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Lang Göns, den 28. Juli 1939.
Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 30. Juli, nachmittags 1V2 Uhr statt.
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spruch. Nachrichten. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert: Werke von Komponisten der Wehrmacht. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Ratschläge für den Garten. 8.40: Froher Klang zur Werkpause. Es spielt das Gauorchester Schlesien. 11.40: Ruf ins Land. 12: Schloßkonzert. Es spielt das Niedersachsen- Orchester. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Kleiner Bummel durch den Tonfilm. (Jndustne-Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 16: Volks- und Unterhaltungsmusik. 17 bis 17.10: Einlage (von Frankfurt a. M.): Neues für den Bücherfreund. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: Stuttgart spielt auf. Heitere Feierabendmusik. 22: Nachrichten. 22.15: Sportnachrichten in Kürze. 22.35: Tanz und Unterhaltung. 24: Nachtmusik.
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46000 Studenten als Erntehelfer.
Berlin, 28. Juli. (DNB.) Mit den Studenten und Studentinnen sind in diesen Tagen sämtliche Amtswalter der Reichsstudentenführung und alle Gaustudentenführer und Studentenführer in die deutschen Ostgaue und in das Protektorat Böhmen und Mähren gefahren, um dem deutschen Bauer bei der Einbringung der Ernte zu helfen. Insgesamt befinden sich zur Zeit 46 000 im Landdienst und in der Erntehilfe. 99 v. H. der gesamten Studentenschaft stehen an einem vom Reichsstudentenführer Dr. Scheel befohlenen Platz. Damit hat die Deutsche Studentenschaft als erste Organisation den totalen Einsatz ihrer Angehörigen verwirklicht.
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Sonnlag, 30. 3ufi.
6 Uhr: Hafenkonzert in der Unterseebootfchule Neustadt. 8.10: Die Wiener Sängerknaben singen den Sonntag ein. (Eigenaufnahmen des Deutschen Rundfunks. 8.45: Dichter im Dritten Reich. Anläßlich seines 60. Geburtstages liest der mecklenburgische Dichter Hans Franck. 9: Deutsche Meister: Ludwig van Beethoven. 10: Gläubiges deutsches Herz. Eine Stunde der Besinnung am Feiertag. 10.50: Zauber der Melodie. 11.15: Zu einem ganzen Menschen gehören zwei. Hörfolge zum Lob der Ehe. 12: Von der Rundsunkausstellung Berlin: Musik am Mittag. 14: Für unsere Kinder: Das Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen. 14.30: Uns gehört der Sonntag? Ein Reigen sorgloser Melodien. 15.30: Volkstum und Heimat: „Humorvolle Rheinreise". 16: Vom Flugplatz Rebstock: Großflugtag Frankfurt am Main. Flughafen-Konzert. Dazwischen: Berichte vom Internationalen Luftrennen zu Frankfurt a. M. und der Deutschen Meisterschaft im Geschicklichkeitsflug. 18: Von der Rundfunkausstellung Berlin: Unterhaltungskonzert aus dem Terrassencafä. Dazwischen: Sport 1. Gewichtheben unter Beteiligung der Europameister Manger und Wagüer sowie Js- mayr. 2. Berufsringkampf: Karl Schwarz jun. gegen einen gleichwertigen Deutschen. 19: In froher Runde 'ne halbe Stunde. (Industrie-Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 19.30: Internationale Olympia- Leichtathletik-Wettkämpfe. 19.40: Sportspiegel des Sonntags. 20: Uebertragung auf den Landessender Danzig: Nachrichten. 20.15: Unterhaltungskonzert: Aus Oper und Operette. 22: Nachrichten. 22.15: Sportbericht. 22.30: Unterhaltung und Tanz.
Montag, 31. Juli.
