Nr. W KvüVaussabe
185. Jahrgang
Dienstag, 18.April 1955
Ericheinl tägltd), außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat >m Bild Die Scholl» monats Bejugspreis:
Mit 4 Beilagen RM. 1.9b Ohne Illustrierte , 180 Zustellgebühr .. . --25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt.
Hernsprechanschlüsse anter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnach» richten- Anzeiger Liehen, pofifdjedfonto:
^ranlfnrt am Blain 11686.
MetzenerAnMger
General-Anzeiger für Oberhessen
Vrvck vtit Perlcg: vrülsl'sche Univelsttäls-Vuch- und Steinöruderei R. Sange in Ziehen. Zchriftleilung und Seschäftzstelle: 8chu!»trahe 7.
Annahme von Auze.gen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher.
Preis für l mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig: für Reklameanzeigen von 70 । m Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20“ , mehr.
Chefredakteur
Dr. Frredr. Wilh. Lange. Derantworllich für Politik Dr. Fr. Wilh. Gange; für Feuilleton Dr H.Tbyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein undlür denAn- zeigcnteil i. D.TH.Kümmel sämtlich in (ßlegeiL
MoualsvziaWfthe OsterbelrachtuiWN
Revolution
aus dem Geiste heraus zum Siege
auch der letzte Deutsche von seiner
hören, bis
Gewalt ergriffen ist.
tiert, die ganz in der Nähe des Hauptquartiers liegt. Der Mann war durch sein sonderbares Benehmen und feine widersprechenden Angaben wiederholt aufgesallen und wurde kurz bevor Reichs- kanzler Adolf Hitler mit Minister Seldte dem Platterhof einen Besuch machte, von der Kriminalpolizei verhaftet. Man fand bei ihm falsche Papiere, Morphium, Revolver und Patronen. Es wurde festgestellt, daß sich Orlowski zum Schein in eine SA.-Tlniform gesteckt hatte. Der Mann wurde von der Polizei abgeführt.
Kahla. 17. April. (CNB.) Die Führer des N a - tionalsozialistischen Jungvolks aus ganz Deutschland hatten sich zu einem Treffen auf der Leuchtenburg cingcsunden. Bei der Er- ösjnungskundgebung hielt gestern nach Worten des Lundcsführers Geißler der Vorsitzende des Thüringischen Staatsministeriums, Minister Sandel, die Begrüßungsrede. Er führte u. a. aus, daß Adolf H i t l e r den Jungooltführern die Heimat, das Reich und die Zukunft gerettet habe. Ihm fei es zu danken, daß die Jugend nicht mehr zerrissen sei in Arbeiterjugend, konfessionelle Jugendbünde und Standes- organisationen.
Den Gruß des Reichskanzlers überbrachte der Reichsjugendführer Baldur von Schirach. Er habe sich entschlossen, auch äußerlich die Macht der Hitler-Jugend in Deutschland zum Ausdruck zu bringen und habe daher die Führung d,es Rcichsausjchufses der deutschen Ju- gendvcrbände übernommen.
„Wir sind als hitler-Jugcnd", so fuhr Baldur von Schirach noch fort, „nicht bereit, Kompromisse zu schließen mit marxistischen, aber auch nicht mit rearfonären Kräften, wenn unser Kampf der vergangenen Jahre unter dem Walto geführt wurde: .vernichte! den Marxismus!', so will ich jetzt eine Parole für den kommenden Kampf geben, eine Parole, die genau fo befolgt werden muß, und diese Parole heißt: Schlagt
die Reaktion, wie ihr den Marxismus geschlagen habt! vernichtet die Kräfte in Deutschland, die den Arbeiter bcdräuen wollen! Bekennt euch mit der gesamten nationalsozialistischen Jugend zu jenem Sozialismus Adolf Hitlers, der feine schönste und wahrste Verkörperung in der Hitler- Jugend, in der SA. und anderen Gliederungen der NSDAP, gefunden hat.
Drei Monate Revolution.
Hamburg, 15. April. (CAB.) Reichsmini- ster Dr Goebbels schreibt im „Hamburger Fremdenblatt" unter der Tieberschrift „Drei Monate deutsche Revolution":
Man kann Revolutionenauf zwei Arten machen: Man kann den Gegner so lange mit Maschinengewehren zusammenschießcn, bis er die Tlebcrlcgenheit desjenigen anerkennt, der im Besitze dieser Maschinengewehre ist. Man kann aber auch durch dieWuchtderJdec und aus dem Geiste heraus ein neues Geschlecht schaffen, das den Gegner nicht nur überwindet, sondern sogar gewinnt. Der Aationalsozialismus ist den zweiten Weg gegangen. Er ist ohne Frage der schwerere, aber auch, geschichtlich gesehen, der bessere und sicherere.
