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Die Gäste kämpfen unter einem unglücklichen Stern < und führen ihren schlechten Tabellenstand zu un- 1 recht. Die Grümveißep, die durch ihre letzten Siege in der Spitzengruppe zu finden find, haben wieder einmal eine zum Teil neue Mannschaft aufgestellt. Kramer hat endgültig den Verein verlassen, um mit seinen Brüdern in Vilbel zu spielen. Sponick, der sich beruflich verbessert, liefert morgen sein Abschieds- spiel. Krämer laboriert noch an einer Verletzung und wird sich für den nächsten Sonntag schonen. Es spielen: Wunderlich; ßeutiyeufer, Schüller; Herr­lich, Gorrissen, Lehrmund; Berlenbach, Fischer, Gesla, Heß, Sponick. Mit dieser Mannschaft sollte ein sicherer Sieg zu erwarten sein.

Biffenberg I Steinberg L

Die Teutonen stehen morgen wieder vor einer schweren Aufgabe. Bissenberg verfügt über eine Mannschaft, die in allen Teilen gleich gut besetzt ist. Schon mancher achtbare Gegner mußte in Bissen­berg Federn lasten. Mit welcher Energie die Mann­schaft bei der Sache ist, das beweist das letzte Spiel gegen Wetzlar. Die Teutonen müssen also auf der Hut sein. Es ist ja nicht anzunehmen, daß die Mannschaft durch die Niederlage vom letzten Sonn- taI einen moralischen Rückschlag erlitten hcll. Sonst wäre die Hoffnung auf einen Sieg in Bissenberg sehr gering. Auf alle Fälle wird sich der Ausfall von Fritsche stark bemerkbar machen, und man ist sich hn Spielausschuß noch nicht recht einig gewor­den, welche Aufstellung die richtige ist. Etwas aber konnte man bereits feststellen: jeder einzelne Spie­ler ist sich besten bewußt, was am Sonntag auf dem Spiel steht.

Oie Spiele der Kreisklaffen am Sonntag.

1. Preisklasse:

Lollar Rodheim; Garbenteich Lich; SA.- Kampftpielgem. Leihgestern; Großen-Linden gegen Hungen.

2. Kreisklasse.

Harbach Ettingshausen; Göbelnrod Saasen; VfB.-R. JII. Großen-Linden II; Treis Stau­fenberg; Krofdorf SA. IL

Rodheim muß in Lollar antreten und hat wenig Aussicht auf Erfolg. Ein Lokalkampf mit allen seinen Reizen steigt in Garbenteich. Die Mannschaft der SA.-Kampfspielgemeinschaft kommt in dieser

Serie nicht in Schwung und mußte Niederlage auf Niederlage einstecken. Morgen trifft die Mannschaft auf den Tabellenzweiten Leihgestern. Der Tabellen- ührer empfängt Hungen.

In Harbach treffen zwei alte Rivalen aufeinan­der. Im Vorspiel zoa Harbach den kürzeren. Dies­mal sollte man aber den Harbachern einen Sieg zu­trauen. Offen ist die Begegnung zwischen Göbeln­rod und Saasen, vielleicht entscheidet der Vorteil des eigenen Platzes. Staufenberg lieferte dem DfD.-R. eine gute Partie. Wenn die Mannschaft mit dem gleichen Einsatz in Treis spielt, steht ein Sieg der Trester in Frage. Die Reserve der SA. hat in Krofdorf gegen den Tabellenführer anzu­treten. ,

Garbenleich I Lich I.

Nach dem siegreichen Kampf gegen Hungen I haben die Rasenspieler am Sonntag ein nicht min­der schweres Spiel auf dem Platze desLokalgeg- xuxs Garbenteich zu bestreiten. Zwar vermochten die Grünweißen das Vorspiel überlegen für sich au gestalten, auf dem Platze des Gegners aber wurde der Sieger erst immer mit dem Schlußpfiff er­mittelt. Der Gastgeber wird alles daran setzen, durch ein günstiges Ergebnis seine Position in der Tabelle zu verbessern. Die Licher, die auch dieses Mal wieder das Pech haben, mit veränderter Mannschaft anzutreten, werden hoffentlich aus dem letzten Spiel gegen Hungen die Lehren gezogen haben. Sie dürfen ihre Kräfte im Sturm nicht durch engmaschige Kombinationen vergeuden.

Lollar I Rodheim I.

Lollar empfängt morgen Rodheim. Der Papier­form nach könnte man annehmen, daß es nur eine einseitige Angelegenheit der Platzbesitzer wäre. Dies dürfte aber nicht ganz so sein. Die Gäste haben schon manchem beachtlichen Gegner durch ihren zähen Widerstandswillen zu schaffen gemacht. Dies bekamen die Lollarer schon im Vorspiel, das sie zwar für sich entscheiden konnten, zu spüren. Was läge da näher als der Wunsch, diesmal dem Tabellenführer eine Niederlage beizubringen, zumal die Gäste ja nichts zu verlieren haben. Die Lollarer Elf wird aber auch diesmal wieder auf der Hut fein, und man kann kaum annehmen, daß sie sich den Sieg so ohne I weiteres streitig machen lasten wird. Dadurch würde t nicht nur der Vorsprung in der Tabelle verringert, t sondern auch die Anwartschaft auf den Meistertitel : in Frage gestellt werden. Wahrscheinlich wird Lol­

lars Elf morgen etwas ht veränderter Aufstellung antreten, um den Sturm, das seicherige Schmerzens- lind, zu verstärken.

