diesen, worauf das Horst-Wessel-Lied gemeinsam gesungen wurde. Anschließend wickelte sich das weitere Programm ab. Es kamen Frauen-, Männerund gemischte Chöre — nur gute Sachen — zum »ortrag, darunter auch solche mit Begleitung des Orchesters, oder von Soloinstrumenten. Von besonderer Wirkung waren u. a. „Drei Lilien" mit Klarinette und Schlagzeug und „Regiment sein Straßen zieht" mit Klavier, Trommel und Horn, sowie der Walzer „Am schönen Rhein" mit Orchesterbegleitung. Als Zugabe sang Frau Häuser mit schöner Stimme und Chorbegleitung das „Wiegenlied" von Brahms. Sämtliche Chöre kamen rein, klangschön und ausdrucksvoll zum Vortrag. Als Solist wirkte Herr Schubert (Cello) mit, der durch sein schönes Spiel erfreute. Ferner wartete Herr Heinrich Schmidt (Lollar) mit einem Klarinettensolo auf, das von hohem Können zeugte und außerordentlichen Beifall sand. Die Begleitung der Solovorträge auf dem Klavier lag wieder in den bewährten Händen des Chorleiters. Die Orchesterbegleitung der Chöre besorgte die Kapelle L y n k e r (Lollar), die auch das Programm durch mehrere gut vorgetragene Stücke bereicherte. Mit dem „Badenweiler Marsch" und dem „Deutschland- Lied" schloß der Abend, auf den der Turn- und Gesangverein und sein unermüdlicher Chorleiter Eberle mit berechtigtem Stolz zurückblicken können. Die Veranstaltuna war außerordentlich gut besucht, was um so erfreulicher ist, als der Rem- erlös der NS.-Dolkswohlfahrt zugute kommt.
3 Allendorf a. d. Lumda, 23. Rov. Gestern veranstaltete der Deutsche Lustsport-Verband (DLD.), Landesgruppe VII, Südwest, Untergruppe Hessen - Darmstadt, Ortsgruppe Gießen, hier einen Schulkinder-Rundflugtag. Als Flugplatz wurde das Wiesengelände auf der Kaulbach benutzt. Außer den hiesigen Schulen nahmen auch die Schulen aus Treis, Climbach, Allertshausen, Londorf und Kesselbach an der Veranstaltung teil. Außerdem waren einige hundert Erwachsene aus Allendorf und den Nachbarorten erschienen. Von der Fluggelegenheit wurde sowohl von den Schulkindern, als auch von den Erwachsenen eifrig Gebrauch gemacht. Leider konnten wegen des immer mehr zunehmenden Nebels nur Rundflüge über Allendorf und in mäßiger Höhe stattfinden. Zwischendurch fanden achmännische Vorträge über das Sportflugzeug tatt und wurde für die Unterstützung des Luftportes geworben. — Vor einigen Tagen wurde mit den H o I z h a u e r a r b e i t e n in den hiesigen Stadtwaldungen begonnen. Hierdurch wird wieder 60 Personen lohnender Verdienst für längere Zeit geboten.
? Reiskirchen, 23.Nov. Gestern abend hielt die hiesige Ortsgruppe der N S. - F r a u e n s ch a f t, mit den Frauenschuhen aus Hattenrod und Bersrod zusammen, eine Kundgebung im Saalbau Gundrum. Für die verhinderte Kreisleiterin Frau Harth (Allendorf) sprach Kreisleiterin Frau Brink- , hoff aus Schotten über „Die Frau im neuen Reich und ihre Stellung zum Nationalsozialismus". Anschließend wurde Frau Frau als Leiterin der hiesigen Ortsgruppe der NS.-Frauenschaft, die 76 Mitglieder zählt, ernannt. Das Horst-Wessel-Lied schloß die Kundgebung. — In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des hiesigen Gesangvereins .Harmonie" wurde beschlossen, die diesjährige Winterveranstaltung am Silvesterabend ab- zuhalten. Neben erstklassigen Gesangsvorträgen wird der Verein mit der Ausführung eines größeren Theaterstückes „Bauern in Not" aufwarten. Ein bestimmter Tvll der Einnahmen ist dem Winterhilfswerk zuzuführen.
