Ausgabe 
17.1.1933 Zweites Blatt
 
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Amerika gibt nicht nach

Reichsiagspräsideni Göring gegen Schieicher

Völkerbund und Ostafien-Konflikt

Geschäftsbelebung nachweisen. Der Index der indu­striellen Weltproduktion habe in den Monaten August und September des vergangenen Jahres das ersten Mal wieder angezogen.

Die Aufgabe wäre nun, auch im internationalen Wirtschaftsverkehr den Weg für eine aufslei- gende Konjunktur zu ebnen. Die Befreiung des internationalen Warenaustausches von allen

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Chefredakteur.

Dr. Fnedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein undlürdenAn- zeigenteil i.D. Th.Kümmel sämtlich in (Siegen.

Berlin. 16. Jan. Die Verhandlungen zwecks Erneuerung des deut f ch - s ch wedi s ch en Handels- und S ch i f s a h r t s v e r t r a g e s. die im November 1932 in Stockholm begonnen haben und vom 4. bis 11. Januar in Berlin fort- ge eht wurden, find ergebnislos verlaufen. Die schwedische Regierung hat am 14. ds. Mts. die Mitglieder der schwedischen Verhandlungs- Delegation nach Stockholm zurückberufen und erklärt, daß Voraussetzungen zu weiteren verhand- lungen bei der jetzigen Lage nicht vorhanden seien.

In dem jetzigen vertrage mit Schweden sind wichtige deutsche Zölle auf land- und forst- wirt chaftlichem Gebiet gebunden, z. B. für Schnittholz. Rindvieh, Speck, Schmal, und lebende Fische. Um hier wieder die erforderliche Frei­heit zu erhalten, war auf deutschen Wunsch zwi­schen beiden Regierungen vereinbart worden, den Handelsvertrag am 15. Februar 193 3 autzer kraft treten zu laufen. Bei den Verhand- lungen ergab sich trotz deutscher Bereitschaft zu wett- gehendem Entgegenkommen, daß die schwedischen wünsche nach neuen deutschen Zo11bin - düngen, insbesondere auf dem Gebiete der Land- und Forstwirtschaft, so weit gingen, das, ihre Er­füllung in Anbetracht der Lage dieser wirtschafts- zweige in Deutschland unter den augenblicklichen Verhältnissen nicht möglich erschien.

Sie Ursache

der Schwierigkeiten.

streitenden Parteien zu einer endgültigen sachlichen Stellungnahme gelangen müsse. Bisher mar be­kanntlich der Völkerbund jeder sachlichen Stellung­nahme aus dem Wege gegangen.

Das amtliche Dementi des Dolkerbundssekreta. riats wird in internationalen unterrichteten Kreisen lediglich als eine die Tatsachen entstellende Darstel- lunq bewertet, die offenbar durch die kategor > - s ch e Ablehnung des Vermittlungs Vor­schlages von chinesischer Seite, sowie durch die Befürchtung einer Bloßstellung maßgeben­der Persönlichkeiten notwendig geworden war. Der Zwischenfall beleuchtet von neuem die völlig haft- nungslosen Versuche, den Streit im Fernen Osten zu schlichten.

Aus dem toten punkt.

Em deutscher Fndustrieführer vor schwedischen Industriellen

Stockholm, 16. Ian. (WTD.) Dr. 3. Herle, der Geschäftsführer des Reichsver­bandes der deutschen Industrie, hielt heute abend vor der Handelskammer Stockholm und dem Schwedischen Industrieverband einen Dortrag, dem er das ThemaKrise und Ge­sundung der deutschenWirtschaft' ge­geben hatte. Zu den deutsch-schwedischen Han­delsbeziehungen führte Dr. Herle u. a. aus, daß sich im Verhältnis zur Dorkriegszeit der An­teil Schwedens an der Belieferung des deutschen Marktes nicht geän­dert habe.

von Schweden aus gesehen, sei jedoch der An­teil Deutschlands am Gesamterport Schwedens in den letzten Jahren von 19 o. h. auf 13 v. h. gesunken, während zugleich der Anteil Groß­britanniens von 26,5 auf 29 v. h. gestiegen »st.

