Ausgabe 
5.4.1933 Erstes Blatt
 
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Mittwoch. 5.ApriUYZZ

183. Jahrgang

Nr. 81 Erstes Statt

Der Weg zur evangelischen Reichskirche. |

Iieichstagung der SlaubenSbewegungDeutsche Christen".

Der neue Kurs in Hessen

Polen lehnt jede Beteiligung ab.

Der

Herr Reichspräsident empfing im Lause des

fiert ist.

Staatsregierung. Denn sie weiß, daß die an die deutsche Manneszucht und Ordnung gewöhnten For­mationen der SS. und SA. auch in Zukunft

iffenschail.

malot btt HreuWm tmie.

des Berliner Staats- gohst, ist vertraglich len DichterMemie be- dung der Preußischem ior ihrem Abschluß.

iffutfct Lühuenkünsll«

Oie Negierungskoalition in Oanzig gesprengt.

getroffen worden ist.

Keine Erteilung von Approbationen an Ausländer.

Annahme von Anzeige« für die Tagesnummer bis jum Nachmittag vorher.

Preis für 1 mm höhe

für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Re­klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig« Playvorfchrist 20" , mehr.

Chefredakteur

Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.Thyriot; für den übrigen Ted Ernst Blumschein und für den An­zeigenteil i.V.TH.Kümmel sämtlich in Gießen.

kommt nicht mehr in Frage.

Der Hessische Iustizminister.

3. V. gez. 2 euroth.

Staatspräsident Or. Werner be» Hindenburg und Hitler.

Berlin, 5. April. (WTB. Funkspruch.)

Neuordnung der Justiz in Hessen

Keine jüdischen Strafrichter und Staatsanwälte.

Darmstadt, 4. April. Die Pressestelle der Staatsregierung teilt mit:

Der Hessische Iustizminister hat Vorkehrung getroffen, daß Richter jüdischer Abstam - mung nicht mehr mit der Handha­bung der Strafrechtspflege befaßt sind. Als Staatsanwälte und Amtsan­wälte werden Juden nicht mehr verwendet. 3n den übrigen Zweigen der Rechtspflege sind Rich­ter jüdischer Abstammung nur noch zugelassen, wenn aus ihrer Weiterbeschäftigung keinerlei älnzuträglichkeiten entstehen, andernfalls tritt sofortige Beurlaubung ein. Bezüglich der jüdischen Laienrichter steht reichsrecht­liche Regelung in Aussicht. Verschiedene jüdische Handelsrichter haben aus den veränderten Ver­hältnissen bereits die Folgerungen gezogen und um Enthebung von chrem Richteramt gebeten.

Bezüglich der Anwälte jüdischer Abstam­mung ist angeordnet, daß sie nur noch in sehr beschränkter Zahl vor Gericht a u f t r e t e n dürfen. Ihre Bestellung zu Armen­anwälten, Konkursverwaltern und dergleichen

,ngen mehr In Berlin, des Seul- !

l hat nach einer M- Mr z-b.L Hinkel inisterium die J Reinhardt (Gold- j r künstlerischen «« tun Jat Die Drreltwn L ürgschast übernommen, er den Ersordemssen | istig Rechnung st-gt- z Ewiges W M im Deutschen ä*

Hessisches Gesamtministerium, gez.: Dr. Werner. gez.: Dr. Müller.

