Ausgabe 
14.7.1933 Frühausgabe
 
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SJt.-tfpOTt

Die Gaueinteilung

-es Deutschen Sports.

Die erste Sitzung des Rcichsführer-Ninges

Auf der ersten Tagung des Reichsführer-Ringes des deutschen Sports wurde nachfolgende Gau- einteilung festgelegt:

Das Gebiet des deutschen Sports ist in 16 Gaue eingcteilt. Diefe Einteilung hat sich als notwendig erwiesen, weil die Ausspielung und Austragung von Meisterschaften bei dieser Zahl ohne Schwierigkeiten durchzuführen ist. Grundsätzlich sind bei der Auftei­lung die politischen Grenzen berück- sichtigt worden. Ausnahmen, die sich aus vcrkehrstechnischen, politischen und spieltechnischen Gründen als notwendig gezeigt haben, sind bei den betreffenden Gauen verinerkt. Die Gaue sind weiter aufgeteilt in Bezirke, die Bezirke wie­der in Kreise. Die Abgrenzungen der Kreise sind von den betreffenden Gau- bzw. Bezirks­vertretern festzulegen.

Gau I (Ostpreußen): Bezirk 1 Königsberg, Bezirk II Gumbinnen, Bezirk III Alienstein, Be­zirk IV Danzig mit Marienwerder und Elbing.

Gau II (Pommern): Bezirk I Stettin mit Stralsund, Bezirk II Köslin mit Grenzmark.

Gau III (Brandenburg): Bezirk 1 Pots­dam mit Berlin, Bezirk II Frankfurt (Oder) ein­schließlich Lausitz.

Gau IV (Schlesien): Bezirk I Oppeln, Be­zirk II Breslau, Bezirk 111 Liegnitz und Görlitz.

Gau V (Freistaat -Sachsen): Bezirk I Leipzig, Bezirk II Plauen mit Zwickau, Bezirk III Chemnitz, Bezirk IV Dresden mit Bautzen.

G a u VI (Mitte): Bezirk I Magdeburg mit Freistaat Anhalt, Bezirk II Halle-Merseburg, Be­zirk III Erfurt mit Thüringen.

Gau VII (Nordmark): Bezirk I Schleswig- Holstein, Bezirk II Hamburg mit Altona und Har­burg, Bezirk III Mecklenburg mit Lübeck.

Gau VIII (Niedersachsen): Bezirk I Bre­men mit Oldenburg und Osnabrück, Bezirk II Han­nover, Bezirk III Braunschweig mit Göttingen.

Gau Ix (W estfalen): Bezirk I Münster, Bezirk II Minden mit Bielefeld, Bezirk III In­dustriegebiet, Bezirk IV Arnsberg. Die Grenzzie­hung für den Bezirk III muh von dem Führer des Gaues IX im Einvernehmen mit den Bezirksfüh­rern I, II und IV bestimmt werden. Eine diesbe­zügliche Regelung ist bereits veranlaßt worden.)

Gau X (Niederrhein): Bezirk I Düsseldorf und Krefeld, Bezirk II Aachen, Bezirk III Rhei­nisches Industriegebiet.

® a u XI (M i t t e l r h e i n): Bezirk l Koblenz, Bezirk II Trier, Bezirk III Köln und Siegerland.

Gau XII (N o r d h e s s e n): Bezirk I Kassel mit Fulda, Bezirk II Gießen.

Gau XIII (Südhessen, Pfalz, Saar) Bezirk I Saargebiet, Bezirk II Rheinpfalz, Be- -irk III Hessen mit Frankfurt a. M., Wiesbaden.

Gau XIV (Baden): Bezirk I Mannheim, Ludwigshafen, Ecke Tauber-Bischofsheim, Be­zirk II Karlsruhe, Bezirk III Freihurg und Kon­stanz.

