Ausgabe 
11.3.1933 Erstes Blatt
 
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Wirtschaft.

Zuchiviebversteigerung in Butzbach.

Der Landwirtfchaftskammer-Aus- schuh für Ober Hessen hält seine e r st e Zuchtviehversteigerung im Jahre 1933 am Donnerstag, 16. März, in Butzbach ab. Die Bersteigerung findet im Rahmen des weithin be­kannten Faselmarktes statt. Wie vor zwei Jah­ren seitens der Kreisrinderzuchtvereine für Hes­sisches Fleckvieh beschlossen wurde, werden von jetzt ab zu txn Versteigerungen des Ausschusses nur noch solche Bullen zugelassen, deren Mütter hinsichtlich der Milchleistung amtlich geprüft sind. Die Dullen wurden bereits auch auf ihre Formen hin geprüft und hierbei die Tiere zurückgewiesen, die in dieser Beziehung züchterischen Anforderun­gen nicht entsprechen. Käufer von Bullen auf den Versteigerungen des Ausschusses kaufen also keine Zufallsprodukte mehr, sondern nur solche Tiere, die auf Grund ihrer Abstammung und ihrer äuße­ren Form wertvolle Zuchttiere zu werden verspre­chen. Zu den Ankaufskosten der Bullen gewährt der Landwirtschaftskammer-Ausschuh an hessische Käufer eine Beihilfe von 10 Prozent des An­kaufspreises bis zum Höchstbetrage von 50 Mark. Anschließend an die Bullenversteigerung kommen noch 16 Eber des deutschen Edelschweins, sowie 14 Eber des veredelten Landschweins zum Ver­kauf. Auch diese Tiere stammen ohne Ausnahme aus Leistungszuchten. Näheres ist aus der heu­tigen Anzeige ersichtlich.

Benin uneinheitlich, rückgängig.

Berlin, 11. März. (WTB. Funkspruch.) Nach­dem noch im heutigen Dormittagsverkehr fester ge­nannten Kursen waren die ersten offiziellen Notie­rungen der heutigen Wochenschlußbörse eine Ent­täuschung. Einmal war das Geschäft infolge des frühen Beginns noch relativ klein, da Kunden­orders nur selten eintrafen, und anderseits bekundete die Spekulation nach den starken Steigerungen der letzten Tage wieder Glattstellungsbedürfnis und war überwiegend als Abgeber im Markte. An den Ak­tienmärkten war die Kursgestaltung sehr uneinheit­lich. Selbst gegen die gestrigen Mittagskurse ergaben sich verschiedentlich Rückgänge bis zu 2 v. H., Holz­mann waren sogar 3,25 o. H. gedrückt, doch stan­den diesen Rückgängen auch Gewinne im gleichen Ausmaße gegenüber, da für Spezialpapiere, an­geblich aus Stillhaltegeldern, weiter Kaufinteresse bestand. Nachfrage bestand hierbei wieder für Mon­tanwerte und Braunkohlenaktien, für Kalipapiere, Linoleumwerte und am Elektromarkt im Gegensatz zur Allgemeintendenz für Gesfürel. IG. Farben eröffneten minus 0,50 v. H. relativ gut behauptet, waren aber im Verlaufe dann ebenfalls rückgängig. Hiervon ausgehend wurde es einheitlich schwächer.

Die Kursabbröckelungen gingen bei Papieren wie BMW., Schultheis, Schuckert, Dessauer Gas, Be- kula, besonders also bei den in der letzten Zeit favorisierten Werten, bis zu 1,50 v. H. Ebenso waren Deutsche Anleihen, die schon anfangs unter Angebot litten, im Verlaufe weiter bis zu 0,13 v. H. gedrückt. Reichsschuldbuchforderungen büßten bis zu 0,75 v. H. ein.

Don Auslandsrenten find Lissabonner Stadtanleihe mit einem Rückgang um 0,75 o. H. zu erwähnen. Auch später überwog an den Aktien­märkten die schwächere Stimmung. Besonders die Tarifwerte waren im Zusammenhang mit den mor­gigen Kommunalwahlen angeboten, da man wohl die Möglichkeit einer Revision der Tarife in Er­wägung zieht. Anderseits boten weitere Anlage- käufe, speziell am Stemensmarkt, der Allgemein­tendenz eine Stütze.