Berlin, 4. April. (TU.) Im Rahmen der ersten Reichstogung der Glaubensbewegung Deutsche Christen" fanden zahlreiche Arbeits­tagungen statt. Unter Leitung von Pfarrer Ale her (Frantfurt a.TL) wurden Fragen des Kirchenrechts behandelt, wobei im Mittelpunkt ein Vortrag des Rechtsanwalts Dr. Friedrich Wer­ner (Berlin) stand über das Thema .Die Rechts­grundlagen der kommenden Reichskirche". Die Verfassung der kommenden Reichskirche wird, wie die des Dritten Reiches, den Parlamenta­rismus überwunden haben, um die Form zu finden, die allein der Ausdruck des deutschen Menschen unseres Zeitalters sein kann: Herr­scher der Besten unter einem selbst- gewählten Führer mit dem Ziel, Art, Form und Typus des deutschen Menschen in sei­nem Ringen um Gott zu leiten und zu schützen. Die RSDAP. verlangt die Freiheit aller religi­ösen Bekenntnisse, soweit sie nicht den Bestand des Staates gefährden oder gegen das Sittlich- keits- oder Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen Als erste steht die evangelische Landeskirche Frankfurt a. M. im Be­griff, sich eine Verfassung zu geben, die auf dem Boden des Rationalsozialismus und gemäß den Richtlinien der Glaubensbewegung Deutsche Chri­sten" die Grundsätze für eine Reichskirche in die Tat umseht. Die kommende Reichskirche wird Mittel und Wege finden, um die heutige Kir­chensteuer, die viel dazu beigetragen hat, die Kirchenaustritte in so erheblicher Weise au för­dern, durch Geldquellen zu e r s e tz e n, Die den

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>|er Tage nach lanam Wnirter Oper, Otto her N52AP. unb wx uhaus in Aussicht gt w.

Erscheint lägltch,außer Sonntaas unb Feiertags

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ein ausgezeichneter Seemann ist, tat sein Mög - lichstes bei den Rettungsarbeiten. Wiley erklärte tum Schluß, baß vor dem Absturz an Bord der Akron keinerlei Verwirrung herrschte. Er glaubt nicht, baß das Luftschiff i

Sondercharakter einer Besteuerung des kirchlichen Lebens vermeiden.

In einem VortragKirchliches Führer- t u m forderte Pfarrer Robiling, Berlin von den kirchlichen Führern positive Stellung zu der durch die nationale Revolution geschaffenen politischen Lage. Der kirchliche Führer müsse sich in seinem gesamten Privatleben und im öffentlichen Leben der Verpflichtung bewußt sein, e i n leuchtendes Vorbild an Glaubens­ernst, Sittenreinhett und kirchlicher Aktivität zu geben- Ziel aller kirchlichen Arbeit sei ideell die Erfüllung des Volkstums mit den erlösenden und heiligenden Kräften des Evangeliums, empirisch die endliche Schaffung der deutschen Reichskirche. Für die kommende Theologengcneration forderte der Redner Er­ziehung und Heranbildung im Geiste und Sinne einer völkischen Glau­bensgemeinschaft. Zum Pfarramt sei nur zuzulassen, wer reinen deutschen Blutes sei. Den Schluß der ersten Tagung bildete eine im Kriegervereinshaus abgehaltene Sitzung. Reichs­leiter Pfarrer Hossenfelder dankte allen, die am Zustandekommen der Tagung mitgeholfen haben, besonders auch den Vertretern aus dem Lande, für die es eine Mainlinie nicht gegeben habe. Ein Dankgebet an Gott, daß er in Adolf Hitler dem Volk einen Führer geschenkt habe, das Horst-Wessel-Lied, ein Sieg-Heil auf Adolf I Hitler, das Dritte Reich und Kirche des Dritten Reiches schlossen die Feier.

____t Danzig, 4. April. (WTB. Funkspruch.) Amllich. von'einem Blitz Die Fraktion des Blocks ber nationa- 1 len Sammlung hat dem Präsidenten des Se­nates gestern mitgeteilt, daß die Mehrheit des Blockes gegen dos dem Votkstage vorgelegte E r - macht igungsgesetz ftimmen werde. Der Senat hat daher festgestellt, daß die bisher be»

a wandelte M

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Wiley ergänzt seinen Bericht

N e u y o r k, 4. April. (WTB.) Der gerettete Offi­zier derAkron ', Wiley, der inzwischen irfi Ma- rinehospital ausgenommen worden ist, erklärte noch: Als dieAkron" auf dem Meere aufschlug, strömte durch das Fenster der Kontrollkabine das Meer- wasser ein und riß mid) zum gegenüberliegenden Fenster hinaus. Ich versuchte, vom Körper des Luft- schisfes wegzuschwimmen und kam schließlich an die Oberfläche. Das von Blitzen beleuchtete Akronwrack war im Abtreiben. Der Bug ragte hock in die Lust unb das Schiff war vollständig wrack. Kurze Zeit später tauchte diePhöbus" auf. Der deutsche Dampfer warf mir einen Rettungsring zu und zog mich a n B o r d. Die inzwischen aus- gesetzten Rettungsboote konnten die drei übrigen eberlebenden bergen. Der Phöbus-Kapttän, Der

