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aus, so können wir oft durch Umbeizen und Auffrischen Wunder wirken. Keine Arbeit soll uns zu klein oder groß, keine zu müh. voll fein! Wir sind gewillt, bei der großen Aufbauarbeit unseren Mann zu stehen, nicht nur Arbeit zu verlangen, sondern auch zu geben, soweit wir es vermögen.
Gott schütze das Schreinerhandwerk, Gott schütze das gesamte deutsche Handwerk!
Saboteur der Wirtschaft ins Konzentrationslager gebracht.
Heidesheim, 17.Okt. (WSN.) Als Saboteur der Wirtschaft wurde der Ingenieur Hermann Wegener nach Osthofen gebracht. Wegener, früher Inhaber der Heidesheimer Maschinenfabrik, hat in skrupelloser Art und Weise seine Arbeiter ausgebeutet. Als wöchentliche Entlohnung gab er Arbeitern 3 bis 8 Mark. Beiträge zur Sozialversicherung, die er vom Wochenlohn in Abzug gebracht hat, führte er nicht ab. Bon einigen Arbeitern ließ er sich Bürgschaften leisten von 3000 bis
5000 Mark, für die die Bürgen nun aufzukommen haben. Die Arbeiter, die er durch Versprechungen und Vertröstungen immer wieder zum Weiterarbeiten verleitete, verlieren an diesem „Chef" Tausende von Mark.
Bor der Vollendung der Bahn Birstein - Hartmannshain.
Hartmannshain, 17.Oktober. (WSN.) Die Kleinbahnstrecke Bir st ein —Hartmanns- Hain geht ihrer Vollendung entgegen. Soeben wird in Hartmannshain an dem Anschluß an die Reichsbahnlinie Lauterbach—Stockheim gearbeitet. In der ersten Hälfte des Monats Dezember hofft man den Betrieb der neuen Bahnstrecke, die eine Verlängerung der normalspurigen Kleinbahn Wächtersbach—Birstein bildet, eröffnen zu können. Die Baukosten waren auf 2 100 000 Mark veranschlagt. Das Reich, das Land Preußen, der Bezirksverband Kassel, der Freistaat Hessen, der Kreis Gelnhausen, die Provinz Oberhessen u. a. hatten sich an der Aufbringung des Baukapitals beteiligt durch Zeichnung von Aktien.
Wirtschaft.
Arbeitsbeschaffung durch Lieserungs- genoffenfchasten.
Vom Deutschen Genossenschaftsoerband, Berlin, wird uns geschrieben: Die Notwendigkeit der Arbeitsbeschaffung für die deutsche Wirtschaft hat dazu geführt, daß in der letzten Zeit die Bildung von Lieferungsgenossenschaften vorgenommen worden ist. Es handelt sich zunächst um Lieferungsgenossenschaften rein branchenmäßiger Art, die sich über das ganze Reich erstrecken, aber auch um solche regionaler Art. Dabei ist nicht nur daran gedacht, solche Lieferungsgenossenschaften allein für das Handwerk, sondern auch für andere Wirtschafts, zweige ins Leben zu rufen. Zweck derselben ist einmal, durch Zusammenschluß von selbständigen gewerblichen Unternehmungen die Möglichkeit zu geben, an öffentliche Aufträge heranzukommen, zu anderen, durch die genossenschaftliche Vereinigung die Vorfinanzierung der Austragsbeschaffung zu gewährleisten. Zu einer solchen Vorfinanzierung hat sich die Deutsche Zentralgenossenschaftskasse auf dem Wege über die Revisionsoerbände des Deutschen Genossenschaftsverbandes und die diesen angeschlos- fenen genossenschaftlichen Kreditinstitute bereit- erklärt. Der Zusammenschluß der Lieferungsgenossenschaften darf jedoch nur im engsten Einvernehmen mit dem Ausschuß für genofsenfchaftliche Arbeitsbeschaffung beim Reichsstand des deutschen Handwerks vorgenommen werden. Mit der Leitung dieses Ausschusses hat der Präsident Dr. v. Ren- teln Dr. Kunze vom Deutschen Genofsenschaftsoer- banb beauftragt. An dem Ausschuß ist die Zentral- genossenschaftskasse beteiligt.
Zur Förderung
des deutschen Oelsaatenanbaues.
