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Aus her engeren Heimat

Aus der Geschichte der Sängervereinigung Lollar.

Kreis Vehlar.

T Waldgirmes, 14. Juli Gestern weilte eine

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qum Weltsest der Gymnastiker in Stockholm sanden für die deutschen Teilnehmer an der fUnoiabe auf dem Reichs,Portfeld die Schlutzproben statt, denen auch Reichs,Port,uhrer Lingiade 0 T s ch a m m e r u n d O st e n beiwohnt-, (Scherl-Bilderdienst-M,)

Der W. Sch. in Reiskirchen hatte einen Straf­befehl über 5 Mark erhalten, weil er als Ange­höriger der Pflichtfeuerwehr zu einer auf den 5. März in Reiskirchen angesetzten ordnungsmäßig bckanntgegebenen Pflichtfeuerwehrübung nicht er­schienen war. Gegen den Strafbefehl hatte der An­geklagte Einspruch erhoben.

In der gestrigen Hauptverhandlung wurde fest- gestellt, daß der Angeklagte unentschuldigt ausge-

Festlichkeiten. Deutschland wird zwei Vorführungs­mannschaften stellen. Für eine einstündige Vorfüh-

Oie Giegerplakette für die Reichswettkämpfe der SA.

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wirten nicht entstehen, da die Helfer wahrscheinlich in einem Massenquartier untergebracht werden. Die­jenigen, die solche Hilfskräfte benötigen, müssen dies bis zum nächsten Dienstag bei der Ortsgruppe mel­den. Weiterhin hatte der Gauamtsleitcr schon vor längerer Zeit die Anreyung gegeben, auch in unse­rer Stadt eine Schweinemästerei des EHW. ins Leben zu rufen. Die Stadtverwaltung hatte auch entsprechende Stallungen gefunden, doch schei­terte der Plan an den Anliegern, die sich gegen die Errichtung solcher Ställe inmitten der Stadt aus­sprachen. Die Stadtverwaltung hofft nun, in Kürze ein Gebäude außerhalb der Stadt käuflich zu er­werben und dies entsprechend umzubauen. Gau­amtsleiter Haug erklärte sich seinerseits bereit, das neue Vorhaben der Stadt soweit wie möglich zu unterstützen und zu beschleunigen.

* Lich , 15. Juli. Der erste Pfarrer, Stiftsdechant

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

G. S. 1873. Wir werden auf Ihr Schreiben brief­lich antworten.

Kochest ; Mai!

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1000 Turner und Turnerinnen, für die Vorführung in geschlossenen Räumen eine Mannschaft von 110 Sportlern bereit. In allen Vorführungen wird d i e deutsche K ö r p e r k u l t u r gezeigt, soweit sie einer a llgemeinen sportlichen Ausbildung dient. Sportliche Wettkämpfe finden nicht statt. Die deutsche Mannschaft setzt sich aus Teilnehmern aus allen Gauen zusammen. Es wirken mit Angehörige des NSRL., des Reichsarbeitsdienstes und junge Gzmnastiklehrerinnen, die vom Kultusministerium zusammengerufen wurden. Ferner stellen die Reichs­akademie und Turnschule Asch Schüler und Leiter. Die Nationalmannschaft der Männer und Frauen im Turnen bildet den Kern. Frau Günther, Loges, Medau, Ohnesorge und Frau Diem teilen sich in der Leitung der einzelnen Darbietungen. Mannschaftsführer der Stadionvor- führung ist Martin Schneider. Die Vorführun­gen der kleineren Mannschaften in geschlossenen Räumen leitet Karl S t e d i n g. Das Programm ist in sorgfältiger Gemeinschaftsarbeit zusammen­gestellt. Dr, Diem hat als Sonderbeauftragter des Reichssportführers versucht, die Leitlinie einer grundlegenden, zeitlich sparsamen, dafür aber wir­kungsvollen Körperschule zutage treten zu lassen. Es 'versteht sich von selbst, daß die Vorführungen von Lied und Musik begleitet werden; soweit dafür neue Weisen gebraucht werden, hat sie Vergess, der Musikleiter der Güntherschule, geschrieben. Das Programm ist in den Orten, die Gruppen zu stellen hatten, vorgeübt und in einem achttägigen Lehr­gang an der Reichsakademie gefestigt worden. Am Sonntag findet die Generalprobe statt, die alle Teilnehmer auf dem Reichssportfeld versammelt.