MMIM Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

$md und Verlag: vrLHI'Iche Unioeifilütr-Vuch- und Steinörudcrel B. Sange in Sietzen. Sdjriftiettung und Seschäsirftelle: SchuIItratze 7.

dens und des völkerverbindenden Verkehrs machen kann. Auf der anderen Seite haben die Sieger Flugzeuge und Luftschiffe zu den gefährlichsten Waffen umgestaltet, um der Reihe nach zu erleben, daß Schicksal und Vergeltung doch noch st ä r t e r sind als das Gefühl der wasfenstarrenden Ueberlegenheit. Wie es der unvergängliche Ruhm des deutschen Genius ist, den Völkern das starre Luftschiff gegeben zu haben, wie es auch der voll- gültige Beweis für den Wagemut der Deutschen ist, zuerst die Ostwestbezwingung des Atlantik mit Flug­zeug vollbracht zu haben, so wird es auch ein Zeug­nis werden für die unzerstörbare Kraft der deutschen Nation, sich trotz Versailles ihre innere und äußere Freiheit wiederzuerobern. Schicksal und Vergeltung weisen den Weg.

DergeUungunSSchicksa» <

Einige Dutzend Seemeilen von der Küste der Union entfernt, ist das Marineluftschiff »Akron" in einem Gewittersturm abgestürzt. Die Besatzung hat dabei bis auf drei Personen den Tod gefun­den, den Seemanns- und Soldatentod, vor dem wir uns alle in tiefster Ergriffenheit neigen. Cs ist, als ob ein grausames Schicksal waltet, als ob eine Remesis mit harten Fingern unerbittlich alles zerll. r^, was oas gewaltige Werk des Grasen Fer­dinand Zeppelin nachzuahmen versucht. Deutsch- land wurde auf Grund des Waffenstillstandes und des Versailler Diktats gezwungen, alle Luftschiffe a u s z u l i e s e r n , die im Kriege als Waffe ein­gesetzt worden waren. England und Frankreich kamen so in Besitz von Zeppelinluftschiffen, aber sie kamen nicht hinter das Geheimnis, um mit der genialen Leistung Zeppelins etwas anfangen zu können. Das deutsche Luftschiff, das England er­hielt, ging schon 1919 zugrunde, während das Luftschiff, das Frankreich als Beute heimbrachte, im Dezember 1923 im Mittekmeer mit über 50 Mann Besatzung in Sturm und Wellen unter­ging. Riemand weiß, an welcher Stelle es gesun­ken ist, aber der harte Griff des Schicksals er­schütterte Frankreich so, daß es den Zeppelin mied wie der Teufel das Weihwasser. Vielleicht in Ah­nung des dunklen Verhängnisses, das sich dann auch an der englischen Lustschissahrt erfüllen sollte, als diese Zeppeline nach eigenem Muster baute, um gleich mit dem ersten Werk auf der Fahrt von England nach Indien an einer Hügel­kette in Frankreich elend zu scheitern. England verlor dabei siebzig Mann, aber unter diesen sieb­zig Mann waren auch die führenden Persönlich­keiten der englischen Lustfahrt.