Gau XV (W ürttemberg): Bezirk I Stutt­gart und Heilbronn, Bezirk II Ulm und südliches Württemberg, einschließlich Siegmaringen.

Gau XVI (Bayern): Bezirk I Würzburg mit Bayreuth und Koburg, Bezirk II Nürnberg-Fürth und Regensburg, Bezirk III Augsburg mit Süd- westbahern, Bezirk IV München mit Südostbayern.

Radrun-fahrten -ie große Mode...

Erinnerungen an Deutschland-Rundfahrten.

DieTour de France war bis vor kurzer Zeit ein Ereignis im internationalen Radsport, das einzig dastand. Erst in den letzten Jahren hatte man auch in den Nachbarländern erkannt, daß eine solche Etappenfahrt nicht nur sportlich belebende Wirkun­gen im Straßenrennsport hat, sondern auch wirt­schaftlich ausgebaut werden kann. Bald schossen die Rundfahrten in allen Ländern wie Pilze aus der Erde, in Belgien, Italien, Spanien, Ungarn, Luxem­burg und auch in Deutschland war man plötzlich da­hintergekommen, daß sich mit dieser rein sportlichen Veranstaltung auch eine große und gute Reklame verbinden ließ, und zwar nicht nur für einzelne Fir­men, sondern für das Fahrrad als Verkehrsmittel und Sportgerät überhaupt. Aber zugleich wurde in sportlicher Hinsicht geworben: die Jugend war, ebenso wie das Alter, überall wo die Fahrer in ihren bunten Trikots durch die Lande zogen, be­geistert und

mancher Junge entdeckte bei dieser Gelegenheit sein Rennfahrerherz.

In Deutschland wurde leider in den beiden letzten Jahren auf die Rundfahrt verzichtet, da sich niemand fand, der diese Rennen finanzieren wollte. Augen­blicklich ist die Tour de France wieder im Gange und hält ganz Frankreich in ihrem Bann; deutsche Straßenfahrer kämpfen wieder in den alten Farben schwarzweißrot um die Ehre des deutschen Rad­sports.

Das Rennfahrer-Völkchen, das mit seinen Be­gleitern in Stärke von etwa 100 Mann durch die Gaue zieht, lebt dann einige Wochen wie eine große Familie zusammen und trägt Freud und Leid gemeinsam. Heitere und ernste Erlebnisse wechseln blitzartig miteinander ab. Trotz der Stra­pazen, in Wind und Wetter, bei Staub und drückender Hitze, sind gerade die Rennfahrer stets zu Späßen aufgelegt.

Auf der 1. Deutschland-Rundfahrt waren der Kölner Jean Schorn, der wegen seines ro­busten Aussehens und seiner Unverwüstlichkeit den SpitznamenKlotz" noch heute trägt, der Berliner G o t t w a l d und endlich der immer fröhliche Wiener Max Bulla die größten Spaßvögel. Schorn, der nur selten eine Etappe beendete und zumeist das letzte Stück per Bahn oder im Auto zurücklegte, schlug damals einem Landjäger ein vielbelachtes Schnippchen. An einer geschlossenen Bahnschranke wurde dem Felde Halt geboten, aber dennoch konnten es einige Fahrer nicht erwarten und versuchten, sich durch Lieberklettern einen Vorsprung vor ihren Kon­kurrenten zu sichern. Sie hatten indes nicht ge­ahnt, daß sich auf der anderen Seite ein bie­

derer Landiager postiert hatte, der nun eifrig die Startnummern der Llebeltäter in sein dickes Buch notierte.

Schorn wühle jedoch hier schnell Abhilfe zu schaf. sen und entwaffnete den Hüter des Gesetzes ein­fach damit, daß er ihm im Vorbeifahren den Bleistift enlrih.