Nach einer Bekanntmachung der Reichsstelle für Getreide, Futtermittel und sonstige landwirtschaftliche Erzeugnisse, Geschäftsabteilung, enthalten die Richtlinien der RFG., die diese auf Grund der Maßnahmen der Reichsregierung zur Förderung des deutschen Oelsaatenanbaues aufgestellt hat, in Ziff. 2 eine Bestimmung über die bei der Verarbeitung von inländischem Raps, Rübsen oder Leinsaat anfallenden Oelkuchen. Die Oehlmühle, die von der RFG. für die Verarbeitung von inländischem Raps, Rübsen oder Leinsaat die Ausgleichsvergütung ausgezahlt erhalten will, hat danach die anfallenden Raps-, Rübsen- u. Leinkuchen auf eigene Kosten einzulagern, im Abstande von zwei Monaten der RFG. zu melden, welche Bestände an solchen Kuchen vorhanden sind, und diese Bestände ihr zur Uebernahme anzubieten. Die Bestimmung hat in Fällen, in denen eine Oelmühle kleinere Mengen Oelsaaten angeliefert erhält, um sie für den Erzeuger in Lohn zu schlagen, zu Schwierigkeiten geführt. Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft hat deshalb durch Erlaß an die RFG. vom 14. Oktober 1933 II/V-1312- genehmigt, daß die in Lohnschlag anfallenden Raps-, Rübsen- und Leinkuchen aus deutscher Saat, sofern ein ordnungsmäßiger Antrag auf Zahlung einer Ausgleichsvergütung gestellt worden ist und die zur Verarbeitung angelieferten Mengen nicht mehr als zwei Zentner betragen, gegen Zahlung der Monopolgebühr den Landwirten von den verarbeitenden Oelmühlen sofort ausgeliefert werden dürfen. Die Richtlinien der RFG. ändern sich entsprechend. Es wird darauf hingewiesen, daß der Monopolaufschlag, soweit die Voraussetzungen für die Zahlung einer Ausgleichsoergütung erfüllt sind und ihre ZahlunL auch beantragt wird, für Leinkuchen bis auf weiteres 50 Mark je 1000 Kilogramm, für Raps- und Rübsenkuchen 20 Mk. je 1000 Kilogramm beträgt. Sind die Voraussetzungen für die Zahlung einer
Ausgleichsvergütung nicht erfüllt, so ist der Monopolaufschlag für Leinkuchen unverändert. Er beträgt aber für Raps- und Rübsenkuchen zur Zeit 52 Mark je 1000 Kilogramm.
* Der fjri ft ablauf für den Vorbehalt der Selbstentfchuldung. Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft weist darauf hin, daß in den Fällen, in denen ein Betriedsinyaber vor dem 20. September 1933 den Verzicht auf die Entschuldung nach § 105 des Schuldenregelungsgesetzes erklärt hat, die Frist für den Vorbehalt der Selbstentschuldung mit dem 19. Oktober 1933 abläuft. Die Vorbehaltserklärung bedarf der gerichtlichen Beurkundung, sie erfolgt gebühren- und ftempelfrei (Artikel 25 der Dritten Durchführungsverordnung).
Frankfurter Börse.
Mittagsbörse: beruhigt.
Frankfurt a. M., 17. Okt. Die Börse hat heute eine erhebliche Beruhigung erfahren. Verkäufe tarnen kaum nach zur Ausführung. Im Gegenteil, die Kulisse zeigte einiges Rückkaufsbe- dürsnis, z. T. waren van der Kundschaft kleine Kauforders eingetroffen. Die Rede des Reichs- außenministers und ihr zum Teil gutes Auslandsecho, foroie die ruhige Aufnahme des deutschen Schrittes an den Auslandsbörsen haben wesentlich zu der besseren Stimmung beigetragen. Ferner wirkten sich die schon gestern vorliegenden günstigen wirtschaftlichen Momente, vor allem die günstigen Außenhandelszifsern für den Monat September, etwas aus. Die Umsatztätigkeit nahm indessen kein größeres Ausmaß an.
Gegenüber der Abendbörse ergaben sich durchschnittliche Besserungen von 0,25 bis 0,75 v. H. Am Montanmarkt waren Buderus mit + 1,50 v. H. etwas stärker erholt, ebenso von Elektroaktien Schuckert mit + 2,90 v. H. IG. Farben zogen zu- nächst 0,25 v. H. an und waren nach dem ersten Kurse weitere 0,75 v. H. fester. Etwas niedriger setzten lediglich am Elektromarkt Bekula (0,25 v. H.), Felten (0,50 v. H.) und Gessürel (0,75 v. H.) ein.
