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in die Derwor» 115. November.
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VoHl der deut- AlaubensbeM'
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der Kaltluft noch Bewölkung entsteht. Der hohe Druck wird aber nach und nach die Vorherrschaft gewinnen und zeitweise zu Aufklaren führen dabei gehen die Temperaturen nachts unter den Gefrierpunkt zurück. rtf k
Aussichten für Sonntag: Teils wechselnd bewölkt, teils aufklarend, nachts Temperaturen
unter Null, meist trocken.
Lufttemperaturen am 17. November: mittags 4,5 Grad Celsius, abends 3,3 Grad; am 18. November: morgens 3 Grad. Maximum 4,8 Grad, Minimum 2,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 17. November: abends 3,4 Grad; am 18. November: morgens 3,2 Grad. — Niederschläge 3,5 mm.
*48 Uhr abends der Brand vollständig angelegt fein sollte. Ls hat eine Besprechung wegen der Brandstiftung mit van der Lubbe und den Bulgaren am Großen Stern stattgesunden, kemptner sagte ausdrücklich, Po- poff sei derjenige gewesen, der den Brand leiten muhte. Torgler und koenen hätten Popofs mit Brandmaterial versorgt. Schwefelschnüre wären gelegt, die die in verschiedenen Abständen befindlichen Brandstellen miteinander verbanden, so dah nur noch nötig war, sie von mehreren Stellen aus anzuzünden. Popoff habe die Auf- gäbe, den Brand rechtzeitig anzulegen und den Brandstistern selbst den Rücken zu decken. Ls sei nur ein Unglück gewesen, dah van der Lubbe den weg verfehlt habe. Die Täter sollen durch ein Fenster entkommen sein. 14 Tage später habe ich kemptner zufällig auf der Strahe getroffen. Er sagte, ich wisse ja nun schon Bescheid. Für ihn sei es das Beste, wenn er jetzt insAusland gehe. Er fragte, ob ich Ihm nicht ein Fahrrad besorgen könnte, das aber höchstens 10 Mark kosten dürfte.
Vorsitzender: hat kemptner auch davon gesprochen, dah Ausländer vorgeschickl werden sollten?
Zeuge: Lr hat wörtlich gesagt, dah zu solchen Aktionen nur Ausländer genommen werden, um von der deutschen Partei jeden Verdacht abzulenken. Das habe ich auch öfters In Parteikreisen gehört.
ierschütter-W ilieerS"'j Führer unserer | @e|talhing zu
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^lieber aus.
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sich der lusgabe zu ii dien! dieser n kirchen-
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Kerngebiet ausfliehen und dabei auch Deutschland oen uanaqierm u« ..-..überfluten. Wie aus den Temperaturverhältnissen
einige^ Leichtverletzte, auch das Lokomoliopersonal des der deutschen Berge-zu er ehen ist, befindet sich rn fv-Zuges ist gleichfalls nur unerheblich verletzt | der Ue recht^war^Luft^ M worden.
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L 1 seine Snt. ;p9eü|d)en 'Wwal). , Fassung;, 1 der (Beqen. »;n zu- •Q'ocl unb erwarte und
Oie Rechtsreform.
Oie He chsausschüfse der Akademie für deutsches Recht.
Oie Sicherung schrankenloser Bahn» Übergänge.
Berlin, 18. Nov. (VdZ.) Die Reichsbahnverwaltung stellt fest, daß in den letzten Jahren durch das Wachsen des Krastwagenverkehrs die Sicherung der schienengleichen Uebergänge erhöhte Bedeutung erlangt habe. Zur Zeit seien bei der deutschen Reichsbahn 75 522 Wegübergänge in Schienenhöhe vorhanden, von denen 33930 m tt Schranken versehen seien. Die übrigen würden durch Warnkreuze u n d Läutesignale
Berlin, 17. Nov. (TU.) Wie der „Völkische Beobachter" meldet, wurden in der Sitzung des Führerrates der Akademie für Deutsches Recht die wesentlichen Reichsausschüsfe der Akademie eingesetzt, die in gemeinsamer Arbeit das große Reformwerk des nationalsozialistischen Deutfch- lands auch auf dem Gebiete des deutschen Rechtslebens vollenden sollen.
führersl Or. ftranf.