Die Lingiade umfaßt drei Hauptteile, und zwar die Festwoche, den Weltkongreß für körperliche Er­ziehung und das anschließende Zeltlager. Das öffentliche Interesse wendet sich hauptsächlich der Festwoche zu, während der Kongreß auf die Arbeit der teilnehmenden Wissenschaftler beschränkt ist. Don deutscher Seite sind unter den Vortragenden zu nennen: der Reichssportführer von Tscham- mer und Osten, Professor Dr. Kümmel, Henni Warninghoff, Professor Hirn und Professor Gauhofer (Wien).

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Die Sieger in den einzelnen Wettbewerben der Reichswettkämpfe der SA., die am Wochenende im Berliner Olympiastadion entschieden werden, erhalten diese Plakette. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Neue Motorboot-Weltrekorde in Italien.

Auf dem Bracciano-See gelang es den beiden Italienern Venturi und Lazzaroni zwei neue Motorboot-Weltrekorde in der 800-k§-Lust- schraubenbootsklasse aufzustellen. Venturi verbesserte den Geschwindigkeitsrekord über einen Kilometer auf 79,8 km/st und Lazzaroni den Langstreckenrekord über 24 Meilen (44,4 km/st) auf 66,6 km/st. Der Antrieb der Lustschraubenboote erfolgte übrigens nicht unter Wasser durch eine Schraube, sondern wie beim Flugzeug durch Propeller.

Schild und Oberbeck auf Nekordjagd.

Zwei unserer besten Berufs-Straßenfahrer, der Chemnitzer Hermann Schild und Willi Ober» beck (Hagen), tragen sich mit dem Gedanken, auf der Mailänder Vigorelli-Bahn den Stunüenrekord anzugreifen. Ihr erstes Ziel ist d'r ü'it 25 Jahren bestehende deutsche Rekord von Weise mit 42,306 Kilometer; vielleicht schaffen sie aber auch Archam- bauds Weltrekord von 45,840 Kilometer. Beide haben sich schon mit entsprechenden Maschinen ver­sehen und eifrig trainiert. Schild, der kürzlich sogar Fliegerrennen gewann, ist in großartiger Form und hat bei seinen Trainingsfahrten mit dem Olympia- Sieger Lorenz in Chemnitz sehr gute Ergebnisse er­zielt. Oberbeck liebäugelt mit der Stehermaschine, zumal er in Weltmeister Erich Metze einen guten Lehrmeister' aefunden hat.

ung mit wohlgelungenen Vorführungen. Die Ge- nngsabteilung und die Turnerinnen des Turn­iereins Wieseck stellte sich für diesen Abend in Er­widerung eines Freundschaftsdienstes derSänger- Bereinigung" ebenfalls zur Verfügung. Den glanz- sollen Höhenpunkt des Abends bildete der Walzer der schönen blauen Donau" unter der Mitwir- jung der Turnerinnen und der Gesangs-Abteilung ;es Turnvereins Wieseck, derSängervereinigung' Dollar und der Feuerwehrkapelle Lollar. Die Leitung □g in den Händen von Ehrenchormeister Meyer.