Diese unterschiedliche Entwicklung führte der Dortragende aus die besondere Zusammensetzung des schwedischen Exports zurück.

lich die besonders ft junkturempfmdlichen Eisen­erze einen erheblichen Anteil an der Einfuhr Deutschlands aus Schweden ausmachten, spielten

Gens, 16.Jan. (TU.) 2m..Neunzehner- Ausschuß des Völkerbundes für die Behandlung des japanisch-chinesischen Streitsal­les der am Montag unter dem Vorsitz Hymans wieder zusammentrat, kam es zu einem eigenartigen Zwischenfall. Dem Ausschuß lag das schreiben des chinesischen Gesandten Dr. Yen vor, in dem die chinesische Regierung den von Hymans unö Drummond verfaßten, für China völlig un­tragbaren Vermittlungsvorschlag scharf ablehnt. Hymans und Drummond versuchten nun, Die -tat- fache dieses Vermittlungsvorschlages in Abrede zu stellen, obwohl der den Wünschen Japans weitgehend Rechnung tragende Vorschlag von den amtlichen Dölkerbundsstetten betätigt worden war. Drummond erklärte, er habe der spanischen Abordnung lediglich gewisse Ratschlag e gegeben. Ein amtlicher Vermittlungsvorschlag an die beiden Mächte sei nicht ergangen.

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Panzerung die Treue fei.

Für einige Ministersessel würde sich die NSDAP. nicht einsehen.

Schwer falle ihm, dem Reichstagspräsidenten, zu glauben, daß gerade Gregor Straßer dieser Täu­schung anheimgefallen sein sollte. Noch auf der letz­ten Gauleitertagung habe Straßer ö ch le 'Her als den großen Spaltpilz der Nation bezeichnet, der nur die Vernichtung der NSDAP, betreibe Stro­tz e r habe es als sein V e r d i e n st angesehen datz der Führer klar erkannt habe, wer der w a h r e Schleicher sei. Deshalb sei es auch gut, baß dieser Mann an die Front gekommen sei, denn nun könne ihn die NSDAP, bombardieren.

Eine Stützung seiner Regierung komme für die NSDAP, nicht in Frage. Sie brauche die ganze Führung, um das weltanschauliche Ruder des deutschen Volkes Herumwerfen zu können.

Ergebnislose Handelsveriragöverhandlungen mii Schweden.

Ein Zwiegespräch im DiunbfuitL

Berlin, 16. Ian. (CNB.) In einem Zwie­gespräch im Rundfunk entwickelten heute die Abg. Paul Lobe (SPD.) und Professor Dr. Frecherr von Freytagh-Loringhoven (DNVP.) ihre Ansichten zu dem ThemaAutoritäre oder parlamentarische Staatsfuh - I rung?" Lobe lehnte den Grundsatz einer a uto - ritären Regierung ab. Er sieht in ihr eine vorgesetzte Regierung", die von denUntertanen Gehorsam verlange und ihre Macht lediglich von einer Kaste, Klasse oder Minderheit herleite. Frhr. von Freytagh - Loringhoven berief sich auf die zahlreichen Beschränkungen der parlamen­tarischen Funktionen in den demokratischen Staa- ten. Der deutsche parlamentarische Gedanke sei in Krisenzeiten immer preisgegeben worden. Das gelte sowohl von 1923, als mit dem Ermächtigungsgesetz regiert wurde, als auch von der jüngsten Zeit seit dem Frühjahr 1930. Er machte die politischen Fort­schritte geltend, die unter der echten autoritären Staatsführung v. Pa pens erzielt worden seien, auhenpolitisch in der Frage der deutschen Gleichbe­rechtigung, innerpolitisch zumindest in Ansätzen zu einer wirtschaftlichen Besserung. Der sozial­demokratische Redner stritt derartige Fort- schritte eines , aus dem Dunkeln" entstandenensog. autoritären Kabinetts" ab. Freiherr d o nFrey- tag-Loringhoven wandte sich scharf aegen die Bestimmungen des Artikels 54 der Verfassung der die Reichsregierung von der Reichstagsmehrheit abhängig macht und dadurch ein ständiges Hinein- regieren der Parteien auch nach der Regierungsbil­dung ermögliche. Tatsächlich sei der Reichstag zu einer Willensbildung unfähig, auf die eine Regie­rung sich aufbauen könnte. Der d e u t s chn a 11 a - n a le Redner forderte, datz sich die Regierung Schleicher zum autoritären Weg untschlleßen müsse, weil einfach die Möglichkeit eines parlamen­tarischen Weges nicht vorhanden fei.

