Mittwoch, 10. Mai 1935
General-Anzeiger für Oberhessen
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Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr <yr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr.§.Tbt)riot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für denAn» zeigenteil i. D. Th.Kümmel sämtlich in Gießen.
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Aufgabe und Ziel der deutschen Rationalerziehung
Der VDA. unter neuer Leitung
unerwünschten
ängerung der B e -
Dr. Steinacher, der Führer des 03301., der sich nach Klagenfurt begeben hatte, um wegen der Pfingsttagung des 035)01. zu Der- handeln, hat bereits die Rückreise nach Berlin angetreten. Bon feiten des Landcs- Hauptmanns Kernmaier haben Verhandlun- gen mit der Bundesregierung statt- gefunden. Durch diese Verhandlungen ist eine Klärung herbeigeführt worden. Wie aus österreichischen Regierungskrcisen bekannt wird, findet die Tagung in Klagenfurt statu
nen. Auch entzögen sich sexuelle Belehrungen im engeren Sinne sowohl nach ihrem Wesen wie nach ihrer Aufgabe der Behandlung vor der Gemeinschaft der Klasse oder vor einem anderen größeren Kreise. Grundsätzlich bleibe diese Belehrung Sache des Elternhauses. Der Schule erwachse aber die besondere Aufgabe, in Elternver- fammlungcn, Klaffenelternabenden, Blüttervor- trägen und in Cinzelbcsprcchungcn über die Pflicht und den Inhalt auch dieses Teiles der Er-
Besprechungen mit Norman Davis und englischen Ministern. Die Abrüstungsfrage im Vordergrund.
ziehungsausgabe gemeinschaftlich mit geeigneten Persönlichkeiten aus der Aerzteschaft Unter» Weisungen zu geben. Olur wo das Elternhaus versage, würden nach Einvernehmen mit ihm auf dessen Wunsch im Cinzelfalle bei Knaben ein geeigneter Lehrer, bei Mädchen eine geeignete Lehrerin — je nach den Verhältnissen unter Verständigung mit dem Seelsorger, dem Haus- oder Schularzt — die Oluf gäbe übernehmen. Aber auch hier könne nur eine individuelle Behandlung in Frage kommen, frei von jedem De- lehrungszwang. Der Erfolg dieser erzieherischen Maßnahmen werde weitgehend die sittliche Ertüchtigung Der Jugend und damit die sittliche Haltung der Volksgemeinschast bestimmen. Er werde in gleichem Maße wachsen, wie es gelinge, unter Einsatz der persönlichen Verantwortlichkeit des Erziehers die Ausgabe im Rahmen einer sittlich^religiös bestimmten Gesamterziehung zu lösen.
rufsausbilbung führt, da die eugenische Gesamtlage unseres Volkes jede Hinausschiebung des Heiratsalters verbietet.
Dr. Frick betonte zum Schluß: Das zur Zeit Heranwachsende Geschlecht wird in einem Geiste groß werden, der ein ständiges Weiter- bauen am Reformwerk erleichtern und neue Zielsetzungen mit fid) bringen wird. Wir müssen behutsam und förderlich die Entwicklung anbahnen helfen. Der natürliche Schwung ist bereits vorhanden und wird stets vorhanden sein. Er braucht nicht erst von der Schule den Kindern eingeimpft zu werden, aber Deranttoortungsbewußtsein gebietet Regelung und Führung. Dies ist die Aufgabe des Erziehers zu einem nationalsozialistischen deutschen Vaterland
Im Anschluß an diese Darlegungen fand unter dem Vorsitz des Ministerialdirektors Dr. Butt- mann, des Leiters der kulturpolitischen Abteilung des Reichsministeriums des Innern, eine Aussprache mit den Herren Unterrichtsministern über wichtige Sonderfragen statt. Die Aussprache ergab völlige Einmütigkeit in allen wesentlichen Punkten. Besonders erörtert wurde die Frage der A n lö e n - düng des Gesetzes gegen d i e Ueberfül- lang der Schulen und Hochschulen, die 'Abwehr staatsnefahrlicher Beeinflussung der Schuljugend sowie die Sicherung der einheitlichen Natio- nalerziehung.