Tagesgeld stellte sich heute auf 4,5 v. H. und nur vereinzelt noch auf 4,40 v. H. In Privatdis­konten lag angesichts des bevorstehenden Medios etwas Angebot vor, während die Nachfrage nur gering war. In Reichswechseln per 10. Juni und Reichsschätzen per 16. Oktober blieben die Umsätze nur sehr gering. r

Frankfurt schwächer.

Frankfurt a. M., 11. Märtz. (WTB. Draht­meldung.) Die Wochenschlußbörse eröffnete über­raschenderweise in schwächerer Haltung. Die Kulisse nahm nach den Käufen der letzten Tage Realisationen vor, zumal von der Kund­schaft kaum Orders eingetroffen waren. Infolge der mangelnden Unternehmung Zlust ergaben sich meist Abschwächungen von 0,50 bis 1 Prozent. Darüber hinaus waren einige Spezialwerte von 1,50 bis 2,50 Prozent schwächer. Am Rentenmarkt war die Tendenz gleichfalls etwas schwächer. Das Geschäft wat sehr klein.

Am Chemiemarkt verloren I.-G. zunächst 1,50 Prozent, im Verlaufe weitere 1 Prozent. Deut­sche Erdöl gaben 0,50 Prozent nach, während Scheideanstalt behauptet blieben und Rütgers- werke 0,39 Prozent höher eröffneten. Am Elek­tromarkt verloren AEG. 1,25 Prozent, Bekula 1,75 Prozent und später weitere 1,50 Prozent, Siemens 2 Prozent, Gesfürel zogen zunächst leicht an, gaben aber später 1 Prozent nach. Am Montanmarkt überwogen anfangs noch leichte Kursbesserungen von 0,25 bis 0,50 Prozent. Reichsbank eröffneten zunächst knapp gehalten, ga­ben aber später um 1,50 Prozent auf 133,50 Pro­zent nach. Von sonstigen Werten eröffneten Süd­deutsche Zucker, Daimler und Zellstoff Waldhof unverändert. Zement Heidelberg zogen 1 Proz. an. Schiffahrtsaktien blieben knapp gehalten.

Dm Rentenmarkt lagen besonders späte Reichs­schuldbuchforderungen mit minus 1,5 Proz. schwach. Altbesihanleihen verloren 1,88 Proz., Reubesitz und Schuhgebietsanleihen etwa je 30 Pfennig.

Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an und die Kursgeftaltung war ziemlich uneinheitlich. Leichten Erhöhungen von 0,25 bis 0,75 Proz. stan­den neue Rückgänge in gleichem Ausmaß gegen­über. Lediglich Reichsbank waren mit plus 1,5 Prozent stärker erholt. Gold» und Liquidations­pfandbriese tendierten überwiegend 0,5 Proz. nied­riger, einige Kommunalobligationen büßten bis 1 Proz. ein. Von Staatsanleihen waren 6prozen- tige Hessen von 1928 angeboten und etwa 2 bis 2,5 Prozent schwächer. Von fremden Werten lagen Rumänen unverändert. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld mit 3,75 Prozent unverändert.

Briefkasten der Kcöaftion.

tRechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit bet Schriftleitung.)

Sondersteuer". 1. Der staatliche Sondersteuer- sah von 160,65 Pf. gilt für Steuerwerte über 7000 Mk. und der von 127,50 Pf. für Steuerwerte unter 7000 Mk. Die städtische und die Kreis- sondersteuer berechnen sich mit 47,93 Prozent von dem staatlichen Soll bei Steuerwerten über 7000 Mk. und mit 54,9 Prozent bei Steuerwerten unter 7000 Mk., beide Male je 1 Mk. staatlichen Soll. 2. Der Hundertsatz der Friedensmiete wurde ab 1. April 1927 von 100 Prozent auf 110 Prozent und ab 1. Oktober 1927 von 110 Prozent auf 120 Prozent erhöht. 3. Don dem erhöhten Hundertsah der Friedensmiete von 20 Prozent wurden durch die gleichzeitig erfolgte Erhöhung der staatlichen und kommunalen Son­dergebäudesteuern 10 Prozent ( die Hälfte) tveggesteuert.

Wettervoraussage.