Es ist wohl noch in Erinnerung, mit welcher un­geheuren Spannung und Erwartung im Oktober 19'24 bie Fahrt des deutschen Tribut- Zeppelinluftschiffes nach der Union be- gleitet wurde. Die deutsche Führung brachte das Luftschiff sicher hinüber, aber die Union ist dieser Kriegsbeute doch niemals recht froh geworden. Zwar setzte die Heeres- ui.b Marineverwaltung der Union sofort die hochgezüchtete Technik ein, um selber Luftschiffe nach starrem System zu bauen, dazu bestimmt, nicht nur Zeppeline in den Schatten zu drängen, sondern auch der Luftfahrt der Union die erste Stelle für alle Systeme zu sichern. Das Werk, das Graf Zeppelin in der unablässigen Ar­beit eines Menschenalters zähe und mühsam buch- ftäblid) aus dem Nichts geschaffen hatte, wurde von der selbstbewußten Technik der Union mit einer Handbewegung übernommen, die ausdrücken sollte, daß es die Union sein werde, das Zeppelinsystem der wirklichen Vollendung entgegenzuführen. Nach- einander wurden Riesenluftschiffe gebaut, wie sich das für die Union gehört, also richtige Mam- mutgebilöe der Luftschiffahrt, richtige Wolkenkratzer von einem Ausmaß unb einer Einrichtung, die die Zeppelinwerft am Bodensee schon aus technischen Gründen nicht hätte Herstellen können.

Während das deutsche Luftschiff, das den ficken Ramen des Grafen Zeppelin trug, ununterbrochen feine Kreise um die Erde beschrieb, baute die Union zwei Riesenlustschiffe, deren Fahrten eigentlich immer vom Unglück verfolgt gewesen find, bis das Schicksal endlich am 4. April ver­nichtend zufchlug, bis es den stolzenAkron" wie einen Spielball in das Wellengebirge des Atlantik warf. Wieder wollte es das Schicksal, daß ein deutscher Dampfer den Weg des , Akron" kreuzte, um aus den Wellen die drei Männer zu holen, die allein übrig blieben aus dem furchtbaren Trauerspiel der Eroberung der Luft durch das Geheimnis des Zeppelins. Die stolze Marine der Union wird sich durch dies Unglück nicht niederbeugen lassen, aber die Völ­ker werden doch immerhin eine Ahnung über sich kommen sehen, daß die Eroberung desZep­pelin" noch nicht die Eroberung der Lust bedeutet. Wenn der Dichter der homeri- scheu Welt diese Ereignisse in ihren geheimnis­vollen Zusammenhängen nachgestalten könnte, würde das Schicksal für ihn auch zu einer Ver­geltung werden, wie auch die ganze Entwick- unig Der Rachkriegszeit zu einer V e r g e l - tung an den Siegern geworden ist.

Deutschland ist in den Versailler Gewaltver» trägen entwaffnet und ehrlos gemacht worden, was die Schöpfer der Versailler Verträge an mehr als eine; Stelle dieser ungeheuerlichen Dokumente als Vergeltung beze.chneten, wahrend es tatsächlich nichts anderes war als e i n A u i - f luh der Rache und der Furcht. Deutsch- lands Entwaffnung und Wehrlosmachung sollte die Bürgschaft für den Frieden sein, aber wir wissen heute, daß der Unfriede und das Miß­trauen unter den Völkern niemals großer war. Wie es auch wieder Tatsache ist. daß die Volker noch niemals so in Waffen starrten tote unter der Herrschaft der Versailler Vertrage. Deutsch­land, das nur leben und a r b e r ten will, das mit der Sorge belastet ist. ^cn 21hlhonen seiner Bevölkerung, die durch die Wirtschafts- krise und durch die Absperrung aller ausländi­schen Märkte arbeitslos geworden sind, wieder Arbeit unb Brot zu schaffen, ist ringsum von aufgerüsteten Völkern umgeben. Das Gleich- gew.cht der Kräfte ist dadurch so gründlich zer­stört, daß unter dem Druck diesem Erkenntnis selbst die Sieger sich mit dem Plan tragen, dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, wenn es nicht anders geht, durch eine stufenweise Ab- tUj)eUutM)lanb ist die Luftwaffe verboten, sie soll es auch nach dem Macdonald-Plan bleiben. Aber Deutschland hat inzwischen den Beweis er- bracht, daß es aus Flugzeugen und Luftschiffen wahre Instrumente des Bolkersrie-

nur bei Ausländern deutscher Volkszuge . ..

