Ausgabe 
13.10.1933 Frühausgabe
 
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General-Anzeiger für Oberhessen

dem französischen Standpunkt belgepflichlet, daß I gendes Telegramm aus Genf übermittelt: Die am dieie vier 3ahre befrnnen inftp 1 CrfehiF. ho«-. ___

diese vier Jahre betragen solle.

nh Säsebörse.

behauptet.

3.

uui Fliegen, ziuaj IN lyrem rrrsayrungsrrets la -

wurde selbstredend | sen sich Erscheinungen der Entartung aufweisen bei l Tieren und Pflanzen, lassen sich einfache Lerer-

me n.

ab gelehnt!

Unter (Entartung verstehen wir nicht nur eine Vermischung mit anderen Völkern. (Eine viel größere Gefahr für den verfall eines Volkes liegt in der Anhäufung erblich be­dingter Minderwertigkeit, d. h. also in der Anhäufung vererbbarer Krankheiten, körper- licher, seelischer und geistiger Art, die einen Dolkskörper nach und nach in mehr oder weniger hohem Matze durchsetzen und ihn so unabwendbar zum Untergang führen. (Erb- Sesunde (Eltern haben höchstens noch ein Kind, vielfach gar (eins mehr. Die Minderwertigen Pflanzen sich dagegen hemmungslos fort und fallen mit ihrem Vachwuchs der Allgemeinheit immer stärker zur Last.

Volksbiologisches Oenken als neues Erziehungsziel. Don Siaaisminifker Dr. Harinacke.

Redaktion.

i Verbindlichkeit der

Auch bei Nichterscheinen »on einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt, üenrsprechanschliisse unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnach­richten: Anzeiger Giehen.

shmitts deutscher Geschichte. Tieferblickende hatten th»n lange ertannt, daß Volk und otaat mehr sind <ls eine Häufiing von Einzelmenschen. Und gewiß

lh nichts deutlicher als Lurch die Meinung selbst 'S Bismarck: man könnte die Judenfrage iiud) lösen, daß man die Jüdinnen wegheiratete,

bungsregeln gewinnen. Sicher darf kein an Leib und Seele gesunder Berufsschüler die Schule ver­lassen ohne die Erkenntnis, daß er Träger des künf- tagen Geschlechts ist und daß er als Glied in der Kette feiner Vorfahren für das Schicksal derer, die nach uns das deutsche Volk fein werden, an seinem Teile die Mitverantwortung trägt.

gti! als unter die:Wie helfen wir jedem Ein- zur Befriedigung seines Aufstiegsehrgeizes?"

2', Fehlen jeden erbbiologischen Denkens wird

* Ein Brief, den ich 1 90 9 an dieDaily Mail" in diesem Sinne schrieb, als Antwort auf das Hetz- buch:Our German Cousins" 1

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Srantfurtam Main 11686. vrua «Ito Verlag: Vriihl'fche Univerfitäts-vuch- und Zteindnickerel R. Lange in Gießen. Schristleitnng und Geschäftsstelle: Zchnlstratze 7.

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Preis für \ mm kjöhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Re» krlameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20°/, mehr.

Chefredakteur:

Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Gange; für Feuilleton vr.H.THyriot; für den übrigen Teil Emst Blumschein und für den An» zeigenteil i.D.TH.Kümmel sämtlich in Gießen.

Schluß des französischen Ministerrats erfolgte Ver­öffentlichung des genauen Gegenstandes der Genfer Verhandlungen hat Korman Davis stark verstimmt darüber, daß die Erörterungen fo hin­gestellt werden, als wäre er geneigt, gegen Deutschland zusammen mit Frank- reichund EngkandFronkzu machen. Auch in englischen Kreisen ist man ziemlich be­treten. Infolgedessen ist es möglich, daß der (Er- klärungsentwurf die Form eines einfachen englischen Vorschlages erhält, der bei dem Bureau der Abrüstungskonferenz in kürzester Zeit eingebracht würde.

