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Nr. 90 Erstes Slan

189. Jahrgang

Dienstag, 18. April 1939

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um

zu schreien!

Klagen heraus am 19. und 20. April

Berlin. 17. April. (DKB.) Der Reichsminister für Bolksaufklärnng und Propaganda fordert die Bevölkerung auf, zum 50. Geburtstag des Führers am 19. und 20.April zu flaggen.

die Rückreise anzutreten.

Tagesbefehl des Führers an die Heeresgruppe 5.

St. Pölten, 17. April. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat sich am Sonntagabend in die Ostmark begeben, um sich vom Ausbildungsgang des in der Ost­mark eingezogenen jung st en Jahrganges zu überzeugen. Der Führer traf, von München kom­mend, in den Morgenstunden des Montag i n S t. Pölten ein, wo er vom Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitjch, und dem Oberbefehlshaber der Heeresgruppe 5, General der Infanterie Lift, empfangen wurde. Nach Ab­schreiten einer Ehrenkompanie begab sich der Füh­rer zum Kavallerie- Schützen -Regi- ment 1 0, wo er in den Vormittagsstunden dem Dienst beiwohnte. Der weitere Besuch des Führers gilt Einheiten der Infanterie, Pioniere, Artillerie und Kavallerie in verschiedenen Stand­orten von der Heeresgruppe 5 unterstellten Teilen des XVII. AK. und der 4. Leichten Division.

Die Truppen, die der Führer in St. Pölten inspi­ziert, sind durchweg junge Rekruten des dort statio­nierten Ka v a ll e r i e-Sch ü tz e n-R e g i m e n t s, die erst im Dezember eingerückt waren. Man sieht die Schützen beim Angriff, bei der Tankabwehr, bei den schweren und leichten Granatwerfern, man sieht, wie sie mit Blitzesschnelle Waldsperren auf­richten. Dann wieder brausen mit unglaublicher Wendigkeit die geländegängigen Wagen des Steyr­werks vorbei. Die Freude der Truppen über den Besuch des Führers ist grenzenlos. Keiner wußte noch eine halbe Stunde vorher, daß ihm dieses große Glück bevorftünde, aber trotz ihrer inneren Erregung klappt alles wunderbar.

Don St. Pölten geht die Fahrt des Führers über die Hügelkuppen des Alpenvorlandes in das in vollem Schmuck der Blüten prangende Donautal nach Krems am Eingang der Wachau. In eiliger Hast strömen die Einwohner zusammen und jubeln ihrem Befreier zu. Der Führer begibt sich auf den südwärts der Stadt gelegenen Pionierübungsplatz au der Donau. Auch hier kann sich der Führer von dem hohen Grad der Ausbildung der erst wenige Monate dienenden Soldaten überzeugen. Nirgends ist mehr ein Unterschied zwischen ihnen und ihren Kameraden im Altreich festzustellen. Besonders ver­merkt zu werden verdient die glänzend gelungene Umschulung der Offiziere und Unter­offiziere des ehemaligen österreichischen Heeres. Der Führer prüft vor allem die Ausbildung des einzelnen Mannes und die Arbeit des Soldaten im kleinsten Verbände. Auf dem

Das ist Herr Roof evett!

Von unserer Berliner Schriftleitung.

E. S. Berlin, 18. April.

Arn 6. April nannte der amerikanische Senator Hamilton Fish den Präsidenten seines Landes kurzweg den Kriegstreiber Nr. 1, und seitdem hat Roosevelt alles getan, um diese Bezeich­nung zu verdienen. Der Teufel, weirn er ins Weih­wasserbecken gefallen ist, macht absonderliche Sprünge. Daher ist es nicht zu verwundern, daß ausgerechnet Roosevelt an dem einen Tage an das amerikanische Volk eine Radio-Hetzbotschaft richtete, die nach der gewiß unverdächtigen New sl)orf Herald Tribüne in einerbombastischen Sprache, die gro­tesker Lächerlichkeit nahekommt" von den deutschen Hunnen erzählt, um am nächsten Tage sich als Friedensfreund und Moralprediger eben an die deutsche Adresse zu wenden. Roosevelt braucht für seine Neuwahl die Aura eines wirklichen Friedens­freundes, um das amerikanische Volk weiter für