Aach einer Periode der Auflösung bis zur Anarchie, nach 14 Jahren restloser Zerstörung aller Begriffe von Kultur. Recht. Sitte. Ehre und Anstand, zu einer Stunde, da die bolfche- w.stische Gefahr im Herzen Europas riesengroß geworden war. hat die nationale Revolution ein festesBollwerkdeutscherGesinnung aufgerichtet, das unzerstörbar sein wird, weil es seine Kräfte aus dem fanatischenBekcnnt- nis zum eigenen Bolk und zur Zukunft Deutschlands schöpft. Was 50 Jahre feit Bismarck unvorstellbar schien: endlich die Einigung Deutschlands zu einem Staat und einem Reich zu vollziehen, das hat die Regierung der nationalen Revolution in wenigen Wochen zustandegebracht. Wenn die Regierung Hitler nichts getan hätte, oder noch tun wurde als diese eine Tat, sie wäre allein durch ke bereits für immer in das Buch der Geschichte ern- gezeichnet.
Sie hat aber nicht nur dem deutschen Volke die inbrünstig ersehnte staatliche Einheit gebracht, sie hat auch den deutschen Arbeiter endlich in das Gcfüge von Volk und Staat eingegliebcrt und ihm darin den Ehrenplatz gesichert, der ihm zukommt.
Mit eiserner Zähigkeit wird die Regierung der nationalen Revolution auf dem Wege weitcr-
Falscher SA.-Mann auf dem C6cp salzberg verhaftet.
Nürnberg, 17. April. (TU.) Am Sonntagnachmittag wurde, wie das „Aiirnbergcr Acht- Uhrblatt" aus Berchtesgaden berichtet, auf dem Oberfalzberg in der Aähe des Landhauses des Reichskanzlers eine verdächtige Person se st genommen. Der Mann trug SA.-Uniform, nannte sich Unterarzt a. D. Paul Orlowski aus Schweidnitz in Schlesien und hatte sich in der Pension „Zum Türken" einquar*
Dir sind stolz darauf, am läge der nationalen ohne einen einzigen Schuh diese
Revolution _
geführt zu haben, und wir werden nicht auf-
unbedingte Geschlossenheit und bedingungslose Einordnung in die gemeinsame Kampffront. Die Führung des Bundes nationalsozialistischer deutscher Juristen fordert von ihren Mitgliedern unbedingte Disziplin, eiserne Entschlossenheit und unbeugsamen Kampfeswillen. Es gilt, das Danner der nationalen Erhebung voranzutragen! Cs gilt dafür zu sorgen, daß die Hakenkreuzfahne, das Zeichen deutscher Erneuerung, nicht mehr von unseren Gerichtsgebäuden verschwindet!
Führertagunq der ASOAp. in München.
München, 17. April. (TU.) Der NSK. zufolge findet am Samstag, 22., und Sonntag, 23. April, in München eine Führertagung der NS D.A P. statt, an der alle Amtsleiter, Gauleiter und höhere SA.- und SS.-Führer teilnehmen.
Thüringer Regierung und Stahlhelm.
Weimar, 15. April. (WTD.) Das thüringische Innenministerium hat den Bertehr mit der Führung des Gaues Saale- Thüringen des Stahlhelm in Rudolstadt abgebrochen, weil der Gauführer Rechtsanwalt Schönheit dem Ministerium gegenüber eine Sprache gebraucht hatte, die von dem Ministerium beanstandet wurde. Rechtsanwalt Schönheit hat fetzt dem thüringischen Ministerium des Innern gegenüber die Erklärung abgegeben, daß er bedauere, die der Landesregierung gegenüber gebotenen Formen überschritten zu haben, und daß er sie künftig bei jeder Gelegenheit wahren werde. Daraufhin hat das Ministerium die Verfügung über den Abbruch des Ver- kehrs mit der Gauführung aufgehoben.
Bei einer Aussprache, die im Ministerium mit den Führern des thüringischen Gaues des Stahlhelms stattsarid, wurde Uebereinstimmnng darüber erzielt, dich der Stahlhelm nurnational-
9er Keg der naüonalsoziaWschenZugend Reichsjugendsührer von Schirach spricht auf der Ostertagung deö nationalsozialistischen Jungvolkes.
tionalsozialistischen Bewegung: „Äichts für; uns und alles für Deutschland!"
Politiker und Dichter zum Osterfest.
