Ausgabe 
14.8.1933 Frühausgabe
 
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Das eindrucksvolle Plakat, das der Reichslustschutz- bund herausgab, um für den |o notwendigen Lufl- schutzgedanken unter der deutschen Bevölkerung zu werben.

©äs Gchtageterhaus inBerlin eingeweiht.

Die nationalsozialistische Kriegsopferversorgung, die grobe Einheitsfront der deutschen Kriegs­opfer. weihte am Samstagnachmittag ihr Ver- waltungsgebäude in Berlin, Rolanduser 6. auf den NamenAlbert Leo Schlagete r".

um sich dadurch dem ersten Soldaten des Dritten Reiches symbolisch verbunden zu zeigen. An der feierlichen Veranstaltung, der eine nach Tau­senden zählende Menschenmenge beiwohnte, nahmen einige hundert SA-Leute teil. Das Ge­bäude zeigte die Hakenkreuzfahne und grünen Schmuck. Lange Wimpelreihen zogen sich durch die Straße, um das Gebäude. Das Wehrkreis­kommando III hatte eine Ehrenkompanie gestellt. Linier den prominenten Persönlichkeiten aus dem politischen Leben waren anwesend als Vertreter des Reichswehrministeriums Major G r ä v e n i h. Polizeivizepräsident Dr. M o s l e, als Vertreter des Reichsarbeitsministers Seldte Ministerialrat Christophen, Reichsorganisationsloiter Ab­geordneter Oberlindober, Vertreter des Hauptversorgungsamtes und der Versorgungs­ämter u. a. m. Die Weiherede hielt der stell­vertretende Gauleiter G ö r l i h e r. Der Freund Schlageters, Heinz Hauenstein, erinnerte daran, daß Schlageter 1922 einer der ersten und uner­müdlichsten Vorkämpfer der RSDAP. in Berlin gewesen sei. Die Feier klang aus in das Deutsch­landlied und das Horst-Wessel-Lied.

©er Aufmarsch der Blauhemden abgesagt.

Dublin, 12. Aug. (WTD.) General O'Duffy erklärte auf eine Frage, ob er angesichts des Verbots die angesehte Parade abzuhalten gedenke, dah er sich im Interesse der Aufrecht­erhaltung des Friedens und der Ordnung ent­schlossen habe, die Parade abzusagen.

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Nr. 1«8 Svüharrssabe

183. Jahrgang

Montag, l4-August 1933

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhesfen

Dmrf und Verlag: vrühl'sche Untversttätr-Vuch. und Stetnöruderei N. Lange in Stetzen. Schrifllettung und Seschäftrstelle: Schulstratze 7.

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Dr. Friede. Wilh. Lange. Derantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange: für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein undsür denAn. zeigenteil i. D. TH.Kümmel sämtlich in Biegen.

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©ie Grundfragen der deutschen Wirtschaft.

Eine bedeutsame Rede des Reichswirtschaftsministers Schmitt.

©enkt an den Luftschutz.

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Ic Wen. äber ftj .nun9 aufgeben, £ "le&e Zu erringen. Lu Sonne, Schönheit, Leben roeit gewidmeten Dasein' öu aus! Womit ich dich I« Gedanke beim (La. Mdj afen. Alles will ich 'l |! Jagte er mit unbe- oUit fmgen, so viel du' Unterricht nehmen, wenn - '|t nur gehe nicht von n deine Liebe werben - »rum hosse ich

5- es gehört nur meiner nicht teilen-und deshalb

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Ä ö I n , 13. Aug. (TU.) Am Sonntag fand in der grohen Messehalle in Köln auf Anregung des Treuhänders der Arbeit, Professor Berger, der crfte Kongreß der Deutschen Arbeit am Rhein statt. Rach dem Einmarsch der Fahnen hielt Gauleiter Staatsrat Grohe eine kurze Be­grüßungsansprache. Von stürmischem Beifall be­grüßt, nahm dann

RetchswlrlfchastsministerSchmltt das Wort zu grundsätzlichen Ausführungen. Er sagte u. a.: Cs soll nicht mehr von Haß und vom Kampf eines gegen den an­deren die Rede sein, sondern es soll die deut­sche Arbeit geehrt werden, und diese Ehrung führt zu der Zusammenarbeit und dem Erfolge, den wir brauchen, um Deutschland wirtschaftlich wie­der herzustellen.