Die wilden Begleitfahrer, die sich bei solchen Ge­legenheiten leider immer mehr oder minder her­vortun, wurden häufig aufs Korn genommen und mancher von ihnen wird noch oft daran zurück­denken, wie ergeleimt" wurde. Wie oft wurde einem solchen angehendenRennfahrer" ein Fa­brikvertrag mit klingendem Lohn in Aussicht ge­stellt, wenn er erst mal seine Fähigkeiten bewiesen hätte. Der Aermste mußte dann immer wieder spurten, bis er schließlich erschöpft die Truppe ziehen lassen mußte und mit dem Bemerken, daß er noch sehr viel lernen müsse, verabschiedet wurde. Die

Grüne Rochusflasche"

war auf jeder Etappe Gegenstand des Humors. Die Fahrer be -uftragten gern die neben ihnen ein­herradelnden begeisterten Radsportler, ihnen doch von einem bestimmten Begleitwagen dieGrüne Rochusflasche" zu besorgen, und dieser Wunsch wurde ihnen stets gern erfüllt. Ueberall bekam aber der dienstbare Geist die Antwort, daß die Flasche schon wieder wo anders sei und so wurden die diensteifrigen Radfahrer immer wieder von der vorweg fahrenden Truppe zur Wagenkolonne und zurück gejagt, bis sie endlich gemerkt hatten, welche Bewandtnis es mit demgrünen Rochus" hatte.

Der stets gut aufgelegte Wiener Max Bulla heftete jeden Abend an seine Maschine einen Zet- tel. ihm doch einen Motor einzubauen. Er war nicht wenig erstaunt, als er sein Rad an einem Morgen mit einer riesigen Motor-Attrappe be­schwert fand und nun an dasAusbauen" gehen konnte. Gerade Bulla, der später seinen Ruhm mit einem Siege in der Einzelfahrerklasse der Tour de France begründete und in diesem Jahre weil er nirfjt rechtzeitig die Kontrolle erreichte, zum Aus­scheiden aus der Deutschland-Rundfahrt gezwun­gen war, hat die Leiden eines Straßenfahrers zur * Genüge kennen gelernt. Er nahm sie aber immer mit Humor auf.

Der Schweinfurter Ludwig Geyer, in diesem Jahre neben Buse der beste Deutsche in der Frank­reich-Rundfahrt, nahm sich dagegen sein Pech sehr zu Herzen. Nach dem fünften Reifenschaden mußte er infolge Reifenmangels aufgeben und habet hätte er so gern das Ziel m seiner Heimatstadt als Sie­ger passiert.

Unaufhörlich weinle er über die Schande, auf- gegeben zu haben

und verkroch sich schließlich unter einer Zeltbahn, als man in die Nähe des Ziels kam.

An der zweiten Deutschland - Rundfahrt nahm auch eine französische Ländermannschyst teil, und, sv komisch es klingen mag, die Träger der schwar­zen Trikots entwickelten auf jeder Etappe einen riesigen Bierdurst. Da schließlich nicht in jedem Dorfgasthaus eingekehrt werden kann, waren die Franzosen auf eine sehr einfache Idee gekommen. Sobald die in den Vorgärten sitzenden Gäste an den Straßenrand geeilt waren, um die Fahrer vorbeiziehen zu sehen, sprangen sie von den Rä­dern und tranken unterdes alle nur erreichbaren Gläser auf den Tischen leer.

Die Straßenfahrer haben es nicht leicht und leider werden ihre Leistungen bei uns in Deutsch­land nicht immer richtig gewürdigt, um so mehr muß man sich darüber wundern, mit welcher Liebe sie an ihrem Sport hängen, der nicht nur Kampf­geist, sondern auch Energie und Aufopferung im höchsten Maße erfordert, wie kaum ein anderer. Die deutschen Berufs-Straßenfahrer müssen sich

heute im Auslande ihr Brot verdienen, weil sie in Deutschland keine Betätigungsmöglichkeit haben. Rian kann es ihnen nicht hoch genug anred)neiL daß sie allein auf sich angewiesen auch bet stärkster Konkurrenz Erfolge aufzuweisen haben. Mit ihnen muß man hoffen, daß auch auf deutschen Landstraßen bald wieder Rennen gefahren werden, wie sie vor der schweren Wirtschaftskrise gang und gäbe waren.