Berlin, 15.April. (211.) Der „Angriff veröffentlicht unter der Ueberschrift „Politiker und Dichter über Ostern 1933" Auslassungen von Reichsminister Dr. Goebbels, Kultusminister Rust, Staatskommissar Hinkel, Dramaturg des Staatstheater Hanns Johst und Ministerialdirektor Dr. Freislcr.
Dr. Goebbels sagt kurz: „Das ist das erste deutsche Ostern feit vielen Jahren. Wir wollen es in vollen Zügen in uns hineintrinken."
Kultusminister Rust bemerkt u. a.: ..Heute hat das Wunder des Ostermorgens sich lebendig und leibhaftig vor unseren Augen wiederholt. Die Auferstehung unseres Volkes, seine Rückkehr zu sich selbst, dieses Anschwellen von Kraft, dieses Sichwicdcrerhcben der deutschen Erbtugen- den des Mutes, der Hingabe an ein übcrperfön- liches Ideal, dieses echte, natürliche Große, das alles ist scheinbar über Rächt gekommen. Wir glauben an unseres Volkes große und ewige Zukunft, so wahr wir an Gott glauben. Uni> aus diesem Glauben strömt uns jene Kraft, deren wir für unsere unerhört schwere Ausgabe bebürfenf
Staatskommissar Hinkel erklärt u. a.: „Auch die deutsche Kunst erlebt heute ihre Auferstehung. Jeder wahrhaft künstlerisch Empfindend« muh in Adolf Hitler heute seinen Führer sehen. Längst hat der deutsche Künstler in ihm die künstlerische Persönlichkeit erkannt, den Streiter im Kamps um die Erhaltung des völkischen Kulturgutes und für eine junge neue deutsche Kunst: in sieben großen Gruppen hat der Kampfbund für Deutsche Kultur seine Arbeit aufgeteilt: Musik, Theater. Film und Funk, bildende Kunst, Schrifttum. Wissenschaft, Baukunst und Kleinkunst sind die Pfeiler, auf denen dns Gebäude neuen deutschen Kulturschaffens ruht. Morgen wird Erfüllung sein, was heute Auferstehung ist: Unsterblichkeit der deutschen Kunst."
Hanns Johst betont u. a : „Das Herrliche am deutschen Theater ist heute, daß die Führrr- idce nun auch hier ihren Einzug gehalten hat.
Ruhiger Verlauf der Osierseierlage.
Besprechungen beim Reichskanzler. - Morgen Sitzung des Reichskabinetts?-Oie nächsten polnischen Aufgaben.
Berlin, 17. April. (ERB.) Am Montagabend läßt sich nur feststellen, daß diese Oster- f eiert age in jeder Beziehung so ruhig verlausen sind, wie man es seit Jahren nicht mehr gewöhnt war. Es liegt nicht die ge- i ringste Rachricht über irgendwelche Zusammenstöße oder sonstige Ausschreitungen vor. Sie ; innerpolitische Beruhigung, die durch i die Reuordnung der Dinge herbeigefuhrt worden ist, zeigt sich hier an einem ebenso deutlichen, wie wohltuenden Beispiel.
Auch in der großen Politik ist es an den Feiertagen vollkommen still gewesen. Das ergibt sich schon aus der Abwesenheit der meisten Reichsminister von Berlin. Reichskanzler Hitler hat die Osterfeiertage in seinem Land- Haus in den bayerischen Bergen verbracht. Frei- lich ist anzunehmen, daß in den Ostertag"n die Besprechungen des Kanzlers mit Reichsminister Dr. Goebbels stattgefunden haben, von denen in der vorigen Woche in der Presse die Rede war.
Im Laufe des heutigen Dienstag treffen der Reichskanzler und die meisten Reichs- Minister wieder in Berlin ein. Die nächste Kabinettssihung soll nach den bisherigen Dis- Positionen am Mittwoch stattfinden. Ministerpräsident Göring und Vizekanzler v. P a p e n wollen bekanntlich am Dienstagabend zum bevorstehenden Geburtstag des Reichskanzlers — der am Donnerstag ist — vor den Mitgliedern der Deutschen Kolonie in Rom sprechen. Sie können Rom also frühestens in der Rächt zum Mittwoch verlassen. Ob die Kabinetssit- zung unter diesen Umständen am Mittwoch stattsindet, oder ob sie verlegt wird, das wird sich erst nach der Rückkehr des Reichskanzlers im Laufe des Dienstag übersehen lassen. Ein genauer Zeitpunkt ist jedenfalls bisher noch nicht festgesetzt. .
