Einzelbild herunterladen

24. April, kann Frau Mar-

kommenden Montag

roe., in körperlicher und gei-

Appell des Slandortes Gießen der Schutzstaffel

; Opfer

dem Sozialamt der Stadt Gießen, das die Vorbild-

W warta

MS M.' i, die Wert- unten«

Detter stneg):

)ren len» sich liti- ben

daß tler, bei» iuntz i als

Der Redner gedachte hierauf der bisherigen ver­dienstvollen Arbeit des Eisenbahn-Vereins Gießen, wobei er mit Worten des Dankes und der Anerken­nung auch an die Tätigkeit des verstorbenen Ver­einsleiters, Reichsbahnobersekretär Althaus, er­innerte. Sodann sprach er mit wärmster Anerl.n- nung von dem Wirken des jetzigen Dereinsleiters Reu jch, der allezeit in vorbildlicher Weise seine ganze Kraft für dieses Werk der Kameradschaft ein­gesetzt habe. Seinem selbstlosen, edlen und erfolg­reichen Wirken gebühre die Dankbarkeit der Eisen­bahner, aber auch ihre freudige Mitarbeit. Weiter sprach der Bezirksvereinsleiter von der Förderung der Reichsbahn-Sportvereine, der Reichsbahn-Ge­sangvereine, der Reichsbahn-Kleinlandwirte, der Reichsbahn-Sparkasse und der Reichsbahn-Brenn­stoffversorgung, die allesamt durch die Eisenbahn­vereine in tatkräftiger Weise unterstützt und ange­regt werden.

Mit eindringlichen Worten sprach er dann noch von der engen Verbundenheit der Eisenbahner nr.t dem Führer und seinem* großen Aufbauwerk, für das die Männer vom Flügelrad stets gerne ihre ganze Kraft einsetzen werden.

Äerwaiiunasamtmann Keitzer

Wehrversammlungen bekannt, die durch die Rede des Führers am 28. April notwendig gewvrden sind. Die Reservisten seien auf die wichtige Bekannt­machung besonders hingewiesen.

** Die Gießener Wochen Märkte begin­nen vom kommenden Dienstag ab morgens um 7 Uhr.

** Stadttheater-Stammiete. Die Ein­lösung der achten Rate der Stammiete wird Montag, 24., Dienstag, 25., und Donnerstag, 26. April, er-

wärter Walther und Ochs zu Derwaltungs- sekretären.

** Beförderung b ei der Polizei. Mit Wirkung vom 20. April wurde der hiesige Polizei­hauptwachtmeister Richter, der Führer der Kraftfahrtstaffel der Polizei, zum Polizeimeister be­fördert.

** Eine Vierundsiebzigjllhrige. Am

en !n.

sn. ter

15.

et« iet. bet ien

n9. sse ge­

bet

on lße» Iten lür« für Ion, rbe=

Im Anschluß an die Kundgebung aus dem Land­graf-Philipp-Platz marschierte die Vi zum Standar­tengebäude, um in einem Standortappell ihres Füh­rers zu gedenken. Der große Schulungssaal des Dienstgebäudes war in sinnvoller Weise mit den Fahnen der Bewegung und der Schutzstaffel aus­geschmückt, die von frischem Grün umrahmt waren. Vor diesem Hintergrund hatte die Büste des Füh­rers, von Lorbeer umrahmt, Aufstellung gesunden.

Rach der Meldung des Führers des I. Sturm­bannes, ^-Obersturmführer Sta st ny-Hain, an den Führer der -83. ---Standarte Gießen, ---Ober­sturmbannführer Frosch, und dem Einmarsch der Sturmbannfahne gab Staffel-Sturmmann P f a n n- k u ch der Liebe und Verbundenheit des Führers zu feinen Gefolgsmännern durch folgenden Spruch Ausdruck:

Ihr seid viel tausend hinter mir, und ihr seid ich, und ich bin ihr. Ich habe keinen Gedanken gelebt, der nicht in euren Herzen gebebt. Und forme ich Worte, so weiß ich keins, das nicht mit eurem Wollen eins.

Denn ich bin ihr, und ihr seid ich, und wir alle glauben, Deutschland, an dich!"