bei der Einfuhr nach Großbritannien kaum kow- junkturempfindlichc Erzeugnisse wie Zellstoss, Holz und Papier die entscheidende Kölle. -Bei der Ratur der Waren ergebe sich daraus Die Hoffnung, daß bei einer Desserung der wirtschaft­lichen Lage der Absatz Schwedens nach Deutschland wieder steige. In diesem Zusammenhang wurden auch die S ch toi eng- leiten erwähnt, die dem deutschen Außen­handel entgegen stehen:

3m vergleich zum Jahre 1931 könne Deutsch­land heule nur noch ein Drittel seiner waren zu alten Konkurrenzbedingungen oussühren. Zweidrittel seien durch Zollerhöhungen, vor allem im britischen Reich, durch Kontingentie- rungsmatznahmen, durch den Währungsschuh in den verschiedensten Staaten und durch Devisen- sperren, vornehmlich in ganz Osteuropa, be­troffen.

Trotz aller noch bestehenden Schwierigkeiten glaubt der Vortragende doch, datz sich bereits Ansätze ür eine wirtschaftliche Besserung zei­gen. Die Börsenentwicklung in den letzten Monaten zeige endlich die aufsteigende Tendenz. Auch in der Industrie fühle man bereits eine gewisse Belebung. Gegenüber dem Tiefstand im Juli v. I. habe die Produktion in Deutschland um etwa 2 0 Prozent zugenommen. Dabei muffe man allerdings berücksichtigen, daß die Erzeugung gegen­über der Hochkonjunktur in den Jahren 1928 29 um die Hälfte gesunken sei, so daß das Niveau, von dem der Wiederaufstieg beginne, also ungeheuer tief liege. Auch für die Welt als ganzes lasse sich eine

Berlin. 16. Jan. (CRD.l Zu Dem Außer­krafttreten des deutsch-schwedischen Handels- und Schiftahrtsvertrage-, zu.ii lv. oeoruar i>. o. uno au dem ergebnislosen Ablauf der bisherigen Der- &£££! zwischen Deutschland und Schweden erfahren wir von zuständiger Seite daß die H a u p t s ch w i e r i g t e i t sich bei der tfrage der schwedischen S ch n i t t h o l za u s f u h r ergab. Die schwedischen Vertreter haben leden Dertrag ohne Zollbindung bei Schnittholz ab- grlchnt, trotz der deutschen Versuche, auf anderen Gebieten Entgegenkommen zu -eigen So wurve Schweden selbst bei dem von Deutschland ange- strebten Me.stbegünstigungsabkommen auf Grund der Meistbegünstigui-gsklaufel des deutsch-ruma- nifchen Der träges immer noch layrsich 6X>.»Stuck Rindvieh zu einem Zollsatz von 15 Mari noch Deutschland einführen können. Weiter »«langte Schweden die unbeschränkte Cinfuhrberechtigung für P f l a st e r st e i n e. Dies ist aber für Deutsch­land unmöglich gewesen.

Da die schwedischen Vertreter den deutschen vor- schlag, ein Meisibegünstigungsabkommen zu schlie- tzen, ablehnten und einen Zolltarifvertrag verlang­ten, der möglichst die allen Vertragsfähe aufrecht­erhalten fällte, konnte der versuch, einen Inter­essenausgleich zu sinden, zu keinem Ergebnis füh­ren, so datz die schwedischen Vertreter abreiften und die schwedische Regierung am Samstag erklären ließ, die Voraussetzungen für weitere Verhand- lungen seien bei der jetzigen Lage nicht vorhanden.

In unterrichteten Kreisen ist man der Auffas­sung. daß es f ür uns durchaus nicht un­vorteilhaft fein wird, wenn sich letzt m den deutsch-schwedischen Handelsbeziehungen ein de i 3 cio Meistbegünstigungszust and er­gibt. Obwohl wir hierbei zwar gewisse Zolt- binbungen verlieren, so darf doch nicht unter­schätzt werden, daß wir im Hinblick auf die be­vorstehenden Verhandlungen nut anderen Staa­ten eine beachtliche handelspolitische Freiheit gewinnen. 2m übrigen rechnet man nicht mit der Gefahr eines Zollkrieges mit Schweden, da auch Schweden daran kaum ein Interesse haben würde angesichts der Tat­sache, daß dann der deutsche Maximaltarif gegen Schweden in Kraft gesetzt würde.