Macht in sich vereine. Was Frankreich anbe­lange, so seien nach der Aufkündigung des Abkom­mens von 1935 bedeutsame koloniale Fragen zu regeln, die der Duce in seiner Rede vor den alten Kämpfern mit den Namen Tu ­nis, Dschibuti und Suez-Kanal präzi­siert habe. Frankreichs erste Antwort sei negativ gewesen. Wenn es diese Haltung nicht ändere, werde sich der Bruch zwischen den beiden Nationen er­weitern und nicht durch Italiens Schuld unheil­bar werden können. In der Erwartung, die be­rechtigten Genugtuungen zu erhalten, weigere sich Italien jedwede internationale Verpflichtung auf Rüstungsbeschränkungen zu unterzeichnen.

Die autoritären Staaten würden von den Demokratien der Kriegspolitik bezichtigt, sie hätten dagegen durch die Tat bewiesen, daß sie das Menschenmögliche tun. um den Krieg, den sie nicht fürchten, zu bannen. Die Erschließung des italienischen Imperiums erfordere große Aufwendungen an Arbeitskräften und Geld, was ein weiteres stichhaltiges Argument für den italienischen Friedenswillen darstelle, der allerdings kein falscherPazifismus sei. Italien sehe im Frieden die Frucht steter Anstrengungen und ernsthafter Vorbereitungen. Deshalb wolle Ita­lien zu Lande, zu Wasser und in der Luft stark gerüstet sein, um auch als Freund gesucht und als Feind gefürchtet zu werden.

Berlin, 18. April. (DRV.) Der Führer und Oberste Befehlshaber hat an die Heeresgruppe 5 folgenden Tagesbefehl erlassen:

Soldaten der Ostmark! Mit stolzer Freude habe ich mich heute in einer Reihe von Standorten von eurem guten Ausbildungszustand überzeugen können. Ich habe festgestellt, daß die Ausbilder mit Fleiß, Ve,rständnis und Ernst, die Rekruten mit voller Hingabe ihren Ehrendienst für Volk und Vaterland versehen.

Adolf Hitler.

Generaloberst Li,i.

Der vom Führer in Anerkennung seiner in der Ostmark geleisteten Aufbauarbeit zum Generaloberst beförderte Oberbefehlshaber der Heeresgruppe 5 wurde 1880 zu Oberkirchberg in Württemberg ge­boren. 1898 trat er beim 1. bayerischen Pionier­bataillon als Fahnenjunker ein. 1908 wurde List zur Kriegsakademie kommandiert. Den Krieg machte Lift als Hauptmann in Generalstabstellen mit. Nach Kriegsschluß wurde er als Major in die Reichswehr übernommen. 1923 wurde Lift Kommandeur des 3. (Jäger-) Bataillons JR. 19 in Kempten. 1927 folgte unter Beförderung zum Oberst die Versetzung nach Berlin ins Reichswehrministerium als Leiter der Heresausbildungsabteilung. 1930 wurde List Kommandeur der Jnfanterieschule Dresden, in wel­cher Stellung er zum Generalmajor und am 1. Ok­tober 1932 zum Generalleutnant befördert wurde. Am 1. Oktober 1933 wurde er Kommandeur der 4. Division in Dresden, 1935 kommandierender Ge­neral des IV. Armekorps und bald darauf General der Infanterie. Nach der am 4. Februar 1938 er-

Der 20. April 1939

Nationaler Feiertag.

Berlin, 17. April. (DRV.) Der Reichsminister des Innern gibt bekannt:

Auf Grund des heute im Reichsgesehblatt ver­öffentlichte Gefehesübereinmalige Son- d erfrier tage hat der Reichsminister des In­nern im Einvernehmen mit den zuständigen Reichs­ministerien aus Anlaß des 5 0. Geburts­tages des Führers verordnet, daß der 2 0. April 1939 in Großdeutfchland Rational- Feiertag ist. Die Lohnzahlungsbestimmungen für den 1. Mai finden, wie dies in dem Gesetz über einmalige Sonderfeiertage ausdrücklich ausgesprochen wird, entsprechende Anwendung. Die Verordnung gilt auch im Protektorat Böhmen und Mähren. Vereidigung der politischen Leiter durch Rudolf Heß im Berliner Sportpolast.