Der bayerische Kultusminister Schemm gab in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des N a - tionalsozialistischen Lehrerbundes die Erklärung ab, daß für alle Unternehmungen, Absichten und Stellungnahmen des NSLB. ausschließlich die Nationalsozialistische Lehrerzeitung (Bayreuth) maßgebend sei Dertlidje Sonderaktionen, die über den in dieser Zeitschrift gegebenen Rahmen hinausgehen, werden von der Leitung des NSLB. abgelehnt. Einzelfragen, die sich aus dieser Aussprache ergeben haben, sollen auf der für Ende Mai vorgesehenen 10. Tagung des Ausschusses für das Unterrichtswesen weiter behandelt werden.
Sexuelle Aufklärung grundsätzlich Sache des Elternhauses.
Gin Erlaß des preußischen Kultusministers
Berlin. 9. Mai. (VDZ.) Der preußische Kultusminister R u st hat an die Oberpräsidenten als Leiter der Schulverwaltungen einen Erlaß über die sexuelle Belehrung der Jugend gerichtet. Der Minister erklärt darin, daß die Frage der sexueUen Belehrung der Jugend, wie sie in der Verantwortung einer religiös sittlich gestimmten Erziehung und im Interesse einer gesunden körperlichen und geistigen Entwickelung des Heranwachsenden Geschlechtes begründet liege, weder im Sinne einer intellektuell ausgerichteten Aufklärung, noch im Sinne einer reinen Rühlichkeits- echik im Rahmen der unterrichtlichen Behandlung spezifischer Erkrankungen gelöst werden tön»
mit der französischen und englischen Politik eine zufriedenstellende Lösung der Ab- rüstungssrage als eine unerläßliche Voraussetzung für einen Erfolg der Weltwirtschaftskonferenz ansehe.
Heber die Unterredungen mit dem Außenminister und dem Kriegsminister verlautet zunächst nur, daß diese Wert daraus legten, dieAussas - fung Rosenbergs im Lichte der ihm von Olorman Davis gemachten Mitteilungen anzuhö- ren. Offensichtlich steht jetzt die Abrüstungsfrage im Vordergrund der Verhandlungen, wobei auch die deutschen Verbände eine Rolle spielen. Hauptsächlich von diesem Gesichtspunkt aus erfolgen die aufklärenden Darlegungen Rosenbergs über die Lage in Deutschland bei den englischen Stellen.
»Daily Expreß" meldet, Rosenberg habe einem Vertreter des Blattes gegenüber gestern abend u. a. geäußert: Englands Freundschaft ist wesentlich für Deutschland. Dies kann nicht nachdrücklich genug gesagt werden. Hitler ist von der britischen Regierung abfällig kritisiert worden. Ich bin herübergekommen, um die politische Stimmung zu prüfen und Mißverständnisse auf zu klären. Deutschland befindet sich eingezwängt zwischen einem kommunistischen Rußland und einem unfreundlichen Frankreich. Das deutsche Volk ist in Gruppen zersplittert, die Hitler zu vereinigen sucht. Ich hoffe, der britischen Regierung diese Tatsache klarzumachen, denn von der englisch-deul- schen Freundschaft hängt der Frieden Europas ab.
Ruhigere Beurteilung der Lage in Genf.
Private Besprechungen.
Gens, 9. Mai. (WTB.) Dem Erweiterten Präsidium der Abrüstungskonferenz schlug Henderson vor, die öffentlichen Beratungen des Hauptausschusses vorläufig bis Freitag aus» zusetzen. Der Präsident betonte die Rotwendigkeit, daß die Verhandlungen nunmehr in möglichst kurzer Zeit positiv mit dem Abschluß einer Abrüstungskonvention abg eschlossen werden müssen. Insbesondere erheische auch der bevorstehende Zusammentritt der Weltwirtschastskonferenz ein positives Ergebnis der Abrüstungsoerhandlungen,
das Schicksal der vom Vaterlande losgelösten deutschen Brüder muß in der Schule mehr als bisher beachtet werden.