Zur Deckung des Generalsekretärs veröffentlicht jetzt das Völkerbundsfekretariat, ent­gegen allen Gepflogenheiten, ein auffallend klares Dementi, in dem mitgeteilt wird, die ,apanifche Ab­ordnung habe sich nach den Verhandlungen mit Hymans und Drummonds mit ihrer Regierung m Verbindung gefetzt wegen gewisser neuer Vorschläge, die jetzt von japanischer Seite im Neunzehner-Aus- schuß gemacht werden sollen. Die japanische Regierung habe um eine 48stündigeVer- schiebung der Verhandlungen des Neun­zehner-Ausschusses nachgesucht. In der amtlichen Verlautbarung wird sodann vorsichtig angedeutet, daß der Neun'zehner-Ausschuß im Falle eines e n d - gültigen Scheiterns der Ausgleichsverhand- lungen zwischen Japan und China gezwungen fein würde, das Schiedsverfahren auf Grund des Ar­tikels 15 Absatz 4 des Dölkerbundsvertrages zu er­öffnen wonach der Völkerbund unabhängig von den

Kein plah für Belgier.

Berlin, 16. Ian. (TU.) Gegen die in Berlin geplante belgische Kunstausstellung wurde von den vereinigten Landsmannschaften Cv.pen-Malrnedh-Monschau folgender Protest erhoben:Die vereinigten Landsmann­schaften Eupen-Malmedy-Monschau erheben schärf st enProte st gegen den Plan der bel­gischen Legierung, in der deut s ch en Leichs- h a u p t st a d t eine staatsbelgische Kunst- ausstellung zu veranstalten. Zu einer Zeit, in der unsere deutschen Volksgenossen in Eupen-Malmedy dem unerhörten Ter­ror einer belgischen Legierung ausgesetzt sind, und diese gleiche belgische Legierung sich Nicht gescheut hat, einen angesehenen beut sch en Priester, der nur seinen kirchlichen Pflichten lebte aus seiner Heimat auszuweisen, bringt das deutsche Dolk kein Verständnis für staatsbelgische Kunstausstellungen auf, sieht es in einer solchen Zumutung der bel­gischen Legierung vielmehr eine "E Lichtach- tung feiner heiligsten Gefühle. Die Beschäftigung mit belg scher Kunst wird deutschen Menschen erst dann wieder zuzumuten sein, wenn der bei- gische Staat zu europäischer Gesit­tung zurückgekehrt ist und auf bie mittelalter­lichen Methoden, mit denen er die Eupen^Mal- medyer unterdrückt, verzichtet hab Die vereinig­ten Landsmannschaften Eupen-Malmedh-Mon- schau deren Aufgabe es ist, für die unlösliche Schicksalsverbundenheit zwischen Eu­pen - M a l m e d Y und dem D e u ts ch e nL ei ch einzutreten, erwarten, daß das deutsche Dolk vor einer Kunstausstellung, die zugleich staats­belgische Propaganda ist, geschützt wird.'

Verhaftung eines kommunistischen Abgeordneten.

Gotha, 16. Jan. (WTD.) In einer hiesigen Gastwirtschaft, in der ein Kursus zur A u s - bildung kommunistischer <5 u n 111 d- när e abgehalten wurde, machten Kriminal- und Schuhpolizeibeamte Feststellungen, bei denen be­lastendes Material vorgefunden wurde. Der Lei­ter und Lehrer des Kurses, der Landtagsabge­ordnete Josef Lösel- Gotha, wurde wegen drin­genden Derdachts der Dorbereitung des Hochverrats vorläufig fest genommen.

Auch in einem Erfurter Lokal wurden am Sonntag 3 9 kommunistische Funktio­näre bei einem Schulungskursus von der Po­lizei zusammengefunden. Auch hier wurde zahl­reiches hochverräterisches Material beschlagnahmt.

Freiheit" in Gowjetrußland.

Berlin, 17. Ian. (TTl.) Die unter dem 2. Fünf j ahr es plan vorgesehene Dertrei- bung von revolutionär u n z u v e r lal- sigen Elementen aus den russischen Grotz-

Weimar, 17. Jan. (TU.) Reichstag5präsident Göring hielt am Montagabend in einer öffent­lichen Kundgebung der NSDAP, in der Weimar- Holle eine programmatifche Rede, in der er zu dem Kabinett Schleicher und dem Fall Gre- gor Straßer Stellung nahm. Er führte u. a. aus- Einen Monat habe nun das deutsche Volk be­reits das Kabinett Schleicher, von dem es geglaubt habe, es fei ein Kabinett des autoritären Staats- gedankens. Es fei aber nur bei den Hoffnungen und Versprechungen geblieben.