Obwohl das Barometer tagsüber durch die infolge der Sonnenstrahlung stattfindende Erwärmung etwas fällt, bleibt der Einfluß des östlichen Hoch- druckgeoietes weiter erhalten. Die aus ihm aus- fließenden kontinentalen Luftmassen überfluten ganz Deutschland und lassen das vielfach aufheiternde und trockene Wetter sortbestehen.

Aussichten für Sonntag: Weiterbin auf­heiternd, zeitweise auch etwas bewölkt, tagsüoer fort­schreitende Erwärmung, trocken.

Aussichten für Montag: Fortdauer der Hochdruckwetterlage.

Lufttemperaturen am 10. März: mittags 11,2 Grad Celsius abends 6 Grad: am 11. März: morgens 0,3 Grad. Maximum 12,2 Grad, Minimum1,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 10. März: abends 6,3 Grad Celsius: am 11. März: morgens 1,7 Grad. Sonnenscheindauer 6% Stunden.

Kirchliche JiacbndMeu.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 12. März 1933. Reminiszere.

Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfr. Mahr: 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde; Pfr. Mahr: 18: Pfr. Becker. Johonueskirche. 9.30: Pfr. Bechtolsheimer: 11: Kinderkirche für die Lukasgemeinde; Pfr. Bech­tolsheimer: 18: Pfr. Ausfeld: 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; Pfr. Müller. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pir. Lenz: 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde: Pfr. Lenz. Pelruskapelle. 9.45: Pfarrassistent Knell; 11: Kmderkirche für die Petrus- gemetnöe; Psarrassistent Knell. Saal der Reuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Iohannesgemeinde; Pfr. Ausfeld. Klein-Linden. 9: Gottesdienst: hl. Abendmahl für die weibliche Jugend; 11: Kinder- gottesdienft. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; Volkstrauertagspredigt; 13: Kindergottesdienst. wleseck. 10: Hauptgottesdienst: Kollekte; 19.30: Pas- sionsandacht. Alteu-vuseck. 10: Gottesdienst; 14: Gedächtnisfeier für die Gefallenen am PeMmal; 19.30: Passionsandacht (Lichtbilder). Grohen- Buseck. 10.30: Gottesdienst; Mitwirkung des Gesang­vereinsHeiterkeit" und des Posaunenchors; Kol­lekte. Oppenrod. 13; Kollekte. i

katholische Gemeinden.

Samstag, den 11. März 1933.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 12. März. 2. Fastensonntag.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Kommu­nion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Pre­digt; 16.30: Versammlung der Jungfrauen-Konarega- tiön; 17.30: Andacht. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. hungcn. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. Cid). 20: Christenlehre und Andacht. Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

2onntnpcbicnft b.4lerateu.2ivotbe.en am 12.3.33.

Dr. S. Klein. Dr. Schäffer. Engelavotheke.

_____________iabnarrl: Dr. Fischer t>

Die heutigen preise der landwirtschaftlichen Er­zeugnisse zwingen zu einer weitgehenden Senkung der Erzeugungskosten. Dabei ist jedoch genau zu überlegen, welche Ausgaben eine Einschränkung er­fahren können, ohne den Ernteertrag zu gefährden. Die Einschränkung des Kaliverbrauchs wäre z. B. eine falsche Sparmaßnahme, denn die Kalipreise sind denen der landwirtschaftlichen Erzeugnisse durch­aus angemessen. Vor allem aber stehen die durch geringere Kaliverwendung zu erzielenden Erspar­nisse in gar keinem Verhältnis zu dem hierdurch heroorgerufenen Ernteausfall, da normalerweise der Wert des durch die Kalidüngung erzielten Mehr­ertrages ein Vielfaches der Düngerkosten beträgt.

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Medikamente nicht loswerden. Durch Zufall lernte ich die wohltuende Wirkung von B u I I r i e h Sait kennen, and heute bin ich völlig gesund. Peter Baindl, Bobingen bei Augsburg. Ein Teelöffel Bullrich-Salz oder 1-2 Bullrich-Tabletten nach jeder Mihlzeit verhindern Verdauungstörungen, beseitigen Magenbeschwerden und Sodbrennen Bull rieh Sali bleibt selbst bei jahrelangem, regelmäßigem Gebrauch stets von gleich guter Wirkung und hat nie irgendwelche schädliche» Folgen.

Verdingung.

