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Heil Hitler! Gez. Rudolf Buß. Bannführer.
Pünktlich um 10.02 Uhr durchlief heute vormittag
auf dein Bahnsteig II der Sonderzug mit den Avon» luardisten, von Kassel kommend, in mittlerer Ge-
chwindigkeit den Bahnhof Gießen. Auf dem Bahn-
v i । 11 i u 11 11 , llimiil IlUUy MC L beste Mann, war nicht ganz in der an ihm bekann. ten Form. Das Schlußdreieck war sehr zuverlässig. I Der schiedsrichter war durchaus gerecht In seinen Entscheidungen. Vorher spielten die Ligareserve
also -
rufsbeamtentums.
- die Qualitäts - Zahnpaste
** Die Personalveränderungen bei den landwirtschaftlichen Lehranstal- ten und Aemtern. Die amtliche „Darmstädter Zeitung" schreibt in ihrer gestrigen Ausgabe: Vor einigen Tagen, wie auch in der heutigen Nummer der „Darmstädter Zeitung" sind Bekanntmachungen des Personalamtes veröffentlicht worden, die Entlassungen von Landwirtschaftsbeamten aus dem Staatsdienst betreffen. Aus ihrem Wortlaut geht klar hervor, daß es sich um Maßnahmen handelt, die auf Nachsuchen der betreffenden aus Anlaß des Uebergangs der staatlichen Lehran lallen und 21 em-
im Widerspruch stehen zu den Anordnungen der Parteileitung und insbesondere denen des Führers."
Leichtathletik der Sp.-Vg. 1900.
vaumstieger siegt in Offenbach.
Bei den gut besetzten Nationalen Wettkämpfen des DSC. 99 Offenbach waren die 1903er nur durch Koch und Daumstieger vertreten. Während Koch, der noch an einer leichten Zerrung laboriert, im 100-Meter-Zwischenlauf (Kl. III) stecken blieb, löste Baumstieger seine Aufgabe um so glänzender. Er startete im SOO-Olleter- Lauf derselben Klasse und lief in einem sechzehn Mann starken Feld das Rennen durch schönen Spurt siegreich nach Hause. Zeit 2:05,5 Mim Zweiter wurde der Frankfurter Z i s ch e ck <Shell) in 2:05,7 Min. Den dritten Platz belegte 3 ö r g (DSC. Saarbrücken) in 2: 07 Min.
§.4.-fpor/
Don den deutschen veeresmeisterschasten in Kassel
Jtinöermorff in Gießen.
Auf dem heutigen Rinder- (Nutzvieh-) Markt in Gießen standen 614 Stück Großvieh, 109 Fresser und 195 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Dualität 320 bis 370 RM, 2. Dualität 180 bis 240 RM., 3. Dualität 110 vis 140 RM.; Schlachtkühe a) 135 bis 260 RM. b) 40 bis 100 RM.; Rinder, %• bis ^jährig 50 bis 110 RM., X- bis 2jährig 60 bis 150 RM., tragend 160 bis 300 RM.; Kälber, das Pfund Lebendgewicht 20 bis 30 Pf. Ausgesuchte Tiere über Notiz. — Marktoerlauf: langsam, geräumt.
Aufruf!
Einrichtung einer Hanngeschäftsstelle der Hitler-Jugend
Äret« 5 ' offen.
j. Schotten, 7. Aug. Ein schwerer Unglücksfall hat sich im nahen Michelbach ereignet. Mehrere Kinder spielten an einem eisernen Mast der elektrischen Starkstromleitung und machten filetier- versuche. Ein Zunge war bis in die Mitte gekommen. Der Sohn Helmulh des Landwirts Fleischer kletterte darüber hinaus noch ein Stück weiter und kam der Hochspannung zu nahe. Der Strom ging durch seinen Körper und verursachte erhebliche innere Verbrennungen. Der Knabe wurde in das hiesige Kran- kenhaus eingeliefert. Die Verbrennungen erwiesen sich als derart stark, daß er noch gestern seinen schweren Verletzungen erlag.
haben einen allen Schreibtisch zu Hause, ein -.....-
Ichrank stehl Ihnen im Wege, auf der Mansarde harren Regale, Stühle u. a. m. der Benutzung? Schreiben Sie gleich an die Banngeschäftsstelle der HI., Gießen, Jugendherberge. Wir befreien Sie von den Staubfängern und Sie helfen der Jugend.
