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je i ß ö b e r g, 18. März. Am gestrigen Freitag iDUtie der Kreisbauerntag der Kreisbauernschaft LliXchessen-West eröffnet. ' Den bedeutungsvollen Stupft bildete am Vormittag eine gemeinsam von

Breiter Raum ist der Schädlingsbekämpfung einge­räumt und in drastischen Darstellungen das Aus­maß der Verluste, die alljährlich entstehen, veran­schaulicht. Eine schöne Schau zeigt in dekorativem Ausbau Erzeugnisse des bäuerlichen Hausgartens und klärt gleichzeitig an Hand von Präparaten über die möglichen Schädlinge auf. Eine besondere Abtei­lung ist dann noch der Unfallverhütung in der Land­wirtschaft gewidmet. Eine Freilandschau, die alles maschinelle Hilfsmaterial für die Land­wirtschaft zeigt, wurde bereits gestern von der bäuerlichen Bevölkerung mit größtem Interesse be­achtet.

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Hausarbeit. Landesobmann Weintz widmete den Frauen herzliche Worte der Anerkennung und der Aufrichtung. Sachbearbeiterin Johanna Bopp sprach über die Bäuerin und ihre Stellung in unse­rer Zeit.

-Ausstellungs-Eröffnung.

Im Turnsaal der Friedberger Musterschule fand am Nachmittag die feierliche Eröffnung der Aus­stellungWir schossen für das Volk" statt. Der Saal war überfüllt. Bauern und Bäuerinnen aus allen Teilen der Kreisbauernschaft nahmen teil. Nach der Begrüßung durch den Kreisbauernführer O t t hielt Kreisleiter Backhaus eine kurze Ansprache. Zn straffer Zusammenfassung rief der Kreislekter seinen Zuhörern die großen Ereignisse der jüngsten deut­schen Geschichte in das Gedächtnis zurück und wies darauf hin, daß vor der Größe der weltgeschicht­lichen Ereignisse die Interessen des einzelnen zurück­treten müßten. Wenn heute aber auch die Erinne­rung gn frühere Epochen der deutschen Geschichte auflebe, so trete damit auch die gewaltige Leistung des deutschen Bauernvolkes mit in den Vorder­grund.

Gerade die Besiedlung und Festigung des deut­schen Ostens wäre ohne bäuerliche Arbeit nicht denkbar gewesen. Auch in den Ländern Böhmen und Mähren sei von deutschen Bauern die ent­scheidende Kulturarbeit geleistet worden. Das Leben

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im Burgwald schlafend auf. Sie hatten sich verirrt und waren dann, von der Müdigkeit übermannt, ermattet niedergesunken, hoffentlich hat der kalte Wind, der, von starkem Schneegestöoer begleitet, um Mitternacht einsetzte, ihrer Gesundheit nicht ernstlich Schaden getan.

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^reisbauerntag Oberhessen-West eröffnet

Erste Tagungen. - Eröffnung der Lehr- und Maschinensckau.

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im Walde schlafend aufgefunden.

LPD. Marburg, 17. März. Die Suche nach den Zwillingen der Familie Schäfer in Ober­rosphe wurde glücklich zu Ende geführt. Man fand die beiden Kleinen bei derRoten Buche" etwa eineinhalb Stunden von dem Ort entfernt mitten

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xyen im Verkehr Genuae AU leisten, und nicht rügend ausgewichen zu sein, wodurch er die Kör- verletzung eines anderen fahrlässia' verursachte. )ei Angeklagte legte gegen das Urteil Berufung ein. ssrist wiederholt einschlägig vorbestraft.

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kalte überführt.

2er Verteidiger erklärte, dem Angeklagten sei eine Sdjjlb nicht nachgewiesen, und er beantragte Frei­machung. Der Vertreter der Anklage beantragte im Geldstrafe von 60 Mark, da die Verletzung es Zeugen R. nicht erheblich sei.

ßä erging folgendes Urteil: Auf die Berufung .es Angeklagten wird das Urteil des Amtsgerichts )rt.8ibcrg vom 17. Januar 1939 aufgehoben und ah dessen erkannt: Der Angeklagte ist schuldig der le>b:rtretung nach §§ 1, 8 Abs. 2, 49 der Reichs- rchenoerkehrsordnuna in Tateinheit mit einem Zerzehen der fahrlässigen Körperverletzung nach ; 2*0 Absatz 1 und 2 StGB, und wird zu einer ze dstrafe von 6 0 Mark, ersatzweise 12 Tage kjüngnis, verurteilt.

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gMipteten Erziehung.

firner fand im Laufe des Vormittags eine Daiung der Landfrauen statt. Kreisbauern- fn«ir Ott sprach zunächst über den Zweck der nnchrägigen Veranstaltung des Kreisbauerntages. Movies darauf hin, daß auch die Frauen an Ta- giütyrn und Lehrschau größtes Interesse beweisen niGen. Anschließend sprach die Abteilungsleiterin : Annemarie Dettweiler von der Landes- blli , nschaft über Pflege und Entwicklung der bM lichen Kultur. Sie brachte den Frauen zum Wermßtsein, daß zum bäuerlichen Leben auch eine didnständige Form der Familienkultur gehöre.