Berlin, 17. Nov. (TU.) Die „NSK." meldet: Der Reichsjuristensührer Reichsjustizkommissar Pg. Minister Dr. F r a n k hat mit Wirkung vom 16. November 1933 den Reichsgeschäftsführer Pg-L? u' her und den bisherigen Gauführer des BNSDJ. beim Oberlandesgericht Düsseldorf, Pg. Rechtsanwalt Schroer, zu seinen Stellvertretern - als Führer des Nationalsozialistischen Deutschen Juristenbundes ernannt. In dieser Eigenschast wurde Pg. Rechtsanwalt Schroer, der auch als Mitglied in die Akademie für deutsches Recht berufen wurde, als Eeneralinfpekteur der Untergliederungen des
Die Ausschüsse sind wie folgt besetzt: 1. Personen-, Vereinsrecht und Schuldrecht: Professor Dr. Hede- mann-Jena, 2. Familien-, einschl. Eherecht: Rechtsanwalt Dr. M ö ß m e r - München, 3. Immobiliarkredit: Direktor Dr. G e l p ck e - Berlin, 4. Erbhofrecht: Dr. Saure-Berlin, 5. Büraerliche Rechtspflege: Geheimrat Professor Dr. Kisch - München, 6. Arbeitsrecht: Professor Dr. Dersch- Berlin, 7. a) Staats- und Verwaltungsrecht: Regierungspräsident Dr. Nicolai- Magdeburg, Staatsrat Professor Dr. Karl Schmitt-Berlin, b) Finanz- und Steuerrecht: Staatssekretär Rein- Ha r d t - Berlin, c) Polizeirecht: Staatssekretär Grauert - Berlin, d) Wehrrecht: Oberführer Binz- Berlin, 8. Internationales Recht: Professor Dr B r u n s - Berlin, 9. Aktienrecht: Geheimrat Dr. K iß kalt -München, 10. Kartellrecht: Staatsminister Professor Dr. L e h n i ch - Stuttgart, 11. Versicherungsrecht: Generaldirektor Dr. Ull- r ich- Gotha, 12. Bausparkassenwesen: Oberbürgermeister Dr. Dr. W e i d e m a n n - Halle, 14. Spar- kassenwesen: Präsident Dr. K l e i n e r t - Berlin, 14. Bank- und Börsenrecht: Bankier von Finck- München, 15. Seerecht: Professor Dr. Wüsten- d ö r f e r - Hamburg, 16. Wasserrecht: Ministerialdirektor Dr. Schl e gelb e r g e r - Berlin, 17. Gewerblicher Rechtsschutz: Geh. Rat Professor Dr. Duisberg, Leverkusen bei Köln, 18. Urheberund Verlagsrecht: Generaldirektor Dr. Kilpper- Stuttgart, 19. Beamtenrecht: Reichskommissar Her- mann Neef- Berlin, 20. Studienreform: Staats-
entschieden, am Tage des Reichstagsbrandes Kurier der Zentrale gewesen zu fein. Grothe als Kommunist müsse wissen, daß er, Singer, als kleiner Funktionär gar nicht einen solchen Kurierposten bekleiden konnte. Auch mit Terrorgruppen habe er niemals zu tun gehabt. Grothe habe immer ausgeschnitten und alles darum gegeben, irgendwo gedruckt zu erscheinen.
Der Zeuge Singer wird dann dem Zeugen Hrothe gegenübergestellt. Beide Zeugen über- laufen sich mit Vorwürfen und Singer erklärt schließlich, Grothe habe in der Partei über- Haupt keine Führerstellung innegehabt, sondern die Niedrigste Funktion, die s gebe: Kassierer einer ©ruppe von wenigen Personen.
Auf eine Frage des Angeklagten Dimi troff erklärt Singer, es fei ausgeschloffen, daß in den
Minister Prof. Dr. P o p i tz - Berlin, Professor Dr. Jens Jessen- Kiel, 21. Kommunalrecht und Kom- munaloersassung: Oberbürgermeister Dr. Weide- mann - Halle.
Die Ausschüsse für Bodenrecht und Erbrecht, ständischen Ausbau, Sozialversicherung und Staatskirchenrecht werden in den nächsten Tagen bekanntgegeben. Zur Förderung der Arbeiten auf dem Gebiet der Strafrechts - und Strafprozeßreform sind die von dem Reichsjustizminister Dr. Gürtner gebildete Kommission und der von dem Reichsjuristenführer, Reichsjustizkommisfar Staats- minister Dr. Frank, gebildete Ausschuß für die Strafrechtsreform der Akademie für deutsches Recht unter der Gemeinschaftsführung des Reichsjuftiz- Ministers Dr. Gürtner und des Reichsjustizkommissars Staatsministers Dr. Frank vereinigt worden. Die Stellvertretung des Vorsitzes hat der preußische Justizminister Kerrl als Vertreter des Reichsjustizministers Dr. Gürtner und der sächsische Justizminister Dr. T h i e r a ck als die Vertreter des Reichsjustizkommissars Staatsministers Dr. Frank inne.
