Ausgabe 
9.8.1933 Erstes Blatt
 
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Der Film des unbekannten Werjungen wird gedreht

Oben links: Deutsche K a n u - M e i st e r s ch a f l e r in Berlin-Grünau: Der Sieger im Tiner-Kanadier D e r d a u. Oben Mitte: Ein Reitersturm der SA., der beim Berliner Volksrenntog den Karlshorstcr See durchquerte. Oben rechts: W e i m a n n (Leipzig), der beim Internationalen Sportfest in Berlin mit 72,60 Meter einen neuen glänzenden deutschen Rekord im Speerwurf schuf. Unten links: Zielbild des 100-Meter-Laufs bei dem Berliner Sportfest, den der amerikanische Reger Metcalfe gewann. Unten rechts: Die Deutschen Schwimmer-Meisterschaften in Weimar: Der Start zur Herrenmeisterschaft im Kraulen.

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Großkampftage des deutschen Sports

Reicysjugendführer Baldur von Schirach zu Besuch im Ufa-Tonfilm-Atelier in Neubabelsberg bei Berlin, wo gegenwärtig der FilmH i t l e r j u n g e Q u e r" nach dem Roman von Schenzinger gedreht wird. Reben Schi rach rechts der Regisseur St ein hoff. Die Mitwirkenden sind Hitlerjungen aus dem Berliner Norden. Der Name des Titelrollenspielers wird nicht genannt.

Bendera JetuP

Von Dr. Paul Rohrbach.

utut wird. Anders wird von ihr überhaupt nicht im Ernst die Rede sein können.

Jenes Wort, mit dem ich meinen Bericht begon­nen habeUnsere Flagge. Gott hat sie wiederge­bracht", ist tagelang bei den Schwarzen durch Daressalam und Umgegend gegangen. Es war ein Ausbruch der Stimmung. Woher und warum die Farben Schwarzweißrot mit einem Mal wieder da waren, davon konnte sich kaum jemand von den Leuten eine Vorstellung machen. Genug, sie waren da, sie wehten im Winde, und das nahm das schwarze Volk für ein Zeichen, daß i r g e n d etwas sich geändert haben muß. Die äl­teren Leute wissen noch, wie es fri früheren Zeiten war und die Jungen hören von den Alten, daß es früher besser war als heute. Man wurde feklaehen, wenn man bei den Schwarzen einen be­stimmten Willen durch die vier Millionen hindurch voraussetzte, aber ein Stimmungsausbruch würde im Fall unserer Rückkehr erfolgen, vor dem die Welt staunen würde.

zige auffallende Aeußerung, von der ich gehört habe. Die privaten Engländer rechnen im Gespräch mit deutschen Bekannten allesamt damit, daß eine Rückgabe des Landes erfolgt. In der englischen Kenya-Kolonie hat sogar ein Mitglied des Legislative Council öffentlich geäußert (seine Rede wurde imEast Afncan Standard" von Rairovl wiedergegeben), die Rückgabe von Tanganyika sei nur eine Frage der Zeit, doch würde man das Kilimandscharogebiet und einen Verbindungs- streifen längs den großen Binnenseen nach Süd­afrika behalten. D. h., der Rock soll wiedergegeben werden, aber ohne Uhr und Brieftasche! Darauf dürfen wir uns nie einlassen, wenn die allge­meinpolitische Lage einmal soweit herangereift ist, daß die Frage der Rückgabe

rat I a s p e r t ° Frankfurt a. M. z u m g e s ch ä f t s- sührenden Vorsitzenden berufen und den seitherigen Vorstand mit der Fortführung der Ge­schäfte beauftragt.

Urteile

des Darmstädter Sondergerichts.