So gaben Verlauf und Abschluß des ersten Abends berechtigte Hoffnungen für den zweiten Festtag. Auch dieser Tag sollte dann alle Erwartun- «en erfüllen. Die vielen auswärtigen Gastvereine, nroie die vollzählig erschienenen Ortsvereine gaben »ei ihrem Umzug durch Lollar am Sonntagnachmit- ng Gelegenheit, die gegenseitige Verbundenheit zu 'eweisen. DieSängervereinigung" Lollar darf auf i ie Feier des 20jäh'rigen Bestehens mit voller Zu- iriedenhsit und Stolz zurückblicken.

Zuchtfohlenversteigerung.

kämpfe das Kernstück und der Mittelpunkt der Reichswettkämpfe 1939. Im Olympiastadion wird dann abschließend am Sonntag, 23. Juli, eine ein­drucksvolle Schau der Breitenarbeit in der SA. ge­zeigt. Dabei werden die sportlichen Wehrwettkämpfe in der 20X'/2-Runde-Hindernisstaffel, die erstmalig ausgetragene 100X100-Meter-Reichshin- dernisstaffel mit rund 2500 Wettkämpfern die meste Beachtung finden. Bilder stärkster Eindrucks­kraft werden weiterhin die Wehrsportoorführungen der SA.-Gruppen Sudeten und Berlin-Branden­burg vermitteln.

Kreismeister schaffen im Faustball der Altersklasse I.

Am morgigen Sonntag wird die Rückrunde vom Polizei-Sportverein Gießen auf dem Hof der Zeug­hauskaserne in Gießen ausgerichtet werden. Es treten die Mannschaften der Turnvereine Nauborn, Niedergirmes, Wetzlar und des Polizelsportverems Gießen an. Da die Mannschaften zum Teil mit neuen Spielern antraten, ist nicht vorauszusagen, ob der Tv. Wetzlar, der in der Vorrunde keine Ver­lustpunkte hatte, den Vorsprung halten wird. Die siegreiche Mannschaft wird den Kreis bei den im August stattfindenden Gaumeisterschaften zu ver­treten haben.

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DeuMe Körperkultur bei der Lingiade

Mit dem »Wilhelm Gustloff" nach Stockholm.

Offiziell beginnt das Reitturnier in Bad-Nauheim erst am Samstag. Aber schon am Freitag verfolgten zahlreiche Zuschauer auf dem schönen Turnierplatz am Johannisberg ein nichtöffentliches Jagdspringen der Klasse A, zu dem über 100 Teilnehmer an­traten. Unter den zahlreichen fehlerfreien Bewer­bern erreichte Wachtmeister Pietruschka (1/Nachrich- ten-Abteilung 9) aufPrinz" die beste Zeit. Die Sieger im Geländeritt, der schon am frühen Morgen ausgetragen wurde, konnten noch nicht errechnet werden. Doch ist anzunehmen, daß in der Abteilung der NS.-Formationen SA.-Oberscharf. Kilbinger auf Lancier" am besten abschnitt. In der Gruppe für Wehrmachtsangehörige ist dagegen kein Ueberblick möglich.

Große Schwierigkeiten hatten die Teilnehmer an der Marathonfahrt auf der zweiten Tagesstrecke von Büdingen nach Laubach zu überwinden. Da galt es vor allem, den steilen Anstieg zum Hoherodskopf zu

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größere Kommission hier, um die von der Gemeinde blieben war und daß er in den ^aljrcn 1938 und ~ t - r. _ . . = 11939 bei elf Hebungen neunmal, und teilweise un-

Achtung!

Am Montag, dem 17.7.1939, in der Zeil von 10 bis 12 Uhr vormittags, kann von jedem Volks­genossen der KdF.-Wagen in Gießen Ecke Damm­straße /Valltorstraße kostenlos besichtigt werden.

Wir bitten alle Interessenten, sich von dem tech­nischen Wunder des KdF.-Wagens persönlich zu überzeugen. 4953D

Wehrmannschastskampf Höhepunkt der SA.-^eichswettkämpfe.