Stellvertreter des Reichsjuristen-
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vom herankommenden Zug gesichert. Neuerdings wurden an so verkehrsreichen Uebergänaen auf Nebenbahnen an Stelle von Schranken selbsttätig vom Zuge gesteuerte Warn l l ch t • a n I a g e n ausgestellt, die unterhalb des Warnkreuzes angebracht find und den Kraftfahrer erkennen ließen, ob ein Zug sich nähert oder nicht. Die Warnlichtanlagen zeigten während der Zugpausen weißes Licht (Betriebszeichen) und bei Annäherung eines Zuges rotes Blinklicht (Warnzeichen). Die Erfahrungen, die mit diesen selbsttätigen Warnlichtanlagen gemacht wurden, seien günstig, die Warnlichter könnten in vollem Umfange den Schrcmkenabfchluß ersetzen.
Schweres Autounglück bei Bonn. — Drei Tote, drei Schwerverletzte.
Auf der Kraftwagenstraße Köln—Bonn in Höhe von Godorf ereignete sich ein furchtbares Autounglück Ein Personenkraftwagen, der mit einer Jagdgesellschaft, dem Polizeikommissar aus Roden- kirchen, einem Gutsbesitzer aus Jmmendorf bei Köln und einem Gastwirt aus Köln-Bayenthal besetzt war, fuhr in voller Fahrt auf einen Kraftwagen aus Hagen auf. Der Zusammenprall war so heftig, daß von den Insassen des einen Wagens der Polizeikommissar und der Gutsbesitzer getötet wurden, während der Gastwirt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen davontrug. Ein Insasse des Hagener Wagens wurde ebenfalls getötet. Zwei weitere Personen, der Führer des Hagener Kraftwagens namens H ö h n I e i n , und der Kaufmann Finke aus Köln wurden erheblich verletzt. Soweit sich jetzt übersehen laßt, hatte der Kraftwagen des Hagener Kaufmannes trotz des strengen Verbots auf der Kraftwagenftraße gemen- bet. Bei keinem der drei Schwerverletzten tjt der I Zustand lebensgefährlich. Beide Wagen wurden I völlig zertrümmert.
Unruhen in einem bengalifchen Dorf.
In dem nordbengalischen Dorf Beltala kam es aus religiösen Gründen zu schweren Unruhen. Die britische Polizei eröffnete das Feuer auf 1500 Inder, wobei viele verletzt wurden. Zusätzliche Polizeikräfte find nach dem Dorf in Marsch gesetzt worden. Die Ursache der Unruhen ist angeblich die I Verletzung einer heiligen Ueberlieferung bur^ einen jungen Inder, der sich geweigert hat, ein Mädchen I zu heiraten, dessen Stirn er berührt hatte. Das Dorfparlament beschloß hierauf die Bestrafung des Inders und die Verbrennung feiner Hütte. Als Die Polizei ihn in Schutz nehmen wollte, wurde sie von der Menge angegriffen.
Lebt Oberst Fawcett?
Der italienische Forscher Michele Trucchi be- I hauptet, den englischen Obersten Fawcett, Der seit dem Jahre 1925 mit feiner Expedition m ber berüchtigten „grünen Hölle^ im Inneren Brasiliens verschollen war, wieder ausgefunden zu haben. Fawcett soll als Gefangener der Eingeborenen auf der Flußinsel Banamal leben.
Der Ehefrau mit dem Rasiermesser die Rase abgeschnillen.
wollten. Wäre die Revolution dann gelungen, bann sollte Popoff in Warschau unb in Prag eine gleiche Brandstiftung in Szene setzen. Wollen Sie barlegen, wer Ihnen das gesagt hat mit dem präparierten Branbmaterial usw..
QeUae- Gesagt hat mir wohl das niemand, sondern das geht aus unseren Instruktionen und Kursen hervor, in Denen Die Fragen des Sprengmaterials behandelt wurden.
