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für Kleider

Der Fachmann

In allen Stützten und Dörfern unseres Bannes stehen in den nächsten Wochen Jungen und Madel in der großen Schlacht am Arbeitsplatz. In den Fabriken und Werkstätten, in den Kontoren und Berufsschulen, am Bau und auf dem Acker werden wir sie werken und schaffen sehen. Der Reichs-

heute, um 16 Uhr. findet in Heuchelheim bei der Firma Rinn & Lloos die Eröff­nungsfeier des Reichsberufswett - kampfes aller schaffenden Deutschen für 1939 statt. Alle Schaffenden sind zn dieser Feierstunde eingeladen.

Teilnehmer, die mit der Vieberkalbahn nach Heuchelheim fahren wollen, können den um 15.30 Uhr verkehrenden Zug benutzen, der nach Beendi­gung der Feierstunde zur Heimfahrt wieder zur Verfügung steht.

b.rnsswettkampf 1939 wr^d das tätige einzigartigen Schau deutscher Qualitätsarbeit zieht:

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Eröffnungsfeier -es Keichsberufswettkampfes 4939. Heute nachmittag in einer Fabrikhalle der Firma Rinn HCloos in Heuchelheim.

Herren- und Knaben-Kleidung

Gießen - in der Neustadt 10

zu führen. Schon jeder Pimpf sieht sich irgendwo hinter einer Maschine, am Schraubstock oder hinter dem Pflug. Sie alle glauben, daß sie es dereinst noch besser machen werden als diejenigen, die heute noch ihre künftigen Plätze einnehmen.

In diesem Geist, dem Ehrgeiz zum eigenen Schaf­fen, wird heute der 5. Reichsberufswettkampf * unserem Kreisleiter eröffnet werden.

Leistungssingen in Krofdorf.

Aufnahme der Lhöre auf Schallplatten.

(D Krofdors, 27. Ian. Der Sängerkreis S o l m s - W e tz l a r, der mit 80 Vereinen mit ins­gesamt 2500 singenden und 2900 unterstützenden

Landdienst der studentischen Kameradschaften

Universität Gießen im Kreis Groß-Strehlitz.

Aufgaben des deutschen Rundfunks."

Vortrag im 7lS.-RechtSwahrerbund.

NSG. In diesen Son^iner-Ferien wird wieder an den deutschen Ostgrenzen von Ostpreußen bis Kärn­ten von den studentischen Kameradschaften ein Ein­satz im Landdienst durchgeführt. Jede Hochschule hat in diesem Einsatz einen bestimmten Kreis, jede Ka­meradschaft ihr bestimmtes Dorf zu betreuen. Im März werden von jeder Kameradschaft der Käme- radscyaftsführer mit seinen besten Mitarbeitern zu einem vierwöchigen Frühjahrseinsatz in das von der Kameradschaft bearbeitete Dorf zur Vorbereitung des Sommereinsatzes gehen.

Der Gau Hessen-Nassau, der von ieher im studentischen Landdienst führend war und die meisten Teilnehmer im Reich stellte, wird auch dies­

Ueberwachungen von Schulkindern, 251 Röntgen­durchleuchtungen, 366 Röntgenaufnahmen und 50 Ueberweisungen in Krankenhäuser und Heilstätten.

Im Kreis Gießen mit Laubach erfolgten 41 Eheberatungen, 431 Beratungen über Säuglinge und Kleinkinder, 7688 Beratungen wegen Tuber­kulose bzw. Verdacht, 65 Beratungen wegen Ge­schlechtskrankheiten, 26 Krüppelberatungen, 4161 Untersuchungen von Schulkindern aller Schulgat- tungen, 902 gesundheitliche Ueberwachungen von Schulkindern, 6739 Röntgendurchleuchtungen, 1051 Röntgenaufnahmen und 120 Ueberweisungen in Krankenhäuser und Heilstätten.

hinsichtlich der Wohnungsverhältnisse Anter dem Gesichtswinkel der Gesundheitspflege ist

In seiner Betrachtung des Verhältnisses des Rundfunks zur Presse (und umgekehrt) betonte der Redner, daß die Gesetzmäßigkeiten durchaus von­einander verschieden seien und lediglich davon ge­sprochen werden könne, daß sich Rundfunk und Presse gegenseitig ergänzten.

In seinen weiteren Darlegungen beschäftigte sich der Redner mit der wirtschaftlichen Bedeutung des Rundfunks. Der Rundfunk stelle sich in vielerlei Form in den Dienst der Volkswirtschaft. In vieler­lei Formen und in vielen Themen seien wirtschaft­liche Fragen als Zwiegespräche, im Vortrag, in hm-

kaum einen Betrieb in L-,

nicht eingespannt ist in diese Leistungs- und Wil- mm

mal, wie bereits in den vergangenen Semestern, wieder geschlossen in Oberschlesien den Land- dienst durchführen. Folgende Einsatzkreise wurden den hessen-nassauischen Studenten zugeteilt:

Technische Hochschule Darmstadt im Kreis Cosel;

Hochschule für Lehrerbildung Darmstadt im Kreis Groß-Strehlitz;

Ingenieurschule für Luftfahrttechnik Darmstadt im Kreis Ratibor (hultschiner Ländchen);

Universität Frankfurt im Kreis Oppeln;

Universität Gießen im Kreis Groß-Streh- litz;

Hochschule für Lehrerbildung Weilburg im Kreis Rosenberg-Guttentag.

die befriedigende Feststelluna zu machen, daß im großen und ganzen zu Beanstandungen kein Anlaß vorliegt. In Gießen verschwinden, dank der umfang­reichen Wohnungsbautätigkeit, die in den Notjah­ren errichteten Barackenbauten immer mehr. Man­gel an Betten, an Wäsche und an Kleidung ist nicht merkbar in Erscheinung getreten, die Sauberkeit im Verlauf des täglichen Lebens wurde im allgemeinen als zufriedenstellend ermittelt.

Daneben lief noch eine umfangreiche Tätigkeit des Amtes in Ausübung seiner Obliegenheiten beim Erbgesundheitsgericht, bei gerichtsärztlichen Geschäf­ten usw., außerdem der erforderliche Schriftverkehr mit den verschiedenen Behörden, den Ratsuchen­den usw. B.

Der Rechtswahrer-Bund vereinigte am gestrigen Freitagabend im Saal des Hotels Hindenburg zahl­reiche Kameraden zu einem Vortragsabend. Nach der Begrüßung durch Oberstaatsanwalt K n a u ß hielt der Intendant des Reichssenders Frankfurt a.M., Kapitän z.S. a.D. Werber, einen über­aus aufschlußreichen Vortrag über das Thema:Die Aufgaben des deutschen Rundfunks in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Beziehung". Der Redner umriß zunächst die Bedeutung des Rund­funks im Hinblick auf die Teilnehmerzahl. Rund zehn Millionen Hörer seien angemeldet man dürfe aber damit rechnen, daß über diese Zahl der in Betrieb befindlichen Empfangsgeräte vierzig Millionen Menschen als Hörer erfaßt werden ton- nen. Von dieser Grundlage her sei der Rundfunk ein sehr bedeutungsvolles politisches Instrument ge­worden. Der Rundfunk als politisches Instrument sei aber erst mit dem 30. Januar des Jahres 1933 geboren worden. In der Snstemzeit sei der Rund­funk Gott sei Dank nicht als politisches Instru­ment erkannt oder benützt worden. Das gewaltige geschichtliche Geschehen der vergangenen Jahre, ins­besondere des Jahre 1938, wäre nicht allen Volks- genossen möglich gewesen, wenn nicht der Rund­funk eingesetzt worden wäre. Alle bedeutsamen Ent­scheidungen seien über den Rundfunk allen Volks­genossen nahegebracht und dem Verständnis er* schlossen worden. Dabei habe es sich der deutsche Rundfunk immer angelegen sein lassen, durchaus verantwortungsbewußt feine Meldungen zu ver­mitteln, so daß er kaum zu Berichtigungen Anlaß sah. Für den deutschen Rundfunk werde die Politik immer das Primäre sein.

Mitgliedern der größte Oberhessens ist, beschloß aus seiner in Wetzlar stattgefundenen Tagung, im Jahre 1939 drei Leistungssingsn abzuhalten, und zwar in Wetzlar, Burgsolms und Krofdorf. An einem noch zu bestimmenden Sonntag im Juni werden sich die Vereine aus einem gewissen Um­kreis Krofdorfs in der hiesigen Turnhalle zwei er- fahrenen Wertungsrichtern stellen, um für ihre ge­sanglichen Leistungen mit einem in vier Stufen angewandten Leistungsgrad bedacht zu werden (sehr gut, gut, befriedigend und nicht ausreichend). Eine besondere Neuerung bei diesem Singen dürfte die Aufnahme der Chore auf Schallplatten bedeuten, wodurch hinterher jedem Verein und jedem Sänger Art und Weise der Darbietungen zu Gehör gebracht werden kann.

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lenskundgebung. Zum zweiten Male stehen bie. Jungen nicht allein über ihren Aufgaben ge­beugt. Auch die Erwachsenen wetteifern im Wettkampf aller Schaffenden um den Siegespreis. In fünf Jahren hat die Jugend bewiesen, daß sie diese freimütige Leistungsprüfung mit einem Idea­lismus ausgenommen hat, der in diesem Jahre auch die letzten in ihren Reihen erfaßte. Heber zwei Millionen Jungen und Mädel und fast eine Million erwachsene Männer und Frauen haben sich zu die­sem Leistungskampf gemeldet. So wie bis jetzt die gesamte werktätige Jugend im Wettkampf steht, wird in kurzer Zeit der Berufswettkampf aller Schaffenden Wirklichkeit werden.

Nur die Wenigsten dieser Millionen werden als Sieger aus den Wettkämpfen hervorgehen. Aber trotzdem gibt jeder fein Bestes her, denn es ist nicht der materielle Lohn, der sie zum Kampfe führt. Es ist etwas anderes, was jeden zu dieser . . ____ r- ___ Ott ritt triezt ituht4

Fragen des Rechts würden erörtert und die bis­herige Arbeit auf diesem Gebiet sei von großen Er- eigen begleitet gewesen. Fragen des Rechts wür­den in engster Zusammenarbeit mit dem Rechts- wahrerbund behandelt. In längeren Darlegungen beschäftigte sich der Redner dann mit den Möglich­keiten des Rundfunks auf dem Gebiete der Ver­brauchslenkung.

Mit großem Interesse hörte man ferner von den kulturellen Aufgaben des deutschen Rundfunks. In­tendant Werber wies darauf hin, daß durch die kul­turellen Sendunaen die Kenntnis und die Freude an unseren deutschen Kulturgütern an einen über­aus großen Kreis von Menschen herangebracht wür­den und der dementsprechende ständige Einfluß sehr wohl dazu führen werde, daß die Bekanntschaft mit dem deutschen geistigen Leben und mit den Schöp­fungen der besten Komponisten der Vergangenheit und der Gegenwart immer herzlicher werden könne. Der Vortragende erinnerte an erfolgreiche Konzerte für die Betreuten des Winterhilfswerkes, an die Meisterkonzerte für die Hitler-Jugend, an die Be­mühungen um die Vertiefung der kulturellen Zu­sammenarbeit zwischen Deutschland und Italien und an die Arbeit im Dienste der immer besseren Wie­dergabe von Opernschöpfungen. In grundsätzlichen Ausführungen sprach der Redner außerdem über die Schwierigkeiten der Zusammenstellung guter Unter­haltungskonzerte und über die Formen der Vermitt­lung des gesprochenen Wortes. Zum Ao,chluß seines mit anhaltendem Beifall aufgenommenen Dorttages lud Intendant Werber die Gießener Rechtswahrer zu einem Besuch im Funkhaus des Reichs­senders Frankfurt a. M. ein.

Briefkasten der Redaktion.

k. k. in G. Der Erlaß der Rundfunkgebühr geschieht nur unter bestimmten sozialen Voraus­setzungen. Die Gebührenbefreiung ist bei der für Sie zuständigen Bezirksfürsorgestelle, also beim Städtischen Sozialamt, zu beantragen. Gebühren­befreiung tritt nur ein, wenn sie vom Sozialamt befürwortet wird. ,

Siebenschläfer. Bei dem Tier, das Sie im Wal­de fanden, handelt es sich um einen Siebenschläfer. Es empfiehlt sich, das Tierchen noch bis zum Frühjahr zu pflegen und es dann freizulassen.

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