= Lich, 23 Nov. Zu Ehren des Luthertages trugen die Häuser unserer Stadt reichen Fahnenschmuck. Am Samstag um 18 Uhr wurde der Tag durch Festgeläute eingeleitet. Im Festgottesdienst am Sonntag, in dem Posaunen- und Kirchenchor, sowie Chorschule mitwirkten, hielt Pastor Lic. Bohn aus Berlin die Festpredigt und verlas den Aufruf des Reichsbischofs für den Tag. Am Nachmittag führte der Festvrediger in feierlichem Kindergottesdienst die Kinder in Luthers Leben und Wirken ein. Am Abend fand im vollbesetzten Gemeindesaal unter Leitung von Stifts- pfarrer Draudt ein Gemeindeabend statt. Pastor Lic. Bohn sprach über die Frage „Wie erziehen wir unsere Kinder zu willensstarken und charakterfesten Persönlichkeiten?". Am Abend vorher hatte der Redner bereits vor versammelter Jugend das Thema ..Der neuzeitliche junge Mann und das junge Mädchen" behandelt.
a. Lich, 22. Nov. Unser Volk mit den besten Werken unserer großen deutschen Meister bekannt- zumachen, war schon immer das Ziel, das sich der Frauenchor L i ch gesteckt hatte. Daß es dem Chor gelang, diesem Ziel nahezukommen, hat er neben seinem vorzüglichen Stimmenmaterial in erster Linie seiner unermüdlichen, schon mehrere Jahrzehnte als Dirigentin tätigen Leiterin Frl. Minna Iägerzu verdanken. Sein großes Können stellte der Chor bei dem am Dienstagabend, dem Tag der deutschen Hausmusik, in der Turnhalle v-ranstalteten Brahms-Abend erneut unter Beweis. Einem Vorspruch, dem deutschen Tonkünst
ler und Komponisten Johannes Brahms gewidmet und von Frl. Emmi Menges gesprochen, folgten die Chorvorträge einer Reihe ausgezeichnet dar- gebotener Brahms-Lieder mit Klavierbegleitung der Leiterin, die mit starkem Beifall der großen Zuhörermenge ausgenommen wurden. Eine Reihe vierhändiger kleiner Walzer und Ungarische Tänze des Altmeisters Brahms wurden von der Leiterin Frl. Jäger und Lehrer Karl Stein mit feiner Gefühlsregistrierung und doch, wie namentlich bei dem letzten der Ungarischen Tänze, mit hinreißender Wucht vorgetragen. Besondere Erwähnung verdienen noch die von Frau Gustel Kling gesungenen Brahms-Lieder, von Frl. Jäger mit großem Geschick und exakter Sicherheit auf dem Klavier begleitet. Mit ihrer weichen Stimme und ihrer klaren Aussprache hatte sich die Künstlerin schon mit dem ersten Liedvortrag die Sympathien der Zuhörer erworben, die mit starkem Beifall dankten. Pfarrer Draudt als Vertreter des Kompf- bundes für deutsche Kultur führte in einer Ansprache aus, daß alle deutschen Volksgenossen mitarbeiten müßten, unsere großen Meister wieder zu ehren, gute deutsche Hausmusik und deutsches Gemüt wieder lieb zu gewinnen und den Schutt und das Geröll des letzten Jahrzehnts wegzu- räumen. Deutsche Meister und deutsches Kulturgut müßten uns allen wieder wertvoll erscheinen, und treu und dankbar müßten wir uns hinter unseren Führer und Reichskanzler Adolf Hitler stellen und ihm folgen im blinden Vertrauen. Der zweite Teil des Abends brachte Lieder von Schubert und Strauß und eine heitere Theaterszene. Der Ertrag des Abends kommt dem Winterhilfswerk zugute.