Dr. Sack: Wer hat Ihnen gesagt, daß das pra- - parierte Brandmaterial am Reichstage aus- 1 probiert werden sollte? .. . . ..
3tu g e: Wenn ich nicht irre, glaube ich, daß ich Darüber mal mit Kämpfer gespro ch e n habe.
Dr. Sack: Ist das der hier mit seiner Frau Der- «kinhf tu nemmene Zeuge Kämpfer?
e MW 1” Zeuge: Jawohl! m
Der Angeklagte Popoff erklärt: Er habe Grothe ächlich verboten bi5 ,u dieser Verhandlung niemals gelegen. Refampfung des QUl$ niemals in der Roten Hilfe gewesen und fit doh NUN bei ucbe Überhaupt nichts mit dieser Organisation zu i 'serfamn'üN tun. Alles, was der Zeuge Grothe von ihm erzählte, in ein • <ei ejne ungeheure Unwahrheit.
1 te. Der Beschluß über die Beweisantrage Der Der-
eine Sitzung dek teiDigung und über einige Anträge Dimitroffs wirD , des Sara M an Samstagsfrüh verkünDet.
unD Der Kraftfahrer Singer wird aus der Un- tersuchungshaft vorgeführt. Lr erklärt, mit kommunistischen Führern sei er niemals zusammengekommen. Lr sei ein kleiner Funktionär gewesen. Lr habe nie an einer Sitzung Der Roten Hilfe teilgenommen und auch niemals die Aeuhe- tungen getan, die ihm von Grothe nachgesagt werben. Der Zeuge Singer bestreitet weiter
ragender Weise ein einmütiges Bekenntnis zum Führer abgelegt hatte, ist von dem Geheimen Staatspolizeiamt die E n t 1 a s s u ng zahlreicher Schutzhäftlinge bei der Regierung angeregt unb von dieser verfügt worden.
Aus Anlaß der in Hamburg stattfindenben Sit- zung des Führerrings und Beirats sowie Der Mit- arbeitertagung des Deutschen Handlungs- gehilfen ° Verbandes wurden der Führnng und Der Führerbeirat im Beisein von Reichsstatt. Halter Kaufmann Durch Den regierenDen Burger- meister Krogmann namens Des Senats im Bur- germeifterfaal Des Rathauses empfangen. Unter Den Gästen befanDen sich Reichsstatthalter Murr (Stuttgart) unb Ministerpräsident Marschner
, Der 30jährige Josef Kohl aus Tlutterftabt
In Anwesenheit Des Stellvertreters Des Führers (Pfalz) lauerte seiner Ehefrau, mit Der er m Scher- ist bei Der Reichsleitung Der NSDAP, ein dem ,bung lebte, auf. Er ertappte sie, wie sie sich bei Stellvertreter des Führers unmittelbar unterstellter I tyrem Liebhaber in Schifferstadt aufhielt. Der er- Sachverständigenbeirat für Volks- arimmte Ehemann schnitt Der Frau mit ein e m gesunDheit errichtet worDen, Dem 15 MitglieDer I Rasiermesser Die Nase f a m t D eir 0b er - Der Partei angehören. In der Eröffnungssitzung s i p p e aus dem Gesicht. Nach der schrecklichen -Lat referierte Dr. Groß, der Leiter des Aufklärungs- ging er zur Polizei in Schifferstadt und gab Dort amtes für Bevölkerungspolitik und Rassenpflege die Nase ab. Die verletzte Frau wurde ms Kran- über Schulung und Propaganda auf dem Gebiete kenhaus nach Speyer übergeführt.
der Bevölkerungs. und Rasienpolitik. Japanisches Frachtschiff unfergegangen. 29 Personen
Konferenzen der unteren Parteiorgane über den Reichstagsbrand und geplante ähnliche Akttonen in Warschau oder Prag in der Weise gesprochen worden sei, wie es Grothe dargestellt habe. Auf eine weitere Frage Dimitroffs sagt der Zeuge, daß im Februar bei der KPD. fein Alarmzustand betäuben habe. Als Reichsgerichtsrat Ruft emroirft, laß es sich bei der Aussage des Zeugen Grothe um einen Alarmzustand des RFB. gehandelt habe, erklärt der Zeuge, vom RFB. wisse er nichts; Der RFB. hätte keine Aktion unternehmen können, Die Der allgemeinen politischen Linie Der KPD. zuwiDergelaufen wäre — Die Verhandlung wird dann auf Samstag vertagt.
