Se
von
schränkung der Rüstungen führe. Die Sozialisten
schränkung der Rüstungen führe. Die Sozialisten rütf. /w a werden zunächst abwarten, bis der nach ihrer Mei» | vo- m nung günstige Zeitpunkt xur Entscheidung gekom» । Un 9.45 men ist. 3m „Figaro" wird bedauert, bcfo Sarraut bas m vor der Kabinettsbildung m i t der radikalen, »alitli < Kammerfraktion R ü h l u n a aen 0 m» * • .me
Fraktionen unterwerfe, werde er ihr Knecht.
ler
r.d
zu rüstet» und zu festigen.
tem Zusammen« ile gesamte
gen. daß Gottes e w i
Gottes ewige Wahrheit nicht Bei vieler Gelegenheit und i leit, sondern in dieser Zeit der Lüge Hang muß ich uuch aber auch
Bei vieler Gelegenheit und in die!
verdun
an
republikaner;
Pensionen: Duc 0 s , Abgeordneter. Radikal:
Oeffentliche Gesundheitspflege: Li» b 0 ne, nalor, Radikal.
Reichskanzler Adolf Hiller. Stellvertreter des Führers Rudolf Heß. Reichsminister vr. Wilhelm Frick. Reichsminister Hermann Göring. Reichsminister Dr. Josef Goebbels. Stabschef der SA. Ernst Röhm. Reichsminister Walter Darrt. Reichsminister Franz S e l d 1 e. Vizekanzler Fran; von Papea.
und Unwahrheit um so lauter und gewaltiger ge» predigt und in die Tat umgeseßt wird.
Auch Hugcnberg unter den ersten 10.
Berlin, 27. Oh. (VDZ. Fuukfprnch.) Wie das VDZ.-Vüro meldet, ist nunmehr von den mahgeden. den Stellen bei den einzelnen Wahlkreisen die Einheitsliste der Kandidaten für die Reichslagswahl vom 12. November eingereicht worden. Die EinheitsNste enthält, wie bereits angekündigl, zehn Flamen, die also In allen 3 6 Wahlkreisen auf der Liste als Spitzenkandidaten für den neuen Reichstag erscheinen werden. Es handelt sich dabei um solgende Persönlichkeiten:
RammtrfraUion Fühlung genommen habe, denn, wenn er sich dem Dillen der
/■'i begab | fff Dellausslellu
Bahnbrecher eines glücklichen und friedlichen Europas.
Reichsminister Dr. Goebbels spricht in Breslau.
2lur eine einzige wirkliche Lösung ist denkbar: Deutschland unh Frankreich verständigen sich über eine ialsächliche Gleichberechtigung.
Parts. 27. Ott Die Verhandlungen Albert Sar- rauts mit feinen Mitarbeitern über die Verteilung der Portefeuille» haben sich bis nach Mitternacht hingezogen. Da» Ministerium ist nunmehr endgültig wie folgt gebildet:
Ministerpräsidium und Marine: Albert Sar- raut. Senator, Radikal:
Vizepräsidium und Justiz: v all m ler, Abgeordneter, Radikal:
Inneres: Lhautemp», Abegeordneter, Radikal;
Auswärtige Angelegenheiten: Paul - Boncour, Senator, Unabhängig:
Krieg: D a l a d i e r, Abgeordneter, Radikal;
Finanzen: George Bonnet, Abgeordneter, Radikal;
Budget: Abel Gardley, Senator, Radikal:
Landwirtschaft: 0 u e n 111 e, Abgeordneter, Radikal;
handel: Laurent -Eynac, Abgeordneter, Radikale Linke;
Post und Telegraphen: Ml st ler, Abgeordneter, Radikal;
Oeffentliche Arbeiten: P a g a n 0 n, Abgeordneter, Radikal;
Arbeit: F r 0 t, Abgeordneter, Unabhängig;
Erziehung und Unterricht: de Monzle, Abgeordneter, Rechtsstehender Sozialist;
Kolonien: Pie tri, Abgeordneter, Linksrepublikaner;
Luftfahrt: Lot, Abgeordneter, Radikal:
Handelsmarine: Stern, Abgeordneter, Links-
Das Kabinett Garraut gebildet.