Wichtig ist auch der Ausbau des lebenstundlichen, biologischen Unterrichts, und hier insbesondere der R a s s e n k u n d e. Der Blick für selbständige Beobachtung der Rassenunterschiede muß geschärft werden. Notwendig ist vor allem der Nachweis der staatlichen Folgen der Rassenverschlechterung und die Betonung der zwingenden Notwendigkeit, die lieber« sremdung deutschen Blutes mit fremdrassigen, vor allem jüdischen Blut zu verhindern.
Die Wiederherstellung der geschichtlichen Gerechtigkeit verlangt, daß der Bedeutung der nordischen Raffe in der Entwicklung Europas und der ganzen Welt genügend Raum gewährt wird. Die rasienkundliche Aufklärung ist durch eine erbgesundheitliche zu ergänzen. Auch die Grundbegriffe der Familienforschung müssen im vnferrichfsplan einen Raum finden.
Die körperliche Ertüchtigung ist eine unentbehrliche Voraussetzung unserer völkischen Lebensdauer. Reben der Ausbildung rein körperlicher Gewandtheit und Leistungsfähigkeit ist besonderer Wert auf die Heranbildung von Willens» und Entschlußkraft zu legen. Eine besondere Seite dieser Ausgabe ist die Erziehung zur Wehrhaftigkeit. Das deutsche Volk muß wieder lernen, im Wehrdienst die höchste vaterländische Pflicht und Ehre zu sehen. Hier muß die Schule die notwendige Vorarbeit leisten.
Die Schulen haben ferner die Aufgabe, d i e Ehre der Arbeit und die Achtung vor der Berufsleistung wieder herzustellen. Die Zahl der Abiturienten und Hochschüler darf das vernünftige Verhältnis zum Bedarf der Berufe an höher vorgebildeten Kräften nicht verlieren. Das mechanische Lcrechtigungswesen, unter dem das Volk und die Berufe sehr leiden und das auch unsere Wirtschaft unerträglich belastet, muß beseitigt und durch ein organisches, auf der wirklichen Leistung beruhendes Auslesesystem ersetzt werden. Die übergroße Mannigfaltigkeit unserer Schultypen muß auf ein Mindestmaß zurückgeführt werden. Wichtig ist vor allem auch, daß keine schuloolitische Maßnahme zu einer
Eine Programmrede des Reichsinnenministers Dr. Frick vor den Llnterrichtsministern der Lander.
Ausruf des VDA.-Äeichssührers!
Der durch den Beschluß des Wahlausschusses mit der Führung des VDA. beauftragte Dr. Hans Steinacher wendet sich mit einem Aufruf an die Oeffentlichkeit, in dein cs u. a. heißt:
Ich übernehme die Führung in einem Augenblick gewaltiger geistiger und politischer Umschick;tung. In mehr als einem halben Jahrhundert treuer, pflichtbewußter Arbeit hat der ADA. am Werke der Unterstützung für die auf bedrohten Außenposten um ihr Volkstum kämpfenden Deutschen geholfen. Ich sehe meine Ausgabe darin, durch den kommenden Volksbund für das Deutschtum im Ausland noch mehr an der Gestaltung vertiefter, verjüngter und opferbereiter Volksdeutscher Gesinnung im Reiche zu wirken. Der VDA. soll zum stärksten Träger der geschichtlichen Mission dieser Volksdeutschen Idee werden. Nur morsche Gesinnung, faule Gedankenlosigkeit unter den Deutschen, die hinter dem schützenden Zaun des Reiches sitzen, kennt Neutralität gegen den Lebenskampf deutschen, unseres Volkstums vor den Reichsgrenzen. Wir wollen daher im Innern des Reiches kämpferische und fd)arfe Wächter (ein, daß un$ deutsches Volk, deutsches Leben, deutsche Kultur, deutsches Empfinden nicht mehr mit den Grenzen des Staates eingeengt werde. Wir wollen mit allen Deutschen zur Nation aufwachsen und fordern, daß alle Fragen unseres staatlichen Daseins in der Ausdehnung und Auswirkung unseres ganzen überstaatlichen Volkskörpers gesehen werden. Der neue Volksbund wird den viel- berufenen Führergedanken auf allen Gebieten nunmehr in die Tat umfetzen. Der bloße Wohltätigkeitsgedanke und das Almosensammeln haben zu weichen der Pflichtverbundenheit mit dem im Kampfe