iecii Opfer von Leib und Leben als über das Jn- io-duum hinausweisende Pflicht erkannt. Und doch es. weithin an einer lebenswichtigen Er- pntnis gefehlt, an der, daß über das Dasein ks Einzelnen hinausweisend das Volk ein

4. Beibehaltung des automatischen ftän- digen Charakters der Kontrolle, zwecks genauer Ausführung des Abkommens,

5. Vach Abschluß der Probezeit Herabsetzung des schweren Kriegsmaterials und Ermächtigung für Deutschland, die De- sensivwafsen zu besitzen, die alsdann allen Signataren des Abkommens bewilligt werden würden, falls sich die Probezeit als wirksam Herausstellen sollte.

Bemerkt wird von der französischen Presse das Verhalten der italienischen Delegation, die bei der Ausarbeitung eines derartigen Entwurfs sich a b s e i t s g e h a 11 e n hat.

Verstimmung in Genf.

Paris, 13. Oft. (MTB. Funkspruch.) Der Außen- Politiker desEcho de Paris" hat seinem Blatt fol-

Radolny heute zur Bericht­erstattung in Berlin.

G e n f, 12. Oft. (WTB.) Botschafter Nadolny wird sich morgen im Flugzeug nach Berlin begeben, um der Reichsregierung über die Genfer

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neu Fall in eine Aufrüstung Deutschlands während der Probe­zeit einzuwilligen, abgesehen von gewissen Rü­stungsmaßnahmen, die die Umstellung der Reichswehr auf eine Miliz von 200 000 Mann notwendig machen könne und die sich n u r a u f die im Derfailler Vertrag erlaub- t e n Waffen erstrecken dürften, wie Gewehre, Maschinengewehre und leichte Geschütze, Beibehaltung der vorgesehenen Frist für die Probezeit; Sir John Simon habe

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Paris, 13. Off. (WTB. Funfspruch.) Außen­minister paul-Boncour traf gestern in Paris ein. (Er erflärfe bei seiner Ankunft, daß zwischen Frankreich, England und den verei­nigten Staaten eine grundsätzliche Einigung über d i eRichtaufrüstung Deutschlands" erzielt sei und fügte hinzu:wir befinden uns auf einem guten weg." 3n gleichem Sinne erstattete Daul-Boncour im 211 i n i ft errat Bericht. Das über diese Sitzung ausgegebene (Eom- munique besagt, daß der Ministerrat die Haltung des Vertreters Frankreichs einmütig gebilligt hat. Die Verhandlungen hätten ergeben, daß Frank­reich, England und die Vereinigten Staaten einer Aufrüstung Deutschlands" gleichmäßig ableh­nend gegenüberstehen. Rach den Verhandlungen in Paris und in Genf habe man nun beschlossen, es sollten sich Sachverständige der drei Delegationen, Ulaffigli für Frankreich, Eadogan für England und Wilson für Amerika an die^Arbeit machen, um diese gemeinsame Ansicht in einem Text mit mehreren Artikeln zu fassen. Dieser Text solle den deutschen Delegierten unterbreitet werden, oder wahrschein­licher sei, in Form eines Entschließungsentwurfes dem Büro der Abrüstungskonferenz vorgelegt wer­den. Paul-Boncour wird heute abend nach Genf z u t ü cf t e i f en.

Die französische Presse begrüßt im großen und ganzen die Mitteilung, daß der Ministerrat die an­gebliche gemeinsame Erklärung, die von den drei Mächten England, Frankreich und Amerika vorbe­reitet worden fei, gutgeheißen habe. Diese Erklä­rung werde, wie die Blätter wissen wollen, die we­sentlichen Grundsätze des neuen Abrüstungsabkom­mensentwurfes präzisieren.Journal" will er­fahren haben, daß diegemeinsame Erklärung" nicht mehr als eineinhalb Seifen umfasse und in drei Ar­tikeln eingefeilt sei. Der erste dieser Artikel betreffe die Opposition gegen jedes Aufrüsten Deutschlands, der zweite die Frage der Probezeit und der drifte die Organisation der Kontrolle. Die Ausführungsbestim- müngen blieben allerdings noch zu präzisieren. Die allgemeinen Grundsätze, auf denen sich diese Erklä­rung angeblich aufbaue, werden imJournal" fol­gendermaßen Umrissen:

1. Aufrechte-Halfung der engen franzäsisch-englisch- amerikanischen Solidarität,

2. Entschlossenheit der drei Regierungen, a u f t e i -

Frankreichs Hoffnungen aus ein Äreimachte-Abkonimen.

pauf-Boncour berichtet dem französischen Ministerrat. - Oie pariser presse nimmt die noch nicht erfolgte Einigung mit England und Amerika vorweg.

Was soll geschehen, wenn die Abrüstungs konserenz zusammenSn'cht?

Lloyd George fordert Gerechtigkeit gegenüber Deutschland. Oie Klugheit gebietet fair play.

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Es handelt sich hier um Erkenntnisse, die lebens­wichtiger sind als irgendwelche anderen. Ohne die Sicherung dieser Erkenntnisse ist die Zukunft unse­res Volkes verloren. Nur m i t diesen Erkenntnissen werden wir .die rechte Staatsgesinnung erzeugen können und den rechten Opferwillen für die Sich e- rung der Volkszukunft. Denn jeder Mensch von gesundem Empfinden muß er als unerträglich finden, seinen Lebensstamm und damit sein Volk untergehen zu sehen. Das erbbiologische Denken muß dazu dienen, daß sich jeder als G l i e d der deutschen Lebensgemeinschaft emp­findet, erfüllt von der Idee der Blutsverwandt- schaft aller Deutschen, die Klassengegensätze und »lassenhaß als überwundene Erscheinungen einer verhetzten und verkrampften Zeit erscheinen läßt.

Das erbbiologische Denken ist zunächst einmal Ziel und Krönung des biologischen Unter­richts. Es kommt dabei nicht so sehr darauf an, daß schlich genaues Wissen über alle Einzelfragen ge­sichert wird, sondern daß Antriebe für das rechte Handeln gegeben werden. Die er­ziehliche Seite des erbbiologischen Denkens ist das Entscheidende. Das erbbiologische Denken muß da­zu fuhren, daß jeder Einzelne den Willen gewinnt, 'ch mit Leib und Seele für seine Lebensgemein­schaft und ihre Zukunft einzusetzen. So wird das erbbiologische Denken vor allein den Wert der Fa­milie in ein neues Licht setzen. Jedes Glied des Volkes soll erkennen, daß der tiefste Sinn des volk- lchen Lebens darin liegt, nicht nur selbst zu leben, sondern in den Kindern über sich hinaus zu leben, und daß es nichts Höheres geben kann, als von den Ahnen empfangenes wertvolles körperlich und seelisches Erbe rein fortzupflanzen. Gesundes erb­biologisches Denken wird zu dem sicheren und festen Wollen führen, Rassenmischung als etwas Unwür­diges und Volksfeindliches zu verabscheuen.

Erbbiologisches Denken kann -die einfachste Dorf­schule pflegen. Auch in ihrem Erfahrungskreis las-

London, 13. Okt. (WTB. Funkspruch.) In der Daily Mail" behandelt Lloyd George die zeit­gemäße Frage, was werden soll, wenn die Ab­rüstungskonferenz zusammenbricht. In eindringlichen Worten fordert der vormalige Ministerpräsident z u gerechter und ehrlicher Handlungs­weise gegenüber Deutschland auf.

Im einzelnen führt Lloyd George aus: Der euro­päische Frieden hängt heute mehr denn je von bri­tischer Staatskunst ab. Wir dürfen nicht sagen: wir können Daladier gut bleiben und Hitler nicht. Un­ser Urteil gegenüber der deutschen Abrüstungsforde­rung darf auch nicht dadurch geändert werden, daß wir die deutschen Regierungsmethoden im Innern verurteilen. Der Fall liegt klar und' einfach. Deutschland hat die demütigende Aufgabe sei­ner eigenen Entwaffnung vor mehr als zehn Jahren durchgeführt. Die Sieger­mächte haben seither ihre militärische Macht in jeder Richtung verstärkt. Das wehrlose Deutsch­land, all seinen Nachbarn auf Gnade und Ungnade preisgegeben, hat zehn Jahre lang die Mächte aufgefordert, das eindeutige Ver­sprechen, das gegeben worden ist, z u erfül­len. Die Forderung ist mit kalter Verach­tung behandelt worden.