WSN. Darmstadt, 8. Aug. Das Hessi­sche Sondergericht hatte am Montagvor- mittag acht Fälle zu verhandeln. Es kam zu fol­genden Arteilen: Fr. Wilhelm Göhring aus Babenhausen wegen beschimpfender Aeuherungen über den Reichskanzler entsprechend dem Antrag des Staatsanwalts drei Monate Gefäng- n i s. Emil F l a u s aus Groß-Umstadt wegen verbotenen Tragens von Abzeichen 3 Monate Gefängnis (Antrag 4 Monate). Adam Schäfer auS Fehlheim wegen verbotenen Was-

Bendera jetu, mungu na lete!"Das i st un­iert Flagge, Gott hat sie wiederge- bracht!" Gerade vor einer Woche ging dies Ge­murmel durch die Menge, die sich vor dem :n Daressalam neu errichteten deutschen Konsulat ver­sammelt hatte Die Straße war schwarz von Men­schen, alles Eingeborene, manche von weit her gekommen, die zur Flagge mit den alten deutschen Farben emporsahen. Sie war eben aus Deutschland für das Konsulat angekommen und wehte, zusammen mit der Hakenkreuzflagge, zum ersten Mal seit jenem 4. September 1916, an dem die Engländer das von den letzten deutschen Truppen geräumte Daressalam besetzten, wieder an diesem Platz. In all den Jahren hatte es hier kein deutsches Konsulat gegeben, und das Weimarer Schwarzrotgold war in ganz Ostafrika unbekannt geblieben. Kein deutsches Haus hatte je die Farben gezeigt.

Während der zwei Monate, die wir jetzt in Ost­afrika zugebracht haben, ist die Frage, ob die (Ein­geborenen die deutsche Herrschaft zurück­wünschen, ein häufiger Gesprächsgegenstand gerne- en. Ich habe absichtlich nicht mit Schwarzen dar- über gesprochen, weil diese einem Fremden nicht so leicht eine offene Antwort geben, sondern mit Leu- ten, die mit der Stimmung unter den (Eingebore­nen vertraut sind. Wen der Schwarze kennt, zu dem ist er offen. (Er weiß sehr gut, daß die Eng- länder ihn für sich gewinnen wollen. Darauf ist die englische Politik von Anfang an konsequent ausgegangen, und dies Ziel verfolgt sie noch heute. Allerdings ohne (Erfolg, denn die englische Psychologie gegenüber dem Neger ist grund­falsch. Man sieht das z. B. an der Handhabung der Justiz.

Die Gerichte sind angewiesen, zwischen Schwarz und Weiß formell keinen Unterschied zu machen und nach Möglichkeit negrophil zu urteilen. Vernünf­tige Engländer, auch Beamte (vor allen Dingen die PolizeiI) sind entsetzt darüber und machen kein Hehl daraus, auch nicht gegenüber Deutschen, aber sie sind machtlos gegen das Syftem. Ganz unerträglich ist die Liebedienerei vor dem Neger bei Diebstählen. Hier in Daressalam hat ein Schwarzer, der schon dreimal im Gefängnis ge­sessen hatte, neulich 300 Schillinge gestohlen. Das Geld wurde bei ihm gefunden, und er konnte sich .über den Erwerb nicht ausweisen. Der Richter aber verlangte Zeugen für den Diebstahl, und da der Dieb natürlich darauf bedacht gewesen war, ohne Zeugen zu stehlen, so konnten keine beigebracht werden. Ueber 300 Schillinge verfügt ein gewöhn- licher Schwarzer unmöglich auf ehrliche Weise. Trotzdem wurde der Mann freigesprochen, ging schmunzelnd nach Hause und dachte bei sich: der --Richter darf mich ja gar nicht verurteilen, er hat Angst!

Ein anderes Mal sind Kokosnüsse gestohlen. Der Dieb gibt zu, er habe sie von einer Europäerpflan­zung geholt, aber ein Freund habe ihm gesagt, es seien feine. Wie denn der Freund zu den Nüssen gekommen sei und warum er selbst des Nachts in die Pflanzung geschlichen sei? Auch auf Weisung des Freundes! Wo der Freund denn stecke? Ja, der sei irgendwohin weit weg! Urteil: Der Dieb darf die Kokosnüsse behalten, denn es ist fein Zeuge da- für da, daß der verschwundene Freund ihm den Auftrag nicht gegeben hat! Wer ist vergnügter als der Schwarze! Sogar wenn Eingeborene wider­spenstig gegen behördliche Anordnungen sind, läßt man ihnen alles durchgehen, damit es nicht zu Strafmaßnahmen kommt, worüber dann die Zei­tungen schreiben. Prinzip ist: Der Schwarze soll wissen, daß er es mit einerwohlwollenden" Re­gierung zu tun hat, nicht mit einerscharfen", wie früher der deutschen. Darum achtet der Schwarae den Engländer auch nicht. Die deutschen Polizeiaskaris trugen ein Schießge­wehr, die englischen tragen einen Gummiknüppel ober ein kurzes Seitengewehr, dazu ein Stöckchen, was sie den englischen Soldaten nachmachen. Der Schwarze schüttelt den Kopf und meint: Das ge­hört sich nicht. Er will die Zeichen wirklicher Autorität sehen.

