Ausgabe 
21.4.1933 Frühausgabe
 
Einzelbild herunterladen

** 6S,r,"«k

n

(2:0).

Ws t^?DÄÜ e,let fügten f$t n ^aargebiet ug. te83 ttt» bann ei!

3& Don. ;m Saatgebiet, wo n. der Jähe des ??MeI nie. ^dab das Saar. Ntangefteuert Ulotmaldaten und Indische Flieger. xrjtF toiebn

Men.

ft hat dem 2aloh seines De. amm übermittelt, tie aus dem giet. Hitler-Geburtt. MM für Lei- Wunsch ebenfalls

e süddeutsche Aschen dm Fuh. 8k0 München wird adion au8getragen

erhältlich! Düsseldorf

Mrein

[immer

nnftalten beginnen

21 WH, IW

isine 2571V

PS;4-Siti..Mlr it.j.Tirl.Mi jgeUagerfabnien ankturt/M-Neae I6: Telefon

2681 d ^it Vitriye. 35Q_. mil'Kred*#'

>«i »" hJohrod11'

**2

»»ei«?

- gut

Ä>° . 4700 q« «drt »»iobrS< ! ttohe feft»1* S3>

Nr.<1.3 -vüvauSsabe

185. Zahrgang

Sreitag, 21 April (955

Ertcheini laglid), außei *Sonniaqs und Ieieriags

Beilagen; Vie Illustriert» ®i»r«ner Jamilienblattei Heimat m Bild Vie Scholl» monau Bezugspreis

Mit 4Beilagen RM 1.95 Ohne Illustriert» . I 80 Iustellgebtihk . -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

Hernsprechanschliisse unter Sammelnummer 2251 Anlchrist für Drahtnach­richten Anzeiger Sieszen poftfcheckkonto:

Stonlfurt am Mai- 11686.

GietzeimAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Prud vnd Derloa: vrühl'sche Univeisilair-Vuch- und Sieinöruderei K. Lange in Giehei. Zchnftleilung uns Geschäftritelle: StbuKtra^ 7.

Annahme oon Anzeigen für die lagesnummer bis zum Nachmittag vorher.

Preis für \ mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspiennig^ für Re- hlameanseigen von 70 >>m Breite 35 Rcichspfennig, Playvorschrrst 20 . mehr.

Chefredakteur

Dr. Friedr. Wilh. Lange. Derantwonlich fürPolitik Dr Fr. Wilh. Gange; für Feuilleton Dr H.Tbyrwt; für den übrigen Teil Ernst Dlumfchein und "ür ^e-i An­zeigenteil i. D.Th.Kümmel lämtlid) 'N Giene,i.

Der Geburtstag des Reichskanzlers.

Lebhafte Anteilnahme aller Bevöikerungskreife ganz Deutschlands. Eine Ueberfüfle von Glückwünschen undGeschenken in der Berliner'Hetd)6fan;$lei und im Münchener Braunen Haus

Berlin 0 April. (WTB. Funkspruch.) 3n der Reichst, njci hat seit vorgestern ein Strom von Geschenken zum Geburtstage des Reichs­kanzlers eingesetzt, der alle Erwartungen über­trifft Das ganze Personal ist seit vielen Stunden mit dem Auspacken und dem Ordnen der Ge­schenke b schästigt. Schon am Dormittag sind über 20 J0 Telegramme eingegangen, die Zahl der Briese ist so grob, daß ganze Postwagen die Driespost anfahren müssen. 3n die in der neuen Reichskanzlei aufgelegte Glückwunschfiste hatten sich schon um 13 Llhr mehr als <0 0 Personen eingetragen.

Unter den Geschenken bemerkt man viele Ge­genstände von grobem Wert. Unvorstellbare Mengen von Blumen sind aus allen Teilen Deutschlands gekommen. Da sieht man manns­hohe Blumenvasen des Botanischen Gartens Ber­lin mit den wertvollsten Blumen neben dem bc° sche denen Dcilchensträubchen des Hitlermädels, Gebinde aus der Lüneburger Heide, Cdelweiß- sträusze aus den Alpen, Dergibmeinnicht aus Ostprcuben. Schneeglöckchen aus Danzig, Mai­glöckchen von der Dergitraße, Flieder aus Ba­den. Die ostpreubischen Fischer haben wertvolle Bimssteinsiguren geschickt, die staat­liche Porzellan Manufaktur Berlin hat eine wertvolle Base mit dem Bilde der Potsdamer Garnisonkirche und einer Widmung geschickt, die Fachschaft Aachen der Schutzpolizei einen lebensgroßen Schutz­polizisten aus Aachener Printen. Don anderer Stelle ist eine l*/2 Zentner schwere Torte gekommen. Wertvolle Gemälde bekannter Meister stehen an den Wanden. Diele Zent­ner von Büchern sind noch gar nicht aus- gepackt. Mehr als 20 wertvolle Bibeln sind ge­kommen, Originalbriese Bismarcks, Münzen aus der Zeit Friedrichs des Groben, Gobelins aus der Zeit des Schahrige.i .Krieges, wunderschöne alte Schmuckstücke. H.rschsängcr, Brieföffner, Schnitzereien aus allen Te.len Deutschlands, Dar­unter eine Schwarzwälder Uhr, Handfertigkeiten aus der Thüringischen Spielzeugstadt Sonneberg. Grammophonplat en. Lübecker und Königsberger Marzipan westfälischen Schinken, Weine in gro­ßen Mengen, Spitzen, Decken. Der älteste Mann Berlins, ein 102jähriger, hat einen Blumenstock aesch ckt