Weitere sozialdemokratische Gemeinde« Vertreter im Saargebiet zur Deutschen Front übergetreten.
Saarbrücken, 17. Nov. (CNB.) Das Presseamt Der Deutschen Front teilt mit: Nach Dem Beispiel Der OemeinDen Holz unD Diefflen, wo Die sozialdemokratischen Gemeindevertreter sichder Deutschen Front angeschlossen haben, haben nun auch die sozialdemokratischen Gemeinde- ratsch geordneten von Höchen ihren Austritt aus der SPD., die sich bewußt in Gegensatz zu der gesamten Saarbevölkerung fehle, und ihren Eintritt in die Deutsche § r o n t erflart. Der Gemeinderat Des »ergmannsDorfes Hvchen besteht demnach nur aus Vertretern Der Deutschen Front. Eine besondere Regelung hat M a r p i ni- ge r getroffen, wo jeDer Ortseinwohner als MitglieD der Deutschen Front gilt.
Wachsender Erfolg des Sesehes zur Förderung der Eheschließungen.
Berlin, 17. Nov. (TU.) Auf einen wachsenDen Erfolg des Gesetzes zur Förderung Der Eheschließungen weist Das Statistische Reichsamt in
Wirtschaft unD Statistik" hin. Danach rourDen in Den Deutschen GroßstäDten im Juli D. I. durchschnittlich 15 v. H., im August 30 v. H. und im September sogar 5 3 v. H. m e h r E h e n g e s chlos se n als in den entsprechenden Monaten von 1932. Auch die Geburtenzahl ist in den Großstädten seit dem August wieder in ft ä r f e r e r Zunahme begriffen' In der Gesamtheit der Großstädte wurden im August 3,5 v. H. unb im September 7 vH. Kinder mehr geboren, als in der gleichen Zeit des Vorjahres. Dies wird vor allem auf den Rückgang der künstlichen Fehlgeburten (Abtreibun- gen) zurückgeführt.
Kleine politische Nachrichten.
Der Präsident der Industrie- unb Hanbelskammer in Frankfurt a. M. unb Treuhänber ber Arbeit Karl Lüer würbe anstelle bcs verstorbenen Gene- ralbireftors a. D. Waibel zum stellvertretenden Mtt- glieb bes Verwaltungsrats ber Deutschen Reichspost ernannt. w
Um im Rahmen ber finanziellen Leistungssähig- feit bes Staates Die Lage Der Beamten nach Möglichfeit zu erleichtern, hat der preußische F i na n z m i n i st e r angeorDnet tm Dezember Das am 21. Dezember fällige ® c b a 11 s o i e r t e l b e - reitsaml 8. Dezemberauszuzahlen.
Der Kleine A r d e i t s k o n v e n t ist am Freitag in Berlin zusammengetreten, um sich unter Boriih des Führers ber Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley mttbe^ Entwurf einer ueuen2[rbeitsornung sowie mit Fragen bes Arbeitsrechts und Arbeitsschutzes zu beschäftigen. *
Nachdem durch Die am 12. November stattaehabte Wahl auch die s ä ch s > s ch e Bevölkerung in hervor^
Auf eine Frage des Oberreichsanwaltes erklärte ter Zeuge, daß er P o p o f f auf Grund der Plakate Diebererfannt habe. Der Vorsitzende forderte Popoff °uf, sich zu erheben. Der Zeuge sieht aber nicht hin unb erklärt, ich kann ihn ja erst einmal beschreiben. Er tut bas kurz unb sieht sich bann Popoff an, um jestzustellen. Daß er Derselbe war. Popoff setzt sich wieher unb ruft bem Zeugen zu: Schmutziger Nenfch! Der Vorsitzenbe verbittet sich bas energisch.
SJerteibiger Dr. Sack: Sie wußten also aus eiaener Kenntnis, Daß der Reichstagsbrand qcmacht werden sollte. Sie wußten genau die feranblegung unb die Verteilung der Rollen! 23er» abredungsgemäh hätten um 18.45 Uhr Torgler, Popoff, van der Lubbe und zwei weitere Personen sowie ein gewisser Gorgoff den Reichstag betreten. Popoff habe die Anweifung zur Anlegung des Brandes gegeben unb hatte ben Auftrag, ben Rückzug zu decken. Popoff habe sich bann in bem Glauben befunden, daß van der Lubbe schon den ■Aua« mg angetreten hatte, und aus diesem Gunde sei Ludbe festgenommen worden.