Absolut verhaßt ist den Negern das englische Sti­ftern der Geldstrafen. Da der Mann selber die Strafe nicht aufbringen kann, so muß er seine Verwandt­schaft in Anspruch nehmen, und das ganze Dorf ist wütend.Die Engländer wollen ja nur Schillinge von uns", heißt es. (Es geht in kein eingeborenes afrikanisches Gehirn, daß man ein Vergehen mit Geld abbüßt.Ihr seid ja gar keine Banas, keine Herren!" geht das Gemurmel über die Engländer.

Der englische Beamte hat selten Fühlung mit den Schwarzen. Er hat Order, sie welch zu behandeln, aber es widerstrebt ihm, sich mit dem Einzelnen auf seine Sorgen und Nöte einzulassen, geduldig mit ihm zu verhandeln, die Streitigkeiten der Leute untereinander zu schlichten. Das taten die deutschen Beamten und Offiziere mit Geschick und Gerechtig­keit Daher sagen die Schwarzen:Der Deutsche hat eine harte Hand, aber ein weiches Herz, beim Engländer ist die Hand weich und das Herz hart." In diesem Wort liegt der Schlüssel zu dem bis teute nicht erstorbenen Verlangen, die Deut- ch e n mochten wiederkommen. Von uns ühlten sich die Leute verstanden, von den (Englän- dern nicht Es gibt alte deutsche Boys, Köche, per­sönliche Diener, Pflanzungsausteher, die wegen ihre r guten Schulung jeden Tag für hohen Lohn einen englischen Dienst haben könnten. Sie blei­ben für bie Hälfte, für ein Drittel beim heutigen Arbeitgeber.Ich gehe nicht aum (Englänber", sagen sie. Mir sind selbst in deutschen Familien, auf deutschen Pflanzungen, solche Leute gezeigt worden.

Ich habe auch mit Griechen gesprochen, die in Osiafrika eine ziemlich bedeutende Rolle als Pflan- zungsbesitzer und Geschäftsleute fpieien. Sie haben sich gleichfalls unter der deutschen Regierung woh- Icr gefühltW ann kommt ihr denn wie- d e r , fragte mich kürzlich im Innern ein reicher Grieche. Ich konnte i hm natürlich nicht jagen, wann und wie, sondern brauchte eine allgemeine Wendung, es sei noch nicht aller Tage Abend usw. Inschallah"! Gott gebe es! war die mit einem be­deutsamen Augenaufschlag gegebene Antwort. Ge­spräche mit Engländern habe ich vermieden. Mir ist nur erzählt worden, daß auch englische Farmer in ihrer Wut über die Eingeborenenpolitik ihrer Re­gierung manchmal äußerten:Die Vernunft wird er ft mit den Deutschen wieder- kommen, besser heut als morgen"

Am auffallendsten war mir der Bericht über das Wart eines hohen englischen Beamten:Fünf Jahre müßt Ihr Deutschen Euch schon noch gedulden, solange bleiben wir sicher hier!" Von offizieller englischer Seite ist dies die ein­

Oer Ministerpräsident in der Kirchen­gemeinde.

D a r m ft a b t, 8. Aug. (WSN.) Bei den Kirchen­wahlen in Darmstadt, für die nur eine Liste vorlag, wurde In der Petrusgemeinde auch Ministerpräsi­dent Professor Dr. W e r n e r in die Kirchengemeinde- vertretung gewählt.

Oie Führung der deutschen GebtrgS- und Wanßervereine.