Bettenhaufen, 23. Nov. Zum Win» terhilfswerk wurden in unserem kleinen Dorfe bisher folgende Leistungen vollbracht: An Naturalien wurden geliefert: 212 Ztr. Kartoffeln, 39 Ztr. Korn, 26 Ztr. Weizen, 14 Ztr. Kraut. An baren Gaben: Eintopfgerichtsammlung im Oktober 74,15 Mk., im November 63,55 Mk. Straßensammlung im Oktober 15 Mk., im November 12 Mk., Tellersammlung 5 Mk. Diese Sammlungen sind für uns nur in ihrer Großzügigkeit und umfassenden Wirksamkeit neu. Aber städtischer Not suchten wir auch früher schon zu begegnen, indem durch die NSDAP, und sonstige Helferkräfte mancher Wagen voll Lebensrnittel in die Stadt ging.
lH Obbornhofen, 23. Nov. Seit einigen Tagen sind im hiesigen Gemeindewald die Holz- baue rarbeiten im Gange. Es sind in drei Rotten insgesamt 16 Mann beschäftigt. Durch den erhöhten Hiebsatz von 800 Festmeter, gegenüber dem Vorjahre von 550 Festmeter, dürften sich diese Arbeiten auf eine Dauer von 6 bis 8 Wochen erstrecken. — Die nach dem Neinhardtprogramm auszuführenden Arbeiten, die in der Durcharbeitung der Drainageleitungen in der „Mark" bestehen, haben ihren Anfang genommen. Bei dieser Maßnahme sind 10 Arbeiter beschäftigt. Wie schon oft bemerkt, steht unsre Gemeinde in der Durchführung von Arbeiten nach den Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen bei den Landgemeinden mit an erster Stelle. So wurden in der letzten Seit mehr als 40 Anträge auf Gewährung von Reichszuschüssen als Instandsetzungen von 4 Wohn- und Wirtschaftsgebäuden gestellt: zum Teil sind diese Anträge schon genehmigt. Mit den Arbeiten ist bereits begonnen. Durch diese Arbeitsgelegenheiten ist unser Dorf nahezu ohne Arbeitslose.
5. Utphe, 23. Nov. Dieser Tage wurde einer unserer ältesten Einwohner, der Landwirt und Schmied Johannes Bornmann, zu Grabe getragen. Da er Mitbegründer des Gesangvereins „ßoreleg" war, umrahmte dieser mit Chören unter Leitung des Dirigenten Göbel die Trauerfeier. Der alte Herr hatte ein Alter von 88 Jahren erreicht. Innerhalb weniger Tage sind es sechs Opfer, die der Tod in unserem t feinen Dorf gefordert hat, nachdem fast ein halbes Jahr lang überhaupt kein Trauerfall zu verzeichnen war.
s. Aus dem mittleren Horlofftal, 23. Nov. Die gelinde Witterung dieses Herbstes brachte es mit sich, daß die Feldarbeiten re st los zu Ende geführt werden konnten, was als Seltenheit bezeichnet werden kann. Die Winterfrucht steht durchweg saftig grün. Wenn einerseits das günstige Wetter dem Auflaufen der Frucht sehr förderlich war, so konnten sich anderseits auch die Schädlinge, Schnecken und Feldmäuse, entwickeln. Letztere richten besonders am jungen Klee Schaden an. In verschiedenen Gemeinden wurde zur Bekämpfung der Nager Giftweizen ausgegeben, und überall sieht man im Felde Landwirte mit kleinen Blechgefäßen das Gift auslegen. Allenthalben hört man auch Klagen über das starke Auftreten von Mäusen in Wohnhäusern, da ihnen draußen die Nahrung ausgeht.
Streik Büdingen.
