Kaust und verwendet inländisches Holz?
SJi.-tfpoit
Aus der Provinzialhaupistadt
Gestern vormittag wurde auf dem Platz der Spiel- Vereinigung 1900 der fällige Pflichtklubkampf gegen den Olympischen Sportklub ausgetragen. Die Mann
die notwendige Arbeiten zurückstellt. sprechung über die Durchführung der praktischen
Das gleiche gilt von der Berücksichtigung des Maßnahmen für die Organisation des Fußballsportes Einzelhandels. Jede kaufende Frau muß heute im Gebiete des Gaues. Der Gauführer, Oberstudien-
Oie Gtudenten-Weltspiele in Turin.
Ter zweite Tag.
„Die Turiner Faschisten begrüßen in den Vertretern der ausländischen Universitäten die befreundeten Nationen." Solche und andere Trans- parente sieht man in der Stadt der diesjährigen Studenten-Weltmeifterschaft, in Turin. Alle Straßen haben Flaggenschmuck angelegt.
Am Samstag nahmen die Tenniskämpfe das Hauptinteresse in Anspruch. Erfreulicherweise schnitten dabei die deutschen Vertreter gut ab. T ü b b e n und Täi scher qualifizierten sich für die .Letzten Vier-. Tüscher fand bei dem Dänen Spaccavohn überhaupt keinen Widerstand, er siegte, ohne auch nur ein Spiel zu verlieren, 6:0, 6:0, 6:0. Einen etwas schwereren Stand hatte Tübben gegen den Tschechen Cernok. Erst nach fünf harten Sätzen konnte der Deutsche mit 4:6, 8:6, 6:1, 4:6, 6:3 Sieger bleiben. Der allgemein als Endsieaer des Turniers angesehene Franzose Bernard mußte ge- §en Crasny (Tschecho-Slowakei) mit 4:6, 3:6, :4, 3:6 eine ziemlich glatte Niederlage hinnehmen.
Bericht der Staatsporizeistelle Gießen
Ein Fuhrunternehmer aus Gießen, dem Getreide gepfändet worden war, beleidigte die Reichsregierung, das Felüschutzpersonal und beseitigte das Pfandzeichen. Er wurde wegen dieser Vergehen der Staatsanwaltschaft Gießen vorgeführt, die Haftbefehl beantragte. Der beantragte Haftbefehl wurde vom Richter erlassen.
Ein in Schutzhaft genommener Derlagsinhaber aus dem Kreise Gießen wurde wegen Vergehens gegen die Verordnung vom 21. 3.1933 der Staatsanwaltschaft zugesührt. Auch er kam unter Hast- bc'chl.
Ein Müller aus Gießen, der Drohungen gegen die Reichsregierung ausgesprochen hatte, wurde festgenommen und kam in Untersuchungshaft.
Am 1. September wurden zehn Personen aus den Kreisen Lauterbach und Alsfeld, sowie aus der Stadt Gießen in das Konzentrationslager Osthofen übergeführt.
In den letzten Tagen hat die Staatspolizeistelle Gießen in den Geschäften Nachprüfungen anstellen lassen, inwieweit gegen das Gesetz zum Schutze der nationalen Symbole verstoßen wird. Die Feststellungen haben ergeben, daß in vielen Geschäften nationaler Kitsch verkauft wird, der auf Grund des Gesetzes der Einziehung unterliegt. Die Geschäftsleute werden nochmals auf das erwähnte Gesetz und die dazu ergangenen Ausführungsbestim- niungen aufmerksam gemacht und ersucht, sich vor Eindeckung mit Waren entsprechend zu erkundigen. Sie können sich dadurch nur vor Schaden bewahren, dem eine Entschädigung für die Einziehung von Gegenständen, die als nationaler Kitsch angesprochen werden, kann nicht gewährt werden.
Don Nürnberg zurück.