Oaladier und paul«Boncour bleiben.- Llebergangslabinett auf schmaler Basis.
5.
6.
7.
8.
9.
Das innerhalb des klassischen Zeitraums drei Tagen gebildete Kabinett Sarraut unterscheidet sich in seiner Zusammensetzung nur wenig von seinem Vorgänger. Dor allem führt Da lädier
1.
2.
3.
Oer Kampf für die Wahrheit ist Aufgabe aller christlichenKirchen
Eine Kundgebung des Reichsbischofs Müller zu Luthers Geburtstag.
über der ‘
V" LMM I Stt5ta9 mch i ^ttagoi unb be | um 14.10 U .. «vmnghi, wo 25
Einheitsliste für die Reichstagswahl eingereicht
10. Reichsminister a. D. Dr. Alfred hugenberg.
Oer Deutsche Gruß bei der Reichsbahn.
Berlin. 26. Oft. (VdZ.) Die Reichsbahnhaupt- oerwallung hat eine neue Anweispng über die Anwendung des Deutschen Grußes in Der Reichsbahn erlassen. Darin wird oorgcschrieben. daß s ä m t« liche Beamte, Angestellte und Arbeiter, gleichviel ob sie Uniform tragen ober nicht, im Dienst und innerhalb der dienstlichen Gebäude und Anlagen durch Erheben des rechten A r m e s zu grüßen haben. Abweichend von dieser Regel ist aber zur Vermeidung irriger Signalauffassung der militärische Gruß anzuwenden im Bereich aller Gleisanlagen, auf allen Fahrzeugen, auf Bahn st eigen und von den Bahnschaffnern an der Bahnsteig-
Paul-Boncour geblieben. Der bisherige Bud» getminister Lamoureux ist aus der Ministerlist« verschwunden. Dafür hat aber Georges Bonnet das Finanzministerium behalten. 3n den übrigen Ministerien sind nur gewisse Verschiebungen inner« halb des alten Personals eingetreten. Unterstaatssekretäre sind zu Ministern und Inhaber technischer Ministerien zu politischen Ministern aufgerückt.
lieber das Linkskartell greift die Regle- runo nicht wesentlich hinaus. Abgesehen von zwei Linksrepublikanern und einigen unabhängigen Abgeordneten sind die Kabinettsmitglieder anerkannte Vertrauensmänner der Radikalen Partei. Insbesondere ist eine Erweiterung nach li n k s durch Aufnahme von Neusozialisten nicht erfolgt. Das Kabinett Sarraut stellt sich daher als Versuch einer Rekonstruktion des Ltnkskartells aus denkbar schmälster Basis und damit als ausgesprochene Minderheitsregierung bar. Man kann es nur als eine Heber- gangsiöfung in Erwartung einer Umgmp» pierung und Klärung der politischen Fronten be-
IM
fern- wie I g«'N a <h „ 1
Ä
|oW
‘ und
Sajnbtr. 3n b« latente F^ge g
lutan Sirchen tm fMmenjustihen. d «b<n wird und
und Hecks
Raum zu beschreiben ist ber Sturm ber Be- Seifterung, ber sich erhob, als ber Führer seine Ausführungen schloß. Begeistert stimmte bie Menge in bas breifache Sieg-Heil! ein, bas Gauleiter Gr 0 hö auf das deutsche Vaterland ausbrachte und fang in tiefer Ergriffenheit bas Deutschland- und bas Horst-Wessel-Lied. Spontan klang sobann durch die Riesenhalle das Lied des Rheines: „Es braust ein Ruf wie Donnerhall". Nur langsam leerten sich die riesigen Hallen, ergriffen von dem großen Erlebnis traten die Abertausende von Menschen den Heimweg an. Die ganze Westmark war Zeuge dieser gewaltigen Kundgebung. Der Westdeutsche Rundfunk hatte die Uebertragung übernommen und Überall in den Dörfern und Städten der Westmark waren in den großen Sälen die Massen versammelt, um wenigstens auf diese Weise mit teilzuhaben an der gewaltigen Kundgebung.