Ä Nidda, 22. Nov. Am Samstagabend hielt die hiesige F r a u e n s ch a f t in der Turnhalle einen Deutschen Abend ab, der sehr gut besucht war und einen ansprechenden Verlauf nahm. Unter großem Beifall sprach Frau Kohl (Darmstadt) über „Die Aufgaben der Frau im nationalsozialistischen Staate". Gut bargebotene Theaterstücke, Gesangsvorträge, Musikstücke der Gruppenstammkapelle, eine Tambola u. a. boten den Besuchern angenehme und mit großem Beifall aufgenommene Unterhaltung.
* Nidda, 24.Nov. Die Ortsgruppe Nidda der N S D A. mit allen Untergliederungen, die zum Kirchspiel Nidda gehören, versammeln sich am Totensonntag um 9.30 Uhr am Zentralcafö zum g e • meinfamen Kirchgang. Anschließend Kranzniederlegung. Sämtlichen Parteigenossen ist die Teilnahme zur Pflicht gemacht.
Stm* S. otten
00 Schotten, 23. Nov. Im Posthäuschen fand die überaus stark besuchte Hauptversammlung des Ob st - und Gartenbauvereins Schotten statt. Der neuernannte Obmann Lehrer Stein- Hauer begrüßte die Versammlung und die Vertreter des Kreises und der Stadt und dankte dem seitherigen Obmann S ü ß e l für feine verdienstvolle Tätigkeit. Kreisdirektor Dr. I a n n , Vorstandsmitglied des Bezirks Büdingen-Schotten, gab einen Ueverblick über die neue Organisation des Verbandes und wünschte glückliche Fortentwicklung. Der Geschäftsführer des Bezirksoerbandes, Obstbauinspektor Metternich, hielt dann einen Vortrag über „Die Obstbaumschädlinge und ihre Bekämpfung", der durch zahlreiche Lichtbilder veranschaulicht wurde. Besonders interessant waren die durch die Baumspritzungen erzielten großen Erfolge. Unter Mitwirkung der Stadt und Heranziehung von Arbeitslosen soll im Wege der Notstandsarbeiten eine große Spritzaktion durchgeführt werden. Unter den Mitgliedern fand nach dem •
fesselnden Vortrag und nach der anschließenden Aussprache eine Verlosung von Obstbäumen und Blumenstöcken statt.
Hs Laubach, 23. Nov. Die von dem hiesigen Zweigverein des Evangelischen Bundes am Sonn» tagabend in der Stadtkirche veranstaltete Lutherfeier erfreute sich eines außerordentlichen Besuches. Orgelspiel und von Konfirmanden ootgetra- aene Gedichte über Luthers Leben leiteten den Abend ein. Der Vorsitzende, Dekan l. R. Volp, begrüßte die Festversammlung zu Ehren „des grüß» ten deutschen Mannes, der die größte befreienbft« Tat getan". Mit dem Hinweis auf die in der deutschen Geschichte so wichtigen Ereignisse des Jahres 1933 zog er einen Vergleich zwischen Luther und Hitler, die beide geboren von Gott in der größten Not gesandt und von vielen ersehnte Führer sind. Anschließend hielt Pfarrer Kornmann einen Vorfrag über die Gegenreformation. Er knüpfte an die wunderbare politische Einigung des heutigen dSutschen Volkes an und verglich damit die Tatsache daß, wie der päpstliche Gesandte Aleander selbst nach Rom berichtete, neun Zehntel der Deutschen Luther anhingen. Er wies darauf hin, daß bald di« Gegenreformation durch die Gründung des Jesuitenordens anfing. Weiterhin erinnerte er an die traurige Tatsache des 30jährigen Krieges, zu dem 10 Jahre vorher der Jülich-Clevesche Erbfolgestreil eine Art Einleitung war, in dem der hiesige Gras Albrecht Otto fiel. An seinen Tod erinnert ein großes Oelgemälde in der hiesigen sehenswerten Stadtkirche. Sodann trug der Kirchenchor unter Leitung des Reallehrers Haas in bekannter schöner Weise einige Lieder vor. In dem Schlußwort betonte der Vorsitzende, daß sowohl die evangelische, wie die katholische Konfession als Glieder eines heute herrlich geeinten Volkstumes unbedingt friedlich und sich gegenseitig achtend zusammenleben müßten. Das Lutherlied „Ein' feste Burg", von der Gemeinde gesungen, schloß den Abend. — Landwirt Hermann Desch wurde zum Obmann der hiesigen Ortsgruppe des Bezirks-Obstbauvereins Büdingen-Schotten bestimmt.