Gestern zwischen 20 und 21 Uhr herrschte in unserem Bahnhofsgebäude, auf dem Bahnhofsplatz und m den angrenzenden Straßenzügen außerordentlich reger Betrieb. Froher Gesang und lebhafte Gespräche waren allenthalben zu hören. Das rege Treiben war durch die Rückkehr zahlreicher Kameradschaften der Hitlerjugend von Nürnberg entstanden. Die Jungens, die mittags in Nürnberg abgefahren waren, befanden sich zum größten Teil Hiur auf der Durchreise hier, ihre Reiseziele lagen in Richtung Dillenburg, Limburg, Alsfeld usw. Der Aufenthalt in Gießen war verhältnismäßig kurz, jedoch hatten die Jungens soviel Zeit, daß -sie auf dem Bahnhofsplatz und in der Nachbar- Ichaft für eine Weile ihr Marschgepäck ablegen und sich froh plaudernden Gruppen zusammentun tonnten. Vielfach bemerkte man alsbald auch eine rege Unterhaltung zwischen Gießener Bürgern und den jungen Nürnberg-Fahrern, bei der man von den Jungens begeisterte Schilderungen ihres großen Erlebnisses bei dem Aufmarsch vor dem Führer hören konnte. Trotz aller Anstrengungen war die Stimmung der jungen Braunhemden glänzend und ganz von den gewaltigen Eindrücken erfüllt die sie in Nürnberg empfangen hatten. In schneidiger Marschdisziplin rückten die jugendlichen Ge- olgsleute des Führers von ihren Standorten nach den verschiedenen Bahnsteigen, wobei sie schöne Narschlieder fangen und dann auch mit frohem Sefang ihre Weiterreise antraten.
An die deutsche Hausfrau!
was tatest du bisher zur Arbeitsbeschaffung?
Man schreibt uns: Mit unermüdlichem Ringen ist die Reichsregierung mit allen Behörden und privaten Stellen dabei, durch Arbeitsbeschaffung das Los unserer Arbeitslosen zu erleichtern. 3n dieser Richtung liegen auch die Bestrebungen des Instituts für Deutsche Wirtschaftspropaganda, >aä durch die „(Braunen Messen" die Aufmerksamkeit auf deutsche Waren lenkt. Dor allen Dingen wendet sich das Institut immer wieder an die Hausfrau, die sehr viel zur Arbeitsbeschaffung beitragen kann. Die „Braune Mefse" zeigt der Hausfrau alle Dinge des täglichen Bedarfs
** Don der Landesunioersität. Von der Pressestelle der Universität Gießen wird uns geschrieben: Der ordentliche Professor für Veterinäranatomie an unserer Universität Dr. Wilhelm Schauder hat den an ihn ergangenen Ruf als ordentlicher Professor für Anatomie, Histologie und Entwicklungsgeschichte an der tierärztlichen Fakultät der Universität München abgelehnt.
** Aus dem Staatsdienst entlassen. Oberstudiendirektor Dr. Keller- Büdingen, der die Deutsche Volkspartei lange Jahre hindurch als Landtagsabgeordneter im hessischen Parlament vertrat, ist auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums aus dem hessischen Staatsdienst entlaßen worden.
Vier Monate Ge'ängniS wc gen Beleidigung des Reichskanzlers.
WSN. Frankfurt a. M„ 2. Sept. Wegen Beleidigung des Reichskanzlers und der Reichsflaggen wurde der ehemalige Chefredakteur der seit dem 1. Juli nicht mehr erscheinenden „Rheinischen Volkszeitung- in Wiesbaden, Dr. G e u k e , zu einer Gefängnisstrafe von vier Monaten verurteilt.
erkennen, daß mehr denn je Herz und Verstand ihr sagen müssen, daß auch beim kleinsten Einkauf ihre nationale und soziale Einstellung zum Ausdruck kommen muß. Dabei hat auch die Frage, woher die Ware kommt, erhöhte Bedeutung. Aus der „Braunen Messe" kann sich die deutsche Hausfrau darüber unterrichten, was deutsche Arbeit und deutsche Ware ist.
Die vielen Möglichkeiten, die der Haushalt zur Arbeitsbeschaffung bietet, müssen von der deutschen Hausfrau genutzt werden, um zur Steuerung der Wirtschaftsnot beizutragen. Die „Braune Messe" ist Mittlerin zwischen Bedarf und Angebot. Dort zeigt der Händler echte deutsche Ware und der Handwerker deutsche Qualitätsarbeit. Dort wird auch die deutsche Hausfrau manche Dinge entdecken, die im Haushalt fehlen. Die deutsche Hausfrau kann auf der „Braunen Messe" auch feststellen, was deutsche Erzeugnisse sind.
Oie Stempelsteuer für Lichlfpielvor- sührungen fällt a: ch in Hessen.