Ohne das einige nationale wollen ist eine wirt­schaftliche Erhebung und Erholung nicht möglich.

Es ist das große Werk des Führers Adolf Hitler, daß er durch die nationale Erhebung die Voraussetzung geschaffen hat, um den wirt­schaftlichen Wiederaufbau in Angriff nehmen zu können. Wir müssen den wirtschaft- kichen Ausbau gründlich anpacken, die Ursachen erforschen und wirklich beseitigen, die zum Riedergang der Wirtschaft geführt haben. Wenn man heute in Deutschland trotz der großen Arbeitslosigkeit mehr Arbeiter in Arbeit hat, als vor dem Kriege, so will ich damit nicht sagen, daß wir uns damit zufrieden geben. Es ist die Grundausgabe, die A r b e i t s - .losigkeit zu beseitigen. Ich bin über­zeugt, dah wir im Kampf gegen die Arbeits­losigkeit und im Kampf gegen den wirtschaft­lichen Riedergang großo^ Erfolge erzielen und einen Rückgang der Arbeitslosigkeit erreichen können. Cs ist unmöglich, durch Arbeitsbeschaf­fungsprogramme des Staates unsere Wirtschaft allein in Gang zu bringen. Wir sind uns dar­über klar, daß Arbeit beschafft werden muß und daß es auch ohne Arbeitsbeschaffungs­programm nicht geht. Aber diese Arbeits- b c s ch a s s u n g s p r o g r a m m e werden immer nur eine Zündung bedeuten, immer nur einen Anfang. Sie werden niemals auf die Dauer wirken können und niemals zu einer völligen Belebung der deutschen Wirtschaft führen. Die tausendfältige Wirtschaft unseres 65- Millionenvolkes in Gang z u bringen, ist die eigentliche und grobe Aufgabe, die gelöst werden mufj.

Die Arbeitslosigkeit muh organisch bekämpft werden- Das wird uns durch die künstliche Ar­beitsbeschaffung erleichtert. Aber wir dürfen uns nicht auf die künstliche Belebung allein festlegen. Ls ist unbedingt erforderlich, dah die Zeit der künstlichen Arbeitsbefchaffung benutzt wird, um gleichzeitig die übrige wirtschaft wieder zu wirt­schaftlicher Selbsttätigkeit zu bringen. Man muh sich wieder auf das Einfache, Unkomplizierte besinnen.

Ls müssen die Boraussetzungen geschaffen werden, damit der einzelne wieder Erfolgsmöglichkeiten sieht, jr.n Glaube und sein Vertrauen ständig wächst. Ein Appell an die Volksgenossen, Aufträge zu geben, kann feinen Erfolg bringen, wenn dahinter nicht für jeden elnjelnen die Ucberjeugung steht, richtig und jer- niinftig zu handeln. Wir müssen daran denken, daß in der vergangenen Zeit in wirtschaftlicher Berken nung oft viel zu wenig getan und unternommen öiirbe.

Hinweisend auf den ersten Rückgang der Arbeits- losigkeit erklärte der Minister unter Anerkennung, dcß der erste Schritt immer der schwerste sei, daß teir erst vorsichtig und dann auf dem schrittweise erzielten Erfolg weiter aufbauen müßten. Das find die Grundsätze einer vorsichtigen Wirtschaftsführung. ISir haben unter allen Umständen heute einen wirklichen Rückgang der Arbeitslosig­keit zu verzeichnen, ohne den konjunkturellen Rückgang. Wir müssen weiter daran bauen, den ge- junben Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verstär- k e n. Wir dürfen keinen Rückschlag erleiden und da- h,r keine Denkfehler machen.