{Regierungen hätte dieses Vertrauen haben müssen, um schon längst mit der Abrüstung zu beginnen. Deutschland wolle den Frieden, denn es habe so viel an Arbeit vor sich, daß es überhaupt an nichts anderes denken könne als an den Frieden. Well man aber in der Belt sage, die deutsche Regierung wolle vielleicht den Frieden, nicht aber das deutsche Volk, darum habe er sich entschlossen, noch einmal an bas beutsche Volk selb'i zu appellieren. Ich habe es nicht getan für mich. Denn Die Regierung sitzt im Sattel. (Langanhalten- ber Beifall.) ,Zch habe meine Gegner nicht gefürchtet, als ich keine Macht besaß. Ich fürchte sie auch heute nicht. (Erneuter stürmischer Beifall.) Menschen werben uns nicht aus unserer Stellung entfernen. (Brausenbe Zustimmung).
Die Well muh wissen, daß, wenn ich erkläre, wir wollen den Frieden und die Versöhnung, auch mit unseren früheren Gegnern, das ganze deutsche Volk gewillt und bereit ist, diese Politik de» Friedens als feine Politik zu bezeichnen. Die Dell muß aber auch wissen, wenn Ich erkläre, ich lasse mir keine unwürdigen vertrüge auferkgen, ich unterschreibe sie nicht, Ich lasse mich und da» deutsche Volk nicht unwürdig behandeln, daß bann auch das ganze deutsche Volk diese Ueberzeugung hat. (Beifall.) Die well muß wissen, daß meine Friedensliebe die Friedensfehnsuchl des ganzen deutschen Volkes ist, daß aber meine Ehrauffassung auch der Ehrbegriff de» ganzen Volke» ist, daß wir nlemal» mehr bereit sind, un» als
itr iaftmagtn aud, schein auf ber =>«. 6dW) ü! « ium la tifl überqueren Bobfahrerin mau i'-'Mdngerin tri Die Ursache des Uärt. Man nim durch sein unoor tarn Unglück hat
in 0^6) sh»:''
Die Deutsche Evangelische Kirche erlebt bm 450. Geburtstag ihres Reformators in einer ernften Schicksals ft unbe be» Baten l a n b e s. Unser Volk ist von seinem Kanzler auf- i gerufen, aller Welt zu bezeugen, daß es geschlossen I hinter ber Regierung steht. Wir Deutsche Eoan- gelifche Christen nehmen die Errettung unsere» Volke» durch unseren Führer Adolf Hiller al» ein Geschenk aus Gotte» Hand. Wir stimmen von ganzem Herzen zu, daß der Ranxlr Leden und Ehre der Nation verteidigt. Dir fir mit ihm ein» in seinem echten und wahr- haften Friedenswillen gegenüber dm anderen Völkern der Erde. E» ist für un» Dank
wollen? Don der Abrüstungskonferenz könne man, vor allem, wenn Frankreich auf feiner Stellung beharre, nichts mehr erwarten. Sie fei trotz aller Reden stets nur eine Täuschung für bie Volksmassen gewesen. Es gebe jetzt nur eine Lösung: Dem Deutschland Hitlers das zu- zugestehen, was Frankreich dem früheren Deutschland hätte zugestehen sollen: Die effektive Gleichberechtigung in einer international organisierten staffelweisen und einer gegenseitigen Kontrolle unterworfenen Abrüstung.
Ein Wort des Verständnisses.