stehenden Grenz- und Außenposten. An Stelle der Litte tritt die Forderung nach dem selbstverständlichen Opfer jedes Einzelnen für den im Abwchr- fampf stehenden Teil der Nation, damit edelstes deutsches Wollen, immer opferbereite Haltung deutscher Abwehr jenseits unserer Grenzen nicht zu- schänden werden. Hebt hock) die blauen Wimpel! Wir stehen in besonderer Front! Formt neu die Reihen des VDA.! Begeisterung und neu geweckter Pflicht- eifer werden uns Tausende neuer Mitkämpfer zuführen. Die deutsche Jugend wird uns nicht enttäuschen! Ich rufe die jüngere Generation, die grollend bisher ost abseits stand! Die Stunde der Bewährung ist da! Erobert den VDA. von unten her! Bringt ihm Euren neuen Geist! Und Ihr alten Kämpen des VDA., saßt fester noch den Schritt! Altes Gut unseres idealistischen Glaubens wollen wir gestalten in der neuen Zeit. Wir tragen mehr denn je ein gut Stück deutschen Schicksals heiß in unseren Händen. Aus an die Arbeit! In den Psingst- tagen schon soll in Klagenfurt an den südlichen Grenzmauern des kommenden großen Deutschland ein neuer VDA den alten Willen zur Nation bekunden! Volk Heil!
London, 9. Mai. (TH.) Der Leiter der Aus- wärtigen Abteilung der RSDAP., Rosenberg, hatte am Dienstagvormittag eine annähernd zweistündige Hnterredung mit dem amerikanischen Sonderbotschafter Rorman Davis im Hydepark-Hotel.
Olm Rachmittag wurde er vom Außenminister Sir Iohn Simon im Hnterhause und eine halbe Stunde später vom Kriegsminister Lord H a i l s h a m im OLerhause empfangen.
Die Untercbung Vmit Rorman Davis, der nicht nur alsjScrtraukr Roosevelts, sondern auch mit voller Hnntnis Tiber die Absichten und Auffassungen des englischen und französischen Kabinetts sprechen konnte, verlief sehr offen» h e r z i g. Wie verlautet, hat Rorman Davis ausgeführt, daß Amerika niemals der Wiederaufrüstung irgendeiner Ration zu stimmen tönnte und in Hebereinstiinmung
Berlin, 9. Mai. (WTB.) Im Reichsministerium des Innern fand heute eine Zusammenkunft derHnterrichtsminister der deutschen Länder unter dem Vorsitz des Reichs- ministcrs des Innern Dr. Frick statt. Reichsminister Dr. Frick behandelte in längeren programmatischen Ausführungen die Grundfragen der Schulpolitik. Cs ist unsere Aufgabe, so führte Dr. Frick aus, für alle Zukunft einen Rückfall in die Fehler der Vergangenheit unmöglich zu machen. Hierzu muß die Grundlage in der Erziehung unseres Volkes geschaffen werden. Sie hat die Volksgenossen schon von frühestem Lebensalter an zu erfüllen mit dem, was der Sinn unseres Volkstumes und unserer ganzen Nation ist, so daß die einmal gewonnene Erkenntnis in Fleisch uni) Blut übergeht und aus Generationen hinaus durch nichts mehr zerstört werden kann. Die notwendigen Veränderungen in der Schul- und Erziehungspolitik reichen bis auf den Grund. Die individualistische Dildun^svorstellung hat wesentlich zu der Zerstörung des nationalen Lebens in Volk und (Staat beigetragen und vor allem in ihrer hemmungslosen Anwendung in der Rachkriegszeit ihre völlige Hnfähigkeit erwiesen, die Rorm der deutschen Bildung zu sein.
Die nationale Revolution gibt der deutschen Schule und ihrer Erziehungsaufgabe ein neues Gesetz. Die deutsche Schule hat den politischen Menschen zu bilden, der in allem Denken und handeln dienend und opfernd in feinem Volke wurzelt und der Geschichte und dem Schicksal seines Staates zu innerff verbunden ist.