Sinn und Zweck der Ausbildungsarbeit der SA. drücken die Wehrwettkämpfe aus, die iy der Wehr- kampfbahn am Samstag, 22. Juli, ihren Höhepunkt erreichen. Auf dieser am Postfenn durch die Berliner SA.-Pioniere in selbstloser aufopfernder Arbeit er­bauten Muster-Wehrkampfbahn werden die 26 besten SA.-Wehrmannschaften, die in der Gruppenausschei­dung ausgewählt worden sind, ihren Einsatz zeigen.

Die Gemeinschaftsleistung, die in der Mannschaft von 1:36 Teilnehmern den Einzelnen zu höchster Kraftentfaltung bringt, wird auf der Wehrkampf­bahn sinnfällig ihren Ausdruck finden. Die Bedeu­tung des Wehrmannschaftskampfes wird dadurch unterstrichen, daß zum ersten Male um den Preis des Führers gekämpft wird., Höchste Anforderungen an den Einzelnen werden im Rah- men der Mannschaft noch in der Radfähr­st r e i f e mit 1:8-Teilnehmern und im Mann­schaftsorientierungslauf gestellt. Hier sind die Fähigkeiten der Mannschaften der SA. am höchsten entwickelt worden, bilden doch gerade sie die Grundlage für die Ausbildung der in diesem Herbst anlaufenden Wehrmannschaften im Rahmen der vor- und nachmilitärischen Ausbildung.

Aus diesem Grunde sind die Wehrmannschafts-

ch Nieder-Weisel, 14. Juli. Die Ober- 1 elsische Pferdezüchter-Vereiniaung 1 ielt hier eine Zuchtfohlenoersteigerung ab. Gleich- 1 »eitig war damit eine Prämiierung des Fohlen- 1 Materials verbunden. Landstallmeister Dr. D e n f e r \ ^Frankfurt) und der Leiter des Tierzuchtamtes Gie- 1 i|en, Dr. E. Wagner, wohnten der Deranstal- iung bei und sprachen sich lobend über die günstige Zntwicklung der Pferdezucht aus, die den Anforde­rungen des Bauern und der Wehrmacht entspreche. Dngefamt waren 50 Kaltblut- und 28 Warmblutfohlen aufgetrieben. Don miesen konnten 29 Tiere (17 Kalt- und 12 Warm- ilutsohlen) mit ersten und zweiten Preisen ausge- »reichnet werden. Die Fohlenversteigerung brachte wefriebigenbe Preise. Selbst in entlegene Gebiete, wie Schwarzwald, Westerwald, Uckermark, Pfalz usw., konnten die verkauften Tiere versandt wer- !0en, ein Beweis, daß der hiesige Markt bereits in Deutschland bei den Pferdezüchtern guten Klang rnesitzt. Aus der Liste der begutachteten Tiere seien loie wichtigsten Ergebnisse genannt:

Warmblut - Heng st fohlen : 1. Preise: Hermann Groß, Obbornhofen; Wilh. Väth, Södel; Heinrich Schneider, Birklar; 2. Preise: Hermann Haupt, Arnsburg; Heinrich Bellinger, Rockenberg. Stutfohlen : 1. Preise: Otto Walther, Bauernheim; Gustav Dreuch, Griedel; Wilhelm Weisel, Muschenheim; 2. Preise: August Weil II., Qang-Göns; Willi Drücket II., Lang-Göns; Her­mann Reuß, Echzell.

Kaltblut - Hengstfohlen : 1. Preise: Adolf Wolf, Wallernhausen; Wilhelm Bausch, Reichelsheim; 2. Preise: Louis Klein, Wohnbach; Gustav Seipp, Bingenheim Christian Huth L, Langenhain; Karl Studt, Nieder-Weisel; Rudolf Walther, Reichelsheim; Paul Heinz, Nieder-Weisel. Stutfohlen: 1.Preise: Hermann Dauern- eim, Heuchelheim; Rudolf Walther, Reichelsheim; Christian Haub, Ossenheim; 2. Preise: Heinrich Blecher, Lang^Göns; Wilhelm Ludwig Metzger, Lambach; Gustag Mogk, Gettenau; Otto Walther, Sauernheim; Rudolf Köhler, Gettenau.