Die H i t 1 e r - I u g e n d richtet ihre B a n n g e - I ch ä f t s st e 11 e ein. Ins Unermeßliche ist die Zahl ihrer Mitglieder gestiegen und es ist ein Mittelpunkt 3u schaffen, von dem aus die Ordnung, Schulung, Gestaltung des Bannes geleitet werden muß. Sie haben einen alten Schreibtisch zu Hause, ein Akten
teig hatte sich eine Anzahl Schaulustiger eingefun- >en. Inipulsio erhoben sich die Hände zum Gruß, als der Sonderzug, aus dessen Fenstern die srischcn, stöhlichen Gesicher der „Schwarzhemden" schauten, den Bahnhof passierte. Stolz erhoben sich zum Gegengruß die Hände der Jungfaschisten, und bis der Zug den Blicken entschwand, winkten sie begeistert den Schaulustigen zu. Der Sonderzug trifft bekanntlich um 10.58 Uhr in Frankfurt ein.
Reichsstallhalter Rover erklärte nach einem Bericht der Oldenburger Nachrichten" für Stadt und Land":
„Keine Zeitung, die Mitarbeiten will, soll ausgeschlossen ober bedrängt werden. Dos wäre gegen den Willen unseres Führers, fieine (Eingriffe in die Wirtschaft und keine mechanische Gleichschaltung! Es wird nur danach gewertet, wieviel Arbeit geleistet wurde! Die NSDAP, will den örtlichen Organen der Heimat- presse keine Konkurrenz machen, der Führer würde Das für ein Verbrechen hallen. Er verlangt ab«.r, daß die Presse die Regierung unterstützt, denn nur ein geschlossenes „Hinler-die-Regierungtreten" kann unser Land und Volk, unsere Kultur und Wirtschaft vor dem Untergang retten."
Der (ionöerjufl mit den Avanguardiften im Bahnhof Gießen.
Misfionsfest des
Gustav Adolf-Zweigvereins Gießen in Watzenborn-Steinberg.
Ein schönes Fest feierte derGießenerZweig- verein der G u st ao - Adolf - Stiftung am Sonntag in Watzenborn-Steinberg. Die Häuser batten reichen Fahnenschmuck angelegt und gaben da- durch schon äußerlich kund, daß die ganze Gemeinde an der Feier teilnahm. Das zeigte sich auch bei dem Gottesdienst und der Nachversammlung, die im Freien unter den mächtigen Linden des Kirchplatzes stattfanden und weil über 1000 Teilnehmer umfaßten, darunter SA.-Mannschaft mit Fahne, Hitlerjugend und evangelisch kirchliche Jugend in stattlicher Zahl. Der Festprediger Pfarrer Knell aus Herbstein führte in seiner Ansprache in den Mittelpunkt aller Arbeit des Guslav-Adolf-Vereins, indem er das religiös-kirchliche Leben der Diaspora aufzeigte als einen heiligen „Kampf für, um und aus dem Glauben". Getragen von religiöser Kraft fanden seine Worte den Weg zu den Herzen der Festgemeinde.
Im Namen des Dekanats überbrachte Dekan G u ß m a n n - Kirchberg herzliche Grüße und erinnerte an die Not und das freudige Bekenntnis der evangelischen, deutschen Diaspora, wovon gerade in letzter Zeit wieder die ernsten Nachrichten von den „Brüdern in Not" aus Rußland zeugten. Nach dem Gottesdienst wurden die vielen auswärtigen Besucher von den Einwohnern freundlich zu Gast geladen.