Kurze Gporinoiizeu.

G e s ch l o s s e n d e m N S K K. ist die Reichskraft­fahrstaffel des Stahlhelms beigetreten.

*

M i t einer Beteiligung von 52 Ver­einen mit 175 Booten und 970 Ruderern wird die 49. Internationale Mainzer Ruder-Regatta die in diesem Jahre zahlenmäßig am stärksten besetzte Re­gatta sein. Durch die Beteiligung fast aller erstklassi­gen Mannschaften Deutschlands und hervorragenden Klubs aus dem Ausland, werden die Rennen auch qualitativ auf hoher Stufe stehen.

Wirtschaft.

Oie frankfurter Großmarkthalle und der Obst- und Gemüseanbau des Rhein-Main-Gebietes.

Von der Hessischen Bauernkammer wird mitgeteilt:

Die Obst- und Gemüsezüchter des rhein-maini-- schen Wirtschaftsgebietes, welche die Stadt Frank­furt mit ihren Erzeugnissen versorgen, haben die Errichtung der neuen Großmarkthalle in der Art, wie sie entstanden ist, nicht begrüßt. Die Befürch­tungen in bezug auf Benachteiligung des hei­mischen Anbaues wurden weit übertroffen, als die Stadt Frankfurt zur Deckung der Kosten der gesamten Baulichkeiten die bedeutend über die Bedürfnisse hinausgingen Maßnahmen ergriff, die Frankfurt zu einem Haupteinfallstor für Auslandsware machten. Eine besondere Import- Halle, Kühllagereinrichtungen und der Reexpedi- tionsverkehr für Frankfurt waren Anreiz zu er­höhter Zufuhr aus dem Auslande, obwohl die Versorgnngsbilanz für Frankfurt zeigt, daß der heimische Anbau den Bedarf an Gemüse wesentlich übersteigt.

Seit Jahren kämpft der Anbau um eine den Interessen des heimischen Anbaues gerecht werdende Regelung der Markt- und Anbauoerhältnisse im rhein-mainischen Gebiete. Die trostlose Lage des heimischen Obst- und Gemüsebaues und die trotz­dem weiterhin enorme Zufuhr von Auslandser­zeugnissen, zwingt zu Maßnahmen, die den Berufs­stand vor dem Ruin retten. Man ist sich in ein­sichtigen Kreisen darüber klar, daß eine grundsätz­liche Umstellung der Verhältnisse in der Großmarkt­halle, wie auch eine planvolle Gestaltung des Obst- und Gemüsebaues im Rhein-Main-Gebiet schnell­stens in Angriff genommen werden muß.

Auf Anregung des hessischen Staats- kommisfars für Landwirtschaft wurde ein kleiner Ausschuß gebildet, dem die Auf­gabe gestellt wurde, Vorschläge für die Behebung der Notlage zu machen und die erforderlichen Maßnahmen zu veranlassen.

Neben anderen Maßnahmen sieht der Ausschuß in der Kennzeichnung deutscherErzeug- nisse eine der dringendsten Aufgaben. Die erfor­derlichen Schritte zur Durchführung der Kennzeich­nung sind eingeleitet. Es wird nun am kaufenden Publikum liegen, der heimischen Wirtschaft zu hel­fen, indem es diese als solche gekennzeichneten deutschen Erzeugnisse allein oder in erster Linie kauft.