Rührend sind die Geschenke von Kin­dern Kleine kindliche Malereien mit Briefen an den Kanzler, kindliche Handfertig eilen Blumen­sträuße sind gekommen, ein kleines?chen aus 3nstcrburg hat dem Kanzler ihren bc'.cn Freund geschickt: einen kleinen Sc denpinscher Echte Ka­na r i e n v ö g e l, die schon mehrere Weltpreise erhalten haben, Wellensittiche und sogar e i n Reitpferd sind cingetroffen Die Zahl der Sofakifsen beläuft sich auf mehr als 100. Mehr als 300 künstlerisch ausgcsührtc Ehrenbürger­briefe deutscher Städte sind als Geburtstags­angebinde überreicht worden.

Der größte Teil der Geschenke kann gar nicht untergebracht werden und wird sozialen Zwecken zugeführt werden Da der Kanz­ler Antialkoyoliker ist und auch nicht raucht, wer­den die großen Mengen Weine und Zigarren ebenfalls Wohlsahrtszweclen zuge ührt

Das Personal der Reichskanzlei, insbesondere das Dienstpersonal in der Kanzlerwohnung, das seit mehr als 20 3ahrcn in der Reichskanzlei be­schäftigt ist, äußert sich übereinstimmend dahin, daß es noch niemals etwasDerartiges in der Reichskanzlei erlebt hätte. Die Tele­phonistinnen erklären, daß ein solcher Ansturm von Telephongefprächen in ihrer ganzen Praxis noch nicht vorgekommen fei. Die Liebe und Dcrehrung, Die der deutsche Reichskanzler im Dolke genießt, hat sich in einer Form geäußert. Die wohl einzig-

Die Gtahlhelmfichrer an den Reichskanzler.

Berlin, 20. April. (CNB) Die beiden Bundes führer des Stahlhelms haben folgendes Telegramm an den Reichskanzler gesandt.

Um vor aller Welt an Ihrem heutigen Geburts­tag Oie unzerbrechliche Einigkeit der nationalen Kräfte zu bekunden, versichert Ihnen der Stahlhelm, Bund der Frontfoldaten, daß seine geschlossene Kampfkraft hinter Ihrer Person steht Unter Ihrer Führung, Herr Reichskanzler, wollen wir Ihr gewaltiges Werk, die Schaffung der deutschen Na­tion, vollenden helfen. Empfangen Sie un­sere und unserer Kameraden aufrichtigste und wärmste Wünsche Möge Gottes Segen auch wei­terhin auf Ihnen und unserem Volke ruhen

(gez.) Seldte Düsterberg

Die Beratungen des Bundesrates des Stahlhelms, der am Donnerstag in Berlin tagte und sich mit dem Verhältnis oon SA und Stahl­helm beschäftigte, war vertraulich In informier­ten Kreisen nimmt man an, daß auf Grund der letzten Besprechungen und der Beratungen des Bun-

München, 20. April. (Sil.) Die Stadt München ludt am Mittwochabend Den preußi­schen Iustizminister Kerrl zu einem kleinen 3 m- b i b in Der Grütznerstube Des Rat- Hauses ein. zu Dem auch Der Reichsstatthalter, General Ritter von Epp, und Das gesamte Ministerium erschienen waren. Minister- präsiDent Siebert machte Mitteilung von Dem Beschluß Der bayerischen Staatsregierung, Den Re chspräsiDenten von HinDenburg. Den Rechskanzler Adolf Hitler. Den Reichsstatt­halter. General v. Epp, und Den Stabschef unD Hauptmann a. D. Staatssekretär Ernst Röhm Durch Gesetz zu Ehrenbürgern Des Freistaates Bayern zu ernennen. Dieses Gesetz sei Das größte, Das ein LanD geben könne. StaDtrat Weber Danttk Dem Ministerrat für Diese Ehrung unD erinnerte Daran, Daß vor vie­len Jahren ein bayerischer Ministerrat beschlie- ßen wollte. Adolf Hitler aus Dem LanDe auszuweisen.