Das Lied:Ein junges Volk steht auf, zum Kampf bereit ..." leitete über zu der Verlesung einiger

h

eral» ipfer >ahre

t im mit Be-

1872 1881 bju» Arn ment oßen war

Jran= nann kam ment

1894 jt. 66 i des !. 5m ir im zum später ) kam Graf 55 in Kom- its in mdeur 1917 ftanb ünte

m Da-

in: H Turm­

beten.

** D i e Entwässerung von Grund- st ü ck e n im Anschluß an die städtische Kanalisation betrifft eine Bekanntmachung der Stadtverwaltung.

** I n Omnibussen zum Schiffenberg. Der Omnibusverkehr zum Schiffenberg ist wieder ausgenommen worden. Der Omnibus verkehrt täg­lich regelmäßig zu bestimmten Zeiten.

Frohes Fest der Gießener Eisenbahner.

40 Jahre Eisenbahn-Verein Gießen. - Eisenbahner-Bezirks-Hürsorge-Tagung.

war.

Die Kapelle Krengel leitete die Veranstal­tung mit festlicher Musik von Richard Wagner und Rossini ein, im Verlauf des Abends erfreute sie dann noch durch zahlreiche weitere vortreffliche Dar­bietungen ihrer Jnstrumentalkunst. Immer wieder wurde den ausgezeichneten Musikern von der dank­baren Zuhörerschaft starker Beifall zuteil. Rach der feierlichen musikalischen Einleitung brachte der G e - sangverein der Lokomotivführer durch zwei stimmungsvolle, fein gesungene Chöre eben­falls eine wertvolle Bereicherung des Auftaktes. Hierauf sprach

Dereinsleiter Keusch zunächst herzliche Worte des Grußes, Dankes und Treugelöbnisses für den Führer, den Emer aller Deutschen, den Mehrer des Reichs und Führer Großdeutschlands. Das Sieg-Heil auf den Führer wurde von der großen Festgemeinschaft freudig aus­genommen.

Anschließend entbot der Vereinsleiter den Gästen und den Berufskameraden herzlichen Willkommens­gruß. Weiter lenkte er die Gedanken der Zuhörer auf die Größe unserer Zeit und auf das gewaltige Aufbauwerk unseres Führers hin, in dessen Hand das deutsche Schicksal sicher geborgen ist. Er dankte sodann dem Bezirksverbandsleiter dafür, daß er die Bezirks-Fürsorgetagung nach Gießen berufen hat, um dadurch dem seit 40 Jahren wirkenden Eisenbahn-Verein Gießen eine Auszeichnung zu geben. Rach einem kurzen Hinweis auf den schweren Dienst der Eisenbahner und auf die gewaltigen Aus­gaben, die von der Reichsbahn im Dienste unseres Volkes zu bewältigen sind, konnte der Redner die Feststellung machen, daß unsere Eisenbahner sich stets in treuester Pflichterfüllung als wahre Diener unseres Volkes fühlen und es auch unverändert bleiben wollen, wobei sie bestrebt sind, stets dem leuchtenden Vorbild unseres Führers Adolf Hitler nachzueifern.

Bezirksverbandsleiter Tieicksbahnoberrat Krug, Frankfurt

* Wetzlar, 22. April. Am kommenden Montag, 24. April, feiern Professor Glöel und Frau Ger­traud, geb. Bartels, das Fest der Goldenen Hochzeit. Professor Glöel, der auch zu den ge- schätzten Mitarbeitern des Gießener Anzeigers ge­hört, ist Ehrenbürger der Stadt Wetzlar, Inhaber der Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft und Ehrenmitglied des Goethe-Bundes in Gießen. Dem Jubelpaar bringen auch wir unsere herzlichen Glück­wünsche dar.

uen. äugen«

>ie man rnSe'N thedrale e hängt en von galten, Tauben t diesen ! Wh' sind die rcn ®e an &cr zu den und be' iu ver- ünd ihr gehenden i Wuen so lange -nEj d°b d» i E 'd-r H Taube", ä's

'S-

-S 's frl*

Zeilen aus demSchwarzen Korps", die durch­drungen waren von der Liebe und Treue der -- zu ierhm Führer, zu dem Manne, dem Deutschland so unendlich viel zu verdanken hat. Diese Worte schlossen mit dem Gelöbnis:Wir wollen, Führer alle die Soldaten, die du durch dich zum Kampf geweiht in guten wie in bösen Tagen'die bleiben, die wir immer waren!"