Als einziges Land hat im ganzen Reich H e f • s e n noch eine sog. Stempel st euer für Lichtspielvorführungen erhoben, die von den Kinobesitzern bzw. ihren Fachorganisationen bekämpft wurde, weil sie, je nach dem Umfang des Theaters, reichlich hoch war, und mit Rücksicht darauf, daß die anderen Länder auch auf sie verzichten konnten, ungerecht erschien. Alle Eingaben, Besprechungen und Versprechungen waren früher erfolglos. Jetzt hat der Landesverband der Licht- spieltheaterbesitzer für Hessen und Hessen-Nassau vorn h e s s i s ch e n Staatsmini ft erium die Mitteilung erhalten, daß die dernnächstige Aushebung der hessischen Stempelabgabe für Licht- spieloorfuhrungen in Aussicht genommen ist. Diese Mitteilung wird für die schätzungsweise 120 Kinos, die in Hessen spielen, sehr erfreulich fein.
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— Tageskalender für Montag. Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Brennendes Geheimnis" mit Willy Forst und Hilde Wagener.
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schäft der Spielvereinigung 1900 gewann den Kamps mit einem Vorsprung von 1798 Punkten. Der Kampf brachte einige hervorragende Leistungen. Feldwebel Gugel erreichte im Kugelstoßen 14,21 Meter. Im Rahmen des Olympiasichtungswettbewerbs erzielte I u n g im Stabhochsprung 3,52 Meter, Kilo erzielte im Diskuswerfen 41,16 Meter. (Näherer Bericht folgt.)
Deutscher Sieg bei der Schweizer ^adrundfabri.
Mit einem schönen deutschen Siege wurde am Samstag die erste Schweizer Radrundfahrt abgeschlossen. Die letzte Etappe der schweren Prüfung führte die Fahrer von Basel über 226 Kilometer nach dem Startort Zürich. Der Süddeutsche Alten» burger riß auf halbem Wege dem Felde aus und konnte bis zum Ziel einen Vorsprung von sechs Mi- nuten halten. Zweiter wurde der Belgier Hardi- quest. Eine Minute nach ihm kam das Gros des Feldes, geführt von dem Schweizer Antenen, am Ziel in Zürich ein. Gesamtsieger wurde der Wiener Max Bulla, während der Berliner Hermann Buse als bester Deutscher auf den 10. Platz tarn.
Deutsche Wasserball-Meisterschaft.
Westdeutschlands Vertreter geschlagen.
Die Schlußspiele um die deutsche Wasserball- Meisterschaft zwischen Poseidon-Köln, Hellas-Magdeburg, Weißenjee 96 und Schspfr. Barmen nahmen am Samstag in Erfurt vor 1000 Zuschauern mit zwei Begegnungen ihren Anfang. Im ersten Treffen siegte Hellas-Magdeburg gegen die stark favorisierten Kölner Poseidonen etwas unerwartet mit 4:2 (1 :2). Im zweiten Kampf standen sich dann der Titelverteidiger Weißensee 96 und Schwimm- sportsreunde Barmen gegenüber. Die Berliner siegten ganz überlegen mit 7 :3.
Dänemark im Davispokal ausgeschaltet
Mit dem dritten Punkt, den die deutschen Vertreter von Cramm/Nourney am Samstag in Leipzig beim Daoispokal-Ausscheidungskampf gegen Dänemark gewannen, hat fick; Deutschland bereits die Teilnahmeberechtigung für den Hauptwettbewerb im Jahre 1934 erworben. Als Nourney/ von Gramm gegen ihre dänischen Gegner Ullrich/ Henriksen zum Doppelspiel antraten, hatten sich trotz des trüben Wetters wieder zahlreiche Zuschauer eingefunden. Die Deutschen brauchten sich keine sonderliche Mühe zu geben, um mit 6:3, 8:6, 7:5 den Sieg an sich zu bringen.
Das Gesamtergebnis im Davispokalkampf Deutschland-Dänemark in Leipzig wurde am Sonntag auf 5 :0 geschraubt. Gottfried v. Gramm schlug den Dänen Ullrich 6:3, 6:4, 6:4 und Frenz fertigte Anker Jakobsen mit 0:6, 3:6, 7:5, 6 : 3, 6 : 3 ab.
rat Riemann (Kassel), begrüßte die Teilnehmer im Namen des Gaues. Bezirksführer Happ (Bezirk II Gießen) hieß besonders den Gauführer willkommen und begrüßte die übrigen Teilnehmer auf das herzlichste.
Bauführer Jticmonn] referierte sodann über grundsätzliche Fraaen des Neuaufbaues im Fußballsport. Seinen Ausführungen sei folgendes entnommen:
Es gelte ein hohes Ziel zu erreichen, es gelte das Kampfspiel und die Leichtathletik zu fördern und einzuspannen in den nationalsozialistischen Staat. Den großen Staat verdanke man Adolf Hitler. Ihm gelte das dreifache „Sieg Heil!", das von der Versammlung ausgebracht wurde. Das Ziel liege klar vor uns. Der Sportler müsse Kämpfer der Nation werden. Die Jugend und die Weiteren sollten zu Einsatzbereitschaft, zu Kampfbereitschaft, Disziplin, Kameradschaft und zur Uneigennützigkeit erzogen werden. Fußball und Leichtathletik seien die besten Mittel zur Förderung dieser Tugenden im neuen Deutschland. In der Nachkriegszeit habe dieses Ziel nicht immer klar vor aller Augen gestanden. Materialistischer Geist habe vorgeherrscht. Bei manchem ernstdenkenden Deutschen sei dadurch der Sport in Mißkredit gekommen. Das Ansehen des Sportes in vollem Umfange wieder herzustellen sei große Aufgabe. Es gelte nun wieder die Autorität. Das Führerprinzip sei Grundlinie der Arbett.
Es gebe nicht langatmige Versammlungen mehr, es werde nicht mehr abgestimmt, sondern b e stimmt in eigener Verantwortung.
Der Führer müsse Vorbild sein, in Hingabe und Pflichterfüllung. Den Kreisführern lägen wichtigste Aufgaben ob und zwar in engster Verbindung mit den Vereinen einerseits und dem Bezirk anderseits. Es gehe in Zukunft nicht immer nur um den Ta- beüenftanb, sondern um die Charakterhaltung des Vereins. Für die Arbeit im Bezirk II sehe er in Herrn Happ einen verläßlichen Führer. Es sei angestrebt, den Turn- und Sportgau mit den politischen Grenzlinien übereinstimmen zu lassen. Im I Gau seien diese Grenzgebiete im allgemeinen gewahrt. Man sei bemüht gewesen, den Vereinen große Fahrtkosten zu ersparen.
Die Auswahl der Mitarbeiter müsse so erfolgen, daß sie in politischer und moralischer Hinsicht völlig vertrauenswürdig seien. Es dürsten nur dementsprechende Vorschläge gemacht werden.
Zur Frage der Ausnahme ehemaliger Arbeiler- sporller seien die Richtlinien des Reichssporl- führers absolut maßgebend.
Es gelte aber, sie heranzuführen an die deutsche Sportbewegung. Auch den anderen fußballtreibenden Vereinigungen sei wohlwollend st entgegenzukommen.
Das Verhältnis der Vereine zu den nationalen Verbänden fei von grundlegender Bedeutung und werde klare Regelung erfahren müssen. Sportdienst müsse in Zukunft wie SA.-Dienst sein. Engste Fühlung müsse mit den SA.-Leitungen gehalten wer- den. Die Vereins-Iugendführer müßten Zusammenarbeiten mit der Führerschaft der Hitlerjugend. Die Organisationen wollten ja alle das gleiche. Alle Schwierigkeiten müßten deshalb aus dem Wege geräumt werden.
Wichtig sei die Förderung der Zusammenlegung von Sportvereinen inner- I halb kleinerer Ortschaften. Man dürfe nicht davor l scheuen, kleine und nicht lebensfähige Vereine auf
zulösen. Diese zusammenfassende Arbeit sei nötig. Die Zukunft werde anderseits manchen Verein veranlassen, Anschluß an stärkere Vereine zu suchen. Dem Rassegedanken sei auch im Sportverein Aufmerksamkeit entgegenzubringen.
Neuer Geist im Fuhballsport hänge von den Kreisführern ab; es fei nötig, daß alle Spiele in einwandfreiester Weise durchgeführt werden.
Für den Schiedsrichter, der hier in erster Linie verantwortlich sei, sei gerade der Beste gut genug.
Der Schiedsrichter müsse ein ganzer Kerl sein. Von ihm hänge das Aussehen der Sportbewegung mit ab. Straffe Haltung müsse von jedem Sportler gefordert werden, wenn er zum Spiel antrete.
Sodann sprach der Gau-Fußballsachbearbeiter Heini Weber- Kassel. Er beschäftigte sich besonders mit der Organisation des Fußballs und mit dem Thema „Spielkultur". Große Vorteile gegenüber der Provinzstellung des Bezirks Hessen- Hannover im Westdeutschen Spielverband bringe jetzt die Selbständigkeit im Gau XII. Diese Vorteile gelte es zu wahren. Dazu sei es aber nötig, die Spielkultur zu heben. Ein Sportlehrer von Fähigkeit werde Kurse abzuhalten haben, in denen Spieler aller Vereine systematisch ausgebildet werden würden. Dadurch werde sich ein einheitliches Spielsystem schaffen lassen.
Schärstlens werde man gegen unkameradschaftliche Sportler vorgehen.
Spieler, die sich vergehen, würden schwer bestraft und zwar in ernstesten Fällen mit dem Ausschluß. Die Entwicklung werde genauestens beobachtet. Der Kreisführer werde in engster Fühlung mit Vereinen und Mannschaften bleiben.
Herr U h l gab sodann Richtlinien des Fußballsachbearbeiters bekannt, die die Kompetenzen der Gruppenführer, der Kreisführer und der Schiedsrichter betrafen. Der Bezirksführer, Herr Happ, gab noch Anregungen über die Form der Unfallversicherung, der Aufsicht über die Spielberechtigung der einzelnen Spieler, über die Entschädigung der Schiedsrichter, über Platzvvrschriften usw., die zum Teil die Grundlage für eine rege Aus- spräche bildeten. Verschiedene Entscheidungen über diese Punkte werden dem Gau Vorbehalten bleiben müssen. Der Gau-Fußballsachbearbeiter regte an, mit anderen Gauen lebhaften Sportverkehr zu pflegen. Eine besondere Förderung solle, darauf wies der Tauführer besonders hin, — in engster Zusammenarbeit mit dem Fußball — die Leichtathletik ersah- ren. Filmvorführungen sollen diese Arbeit unterstützen. Betont wurde bei der Erörterung der sportlichen Betätigung bei der SA. einerseits und den Sportvereinen andererseits, daß die Sportvereine als solche unbedingt als Träger der Sportbewegung erhalten bleiben sollen, wenngleich eine Angleichung und evtl, engste Zusammenarbeit zwischen SS. und SA. mit den Sportvereinen durchaus Der zukünftigen Entwicklung Vorbehalten bleiben solle.
Heue Arbeit und Arbeitsweise soll auf dem Gebiet der Jugendpflege Platz greifen.
Das Starwesen innerhalb der ersten Mannschaften, das bisher die Jugendarbeit erschwerte, werde in andere Bahnen, in Bahnen einer reineren Sportgemeinschaft übergeführt werden müssen. Die Tätigkeit auf dem Gebiete der Jugendpflege werde für die Zukunft ausschlaggebend für die Beurteilung des Wertes eines Vereins fein.
Zum Abschluß der Sitzung sprach der Geschäftsführer des Gaues XII Herr Hensse 1 über die Klasseneinteilung und über die verwaltungsmäßige Grenzziehung. Mit dem Wunsche, daß sich die Zusammenarbeit zwischen den Kreisführern, dem Bezirksführer und dem Gauführer recht fruchtbar ge- Italien möge, schloß der Gauführer die Sitzung»
Die S t a a t s p r e \ f e ft e IIl e teilt mit:
Auf Anregung des Herrn Staatssekretärs in der Abteilung für Forst- und K-merul-Derwultung de- heffifchen Gtaatsminifteriums fand eineJBefpredjung der zuständigen Regierungsstellen ml, Vertretern der hessischen Holzindustrie statt, an der auch der Leiter der Ministertalabteilung für Arbeit und Wirtschaft, «Regierungsrat Bergner teil- nahm. , ,, . . m r,
Landforstmeister Dr. He s s e der den Vorsitz führte, kam nach einer einleitenden Begrüßung aus die zur Erörterung stehende sorstpolittsche Frage der
Notwendigkeit und Möglichkeit gesteigerter Verwendung inländischen Holzes
zu sprechen. Gerade in Hessen, wo das Forstwesen das Rückgrat der Staatssinanzen bildet, war es von verhängnisvoller Wirkung, daß die' Staatsforstverwaltung in den letzten Jahren feinen Ueberschuß mehr abwarf.