Vorsitzender: Sind das alles Mitteilungen von Singer?
Zeuge: Nein.
Vorsitzender: Von Ihnen?
ber fiirdie hat I Zeuge: Ja, das habe ich so zusammengestellt von -iudenten' dem was Kemptner gesagt hatte und aus den 2Ius- hriftpn dem übrungen von Singer.
I in im « Vorsitzender: Soweit ich verstehe hat der Zeuge ,i, oem bama{5 Kemptner nicht nennen wollen und deshalb , ohne bestimmte Quellenangaben diese Mitteilungen ,, gemacht. Das klärt aber nicht auf, daß die Aussage heute anders ist. . , . , .
Dr. Sack: Er hat auch heute nicht gesagh bah m
Als die ersten o b e r ö ste r r e i ch isch e n Na- Besatzung von 30 Mann an Bord ist
tionalsozialisten wurden Die Parteigenossen panische Aachtschiff „Seiten Maru" (1200
.’s: 1-. S.-.“ -S,,::;
Kindern im Alter von 8 Wochen bis 4 Jahren, werden.
Alle Drei sinD als Geiseln feftgenornrnen wor- Ueberfchwemmungskalastrophe In Albanien.
Den, ohne Daß man ihnen irgenDeine Betätigung Aus Skutari (Albanien) wirD eine folgenschwere in nationalsozialistischem Sinne hätte nachweisen I Ueberschwemmungskatastrophe gerne!» können. bet. Durch heftige Wolkenbrüche war em
* kleiner Fluß, ber Kir, berart angeschwollen, bah er
In Graz würbe von ber steyerischen Lanbes- in wenigen Minuten alle Häuser an feinen Ufern regierung ber Deutsche Theaterring auf- überschwemmte. Die Bewohner sprangen burch bis g e l ö st, weil er angeblich eine nationalsozialistische $enfter in bie Flut unb versuchten sich schwimmend Organisation ist. I zu retten. 12 Menschen er tränten jedoch, bar»
* unter brei Kinber, bie in einer Wiege von ben
In Tarnowitz würbe ber zweite Ortsgruppenoor- et[uten fortgetragen würben. Auch über tausend sitzende der Deutschen Partei v e r h a f t e t. Es wird Schafe, 60 Schweine unb 30 Rinber finb ertrunfen. ihm vorgeworfen, an nationalen Feiern in Deutsch- Durch Blitzschlag wurde eine Zigarrenfabrit teilgenommen zu haben. I in Brand gesetzt. Der Sachschaden beträgt schon
Aus aller Wett.
Schweres Eisenbahnunglück. »
Stendal. 18. Rov. (DTB. Funkfpruch.) Der Straßen unbenutzbar sind. In mehreren Dörfern FD - ’ u n Berlin — Daris ist heute um 10 Uhr mußten die Bewohner vor dem Wasser auf die bei dem Orte Borgitj bei Uchtspringe auf einen Dächer flüchten. In den betroffenen Gegenden Arbeitszug aufgefahren. Die Cofotnofioe herrscht Mangel an Lebensmitteln.
des fv-Zuges ist umgestürzt, der Packwagen ent- Wettervraussage.
gleist. Die ersten Wagen des Arbeitszuges find zer- Daß nordöstliche Hoch hat sich kräftig aufgebaut kümmert worden. Anscheinend find von ben Ar- ^is zu Barometerständen von über 780 Millimeter beitem, die sich im Arbeitszuge befanden, mehrere ^nd birgt sehr kalte Luft in sich. Diese wird aus dem getötet und schwer verletzt worden. Unter Stern gebiet ausfliehen und dabei auch Deutschland den Passagieren drs ssO-Zuges befinden sich nur überfluten. Wie aus den Temperaturverhal mffen UC“ Pul!uy,elt" v . . .. X... KnwKdinn VRorn» 11t ortohptl ift. befindet sich Irt
ier Reisetasche 400 Meter Zündschnur nut schwefel und Sletber getränkt waren, Daß ferner Wattepakete r . t Slmit 2letf)er getränkt in Der Tasche waren. Zum oxtpaWunb sd)(ufe yeißt es: Bemerkt wirD noch, daß die BranD- lbe^tuBen ba5 Material am Reichstage ausprobieren Ittiung rrr... v.. m---A.tnnnan hntlH
- Hört-mit NORA die ganze Welt!