In der Nachversammlung begrüßte zunächst der Ortsgeislliche Pfarrer Staubach die große Festversammlung mit packenden Worten und rief auf zu kirchlicher Treue, welche so wie jetzt auch fernerhin bei kirchlichen Feiern in der Beteiligung der ganzen Gemeinde zum Ausdruck kommen möchte.
Auf das weile Arbeitsfeld des Gustav-Adolf-Der- eins führte dann der Jahresbericht, den der Schrift- führer des Zweigvereins Pfarrer Becke r-Gießen erstattete. Aus diesen Darlegungen trat deutlich die Tatsache hervor, wie Volkstum und Glaube untrennbar zusammengehören, einander bedingen und stärken. Das zeige uns besonders die Geschichte und Gegenwart der Wolgadeutschen in Rußland und der fiebenbürgener Sachsen, die beide sowohl oolkliche wie kirchliche Diaspora seien. Die Treue dieser Brüder sei uns ein leuchtendes Vorbild und eine ernste Mahnung, ihnen in diesen ihren schweren Kampfzeiten brüderliche Hilfe zu bieten.
Roch einmal führte danach der Festprediger in seine Gemeinde Herbstein und gab eine lebendige Darstellung von Freud und Rot der Diaspora.
Es halsen viele zum Gelingen dieses Festes. Desonders waren es auch der Posaunenchor, der an Stelle der Orgel den instrumentalen Teil übernommen hatte, und der Kirchengesangverein mit seinen Chören, die beide zur Bereicherung der Feier wesentlich beitrugen. Ein herzliches Dankworl an alle Milwirkenden, vor allem an die Festgemeinde war darum nicht nur Form, sondern aufrichtiges Bedürfnis- Ein gemeinsames Lied gab den rechten Ausklang des Festes, das die Herzen erwärmte und die Hände zur Tat geöffnet hat. 121,05 Mk. Festkollekte konnte an die Diasporagemeinde Herbstein und an die „Brüder in Rot" in Rußland verteilt werden. Möge Gott die schöne Feier segnen an allen Teilnehmern durch neue Liebe zum Gustav-Adolf- Derein sowie an der Diaspora und unserer Heimat durch neue Treue zu den heiligen Gütern evangelischen Glaubens und deutschen Bolkstums!
„^oöenadh*
(Kameradschaftliche Bereinigung der Rachrichtentruppen.)
Man schreibt uns: Neben dem Waffenring der deutschen Artillerie und der Kavallerie hat der „Waffenring der deutschen Nachrichten t r u p p e" einen großen Aufschwung genommen. Seit (einer vor acht Jahren erfolgten Gründung sind ^ehn Landesgruppen und 90 Vereine ein lebendiger Beweis für die starke innere Verbundenheit der Angehörigen der Nachrichtentruppen des allen Heeres; ein stolzer Erfolg Insbesondere deshalb, weil sie eine und bis in die Anfänge des Krieges zahlenmäßig schwach entwickelte Waffe war, die Jahrzehnte im Schallen anderer Waffengattungen ein bescheidenes Dasein führte. Und doch, welch stolze Geschichte über die Ostasiatische Telegraphen-Abtei- !ung 1900 und die beim Hereroaufstand 1904 bestehende Funkverbindung von Deutsch-Südweslafrika zur Heimat bis zu den hervorragenden Leistungen im Weltkrieg. Unvergessen bleibt der Einfluß, den
und in allen Teilen besser. Roth und Brornrn gefielen sehr gut. Grünewald kann sich noch entwickeln, Wilyelrni enttäuschte. Heilmann, immer noch der
Zur Herstellung der herrlich erfrischend schmeckenden Chlorodont-Zahnpaste werden nur die anerkannt besten Rohstoffe verarbeitet. Chlorodont, morgens und vor allem abends benutzt: beseitigt häßlichen Zahnbelag und üblen Mundgeruch ist sparsam im Verbrauch und daher preiswert
gegen die jugendliche Lehrmannschaft und blieb mit 9:0 Toren Sieger. Beide Mannschaften traten unvollständig an.