Anschließend gab der Sturmbannführer den Tagesbefehl des Reichsführers --, Heinrich Himm­ler, bekannt und ermahnte seine Kameraden, auch in der Zukunft mit, derselben Treue wie bisher, die die Schutzstaffel zu dem gemacht hat, was sie heute ist, zu Adolf Hitler und seinem Werk, zu Groß­deutschland, zu stehen.

---Unterscharführer Müller sprach Worte des Dichters Heinrich Anacker, die wiederum die Liebe des deutschen Volkes zu seinem Führer kundtaten.

Der Führer der 83. ---Standarte, ---Obersturm­bannführer F r o s ch , gab einige Beförderungen und Ernennungen innerhalb des Standortes Gießen be­kannt, die aus Anlaß des Geburtstages des Führers ausgesprochen worden waren. Außerdem kamen einige Bestleistungspreise zur Verteilung.

Mit dem Treuelied der -- und dem Gruß an den Führer wurde der Standortappell geschlossen.

Der Abend sah die Schutzstaffel mit ihren An­gehörigen in kameradschaftlicher Welse im Hotel Hindenburg" zusammen, um gemeinsam den Ge­burtstag ihres Führers zu feiern. sto., 1/83.

überbrachte sodann im Auftrage des Oberbürger­meisters die herzlichen Grüße und besten Wunsche der Stadt Gießen für die Tagung und für das Eisenbahner-Fürsorgewerk überhaupt. Er würdigte dabei mit voller Anerkennung die bisherige soziale Arbeit des Eisenbahn-Vereins Gießen, dessen Wir­ken er in enge Beziehung stellte zu den Arbeiten der gesetzlichen öffentlichen Fürsorge und zu der vor- bildlichen Tätigkeit der NSV. und des WHW. Der Redner machte dabei erkennbar, welche große Be­deutung der berufsständischen Fürsorgearbeit zu- kommt, wie sie von den Eisenbahnern ausgeübt

ebenso auch zu der Stadt Gießen immer ein gutes gewesen ist. Daß die Eisenbahner für die Stadt Gießen von großer wirtschaftlicher Bedeutung seien, gehe schon daraus hervor, daß die Zahl der m Gießen wohnenden aktiven Eisenbahner sich auf etwa 2000 beläuft, und unter Hinzurechnung der Ruhe­ständler und der Familienangehörigen sich sogar eine Zahl von etwa 10 000 Eisenbahnern und An­gehörigen in Gießen ergibt.

garethe Döring Wwe., in körperlicher und gei­stiger Frische ihren 74. Geburtstag im Kreise ihrer Angehörigen feiern. Sie wohnt seit 30 Jahren un­unterbrochen im Hause Wiesecker Weg 13 p. Auch gehört sie seit 40 Jahren zu den treuen Beziehern des Gießener Anzeigers. (Wir gratulieren zum Ge-

Frohe Geselligkeit.

Nach den Ansprachen beherrschte frohe Geselligkeit den weiteren Verlauf des Abends. Dabei erfreuten junge Mädchen, insbesondere Mädel vom VfB.« Reichsbahn, durch nette Tanzdarbietungen und Bodengymnastik, die Musiker K e h r m a n n und S ch w a r z l o s e bereiteten große Freude mit ihren prächtigen Flöten- bzw. Trompetensoli, der Ge­sangverein der Lokomotivführer brachte den Strauß- schen Donauwalzer im Zusammenwirken mit dem Orchester fein zum Vortrag, ein flottes Singspiel und mehrere heitere Terzettdarbietungen, sowie die Kapelle K r e n g e l wußten den Zuhörern die Stun­den in angenehmster Weise zu gestalten. Alle Dar­bietungen fanden die wohlverdiente Anerkennung der Besucher.

Amtsgericht Gießen.

H. S. in' Gießen erhielt einen Strafbefehl über drei Wochen Haft, weil er seiner Familie (Frau und Kind) den gesetzlichen Unterhalt nicht gewährte, so daß ftemde Hilfe (Sozialamt) in Anspruch ge­nommen werden mußte. Gegen den Strafbefehl legte er Einspruch ein. Die Hauptverhan'dlung wurde abgesetzt, da zur weiteren Aufklärung noch Zeugen vernommen werden sollen.