Diese Hmftcllung der Schule wird Jahre angestrengtester Arbeit erfordern. Die Größe dieser Ausgabe erfordert, daß die Erneuerung im Rahmen des gemeinsamen Planes einer deutschen Rationalcrziehung erfolgt.
Ein Mißverständnis möchte ich von vornherein nicht aufkommen lassen: Wenn ich mit Entschiedenheit mich für die einheitliche organische Gestaltung des deutschen Bildungswcscns und gegen unnötige und störende Hnterschiede in ihm aus- sprcchc, so- denke ich dabei keineswegs an Uniformität des Bildungswcscns oder an zentralistische Anordnungen des Reiches. Davor bewahrt schon der Begriff vom lebendigen Volk, das sein Wesen und seine Kraft gerade im Reichtum der deutschen Stämme und Landschaften hat.
Die neue Schule geht grundsätzlich vom Gemeinschaftsgedanken aus, der ein uraltes Erbteil unserer germanischen Vorfahren ist und demgemäß unserer angestammten Wesensart am vollkommensten entspricht. Dieser Gedanke fordert freie Bindung des Einzelnen durch das Gemeinwohl. Die Schule hat also im Dienste des Volksganzen zu stehen. Hieraus ergeben sich Volk und Vaterland als wichtigste Unterrichtsgebiete, jenes in der reichen Fülle seiner Leistungen, von denen seine Geschichte, Sprache und Dichtung, heimische Kunst und heimischer Gewerbefleiß zeugen, dieses in der Vielgestaltigkeit seines natürlichen Aufbaues im Boden, Tier- und Pflanzenwelt einerseits und in der Gestaltung dieses Crdraumes durch die schaffende Hand unserer Vorfahren von Hrzeiten her.
Rur so gewinnt die Jugend jene f e ff e Verwurzelung im heimischen Boden, die fie im Herzlande Europas im Kampfe mit den von allen Seifen auf fie ein- ffürmenöen fremden Einflüßen braucht, um feff- zustehen. wir müssen und werden unserer Jugend ein so starkes völkisches Selbff- bewuhtsein mit ins Leben geben, daß die Gefahr einer Entdeutschung ein für allemal gebannt ist.
Wir haben Hand in Hand mit ben stainmverwandten germanischen Völkern N o r d - c ur o pas und ihrer Tochterstaaten jenseits der Meere weltumspannende Ausgaben zu lofen, die der Tatkraft der nordischen Rasse ein weites Feld tultur- aufbr.uender Betätigung geben. Darüber hinaus wollen wir die Werte nicht verleugnen, die wir im Laufe von Jahrtausenden von anderen arischen Völkern in ständigem Kulturaustausch übernommen. Der fremdsprachliche Unterridjt wird auch weiterhin dem Verständnis dieser Zusammenhänge die Wege ebnen. Auch aus dem Gebiete der P f l e g e u n s e r e r M u t t e r s p r a ch e hat die Schule wichtigste Aufgaben zu läsen. Der d e u t - scheu Schrift gebührt der unbedingte Vorrang vor der lateinisd;en .
Der Aufbau des Geschichtsunterrichtes und die Schaffung neuer G e f d) t ch t s- b ü d) e r bedarf ganz besonderer Aufmerk|amke,t. Wir müssen unsere völkische Entwicklung aus dem Boden und den Rassenoerhältnissen unserer eigenen Heimat heraus erleben. Besonders die Borge- s ch i ch t s f o r s ch u n g mit ihrer großen nationalen Bedeutung muß immer mehr zur Geltung kommen. Ein Hauptstück der Geschichtsbetrachtung hat vor allem das ungeheure Erlebnis des Weltkrieges und die Entwürdigung unseres Volkes durch das DersaillerDiktat, ferner der Zusammenbruch der liberälistisch-marxistischen Weltanschauung und der Durchbruch des n a t i o n a 1 s o z i a 11 st i- schen 5reil‘»Hcff’\anfen6 ZU bilden. Auch
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