London, 26. Oh. (WTB) Das konservative Unterhausmitglied Thomas Levy sagt im „Daily Telegraph" auf Grund eines Aufenthaltes in Deutschland u. a, vor allem wünscht Deutschland Frieden. Deutschland ist heute von einem starken nationalen Feuer ersaßt. Ich habe es allenthalben beobachtet und vernommen, der deutsche Drang nach Freiheit geht heute nicht von einer Minderheit aus, sondern von einer die Nation umfassenden Begeiste- rung, die ihre Kraft hauptsächlich aus der Fugend Deutschlands gewinnt. Frankreich und Deutschland wünschen beide das Wohlwollen Englands. Dieses Wohlwollen sollte nur unter gewissen Bedingungen gewährt werden. Die grundlegende Bedingung sei wirksame Abrüstung, die nicht aufgeschoben werden dürfe. Für einen Aus- schub von acht Jahren besteht kein Grund. Zu einem Kompromiß, das für Frankreich und für Deutschland annehmbar ist, bas Mißtrauen und Furcht beschwichtigt und Europa vor der Gefahr und dem Ruin eines Rüstungswettbewerbes beschützt, kann England, das die Waage zwischen beiden Ländern hält, durch ein kühnes und entscheidendes Bort viel beitragen.
Rine besondere russische Delegation unter Führung des Kriegsministers W 0 r 0 s ch i l 0 f f traf mit zwei russischen Kreuzern in Konstantinopel zu einem offiziellen Besuch aus Anlaß ber Feier bes 10jährigen Bestehens der türkischen Republik ein.
trachten.
Oie Ausnahme in der Presse.
Pari», 26. Oh. (WTB -Funkspruch) Do» Kabinett Sarraut wird sich, wie „Figaro" schreibt, er st nach b c n deutschen Wahlen am 12 November der Kammer vor st eilen, weil man jede Ministerkrise vorher zu vermeiden wünsche. Die Aufnahme des neuen Kabinetts in ber Dresse ist ziemlich einheitlich: man glaubt, daß bi» Kammer ihm zunächst keine Schwierigkeiten bereiten werbe, baß aber auch bas Robinett Sarraut nur Uebergangscharakter haben könne. „Echo be Pari»^ fragt, ob ber neue ÜRinifterpräfibent es wagen werbe, mutig Gegen- bampf zu geben unb bie Finanzgesetze seine» Dor» aänger» in ben Papierkorb zu werfen „Deuore* begrüßt bie Beibehaltung Paul-Boncours und ber Briandschen Politik bes Friedens, die auf der Gleichberechtigung der Nationen beruhe und zur Be-
ll'*
-UK W
Lachen & !’>'*> .'p in ।
Kann Frankreich Hitlers Hand zurückweisen?
tein Artikel von Victor Marguerite.
Paris, 27. Oh. (WTD.-Funkspruch.) Die „Do- lontö" veröffentlicht einen Artikel von Victor Marguerite, überschrieben „Die vollendete Tatsache." Darin wird erklärt, der Entschluß Deutschlands sei unvermeidlich gewesen, und das einzige, worüber man sich noch wundern könne, sei bi e Geduld, die diese» große Volk, das während der letzten 14 Fahre erniedrigt und schikaniert worden sei, bewiesen habe. Frankreich habe sich darauf versteift, den Besiegten ein Eisen an ben Hals zu legen aus hochfahrenber Verblendung! Es fei unmöglich zu sagen, daß Deutschland rechtlich gesehen die Gleichberechtigung habe, aber praktisch Sklave bleiben solle.