Nach der Pause nahm das Spiel lebhaftere Formen an. Die Marburger trugen zunächst einen energischen Angriff vor, der aber an der Verteidigung scheiterte. 1900 dominierte weiter. Immer wieder lagen sie vor dem Tor der Gäste. Schlarb hatte wäh- rend der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit nur einmal in kritischer Situation einzugreifen. Bald darauf aber fiel das 2. Tor für die Gießener. In tadelloser Kombination Grünewald-Bromm-Roth erhöhte Roth durch prächtig placierten Schuß auf 2:0. Dann hatte Bromm Gelegenheit durch einen schweren taktischen Fehler der Verteidigung wie auch des Tormanns den Ball bis in das Tor zu tragen. 3:01 Tragisch für die Marburger fiel das 4. Tor. Grünewald schoß scharf, der eine Verteidiger wollte den Ball mit dem Kops ablenken, der Ball ging aber knapp unter die Latte, der Verteidiger fiel noch hinterdrein. Schließlich konnte Roth noch einenFern- schuß anbringen, der den Tormann nicht auf den Poften sand.
Die Gäste waren im Sturm ausgesprochen schwach Die Läuferreihe bemühte sich gar nicht um die nötige Verbindung zum Sturm. Die Verteidigung war der beste Mannschaftsteil, der Tormann war nicht sicher genug. Technisch ließ die Mannschaft reichlich zu wünschen übrig.
Die Blauweißen waren auf der ganzen Linie
Gießener Ruderer bei der 15. Offenbacher Reaatta.
GRG. erringt den 2 5. Sieg in dieser Rudersaisont
Auf der 15. Offenbacher Regatta war die GRG. nur mit ihrem in dieser Sailon recht erfolgreichen Iungmann-Vierer vertreten. Die Regatta war für die GRG. ein großer Erfolg. Es gelang der jungen Mannschaft, alle drei gemeldeten Rennen in überzeugender Form gegen oft erprobte Mannschaften siegreich nach Hause zu fahren. Mit dem Sieg im 1. Iungmann-Vierer errang die Mannschaft für die GRG. den 2 5. Sieg in dieser Rubersaison Mit diesen 25 Siegen Ist die GRG. der erfolgreichste Ruderverein in ganz Deutschland. Eine schone Belohnung für den Fleiß und den Idealismus der Trainingsleute, und für ihren Trainer D. fio linier der beste Beweis seiner erfolgreichen Tätigkeit.
Ergebnisse am Samstag.
II. Junior-Vierer: 1. GRG. o. 1877 in 6:03,8; 2. RV. Hellas-Offenbach in 6:04; 3. RV. Griesheim in 6:25. Ein äußerst scharfer Bord-an- Bord-Kampf über die ganxe Strecke. In einem fabel- hasten Endspurt konnte Gießen Den Gegner überspurten und das Rennen mit Luftkastenlänge gewinnen. Griesheim lag weit zurück.
III. Vierer: 1. GRG. v. 1877 in 5:59,3; 2. Nas- sovia-Höchst in 5:59,5; 3. RG. Oberrad in 6:08,3; 4 RV. Hellas-Offenbach in 6:14,5; 5. RV. Franken- Schweinfurt. Hier mußte der Iungmann-Vierer gegen die schon oft erfolgreichen Senior-Mannschaften von Nasfovia-Höchst, RG. Oberrad, RV. Hel- las-Offenboch und RV. Schweinfurt starten. Bei gutem Start aller Boote konnte Gießen leicht die Führung übernehmen, Höchst spurtete jedoch heftig und lag bei 1000 Meter eine Länge vor, die übrigen Boote auf gleicher Höhe. Gießen zog durch energische Spurts gleich und konnte nach scharfem Bord-an- Bordkampf durch seinen ausgezeichneten Endspurt auch dieses Rennen für sich entscheiden. Die übrigen Boote lagen weit zurück!
Ergebnis vom Sonnlag.