)—( Ruppertsburg, 22. Nov. Der Luther- t a g wurde hier in würdiger Weise gefeiert. Zum Festgottesdienst am Vormittag hatten sich die Vereine und Organisationen mit ihren Fahnen einge- funden. Posaunenchor und Gesangverein verschönten Die Feier. Pfarrer D. Fritsch hielt die Festpredigt. Um 13 Uhr versammelte man sich an der am 31. Oktober 1917 gepflanzten Luthereiche auf dem Warthügel. Der Platz um die Eiche war schön hergerichtet, die Eiche hatte ein geschmackvoll hergestelltes, mit dem Christen- und Hakenkreuz geziertes, in den Reichsfarben gestrichenes Gedenkschild erhalten. Der Ortsgeistliche Pfarrer D. Fritsch hielt eine begeisterte Ansprache, in der er die Gemeinde zu wahrem Luthergeiste ermahnte. Der Posaunenchor und die Schulkinder wirkten bei der Feier, die mit dem gemeinsamen Gesang des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes schloß, mit. — Am Samstag fand die diesjährige Herbstversammlung unseres Ob st- und Gartenbauoerei n s bei Gastwirt Schlörb statt. Von 59 Mitgliedern waren 55 erschienen. Auch einige Nichtmitglieder hatten sich eingefunden. Der Obmann sprach über das Thema: „Welche Grundbedingungen müssen beachtet werden wenn unsere Obstbäume ge- deihen sollen?" Im Anschluß daran wurde zu praktischer Arbeit im Herbst und Winter, insbefonberr zur Entfernung der alten Baumruinen, zum Reinü gen und Auslichten der Bäume, zur energischen Schädlingsbekämpfung durch Vogelschutz und Spritzen usw. ermahnt. Den Schluß bildete eine Freioer- lofung von 30 schönen, vom Kreisverein gestifteten und aus der Baumschule des hiesigen Baumwarts Hahn stammenden Obstbäumchen.
§ Ulrichstein, 23. Nov. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr wird durch Unterstützung von der Gemeinde eine Motorspritze erhalten. Damit wird einem lange gehegten Bedürfnis Rechnung getragen und die Schlagfertigkeit der Wehr bedeutend erhöht.
Kreis Alsfeld
< M ü ck e, 22. Nov. Am vorigen Sonntag gingen zum Abschluß der Hitlerjugend-Werbern o ch e die Hitlerjugend, der BdM. und das Jungvolk geschlossen zur Kirche. Der Gottesdienst vollzog sich als Luther feier. Nachmittags fand im Bibelheim eine Luther- und Jugendfeier statt. Die Prediger, Peters, Härdle, Pfeiffer und ein Jugendprediger aus Frankfurt hielten Ansprachen. Einige Lieder des Gitarrenchors, des gemischten Chors, sowie einige Gedichte und ein Zwiegespräch verschönten die eindrucksvolle Feier.
ch Nieder-Gemünden, 23. Nov. Die hiesige Ortsgruppe des Reichsluftschutzbundes hielt dieser Tage unter Leitung des Ortsgruppenführers Weicker eine Versammlung ab, die die Bevölkerung über die Notwendigkeit des Luftschutzes aufklären sollte. Ingenieur Seng sprach über das Thema: „Luftschutz tut not!" Eine Anzahl Lichtbilder ließ die Gefährlichkeit der Luftwaffe der benachbarten Länder erkennen. Nachdem
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