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Geschichten aus aller Welt

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fachen Betrag des Verlustes an den geschädigten Spieler auszählen mußte.

Ein Elefant zertrümmert ein Auw.

C. K. Kapstadt.

In Ost-Kongo hatte der südafrikanische Geologe Professor Geevers, wie aus Nairobi berichtet wird, ein aufregendes Abenteuer mit einem Elefanten, das die Folge hatte, daß er in einer Luftambulanz in ein Krankenhaus von Nairobi geschafft werden mußte, wo er mit gebrochenen Beinen darmeder- liegt. Der Professor gehörte zu einer Gesellschaft von Gelehrten und Studenten vom Witwatersrand und machte geologische Studien im Ost-Kongo- Gebiet. Einige Mitglieder der Gesellschaft versuchten in der Nähe von Goma am Kivu-See einen Ne- fanten zu photographieren, der aber anscheinend ihre Bewegungen mißverstand und plötzlich zum Angrift gegen den Kraftwagen 'heranstürmte. Er warf das Auto über den Haufen, und Professor Geevers blieb unter dem Wagen liegen, während die anderen Insassen unverletzt davonkamen. Jetzt machte sich der Elefant daran, das Fahrzeug ganz zu zertrümmern, aber als er die Haube mit seinen Stoßzähnen zerschlagen hatte, ließ er plötzlich von dem Angriff ab und raste davon augenscheinlich hatte er seinen Rüssel an dem Motor verbrannt.

Diegeisterhafte Vogelscheuche".

Ndz. London.

Derunsichtbare Schutzmann" ist eine originelle Luftschutzmaßnahme, die kürzlich in der englischen

auf der Wasserkuppe.

(,-onntag, 6. August 1939, Abfahrt 6 Uhr Ludwigsplatz

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hat, hinfällig, und eine ganze Reihe von neuen Arrangements wird notwendig. Ist aber die ver­heiratete Schwester die ältere, dann würde sie nach dem Tode ihrer Eltern als sogenannteKoschu^ das verantwortliche Oberhaupt für die Fortsetzung der Familie Nischida gewesen sein. Eine Koschu darf aber nach japanischem Recht nicht in eine andere Familie hineinheiraten, sondern sie kann nur einen Mann nehmen, der durch Adoption in chre Familie ausgenommen wurde, so daß der Familienname fortleben kann. Behörden und Gerichte werden also mit dieser Verwechselungs­geschichte noch reichlich zu tun bekommen.

Großmutter fliegt um die Welt.

B. Chicago.

Die erste Frau, die als Luftreisende um die Welt fliegen will, ist Mrs. Virginia Pfuderer, eine 72- jährige Großmutter aus Riverside in Illinois. Die erste Etappe hatte sie bereits zurückgelegt, als sie von Chicago nach Neuyork und von dort im Pan- American Clipper nach Marseille und von dort nach Paris und Croydon geflogen war. Gleich am folgenden Tage will sie über Röm, Athen, Alexan­dria, Basra, Kalkutta und Bangkok nach Hongkong weiter und dann über den Stillen Ozean nach San Franzisko und zurück nach Chitago fliegen. Ihre Freunde, so erklärt sie freimütig, halten sie für etwas verrückt, weil sie in ihrem Alter durchaus um die Erde fliegen will, aber sie sieht nichts Be­sonderes darin, da sie schon, seitdem sie ein kleines Mädchen war, dauernd gereist und in den letzten Jähren immer geflogen ist. Die Fahrkarten kosten die Kleinigkeit von etwa 2 000 Dollar.Aber soviel

Montag früh beginnt der große

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Schwierige Sache mit zwei Schwestern.

Ndz. Tokio.

Weil sie festgestellt hatte, daß sie in den Steuer- llisten als geschiedene Frau geführt wurde, obwohl jsie doch glücklich mit ihrem Mann und zwei Kin­dern zusammenlebt, hat sich Frau Umeko Takimoto nn die Polizei in Nischinomija mit der Bitte um Aeststellung ihrer Persönlichkeit gewandt. Die Po- lizst hat nun festgestellt, daß es im Dergnügungs- viertel von Nischinomija noch eine zweite Frau mit dem Namen Umeko Nischida gibt, die also den- elben Vornamen und als Vatersnamen den ehe­maligen Familiennamen der verheirateten Frau rügt. Diese zweite Umeko ist zweifellos die Schwe- tter der anderen. Auch sie hatte kürzlich erfahren, >» sie in der Steuerliste als verheiratete Frau zeführt wurde, und hatte um, Berichttgung gebeten, wobei sie den Nachweis führte, daß sie niemals verheiratet gewesen sei. Für die Steuerbehörde ioätte die Angelegenheit damit befriedigend geklärt ein können, denn sie hatte nun zwei Steuer- .ählerinnen statt der einen. Für die beiden Frauen über ergaben sich nun Komplikationen, denn beide behaupteten, die richtige Umeko Nischida zu sein, obwohl es tatsächlich nur eine von ihnen sein kann. Umeko hatte noch eine um vier Jahre ältere Schwester namens Hatsuko. Als die Eltern sehr früh starben, wurden dir beiden kleinen Mädchen bei Verwandten, Äber getrennt, aufgezogen. Dabei ist dann wohl die Verwechselung entstanden, daß beide als Umeko bezeichnet wurden. Welche ist nun aber wirklich Umeko? Ist die unverheiratete Schwester tatsächlich Umeko, dann sind alle Verträge, die sie abgeschlossen

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Letzte Spielwoche!

Samstag, 29. Juli, 16 Uhr: Der Flnrdchtttz von Wakefield

Samstag, 29. Juli, 20.30 Uhr: Der Flnrschtttx von Wakefield

(Letzte Aufführung)

Sonntag, 30. Juli, 20.30 Uhr: Romeo und Julia (Erstaufführung)

Montag, 31. Juli, 20.30 Uhr: Don DU mit den grünen Hosen (Letzte Aufführung)

[Dienstag, 1. August, 20.30 Uhr: Borneo und Julia

Mittwoch, 2. August. 20.30 Uhr: Borneo und Julia 5180D

[Donnerstag, 3. August. 20.30 Uhr: Borneo nnd Julia

[Freitag, 4. August, 20.30 Uhr: Ein Sommernachtstraum

Samstag, 5. August,20.30Uhr: Borneo nnd Julia (Letzte Aufführg.)

Sonntag, 6. August, 2C.30 Uhr: Ein Sommernachtstraum

Alle Auskünfte durch (Schluß der Spielzeit)

Stadtverkehrsamt Marburg und die Reise- und Verkebrsbüros.

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Ndz. Neuyork.

In Boston gibt es noch eine alte Rechtsanordnung, wonach der Verlierer beim Falschspiel das Drei­fache seines Verlustes vom Gewinner zurückver­langen kann. Diese Bestimmung ist jetzt in einem Falle praktisch angewendet worden. Das Kuriose an dem Fall ist, daß die Ehefrau des Verlierers als Klägerin austrat. Ihr Mann hatte 65 Dollar beim Kartenspiel verloren, und es bestand der dringende Verdacht, daß hier mit gezinkten Karten gespielt worden war. Die Angelegenheit kam zu- nächst vor das Bezirksgericht, vor dem dieser Ver­dacht bestättgt wurde. Dem Falschspieler kam schon hier die Angelegenheit recht teuer, denn er mußte 100 Dollar Strcfte zahlen. Da erinnerte man sich jener alten Besttmmung und nun setzte das Ehe­weib den Klageweg fort. Ihre Zivilklage hatte tat­sächlich den Erfolg, daß der Gewinner den drei-

ist es jetzt schon wert gewesen", erklärt die alte Dame.Wie habe ich den Flua über den Atlan- ttschen Ozean genossen! Ob ich krank gewesen bin? Nicht ein bißchen ich habe alle Mahlzeiten ge­gessen, die hergerichtet waren, und ich habe in der Nacht fest geschlafen. Ob ich mich zu den Mahl­zeiten festlich gekleidet habe? Nein, wohl aber in Paris gestern abend. Ich habe sechs oder sieben Abendkleider in diesem kleinen Koffer hier..." und dabei zeigte Mrs. Pfuderer ein Köfferchen, das sie selbst bequem tragen konnte, das sie aber sorgfältig bewachte. Hundert Postkarten hat sie auch schon nach Hause geschrieben, die meisten während der Fahrt über den Atlanttk. In weniger als fünf Wochen will die Großmutter von ihrem Flug um die Welt wieder in Chicago zurück sein.

Die Frau und der Skatverlust.

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Hauptstadt praktisch erprobt worden ist. Sachverstän­dige hatten sich über die Lösung der Frage den Kopf zerbrochen, wie es möglich wäre, im Falle einer Ver­dunkelung den Verkehr durch einen Polizisten regeln zu lassen. Standen Verkehrspolizisten an unbeleuch- teten Stellen, waren ihre Signale schwer zu er­kennen. Strahlte man sie mit dem Licht von Schein­werfern an, hob man Sinn und Zweck der Ver­dunkelung auf. Bei einer kürzlichen Luftschutzübung hat man nun zum erstenmal den Verkehr durch einenunsichtbaren Polizisten" regeln lassen. Dieser Schutzmann wird mit ultraviolettem Licht ange­strahlt, das ja bekanntlich nicht sichtbar ist. Sein Rock und sein Helm sind mit einer besonderen Farbe besttichen, die beim Auftreffen von ultra­violetten Strahlen bläulich schimmert. Der Kraft­fahrer sieht also in der Dunkelheit bläuliche Arme, oie ihm den richtigen Weg zeigen. Nach englischen Zeitungsmeldungen sieht dieser Polizist wie eine geisterhafte Vogelscheuche" aus.

Der Eichbaum mit dem Bankkonto.

Ndz. Oslo.

In Norwegen gibt es eine 600 Jahre alte Eiche, die im ganzen Lande berühmt und unter dem Namen ,,ber alte Meister" bekannt ist. Sie steht im Pfarrhof in Krödsherad, und der DichterJör­gen Mon", der durch ein Gedicht denalten Meister" volkstümlich machte, war damals Pfarrer von Krödsherad. Eine Sonderstellung unter allen Eichen der Welt nimmt aber deralte Meister" insofern ein, als er über ein eigenes Bankkonto verfügt als Notgroschen für seine alten Tage. Es wurde vor einigen Jahren angelegt, als sich im Innern des alten Stammes Krankheitserscheinungen bemerkbar machten. Von Naturschutzvereinigungen wurde durch Sammlungen ein größerer Betrag zur Deckung derKurkosten" aufgebracht. Deralte Meister" wurde operiert und plombiert mit dem Erfolg, daß er jetzt wieder in alter Frische grünt. Der erhebliche Ueberschuß, der nach der Kur zurück­blieb, ist aber auf ein besonderes Bankkonto ein­gezahlt worden, das ausschließlich zur Heilung et­waiger Späterer Leiden der alten Eiche verwandt werden soll. Eine krankenversicherte Eiche ist immerhin etwas Besonderes.

Der Gespensterklub feiert sein Jubiläum.

B. London.

Wie in einigen Blättern berichtet wird, hat der Gespensterklub" soeben sein fünfzigjähriges Jubi­läum gefeiert. Wie es bei solchem Anlaß natürlich ist, hat diese Feier in dem am meisten von Ge­spenstern heimgesuchten Hause Großbritanniens, in den Ruinen des Schlosses von Borley, stattgesiunden. Mitglieder dieses Klubs können nur solche werden, die in bestem Glauben versichern können, daß sie in ihrem Leben wenigstens ein richtiges Gespenst aesehen Haden. Da der Klub zahlreiche Mitglieder hat, ist nur der Schluß möglich, daß es in Eng­land von Gespenstern nur so wimmelt. Das Schloß Borley erhebt sich in dem gleichnamigen Dorf. Eine Zeittang wurde es auch als Pfarrhaus benutzt, aber als vor etwa zehn Jahren sich das Gerücht ver­breitete, daß die Gespenster wieder ihr Unwesen in dem Haus trieben, wurde es verlassen, und der Pfarrer mußte sich ein anderes Unterkommen suchen.

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Aus der engeren Heimat. Bauern!

Großdeulschland braucht zur Sicherung seiner Freiheit dringend eine Steigerung der Aetterzeu- gung. Steigert deshalb jetzt beträchtlich den Od- fruchlanbau, ohne die viehwirlschaft zu vernach­lässigen. Die neuen erhöhten Oelsaatpreise sichern Luch die Wirtschaftlichkeit des Anbaues. Jetzt ist es Zeit, Raps und Rübsen zu bestellen. Laßt Euch dabei vom Reichsnährstand beraten!

Tödlicher Derkeh?sunfall.

Zusammenstoß zwischen Lastkraftwagen und Motorrad.

* Ober-Hörgern, 29. Juli. Auf der Straße zwischen Lich und Butzbach, am Abzweig der Straße nach Münzenberg, ereignete sich Samstag gegen 6.30 Uhr ein schwer er Verkeyrsunfall, dem leider ein junges Menschenleben zum Opfer fiel. Der 26jährige Heinrich Becker aus Trais-Münzenberg, der mit feinem Motorrad unter­wegs war und seinen Bruder auf dem Soziussitz hatte, kam ums Geben. Becker wollte mit feinem

Motorrad auf die Hauptstraße LichButzbach (in der Richtung nach Butzbach) einbiegen, als im glei­chen Augenblick von Butzbach her ein schwerer Lastkraftwagen kam. Becker geriet mit sei­nem Kraftfahrzeug gegen den Lastzug und kam so schwer zu Fall, daß er erhebliche Verletzungen er­litt und bald nach dem Unfall verstarb. Sein Bruder kam mit lei, chteren Verletzung g e n davon und wurde in das Johanniter-Kran­kenhaus nach Rieder-Weisel gebracht.. Die Schuld­frage ist noch nicht völlig geklärt. Während des Unfalls herrschte leichter Nebel.

Großmutter und Enkelkind

Opfer eines Derkehrsunfalls.

2pi>. Marburg, 28. Juli. Die 85jährige Witwe Elisabeth Hainer in Simtshausen bei Wetter wurde von einem Personenkraftwagen überfahren, als sie tm Begriffe war, ihr dreijähriges Enkelkind am Ueberschreiten der Hauptstraße Marburg Frankenberg zu hindern. Während die Frau an Den dabei erlittenen Verletzungen alsbald an der Unfallstelle verstarb, wurde das g e i ch f a l l s ub erfahrene Enkelkind mit schweren S ei nb rücken und sonstigen Verletzungen in die Mlmif eingeliefert. Der Ehemann der jetzt getöteten grau war vor einem Jahr durch Absturz in einer Scheune tödlich verunglückt.

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