* G i e ß e n, 22. April. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, XA kg Matte 25 bis 50 Pf-, Käse, das Stuck 4 bis 10, deutsche Eier, Klasse S 11, A 10/-, B 10 C 9%, D 8%, Weißkraut, / kg 15, Rotkraut 18 bis 20, Karotten 10 bis 16, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 15 bis 20, Unterkohlrabi 8 bis 10, Feldsalat,/io 12 bis 15, Tomaten, % kg 40 bis 50, Zwiebeln 15 bis 18, Meerrettich 40 bis 70, Schwarzwurzeln 40 bis 50, Rhabarber 25 bis 35, Kartoffeln, Z kg 5 bis 8 Pf., 5 kg 45, 50 kg 3,30 bis 3,90 Mark, Suppen­hühner, / kg 90 Pf. bis 1 Mark, Blumenkohl, das Stück 30 bis 40 Pf., Salat 25 bis 40, Salatgurken 80 Pf. bis 1,20 Mark, Lauch 5 bis 12 Pf., Rettich 10 bis 15, Sellerie 25 bis 60, % kg 50 bis 55, Radieschen, das Bündel 15 bis 20 Pf.

*

* Ernennungen bei ber Stadtver­waltung. Am Geburtstag des Führers wurden von Oberbürgermeister Ritter ernannt: Derwal- tungsoberinfpefteur Gilbert zum Verwaltungs- amtmann, die Derwaltungsinspektoren Graef R a h n und S ch w a r z zu Verwaltungsobennfpek- toren, die Oberassistenten Wenderoth, Stroh und von Obstfelder, sowie die Beamtenan-

Menschen vom Darietö". Lichtspielhaus (Bahn- i hofftraße):Drei Unteroffiziere". Oberhessischer j Kunstverein: 11 bis 13 Uhr Ausstellung hiesiger Künstler im Turmhaus am Brand. Eisenbahn- 1 verein Gießen: 15 Uhr im Gesellschaftsverein, Son- 1 nenstraße 19, Feier des 40jährigen Bestehens.

Spielplan des Stadttheaters vom 23. bis 30. April.

Am Sonntag, 23. April, findet im Stadttheater noch einmal eine Aufführung der OperetteDer Vetter aus Dingsda" von Eduard Künneke statt. Musikalische Leitung: Joachim Popelka, Spielleitung: Gert Buchheim, Tänze: Thea Maaß, Bühnenbilder: Karl Löffler. Die Vorstellung findet außer Miete statt und beginnt um 19 Uhr, Ende 21.30 Uhr.

Dienstag, 25. April, Anfang 20 Uhr, Ende 23 Uhr: ErstaufführungDie Königin Isabella", Schauspiel von Hans Rehberg. Spielleitung: Hannes Razum. Dienstag-Miete, 2st. Vorstellung.

Mittwoch, 26. April, Anfang 19.30 Uhr, Ende 22 Uhr:Der Vetter aus Dingsda", Operette von Eduard Künneke. Musikalische Leitung: Joachim Popelka, Spielleitung: Gert Buchheim. Mittwoch- Miete, 28. Vorstellung.

Freitag, 28. April, Anfang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr: Zum letzten MalDer Detter aus Dingsda", Operette von Künneke. Musikalische Leitung: Joa­chim Popelka, Spielleitung: Gert Buchheim. Frei­tag-Miete, 29. Vorstellung.

Samstag, 29. April, Anfang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr: Noch einmalMinna von Bamhelm", Lust­spiel von G. E. Lessing. Spielleitung: Hannes Ra­zum. Außer Miete!

Sonntag, 30. April, Anfang 11.30 Uhr, Ende 12.30 Uhr: 14. MorgenveranstaltungKammer- Orchester-Konzert". Leitung: Joachim Popelka. Aus- führende: das Städtische Orchester. Anfang 19 Uhr, Ende nach 21.30 Uhr:Meine Schwester und ich , musikalisches Lustspiel von Ralph Benatzky. Spiel­leitung: Gert Buchheim. Am Flügel: Joachim Po­pelka. Außer Miete.