Landkreis Gießen.

K Steinbach, 15.Juli. Am heutigen 15.Juli *iert Frau Katharina Müller, geb. Becker, Witwe "es Maurers Wilhelm Müller, in guter Gesundheit Hren 7 3. Geburtstag. Am 17. Juli kann Frau Eleonore Krämer, geb. Balser, Witwe des Breits am 14.9.1926 verstorbenen Hch. Krämer I., ?hren 7 8. Geburtstag begehen. Beiden unsere ioerzlichen Glückwünsche.

. 1) Lich, 14.Juli. Gauamtsleiter Haug (Darm- -tabt), ein Sohn unserer Stadt, weilte am Donners- jagabenb in unserer Stadt, um mit Vertretern von Partei, Stadt und Bauernschaft Besprechungen ab- .uhalten. In echt nationalsozialistischer Bereitschaft not sich der Gauamtsleiter mit 40 Mitarbeitern be­reit erklärt, hiesigen Bauern, denen es an Arbeits­kräften fehlt, während der Erntearbeiten

u helfen. Kosten werden den Bauern und Land-

;änge in 14 Meter Höhe überbrückt wurden, ist allengelassen und.die Strecke etwa 300 Meter wei­ter nördlich an der Hausstätter Mühle vorbei gelegt worden. Dadurch kommt die Bahn auch 150 Meter weiter von Naunheim entfernt. Mit dem Bau soll in diesem Herbst begonnen werden.

Amtsgericht Gietzen

Der W. L. in Gießen hatte einen Strafbefehl über 20 Mark erhalten. Er war am 1. April mit seinem Personenkra^tw.agen, der sich nicht m ver­kehrssicherem Zustande befand, über den Linden­platz in Gießen gefahren, außerdem hatte er dabei auch nicht die rechte Seite der Fahrbahn benutzt. Gegen den Strafbefehl hatte der Angeklagte Ein­spruch eingelegt.

In der gestrigen Hauptoerhandlung wurde er überführt. Dem Antrag des Anklagevertreters ent­sprechend wurde der Angeklagte zu einer Geld- jtrafe von 20 Mark verurteilt.

§ Soll ar, 14. Juli. Nach Beendigung des Welt- j bieges und der Rückkehr der Kriegsteilnehmer muhte ! i der Sängerbewegung die betrübliche Feststellung c macht werden, daß der Krieg auch in den Gesang- i reinen große Lücken geschlagen hatte. So beschlos- f.n denn Im Jahre 1919 die GesangvereineLie - k r t a f e l" undGermania" ihren Zusammen­fluß, um sich hierdurch dem Chorgesang und dem d utschen Lied tatkräftiger widmen zu können. Es kutstand also aus diesen beiden Vereinen dieS ä n- cie r d e r e i n i g u n g" Lollar. Wie recht mit die- fan Zusammenschluß getan wurde, zeigte schon die (mtroidlung in den folgenden Jahren. Schon allem -ü)lenmäßig trat diese Entwicklung günstig in Gr= Meinung. Es war derSängeroereinigung nach ; sjlichen Jahren möglich, mit über hundert Sängern : (jfwtreten, und mit ausgezeichneten Leistungen auf- smarten. Leider ging die Zahl der Sänger in der iiolgezeit wieder etwas zurück, um dann eine gc- t iffe Stabilität von 1934 bis zur Gegenwart bei- ^behalten. Diese Sängervereinigung, wie sie heute listeht, ist im wahrsten Sinne des Wortes eine