Im Verlaufe blieb das Geschäft zwar ziemlich klein, doch erfuhren die Kurse meist weitere Besserungen, so IG. Farben um 0,13 v. H. auf 118,40, Bekula um 0,75 auf 117 v. H., Schuckert um 0,40 v. H. auf 87,25, Siemens um 0,75 v. H. auf 134 ufw., während Metallgesellschaft um 1 v. H. auf 52,50, Holzmann um 0,50 v. H. auf 56,50 und Hapag um 0,13 o. H. auf 9,90 v. H. zurückgingen. Schwacher lagen Rhein. Braunkohlen mit —2,50 v. H. (175,65). Der Kassamarkt hatte Veränderungen von 1 bis 2 o. H. nach beiden Seiten. Höher lagen u. a. Hoch- & Tiefbau auf den günstigen Geschäftsgang, dagegen gaben Mainzer Aktienbräu um 3,50 v. H. auf 50 o. H. und Frankfurter Hypo- theken-Bank um 3 v. H. auf 69 v. H. nach.
Am Rentenmarkt war das Geschäft in den variabel gehandelten Werten, wie Altbesitz 76,75 bis 77,25 (+ 1 o. H.), Neubesitz 11,80 bis 11,85 (+ 20 Pf.) und späte Reichsschuldbuchforderungen (86,40 bis 86,65) mit + 0,65 o. H., zuweilen etwas lebhafter. Am Pfandbriefmarkt blieben Gold- und ßiquibationspfanbbriefe ziemlich unoeränbert, es bestaub eher etwas Nachfrage, letztere lagen jeboch uneinheitlich, Pfälzische Hypotheken-Liquib. (—1,50) v. H.). Kommunal-Obligationen lagen meist von 0,50 bis 1 v. H. fester. Stabtanleihen, bie gestern meist gestrichen waren, kamen heute etwas nichtiger zur Notiz. Von Jnbustrie-Obligationen lagen Stahlverein-Bonds lebhafter, 60,75 bis 62,25 (+ 2,25 v. H.). Auslänber lagen ruhig.
Tagesgelb unoeränbert 3,25 v. H., Exportvaluta zu 20,75 bis 21 (20) weiter gefragt.
Der VestechmWprozeß Mhrdel-Mrx.
Frankfurt a. M., 16. Okt. (WSN.) Zum Beweis, baß nicht nur in Frankfurt, fonbern auch anbermärts es gang unb gäbe mar, baß amtliche Stellen mit republikanischen Organisationen Hanb in Hanb arbeiteten, unb bah gegenseitige Unterstützung xur Selbstoerstänblichkeit geworben war, stellte Rechtsanwalt Dr. ßünenburger ben Antrag, als Sachverständige unb Zeugen Regierungsrat Dr. Stürmer unb Ministerialrat Dr. Siege r t, beibe aus Darmstabt, zu vernehmen. Der Verteidiger will durch bie Labung anberer Zeugen auch ben Nachweis führen, baß M ü h r b e l Geschenke, bie ihm zugesanbt würben, abgelehnt hat.
Es wirb bann ber 26jährige Buchbinder Karl Günther Siebe vernommen, ber am Schluß seiner Aussage beeibigt wirb. Dieser Zeuge stammt aus guter Familie, hat aber mehrfach Schiffbruch erlitten unb befinbet sich gegenwärtig als Strafgefangener in Freiendiez. Unter seinen Vorstrafen befindet sich eine solche wegen versuchter Spionage von zwei Jahren, die er durch eine Amnestie nicht zu verbüßen brauchte. Eine feiner Bestrafungen hatte zur Folge, daß er
aus ber NSDAP, ausgeschlossen würbe. Der Zeuge berichtet über bie eigenartigen Versuche, bie er unternahm, um bas Vertrauen ber Partei roteber zurückzuerobern. Er wandte sich an den Standartenführer V., der inzwischen tödlich verunglückt ist. Dieser gab ihm angeblich sein Einverständnis, sich als Spitzel zu betätigen. Durch einen Trick gelang es ihm, sich bei Dr. Marx einzuführen, und es will ihm, dem Zeugen, daran gelegen sein, herauszubekommen, daß unb wie die Beziehungen zwischen Dr. Marx unb ber Polizei waren unb ob ber ZV. Spitzel hatte.