3n später Stunde erschien Adolf Hitler s e l b st noch im Grüynerstübchen. Der Minister­präsident gab dem Kanzler Kenntnis von Dem Beschluß Des Ministerrates, worüber sich Hitler außerorDentlich erfreut zeigte. 3n einer Ansprache betonte Hitler, daß er n i e d i e H e i - m a t in München aufgeben wolle, weil ihm München als historischer BoDen und als Statte Der Kunst lieb unD wert getoorDen sei unD weil er- Das. was eine ocrblcnDete Zeit unD Regierung Durch ihre beständig nörgelnde Po­litik gegenüber Berlin und dem Reich und dem deutschen Bolk verdorben habe, wieder gut- machen wolle. Bayern solle wieder die Be­deutung bekommen, die ihm im Rahmen der übrigen Stämme und Länder zukomme. Durch Den Staatsakt des bayerischen Ministerrates sei etwas gutgemacht worden, was man ihm einst angetan habe. Er freue sich, daß man heute vom ganzen übrigen Deutschland wieder mit Achtung auf Bayern schaue. Mit be­wegten Worten dankte Hitler seinen getreuen 'cm Halter General VON

desrotes die zutage getretenen Differenzen als be­reinigt gelten könnc . Diese Erwartung kommt auch in dem Telegramm an Den Reichskanzler zum Ausdruck, in dem der Stahlhelm erneut den Reichs­kanzler seiner geschlossenen Gefolgschaft versichert.

Hessens Glückwunsch.

Darmstadt, 20. Apr-l. (IBS7t.) Die hessische Staatsregierung hat an den Reichskanzler Adolf Hitler folgendes Glückwunschtelegramm ge­richtet:

hesfenvolk und hefsenregierung sen­den dem Gründer des Dritten Reiches treue st en Geburtstagsgruß.

Ge;.: Dr. Werner. Ge;.: Dr. Müller."

Staatskommissar Dr. Wagner hat im Namen der gesamten hessischen Bauernschaft folgendes Glückwunschtelegramm an den Führer gesandt:

Die gesamte hessische Bauernschaft entbietet ihrem Reichskanzler die herzlichsten Glückwünsche.

Ge;.: Dr Wagner

Führer der Landesführergemeinschaft deutscher Bauern in Hessen."

Epp und seinem Stabsches Röhm und zugleich dem Ministerrat für die Ehrung durch den bc- schlossenen Staatsakt. 3m weiteren Verlauf des Abends unterhielt sich der Kanzler über kul­turelle Aufgaben und Probleme. Die Die Stadt München zu lösen habe. Dabei wurden anhand ron Plänen Grundlagen und Ziele eines großartigen Bauprogramms monumentaler Bauten in München für die nächsten 3ahre bargelegt.

Gesattenen-Ehrung vor der Feldherrenhatte.

München, 20. April. (TU.) heute vormittag fand vor der Feldherrenhalle in München eine ein­drucksvolle Gefallenenehrung anläßlich des Ge­burtstages des Reichskanzlers statt. Die S A. und S S marschierte durch die Briennerstraße, die Ehrenhundertschaft der Bereitschafts­polizei durch die Ludwigstraße. Auf der F c l d - Herren Halle hatten Fahnenabordnungen, die Regierungsmitglieder und prominente Führer der NSDAP Aufstellung genommen Stabschef Röhm legte auf den Stufen der Feldherrenhalle einen rie­sigen Lorbeerkranz zu Ehren der im Jahre 1 9 2 3 dort gefallenen National- sozialisten nieder, wobei er in einer kurzen Ansprache die Bedeutung dieser Blutopfer für den Aufstieg der deutschen Freiheitsbewegung würdigte. Staatsminister Wagner gedachte des Geburts­tages Adolf Hitlers mit dem Wunsche, daß das historische Werk die Sehnsucht aller Deut­schen erfüllen möge, daß nicht nur unser Deutschland wieder neugestaltet werde, sondern dar­über hinaus auch diejenigen Deutschen, die durch die Schandverträge von uns getrennt wurden, wie­der zur deutschen Gemeinschaft zu-

. u a yu f u i) i i un-roen tonnen. Die an der Feld­herrenhalle gefallenen Kameraden, die für das neue Deutschlaird fielen, würden nie vergessen werden. Der heute niedergelegte Kranz werde solange dort bleiben, bis an der Feldherrenhalle das Denk­mal f ü r d i e h e I d e n d e s N o v e m b c r 1 9 2 3 errichtet werde Der Redner schloß mit einem Siey- heil auf Adolf Hitler und das Vaterland. Die Menge stimmte begeistert in diesen Rus ein und sang das Deutschlandlied und anschließend das horst- Wessel-Lied. Der Badenmeilermarsch beschloß die Feier