^ Deutschland wende sich jetzt in der Person de» frührere in einem neuen Ton an Frankreich, volle Frankreich dem ausweichen, unter dem Vor- roanb, daß es bei Verhandlungen mit Deutschland feine verbündete Anhängerschaft verstimmen könnte? Wer spreche denn davon, sie zu verraten? Man müsse den Aeußerungen Hitlers nicht die üblichen Hintergedanken der diplomatischen Sprechweise bei- leaen. Ein Soldat spreche, dessen guter Glaube und dessen Ehre man auf keine Weife zu verdächtigen das Recht habe und ber, ohne daß man die Volks- abftimmung am 12. November abzuwarten brauche, der Wortführer feines Volkes fei. Daher bilde die deutsch - franzöfifche Verständigung der Angelpunkt des europäischen Gebäude». Frankreich werde da» Zeichen zur end- gültigen Zerstörung geben, wenn es nicht den Augenblick zur Anknüpfung von Verhandlungen benutze, wo eine Einigung im Bereich der Möglich, feit bleibe, natürlich mit internationaler Zustim- mung und mit allen möglichen Garantien
Weshalb sollte Frankreich, da» mit so vielen Diktaturländern befreundet oder sogar verbündet ist, nur den Nationalsozialismus beiseite schieben
gemacht, sondern wenn ihm Deutschland verfallen märe, hätte er Europa geistig erobert. Das Bürgertum hatte dem Bolschewismus keine Idee entgegen- zusetzen. Erst der Nationalsozialismus brachte etwas ganz Neues.
Die deutsche Wiedergeburt geschieht nach einem Generalplan, der sich auf alle Gebiete erstreckt. Wir haben uns an keinem Gebiet, das schwierig zu sein schien, vorbeigedrückt. Wir haben auch Glück, aber das Wort ist schon richtig: Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige. Wir werden die außenpolitischen Probleme lösen, genau so wie wir die innenpolitischen Probleme gelöst haben. Es kann zwar Rückschläge geben, aber auf den toten Punkt kann es niemals mehr zurückgehen. Daß die Emigranten gegen Deutschland hetzten, hoben wir erwartet. Es ist aber verwunderlich, daß das anständige Ausland solchen Hinausgeworfenen Gehör schenkt und daß nicht zum Beispiel England, wo doch die Fairneß so viel gilt, solchen feigen Dolksoerführern den Mund verbietet. Wir mischen uns doch auch nicht in die innerpolitischen Verhältnisse des Auslandes ein, worum tut es dos Ausland bei uns? Wenn der Völkerbund nicht imstande ist, seine Aufgabe, das Abrüstungsproblem zu lösen, Hot er seine Existenz verspielt. Wir sind abgerüstet, also können sich die anderen in der Abrüstungskonferenz auch allein unterhalten, wenn sie abrüsten wollen. Niemand hat die Macht, uns selbst mit Kanonen zu zwingen, einen Vertrag zu unterschreiben, den wir nicht halten können. Wir werden gern wieder an den Konferenztisch zurück- kehren, wenn man unsere Ehre nicht an- t a st e t. Arn 12. November soll sich zeigen, daß der Führer mit der Formel „Ehre, Gleichberechtigung und Frieden" das deutsche Volk hinter sich Hot. Die Feste sind vorbei. Jetzt beginnt wieder der ernfte Kampf, jetzt verläßt die Bewegung die Innenpolitik und begibt sich mit demselben Fanatismus an die Lösung der großen außenpolitischen Probleme. Wir sind die Bahnbrecher eines glücklichen und friedlichen Europa. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.
Berlin, 26. Oh. (TU.) Zum 450. Geburtstag Dr. Martin Luthers am 10. November veröffentlicht der R e i ch s b i s ch 0 f durch den „Evangelischen Pressedienst" folgende Kundgebung:
„Am 10. November wird die Evangelische Thri- stenheit ber Welt an eine der wichtigsten Zeilen der Kirchengejchichte erinnert. In Deutschland wurde Martin Luther geboren. Von hier aus gingen Wellen religiöser Erneuerung in alle Lande. Am 10. November d. I. solle nicht zumeist der Ruhm bes Menschen Martin Luther» besungen werden, sondern wir verkünden mit Lucher Den Ruhm bes lebendigen Gotte», der die Geschicke ber Völker und die Geschichte seiner Kirch« lenkt und leitet.