Der Zeuge, ber gewöhnlich jede Woche 10 Mark sich bei dem Zv. hotte unb auch Vergütungen bekam, roenn er einmal keine Nachrichten gebracht hatte, behauptet, Dr.Marx habe in seiner Gegenwart Mührbel Gelber gegeben. Er habe babei ben Eindruck gewonnen, bah es Gelder für Spitzel und nicht für Mührbel persönlich waren.
Der Zeuge behauptet ferner, daß ihm Mührbel sagte, er, ber Zeuge Siebe, bekomme seine Honorare von Dr. Marx, bamit Mührbel jeberzeit mit gutem Gewissen beschwören könne, von ihm nichts bekommen zu haben. Vorsitzenber: Sinb Sie ber Meinung, baß bas Gelb, bas Sie von Dr. Marx bekamen, von Mührbel war? Zeuge: ,Lch glaube, es ist von beiben." Der Zeuge meint bann weiter, baß nach seinem Einbruck gewissermaßen eine
Bureaugemeinschaft zwischen ber Abteilung la bes Polizeipräsidiums unb betn ZV. bestauben hat,
unb baß er bie Oelber nicht von bem Synbikus ober bem Kriminalrat, fonbern von einem ber bei- ben Teilhaber bes Kompagniegeschästs erhielt. Der Zeuge hat sich unter feinem wahren Namen beim ZV. eingeführt, gebrauchte aber, wenn er bas Polizeipräsibium anrief, entroeber feinen Vornamen ober bie Chiffre 1930, bie für ihn galt. Er bebiente nicht nur ben ZV., fonbern auch Mührbel mit Melbungen. Dr. Marx habe Mührbel
angewiesen, gegen bie N a t i o n a 1 s o z i a« liften schärfer vorzugehen, unb es sei bann auch eine gewisse Schärfe im Sistierungssystem eingetreten.
Dr. Marx hält bie meisten Punkte ber Aussage für unrichtig unb bezeichnet es insbefonbere als unzutreffend, daß er in Anwesenheit von Siebe bem Mitbeschulbigten Gelb übergeben habe. Fol- genber gerabezu klassischer Fall sinbet bei ber weiteren Vernehmung Siebes Erwähnung: Sechs Autos mit Nationalsozialisten waren beorbert, um bie Versammlung politischer Gegner in Höchst zu sprengen. Der Zeuge machte heimlich Mührbel bavon Mitteilung, unb an ber Enbstation ber Straßenbahnlinie 12 am Flugplatz würben bie Autos von ber Polizei ungehalten unb nach Waffen durch- sucht. Der Zeuge Kriminalkommissar Dr. Schäfer sah auch Siebe bei ben Leuten unb sagte ihm anbe- ren Tages: „Schämen Sie sich nicht, erst machen Sie Angaben, nachher stehen Sie noch babei."
Siebe behauptet, daß ber Stanbartenführer informiert war, muß aber zugeben, baß bie SA.-Leuta bles nicht gewesen sinb. Mit welcher Vorsicht bie Aussage biefes Zeugen zu bewerten ist, geht auch baraus hervor, baß er früher als Stahlhelmkämpfer bie Polizei über Vorgänge beim Stahlhelm orientierte unb baß sein Führer nichts bavon wußte.
Es tarnen bann mehrere Kriminalbeamte zur Vernehmung, bie zu bestimmten Einzelfällen Betäubungen machen. Dann werben noch ber Erste Staatsanwalt Floret unb Staatsanwattschaftsrat Dr. Schaper gehört. Ersterer erinnert sich bestimmt,
im Falle der Festnahme eines hessischen Referendars mit Mührdel darüber ein Telephon- gefpräd) geführt ju haben, was Mührdel bestritten hatte. Beide Zeugen sind der Ansicht, bah in letzter Zeit scharfer gegen Nattonal» sozialislen vorgegangen wurde.
Die Nachmittagsverhandlung beschräntt sich auf bie Vernehmung zweier weiblicher Angestellten ber Lanbesstelle bes ZV., bie über bie Vorgänge im Büro, ihre Tätigteit, ihre Beobachtungen, über bie Zusammenarbeit Dr. Marx — Mührbel unb bie Verausgabung von Spihelgelbern befragt werben unb vielfach feine Erinnerungen mehr an Einzelheiten haben. Die Zeugin, bie Stenotypistin ist, hält Mührbel für ben Vermittler ber Spitzel unb weiß, baß
Mührdel gelegentlich Material auf das Bureau brachte.