' Deutsche L u f t s ch i f f g e s e l I s ch a f t, Friedrichshafen. In dem von Dr. E ck e - n e r auf der ordentlichen Generalversammlung der GeseUschaft vorgetragenen Bericht heißt es wie folgt: Die Verhandlungen, die Dr. E ck e - n e r in Brasilien und Spanien im Herbst vorigen Iahres und im Frühjahr dieses Iahres führte, scheinen die Hoffnung zu rechtfertigen, daß in ab­sehbarer Zeit Luftschiffhallen uüd Luftschiff- landeplähe mit Ankermasten und Gasversorgung in den genannten Ländern entstehen werden, wo­durch dann die Bedingungen für einen regelmäßi­gen Luftschiffverkehr zwischen Deutschland und Südamerika endlich erfüllt wären. Cs bestünde dann auch die Hoffnung, an diese erste Linie all­mählich weitere anschließen zu können. Das Vermögen der Delag weist eine nennensroerre Veränderung per Dezember 1932 nicht auf. Erst neuerdings wären die Effekteniurse ein wenig gestiegen. Die auf der GV. genehmigte Bilanz per 31. Dezember 1932 schließt mit 160 555 Mk.

ab: die Gewinn- und Verlustrechnung mit 208 504 Mark. Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt. Wahlen zum Aufsichts­rat fanden nicht statt.

Sronffurter Abendbörse.

Frankfurt a. M., 13. Iuli. Die Abendbörfs blieb zwar mangels neuer Anregungen und Or­ders weitgehend geschäftslos, die befestigte Stim­mung des Mittagsschlußverkehrs konnte sich aber behaupten. Kursmähig traten gegen den Berliner Schluß Veränderungen kaum ein, lediglich Rhein. Braunkohlen zogen 2,25 Proz. und Siemens 1,25 Prozent an.

21m Rentenmarkt waren spülte Reichs­schuldbuchforderungen und deutsche Anleihen leicht nachgebend, die Stimmung blieb aber auch relativ freundlich. Für Goldpfandbriefe blieb die Rach-i frage erhalten, wenn auch die nachbörslichem Taxen des Mittagsverkehrs kaum überschritten wurden. Ll. a. notierten: Neubesitzanleihe 10,25, Altbesihanleihe 75,88, Schuhgebietsanleihe von 1914 6,95, 6proz. Franks. Hyp. Bank Gold Reihe 8 bis 10 80,50, 6proz. Rhein. Hyp. Bank Gold Reihe 18 bis 25 83,50, Dresdner Bank 45,25, Gel­senkirchen 58, Mannesmann 60,50, Rheinstahl 90,50, Rhein. Braunkohlen 213,25, AEG. 21.50,, Chade 183,50, Scheideanstalt 170, IG.-Farben 130,88, Lahmeyer 120,25, Siemens 153,50, Hapaq 16,13, Nordd. Lloyd 17,13.

Gewinnavszug

4. Klasse 41. Preußisch-Süddeutsche (267. Preuß.) Staats-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten.'

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden _____________Abteilungen I ui^ II

