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Donnerstag, 7. September 1933
Siebener Anzeiger (General-Anzeiger sürGberWen)
Nr. 209 Zweites Blatt
einer Sfabf eniflebf wieder ein römischer MerpalM. Die neue 6fanharie des prenWchen Jliinifleryräfibenlen
Der Msenbrand im Duisburger Hasen
Zwei Volksfeste in rheinhessischen Landen
Spendet für die deutsche Luaendherberge!
Sind Sie schon platznneter im Stadltheater Gießen?
Die dalmatinische Stadt Spalato baut sich in seinem alten Teile auf den Ruinen des Palastes des römischen Kaisers Diokletian auf. Jugoslawische Archäologen sind jeyl mit dem Plan an die Regierung herangetreten, örc Reste des Palastes Stück um Stück abzutragen und ihn in der Nähe wieder in seiner einstige« Gestalt auferstehen zu las
sen. Tie bisherigen 8001) Bewohner der Palaststadt, die heute in zahllose enge und winklige Gäßchen (den ehemaligen Gängen und Fluren des Schlosses zerfällt» sollen dann in neu zu errichtenden Häusern untergebracht werden. Unser Bild zeigt den Diokletians-Palast, wie er nach seiner Rekonstruktion wieder aussehen soll.
Jugend von größter Wichtigkeit. Innerhalb vieles Jugcnddienstes spielt das Fahrtenleben eine be- deutende Rolle. Das Fahrtenleben ist ohne die deutsche Jugendherberge nicht zu
Griesheimer Kommunisten wegen Waffenbesitzes verurteilt.
WSR. Darmstadt, 6.Sept. Dor der Großen Strafkammer hatten sich heute die Kommunisten Heinrich S t r o h a u e r , Heinrich Ingold, Georg Trendel und Peter S p e ck a r t aus Griesheim wegen verbotenen Waffenbesitzes und Nichtablieferung von Waffen zu verantworten. Der Althändler Strohauer hatte einige französische
bat gesuZ.
* Vchigmg, ag, den 8. September 1933, oer- ich im „Löwen-, Neuenweg 28: Gezimmer, Büfett, Kredenz, Aus- sch, 4 Stühle (Eiche); Büfetts, Krell, Standuhren, Regulatoren, 1 intrippe, Kleiderfchranle, Wasch. 1 Sekretär, 1 großen Wäsche- , 1 Radio mit Lautsprecher und Schreibmaschine (Continental), bsauger, 1 WäscheiMWl, iid)trreqalt u.o.a. SW Dersleigenmg dchmmf.
t aus einem kvnturs: PvrMan und Küchengeräte.
t. h a r t m e h Auktionator und Taxator Neuenweg 28
tfnfere Kriegspferde zum Tag des Pferdes.
Im Rahmen des „Tages des Pferdes- in Darmstadt ist eine besondere Ehrung unserer Kriegspferde vorgesehen. Veteranen des Pferdegeschlechtes, welche den Weltkrieg mitgemacht haben, sind bereits recht selten geworden. Denn seit 1918 sind 15 Jahre verstrichen. Selbst wenn die Einmusterung der letzten Kriegspferde 1917 erfolgt wäre, müßten diese Pferde bereits ein Alter von 22 Jahren erreicht haben. Oekgent- sich des Tages des Pferdes wird eine kleine Gruppe von Kriegspferden von ihren jetzigen Besitzern besonders vorgestellt werden. Diese treuen Veteranen, denen auch in den meisten Fällen während des Krieges außerordentlich große Strapazen zugemutet wurden, werden sich voraussichtlich an dem Umzuge innerhalb der großen Gespann- Pa r a d e beteiligen und dann in einer kurzen besonderen Schaunummer auf dem Turnierplatz gezeigt werden.