An bie zweite Zeugin, bie Sekretärin ist, werben ebenfalls butzenberlei Fragen gerichtet, ba sich Unstimmigkeiten zwischen ihren früheren unb heutigen Angaben ergeben unb ber Einbruck vorherrscht, als halte fie mit ihrer Aussage zurück. Mührbel hat seit brei bis vier Jahren Gelber bekommen, aber Quittungen mürben nicht von ihm verabfolgt, was Mührbel behauptet. Aus gelegentlichen Aeußerungen entnahm bie Zeugin, daß bas Gelb für Spitzel war. Längere Erörterungen ent- spinnen sich an bie beiben Fälle ber Materialoer- nichtung.
Abenbbörse: zuversichtlicher.
Die Abenbbörse lag bei Eröffnung sehr still, da neue Orders nicht eingetroffen waren. Die Stimmung war jedoch weiterhin etwas zuversichtlicher, zumal die Erholung der deutschen Werte an den Ausland- börfen stimulierte. Bei kleinen Umsätzen blieben die Berliner Schlußkurse gut behauptet. Etwas fester lagen IG. Farben, Daimler und Lahmeyer, während 21 tu etwas abbröckelten. Auch der Rentenmarkt hatte nur geringfügige Umsätze zu verzeichnen. Etwas fester lagen Stahloerein-Bonds. Deutsche Anleihen unb späte Reichsschulbbuchforberungen (86,65) blieben gut behauptet. Golbpsanbbriefe lagen un- oeränbert, Kommunal-Obligationen zogen etwa 0,25 v. H. an. U. a. notierten: Neubesitz 11,82,50, Altbesitz 77,25, 6proz. Stahlverein 62,50, Schutzgebiete alle 7,75, 6proz. Franks. Hyp. Golb R. 8—10 87, 6proz. bo. Golb-Komm. R. II 79,50, Reichsbank 146,75, Gelsenkirchen 47, Klöckner 52, Rheinstahl 72,50, Stahlverein 31, Aku 28,90, Bekula 116,50, Scheibeanstatt 169,75, Daimler 28, IG. Farben 118,40, Lahmeyer 115, Reichsbahn-VA. 99,25, Hapag E. 10, Norbb. Lloyb 10,90.
Mannheimer Grotz-Biehmarkt.
Mannheim, 17. Okt. Auftrieb: 199 Ochsen, 120 Bullen, 267 Kühe, 354 Färsen, 739 Kälber, 62 Schafe, 2302 Schweine. Es notierten: Ochsen: vollst, ausgem. junge 29 bis 32, bo. ältere 23 bis 26, sonstige vollst. 25 bis 28; Bullen: vollst, jüngere 26 bis 30, sonstige vollst. 24 bis 26, fleischige 22 bis 24; Kühe: vollst, jüngere 23 bis 26, sonstige vollst.
18 bis 21, fleischige 16 bis 18, gering genährte 11 bis 13; Färsen: vollst, ausgemästete 30 bis 32, voll- fleischige 27 bis 29, fleischige 24 bis 26; Kälber: befte Mast- unb Saugkälber 41 bis 43, mittlere Mast- unb Saugkälber 35 bis 39, geringe Kälber 30 bis 34, geringste Kälber 23 bis 27; Schafe: beste Mastl., Weibemaft 20 bis 25; Schweine: Fettfchw. über 300 Pfb. 54 bis 56, vollst. 240 bis 300 Pfb. 52 bis 55, bo. 200 bis 240 Pfb. 50 bis 55, bo. 160 bis 200 Pfb. 48 bis 52, Sauen 44 bis 48. Marktverkauf: Großvieh mittel, geräumt; Kälber ruhig, geräumt; Schweine ruhig, Ueberftanb, geringe Schweine vernachlässigt.
Mainzer Schlachtviehmartt.