AS'GenieillsAft K kraft Mlv Steuöe

Internationales Eifelrennen.

Omnibusfahrt zum Nürburgring am 21. Mai zum Internationalen Eifelrennen. Fahr­preis einschließlich Eintritt 8,50 R7N. Abfahrt mor­gens 4 Uhr, Schanzenstraße. 2934V

Anmeldungen werden schon heute in unserer Kar­tenverkaufsstelle, Seltersweg, entgegengenommen.

NSD., Ortsgruppe Gießen-Ost.

Bdr.: LebensmiltelOpferring.

In der Zeit vom 24. bis 26. d. M. wird im Be­reiche unserer Ortsgruppe die Sammlung zum Le­bensmittel-Opferring durch die NS.-Frauenfchaft durchgeführt. Die Volksgenossen werden gebeten, dem Führer den Dank durch die Tat zu beweisen, indem sie während der Sommermonate gerne ihre Geldspenden der NSV. zum Zwecke der Volks- gefunbung zur Verfügung stellen.

71SD., Ortsgruppe Mitte.

Vetr.: Lebensmittel-Opferring.

Den Männern vom Flügelrad, unseren Eisenbah­nern, ist es nicht sft vergönnt, gemeinsam ein frohes Fest zu erleben. Daran hindert sie ihr anstrengender Dienst, der namentlich an Sonn- und Festtagen be­sonders jchwer ist. Wenn sie es aber doch einmal möglich machen können, in festlicher Gemeinschaft beisammen zu sein, so verstehen sie es, eine Ver­anstaltung herzurichten, die für alle Teilnehmer zu einem schönen Erlebnis wird. Diese Feststellung konnte man auch am gestrigen Freitagabend wieder machen.

Anläßlich des 40jährigen Bestehens des Eisenbahn- Vereins Gießen, das mit einer Hauptfeier am mor­gigen Sonntag begangen werden soll, und anläß­lich der Bezirks-Fürsorge-Tagung des Bezirksver­bandes der Eisenbahn-Vereine im Reichsbahndirek­tionsbezirk Frankfurt a. M., die am heutigen Sams­tag in Gießen stattfindet, hatten unsere Gießener Eisenbahner gestern abend im Saale des Cafe Leib eine Begrüßungsfeier veranstaltet, die sich zu einer prächtigen Kundgebung der berufskameradschaftlichen Verbundenheit der Männer vom Flügelräd und ihrer Angehörigen gestaltete. Vertreter der Partei, der Stadt Gießen und ber Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. waren dazu als Gäste erschienen. Die Eisenbahner und ihre Angehörigen waren in so großer Zahl gekommen, baß der Saal vollbesetzt

Sodann gab der Redner einen kurzen Ueberblick über das Wesen und den Zweck der Eisenbahn-Ver­eine und der Eisenbahn-Fürsorge. In diesem Zu­sammenhang teilte er mit, daß nach einem Erlaß des Reichsoerkehrsministers die BezeichnungVer­ein" in Zukunft fortfällt und dafür die Bezeich­nungReichsbahnkameradschaftswerk" zur Anwen­dung kommt. Als dessen beide Hauptaufgaben be­zeichnete der Redner die Pflege der Kameradschaft und die Ausübung der berufsständifchen Fürsorge für Eisenbahner. Letztere erfolge im engsten Ein­vernehmen mit der NSV., den städtischen Sozial­ämtern und den staatlichen Gesundheitsämtern, selbstverständlich auch in engstem Zusammenwirken mit ber Gauamtsleitung der NSV. Als Beispiel für die Bedeutung des Eisenbahner-Fürsorgewerks er­wähnte der Redner, daß die Jahresrechnuna für 1938 in Einnahme und Ausgabe mit 480 000 Mark abschließt, im verflossenen Jahre in 760 Fallen Kinderkuren bewilligt wurden, 130 Reichsbahnbe­dienstete und 18 Kinder in Tuberkuloseheilstätten untergebracht waren, 421 Arbeitererholungskuren, in 141 Fällen Mütterkuren und außerdem viel­fältige Mitarbeit in der Krankenfürsorge für Reichs­bahnbedienstete zu verzeichnen war.

Aus der engeren Heimat.