Deutschland hat das Gefühl, daß es durch einenTrick wehrlosgernachf worden ist. Frankreich beabsichtigt, den vertrag von Versailles ohne Zustimmung der anderen Seife durch weiteren Auf­schub der Abrüstung außer Kraft

zu sehen, wenn Frankreich darauf beharrt, wird es eines vorsätzlichen Bruches seines eigenenvertragesschuldig sein. Deutschland wird darauf antworten: Ihr habt einen der hauptteile des Vertrages von Versailles zunichtegemacht, somit könnt ihr nicht Klage führen, wenn wir ihn nicht länger als anwendbar betrachten;

Nachdem der Völkerbund zehn Jahre lang ge- . trödelt hat, während Frankreich, Polen und die Tschechoslowakei tatsächlich den Vertrag bra­chen, würde es unwürdig sein, wenn der Völker­bund jetzt auf die bloße Gefahr hin, daß Deutsch­land dem Beispiel der Mächte, die den Völkerbund beherrschen, folgen könnte, sich beeilen würde, für den Vertrag einzutreten. Das heutige Deutschland ist nicht das Deutschland von 19 2 3. Ein passiver Widerstand wie im Ruhrgebiet würde bei dem nationalistischen Geist von 1933 unmög­lich fein. Wenn Frankreich, Polen und die Tschecho­slowakei ihre großen Armeen losmarschieren lassen, dann werden die Braunhemden mit ihrer leichten Ausrüstung vielleicht und wahrscheinlich nicht imstande sein, den Eindringlingen Halt zu ge­bieten. Es würde eine militärische Be­setzung mit Zwischenfällen und Vergeltungsmaß­nahmen geben. Der Einmarsch in Rußland hat dort den Bolschewismus gestärkt und ihm festen Halt gegeben. Die Mächte sind sicher nicht so blind, daß sie nicht den Sinn der plötzlichen Aktivi­tät Rußlands erkennen.

66-92 lh* 34-91

Pflege des Kultur gutes und Erziehungs inhal - t e s vergessen, daß die Pflege der Kultur träger das ist, was allem anderen oorangehen muß. Wie oft kommt man in die Lage, in Gesprächen über unsere Volkszukunft zu hören:Ach was, wir neh­men ja als Volk immer noch zu." Das ist ein schlimmer Kurzschluß im erbbiologischen Denken. Ein Volk kann noch wachsen und trotzdem schon lange ein sterbendes Volk sein. Und wir sind ein sterbendes Volk, wenn es so weitergeht. Uns fehlt schon bald ein Drittel an der jährlichen Geburten­zahl, die nötig ist, um auf die Dauer den Bestand ausrechtzuevhalten. Das .Wachsen unseres Volkes ist bekanntlich nur noch eine optische Täuschung, heroorgerufen, durch das verlangsamte Absterben. Erschütternd sind die kürzlich veröffentlichten Zah­len über den neuen Geburtenabsturz im ersten Halbjahr 1933. Wenn die Geburtenzahlen sich nicht wieder heben, werden wir nur noch ganz kurze Zeit in flacher Welle ansteigen und bann mit langsam ansteigender, schließlich aber mit rasender Geschwin­digkeit an Kopfzahl abnehmen, und der Beoölke- rungsüberdruck der Gelben wird wirtschaftlich und militärisch das Schicksal der weißen Rasse bedeuten. Die Japaner haben vier Kinder je Familie, und wir Deutschen heute wohl nicht mehr als 1,7.