Ein zweiter, außerordentlich wichtiger Punkt, der yur organischen Belebung der Wirtschaft führt, ist b-ie Pflege unseres Geld- und Kapital- miarktes. Der Kapitalmarkt in Deutschland ist zweifellos außerordentlich knapp. Aber nicht so tiapp, wie allgemein angenommen wird. Eine wesentliche Ursache der Knappheit liegt darin, daß sowohl das deutsche, wie das in Deutschland fest- liegende fremde Kapital erschreckt und mißtrauisch isst und sich nicht in Unternehmungen hineintraut. Auf dem Kapitalmarkt besteht durch die vielen theoretischen und f i n a n z w i r t s ch a f t - lachen Diskussionen immer noch ftarte Beunruhigung.

Wit dem läge, wo es uns möglich ist, den Kapitalmarkt wirklich zu beruhigen und den Glauben in das Volk hineinzubringen, daß eine Anlage in Deutschland nicht gefährdet ist, wird das Kapital der Sparer und Geldbesitzer bereit

fein, auf den Markt zu gehen, und das drückt auch auf den Zinsfuß. Dann wird das Geld auch wirklich billiger werden.

3n feinen weiteren Ausführungen hob der Minister hervor, daß wir daneben alles tun müßten, was

überhaupt nur denkbar ist, um diese organischeBe­lebung herbeizuführen. Wir müssen alle Mittel auf- wenden, die heute dazu dienen können, im n ä ch - st en Winter und für das nächste Jahr die Arbeitslosigkeit zurückzudrängen. Alle diese Dinge dürfen nicht mit roher Ge­walt dort aufgezwungen werden, wo sie von der Wirtschaft nicht ertragen werden können.

Kurz befaßte sich der Minister dann mit der Frage des Exports. Entscheidend sei auch hier das G e s a m t w o h I. Cs ist Aufgabe des Staa­tes und der Regierung, abzuwarten, inwieweit man in Rücksicht aus das Interesse der Gesamtheit unseren Export fördern kann und wieweit man zurückstehen muß.

Wenn auch die Situation für uns außerordent­lich erschwert ist, gibt es für uns doch auch in der Zukunft für den Export große Möglichkeiten. Sie können versichert sein, fuhr der Minister fort, daß wir im Interesse unserer gesamten Volkswirt­schaft auch auf dem Gebiete des Export unser Menschenmögliches tun.

An dem Ausbau der wirtschaft muß die wirt­schaft vor allen Dingen selbst mithelsen. Sie wird das tun durch ihre Vielfältigkeit, durch die Konkurrenz, die den Markt bestimmt und be­einflußt. Ohne Konkurrenz wird es niemals eine gesunde wirtschaft geben, wir müssen daran festhalten, dah die auf Jahrtausende ge­wachsene deutsche wirtschaft in ihren großen Einzelheiten nicht nur möglichst sich selbst ver­waltet und kontrolliert und zwar gibt hier das neue Reich die Parole und die Möglichkeiten organisatorisch hierzu, sondern wir müssen dafür sorgen, dah wir durch den freien Markt eine leistungsfähige und konkurrenzfähige wirt- schäft haben.

Das soll nicht heißen, daß wir in Deutschland alles laufen lassen, sondern im Gegenteil, die Reichs- regierung hat die Wege geschaffen, um überall dort, wo Mißstände auftreten, ein zugreisen. Man glaube nur nicht, daß die Reichsregierung, abgesehen vom Arbeitsbeschaffungsprogramm, nun nichts weiter unternehmen wird, sondern die Wirt­

schaft sich selbst überläßt mit der Einschränkung, daß sie Auswüchse beseitigt. Ich kann eines sagen: Wir sind ganz energisch an der Arbeit.