Berlin, 14. April. (DNB.) Wie alljährlich, findet am Tage des Geburtstages des Führers im ganzen Reich die Vereidigung der Politi­schen Leiter statt. Die Vereidigung erfolgt durch den Stellvertreter des Führers R u d o l f H e tz , der diesmal vom Berliner Sportpalast aus sprachen wird. Die Vereidigung wird von 20 bis 21 Uhr über olle deutschen Sender als Reichssendung übertragen. Es sprechen der Gauleiter Reichsminister Dr. G o e b- bels und Reichsorganisationsleiter Dr. Ley vor Eintreffen des Stellvertreters des Führers, der dann die Vereidigung vornehmen wird.

Großdeutschlands Jugend feiert des Führers Geburtstag.

Berlin,15. April. (RJP.) Der Geburtstag des Führers wird vor allem für die Jugend wieder zu einem tiefen Erlebnis werden. Arn 18. April werden im großen Remter der Marienburg 14 2 Jung­bannfahnen durch Reichsjugendführer Baldur von Schirach ihre Weihe erhalten, und wie­derum wird es wie in den Vorjahren das schönste Geburtstagsgeschenk fein, wenn die Zehnjäh­rigen als jüngste Gefolgschaft des Führers zum Dienst in der Hitler-Jugend an­treten Am Vorabend des 20. April wird die deutsche Jugend der ganzen Welt dem Führer in einer Ringsendung der Hitler-Jugend ihre Treue, ihr Vertrauen und ihre Liebe bekunden.

her Truppe.

hochgehenden Donaustrom werden von den jungen Leuten mit der Präzision altgedienter Soldaten die schwersten Uebungen vorgeführt, wie das Verankern der Einzelpontons, das Bocksetzen, Aufstellen eines Brückenkopfes, das Legen von Laufstegen ufw.

In S t o ck e r a u erwartet der Kommandierende General des XVII. AK., General der Infanterie Kienitz, den Führer. In der Kaserne nimmt der Führer einen kurzen Imbiß ein und begibt sich dann auf den Standortübungsplatz. Hier führt zu­nächst eine motorisierte Schwadron ihre Hebungen vor. Mit außerordentlicher Wendigkeit brausen die Kradschützen über die Sturzäcker, blitz­schnell werden die Panzerabwehrkanonen dem an­genommenen Feind entgegengeworfen. Besonders gelungen ist die Vorführung einer Radfahrertruppe, die auf dem schwierigen .Gelände sich in exakter und schneller Fahrt auf das gegebene Ziel zuarbeitet. Handgranatenwerfer zeigen, daß sie gelernt haben, aus gedeckter Lage heraus mit tödlicher Sicherheit ihr Ziel zu erreichen. Der Führer schreitet das Ge­lände ab, sich immer wieder die Truppen bei der Arbeit ans eßend. Er beobachtet, wie auf einem Baurn ein Maschinengewehrnest eingerichtet roirt> und wie schon wenige Minuten nach dem erteilten Befehl im Astwerk die Waffe zu arbeiten beginnt. Kurz darauf können auch die jungen Artille- r i ft e n dem Führer zeigen, was sie gelernt haben.

Am späten Nachmittag tritt der Führer durch die jubelnde Menschenmenge die Fahrt zum Stand­ortübungsplatz Strebersdorf des jetzigen Wiener Infanterieregiments Nr. 134 an, das die Tradition des berühmten Wiener Hausregiments Hoch- und Deutschmeister Nr. 4 hütet. Die Strahlen der schei­denden Sonne tauchen den Wienerwald, die Höhen des Leopold- und Kahlenberges in goldfunkelndes Licht. Der Regimentskommandeur stellt eine Auf­gabe, deren Lösung die Soldaten erst mündlich be­antworten und dann ausführen müssen. Da hieß es z. B. u. a. einer schwer bedrängten Truppe zu Hilfe zu eiten, die Panzerabwehrkanonen dem Feinde entgegenzuwerfen, die Taktik des Fliegerab­wehrmaschinengewehrs zu erklären und dann die Waffe zu bedienen. Aber der Führer prüft nicht nur die Arbeit in dem kleinsten Verband, er prüft auch den einzelnen Mann. Da muß der einzelne hintreten vor den Führer und seine Gewehrgriffe kloppen, er muß zeigen, ob er den Parademarsch gelernt hat. Aber auch die Sangeskunst dürfen die Wiener vor dem Führer zeigen. Eine Kompanie zieht an ihm vorbei, ein altes Soldatenlied auf den

Die Achse Berlin-Rom stärkste Waffe gegen die Einkreisungspolitik.