Daß der Weltkrieg der volksbiologische Selbst­mord der weißen Völker war, wird eine spätere Zeit wissen. Der Krieg war veranlaßt durch die Angst Englands vor den jährlich 800 000 Deutschen wehr. Volksbiologisches Denken hätte die Engländer gelehrt, daß die sinkenden Geburtenzahlen lange vor dem Kriege die Angst vor der deutschen Gefahr hätten mindern müssen*. Wenn etwas vor neuem Völkerkrieg schützen kann, ist es die volksbiologische Erkenntnis, daß neuer Verlust am weißen Erbgut nur den Sieg der Gelben bedeutet.

Persönlichkeitserziehung, Betonung des Einzel- echtes auf Dasein und Ausgestaltung dieses Da­nis nach den Forderungen des Einzelwillens und per Einzelpersönlichkeit, das war der hervor- pechende Sinn des geistigen Seins und des Er- ne-sungsbemühens des nun überwundenen Ab-

iür Sein und Werden des Einzelnen ist das 5 b gut das Ausschlaggebende und nicht, wie der 2Bii alismus wissen wollte, die Umwelt. Man die Umwelt an als das vom Willen der >v Ihenden Klassen Abhängige. Denn gegen erb = Iagisch Gegebenes kann man nicht mit '^>11 mhaß angehen. Daher die Feindschaft der I^lssmhasser gegen die Rassenlehre, die ihnen das 'S(WPt verdarb! Das erbbiologische Denken führt r-u g»cn3 neuem Sehen und zu ganz neuen Wil- I en : ,51 e l c n. Es gibt wohl kein geisteswissen- wsNiches Feld, das nicht durch das erbbiologische ' toten bis in die tiefsten Wurzeln umgestaltet alb?.

firn Mann wie der greife Ka h l hat sich bei den Bti)uni)(ungen über Strafrechtsreform leidenschast- iid gegen gewehrt, das in das Recht so etwas 8i'ii des wie rassebiologische, wie eugenische Ziel- ikinng eingeschmuggelt würde. Das ging gegen die Mattheit der Rechtsidee. Wie selten sind noch glfe die Rechtslehrer, die erkannt haben, daß das Mitt nicht etwas Absolutes ist, sondern daß das lfa)i im höchsten Sinn über das Individuum inU5 dem Wohl des Ganzen und vor allem dem GnE der Zukunft diese: biologischen Volks-

S'en zu dienen hat!

1 n anderes geistiges Feld: Was hilft uns eine lunbe, die eine Fülle von Einzeltatsachen Bmittelt, die vielleicht auch diese Tatsachen aus- ei zu fachkundlichem Gesamtdenken, wenn nicht Endergebnis die geopolitische . loßerkenntnis gewonnen wird, daß das !?ts Schicksal der Völker nicht mit Waffen ge= iiit wird, sondern daß es in ihrer biologischen sia ndssicherung und Vermehrung beruht. Die Er- rinis der Gesetze des Bevölkerungsüderdruckes * -llnterdruckes ist wichtiger als noch so reiches tzelwiffen. Das höchstzivilisierte Volk wird zu- pbj gehen, wenn es nicht in genügender Zahl ynlröger hat, die feine Kultur aufzunehmen und Itmubilben imstande find. Wir haben über aller

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jsr das WM-o m 91eumoi)rWH igen d-s SyM^, . ___________ ______________________

entipre* verschuldete Offiziere täten gut, durch reiche anWmW ' Malen sich wieder aufzuhelsen.

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9n der höheren Schule kann neben den biologi­schen Fachern vor allen Dingen der Ge schicht unterricht das rassenbiologische Erkennen o

iöcbörse.

Die Tekeidedv^e *" Etz VMotxaxtiet.; 1 angebot war in I notierten: Wetzen nergerfte 182,50 bis Spez. 0, mit Aus. .