Ich kann Ihnen versichern, dah wir noch in diesem Jahre, und hofsentlich in sehr baldiger Zukunft, auch grohe Mahnahmen treffen ton­nen, die der wirtschaft helfen, und zwar gerade von dem Standpunkt der grundsätzlichen Be­kämpfung des Hebels und nicht der äuheren Symptome aus. Zu allen grohen Fragen hat die Reichsregierung Stellung genommen, und infolgedessen ist es nicht richtig, wenn hierzu nun örtlich ober von einzelnen verbänden usw. besondere Stellung genommen wird. Alle Dinge müssen den berufenen Regierungsstellen anver­traut und überlassen bleiben und, es muh sich jeder, der nicht dazu berufen ist, enthalten, hier einzugreifen. Die grohe Idee unseres neuen Deutschland ist ja der Führergedanke, die eiserne Disziplin. Ich muh deshalb auch vom Standpunkt des Relchswirtfchastsministers und der wirtschaslsverbände das Führer- prinzlp und die Anerkennung der Autorität, allerdings auf der anderen Seite auch die Verantwortung, in der schärfsten weise proklamieren. Ls gibt in dem grohen Führerring nur eine einheitliche, ehrliche und offene Zusammenarbeit unter dem Kanzler Adolf Hitler.

Wenn das neue Deutschland seine Wirtschaft wieder aufbaut und seine Dinge in Ordnung bringt, kann die übrige Welt ihm dafür nur dank­bar sein. Denn es nimmt den anderen Völkern da­mit viel Sorge ab. In diesem Sinne gilt für uns das Wort: Deutschland, Deutschland Über a l l e s I Für uns steht das Gesamtwvhl über allen anderen Interessen.

Zum Schluß ergriff noch kurz der Treuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Rheinland das Wort. Mit dem Deutschland- und dem Horst- Wessel-Lied schloß die eindrucksvolle Kundgebung.

Ständischer Ausbau und Aeulsche Arbeitsfront.

Eine ZRcfrc des Führers der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley.

Berlin, 12. Aug. lCRD.) Der Stabsleiter der Politischen Organisation der RSDAP. und Führer der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley hielt vor den Gaufachberatern der RSDAP. für den ständischen Ausbau in der Reichsiührer- schule in Dernau eine Rede. Er teilte insbeson­dere mit, daß vom 15. September bis zum 1. November von der Deutschen Arbeitsfront eine neue große Propagandawelle an­gelet)! worden ist. Im Rahmen dieser Propagan­dawelle soll von den Führern und Rednern der Deutschen Arbeitsfront Betrieb um Betrieb aus­gesucht werden. Cs sollen überall Pflichtversamm­lungen abgehalten werden. Dem Llntemehmer und dem Arbeiter soll klar gesagt werden: Was ist ständischer Aufbau, was ist Ar­beitsfront.

Dr. Ley begründete in feiner Rede diese Maß­nahme wie folgt:

In dem Betrieb müssen die Menschen erst zu- sammengesührt werden, die sich jahrzehntelang als Feinde gegenübergestanden haben.

Der eine nannte den anderen vaterlandslosen Ge­sellen, der andere sagte Kapitalistenhund. Das Mißtrauen muß weg. Hier muß man sich wieder das Schicksal der letzten vierzehn Iahre vor Augen halten. Wenn ihr nicht freiwillig wollt, wird euch das Schicksal dazu zwingen. Cs läßt sich nicht narren. Wenn ihr auch heute noch nicht erkannt habt, daß das Schicksal des Arbeiters von dem des Unternehmers und das des Unter- nehmers von dem des Arbeiters a b h ä n g t, dann geht ihr unter. Vertrauen i st das beste Arbeitsbeschaffungsprogramm. Wir von der Arbeitsfront wollen dieses Vertrauen schaffen, und ich glaube, wir haben schon sehr viel dazu beigetragen, Dr. Ley führte weiter aus: IBer hingcht und einen Unternehmer- oder Ar­beitnehmerverband organisiert, wer den Pro­fitgeist organisiert, der muß fort, das ist ein T o d f e i n d d e r R a t i o n. Wer Lohn­drückerei oder De t r i e b s v e r he h u n g organisiert, muh augenblicklich vernichtet wer­den.