In einem eingehenden «Referat wies Forstasfefsor Dr. D s n o r r die Gründe für die katastro- j: h a le Lage der For st wirtschaft und der Holzindustrie auf. Wie alle anderen Wirtschaftsgebiete seien auch sie nicht von der allgemeinen Wirtschaftskrise verschont geblieben. Mangelnde Kaufkraft bedingte ungenügenden Absatz der yolzindustriellen Erzeugnisse, di" Möbelfabriken waren auf die Hälfte zusammengeschmolzen, die Dauwirtschaft, die etwa 60 o. H. der gesamten deutschen Holzerzeugung aufnimmt, liegt völlig darnieder, andere Werkstoffe, besonders Eisen und Beton, ersetzen das Holz in gesteigertem Maße.
Die Ueberschwemmung Deutschlands mit billigerem, ausländischen Holz, insbesondere das russische Holzdumping, und die stärkere Bevorzugung des angeblich besseren ausländischen Holzes durch Die Architekten, Bauherren und Käufer, Bewegungen, Die sich gegenseitig verstärkten, hatten sinkende Preise und schwächere Verwendung inländischen Holzes und damit eine sich allmählich verheerend auswirkende Unwirtschaftlichkeit der deutschen Forstwirtschaft zur Folge.
Die Möbelindustrie verarbeitete in den letzten Fahren fast nur noch ausländische Furniere, obwohl die Spessarteiche das beste Furnierholz der Welt liefert.
Die hochentwickelte deutsche Sperr- Holzindustrie könnte spielend den deutschen Bedarf decken. Trotzdem hat sich die Einfuhr ausländischer Sperrhölzer um 20 o. H. gehoben. Trotz der Kontingentierung der Papierholzein-
des Flughafens, fing Feuer lichterloh in glommen. Die tnl- mußten die verzweifelten ftut* lichen mitanhören, ohne IM i Man mußte warten, bis das ! war. Erft dann fand man den eichnam Pinedos bei den Iw !5/ aus dem er vergeblich sch » f _ Mrouis de fßinebo m
,DnerL £ Jahre 1927 konnte bie Wett mit beenden, echte um die itdumftW ;en Nana eines Chef des we Men Luftflotte em.
Mer ertrunken.
Wit °°N &S'“: ivch zum -o fuinen, aber Moor, einem Dor-
Teich, tn der air, Jungen i auf de" los und schaukelten,
^derart heW ly^^EN
Boot um u^nb rJ Sd) einige • Sie tonnten M den tre'benden einet ten aber chre ' (onnte von versank. Nur ben am n die El ch«" ^gerufen jenen Schulz W SisT*'
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d\nie dagewefenes Spiel von
M°chrn stiegen Derwon?. Mlt mehrfacher Ent- das aufzuzählen, was sich bin b"n hoher Leuchtturm strahlte mmutenlang feenhaft in euer. Ein wogendes Kornirld d der silberne äßajferfalL 2400 Mjj die Lust. Die Hölle fdjien Schluß rasten, aus Stahlkohren gefchosfen, 160 gewaltige n, sich mehrfach überkreuzend, ganze Festgelände war für zehn' ®lut überzogen. Ein gewaltiger te durch bie ßuft - und das er Wett, wir/ttch bas größte, nben.
I vermochten natürlich nv Massen in dir Tiodi jurüd- mußten dicht gedrängt einen würden. Diele möaen erst in üagr ihr heim wieoer erreicht l.-Mann wird gleich von dort -appell in die ßuitpoMrcna er sie alle haben von diesem unauslöschliches Erlebnis mit-
fuhr ist diese geroaltig gestiegen. Sie beträgt 60 d. H. Der gesamten Holzernsuhr.
Dies sei heute die Lage Der Forstwirtschaft. Die alte «Regierung habe nicht vermocht, sie zu bessern.
Aber heute — so betonte Regierungsrat Berg- n e r — hat Der nationalsozialistische Staat Dem liberalistischen Grundsatz, Die Dinge Dort zu kaufen, wo sie am billigsten sind. Den schärfsten Kamps angesagt, weil es ja nicht auf Den Profit einzelner ankommt, fonDern auf Das Wohl Der Gesamtheit unD weil Durch Dieses liberalistifche Geschäftsge- bahren Die gesamte Deutsche Volkswirtschaft einer Katastrophe entgegenging, anstatt, wie einst Die FreihänDler glaubten beweisen zu können, zum Wohle aller zu führen.