Hörigkeit in besonderen Fällen in Frage. Zur von einer Ausglei

Feststellung der Staatsangehörigkeit haben künftig 25 Pf. pro Pfund die Rede. Wie wir von zu­alle Studierenden bei der Meldung zu den ärzt- ständiger Seite erfahren, soll diese Ausglelchsab- llchen, zahnärztlichen unb pharmazeutischen Prü- gäbe in Form e i n e r 23 c r b raiud) s fte ue r fungen unb alle Bewerber beim Eintritt in die erhoben werden. Entsprechende gesetzliche Bestim- Apothekerlaufbahn einen gültigen amt- mungen darüber sind in Vorbereitung. Die Ver- lichen Ausweis über dr-e Staatsange- brauchsskeuer gilt jür Margarine, Fette Hörigkeit einzureichen. I und Oele; Butter und Schmalz fallen nicht

'* * dkn Vum eilim n tourt Cta,n,^0*cn-

Jtaen Aerwunde- JVJ *****

Mi. Imb gefährlich. Tin Tötet Ziehst.

Ursache brach in -Etellinacherei^eh. "Wonaten reich! onjtänbig medu. Die ' in einem Aanm ' Wurden von den Wen. Der eine von koirnte sich schließlich eine Leiter retten, Fenster gestellt halte rkainen, der über die i um da- Freie zu stan-wunden, daß ei mkenhaus starb. H. -Ein Arbeitsdienst- 'scharbeiten von einem * und erlitt eine 9-

.-31°le,g verletzte, g aus Avila (Alt-Ra- :it dieser Station beim 0 Meter tiefe Schlucht S20 Tagen stürz-

er und Mi 3ug* , neun Jeamte^ur-

London, 4. April. (WTB.) Der polnische Bot- di- wichtigsten Träger^ Freist-i.-. I

f am pf es ' mR e i ch e w i e ' n H es se n fern L u n fl europäischer Mächte, die gebildet werden. Den hessischen <o2I.= und s-2.-Gliederungen morden ist um direkt oder indirekt den anderen gilt unser Dank, unsere Hoffnung, unser Vertrauen. Staaten Europas irgendeine Entscheidung auf- Mit dreifachem Sieg-Heil! zuerlegen, für unzulässig ansieht. Selbst wenn

1 ein: derartige Gruppierung erreicht werde, wurde Polen es ab lehnen, ihr beizutretcnmit der Begründung, daß es an der Revision der Friebensderträge nicht interej-

Die Antwort auf die Verhaftung der fechö Victers-Zngcnicnrc m Moskau.

London. 3. April. (DU.).Die englische Re­gierung wird, wie Ministerpräsident Macdonald im Unterbau» mitteilte, am Dienstag ein Er­mächtigungsgesetz einbringen, das die Regierung mit Vollmachten hinsichtlich der russischen Ein­fuhren nach England ausstattet. Das Gesetz soll bereits am Mittwoch alle Lesungen durchlaufen, so daß es mit ber größten Beschleunigung in Kraft treten kann. Die Ankündigung Macdonalds erfolgte nach Besprechungen des Kabinettsaus- schusseS für russische Angelegenheiten und des Außenministers Simon mit dem Moskauer eng­lischen Botschafter, Sir Osmond Ovey, anläß­lich der Verhaftung der sechs Englän­der in Moskau.

Der Oppositionsführer Lansbury brachte im Hinterhaus sofort feine schwere Besorgnis über den Beschluß der Regierung zum Ausdruck unb ersuchte um die Veröffentlichung des gesamten Schriftwechsels zwischen dem englischen Botschafter und der englischen Re­gierung einerseits und Litwinow andererseits, was jedoch von Macdonald abgelehnt wurde. Der Ministerpräsident erklärte, daß das eng­lisch-russische Handelsabkommen am 17. April ohnehin au Ende gehe und etwas getan werden müsse, um ein neues Handels­system aufzustellen. Auf weitere Fragen, ob das Ermächtigungsgesetz mit ber Verhaftung ber sechs englischen Angestellten in Moskau zusam- I menhänge, gab Macdonald keine Auskunft, da dies augenblicklich nicht im Interesse der Ange­klagten liege. Eine Mitteilung hierüber werbe jedoch bei der zweiten Lesung des Gesetzes er­folgen.