Landkreis Gießen

* Beuern, 22. April. Am morgigen Sonntag, 23. April, können die Eheleute Karl Ranft und Frau Marie, geb. Funk, in bester körperlicher und geistiger Frische bas Fest der Goldenen Hoch­zeit begehen. Der Jubilar steht im 78. Lebensjahre, seine Frau ist 77 Jahre alt. Herr Ranft war viele Jahre Vorsitzender des Kriegervereins, lange Jahre Rechner des Diehversicherungs-Dereins, heute noch gehört er dem Kirchenvorstand an. Das Jubelpaar erfreut sich im Dorfe allgemeiner Wertschätzung. Den Jubilaren, die zur treuen Beziehergemeinde des Gießener Anzeigers gehören, unseren herzlichen Glückwunsch.

Kreis Iriedberg.

< Münzenberg, 21.April. Unsere Schule ist ab Ostern zweiklassig geworden. Aus diesem Grunde gab es in der Lehrerschaft eine Derände- rung. Lehrer Becker, der feit zwei Jahren in Münzenberg ist, wurde nach Beiernheim versetzt und Lehrer Leist, der bereits acht Jahre feinen Schuldienst hier versieht, erhielt eine Stelle in Kaichen. Als Nachfolger wurde Lehrer Zimmer, mann nach hier versetzt, der längere Zeit m Bra- silien und vorübergehend in Beiernheim Unterricht gehalten hat.

Kreis Alsfeld.

* Ermenrod, 22. April. Am morgigen Sonn, tag, 23. April, feiern die Eheleute Schreinermeister Ludwig Baum und Frau Maria, geb. Hammel, ihre Goldene Hochzeit. Aus ihrer Ehe ent­sprossen 3 Söhne, 3 Töchter und 15 Enkelkinder. Die Söhne standen im Weltkrieg sämtlich vor dem Feinde. Der jüngste von ihnen ist in Frankreich ge­fallen. Dem Jubelpaar herzlichen Glückwunsch.

Kreis Büömgen.

§ Schotten, 20. April. Der hiesige Bade. und Schlittschuhklub, der schon vor dreißig Jahren für die Stadt ein schönes, modernes Schwimmbad^schuf, hielt gestern unter Leitung sei­nes Vorsitzenden Straub seine Jahresmitglieder. Versammlung ab. Der Jahresbericht zeigte, daß das i Bad im letzten Jahr sehr gut besucht wurde und dem Klub erfreuliche Einnahmen brachte. Die ver­schiedenen KdF.-Fahrten hierher wirkten sich auch günstig aus. Ein Lehrgang für Rettungsschwimmen wurde abgehalten, lieber 150 Mitglieder gehören dem Klub an. In Verbindung mit der Stadt soll das Bad schmuckvoll hergerichtet werden, auch das Schwimmbecken einen wirkungsvollen Anstrich be« kommen. Im Beisein des Bürgermeisters wurde über die Frage der Errichtung eines neuen großen Schwimmbades mit großen Sport- . anlagen gesprochen. Die Pläne hierfür sind bei den , maßgebenden Stellen in Ausarbeitung. Das Pro­jekt kann bei den großen Unkosten nicht von heute ; auf morgen verwirklicht werden, aber es wird stetig t vorwärts getrieben.

Kreis Wetzlar.

Sparen,

eine volkswirtschast iche Losung.

In den letzten Monaten hat eine große Reihe von Unternehmen und Organisationen Rechenschaft über ihre Entwicklung im Jahre 1938 erstattet. Aus den Berichten geht immer wieder hervor, welche stolzen Erfolge die deutsche Wirtschaft dank der sicheren politilchen Führung erzielen konnte. Die stetige Zu­nahme des Volkseinkommens, insbesondere des Ar­beitseinkommens aus Lohn und Gehalt, war einer Stärkung der Sparkraft breitester Volksschichten zu­träglich. Es wird immer wieder offenbar, daß der Sparer, der auf den unmittelbaren Verbrauch von Einkommensteilen in der Gegenwart verzichtet, da­durch auch von der güterwirtsckaftlichen Seite her die dsrzeitia noch notwendige Ausd.hnung der Jn- vestitionssphäre der nationalen Wirtschaft erleichtert. So gesehen ist das Sparen im besten Sinne des Wortes eine volkswirtschaftliche Losung geworden. Diese Gedankengänge haben insbesondere Bedeu­tung für die Spannstitute, namentlich für die öffent­lichen Sparkassen, in der Vergangenheit und in der Zukunft. Der Sparer hat heute eine doppelte Funk­tion, nämlich die finanzielle und die güterwirtschaft­liche. Sie kann bei der heutigen Anspannung aller Produktionskräfte nicht hoch genug bewertet wer- den. Der Sparer steht heute mit in vorderster Linie im Kampf um die wirtschaftliche Selbstbehauptung. Jeder, der Ersparnisse bildet und sie einer zweck­vollen Verwendung den Sparinstituten zuführt, leistet damit einen Anteil an der Aufbauarbeit. Mag er dem einzelnen Volksgenossen auch noch so klein vorkommen, so ergeben doch die kleinen Erspar­nisse zusammengenommen wertvolle Bausteine für das nationalsozialistische Aufbauwerk.

burtstag!)

** Terminänderung für Wehrver­sammlungen. Das Wehrmeldeamt Gießen gibt heute Änderungen im Derfammlungsplan der |

Wie alljährlich, wird auch in diesem Sommer wieder die Lebensmittel-Opferring-Sammlung durch­geführt. Diese wird für diesen Monat am 24. und 25. April durch die NSV.-Frauenschaft in unsrer Ortsgruppe durchgeführt. Die Hausfrauen werden gebeten, die Lebensmittelspende nach Möglichkeit durch eine Geldspende zu ersetzen.

BOM.-!lntergau 116 Gießen.

VDlN.-werk la/116.

Betr. Uebernahme der Mädel ins BDM.-Werk. Alle Mädel der Gruppe treten am Montag, dem 24., in tadelloser Kluft um 20.15 Uhr am Ludwigs- platz an.

Hamburger Kinder

in Stadt und Kreis Gießen.

Heute morgen herrschte zu sehr früher Stunde auf unserem Bahnhof großer Betrieb. Don Ham­burg her lief ein Sonderzug ein, in dem 700 Kinder von der Wasserkante saßen und nach langer Nacht­fahrt in unserer oberhessischen Heimat eintrafen. Es sind die ersten Kinder der diesjährigen Kinder- landverschickung, die die NSV. wiederum in groß­zügiger Weise im Jahre 1939 durchführen wird. Em großer Teil der Kinder wurde im Wartesaal mit warmen Getränken etwas aufgemuntert, um bann die Reise in andere Teile Oberhessens fortzusetzen. Ein Teil der Kinder bleibt innerhalb des Landkreises Gießen, andere fahren weiter nach Büdingen, nach Wetzlar usw. Die Knaben und Mädchen, im Alter von 8 bis 14 Jahren, machten, wenn auch manche von ihnen etwas blaß und schmal waren, äußerlich einen sehr guten und sauberen Eindruck. Fast alle waren mit guten Koffern ausgestattet, m denen sie ihre notwendigen Habseligkeiten untergebracht hatten. , _

Sicherlich werden sie sich in unserer schonen ober­hessischen Heimat bald heimisch fühlen und nach Wochen des gesunden Landaufenthaltes wieder ge­kräftigt und 'schwerer an Körpergewicht zu ihren Eltern in die norddeutsche Großstadt zurückkehren. Die Kinder, die in der Stadt Gießen Erholungs» aufenthalt nehmen sollen, wurden sofort von den Pflegeeltern in Empfang genommen.

Gießener lvochenmorktpreife.

betonte nach Dantesmorten an den Vorredner, daß kommt, rote sie von den Eisenbahnern ausgeubt

er die Bezirkstagung gerne nach Gießen einberufen roirb, und gedachte gerne ber harmonifa;en und

habe. Seinen bestndern Gruß entbot er bann ben faltbarenf 3uf«nmßnarbeit aDu±^

Vertretern ber Partei und ber Stadt Gießen, wo- dem Sozialamt der Stadt Gießen, das die Vorbild-

bei er feststellte, daß das Verhältnis der Eisen- liche Mitarbeit der Eisenbahnerfursorge sehr zu

dahnerschaft zu der Partei und ihren Dienststellen, schätzen wisse.__