Großen-Linden I Hungen I.

Die 1. (Elf von Großen-Linden empfängt morgen die l.Elf von Hungen. Im Vorspiel konnten die Hungener ihren morgigen Gastgebern einen Punkt abjagen. Leider können die Platzbesitzer für das

morgige Spiel nicht ihre stärkste Mannschaft stellen. Mittelstürmer Kolwes ist noch verletzt. Dafür ist die Sperre des Rechtsaußen Fischer obgelaufen. Tro- ßen-Linden stellt folgende Els: Schmelz, Größer, Feller, Nürnberger E., Heil, Luh St, Fischer H., Velten, Fischer 21., Pag und Luh L. Die Großen- Lindener hoffen, ihre Tabellenstellung weiter aus­bauen zu können. Die 2. Mannschaft stellt sich beim DfB.-R. zum Pflichtspiel.

Wirtschaft.

Mein -Mainische Börse.

Mittagsbörse etwas schwächer.

Frankfurt a. M., 27. Ian. Die Börse lag am Aktienmarkt sehr ruhig und überwiegend etwas schwächer. Kaufaufträge der Kundschaft waren nur wenig eingegangen, dagegen zeigten die Ab­gaben, auch aus der Börse heraus, eine leichte Zu­nahme, so daß bei äußerst kleinen Umsätzen zumeist Rückgänge von durchschmttlich 0,50 bis 1 o. H. ein­traten. Von den führenden Werten eröffneten IG. Farben mit 151,50 (152), Verein. Stahl mit 108,75 (109,75), Mannesmann mit 111 (111,50), AEG. mit 118,75 (118,90) und Reichsbank mit 183 (184). Von Autoaktien waren Daimler um 1,50 v. H. auf 137 gedrückt, Adlerwerke verloren 0,65 v. H. auf 105,40, ferner ließen Maschinenwerte zumeist 0,50 bis 1 v. H. nach. Sonst tarnen vorläufig noch Deutsche Erdöl mit 128 (129), Scheideanstalt mit 205 (205,50), Metallgesellschaft mit unverändert 120 und Conti Gummi mit unverändert 215 zur Notiz. Nach den ersten Kursen ergaben sich auf Teilgebieten Erholun­gen um Bruchteile eines Prozentes, die Umsätze blieben aber weiter sehr klein.

Am Rentenmarkt entwickelte sich ebenfalls nur wenig Geschäft. Reichsaltbesitzanleihe schwächer mit 128,70 (129), dagegen Reichsbahn ° VA. mit 123,40 behauptet, ebenso im Freioerkehr Kommunal- Umschuldung mit 93,20. Von Liquidationspfand­briefen befestigten sich Meininger auf 101,25 (101), dagegen Frankfurter Hyp. 101 (101,20). Stadt- anleihen lägen meist unverändert, die beiden Darm­städter bis 0,25 v.H. höher. Don Industrie-Dbll- gationen erhöhten sich 6 v. H. IG. Farben auf 119,75 (119,50) und 5 v. H. Gelsenkirchen Berg auf 101,13 (100,75).

Im weiteren Verlaufe herrschte nahezu völlig« Geschäftsstille, die Hallung war gegen den Anfang wenig verändert. Etwas erhall lagen u. a. AEG mit 119 nach 118,75, Conti Gummi mit 215,50 nach 215, dagegen Reichsbank weiter gedrückt auf 182 nach 183 und IG. Farben auf 151,25 nach 151,50. Bei den später notierten Werten überwogen Rück­gänge <bis 1 v. H.

Im Freiverkehr nannte man u.a. Dmgler mit 103,50 bis 105,50, Katz & Klumpp mit 90 bis 92, Rastatter Waggon mit 58 bis 60, Elsäff. Bad. Wolle mit 94,50 bis 95,50 und Growag mit 83,50 bis 85,50. Tagesgeld unverändert 2,25 v. H.

Abendbörse ruhig.

In Anbetracht des bevorstehenden Wochenschlusses herrschte an der Abendbörse kaum Unternehmungs­lust, zumal da Kundschaftsaufträge naheAU fehlten. Die Haltung am Aktienmarkt war aber im ganzen gesehen behauptet, wenn auch verschiedentlich noch leichte Rückgänge eintraten. Etwas mehr ermäßigt waren Demag auf 147,50 (148,75). Sonst bröckelten u. a. IG. Farben auf 151 (151,40), Buderus auf 107,50 (108), Rheinstahl auf 136 (136,50), Daimler auf 136,50 (137), Holzmann auf 149 (149,50) und Rheinmetall auf 134,25 (134,75) ab. Etwas höher gefragt wurden Gesfürel mit 136,75 (136,50). Gut behauptet blieben u. a. Verein. Stahl mit 109, Man­nesmann mit 110,90, Adlerwerke mit 105,50, Metall- gefellschaft mit 120, DDM. mit 180,50, Bemberg mit 138, MAN. mit 141 und Reichsbank mit 182. Am Rentenmarkt gelangten 6 v. H. IG. Farben mit unverändert 119,75, Reichsbahn-DA. mit unverän­dert 123,25 und 5 v. H. Röchling nach Pause nut 99,85 (100) zur Notiz. Kommunal-Umschuldung nannte man wie mittags mit 93.2(1

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