Man muß Organisationen schaffen, die im Gegenteil die Zerklüftung, die natürlicherweise vorhanden ist, die wir nicht leugnen können und nicht leugnen wollen, mit klammern und Bän­dern umgeben und immer mehr umschlingen, wir werden einen gemeinsamen Renner für die Arbeit an sich finden. Es wird keinen Unter­nehmer, Arbeiter und Angestellten mehr geben, es wird den Begriff des Arbeitsmenschen geben, den deutschen Arbeitsmenschen.

Und do wir die Menschen nicht, in einen Topf hineinwerfen können, ohne eine Einreihung in eine Gliederung zu haben, werden wir sie nach B e - rufsschichten und -verbänden glie­dern, Verbänden der Chemiker, der Aerzte, der Juristen, der Schlosser, der Schreiner usw.

Zu dem seelischen Aufbau und der weltanschau­lichen Fundierung des Menschen werden wir als nächste Hauptaufgabe die geistige Fortent­wicklung im Beruf nehmen. Das Ziel muß die Fachausbildung fein. Aus diesem Grunde will ich auch die Gesellenvereine erhalten als in die Tat umgejetzte Organisation der Fachausbildung. Ich werde versuchen, diese Gesellenvereine neu zu for­men."

Dr. Ley führte dann weiter aus:Während der ständische Aufbau die neue Wirtschaftsordnung formt, formt die Arbeitfront die neue Gesell- schastsfront, die heute noch in Schichten und Klassen auseinanderstrebt.

wir wollen den Menschen nicht in einem Wohl­fahrtsstaat von Wohlfahrt zu Wohlfahrt, von Bettelei zu Bettelei führen,

nein, wir wollen ihm erst einmal das organische Wachstum der Welt klarmachen und dann schauen, ob fein Charakter in dieses wundervolle Gebilde hineinpaßt. Wir wollen ihm in seinem Lebenskampf das notwendige Wissen mitgeben, und dann wollen wir immer überprüfen, ob das, was wir ihm ver­mittelt haben, erhalten geblieben ist ober im Alltag unterging. Wenn es vom Alltagsdreck schmutzig ge­worden ist, wollen wir den Dreck wieder wegfegen und seinen Blick von den Alltagssorgen Hinwegneh­men, wollen ihn wieder Hinweisen auf das Kost- barste, was er hat, was ihn befähigt, diesen Kämpf 3u führen, nämlich zu feiner Seele. Das soll die Arbeit der Arbeitsfront fein, die große Schulungs- aufgabe. Italien verfolgt das Gleiche in feiner Feierabend-Organisation, die im Aus­lande leider sehr wenig bekannt ist, die aber in Ita­lien ungeheure Bedeutung hat.

Die Arbeitsfront wird den deutschen Ge­meinschaftsmenschen mit hoher fachlicher Ausbildung schaffen.

Förderung der Seele und des Geistes ist ihr höchstes Ziel, damit daraus die wahre national- fozialistische Gesellschaftsordnung unseres Volkes werde.

Dann werden diese neuen Menschen sich eine neue Wirtschaftsordnung geben, die die Wirtschaft zur höchsten Blüte treibt und damit auch bas materielle Glück bes Einzelnen garantiert. Das ist ber stönbische Aufbau unserer Wirtschast Und beide zusammen, Arbeitsfront unb stänbischer Aufbau, holen ihre Kraft unb ihre Führung allein aus ber Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei.