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Aus -em Reiche -er Frau.

Frühjahrs- undMntergarderobe

as fottert wir tragen?

MODEZEICHNERS

PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES

Tür

Linser Fußboden.

ersten Reim-

PUR SEIDENE SOMMERKLEIDER

H

Mitteln, einem Wechsel der gewohnten Creme, einem anderen Puder usw., bekämpfen, so nötig er auch sein kann. Die Ernährungsumstellung ist ebenso wichtig: möglichst viel Salate, Tomaten, Gurken, Gemüse, wenig Fleisch, öfters Fischnahrung, die mit ihrem reichen Vitamin- und Lezithmgehalt und ihrer leichten Verdaulichkeit den Körper entlastet und ihm die nötigen Stoffe zuführt. Viel frische Luft, mor­gens Gymnastik bei offenem Fenster, Körperbürsten mit mittelharter Bürste während einer kühlen Dusche sind wichtige Hilfen bei der Hautpflege. Bei glänzender Haut wechsle Man von der gewohnten Fettcreme zu einer halbfetten

Wichtig ist auch die Beschaffenheit des Wassers. Kalkhaltiges Wasser macht man durch^Zusatze weich und somit zur Hautpflege geeignet, solche Zusätze sind: Borax, Benzoetinktur, Kamillentee, Kiele, Zitronensaft. Toilettenessig ist wegen seiner zusam­menziehenden Wirkung bei fettiger und großporiger Haut zum Gebrauch zu empfehlen. Ist die Haut fettarm, was sich durch Sprödigkeit und schilfrige Absonderungen zeigt, dann nehme man zur täg­lichen Waschung eine möglichst überfettete Seife. Manch sehr empfindliche Haut verträgt aber keine Seife. Sie entzündet sich, juckt, wird spröde. Zn

Vitamin und schlanke Linie.

Im beginnenden Frühjahr merkt gar mancher schon bei geringfügigen Spaziergangen und Wan­derungen eine bleierne Schwere in den Gliedern, ein Ziehen in den Waden. Man fühlt sich richtiggehend müde und hat vielleicht auch kei­nen rechten Appetit. Es wäre zuviel gesagt, daß dies Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung sind. Jedoch muß man diesen Alarm des Körpers beach­ten. Es fehlt Vitamin C. Der winterlichen Ernäh­rung hat es daran gefehlt. Die natürlichen Quellen dieses Vitamins, die frischen Gemüse, die Früchte, waren im Winter knapp. So muß man im Frübjahr nachholen. Das Vitamin C ist von außerordentlicher Wichtigkeit. Man nennt es m der Sprache der Wissenschaft dasantiskorbutische Vitamin".

Das Deutsche Frauenwerk schreibt:

Ein gepflegtes Aussehen der Fußböden im Haus­halt verleiht der ganzen Wohnung und ihrer Ein­richtung ein anderes Aussehen. Doch nimmt die Fußbodenpflege einen erheblichen Teil der Arbeits­zeit der Hausfrau in Anspruch. Es heißt also dabei wieder, auch diese Arbeit zweckmäßig, mit so wenig Kraftaufwand als möglich, zeit- und geldsparend zu verrichten. Der Hausfrau stehen heute sehr viele Mittel zur Verfügung zur Pflege ihrer Fußböden. Oft weiß sie aber nicht, welches das Richtige i|t. Wir möchten ihr hierzu einige Ratschläge geben, die sie ohne Bedenken annehmen kann. Die Dersuchs- stelle für Hauswirtschaft in Leipzig hat durch lang­jährige Versuche für alle verschiedenen Fußbvden- arten Reinigungsmittel erprobt, die sich in Bezug auf gründliche, zweckmäßige, geld- und zeitsparende Reinigung als vollkommen erwiesen haben.

Ein einfacher roher Holzfußboden (Fichten-, Tannen- und Kiefernholz) wird nut warmer Kern- oder Schmierseifenlösung und Fluß­oder Seesand und einem Pflanzenschrubber ge­scheuert. Dann mit klarem Wasser gut nachgespult.

Lackierte und lasierte Holzfuß­böden werden nur mit warmem Wasser auf­gewischt. Bei starker Verschmutzung des Bodens nehmen wir eine schwache kalte Kernseifen-Lauge und spülen klar nach. Nachdem die Böden durchaus getrocknet sind, wachst man sie wieder mit einem guten Bohnerwachs ein, poliert sie mit einem wei- - ' -------**-> blank. Wir

Für elegante, seidene Sommerklei­der zeigen wir heute drei Modelle, deren Stoffe mit Blüm en, Streifen und kleinen Tup­fen bedruckt sind.

Das in blau, rot, violett und etwas goldgelb engbedruckte hellgraue Crep-de-Chine = Kleid (links) hat bei einer engen Taillenpartie einen sehr weiteingelesenen Rock und ein gezogenes Blusenteil mit ebenfalls reichgelesenen, halblangen Aermeln. Blaues Samtband, das sich auch an dem hellgrauen Strohhut mit den blau, rot und violetten Blüten wiederholt, ist durch die Brustdrapierung gezogen, im Rücken gekreuzt und vorne zur Schleife gebunden.

Aus diagonal gestreiftem Lav a h l e in kis und hellbraun ist das Kleid (Mitte) mit der gelesenen Mittelpartie und den weiten Raglan­ärmeln. Der braune Streifen ist zum Bündchen und Gürtel mit den großen Schleifen verwendet, Em hellbrauner Strohhut mit grobem, dunkelbraunem Schleier und Federpompons in türkis und dunkelbraun, ergänzt das Kleid.

Aus altrosa La vahle mit dunkelblauen, kleinen Tupfen ist das Faltenkleid (rechts) mit den Aufschlägen und dem Krägelchen aus Va- lenciennespitze. Der Gürtel ist aus dunkelblauem Moireband, der Hut aus Panamastroh mit einer Schleife aus dem Kleidmaterial. H.

Die Techml als Heiser der Iran.

Arbeitserleichterung

für den ländlichen Haushalt.

Wurde die Technik auch zuerst nur in den Dienst der industriellen und landwirtschaftlichen Betriebe, der großen Verkehrs- und Versorgungsunternch- mungen gestellt, so hilft sie heute auch den Haus­haltungen und erfüllt damit ihre bedeutungsvolle Aufgabe, die Arbeit zu erleichtern, zu beschleunigen und vielfach auch zu verbilligen. Schon die Haus­frau in der Stadt ist dankbar für alle Einrichtungen, die ihr die Technik schenkte und ihr manche körper­liche Anstrengung und manche Minute Arbeitszeit ersparen. Eine noch wichtigere Rolle spielt die Tech­nik für den ländlichen Haushalt. Auf dem ; Lande hat die Frau ein noch größeres Arbeitsgebiet zu bewältigen. Zn den Hausarbeiten kommen noch die zahllosen kleinen und größeren Arbeiten m den Ställen, im Garten und auf dem Feld. Hier darf die Hausarbeit nur einen Teil der Arbeitskraft bean­spruchen, die anderen Arbeiten find, zumal im Som­mer, oft viel dringender. Da der Tag nun einmal nur vierundzwanzig Stunden hat und auch noch eine Schlafenszeit bleiben muß, da auch, zumal in kleinen Betrieben, heute längst nicht immer die not­wendigen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, kommt olles darauf an, die Arbeit so zu rationalisieren, daß die Kräfte der Frau nicht bauernd über das erträg­liche Maß hinaus beansprucht werden. Hier setzt die Hilfe der Technik ein. Manche Voraussetzungen hier- ür lassen sich natürlich nicht von heute auf morgen chaffen, große bauliche Veränderungen, Anlagen von Strom und Wasserversorgung, Anschaffung großer Geräte und Maschinen für die Haus- und Gartenarbeit kann nicht jeder Betrieb sofort ermög­lichen. Trotzdem können aber viele Arbeitserleich­terungen geschaffen werden und sind auch schon durch die tatkräftige Selbsthilfe der Landfrauen durchgeführt worden.

Beispielswirtschaften, wie sie z. B. die Landes­bauernschaft Rheinland eingerichtet hat, zeigen der Hausfrau, wie sie durch planmäßige Arbeitseintei­lung, durch kleine technische Hilfsmittel, vor allem aber durch zweckmäßige Einrichtung der Küche, der Vorratsräume usw. viel unnötige Arbeit sparen kann. Nicht immer kann ein ganzes Haus umgebaut oder erst ein Stall niedergerissen werden, um diese Bauten allen Erfordernissen entsprechend mit gün­stiger Lage der Räume, elektrisch Licht usw. wieder aufzubauen. Manche kleine bauliche Veränderung oder selbst nur Anbringung von Licht- ober Wasser­anschlüssen, ein Umstellen der Küchenmobel u.a. er­spart manch unnütze Anstrengung. Auch die Reichs- nährstondsausftellung in Leipzig widmet gerade den oft bisher übersehenen Hilfsmitteln, die ieder Frau möglich find und wenig oder gar nichts kosten, in der Sonder schau der Landfrau eine besonders ein­gehende Darstellung. Immer mehr an Bedeutung gewinnen heute auch die Gemeinschaftsmaschlnen. Gerade diese maschinellen Hilfsmittel werden den Landfrauen sehr viel Arbeitserleichterungen gewah- ren. Jedenfalls haben es die Landfrauen aus der Praxis ihrer Erfahrung heraus in die Hand genom­men, ihren Mitschwestern mit der Zeit die Arbeit soweit als möglich zu erleichtern und sie dadurch zur Erfüllung ihrer für uns alle wichttgen Aufgabe weiterhin zu befähigen. Li.

solchem Falle benutze man statt Seife die mild- wirkende Mandelkleie. Auch vorsichtiges Abtupfen mit einem guten Gesichtswasser oder Hautöl ist an­gebracht. . Bei Hautunreinigkeiten wie Mitesser, Pickel usw. benutze man keine Handtücher, sondern weiche Zellstoffstücke, die man nach Gebrauch ver­nichtet. Handtücher übertragen Hautunreimgketten von einer Stelle zur andern.

Hautfehler dürfen niemals mit einer dicken Puder­schicht unsichtbar gemacht werden. Damit verschärft man nur das liebel. Gerade eine gute Hautatmung ist zur Behebung der Störungen von Wichtigkeit. Man sei auch mit Massage vorsichtig, so lange die Haut irgendwie gereizt ist; man begnüge sich mit einem leichten Einklopfen der Creme. Dor dem Wind schütze man die Haut durch Aufträgen von wenig Creme, die aber nur wie ein Hauch auf ber Haut liegen darf, damit die Porenatmung nicht behindert wird. Die meisten kleinen Hautschäden, die im Frühjahr auftreten, verschwinden bald, wenn die Rücksicht auf die entsprechende Ernährung sich mit einer sorgfältigen Hautpflege mit den einfachen Mit­teln, wie wir sie genannt haben, und der Zu­führung viel frischer Luft verbindet. v. S.

Das Deutsche Frauenwerk, Abt. Volkswirtschaft- t Hauswirtschaft, Gaustelle Hessen-Nassau, Frank­furt a.M., schreibt:

Jetzt wird es Zeit, die Frühjahrs- und Sommer­sachen zu richten. Bei Sonnenschein oder auch bei trockenem Frühlingswetter hängen wir alle über­winterten Kleidungsstücke an die Luft. Die Knöpfe werden nachgesehen und vielleicht nachgenäht, schad­hafte Stellen werden ausgebessert. Haben wir hie und da noch einen Flecken am Mantel oder Anzug entdeckt, wird er schnell beseitigt. Ein gutes Mittel zum Reinigen der Sachen ist eine Salmiaklosung (auf 1 Liter Wasser nimmt man 2 Eßlöffel Salmiak­geist). Nach Möglichkeit benutzt man einen gleich­artigen und gleichfarbigen, nicht fransenden Lappen zum Säubern. Die Schmutzstellen werden mit Dem durchtränkten Lappen recht gut abgerieben und zum Schluß mit klarem Wasser nachgerieben. Um sicher zu gehen, daß die Salmiaklösung bei farblassenden Stoffen nicht zu stark ist, machen wir vorher an einer unsichtbaren Stelle des betreffenden Kleidungs­stückes eine Probe oder tauchen ein Läppchen glei­chen Stoffes in die Salmiaklösung. Gegebenenfalls wird die Lösung dann noch verdünnt.

Aber auch unsere Winterkleidung will danach ver­sorgt sein. Wir haben vielleicht leider alle schon ein­mal die Erfahrung gemacht, wieviel Schaden die kleinen unscheinbaren Motten anrichten können. Da­her müssen wollene Sachen mottensicher verpackt werden da sich hierhinein die Motten am liebsten setzen, um ihre Eier abzulegen. Aber auch in un­benutzte Federbetten, Pelzsachen, Teppiche usw. setzen sich die Motten sehr gern fest. Wie schützen wir uns davor? Die Vorbedingung ist, daß die Kleidungs­stücke oder dergleichen zum Aufbewahren emwand- frei sauber sind. Kein Staub, kein Fleckchen u|m darf mehr dem Gegenstand anhaften. Wir tun gut daran, ihn zu sonnen und ordentlich zu durchlüften. Beim Verpacken benutzen wir Zeitungspapier. Den Geruch der Druckerschwärze lieben die Motten nicht. Außerdem gibt man noch Mottenzerstörungsmittel zu den Sachen. Mäntel und Kleider werden gut in einem Mottenschrank aufbewahrt. Unten hinein legt man bann die anderen verpackten Gegenstände. Es ist darauf zu achten, daß alles luftdicht verschlossen ist. Möglichst jedes getrennt eingepackte Stuck soll beschriftet sein, damit man nicht unnötig alles auf­reißen muß, wenn in der kommenden Zeit einmal etwas benutzt wird. .

Aber nicht jeder Haushalt ist im Besitz eines Mot- tenschrankes. Er kann durch einen Koffer ersetzt wer­ben. Die Kleidungsstücke legt man sorgfältig oben­auf. In die Knickstellen gibt man Zeitungspapier. Dadurch werden Falten und Bruchstellen vermieden. Für Pelzmäntel und Jacken, aud) für Mantel und Pelzkragen gibt esMottensäcke" zu kaufen. Sie sind ebenfalls sehr praktisch und mottensicher.

Es genügt durchaus, wenn unsere Kleidung die Mode mitmacht. Modischen Gesichtspunkten unseren Körper zu unterwerfen und geradezu mit Gewalt schlank werden zu wollen, kann höchst gefähr­lich sein. Es gibt für das Verhältnis von Körper­größe und Durchschnittsgewicht eine Faustregel. Wenn man soviel Kilogramm wiegt, wie man über einen Meter groß ist, hat man das normale Durch­schnittsgewicht. Neigt man zu übermäßigem Fett- ansotz und erhöht sich das Körpergewicht sehr über den Durchschnitt, dann ist es ratsam, die Ernah- rungsweise abzuändern und sich körperlich tüchtig zu bewegen. Es empfiehlt sich, die Kohlehydrate (Stärke und Zucker) einzuschränken; ebenso die Zu­fuhr von Fett und Flüssigkeit und im Zusammen­hang damit den Genuß von Kochsalz und scharfem Gewürz. Wer viel Süßigkeiten aller Art ißt ober sehr viel von Reis, Grieß- und Milchspeisen halt, sehr viel Kartoffeln, Hülsenfrüchte, vor allem Lin­sen und Erbsen oder Karotten zu sich nimmt, unter­stützt die Tendenz seines Körpers, dick zu werden. Fette, wie Schmalz, Oel, Speck, fettes Fleisch, Schweinebraten, Gans und Ente, Suppen usw. sind vorzüglich geeignet, das Körpergewicht zu erhöhen. Gut, vor allem im Frühjahr, sind Trockenbrot und Vollkornbrot, Gemüse, vor allem Blattgemüse, Salate und Obst. An Butter sollte man höchstens etwa 25 Gramm am Tage eine Ration, wie sie heute im allgemeinen jedem einzelnen zur Versu- gun steht verzehren. Eiweiß in der Form von Eiern soweit vorhanden, mageres Fleisch und Fische, fettarme Käse, wie z. B. Quarkkäse, sind vorzügliche Diätspeisen für dieschlanke Linie'. Vor allem aber ist zu beachten, daß man auf keinen Fall übertreiben oder mit Gewalt vorgehen soll. Am besten ist es, den Arzt zu befragen. Sehr ge­fährlich ist es geradezu, bestimmte Medizinen, nut denen man eine Abmagerungskur vornehmen soll, einzunehmen. Es ist wiederholt in der letzten Zeit festgestellt worden, daß Frauen, die ihren Körper durch gewaltsame Entfettungskuren entkräften, sehr schwer gesunde Kinder zur Welt bringen. V. A.

gung die Böden nicht unnötig mit einem Pflanzen­schrubber gescheuert werden. Der Anstrich leidet dadurch. Abgetretene Stellen bessert man aus mit gleichfarbigem Bohnerwachs.

Geölte Holzfußböden., auch Pttchpine- holz, werden mehrere Male mit einer warmen Sodalösung» geschrubbt, klar ausgewaschen da­zwischen, und wenn der Boden vollkommen ttocken ist, wird er mit Leinölfirnis geölt Bei sehr starker Verschmutzung des Bodens hilft man am besten mit Scheuersand nach, falls die Sodalösung allem nicht hilft.

Parkettfußböden wollen kein Wasser! Sie werden nur bei sehr starker Verschmutzung abge- spänt. Sonst nehmen wir Terpentinölersatz zur Reinigung. Das Parkett wird mit einem Pflanzen­schrubber ober einer Bohnermaschine gescheuert. Das Aufnehmen des gelösten Schmutzes geschieht durch einen weichen Lappen oder Putzwolle. Danach boh­nern mir das Parkett mit einem festen Wachs und polieren es blank.

Linoleum fußb öd en und ihre Ersatzstoffe reinigen wir am besten auch mit Terpentinölersatz. Nachher mit einem guten Bohnerwachs einwachsen. (Eventuell auffärben mit farbigem Bohnerwachs.) Wir nehmen also wieder keine Seife und Soda zur Reinigung, wie das so gern von den Hausfrauen gemacht wird.

Steinboden aus Fliesen wird mit einer warmen Seifen- oder Sodalösung behandelt. Wir scheuern den Steinboden tüchtig und waschen ihn schön klar nach. Aber nur bei sehr starker Ver­schmutzung etwas müden Sand zur Reinigung ver­wenden.

Rhabarber, Rhabarber!

Es gibt wieder Rhabarber! Nach den langen Win­termonaten freuen wir uns doppelt über diese er­frischende und gesunde Frucht. Seine besonderen Vorzüge sind Billigkeit und leichte Möglichkeit der Verarbeitung. Rhabarbergerichte erfordern memg Vorarbeiten, sie können daher auch von solchen Hausfrauen hergestellt werden, denen wie zum Beispiel berufstätigen Frauen wenig Zeit zur Verfügung steht. Der früher manchmal beanstandete, verhältnismäßig hohe Zuckerverbrauch durfte heute, da man den hohen Nährwert des Zuckers erkannt hat kaum noch als Nachteil empfunden werden. Rhabarber läßt sich beinahe ebenso vielseitig ver­wenden wie unsere beliebteste Fistcht, der Apfel. Man verwendet ihn nicht nur bei der Herstellung von Suppen, Kaltschalen, Kompotts, Kuchen, Nach­speisen usw., sondern stellt auch selbständige Gerichte daraus her, die als Hauptgang zu Mittag gereicht werden. Mit Hilfe von Graupen Grieß, Sago DVM, Haferflocken oder dergleichen kann man leicht kalte ober warme Rhabarberspeisen zubereiten die genügend Sättigungswert besitzen und vielleicht noch mit einer Suppe vorher ein ausreichendes Mittagessen bilden. Zu diesen Gerichten wird ent­weder der Rhabarber in der notwendigen Menge Wasser vorgekocht und dann das Dickungsmittel hin- zugeaeben oder man bereitet Rhabarberkompott bzw. Mus und läßt Sago, DPM., Graupen usw. geson­dert in Milch garko'chen. Die Speise wird dann als Schlichtgericht zu Tisch gegeben; man kann auch einen Auflauf daraus arbeiten. Besonders zu emp­fehlen sind Rhabarbergrauben, also Graupen, Die m Rhabarber gargemacht werden; man rechnet Dabei 200 Gramm Graupen auf 500 Gramm Rhabarber.

Rhabarberauflauf: 500 Gramm geschäl­ter, in kleine Stücke geschnittener Rhabarber wird in wenig Wasser mit Zucker und Zitronenschale weich­gekocht. Zwei Eiweiß schlägt man zu Schnee eben so werden zwei gehäufte Teelöffel Milli m acht Löffeln Wasser aufgelöst und zu Schnee geschlagen. Zwei Eigelb rührt man mit zwei Eßlöffeln Zucker schau­mig, fügt einen Löffel Mehl, etwas Vanillezucker, einen Löffel Butter- oder Sauermilch hinzu und un- unterzieht den steif geschlagenen Schnee. Die Halste der Masse in eine gefettete Auflaufform geben, dar­über das gut abgetropfte erkaltete Rhabarbermus füllen und mit Dem Rest der Teigmasse bedecken. Bei schwacher Hitze backen lassen und mit Puder- zucker bestreut zu Tisch geben.

Hautpflege im Frühjahr.

3m Frühjahr erfordert die Hautpflege besondere Beachtung, mitunter auch eine völlige Umstellung in den bisher gebrauchten Mitteln. Manche Haut reagiert nämlich auf einmal weniger gunsttg auf Dinae die ihr. im Winter angenehm waren. Der Frühling bringt oft eine Ueberempfindttchkei sowoh gegen innere wie auch gegen äußere Einflüsse. Mit der inneren Veränderung des Körpers der nach einer vitaminreichen Nahrung verlangt, um die winterlichen Schäden auszugleichen geht auch eine Veränderung der Haut vor sich, die bei ben ver­schiedenen Menschen sich ganz verschieden außerb Die

kann diese U^nung-n nun nicht nur mit äußeren! achten besonder- daraus, daß ber der