Der italienische Senat in seiner Antwortadreffe aus die Thronrede.

Die Einberufung des Deutschen Reichstages

Oer Führer antwortet dem amerikanischen Präsidenten im Namen des deutschen Volkes.

Berlin, 17. April. (DRV.) Der amerikanische Präsident Roosevelt hak an den Führer in einem Telegramm die Bitte gerichtet, zu b e st i m m t e n Fragen Stellung zu nehmen. Der Führer hält diese Angelegenheit für eine so wichtige, daß er sich entschlossen hat, die Antwort dem Herrn amerikanischen Präsidenten namens des deutschen Volkes vor dem Reichstag bekanntzugeben. Er hat daher den Deutschen Reichstag zum 2 8. April zur Kenntnisnahme dieser Erklärung ein beruf en

Der Führer bei Truppen der deutschen Ostmark.

Anerkennung des Obersten Befehlshabers der Wehrmacht für den hohen Ausbitdungsstand

dem außenpolitischen Strohhalm.

Die Lage der Farmer ist geradezu verzweifelt. Alle Hilfsmittelchen Roosevelts und seiner Gehirn- trustjuden können sie nicht von ihren unverkäuflichen Weizen- und Baumwollüberschüssen befreien. Mil­liarden Dollars sind für unnütze Experimente aus- gegeben worden, aber die Lage des Nährstandes ist. immer schlimmer geworden. Dazu kam die Radi­kalisierung der Arbeitergewerkschaften, die unter Roosevelts Patronage den Kampf gegen die alte Arbeitsverfassung und die alten Gewerkschaften mit bolschewistischen Mitteln aufnahmen. Es ist bezeich­nend daß der parlamentarische Untersuchungsaus­schuß des Abgeordneten Dies einwandfreies Mate­rial für die kommunistische Geistesrichtung der eng­sten Mitarbeiter Roosevelts und seines Arbeltsimm- sters lieferte, ohne daß Roosevelt sich auch nur von einem einzigen dieser jüdischen Plutokraten zu tien= nen vermocht hätte. Die Baruch, Morgenthau und andere Gesinnungsfreunde des Präsidenten, die im Weltkrieg als Manner der Hochfinanz die amerika­nischen Massen in den Krieg führten und verbluten ließen, lediglich damit ihr goldenes Kalb gut pflü­gen konnte', hoffen nun auf eine Neuauflage der Wilsonpolitik, der Roosevelt sich verschrieb! Das ist der andere Kern. .

Roosevelt wird in der Geschichte den Beinamen eines Förderers des Weltjudentums Haden welches das amerikanische Volk in seine kapitalistischen Fes- fehen schlug wie niemals vorher, und besten Ar- beitsbeschaffungspläne lediglich Judas Taschen füllen. Vergeblich hat Roosevelt Milliarden über Milliarden für solche Plane ausgegeben Sie sind irgendwo versickert, aber die Tatsache besteht, daß heute die amerikanische Arbeitslosigkeit um.ein Drittel stärker ist als zu Beginn der Rooseoeltschen Amtszeit, daß nach amtlichen Angaben rund 70 v.H. der Bevölkerung im gesegneten Amerika nichts zu verlieren haben als ihr Elend, daß nach Roosevelts ebener Bchauptung ein Drittel von Gottes eigenem Volke überhaupt nichts hat, um seine ®Ip6en 3U bedecken, ein zweites Drittel kümmerlich fortvege­tiert, und vom letzten Drittel nur em winziger und zumeist jüdischer Bruchteil im Ueberfluß der Dol­larmilliardäre lebt! w t1

Diese Tatsachen sind eine flammende Anklage gegen bie Regierungskünste Roosevelts, fu» fmO bas Schandmal seiner Innenpolitik. Es ist durum nicht zu verwundern, daß als einziger von allen Staats­oberhäuptern Herr Roosevelt einem anderen Tyran­nen, dem Herrn des bolschewistischen Chaos und des' roten Massenmordes, Stalin, telegraphisch seine Glückwünsche aussprach, denn auch Stalin ist Ausführungsorgan der jüdischen Drahtzieher. Di Mngste Depesche, in der wiederum Kalinin als Präsident der Sowjetunion dem USA.-Prastdenten ouc Anlaß derFriedensbotschaft femetiefe Sympathie und die herzlichsten Glückwünsche "ber- mittelt bedeutet nur eine Bestätigung der alljudi- ,chm G°ist°s->°rw°n.dt!ch°ft zwischen Moskau und ®aff)ington. Und dieser de: d.« frei-

sende Korruption in seinem Lande nicht bannen kann und der qan» Jbero-Amerika den Machtge- lüsten des amerikanischen Dallarkap. °ilr> °ushan- digen will, hat die ungcheuerliche Dreistigte t, seine Gangstermanieren als Frledcnstaden IN alle Welt

seine heillosen Zwecke einzufangen. Diese Methode ist drüben auch erkannt worden. Die Oeffentlichkeit in den USA. wurde später informiert als Sowjet­rußland, England und Frankreich, und sie reagiert teilweise sehr sauer auf die sogenannteFriedens­botschaft", die sie nur als Reklametrick wertet, aller­dings als einen Reklametrick von einem bis dahin unerhörten Zynismus.

Als einst die französische Generalität dem dritten Mpoleon ihre Neujahrsglückwünsche aussprach, sagte sie:Sire, die Armee langweilt sich, geben Sie ihr Beschäftigung!" Und der Bonaparte ging hin und entlud die innere Unzufriedenheit außenpolitisch in ebnem Kriege gegen Deutschland, das ihm gebührend heimzahlte. Roosevelt aber ist in einer viel schlim­meren Lage. Als er 1931 zur Macht kam und mit ihm seine plutokratischen Juden, sprang er von Ex­periment zu Experiment, um die Arbeitslosigkeit zu bannen, die Farmer der Verelendung zu entreißen und die USA.-Wirtschaft wieder lebenskräftig zu machen. Aber er stolperte von Miß erfolg zu Mißerfolg, und deshalb greift er jetzt nach

Lippen. Später folgt ein Epielmannszug. der alte österreichische Soldatenmärsche erklingen läßt.

Am Schluß der Uebungen erklärt der Führer vor dem versammelten Offizierkorps dem Oberbefehls­haber der Heeresgruppe 5, General List, daß er ihn in Anerkennung des hervorragenden Ausbil­dungsgrades der in der Ostmark stationierten Teile der' Wehrmacht zum 20. April zum General­oberst befördere. Es beginnt fast schon zu däm­mern, als er sich nun zu dem Sonderzug begibt,

Italiens Friedenswille kein schwächlicher Pazifismus. Rom, 17. April. (DNB.) Der italienische S e n a t hat am Montagnachmittag die Antwort­adresse aus die Thronrede des Königs und Kaisers einstimmig genehmigt, die in ihrem außen­politischen Teil vor allem erklärt, die Achse Rom Berlin, auf die sich die politische Aktion Italiens und Deutschlands gründe, sei eine ausge­dehntere und stabilere Konstruktion als eine Allianz.

Die beiden Rationen trennen den Kon­tinent mit ihrem überlegenen Block militä­rischer Kräfte, gegen den eine Wiederholung des jahrhundertealten Manövers der Einkreisungs­koalition nicht mehr möglich fei, in zwei Teile. Die Achse wird fortbestehen, weil ihre Lebensfähigkeit nicht nur in einen Parallelis- mus der Positionen und der Ziele besteht, son­dern vor allem in der wesentlichen Verwandtschaft der beiden autori­tären Regime und der Notwendigkeit der beiden Revolutionen, fich gegen die Feindselig­keit der Demokratien und das Gift des Bolsche­wismus zu verteidigen."

Die antibolschewistische Funktion der deutsch-ita­lienischen Zusammenarbeit habe zum Antikomin- ternpakt geführt, der mit Rom, Berlin, Tokio, Mandschukuo, Budapest und Spanien eine gewaltige