)o, ohne Austausch, nchl, 0-60pm., 23 f ), 23,75, Wetzenlleie '

htvichumrkt. -

itt Dorauftrieb: 149 se. 755 Schweine. Es Marl, Lchase bis 27, Marktverlauf: Kälber iMin.

i schotten.

r^ Aus dem heutigen Ferkel und Einleg. rieben. Man bezahlte . n alt bis zu 12 Mark, 16 Mark, 12 bis 14 ür Einlegschweine bis1 bei mürbe der Markt

(Er|d)etnt tägltd), außer Sonntags und Feiertags Setlagen: Die Illustrierte Gießener Familiendlöttei tzeimat im Bild - Die Scholle Monats-Vezugsprels:

Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Jllusttierte , 1.80 Zustellgebühr... , -.25

uuu/mi uui uuiii Gingen oer weschichts- unterricht das rassenbiologische Erkennen ver­tiefen und das volkliche Wollen anspornen. Die Ur­sache für den Untergang der antiken Welt liegt im lebten Grunde im Fortpflanzugsverzicht gerade der besten Erbtrager. Wir werden in der höheren Schule auch ohne Mühe die Erkenntnis übermitteln kön­nen, daß der Untergang des Abend 1 an - d e s nicht ein blindes Schicksal ist, sondern daß er r r o 9 i s ch bedingt ist und daß wir die- ses Schicksal meistern können dadurch, daß wir in allen Volksgenossen gesunden (Erbgutes den Willen 3um Kinde neu beleben. Es muß und wird gelin- gen die wirtschaftlichen Bedingungen der kinder­reichen Familien wirksam zu verbessern, also die Erschwerungen und Hemmungen der Kinderaufzucht zu beseitigen. Vor allem aber ist nötig, auch dem inneren Willen des Einzelnen, ein Ahnherr öeL. Kommenden zu fein, neue Antriebe zu geben. Erbbiologisches Denken hat zum Ziel, jeden mit Öer Verantwortung gegen sich und seine Nachkom- ,n und sein Volk zu erfüllen in der Erkenntnis, ,B und Staat höchste Güter sind, für die sich mcr-ii -r und Seele einzusetzen selbstverständliche

Erbbiologisches Denken darf nicht nur oadje des biologischen Unterrichtes allein sein, son­dern es muß Erziehungsgrundsatz sein für den gesainten nationalen Erzie- hungsplan. Es muß auch die häusliche Erziehung durchdringen und erfüllen und schließlich alles politische Wol­len und Handeln im tief st en bestiin-

yriebber^

fit) Ium x\ au\ytuebtn. 2« Mr Preise mürben Litte 7 bis 10 Mail, i Mark, 8 bis 12 Wo-

Ur. 240 Erster Blatt 185. Jahrgang grettag, 15. Oktober 1955

Gietzener Anzeiger

t »logisches Ganzes ist, dessen Dasein höher t es Einzelnen auf das Dasein

in den Genuß des Daseins.

Was haben wir nicht in der jüngeren Entwick- g erlebt an Sünden gegen das Rasseschicksal des . - .. olkes! Unser überindividualisiertes Erziehungs­

verblieb etwas Heber- iien hat dem Aufstieg des Einzelnen -itesten Raum gegeben mit dem E r - rig, daß ungezählte Tausende auf ui e L ebe n s b a h n geführt sind, die f)t d i e Möglichkeit zum Lebenser- - ib und zur Familiengründung gab. lug ezählte überalterte Jungakademiker stehen am 5xbe des Lebens vor verschlossenem Berufsfelde. ? wertvolles Erbgut geht verloren! Um die Jahr-

Igäuer Molkereibutter, ottereibuiter, 2. Quali« hmeinkauf bei 43 Fett' dgabe 123.

0 h. Fettgehalt, grüne . o. y----------- .....

'mmenlhaler mit 45 v. h Qertwende stand neben jeder 250. Kinderwiege ? ;.? 2 Lotte, 65 bis «1 Menschenkind mit Abitur, heute bereits ^üte kaum Betande- vten jeder 22! Die Bahnen individuellen L e- iicsaufftiegs, Schulen und Hochschulen sind itriüUt. Aber die Geburtenkurve, die Lebens- n n ie stürzen rasend nach unten ab. Die Er- .BiNngsorganifation muß künftig mehr von der g:age bestimmt werden:Was frommt dem Gan-