1. Ziehungstag \ 12. Juli 1933

3n der heutigen Vormittags.tzielNing wurden Gewinne über 400 M? ge.ogen

2 ©etolmte ju 6000 M. 2(i 8311

2 Gewinns ju 3000 M. 35 3 82.6

4 Gewinn« ,u 2000 M. 74.381029

24 Gewinne ,u 1000 W. 13}/4 20722 42584 70453 70698 71871 111348 1 FS3O6 247381 306511 342738 379144

32 Gewinne ;u 800 M. 40235 73842 101941

122060 132567 144967 180320 190728 193567

196666 201558 211399 248403 270331 300082

345764

50 Gewinne nu 600 M. 10890 67587 58847 79192 93846 101263 106330 107193 113525 144862

167499 168932 170500 194748 195074 217256

251074 253424 278439 287989 293063 320751

332512 362679 395728

3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne/ über 400 M. gezogen

2 Gewinns,u 100000 M. 56788

2 ® nne ju 10000 M. 50903

4 Gewinn« ju 5000 M. 102135 206229

8 Gewinne zu 3000 M. 18903 70878

249465

10 Gewinne zu 2000 M. 30117 73944

140397 242677

32 Gewinne ju 1000 M. 38438 71983

171780 174504 246312 251353 256861 265947 339084 351329 360864 377164

186426

115761

108596

261432

382936

36 Gewinne zu 600 M. 16434 32989 46603 95312 96763 100414 122502 132980 171864 177931 'Ä S 24,579 298957 309101 329302

42 Gewinn« zu 600 M. 4313 28452 32320 61807 92100 98480 103172 117343 132141 132896 145028 150692 166836 168569 183997 203083 269635 270701 358070 376270 377061

Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft und Sport: I. V.: H. L. N e u n e r.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben öle Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. $)., Lombardzinsfuß 5 o. 5).

Frankfurt a. Dl.

Berlin

Schluß­kurs

Gchlußk. Abend- börfe

Schluß« kurS

Schlußk. Dliltag. börfe

Votum

12-7

13-7

12.7

13.7.

6% Deutsche Reichsanleihe v. iwu

83

83

82.9

82,9

5% efjem.7% Dl. Reichsanl. v. 1929

91,5

92.5

91,75

92,75

V/i% Doung-Anleihe von 1930 .

80

80

80,25

80

Deutsche Anl.-Ablös.^chuld mli

Auslos.-Rechten ............

75,75

75,9

75,9

76

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

10,2

10,25

10,3

10,2

6% ei)em.8% Heli. Bolksslaat 1929 (rüffzahfb. 102%)............

76,5

Oberhelsen Provinz-Anleihe mi

Auslos.-Rechten ............

65,5

65,5

_

6% Hess. Landesbank Darmstadt

GoldR. 12..........

79

79

79

79

6%% Hess. Landes Hypotheken, bank Darmstadt Liaui......

85

84,5

Deutsche Komm. Sammelab l.An leihe Seriel mit Auslos.-Rechten

65,65

66,9

66,25

66,65

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bani Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

80

80,25

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bani Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

80

80,25

_

6%% ehem. 4/z% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Vfandbriese .....

86

85,5

_

6yz% ehem. 4'/2% Rheinische HyP.-Bank.Liqu..Goldpse. ...

85

85,75

_

6% ehem. 8% Pr. Landespfand brlesanstalt, Pfandbriefe R. 19

80,75

80,75

80,5

81,25

6% eyem. 7% Pr. Landespfand briekonslalt. Pfandbriefe R. io

80,5

80,5

8u,1

80,5

verrechnuaaSkurs ...

86

86

86

86

4% Oesterretchtsche Goldrente...

4,20% Oesterreichische Stlberrente

_

14,13

14,2

1,2

1,2

1,1

1,15

1% Ungarische Golbrcnte .......

5

5,5

5,2

5,45

1% Ungarische Staatsrente v. 1910

5,2

5,1

5,3

5,25

4-4% desgl. von 1913..........

B% abgelt. Goldmerikaner von 99

5,1

9,75

9,5

9,75

9,5

1% Türkische Zollanleihe von 1911

5,7

5,5

5,65

5,5

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie l....................

5,45

5,4

FranksuN a.Dl.

Berlin

Echluß- kurS

Schlußk. Abend« börfe

Schluß­kurs

Schlußk. Dliltag- bÖN-

Datum

12.7

13.7

12 7.

13-7.

4% desgl. Serie 11............

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^r%Rumän.vereinh.Rcnlkv.l913 <% Rumänische vereinh. Rente . 8%% Anawlier ..............

Harnburg-Amerika-Paket ......

Hamburg-Südam. Dampfschiff. o Hansa Dampfschiff...........o

Norddeutscher Lloyd .........o

A.K. für Verkehrswesen Akt. .. o Berliner Handelsgesellschaft.... 4 Commerz- und Privat Bank... o Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................(,

Dresdner Bank..............o

Reichsbank ................. ,

A.E.G.................... ,

Elektr. LieserungSgescllschast Licht und Kraft .............