I. Iungmann-Vierer: 1. GRG. v. 1877 in 6:01; 2. Undine-Offenbach in 6:06 Da die Würzburger RG. abgemeldet hatte, stellte sich den Gießenern nur der Jungmanitoierer der Undine-Offenbach. Gießen war durch eine Beinverletzung des Schlagmanns etwas behindert, doch auch dieses Rennen wurde nach anfänglichem Bvrd-an-Bvrd-fiamps sicher gewonnen. Die Mannschaft (Ioedt, Weinhold, (Juteneuer, Duill, St.: Treiben- b a ch) errang damit für die GRG. den 25. Sieg und ist mit 10 Siegen als der e r f o l g r e i ch st e I u n g- mann-Vierer Deutschlands anzusehen.
Erstes Fußball-Ergebnis: 5:u.
Spieloereinigung 1900 Liga schlägt Germania Marburg Liga.
Als die beiden Mannschaften zum ersten Freund- schaftsspiel der neuen Saison antraten, lag brütende Hitze über dem Platz der Spielvereiniaung 1900. Zuschauer hatten sich nur wenige eingefunden.
Der Kampf brachte den Blauweißen einen Sieg, und zwar einen vollauf verdienten Sieg. Die Mar- burger überraschten mit einer zunächst merkwürdig schwachen Leistung. Dadurch kamen auch die 1900er nicht in Schwung. Es wurde sehr hoch gespielt, auf beiden Seiten reichlich planlos, die jugendlichen Stürmer der Spielvereinigung sanden nicht gleich den Zusammenhang, waren aber doch den Gästen überlegen und lagen fast ständig vor des Gegners Tor. Die Marburger tarnen lediglich zu einigen Durchbrüchen. Die Blauweißen vergaben zwingende Chancen. Ecken brachten nichts ein. Der Tormann der Marburger wehrte mehrmals mit Glück ab. Dann wieder ging der Ball an die Latte. Die Marburger Verteidigung war auf der Hut und wehrte auf- opfernd immer wieder ab. 10 Minuten vor Halb- zeit fiel das erste Tor für die Platzbesitzer. Der Marburger Tormann wurde von einem Ball, aus nächster Nähe und aus dem Gedränge heraus von Grünewald geschossen, überrascht.
In Kassel wurden die Deutschen Heeresmeisterschaften ausgetragen. Neben den leichtathletischen Veranstaltungen gab es interessante Massen- und Patroulllen-Wettbewerbe zu sehen. — Im Bild: Eine Patrouille überquert auf einem selbsterrichteten Notsteg sumpfiges Gelände.
•* Rundfunkvortrag über die deutsche Gleichberechtigung. Staatssekretär a. D. Freiherr v. Rheinbaben, Delegierter zur Abrüstungskonferenz, spricht am heutigen Dienstag, 8 August, von 19.45 bis 20.15 Uhr im Bayerischen Rundfunk über das Thema „Kein wahrer Friede ohne deutsche Gleichberechtigung". Der Vortrag wird von fast allen deutschen Sendern übernommen.
•* Wehrkreispfarrer Müller spricht im Rundfunk- 3n der Zeit von 21.30 bis 22 TIhr spricht heute im Deutschlandfender der neue Landcsbischof von Preußen, Wehrkreispfarrer Müller, über das Thema „Dolk und Kirche".
Wettervoraussage.
Unter dem Einfluß der nördlichen Störungstäiig- leit gewinnt jetzt die feuchte Lust mehr an Raum über Deutschland. Somit gestaltet sich der Witterungscharakter zunächst etwas roedjfei'iaft, wenn auch nicht unfreundlich, wobei gelegentlich schauerartige Niederschläge, zum Teil noch mit Gewittern verbunden, auftreten dürsten. Leichter lemneraturrud- gang, der zunächst die sommerliche üßi'-me nicht wesentlich beeinflußt, ist außerdem die Solle.
Aussichten für Mittwoch: Wechselnd wolkig mit Aufheiterung, leichte Abkühlung, aber noch warm, vereinzelte gewitterige Schauer.