LmMimchenerBraunelitzaus

M ü n d) e n , 20. April. (CNB.) Seit Tagen treffen in der Kanzlei des Führers im Brau­nen Haus, wie die NS.K. mitteilt, ganze Korbe von Klückwunschbriefen, Paketen mit Geschenken unD Telegrammen ein. Besucher geben Blumen ab unD tragen sich in das imBraunen Haus auflicgeiibe Gratulantenbuch ein. Es herrscht ein ununterbroche­nes Kommen und Gehen. Unter den Geschemen befinden sich zahlreiche Gemälde deutscher Künstler, Blumengrüße, zahlreiche Kissen und an­dere Handarbeiten deutscher Frauen. Kinder sandten Ostereier und sogar Zuckerst'.ick- chen für die treuen Hunde des Reichskanzlers. Ebenso sind nach dem Obersalzberg bei 3}erd)ter­gaben gewaltige Mengen Post gegangen Aus all den Wünschen und Gaben spricht die tiefe innere Verbundenheit zwischen dem deutschen Volk und seinem großen Führer.

Oie bayerische Staatsregierung beglückwünscht den Kanzler.

München, 20. April. (WTB.) Die Mitglieder der bayerischen Staatsregierung unter Führung des Ministerpräsidenten Siebert versammelten sich gestern in her Wo hnung des Reichskanz­lers, um ihm die herzlichsten Glückwünsche der bayerischen Staatsregierung zu seinem Geburtslage zu überbringen. Als äußeres Zeichen ihrer Anhäng­lichkeit und Treue überreichten die Minister dem Führer ein Stück aus den Erzeugnissen der Porzellan manufaktur Nymphen­burg.

Ote Familie Goebbels an Hitler.

B e r I i n , 20. April. (TU.) Beim Reichskanzler ist folgcirdcs Glückwunschtelegramm Der Fami ie Goebbels cingelau en: ..Mein Führer! Li.'ber Herr Hitler! Zu Ihrem Geburtstage wünscht Ihnen die ganze Familie Goebbels, die Sie so liebt und verehrt, aus tiefstem Herzen Glück unD Gottes Segen für Ihr Werk unD persönlich auch Den Lohn für alles Da», was Sie an uns, an Der Partei unD am VaterlanDe getan haben. Möge Der Himmel Sie uns noch recht viele Jahrzehnte gesund erhalten. In Verehrung, Treue und Liebe Ihre Joseph, Magda, Maria unD Helga Goebbels, sowie Harald."

Weitere Gratulanten.

Berlin, 20. April. (WTB.) Außer den bereits gemeldeten Glückwünschen zum 44 Geburtstage des Kanzlers sandte noch unter vielen anderen Glück­wunschschreiben und -Telegramme der Reichsver- kehrsminifter, die badische Staatsregierung, der Oberpräsident der Rheinpcovinz, der Lolksbund für Deutsche Kriegsgräbersürsorge, die thüringische Re­gierung, die Mecklenburg-Schweriner Staatsregie­rung, die württembergische Staatsregierung, das anhaitische Staatsministerium, General v. Horn für den Reichskriegerbund Knffhäuser, die Hamburg- Amerika-Linie, die Reichsarbeitsgemeinschaft der deutschen Presse, der Deutsche Landwirtschaftsrat, der Gewerkschaftsbund der Angestellten, die Reichs­rundfunkgesellschaft, die Reichsleitung der Tech- nischen Nothilfe, die Reichspressekonferenz, der Vor­stand der Deutsch-Indischen Gesellschaft, die Bun­desleitung des Deutschen Offizierbundes, gez. Ge­neral oon hutier, der Ehrenvorsitzende des Natio­nalverbandes Deutscher Offiziere, Admiral o. Schrö-

Nach dem Festqottesdienst im Berliner Dom. - Don links nach rechts: Gruppenführer Ernst, Re minifte^ Dr. Goebbels und Prinz August Wilhelm beim Verlas,en des Gotteshauses.

/ *

f >

x i l

v?

Eine Riesen-Geburtstagstorte des Berliner Bäckermeisters Dulprechl wird in die Reichskanzlei gebracht. Zur Herstellung waren nicht weniger als 13 Pfund Mehl, 23 Pfund Butter, 32 Pfund Zucker, 143 Eier, je 8 Pfund Marzipan, Erdbeeren und Schokolade und 6 Pfund Fondant notwendig.

Bayern ehrt den Reichskanzler.

Hitler im Münchener Nathans. - Oke Ernennung zum Ehrenbürger Bayerns. Großartige Baupläne für die bayrische Hauptstadt.