Mit Rücksicht aus die inzwischen Deren» berten Verhältnisse soll die Ausführung folgender Arbeiten zum Um- und Erweite­rungsbau der Lezirtsfparkasfe G.eßen in Gießen auf Grund der Reichsverdinaungs- ordnung, soweit nichts anderes bestimmt wird, nochmals zur Ausschreibung ge­langen: 1712V

Titel 1. Erdarbeiten.

2. Fundamente und Isolierung.

3. Maurerarbeiten.

4. Massiodecken und Eisenbeton­treppen.

5. Träger, und Stützenlieferung.

6. Kunststeinarbeiten.

7. Wercsteinarbeiten.

8. Tresortür- und Armierung.

9. Zimmer- und Schreinerarbeiten.

10. Dachdecker- u. Dichtungsarbeiten.

11. Klempnerarbeiten.

12. Oberlicht, Staubdecken und Son­nentuchanlage.

13. Korkisolierung.

14. Be- und Entwässerungsanlage.

15. Elektrische Licht- und Kraftanlage.

16. Bautischlerarbeiten, Fenster.

,, 17. Bautischlerarbeiten, Türen.

18. Glaswände.

19. Glaserarbeiten.

20. Beschlagarbeiten.

21. Schiosserarbeiten.

22. Feuersichere Türen.

23. Stuck- und Rabitzarbeiten.

24. Steinholzarbeiten.

25. Linoleumarbeiten.

26. Solnhofener Platten.

27. Bronzearbeiten.

28. Fliesenarbeiten.

29. Malerarbeiten.

Leistungsverzeichnisse können im Bureau des Herrn Architekten Hamann in Gießen, Bergstraße 11, in der Zeit von 9 dis 12 Uhr vormittags, soweit Vorrat reicht, in Empfang genommen werden. Zeichnungen und statische Berechnungen liegen daselbst zur Einsichtnahme aus.

Die Oeffnung der verschlossenen, mit ent­sprechender Aufschrift und Titelbeschrif­tung versehenen Angebote findet am Don­nerstag. dem 30. 2Hätj 1933, vormittags 10 Uhr, im Bureau des Herrn Architekten hc.'mann in Gießen, Bergstraße 11, statt.

i-")er die Oberleitung des Um- und Er- weik^'rungsdaues führende Architekt wird zur Beantwortung etwaiger Fragen und yushmflcfrteihmg in dem gleichen Bureau am 17. M/tärz von 9 bis 13 und 15 bis 19 Uhr< anwesend sein.

(Siefje. n, den 11. März 1933.

Der Dorfstand der Bezirkssparkasse Gießen.

________ Zach eis.______________

Lat,,d-Berpachtung.

Samstag, den 25. März d. 3., nachmit­tags 3 Uär, soll bei der Bürgermeisterei, dahier, die»GemeindejagdOdenyausen, zirka 1600 Morgen Feld und Wald, unter den bei der Versteigerung bekanntgegebenen Bedingungen auf sechs Jahre an den Meist­bietenden lverpachtet werden. 1725V

Ovenhausen, den 10. März 1933.

Hessische Bürgermeisterei Odenhausen.

Nachtigall.

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Gemeinschaftlicher Nutzholzverkaus.

in Groß-Rechtenbach.

Am Donnerstag, dem 23. 2När; 1933, von vormittags 9% Uhr ab, kommt in der Gastwirtschaft Bepler zu Groh-Rechtenbach aus nachbezeichneten Gemeindewaldungen folgendes Nutzholz öffentlich meistbietend zum Verkauf: 1745V

I. Gemeindewald Groh-Rechienbach (Aus- kunft Förster Schüler. Forstyaus Finsterloh bei Wetzlar).

4 Eichenstämme 2. Kl. = 1,92 km, 8 Eichen­stämme 3. Kl. = 3,03 km, 2 Eichenstämme 4. Kl. = 1,46 km.

II. Gemeindewald Hörnsheim. (Auskunft Förster Sd üler, Forsthaus Finsterloh bei Wetzlar.)

1 Eichenstamm 2. Kl. = 0,32 km, 1 Eichen­stamm 3. Kl. = 0,24 km, 1 Eichenstamm 4. Kl. = 0,97 km, 2 Eichenstämme 5. Kl = 4,64 km, 1 Eichenstamm 6. Kl- = 1,98 km.