^Sachbearbeiterin Ilse Kammer sprach an- rrjeib und aus der Praxis heraus über die Mög- [filfjt ten der Erleichterung und Vereinfachung der

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ochejy 2ke chsnährstand und Erzieherfchaft Zchierl vurmstaltete Versammlung, an der über 200 länd- Dimi Lehrer und Lehrerinnen teilnahmen. Auch einmal ZW«eiche örtliche Bauernführer hatten sich einge- ttsauiiv f'mlrn. Im Rahmen der Versammlung umriß ___L!lrn esobmann Weintz die große Aufgabe der Er- zilchchchaft im Dienste des Landvolkes und Schul- W nutJQebeling (Gießen) sprach ausführlich über dtte Vrundzüge einer arteigenen und völkisch aus-

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voll sind die seelischen und charakternchen Werte der deutschen Frau und Mutter und ihre Auswir

Fung auf die geistige Haltung des ganzen Volkes behandelt.

Eine weitere Abteilung der Ausstellung ist der Geflügelwirtschaft gewidmet. Hier sieht man mit großem Interesse die Arbeit, die die Eiersortier­maschine mit der Durchleuchtung, mit dem Wiegen, dem Stempeln und der Sortierung nach Güte und Gewicht im kombinierten Arbeitsgang leistet. Eine weitere Schau dient dem -tieferen Verständnis der Holzwirtschaft, der Jagd und der Waldwirtschaft.

des Bauern sei erfüllt vom stetigen Schaffen kul­tureller Werte. Die Ausstellung solle nun jedermann

in Stadt und Land zu erkennen geben, daß Staat und Bauerntum eins seien. Besonders der Städter solle sich in dieser Ausstellung davon überzeugen, daß Bauernarbeit Dienst an der Gesamtheit ist. Es sei einer der größten Forderungen unserer Zeit, daß die Fremdheit zwischen Stadt und Land end­gültig überwunden werde.

Landesobmann^W e i n tz sprach anschließend über das bäuerliche schaffen in der deutschen Volks­wirtschaft. Er forderte zur gerechten Einschätzung der bäuerlichen Arbeit, insbesondere durch die städ­tische Bevölkerung, auf, sprach von dem Beweis des Einsatzes des Landvolkes für die Gesamtheit, durch die Erzeugungsschlacht und auch von dem sichtbaren Ergebnis unermüdlichen Schaffens in immer höheren Ernten. Der Redner sprach von der Notwendigkeit der Erkenntnis, daß Wirtschaft und Wehrmacht den Nahrstand zur unentbehrlichen Vor­aussetzung hätten und schloß mit der Versicherung, daß das Bauernoolk verständig genug sei, in den entscheidungsreichen Zeiten einer glückhaften Außen­politik noch einmal die größten eigenen Opfer zu bringen.

Hunbgang durch die Lehrschau.

Im Anschluß daran wurde die Ausstellung ihrer Bestimmung übergeben und auf einem Rundgang in ihrer erstaunlichen Vielfältigkeit in Augenschein genommen.

Die Schau umreißt den gesamten Lebens- und Schaffenskreis des Landvolkes. In vielen, in Klar­heit und Anschaulichkeit unübertrefflichen Bildern, Modellen usw. ist jedes Arbeitsgebiet gründlich be­handelt. Im Turnsaal ist die Bedeutung der Land­wirtschaft innerhalb der deutschen Volkswirtschaft, der deutschen Landschaft und der deutschen Volks­gemeinschaft dargestellt. Die Gefahr der Landflucht für unsere Volksgemeinschaft, der Dienst am Boden (Düngung, Pflege), die wirtschaftliche Bedeutung in der Gegenüberstellung zu anderen deutschen Wirt­schaftszweigen, die Bedeutung für die kulturelle Ent­wicklung unseres Volkes und vieles andere mehr fordert die Aufmerksamkeit heraus.

In einer weiteren Abteilung find die Getreide­wirtschaft, die Getreidelagerung, die Diehwirtschaft, die Stallhaltung, die Diehverwertung und Aufzucht dargestellt. In immer wieder interessanten und an­regenden Gegenüberstellungen vongut" und schlecht" sind die Wege aufgezeigt, die beschritten werden müssen, wenn immer höhere Leistungen er­zielt werden sollen.

Eine aufschlußreiche Sonderschau ist dann der Bauersfrau gewidmet. Diese Schau ist insbe­sondere darauf abgesteitt, der Bäuerin Wege zu zeigen, die ihr innerhalb von Haus und Hof durch den Einsatz der Technik die Arbeit erleichtern. Gleichzeitig ist aber auch die Frau als Trägerin der Kultur in Haus und Hof geschildert. Sehr eindrucks-

durch Urteil des Amtsgerichts Bad-Nauheim

8. Dezember 1938 verurteilt worden, und zwar W. E. wegen Körperverletzung zu zwei Monaten Ge­fängnis, G. E. wegen Körperverletzung und Dieb­stahl zu vier Monaten Gefängnis. Sie waren be­schuldigt, gemeinschaftlich den Gutsverwalter W. körperlich mißhandelt und an der Gesundheit be­schädigt zu haben. G. E. hatte auch einen Sack Mischfrucht der Dienstherrin L. entwendet. Die An- aekla-aten legten gegen das Urteil Berufung ein. Die Berufungsverhandlung ergab ihre Schuld.

Der Verteidiger beantragte Freisprechung des W. E., ebenso Freisprechung des G. E. wegen des ihm zur Last gelegten Diebstahls und eine mildere Strafe wegen der ihm zur Last gelegten Körperverletzung. Der Vertreter der Anklage beantragte Verwerfung der Berufungen.

Es erging folgendes Urteil: Die Berufung der beiden Angeklagten gegen das Urteil des Amtsge­richts Bad-Nauheim vom 8. Dezember 1938 wird mit der Maßgabe verworfen, daß unter Abände­rung des Strafmaßes die gegen den Angeklagten W. E. erkannte Gefängnis ft rafe auf drei Monate erhöht wird.

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