutschen, unter den Bannern des neuen Reiches sich zur g r o ß e n h eilig e n Volksfront des ewigen Deutschland zu formieren.
3m Anschluß an die Rede Dr. Steinachers nahm der Dertreter des Auslands- deu tschtums,
Or. Richard Csaki-Hermannstadt das Wort zu einer Ansprache, in der er u. a. I ausführte: 40 Millionen Deutsche leben außerhalb des deutschenKern st aates auf der ganzen Erde zerstreut. Eie alle haben heute die Blüte ihrer 3ugend nach Stuttgart entsendet, weil sie teilhaben wollen und in Wahrheit teilhaben an der körperlichen Ertüchtigung und seelischen Erneuerung Deutschlands. Das Auslandsdeutschtum sieht in der Turnerschaft den lebendigsten und gesundesten Ausdruck deutschen Geistes und vor allem auch die erhaltende Triebkraft deutschen Dolkstums in der ganzen Welt.
Die Kräfte der Kultur, der Sprache und des Glaubens strömen heute bis in die entfernteste deutsche Hütte auf dem ganzen Erdenrund.
Wir sind lebensfähig, denn wir wollen leben, und in diesem Sinne grüßen wir die Deutsche Turnerschaft als Pioniere des deutschen
2000 Schuß Znfanteriemunition. Außerdem befanden sich in der Kiste eine große Blechbüchse mit Schwarzpuloer, ein Karabiner, eine Parabellumpistole, eine Leuchtpistole, ein Maschinengewehrschloß, eine Handgranate und anderes mehr.
Sofort nach diesem Fund setzten umfangreiche Ermittlungen nach der Herkfunft der Spreng- stoffe em. Diese ergaben, daß der Sprengstoff bereits im 3ahre 1931 in einem Steinbruch Ober-Ramstadt gestohlen worden war. Seit 3uli vorigen 3ahres befand sich der Sprmzft°sf in 5äni>en offiäiel(en KPD.-Leitung tn Darmstadt. Um ein Auf- fmben des Sprengstoffes durch die Polizei zu erschweren oder unmöglich zu machen, war das Der st eckdauerndgewechselt worden. So wanderte der Sprengstoff bald in den Keller einer Mahnung, um dann nach kurzer Zeit in einem harten vergraben zu werden. Dann kam er in das Treibhaus eines Blumenzüchters von da wieder m einen Garten und so weiter Durch die umfangreichen Ermittlungen des Hessischen «taatspolizeiamts sind bis heute alle Personen durch deren Hände der Sprengstoff gegangen ist, feftgeftellt und dem Untersuchungsrichter vor- gefuhrt worden. 3m 3ntereffe der Untersuchung toar es erst heute möglich, die Oeffentlichkeit von diesem ungeheuren Sprengstoff, und Munitionsfund in Kenntnis zu setzen.
Die ganze Angelegenheit zeigt erneut, wie gemeingefährlich das Treiben der Kommunisten ist. 40 Pakete Sprengstoff und 2000 Si^uf] Munition in den Händen der roten Mörder hätten genügt, um Tausende von Menschenleben zu vernichten.
Dank der Tätigkeit der politischen Polizei ist auch hier den Kommunisten das Handwerk gelegt worden. An die Bevölkerung aber ergebt erneut die Mahnung, die Hessische Staatspolizei m ihrem Kampfe gegen den Staats- und Dolksfeind zu unter- ft utz e n. Wie dieses Beispiel zeigt, befinden sich k größere Mengen von Sprengstoff
und Waffen in den Händen gewissenloser kommunistischer Elemente. Rur durch die Mit- Hilfe aller kann hier gesäubert werden.
Aufhebung einer kommunistischen Geheimversammlung.
Offenbach, 28. Juli. (WSN.) Durch Beobachtungen wurde festgestellt, daß in einem Hause in Sprendlingen (Kreis Offenbach) ehemalige bekannte Kommuni st en zusammenkamen. Man benachrichtigte sofort die Offenbacher Landes«
Kommunistisches Waffen- und Gpeeng- stofflagee in Darmstadt ausgedeckt.
185.3«brg«ng Samstag. 29.3.IU933
Gle sze ne r Anzeiger
General-Anzeiger für (Vberhesfen
üranlfurt am Main liess. Dnitf nnö Derlüd; BrÜbHAe HirintrRfÄtt w A
und Zteindnickerel R. Lange in Sietzen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstratze 7.
Oie Getreideversorgung Deutschlands.
Berlin, 28. Juli. (END.) Dor Vertretern der Presse sprach Ministerialdirektor Moritz vom Reichsernährungsministerium über die Lage am Getreidemarkt. Er verwies auf die Nervosität an den Getreidemärkten, die sich im Zusammenhang mit den Preisstürzen an der Chikagoer Börse gezeigt habe, und vertrat die Ansicht, daß in keinem Punkt eine Parallele zwischen uns und den über- ceischen Märkten gerechtfertigt erscheine. Die Ein-