Italien halt am Mussolini- plan fest.

heutigen vormittags den hessischen Staatspräsiden- . ......

ten Dr. Verner, der später auch vom Reichs- G gen btC französische LerWaffeiUNstS- kanzler Adolf Hitler empfangen wurde. versuche

Rom, 5. April. (LU.) Dom englischen Bot- yütll toafter in Rom sind dem Ches der italienischen

x: zcXttfx /tX/a Regierung weitere Vorschläge zum Viermächte-

ütt OIC UtlO xDvD. Pakt mitgcteUt worden. Es besteht bie Gefahr,

s: C«< cc daß die Vorschläge so stark vom Geist des

An die SA.- und SS.-Jormahoncn im Hessenland. Kompromisses mit der französischen

SA.- und SS.-6ameradens Auffassung erfüllt sind, baß daburch ber

istd-r h°sii,ch°n Siaatsregierung ein ßZ

fubltes Bedürfnis, Euren Führern und Euch den @1^$^ geniale Plan Mussolinis würbe einen Dank des neuen Hessen im neuen Ausbau durch ins Einzelne gehende Sonder- Deutschland auszusprechen. Eurer Tatkraft, beftimmungen unb eine Belastung burch Klauseln Eurer Unermüdlichkeit, Eurer Unoerdrossenheit ist nicht vertragen. Er würbe baburch seine Kraft, der überwältigende Sieg der völki- bie politische Atmosphäre Europas einer Rei- schen Umwälzung in erster Linie zu ver-an- nigung entgegenzuführen^ verlieren. Deshalb fen. Euch mar keine Muhe zu groß und kein Weg W anzunehmen, baß sich Die italicn-jcbe Aeg.e- -u w-tt- 3Dr Habt alle Schw!°rig!°it°n in treuem "fei? Sorten mit ßinft ui»

Gedenken an den Führer immer wieder uberroun- vertretenen Leitgedanken europäischer Friebens- den Eurer Hingabe und Disziplin, Eurer Arbeit in6 trübe Fahrwasser der alten Dlock-

unb Energie gilt das ganze Vertrauen der Hessischen Politik hinüberzulenken.

Berlin 4. April. (TL.) Der Kommissar bes stehende Regierungskoalition als gebrochen zu Reiches für bas preußische Ministerium des In- betrachten ist Der «enat hat das Ermachtigungs- neren hat folgenden Runderlaß an die nacbac- 9ele6 zurückgezogen.

ordneten Behörden gerichtet: Die große llcber-

füUung der Berufe der Aerzte, Zahnärzre "25ie verlautet, haben das Zentrum unb die unb Apotheker im Deutschen Reich läßt cs Deutschnationalen beschlossen, dem Volkstag einen geboten erscheinen, den Zustrom zu diesen Auflösungsantrag vorzulegen. Es ist an- Berufen so weit wie möglich einzu- zunehmcn, daß sich der Block der nationalen schränken. Cs werden deshalb Aus nah- Sammlung, der ja bie Koalition gesprengt hat, men von den Prüfungsordnungen für diesem An.rag anschlieht, so daß die Auslösung Aerzte, Zahnärzte unb Apotheker nurnoch in des Voltstages, die ja auch von den Rational- ganz besonderen Fällen bewilligt wer- sozialisten gewünscht wird, so gut wie sicher ist. den. Ausländer können auf die Erteilung

deutscher Approbationen künftig nicht mehr OlC ÜpTUlIß ÖCF ^vCrbrOUd)6fiCUr rechnen. Dies gilt auch für Ausländer mit MaraariNe, UOÖ Oele.

reichsdeutscher Cßorbtlbung (Schulreifezeugms, _

Studium unb Prüfungen). Ausnahmen kommen I Berlin, 4. April. (CNB. Eig Meld.) In dem

- ' ' - - - - Gesetz über die Neuregelung der yettoerjorgung ist

'einhöhevon

u frutniti g* L^rtrummetf« ,rD)eriungen *n 'riSääf ÄÄ tt'w ('""fit M6! 1 Italer JjL3 <Dlanrt|j

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