Darmstadt, 8. Aug. (WSN.) Wie seinerzeit mitgeteilt wurde, ist Ministerpräsident Dr. W e r n e r vom Reichssportführer von Tichammer-Osten zum Reichskommissar für das deutsche Wandern er­nannt worben. Ministerpräsident Dr. Werner hoi den seitherigen 1. Vorsitzenden des Reichsver­bands deutscher Gebirgs- und Wandervereine, ötabt»

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fenbesihes 5 Monate Gefängnis (Antrag 7 Monate). Heinrich Schäfer aus Fehlheim. Bruder des vorigen, wegen des gleichen Delikts 2 Monate Gefängnis (Antrag 5 Monate). Kon­rad 3 o ft aus Göhenhain, wegen unbefugten Tra­gens eines Hoheitsabzeichens der NSDAP. 6 Wochen Gefängnis. Eine Berurteilung. weil er das Abzeichen verunglimpft haben sollte, erfolgte mangels Beweises nicht. Der jüdische Händler Max Grünewald aus Gießen we­gen Verbreitung unwahrer Greuelgerüchte in zwei Fällen 4 und 8 Monate, zusammengezogen 10 Monate Gefängnis. Der Schlosser Fried­rich E r n st aus Darmstadt wegen herabsetzender Aeußerungen gegen die nationale Regierung 3 Monate Gefängnis, die durch die Unter- suchungshaft als verbüßt anzusehen sind. Sämt­liche Urteile treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.

30000 Mark Arbeitsspende der Opel- Belegschast

WSN. Groß-Gerau, 8.Aug. Wie derOpel"- Geist mitteilt, wurde im Laufe des Monats Juli durch die Werksangehörigen der Opelwerke als frei­willige Spende zur Förderung der natio­nalen Arbeit ein Betrag von etwa 30000 Mark gezeichnet.

Wirtschaft.

^eichsseitigeErleichterungderGetreide- Emlagerung durch Landwirte.

Um die Einlagerung von Getreide durch Land­wirte in den ersten Monaten nach der Ernte zwecks späteren Absatzes zu erleichtern, werden reichsseitig folgende Vergünstigungen ge­währt: Landwirte, die ihr selbsterzeugtes Ge­treide diesjähriger Ernte gegen Orderlagerschein in den Lägern von Lagerhaltern einlagern, die entweder der Reichsstelle für Getreide, Futtermit­tel und sonstige landwirtschaftliche Erzeugnisse, Geschäftsabteilung, Berlin SW 11, Stresemann- straße 92/102, angeschlossen sind, oder die gemäß der Verordnung über Orderlagerschein vom 16. Dezember 1931 konzessioniert sind, erhalten auf die von ihnen an den Lagerhalter entrichteten Lagerkosten, wenn das Getreide spätestens am 30. November 1933 auf die Dauer von 3 Mona­ten eingelagert wird, einen Lagerkosten-u- schu h von je 5 Mk. je Tonne. Voraus- fehung der Gewährung des Zuschusses ist, daß der einlagernde landwirtschaftliche Erzeuger mit dem Unterlagerhalter der Reichsstelle, bzw. mit dem konzessionierten Lagerhalter wirtschaftlich nicht ganz oder größtenteils identisch ist, und daß die Entschließung über den Verkauf des Getreides während dieser dreimonatigen La­gerdauer und ebenso die Bestimmung des Verkaufszeitpunktes in jedem Fall in derHanddes Landwirtsliegt. Dar­über hinaus hat das Reich die Reichsstelle in die Lage gesetzt, ihre Lagerkostengebühren für derartige, bis spätestens 3 Monate dauernde Einlagerungen von selbsterzeugtem Getreide durch Landwirte um 1 Mk. je Tonne herabzu-' sehen, so daß in diesen Fällen für die Beteilig­ten keine Mehrkosten aus der zentralen Verwal­tung der der Reichsstelle angeschlossenen Läger erwachsen. Die Anträge auf Gewährung des Lagerko st e'n Zuschusses sind binnen zwei Wochen nach Beendigung der dreimonatigen Cinlagerungsdauer unter Beifügung der Lager­kostenabrechnung an die Deutsche Rentenbank- ' Kreditanstalt zu richten, die seitens des Reichs­ernährungsministers mit der Durchführung der Zuschußgewährung betraut ist. Ueber die An­träge entscheidet die Deutsche Ren- tenbank-Kreditanstalt nach näherer Be­stimmung des REM. unter Ausschluß des Rechts­weges. Die Antragsformulare sind bei der Deutschen Rentenbankkredit-Anstalt, Berlin W 8, Wilhelmstr. 67, erhältlich.