Der Beratungsstoff, mit dem sich das Reichslabinett in der neuen Woche beschäftigen wird, erstreckt sich vor allem auf drei Gebiete: 1. ein neues Cntschuldungsgesetz, das Reichsminister Dr. H u g e n d e r g vorbereitet hat, 2. muß das kürzlich erlassene Gleichschal - tungsgeseh (Einsetzung der Statthalter ufw.) in den meisten Ländern praktisch durchgeführt toei> den, schließlich wird das Reichskabinett ttch auch mit der außenpolitischen Lage beschäftigen, eine Rotwendigkeit, die sich schon aus den Vorgängen im englischen Hinterhaus und den Deutschenverfolgungen in Polen ergibt. Fugt man noch hinzu, daß Reichskanzler Hitler die 2lb- sicht hat, am 1. Mai, dem ersten „Feiertag der nationalen Arbeit", die Richtlinien für das erste Jahr des Vierjahresplanes bekanntzugeben, fo erübrigt sich die Feststellung, daß die Reichspolitik gleich nach Ostern wieder vornüberord ent- lich bedeutungsvollen Ausgaben steht. Ein gleich starker Auftrieb ist inber2anbcr- Politik zu erwarten, so z. B. in Preußen, wo Ministerpräsident Göring fein neues Amt am Donnerstag übernimmt.
Minister Seldte beim Reichskanzler.
Nürnberg, 17. April. (TU.) Das Hitler- Haus auf dem Obersalzberg, wo der Reichskanzler die Osterfeiertage über weilt, war in diesen Tagen der Treffpunkt dreier Mitglieder der Reichs- ! regicrung. Sowohl Reichsarbeitsminister Seldte als auch Reichsminister Dr. Goebbels statteten dem Reichskanzler Besuche ab. Am Sonntagnach- mittag empfing der Reichskanzler den Reichsarbeitsminister.
Anschließend sprach Minister «eldte mit einem Redaktionsmitglied des „Nürnberger Achk-llhr- Blattes" über aktuelle Fragen feines Arbeitsgebietes. Dabei streifte Minister Seldte u. a. die Braunschweiger Vorgänge kurz und führte aus, daß der Reichskanzler und er sich völlig eins seien darin, daß ein kameradsch östliches enges Verhältnis z w i s d)en<o 21. und Stahlhelm eine Selbstverständlichkeit fein müsse. Die Führung beider nationaler Gruppen werde in den kommenden Monaten nichts unversucht lassen, um dem letzten Mann zu zeigen daß nicht nur die Führer, sondern auch die Gef oig =
chaft in kameradschaftlichem Oe i ft e Zusammenarbeiten müsse Minister Seldte verwies weiter auf die freundschaftliche Zufammen- arbeit aller Mitglieder der Reichsregierung und prach die Hoffnung aus, daß dieser Wille zum Zu ammenwirken auch die letzten -schichten der v» okgschaft durchdringen werde. . . o ..
Im Zusammenhang mit bereits seit einiger Zeit geführten Verhandlungen sind Gerüchte aufgetaucht, die u. a. besagen, daß Seldte zur R v D A v. übergetreten sei und daß Reichskanzler H 11 - (er die oberfte Führung ub eröen Stahlhelm übernehmen werde. Die Nachricht von dem Uebertritt Seldtes zur N-DAP. wird als. unrichtig bezeichnet. Die Verhandlungen bewegen sich vielmehr in der Richtung, daß der R ! d) s- kanzler als Führer der getarnten $ohht bes Reiches auch in gewissem Sinne die oberste ff ii h r ii a sämtlicher nationalen 13ir- bände in die Hand nimmt. Mit dem Abschluß her Verhandlungen dürfte unmittelbar nach Ostern zu rechnen fein.
Sie wirkt so schöpferisch im politischen Leben, weil sie wieder unter Führen Dienen versteht. In der Zelle des Theaters heißt dienen: der Dichtung mit Hilfe der theatralischen Apparatur zum Wort, zur Darstellung, zum Gleichnis zu vorbei,en. And dies ist mein österlicher Wunsch und Glaube: Daß das preußische Staatstheater in diese neue Richtung gebracht, Spiel und Beispiel bringt."
Dr. Freister unterstreicht u. a.: „Eine schlagkräftige Justiz werden wir ihrer Säuberung erstehen sehen, die ebenso unerbittlich und hart ge.'en die Blutegel am Volkskörper vorgeht, wie sie r.r- ständnisvoll und milde Delikte der Rot beurteilt Für die Auferstehung unseres Volles aber schass.n wir ein Arbeitsrecht, wie es Deutschland nie gekannt und nie gehabt hat."