Die Kirche der Reformation aus deutschem Boden gelobt an diesem Tage vor dem Angesicht Gotte» re st zuhalt en an dem ewiaen Eoanae- l i u m, wie Luther es neu an» Licht gebracht hat. Weil Lucher völlig erfaßt war von Thristu», der gesagt hat: ,Lch bin dazu in die Welt gekommen, daß ich für die Wahrheit zeugen soll", wollte er auch nicht» andere», als eben dies« Wahrheit Gott«» wieder klar und deutlich zur Geltung zu bringen. Will darum die getonte evangelische Ehri- stenheit bes Reformator» recht gedenken und iein Gedächtnis in Ehren halten, so muß sie dafür for«
Au
Sttabigct
Der neue Leck gUningibirettor Angriff melde nir wirksamen . chertams in Rückgang J jäten. Seit M $ ter nationalioM
L, find beson! ridMir.gtn.thr höre, b«r schwer bunj von Dassel -«rangen von grngenen Jahre « kommen aus geh öl ein dMiyr M vom Äärz bis - kein einzige sich seitdem leiht tragen haben, s hälinie zu früh durchschnittlich j Mnen waren, julage ganz gen der mit seinen 6 nen muß. Die ! hat sich schon je
Zwei Iota
Tin schweres sich auf der Ti Hin). Tin Last überquerenden R ouLgedogen war
zweitklassige, at» rechtlose Ration an Abmachungen za beteiligen."
(Stürmischer Beifall.) „Nickt für mich braucht Ähr zur Wahlurne zu gehen, sondern für Euch selbst. Nicht ich brauche gestützt zu werden, ich bin stark und fest genug. Euer Reich müht Ähr stützen. (Stärkster Beifall.) Ick werde nicht schwanken, son- dem ber Welt sollt ^hr zeigen, bah bas deutsche Dolk nicht mehr wankelmütig ist. (Lebhafte Zustimmung.) Am 12. November werden Sie Be- kenntms ablegen für Deutschland, für unsere Ehre, für unser gleiches Recht und damit am Ende auch für einen wirklichen und dauerhaften Frieden der Welt."
selbst wieder, wenn auch nicht, wie angenommen worden war, mit dem neuen Amt des Außenministers, sondern mit dem Portefeuille des Kriegs Ministers, dos er bisher schon inne hatte. Außenminister ist trotz aller Anfeindungen von den mittleren und rechtsstehenden Blättern
und Gehorsam gegen Gott, wenn wir mit unserer Regierung fest und unverbrüchlich zusammen stehen im Kampf für unsere» Volke» Ehre unb Freiheit. Ich fordere darum alle evangelischen Kirchen uyd Gemeinden Deutschland» auf, ... .
sich der gewaltigen nationalen Aufgabe, die uns »otaJ,Men obliegt, bewußt zu werben unb bei jeher Gelegen- ■ oirt-T Iu6 h„ beit auch im Gottesdienst und bei kirchlichen Feiern die «Bemeinbeglieber zur Erfüllung ihrer oaterländtschen Pflicht am 12. November
Breslau, 26. Oh. (WTB.) In ber Breslauer Iahrhunderthalle fand die erste große Kundgebung für bie Volksabstimmung am 12. November statt, auf ber Reichsminister Dr. Goebbels sprach, lieber bem Podium spannte sich ein Transparent mit 3 Meter großen Schwurhänben, unter benen in großen Buchstaben zu lesen war: „Tue erst Deine Pflicht!". Auf beiben Seiten des Pobiums ftanben zwei gleiche Transparente mit 5 Meter hohen Schwurhänben unb ber Unterschrift: „Du hast geschworen, alles für Deutschland, Adolf Hitler bie Treue!". Trotz regnerischen Wetters ist die Halle schon vor Beginn bis auf den letzten Platz gefüllt. Um 19.30 Uhr beginnt ber Einmarsch der Breslauer Amtswalter und NSB0.- Abordnungen. Eine besondere Abordnung, ein Fackelspalier von 200 Amtswaltern, hat sich vor dem Haupteingano zur Iahrhunderthalle postiert. Auch dort stehen Lausende von Menschen, um den Minister bei seinem Erscheinen begrüßen zu können. Minister Goebbels wird von der Menge mit riesigem Beifall empfangen. Kreisleiter Klepper begrüßt den Minister unb sein Gefolge, unter bem sich auch Obergruppenführer Heines besindet. Dann ergriff, mit stürmischem Beifall begrüßt, Reichsminister Dr. Goebbels bas Wort:
Die großen geschichtlichen Revolutionen, bie bie Welt erschütterten, haben ihre eigenen Gesetze und ihre eigene Dynamik. Nur Revolutionen, bte von unten kommen, b. h. bei denen das Volk selb st die Macht an sich reiht, sind von langer Dauer. Die nationalsozialistische Bewegung hat die ihr innewohnende eigene revolutionäre Gesetzlichkeit auf ben Staat übertragen. Die nationalsozialistische Revolution beschränkte sich nur auf Die Durchsetzung eines einzigen Grunbsatzes. Während die liberale Welt in der Atomisierung und Zersplitterung ihr letztes Ziel sah, hat der Nationalsozialismus die Interessen des Einzelnen und der einzelnen Stände zus am me n ge s chmI ed e t zu einem Dolksganzen. Wir haben die brennendste Aufgabe Europas gelöst: Den B 0 1 sche - wismus zertrümmert. Das ist das größte Verdienst des Nationalsozialismus. Nie hätte der Bolschewismus an den Grenzen Deutschlands Halt
sperrt. Die Fahnen der nationalen Verbünde lind bei Aufmärschen geschlossener Abteilungen ober öffentlichen nationalen Kundgebungen mit dem Deutschen Gruß zu grüßen. Ebenso ist der Deutsch« Gruß stets anzuwenden beim Singen des Deutschland- und be» Horst-Wessel-Liedes. Von den Bcam- , len wird erwanet, daß sie auch außerhalb be» Dienste» in gleicher Weise mit dem Deutschen Gruß grüßen. Im innerdeutscken Schriftverkehr wird empfohlen, am Schluß ber Schreiben die kurzen Worte „M i t deutschem Gruß" anzuwenden, wobei gegebenenfalls auch die Wendung gebraucht werden könne: „Mit deutschem Gruß und mit Heil Hitler!^
Weitere Bauleitungen für Reichsautobahnen.
Ber 1 in, 26. Oh. (TU.) Außer ben Bauleitungen I in Frankfurt a. M unb München^ die den 1 Ausbau der Strecken Frankfurt a. M.—Mannheim I unb München—Reichenhall zu betreiben haben, be- I steht feit einigen Tagen auch bie Oberste Leitung I für den Bau der Kraslfahrbahn (OBK ) Berlin— 1 Stettin mit dem Sitz in Stettin. Sie hat mit der Ausarbeitung des Einzelentwurfs und der Vorbereitung ber Vergebungsunterlagen begonnen. Die ersten Vergebungen lallen im Laufe be» Monats Dezember erfolgen. Der Generalinspektor für bas Deutsche Straßenwesen hat jetzt auf Grunb der vorgelegten Entwürfe zwei weitere Strecken zur Einzelbearbeitung freigegeben. Es sind dies Im Rheinland die Strecken Köln- Düsseldorf, von der schon ein Teilstück bei Opladen fertiggestellt ist, und eine Strecke in Ostpreußen. Die Bauleitungen in Köln und Königsberg sind bereits eingesetzt. Die ersten Berge» bungen werden beschleunigt vorbereitet, so daß zu erwarten ift, daß hier bald mehrere tausend Volk»- i genossen Arbeit und Brot finden. In der Streck« \ Frankfurt a. M. — Mannheim sind zur Zeit 1500 Mann beschäftigt. Der Einsatz weiterer Bauleitungen in Mitteldeutschland, Im Ruhrgebiet und im Bereich der Hansestädte ist in Vorbereitung.
beufffrji
L^Ui.a k btt 'm e hapRji ■ein- »e ■ ' 0 j
Wev ft ,
I
Äff'"