Am Montag war der Nennungssch'uß für das Turnier. Für alle Wettbewerbe sind zahlreiche Meldungen abgegeben worden. Besonders in den Jagdspringen wird es gut umstrittene Wettbewerbe geben. Es werden sich Pferde beteiligen außer Darmstadt aus Mainz, Rüsselsheim, Worms, aus den Provinzen Oberhessen, Rheinhessen und sogar aus der Pfalz. Eine zahlreiche Teilnehmerschaft wird auch an dem Patrouillen-Springen der hessischen SA. - Reiter mitwirken. Kurzum, die Vorbereitungen für die große Veranstaltung am kommenden Sonntag sind in vollem Gang.
Daten für Donnerstag 7. September.
1533: Königin Elisabeth von England geboren (gestorben 1603): — 1631: Gustav Adolf siegt bei Brei- tenfeld: — 1714: der Badener Friede beendet den Spanischen Erbfolgekrieg: — 1914: Marneschlacht.
Das bulgarische Königspaar in London.
Wellen bebt lackiert) fatraben, eine mangel billig M OM mtrahe 121-
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Reitzeug.
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Die Flagge ist In den Farben Schwarz Weib g-hatten und ahneU in der Austeilung de- Felde- d.« ü yu Traditionsfahnen der preußischen Regimenter.
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Gewehre aus dem Griesheimer Lager erhalten und sie an die Kommunistische Partei abgegeben. Er be- ha..ptete allerdings heute, daß er sie zum alten Eisen geworfen habe, von wo sie eines- Tages verschwunden gewesen leien. Die Gewehre lagen dann jahrelang bei dem Angeklagten Ingold und wurden zur Instruktionsstunde von dem Angeklagten Trendel, dem Ortsgruppenleiter der KPD., benutzt. Auf seine Anweisung hin waren die Gewehre durch Speckart im Walde vergraben worden. Die Angeklagten Strohauer, Ingold und Speckart erhielten Gesang- nis strafen von vier Monaten einer Woche, vier und fünf Monaten. Trendel, als der geistige Leiter, wurde auf neun Monate ins Gefängnis geschickt.
beflaggen.
Heil HitlerI
Stamm Welfen.
Erw. Schmidt, Stammesgeschäftsführer.
König Boris von Bulgarien befindet sich mit seiner Gattin, der italienischen Königstochter Maria, auf einer Europareise, auf der er jetzt, und zwar inkognito, in der englischen Hauptstadt eingetroffen ist. — Unser Bild zeigt den König und die Königin bei einer Unterhaltung mit einem Londoner Bobby.
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1 enti.m.bW’ »ei für immer N B.6alden,6i B D- HindenburgMilllS. g-7ll6rbi*__2
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Strickjacke.
Löbersttatze, W boi^abrtartenM
Das Backfischsest in Worms, an dem alle jungen und jung sein wollenden Menschen <r nehmen ist zugleich Ernlidanstest und Fstcherlest. Au, unstrem Bild hui sich den aus Pappe ein red)! lebendiger „Backst,ch" beigejeUt. - Rechls^ $ e g i n n h e 5 TO a i n 3 er SB ein. martts eines uralten Volksfestes, dos den Beginn der Weinlese einleitet. Unser Bild zeigt einen Riesenpokal im Festzug mit der Aufschrift: „Trinkt deutschen ©ein!'
Iungvolkaufmarsch in Gießen.