Um Der Deutschen Forstwirtschaft roieDer eine gefunDe GrunDlage zu schassen, wirD es zwar Der Initiative Des Reiches beDürfen, Denn nur Durch eine d e r ft ä n D i g e Zollpolitik unD Durch eine entsprechenDe Tarifpolitik Der Reichsbahn wirD Die notroenDige Hilfestellung beim «EßieDeraufbau geleistet werben können.
Maßnahmen zur Stützung Der Deutschen Forst, wirtschaft sind bereits ergriffen. So ist z. B. bei Vergebung Der Lhestandsbeihilse bestimmt, daß Die anzuschaffenden Möbel nur aus Deut- schem hol; gefertigt sein dürfen. I Bei den Fechtern gab es bereits eine Ent-
Hessen ist durch eine Verfügung des Herrn Staats- scheidung. Italien konnte im Endkampf des «Dlann- jefretärs am 21. Juni 1933 vorbildlich, die bei schafts-Florettfechtens Frankreich mit 9:3 schlagen, sämtlichen mit staatlichen Mitteln subventionierten Im (Eimelroettberoerb des Florettfechtens schieden «Bauten die Verwendung Deutscher Hölzer vor- Die deutschen Teilnehmer Schuchardt. Schu- schreibt. ft e r und Wöhrl schon in der Vorrunde aus.
Dann gilt es noch der Behauptung entgegen- Sei Den Studenten-Weltmeister- zutreten, daß Die auslänDischen Hölzer besser unD schäften in Turin wurDe Die Deutsche «Dlann- verwenDungsfähiger seien als Die einheimischen, um schäft am Sonntag im Fußball von Italien vor nur einem Der immer roieDer erhobenen Einwände I 60 000 Zuschauern nach tapferer Gegenwehr mit zu begegnen, die deutschen Hölzer seien nicht ast- 3:1 (3:1) geschlagen.
rein: Wir sind Durchaus in Der Lage, astreines LerbandSsviel-^eQMN ttt Nordbesten
Holz zu liefern. In vielen Fällen ist aber Das Er- ‘WFPfllliWIpiJMDCginn1 Ul
forDernis astreinen Holzes gar nicht einzusehen. (Gau All).
(Fs gilt Der u n b e g r ü n D e t c n IBoreinge - I Ms vier Spielen wurde am Sonntag die Der- nommenhettJoroohl Der Bauherren und Archi- bandsspiel-Serie im Gau XII (Nordhessen) begon- tekten, als auch der vielfach remen Gedanken- nen Einen überraschend guten Start hatten die i ° * ödes' D v r klebe für alles Mu s • beiden früheren main-hessischen Vereine, Hanau
Ia?-lfAC mefur Äre,fc xer Bevölkerung durch 1893 unb VfB. Friedberg, die beide beachtenswerte elndringliche Pressepropaganda, Ausstellungen und Siege errangen. Die Hanauer landeten auf eigenem aufflarenöe Vorträge über ine Derwendungsfahlg- Matze einen überlegenen Sieg von 7:0 über Sport eü beutfdjen Holzes usw. zu steuern gründ- während Friedberg aus Kassel mit einem
I öc[ Forderung eingedenk 3» sein: Zur z^-Siege über Spielverein zurückkehrte. Ebenfalls
Unterstützung der deutschen Volkswirtschaft kauft rc(f)t deutlich gewann Borussia Fulda mit 7:2 über deutsche Erzeugnisse, hier: Hermannia Kassel, während Kurhessen den einzigen
\ Verwendet inländisches Holz! | Kasseler Sieg mit 4:0 über Hersfeld errang.
1900 gewinnt den Pflichtklnblanipf gegen OSC.
die der Handwerker herstellt und die der Einzelhändler zum Verkauf bereithält. Es gibt heute
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liche Lage verbessern helfen könnte. Cs-liegt auch (jUl/lvl VW W/WUVIv All IWMvll
im eigenen Interesse der Hausfrau, kleinere Schä° v
den durch den Handwerker ausbessern zu lassen. Der Sonntagvormittag vereinigte im Hotel Hop - bevor größere Reparaturarbeiten notwendig wer- f e l d die Führer des Deutschen Fußballbundes im den. Es darf heute keine Hausfrau mehr geben, ©augebiet des Gaues XII zu einer eingehenden Be-