111. Gemeindewald Lützellinden. (Auskunft Förster Schüler, Forsthaus Finsterloh bei Wetzlar.)

8 Fichtenstämme Kl. 1b = 1,80 km, 11 Fich­tenstämme Kl. 2a = 4,85 km, 18 Fichtcn- tämme Kl. 2b - 14,07 km, 16 Fichten- tämme Kl. 3a = 22,85 km, 6 Fichten- tämme Kl. 3b = 13,36 km, 1 Fichten- tamm Kl. 4a = 2,49 im, 4 rm Fichten­nutzknüppel (3 m lang), 18 Fichten­stämme Kl. la -- 2,82 km, 16 Ficyten- stangen 1. Kl., 36 Fichtenstangen 2. Kl., 10 Fichtenstangen 3. Kl., 2 Buchen- stämme, 1 Eichenstamm = 0,42 km, 1 Eichenstamm = 0,79 km.

IV. Gemeindewald Münchholzhausen. (Aus- kunsl Förster Schüler, Forsthaus Finsterloh bei Wetzlar.)

6 Eichenstämme 2. Kl. = 2,67 km, 18 Eichen- stämme 3. Kl. = 13,56 km, 7 Eichen- stämme 4. Kl. = 9,51 km, 1 Eichenstamm 5. Kl. - 2,16 km.

V. Gemeindewald Reiskirchen. (Auskunft Förster Menger. Kirschenwäldchen.)

12 Eichenstämme 3. Kl. - 9,70 km, 24 Eichenstämme 4. Kl. - 21,66 km, 17 Eichenstämme 5. Kl. = 23,88 km, 7 Eichen­stämme 6. Kl. = 13,26 km (Alteiche), 2 rm Eichennutzholz (Küferholz).

Die näheren Bedingungen werden in dem Termin b->kanntgegeben.

Groß-Rechtenbach, den 10. März 1933. Der Bürgermeister.

1.3o WMtigttnng. am Donnerstag, dem 16. März, vormittags 10.30 LLHr in Buhvach. Zur Versteigerung kommen 19 Fleck- viehdullen, 16 Eber des deutschen Edel- schweins und 14 (Lder des veredelten Landschweins, sämtlich aus Leistungs­zuchten stammend.

Gießen, den 7. März 1933.

LandwirtschastSlammer-AuSschuß für Oberhessen._____________itud

Bekanntmachung

Nach 8 6 der Durchführungsbestimmun­gen zum Schlachtsteuergesetz ist eine zweite Hausschlachtung nur dann steuerfrei, wenn die Familie be=> Steuerpflichtigen am Tage der steuerlichen Anmeldung aus mehr als K Personen besteht. Es ist daher bei der lelbung jeder zweiten Hausschlachtung der Schlachtsteuererhebestelle eine Bescheini­gung vorzulegen, aus der die Anzahl Der Familienangehörigen, die zu dem Haushalt des Pflichtigen zählen, zu ersehen ist.

Die Bescheinigung wird auf Verlangen von der Bürgermeisterei ausgestellt.

Gießen, den 10. März 1933. (1746C

Bürgermeisterei Gießen. I. D.: vr. Hamm.

Bullenverkauf.

Die Gemeinde Staufenberg verkauft auf dem Wege schriftlichen Angebots einen fetten, abgängigen Bullen. Schriftliche An­gebote sind bis zum Mittwoch, 15.0.211., nachmittags 2 Ahr, auf hiesiger Bürger­meisterei einzureichen, woselbst die Bedin­gungen bekanntgegeben werden. 1717V

Staufenberg, den 10. März 1933.

Hessische Bürgermeisterei Staufenberg.

_____________I. D.: Karber.______________

Bekanntmachung

Das Fahren der Leichenwagen im Rech­nungsjahr 1933 soll öffentlich vergeben werden. Angebotsformulare sind hier er­hältlich. Rückgabe der ausgefüllten Formu­lare hat bis zum Freitag, dem 17. ö. 211., vormittags 10 Uhr, zu erfolgen. (1757V

Gießen, den 11. März 1933.

Städtisches Hochbauamt: Graoert.

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Die Gemeinde Ulrichstein nimmt noch 200 Schafe zu ihrer Herde an. Auskunft erteilt die Bürgermeisterei. 1754V Bürgermeisterei Ulrichstein.

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