Weiheftunde des Nationalsozialistin en HeichsverbandesdeuischerKriegsopjer.
Berlin. 15. April. (TU.) Der Rational- sozialistische Reichsverband deutscher Kriegsopfer e. V. veranstaltete anläßlich seiner Gründungsfeier am Karfreitag im ehemaligen Herrenhaus «ine Weihestunde. Dio Gedenkansprache hielt der Führer des Verbandes. Reichstagsabgeordneter O b « r l i n d o b e r. Er sagte u. a.: In den letzten 14 Jahren ist viel zu oft von Rechten und Forderungen gesprochen worden, wo von Pflichten und Leistungen die Rede sein muhte. Die schlichten Hol'- kreuze auf den Eoldatenfriedhösen der halb.u Welt sind stumme Zeugen erfüllter P'licht, und das in den letzten Monaten neugeborene Deutschland legt ein lebendiges Zeugnis für die unvergänglichen Leistungen der Soldatengeneration.'n I des deutschen Volkes ab. Die Ehr« aus dem großen Kriege können und wollen wir zurücl- getoinnen dadurch, daß wir auch mit zerschoßenen Gliedern uns in die Kampffront der eiwach- ten Ration stellen und den Frauen und Kindern
Füllte ciewiffe Kreise in Deutschland, die unserer toten Kameraden das Deutschland c sich als Führer der Jugend aufspielen wollen, kämpfen, dem selbst im Tode ihr letzter (. .danke aufrufen zu einem hündischen Zusammen- gegolten hat. .
schluß. wenn solche Kreise, die uns. die jungen Dr Lehmann ES auf die Aufgaben öc, Dr» Träger des Rationalsozialismus, bisher fanatisch gamsatton hm. Der N^.-Reichsverband deu.schir bekämpft haben, nun plötzlich ihr nationalsozialisti- '^'^sopser sei entstanden durch den Zusamm n- sches Herz entdecken, dann wollen wir dafür for- chluß zwischen dem bisherigen Reichsverband deut- gen daß die politische Haltung der jungen Gene- ri;er Kriegsopfer e. B. und der ND. .^rngvopst ncr- ration nur von jener Jugend bestimmt wird, die sorgung. Kriegsbeschädigte und Kriegerhmterbl-.^.m- aud) bereit ist, den Kamps und die Verfolgung zu konnten mit A^t verlangen daß fie vom üte tragen. Wir würden sonst Verrat üben an un- davor bewahrt blieben, m Not und Elend zu > seren teueren Toten und an jener sozialistischen, hnfen Sie Striegsopfer madjt«Jr Dorbpnah^’s anti-reaftionären und antikapitalistischen Idee, für R echt auf Arbeit geltend. Der Kampf der Li- die unsere Kameraden gefallen sind. Als letztes gamsation solle geführt werden gegen das Verb Irr Wort, das ich in eure Hirne und Herzen einmei- Diktat und die Kriegs,chuldluge, gegen Den <. , fteln möchte rufe ich euch zu: Es heißt für euch, Hasses und der Zwietracht im eigenen Volt, ,ur für Die gefamtc deu'fch? Sugenb: Surd> 6c. tonfeffionetkn Soeben un» einen geraten »inkisrnus »ur Ration!" unter den Jntere en aller Schichten und ^tande
5 V,rV rd s 4 Dem Reichspräsidenten und uem Reichskanzler
Abschluß der Feier wurde das Horst°Wes rouröc öa5 Gelöbnis zur Mitarbeit an den vater- sel-Lied gesungen. I badischen Wiederaufbauarbeiten zum Ausdruck ge-
I bracht.
Ein Aufruf an die deutschen Zünften.
München. 15. April. (ERB.) Der Bund nationalsozialistischer deutscher Juristen wendet sich mit einem Aufruf an die Juristenwelt, schreiten, den Gewissen und Verpflichtung ihr ! in dem es unter anderem heißt. Der Bund vorgezeichnet haben, und sie ist überzeugt, daß nattonalsozlal.stischer deutsche:Juristen iniberu nut ihr das ganze deutsche Volk marschiert ge- sich die artdeutschen Richter. Rechtsanwalte, treu dem Wollen und dem Wahlspruch der na- Verwaltungsbeamte und Volkswirte um ihren ’ 1 Führer, den Reichskanzler Adolf Hitler scharen, fordert Euch auf, geschlossen hinter ihn zu treten und ihn in seinem Kampf um das C r b e unserer Väter zu unterstützen. Die Führung des Bundes nationalsozialistischer deutscher Juristen erwartet von den nationalen Verbänden der deutschen Richter» und Anwaltschaft