Line wirtschaftliche Aenderung könne nur durch eine politische Aenderung erreicht werden, indem der Marxismus vollkommen gebrochen und ein vollkommen neuer Geist in das Volk getragen werde. Ein System, das aus Verrat entstanden sei, könne kein Volk glücklich machen, zumal immer nur an dem Objekt des deutschen Volkes manövriert werbe»

Reichskanzler von Schleicher sei, wie Reichs- taospräsident Göring weiter ausfuhrte, em Kanz­ler der Mischung, oder auch Beimischung. Immer rede er von neuen Projekten und vergesse dabei das Wichtigste, zu Helsen, daß denen, tue heute noch auf eigener Scholle sitzen, diese erhalten bleibe. Ge­trieben werde politische Vergiftung, was der Fall Treviranus beweise, bei dem der Name Schleicher ja auch eine Rolle gespielt habe. Diese Täuschungen würden aber an der NSDAP, zerschellen, da ihre

Washington, 16.Jan. (TU.) Die ameri­kanische Regierung hat in einem Rundtele- gkamm -ihre sämtlichen diplomatischen Vertreter m Europa angewiesen, auf alle Anfragen zu erklären, daß die amerikanische Regierung an dem » - , Standpunkt festhalte, wonach sie die A n e t g n u n a

Autoritäre oder parlamentarische tH dyt Enerke n n e. Stimson unternahm diesen Aaaissührmig? I Europa 'umlaufende Gerüchte, daß die Hoover-Re­

gierung in der mandschurischen Frage nach- ,geben wolle.

Wem es bei der Regierung mißfalle, der komme über Bord. Das Schiff aber führe weiter zur Ret- tung und Befreiung des deutschen Volkes.

n, H Ws Blatt M M-S°NS

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

hemmenden Fesseln müsse daher unbedingt ge- @ent. gan. (CNB.) Nach den heutigen Ver- forderl und allen Autarkiewünschen mit Lach- Handlungen des 19er Ausschusses besteht all-

druck entgegengetreten werden. I gemein der Eindruck, daß die Vermittlungsbe-

Der Weltwirtschaftskonferenz, die in diesem Jahre mühungen des Völkerbundes im ^lifch-iapani- zusammentritt, fei hier eine vordringliche Aufgabe scyen Konflikt ° ^emlich auf ^ wahrscheinlich schon aeltellt Dr Herle schloß seine Ausführungen m angekommen sind, und datz sie wayricyeimia) 1 1 dankbarer E^nnerung an die großzügige Hilfe ziemlich bald als ergebni lo ° gebrochen Schöna wahrend des Sieges. 'e "Ä S Seiten

«vr* t wurde in den heutigen Verhandlungen betont, datz

Nur amerikanische Waren! der Völkerbund nicht mehr länger die Zeit mit , . , , m .... t I unnützen und aussichtslosen Bemühungen ver-

Lin lehrreiches Beispiel. bringen dürfe,

Washington lTU^) Das Le- mirb behaustet, daß in der Debatte eine

Präsentantenhaus hat, offensichtlich auf bemerkenswert verschärfte Stimmung aegen Japan Grund der Propaganda der Hearst Ausdruck gekommen fei. Es sei dabei bejon-

Presse. mit 154 18 ©hmm^ eineI JJJJ ausgefallen, daß der englische Außenminister

läge angenommen, die bestimmt, daß sämtliche « . fauchen Stimmungsauße-

amrilan.fj« Regierung«,teilen nur amen- eineawTg" entaogen hätte. Man will Übri.

lanilche Waren lause n Kursen. Srernon -uM-N^reme weg m'eri(ag in bec lc!).

wird u. a. auch ein Aus trag betroffen ber nach Oei, diplomatische Schritte ,m chme-

Deutschland vergeben worden war. Es han javanischen Konflikt unternommen worden

delt sich um die Lieferung von Turbinen für den Im %ertreter der Vereinigten Staaten in Boulderdamm. Die Dorlage geht letzt an den |gerlin Botschafter Sackett, ist hier eingetroffen, Senat. um die Entwicklung als Beobachter zu verfolgen.