Aussichten für Donnerstag: Fortdauer der Wetterlage. ;
ter an die hessische Bauernschaft er olgte. Sie stehen also — um Mißverständnissen vorzubeugen bemerkt dies die Staatspressestelle — in le nem Zusammenhang mit dem Gesetz zur Wiederherstellung des Be-
diese Waffe in ihrem genialen Schwung, in der Begeisterung an ihrer hohen Ausgabe, aus den durch den Krieg bedingten hohen technischen Anforderungen auf Die Entwicklung der Technil für den Frie- den gewonnen hat. Unvergessen bleiben auch die zahlreichen toten und lebenden Helden der Nach- richtentruppe, der Truppenoerbände und der Marine, die Ehre und Leben dransegten auch in der größten Not, im ftärlften Trommelfeuer, dem Kämpfer in vorderer Linie zu helfen durch bas Bewußtsein, mit dem Führer, der deckenden Artillerie, dem Nachbarn und der fernen Heimat ver- bunben zu sein.
Die Erinnerung an bie stolze Vergangenheit unb an bas große Erleben bes Krieges hat ben Waffenring zusammenaeschweiht, nicht nur um ber Erinnerung unb ber Vergangenheit, fonbern um ber Zu- lunft zu leben. Mehr als 8000 deutsche Männer im Lande haben sich gesammelt, um mitzuarbeiten an der nationalen Wiederauferstehung Deutschlands durch Hebung des Wehrgedanlens unb bes nationalen Stolzes Deutschlanbs, nicht allein zur Gleichberech- tigung, fonbern um ihm zu ber Stellung in ber Welt zu verhelfen, bie feinem großen unb tüchtigen Volle lebührt. Der Verein hat sich baneben zum Ziele ge- etzt Pflege ber fiamerab chaft, Beratung unb Fur- orge für bie beschäftigungslosen Mitglieber, Aus- rechterhaltung ber lameradschaftlichen Beziehungen zu ben nachrichtentechnischen Formationen Des Reichsheeres unb ber Marine, Veranstaltung von Vortrags- unb Unterljaltungsabenben.
Alle ehemaligen Kameraden ber Telegraphen- unb Nachrichtentruppen bes Heeres, ber Marine, ber Schutztruppe, ber Reichswehr unb ber Schutzpolizei in Stabt unb Land teilt eure Adresse unb die be- lannter Kameraden an die bereit seit 25. Juni be- stehende Kadenach (Ortsgruppe Gießen), 1. Vorsitzender Christian Klotz, Gießen, Friedrichstr. 11, mit. Dort erhält jeder fiamerab bereitwilligst Aus- lunft.
Giehencr Wochenmarktpreise.
* Gießen, 8. Aug. Auf dem heutigen Wochen- martt lasteten: Landbutter, das Pfund 1,25 Mark, Kochbutter 1,— Mark, Matte 25 Pf., Käse, Das Stück 4 bis 10, Wirsing (grün), das Pfund 8 bis 10, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 10 bis 12, Gelbe Rüben 10, Rate Rüben 10, Spinat 20 bis 25, Römifchkohl 10, Bohnen (grüne) 10 bis 12, Bohnen (gelbe) 10 bis 15, Mischgemüse 10, Tomaten 20 bis 30, Zwiebeln 10 bis 12, Rhabarber 8, Pilze 20 bis 25, Kartoffeln (neue) 3 Pf., der Zentner 2,30 bis 2,50 Marl, Frühäpfel, bas Pfund 20 bis 30 Pst, Pfirsiche 30 bis 40, Himbeeren 25, Birnen 12 bis 25, Heidelbeeren 20, Johannisbeeren 12, Pflaumen 20, Mirabellen 20 bis 30, junge Hähne 80 bis 90, Suppenhühner 60 bis 70, Tauben, das Stück 50 bis 60, Eier (inländische) 8%, Blumenkohl 10 bis 40, Salatgurfen 10 bis 30, Einmachgurlen 1 bis 3, Endivien 5 bis 15 Pf.
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— Tageskalender für Dienstag: Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Abenteuer im Engadin".
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