Felten & Kutllemime ........o

Gesellschasl für Elektrische Unter- nehmungen......... 4

Rheinische Elektrizität .......6

Schliffen « Co........ o

Siemens & Halske......... -

Lahmeyer L Co...........io

Buderus ............

Deutsche Erdöl ..............

Gelsenkirchener..............o

Harpener...................o

Hoejch EilenKöln-Neuessen.. 0 Alse Bergbau ............... 7

3He Bergbau Genüsse........7

Klöffnerwerke ...............0

ManneSmunn-Röhre«........0

5,6

4,45

25,75

15

15,9

42,5

91,25

50,25

54

45,25

145

22,25

85,5

103

46,5

81

96,25

101,25

153

121,25

73

114

56,65

98,5

160

113

50

60,25

5,4

4,7

4,4 26,4

16,13

17,13

42,5 91,5

50,25

54

45,25 146

21,5

84,5 103

47,75

81,5

98

101,5 153,5

120,25

72,5 114

58 98

111,5

52

60,5

5,55 4,75

8,4

4,3 25,75

.4,9

17,75 15,9 42,5

50,25

54 45,25 144,75

22,4

85,5 102,75

46,5

81

96

101,5

153

121,65

73,5 113,9 56,75 98,65 59,75

160

114

50,25 60,25

5,5

4,5

8,5

4,25 26,25

16,13

22

17,13 42,13

91,5

50,25

54 45,25 145,75

21,5

84

102,5 48,25

81,25

97

101,5 152,25 120,75

72

114

58,13

98,4

61

159,5 112,25

52

60,5

Franlfun a. Dl.

Berlin

Gchluß- kurS

Schluß!. Abend- börfe

Schluß- kurS

Schlußk. Dlinag- börfe

Datum

12 7.

13.7

127-

13.7.

Mansieider Bergbau......

... 0

21

20.5

Kokswerke ...............

... 0

76,9

76,75

Phönix Bergbau..........

... 0

33,5

33,5

32,75

33,5

Rheinische Braunkohlen ...

...10

211,5

213,25

212

211

Rheinftabl ..............

... 0

91,5

90,5

91,75

90,5

Bereinigte Stahlwerke.....

... 0

33,5

33,5

33,5

33,75

Otavi Minen ............

... 0

16

15,5

15,25

15,25

Kaiiwerke Aschersleben.....

... 6

123

122,5

123

123

Kaliwerke Westeregeln.....

... 6

126,5

126

125

125,5

Kaliwerke Salzdetfurth ....

163

162,25

163,5

162,25

J G. Farben-Industrie ....

131

130,9

131,5

131

Scheideanflalt............

...10

172

170

Goldschmidt .............

... 0

43,25

43,75

43,4

44

RütgerSwerke............

... 0

57,75

58

57,65

58

Metollgelellschaft..........

... f

57

57

57

57

Philtvv Hohmann........

Zementwerk Heidelberg ...

Cementwerk Karlstadt......

... 0

53,5

52,5

52

52,5

... 4

... 0

82

-

-

Schultheis Patzenhoser.....

Mu (Allgemeine Kunstseide)

... 0

_

_

118,5

118,25

... 0

36,5

38

36,75

38,75

Bemberg .. .............

... 0

50

48,751

49,5

48,75

Zellstost Waldhos .........

... 0

41

40

40,5

40

Zellstoff Aschaffenburg ....

... 0

20

18,75

19,25

19

Dessauer Gas............

... 7

107

106

27,75

28.5

27,75

28,13

Deutsche Linoleum .......

... 0

39,75

41,65

39,25

41,25

Orenslein & Koppel .......

... 0

35

36,13

Leonhard Ttetz...........

... 6

17

17,5

183,5

17,13

16,5

Chade...................