Mainz, 17.Okt. Auftrieb: 17 Ochsen, 13 Bullen, 340 Kühe, 215 Färsen, 297 Kälber, 9 Schafe unb 19 Ziegen. Marktoerlauf: Großvieh ruhig, kleiner Ueberftanb; Kälber ruhig, schleppend, geräumt. Es wurden pro Zentner Lebendgewicht notiert: Ochsen al) 27 bis 30 Mark, bl) 23 bis 25, Bullen c) 22 vis 26; Kühe a) 23 bis 26, b) 19 bis 22, c 14 bis 17; Färsen a) 27 bis 30; Kälber c) 28 bis 34, d) 25 bis 28 Mark. Schafe wurden nicht notiert.
Kölner Buttermarkt.
Köln, 17. Okt. Der Großeinkaufspreis für 100 Pfund ab Versandstation einschließlich Faß in RM. stellte sich laut Preisbericht der Kölner Warenbörse wie folgt: Deutsche Markenbutter 135 bis 138, deutsche Molkereibutter 1. Qualität 134, 2. Qualität gestrichen. — Tendenz: fest.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lvrnbardzinsfuß 5 o. H.
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Gchlußk. Abend- bSrlr
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Datum
16.10. ।
17.1 -
16.10.
17.10.
6% Deutsche ReichSanleiye v. 1927
89
89
89
89
6% ehem.7%Dt.RetchSanl.v. 1929
99,4
99,65
99,4
99,4
6y.% Doung.Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mü
86,25
85,9
86,25
85,9
AuSlos.-Rechten ...........
76,25
77,25
76,8
77,25
DeSgl. ohne AuSiol.-Rechte......
6% ehem.8% Hess. BolkSstaat 1929
11,65
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11,65
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6% Hess. Landesbank Darmstadt
84,75
85,5
85
Gold Hl. 12 .....
6%% Hess. LandeS-Hypotheken- bank Darmstadt fitaul......
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
87
86,5
87
—
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AuSlos.-Rechten
Deutsche Komm. Sommelabl. An-
73
—
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leihe Serie 1 mitAuSlos.-Re-' ten
6% ehem. 8% Franks. Hyp.- .ml
Goldpse. 16 unkündbar bi« 1985
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—
75,4
—
75,5
87
87
Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
87
87
—
—
sy,% ehem. 4y,% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Psandbriefe......
6%% ehem. <yt% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.'Goldpfe.
6% ehem. 8% Pt. LandeSpsand- otiejanftalt, Psanbbriese R- 19
6% ehem. 7% Pt. LanbeSpsanb-
85,5
86,25
-
-
88,5
88,5
88
87,75
88
87,5
btfcfanftall, Psanbbriese R. 10
88
88
88
88
Skeuergutich. Verrechnungskurs
87,3
87,3
87,3
87,3
4% Oefterretdjhdje ©olbtente. -.
4,20% Cefterreid)i(d)e StUierrenle 4% Ungarische ©olbtente .......
4% Ungarische @taat»tenle v. 1910 4y»% besgl. von 1913 .........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 *°/^Sflxtij(f)e Bagdadbahn-Anleihe
13,75
13,25
13,6
—
0,625
0,625
0,65
0,65
3,9
3,9
—
4,1
4,25
4,1
4,15
4,2
3,9
3,8
3,8
6,7
—
6,9
6,65
4,15
5,25
5,15
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5
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16.10.
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2,75
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25
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Hamburg-Sübam. Dampsschiss 0
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17
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10,9
10,9
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10,75
A B. für Verkehrswesen Akt. .. 0
38
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Berliner HanbelSgeseUschost ... 4
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83
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Commerz, unb Privat-Bank ... 0 Deutsche Bonk unb DiSconto-
40,75
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41
41
Gesellschaft................ 0
42,5
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42,5
Dresdner Bank.............. 0
50,5
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50,5
50,5
Reichsbank ................ 12
145,75
146,75
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148,25
A.E.G......................0
17,75
18,5
17,9
18,65
Bekula.....................0
116,5
116,5
116,75
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Licht und Kraft ... 6
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88
88,25
Fellen S Guilleaume......... 0
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
41
40,5
40,75
41,25
72,75
72
71,d
72
Rheinische Elektrizität ........ 6
79,5
78
78,5
78,5
Schuckert S Co.............. 6
84
87,25
85,5
86,5
Siemens L Halske............ 7
133
134
133,25
133
Lahmeyer S Co............. 10
113,5
115
113
114,5
Buveru» ...................0
61,5
63
61
63
Deutsche Erdöl ....... 4
93
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91,75
92,5
Gelsenkirchener..............0
Harvenet...................0
46,5
78
47
80
46,5
79
47
80
Hoesch Eisen—KSIn-Reuessen .. 0
—
*
52,13
51,9
Ilse Bergbau ...............S
Ilse Bergbau Genüsse........6
128
93,5
94
127,5
94
94,75
Klöcknerwerke ...............0
51
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51,75
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Mannesmann-Röbren.... ... 0
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Berlin
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Datum
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—
66,75
66,75
Phonsi Bergbau...........
.. 0
31,25
31,75
31,13
31,75
Rheinische Braunkohlen ....
10
179
175,65
178
175,75
Rheinstahl ................
.. 0
72
72,5
71,5
72,5
Bereinigte Stahlwerke......
.. 0
30,75
31
30,5
31
Otaoi Minen .............
.. 0
10,5
10,5
10,25
10,65
Kaliwerke Aschersleben......
.. 6
111
112
111
Kaliwerke Westeregeln......
.. 6
'09,5
111
109
111
Kaliwerke Salzdetfurth.....
IVt
155
155
155
155
g. ®. Farben-Jndusirte.....
.. 7
117,25
118,4
118
118,4
.. 9
169
169,75
Goldschmidt ..............
.. O
39
39,75
38,75
39,5
Rütgerswerke .............
.. 0
45,5
46
45,5
46,13
Melallgesellschaft...........
.. 0
53.5
52,5
54
52.75
Philipp Holzmann .........
.. o
56,5
57
57,5
57
Zementwers Heidelberg ....
Temeniwerk Karlstadt.......
.. 0
.. 0
Schultheis Pavenhofer .....
.. 0
—
—
87,75
88,5
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. c
29,25
28,9
29,25
29,13
Bemberg.................
.. 0
42
41,5
41,5
41,25
Zellstoff Waldbos ..........
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
.. 0
34,25
19
34.5
19
35
19,25
34,75
Dessauer Gas .............
.. 7
—
—
97
97,5
Daimler Motoren..........
.. 0
26,5
28
26,75
27,65
Deutsche Linoleum.........
.. 0
38,5
38
37
38,5
Orenstein & Koppel........
.. 0
—
—
27,75
27,75
Leonhard Tietz ............
.. 0
14
14,25
13,5
14,4
Cbade ....................
..10
150,5
150
150,75
150
.. O
162
162
162,25
Lonti-Gummi.7...........
.. 0
127,5
128,13
128
128,5
(B rinnet..................
.. 0
15
—
Mainkraslwerke Höchst S.M..
•• 4
55,5
-
Süddeutscher Zucker.......
.. 8
165
165
165
167
Banknoten.
veoi
enmarfl Berlin — Frankfurt a. M.
16-Oktober
17.Okiober
Amiilchr Rolierung
Amtliche Notierung
melh
| Drie
Geld
Arie
Helsingsm»..
5,944
48,05
5,956
48,15
5,849
48,05
5,861
48,15
12,44
12,46
12,435
12,455
Budapeft ...
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
169,13
169,47
169,18
169,52
OSio.......
67,53
67,67
66,48
65 62
Kopenhagen.
60,04
60,16
59,09
59,21
Stockholm...
69,33
69,47
68,23
68,37
London .....
13,435
13,475
13,22
13,26
Buenos Aires
0,963
0,967
0,963
0,967
Neuyori....
3,047
3,053
2,922
2,928
Brüssel.....
58,44
58,56
58,49
58,61
Italien.....
22,10
22,14
22,15
22,19
Paris......
16,42
16,46
16,42
16,46
Schweiz ....
81,24
81,40
81,32
81,48
Spanien....
35,08
35,16
35,08
35,16
Danzig.....
81,67
81,83
81,67
81,83
Japan......
0,792
0,794
0,784
0,786
Rio de Ian..
0,227
0,229
0,227
0,229
Jugoslawien.
5,295
5,305
5,295
5,305
Lissabon....
12,69
12,71
12,69
12,71
Berlin, 17. Oktober
Geld
Brief
Amerikanische Roten..............
2,875
58,33
58,83
13,18
16,38
168,76
22,03
66,32
68,06
81,14
34,95
2,895
58,57
59,07
13,24
16,44
169,44
22,11
66,58
68,34
81,46
35,09
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling Rumänische Roten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Ungarische Not«................