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Im Rahmen des Iungoolk-Werbemonats September wird am 9. und 10. September auch hier in Gießen ein Aufmarsch stattfinden. Die Jungen kommen aus der Wetterau und der Umgebung von Grünberg. Mit dem Aufmarsch verbunden wird der Stafsellauf des ober- hessischen Jungvolkes, der sein Endziel tn Gießen hat. Das Programm für den Sonntag ist sehr reichhaltig und wird allen Gießenern, die für das Jungvolk etwas übrig haben, viel Interessantes bieten. _
Die Veranstaltungen beginnen am Samstag mit einem Marsch des Gießener Jungvolkes durch die Stadt. Abends, etwa von 19 bis 21 Uhr, steigt auf dem Trieb ein Biwak mit Lagerfeuer und Zelten
Der Sonntag wird mit einem großen Wecken eröffnet, an dem sämtliche oberhessische Jungvolk- kapellcn mitwirken. Um 9.30 Uhr findet in der Nähe der Volkshalle eine Morgenfeier statt Daran anschließend ist großer Appell des gesamten Jungbannes, der von Rupprecht Hainer selbst abgehalten wird. Am Schluß des Appells der auf dem Brandplatz abgehalten wird, werden die Schlußläufer der Oberhessen- Staffel ankommen. Etwa um 12 Uhr werden die Jungen zum Essen entlassen. Um 14 Uhr wird auf Oswaldsgarten eine große Ku ndgebung stattfinden, bei der Oberjungbannführer Hain e r sprechen wird. Darauf marschiert das gesamte Jungvolk zum Trieb, wobei folgenbc Straßen berührt werden: Oswaldsgarten, Kirchstraße Kirchen- platz, Marktplatz, Schulstraße, oonnenitraße, Kreuzplatz, Seltersweg, Hindenburg-Wall, Bleichstraße, Ludwigstraß-, Ludwiqsplatz, Kaiserallee Trieb Im Anschluß an diesen Marsch werden aus dem Trieb große sportliche M a s s e n we t tk a m p s e stattfinden und zwar in der Nahe des Eulenkopfes, u a Hindernislauf, Schnellzeltbau ufw. Zum Schluß gibts eine M a s s e n t e 11 e r e i. bie sicher Überall große Freude Hervorrufen wird
3u allen Veranstaltungen ist jcOer herzlich willkommen Wir bitten bie Einwohnerschaft an diesen beiden Tagen die Hauser reichlich
Der Jugenddienst der HI. ist heute neben Eltern- haus und Schule für die Erziehung der deutschen größter Wichtigkeit. Innerhalb dieses s spielt das Fahrtenleben eine be-
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ben H°nden wissen will." i)t'. Unb Eduard verdient ein TiÄ5 * * ' n ^rcr ersten Ehe doch allerlei mmerzienrätin angenehm, datz da; oaron Langen meldete-, so muhte mjtanb verlassen werden, der Marz bereitete!
Mischung folgt.)
denken.
So wird das Jugendherbergswesen ebenfalls zu einem Lrziehungsfaklor junger deutscher Menschen.
Ganz aus eigener Kraft hat die deutsche Jugend ihre Herbergen im weiten Deutschen Reich autgebaut. Angefangen von der alten Scheune mit Feldbetten bis zur modernen Jugendherberge mit warmem und kaltem Wasser hat diese Arbeit die größten Opfer gefordert, und eine tatbereite Jugend bat ihre wenigen Scherflein zusammengescharrt und hinqeqeben, damit die Häuser der Jugend würdig, aber trotzdem einfach und schlicht aufgebaut wur- ÖC Sieks Werk ist keineswegs vollendet. Auch hier macht sich die ungeheure Not weiter Volksschichten und der Jugend bemerkbar. Darum tritt das neue deutsche A"Ze n d r e , ch der Hitlerjugend heute vor die Volksgenossen und Volksgenossinnen und bittet sie:
helft uns, abeitet mit an der Aufrichtung einer neuen Jugend, indem Ihr uns ein kleines Opfer gebt.
Die Hitlerjugend hat sich im Gebiet Hessen-Nassau für die Sammlung zum Besten der deutschen Jugendherbergen restlos zur Derlüaung gestellt^ «ie wird auf großen Plätzen ihre Musik- und Spiel- mannszüge marschieren lassen und durch.ihre »»Pi“’ schar ein großes Platzsingen auf .b.er1,Jaup?ro^c am Sonntag. 10 September, von 11 Uhr ab. veranstalten I .. -
Deutsche Männer und trauen, die Ihr ein herz für die Jugend habt, helft mit bei dieser wichtigen Ausgabe für die Jugend helft mit, denn es ist für (Eure Buben und Mädchen, es ist für (Euer Reich.
In einem großen Lagerhaus im Duisburger Jnnenhafen brach aus bisher unermittelten Gründen ein riesiges Sdiatenfeuer aus. Das Lagerhaus wurde bis auf die Grundmauern zerstört, von denen ein Tel!
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