...12

173

173

184

Grtyner.................

Matnkraftwerke Höchst a.M.

::il

22

63,25

63,25

22,5

23 J5

Süddeutscher Zucker ......

.. 8|

152

152 1

152

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

12.Juli

13-3U1I

Amtliche (Selb

Dotierung Driel

Amtliche Geld

Notierung

Eric

Heising,ors.

6,174

6.186

6,184

6,196

Wien......

46,95

47,05

46,95

47,05

Prag......

Budapest ...

Sofia.....

Holland ....

Oslo.......

12,54

3,047

169,53

70.03

62,24

12,56

3,053

169,87

70,17

62,36

12,54

3,047

169,*3

70,18

62,44

12,56

3,053

169,77

70,32

62,56

Kopenhagen.

Sloffholm..

71,93

72,07

72,18

72,32

London .....

13,93

13,97

13,97

14.01

Buenos Aires

0,928

0,932

0,928

0,932

Neuyork ....

2,987

2,993

2,927

2,933

Brüssel-----

58,54

58,66

58,54

58,66

Italien.....

22,28

22,32

22,23

22,27

Paris.....

16,42

16,46

16.42

16,46

Schwei; ...

81,32

81,48

91,32

81,48

Spanien....

35,11

35,19

35,08

35,16

Danzig....

81,72

81,88

81,67

81,83

Japan.....

0,869

0,871

0,874

0,876

Rio de Jan.

0,234

0,236

0,234

0,236

Jugoslawien Lilsabon...

5,195

12,67

5,205

12,69

5,195

12,71

5,205

12,73

Banknoten.

gerlln, 13-Juli

Geld

»rief

Amerikanische Roten..............

2,88

2,90

Belgische Roten..................

58,38

58,62

Dänische Roten ................

62,18

62,42

Englische Roten .................

13,93

13,99

Französische Roten...............

16,38

16,44

Holländische Roten...............

169,01

169,69

Italienische Roten................

22,11

22,19

Norwegische Noten ..............

70,01

70,29

Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling

Rumänische Noten..............

_

Schwedische Noten...............

72,01

72,29

Schweizer Noten.................

81,14

81,46

Spanische Noten.................

34,95

35.09

Ungarische Note» ................

fff 162

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H,iug$Pr<

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S tE.rer ®eW°

6,1,61

Vizekanzler,

Dr-rd°«. L

senil

tausendjähriger Srinnerungar gemeinschas Kriege trüben ko diesem Augenblick v oft en nichts anben Hier eine neue lun g cingeseht hc Seibel des 2o hat und unser Golk Neugestaltung der k neuem volkli wecken wird. Man Dationalsozialismur Angelegenheit ist i osten deshalb 5eine Dazu darf 'ch iQLp! Vatikan sich Deiche unter fw Hitler ein AkT dann liegt in M Deiches durch TB Wacht der Kirn« der säkular ! Windung delM AusrottungM gung, die Hers« lichen zundM Deiches durch ql ms.

Jn den innerpii Ueberliefetfesi sen verschmölze nmg \\\ er, beide andernetV lion verlangt, mn

gibt nichts Ungesä lion in ihrem Mbl man soll das Leb betrachten und nid artiger beweis vismus des Reichspräsid und der Volks gemeinsam die (3

Dort ein Edelmann der Vergangenheit, < in bies neue Zeitalt, -ölotf, hier der junge friege, der die heim sammenreißt, um m gebrochene deutsche B südöstlichen Grenzma schen Volkern die Hon g/e Revolution t fin. Aufstand der Mas W zwar auch eine j0. J wnte Lolksmassen !??Estumsgedanll m?^ware

I^Uzurü. uni??0'Unö 6re dcr Volk

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bebar

Kanzlers/ uj das j- Atthaltir L 5 in lution in h UsbrH(f , MH.LNig. q uV.V.Ä «n hi, A«

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