5 Uhr: Frühmusik. Es spielt der Gaumusikzug des RAD. Gau 10. 5.50: Bauer, merk auf! 6: Morgen-
mit vorbereiten halfen, auf dem sie gewachsen ist. Weiter stellte der Vorsitzende fest, daß es bei der heutigen Zusammensetzung des Schwurgerichteswahrscheinlich niemals zu dem ersten Urteil gekommen wäre. — Die Geschworenen haben 1921 ohne Hinzuziehung und in Abwesenheit der Berufsrichter über die Schuld des Angeklagten entschieden.
Ein Räuberpaar in Koblenz verhaftet.
Die Kriminalpolizei in Koblenz verhaftete einen jungen Mann und ein 18jähriges Mädchen, die auf Grund von Steckbriefen und Funksprüchen als das Verbrecherpaar Karl-Heinz Vohns und Käthe W o r d e l l aus Schneidemühl festgestellt werden konnten. Die Wordell hatte vor einigen Tagen in der Wohnung einer Aerztin, bei der sie beschäftigt war, nachts auf eine 82jährige Frau — die Tante der Wohnungsinhaberin — einen Raubüberfall verübt, eine größere Geldsumme, wertvolle Juwelen und Schmückstücke erbeutet und war dann zusammen mit ihrem Komplicen, dem 25jährigen Vohns, geflohen. Nachdem dem Paar die Geldmittel ausgegangen waren, stellte es sich in Koblenz der Polizei: es wurde sofort nach Schneidemühl transportiert.
Unterwetterschäden am Rhein.
Ueber der Gegend von Weißenthurm am Rhein ging ein schweres Unwetter nieder, das in den Gärten und auf den Feldern Schaden anrichtete.
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Mehrere Straßen am Berghang waren meterhoch mir Wasser- und Schlammassen bedeckt. In einem Anwesen schwemmten die zu Tal stürzenden Was- scrmassen Kies und Geröll so hoch an, so daß die Obstbäume nur noch mit der Krone heroorragten. Das Kleinvieh konnte nur zum Teil gerettet werden. Auch in den Kartoffelfeldern wurde durch Abschwemmen von Mutterboden großer Schaden ange- richtet. In den Straßen staute sich das Wasser derart, daß die vorüberkommenden Lastzüge ihre Fahrt unterbrechen mußten.
Zehn Tote bei einem Fabrikbrand in Brasilien.
Beim Brand einer Baumwollweberei in Belem in Brasilien sind zehn Personen verbrannt: etwa vierzig weitere erlitten schwere Brandwunden. Der Pförtner der Fabrik hat eingestanden, daß er den Brand angelegt hat.
Das Lxplosionsunglück in Algier.
Das Explosionsunglück im Hafen von Algier stellt sich als immer folgenschwerer heraus. Es explodierte aus bisher unbekannten Gründen ein mit 75 Tonnen flüssigen Butangasen gefüllter Metallbehälter. Bei der Explosion wurden sieben Hafenarbeiter von den Stichflammen buchstäblich verbrannt, während einige weitere Personen sich mit brennenden Kleidern ins Wasser stürzten. Ihre Leichen konnten noch nicht gefunden werden. 50 weitere Hafenarbeiter wurden mehr oder weniger schwer verletzt. Mehrere Schwerverletzte starb* a. Die Gesamtzahl der Toten beläuft sich jetzt auf neun.
Salzburger Gebirgsjäger in schwierigster Arbeit und mit voller militärischer Ausrüstung den Großglockner über die Pallavicini-Rinne erstiegen hatte, wird jetzt eine neue alpine Leistung unserer Gebirgstruppen bekannt, die dieser Truppe ein glänzendes Zeugnis ausstellt. Einem Spähtrupp der Admonter Gebirgsjäger ist es gelungen, die berüchtigte Nordwestkante der Roßkuppe zu bezwingen. Die 2154 Meter hohe Roßkuppe gehört der Hochtor-Gruppe im Gesäuse an und war bis in die jüngste Zeit nur gelegentlich von Gratwanderungen Peternscharte — Hochtor überschritten worden. Erst in letzter Zeit wurde auch der gefährliche Nordabsturz des Berges bezwungen und dieser Gipfel mit in die Reihe der berühmten Kletterberge der Alpen eingereiht. Die Erstbesteigung benötigte vierzehn Stunden reine Kletterarbeit, während jetzt — nach Festleguna der Route — normalerweise sechs bis acht Stunden benötigt werden. Die überaus schwierige Kletterei in der unteren Hälfte der etwa 500 Meter nahezu senkrecht abfallenden Wand macht diese Bergfahrt äußerst schwierig und gefahrvoll. Um so höher ist daher ihre Bezwingung mit militärischer Ausrüstung und unter kriegsmäßigen Voraussetzungen zu werten.
Aufgehobenes Todesurteil.
Paderborn, 28. Juli. (DNB.) In einem Wiederaufnahmeverfahren gegen den 1921 zum Tode verurteilten Anton Lange verkündete der Vorsitzende des Paderborner Schwurgerichtes, Landgerichtsdirektor Koch, folgendes Urteil: Das Urteil des Schwurgerichtes vom 4. Juni 1921 wird auf« gehoben. Der Angeklagte wird auf Kosten der Reichskasse freigesprochen. In der Begründung führte der Vorsitzende alle Momente an, die das Schwurgericht bewogen haben, folgendes fest- zustellen: Hermann Lange ist erschossen worden von seiner eigenen Frau. Sie beging die Tat in großer seelischer Erregung und ohne Ueberlegung. Der Angeklagte ist an der Tat nicht beteiligt gewesen, ebenso hat sich auch der Vater an der Ausführung der Tat nicht beteiligt. Jedoch trägt, wenn auch der Angeklagte wegen erwiesener Unschuld freigesprochen werden mußte, sowohl der Angeklagte wie auch sein Vater einen erheblichen Teil moralischer Schuld an dem Totschlag der Frau, weil beide durch ihr blutschänderisches Verhältnis zu dieser Tat den Boden
Wetterbericht
Das europäische Festland wird von einem leichten Hochdruckgebiet überlagert, unter dessen Einfluß der Westen und Süden des Ruches heiteres und sommerlich warmes Wetter zeigt. Gleichzeitig wird aber die starke Erwärmung die Bildung von Gewittern begünstigen, so daß nicht mit störungsfreiem Wetter für längere Zeit gerechnet werden kann.
Vorhersage für Sonntag: Heiter, warm, trocken: abends teilweise leichte Gewitter.
Vorhersage für Montag: Zunehmende Bewölkung und gewittrige Störungen.
Lufttemperaturen am 28. Juli: mittags 23,2 Grad Celsius, abends 17,4 Grad; am 29. Juli: morgens 12,8 Grad. Maximum 23,7 Grad. Minimum heute nacht 11,4 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 28. Juli: abends 19,8 Grad; am 29. Juli: morgens 16 Grad. — Sonnenscheindauer 8,6 Stunden.
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krzwellenteN gesteigerter Wert gelegt. Die 5<toieri^teit der Abstimmung der Kurzwellenseu- >et ist durch besonders feinfühlige Mechanik behoben ijtfben. Auch finden sich bei Horny Empfänger, j),ii die drei Kurzwellenbereiche, die für den Rund- !iu£ in Frage kommen, ohne Umschaltung auf einer Igjila oereinigen. Die Batterieempfänger sind, so- vt- es sich um Ueberlagerungs-Empfänger han- >el. mit Kurzwellenteilen ausgiebig ausgerüstet velden. Eine besondere Stellung nimmt die o st - nirkische Rundfunkindustrie ein, die die kmvicklung des Kurzwellenteils zum obersten Ge- )öl chrer Produktion gemacht hat. Ein großer Teil hrir Geräte ist mit einer Hochfrequenzvorstufe aus- ;cfnttet und damit zum Uebersee-Empfänger ge- vc den. Durch eine gute Siebung ist der Netzton 3ölig beseitigt worden, ebenso tragen die perma- Tbddynamischen Lautsprecher zur Steigerung der Trpsangsleistung bei. Unter den Ostmarkgeräten »tioient der Redione-Auto- und Heim- rrpfänger Beachtung. Das Gerät ist für An- chuß an Autobatterien bestimmt, kann aber auch in dem Lichtnetz gespeist werden. Bei der zuneh- nnben Beliebtheit des Autorundfunks steht doppelt verwendbaren Geräten eine Zukunft b «nr. Unter den ostmärkischen Geräten ist ferner >a- Programm von K a p s ch dadurch bemerkens- üdt, daß der kleinste Super mit Kurzwellen grund- sätnch nur als Allstromgerät her gestellt wird. Kenn- jeiyen der ostmäokifchen Geräte ist ferner der Drei- zaZkondensator, der zwar die Produktion verzerrt, aber die Qualität erheblich steigert.
Die Empfänger unterscheiden sich auch in der Whl des Werkstoffs für die Gehäuse. Allge- nm hat man für die Geräte der unteren Preis- fk en Preßstoffgehäuse gewählt, dagegen die hoch- uctigen Geräte in Edelholz ausgeführt. Sehr mrJinigfattig ist auch die Ausgestaltung der Skalen E werden als schmales, aufrechtstehendes Band (jmfo wie als breites liegendes Band ausgefuhrt, turnet)en aber auch als Rundskalen. Um auch den Brrieb der Empfänger zu verbilligen, sind viele itv einer Sparschaltung ausgestattet, durch die beim Di empfang nur ein Teil des Betriebsstroms be- rtäigt wird. Für den Käufer wird eine der wich- tgien Feststellungen beim Besuch der Großdeut- schu Funkausstellung die sein, daß trotz der überall irfnnbaren Verbesserung der Geräte eine !Nk?liche Preissenkung eingetreten ist. Eine Me Anzahl von Überlagerungsempfängern liegt in rhalb von 200 RM., bei vielen Spitzengeräten totn die 500-RM -Grenze nicht überschritten. Die Nndsunkschau bestätigt darüber hinaus, daß, ob- vlll die grundsätzliche Entwicklung des Rundfunk- tir1 fängets als abgeschlossen betrachtet werden muß, rsnoch genügend Möglichkeiten zur Verfeinerung t»? Geräte gibt, und daß durch Verbesserung der Fcirikation in preislicher Hinsicht noch manche El- fräe zu erzielen sind. Joachim Boehmer.
Glückwunsch
von Äeneralfeldmarschall Döring.
Berlin, 29. Juli. (DNB.) Generalfeldmarschall @:rtng hat an den R e i ch s s p o r t f ii h r e r fc?endes Telegramm gerichtet: „Ich höre soeben or dem großartigen Erfolg, den Sie in S:ckholm bei der Lingiade errungen haben. Es ist m ein besonderes Bedürfnis, Ihnen, lieber Pg. er Tschammer und Osten, sowie Ihrer gesamten fuxjen Mannschaft für Ihren besonderen Einsatz ur die gezeigte Leistung meinen herzlichen Glückwunsch auszusprechen, und ich freue mich mi Ihnen über diese erneut zum Ausdruck gekom- rnrie Größe und Stärke unseres deutschen Volkes."
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Die Trauerfeier findet Montag, den 31. Juli, 2.45 Uhr nachmittags, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.
Die trauernden Hinterbliebenen: Minna Jendt, geb. Poths Luise Poths
Familie Georg Köhl.
Unsere liebe Schwester und Tante
Marie Poths, Kanzlistin i, R.
ist nach langem, schwerem Leiden im Alter von 56 Jahren sanft ent-
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