Frankfurt still.

Frankfurt a. M., 9 .Aug. (WTB.-Drahtmel- bung.) Der Frankfurter Markt litt auch heute wie- ber unter der Geschäftslosigkeit. Obwohl die im dies- wöchigen Reichsbankausweis gemelbete höhere Gold­deckung befriedigte und auch verschiedene günstige Nachrichten aus der Montanindustrie Vorlagen, war eine einheitliche Besserung nicht zu erkennen, wenn auch die Stimmung unleugbar freundlich ge­worden ist. Zu Anfang waren Kauforders aus Ber­lin auszuführen, die einigen Papieren einen Auf- > trieb bis zu 1 Prozent verschafften, dagegen standen jedoch Einbußen im gleichen Ausmaß. Reichsbank­anteile lagen heute ca. 1 Prozent höher, nachdem anscheinend ein größerer Verkaufsauftrag, der in den letzten Tagen auf den Kurs drückte, jetzt erledigt ist. Bergwerksaktien waren ziemlich unverändert. Rhein- stahl und Harpener bis 0,50 Prozent, Ilse Genuß 2 Prozent gedrückt, dagegen Phönix und Mannes­mann bis 0,65 Prozent und Laurahütte um 2 Pro­zent fester. Von Chemiewerten gaben Deutsche Erd­öl 1,40 Prozent nach, während sich Farben um 0,40 und Rütgers um 0,25 Prozent verbesserten. Am Elektromarkt lagen Felten und Siemens je 0,65 Pro­zent, Gessürel 0,25 Prozent höher, dagegen gaben Akkumualtoren Berlin 2,25 Proz. nach. Von Schiff­fahrtswerten blieben Hapag behauptet, Norddeutscher Lloyd leicht abgeschwächt. An den übrigen Markt­gebieten gaben Zellstoff Aschaffenburg 0,50 Prozent nach, Waldhof waren gehalten. Daimler konnten sich um 0,25 Prozent verbessern, während Conti Gummi ca. 0,40 Prozent niedriger lagen. Der Verlauf war meist leicht befestigt, so gewannen Metallgesell- schast 0,50 Prozent, Stahlverein 0,25 Prozent, Bu- berus 0,40 Prozent, allerdings tarnen Klöckner 0,50 Prozent schwächer zur Notiz.

Dec Rentenmarkt lag ebenfalls still.Von Deutschen Anleihen eröffneten Altbesitz unverän- . dert, späte Reichsschuldbuchforderungen bei flei- j nem Geschäft 0,25 Prozent über gestern. Don I 3ndustrieobligationen büßten Stahlvereinbonds 1 Prozent ein. Am Pfandbriefmarkt lag etwas Nachfrage vor, so daß sich einige Goldpfand­briefe der Frankfurter Institute um 0,50 Prozent, Liquidationspfandbriefe um 1 Prozent verbes­sern konnten. Kommunalobligationgn blieben be­hauptet. Der Markt der Auslandsrenten zeigte Bosnier mit Minus-Zeichen, dagegen konnten Ungarische Goldanleihen 0,13 Prozent gewinnen. 3m Verlaufe schwächten sich Deutsche Anleihen um eine Kleinigkeit ab, so Altbesitz um 0,25 Pro­zent, Neubesih um 10 Pf., und Schuldbuchforde­rungen um zirka 0,25 Prozent. Tagesgeld war zu 3 Prozent unverändert.

Schweinemarkt in Gießen.

Aus dem heutigen Schweinemarkt in Gießen standen 133 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten: Ferkel bis 6 Wochen alt 10 bis 12 Mk., 6 bis 8 Wochen alt 12 bis 15 Mk., 8 bis 13 Wochen alt 15 bis 20 Mk. Tendenz: schleppend, Ueberftand.