ereinigung der Sänger. Im vergangenen Jahre Moß sich nämlich auch derTum- und Ge- |3 n g d e r e i n" derSängeroeremigung an. Den ! langem obliegt eine hohe und verantwortungsvolle lufqabe: die Pflege des deutschen Liedgutes im l horqesanq. Dieser vom Führer in Breslau gestell- ii Ausgabe sind sich auch die heimischen Sänger Lwußt und geben sich ihr auch mit allem Eifer hin. ten Beweis erbrachte dieSängexvereinigung bei xr dieser Tage abgehaltenen Feier ihres 20jahngen bestehens. Der ganze Ort nahm an der Deranstal- imq teil Rund 1600 Personen fanden sich zur Er- Tffnunqsfeier ein. Ein großes Programm bot beste Unterhaltung. Durch den Vereinsführer Erich

q p i ch wurden die Teilnehmenden begrüßt. In üerlicher Weise erfolgte die Ehrung verdienter länger. Die Ehrenbriese ober Ehrennadel des Leut­chen Sängerbundes erhielten vom Sängerkreisfüh- rr Müller (Gießen) überreicht: für 50jährige angertätigfeit: die Sangesbrüder Peter Freu­end erg er, Heinrich Es pich; für 25jährige .orstandstätigkeit: Heinrich Ko ob; für 40jährige Längertätigkeit: Heinrich B i e r a u und für 25jäy- ge Dirigententätigkeit: Ehrenchormeister Heinrich R e y e r. Außerdem überreichte der Vereinsführer wch vier schöne Führerbüsten mit entsprechenden Widmungen. Den Dank der Jubilare sprach Ehren- »rsitzender Peter Freudenberger aus. Bei aer Durchführung des Programms beteiligten sich ie Bereinigung für Leibesübungen Lollar mit den \urnern und Turnerinnen sowie die Radfahrabtei-

beantragte Verlegung der Autostrecke i m 11939 bei elf Uebungen neunmal, unv leumeije uh» Zuge Gießen Montabaur zu prüfen, entschuldigt, gefehlt hatte. Dem Antrag d>^ An- Das erste Projekt, nach dem ein Teil unseres Dor- klagevertreters entsprechend wurde die Geld- fes abgeschmtten, der Dreschplatz und zwei Ortsein- l st rase auf 10 Mark erhöht.

nehmen. Zehn Kilometer lang führte die Strecke in der Nähe von Schotten über Asphalt. Mit letzter Gewaltanstrengung mußten die Pferde bann schließ­lich noch den Petersberg hinan. Die Gespanne be­standen durchweg in bester Haltung die schwere Prü­fung. Das Gespann der 4. Kompanie des J.-R. Frankfurt mußte wegen Uebermübung der ^Pferde aus dem Wettbewerb genommen werden. Das Ge­spann der Friedberger Infanterie konnte bier Peters­berger Höhe nur mit Hilfe eines Vorgefpanns packen. In der Gruppe der Vierspänner liegt weiter die 8. Kompanie des J.-R. Butzbach in Front vor 5/Kav.- Regt. Göttingen, 13/J.-R. Frankfurt und 2/A.-R. Fulda. Gänzlich verändert hat sich das Bild bei den Zweispännern. Hier hat sich die 4. Schwadron des Kav.-Regts. Göttingen an die Spitze gefetzt vor 13/J.-R. Frankfurt, 4/J.-R. Siegen, 12/J.-R. Mar­burg und 6/A.-R. Siegen.

Kahn in Lich, wurde durch bas Landeskirchenamt zum neuen Dekan des evangelischen Dekanats Hun­gen ernannt. Stiftsdechant Kahn stammt aus Holz- häusen, Kreis Biedenkopf und war vor feiner Tä­tigkeit in Lich von 1913 bis 1928 Pfarrer in Orten­berg.

w 17 eti.H b-aidt fid) das KdF.-Schiff 100 Jahren verstorbenen Turnvaters der Schweden,

Äor auf Keik S 6t0dS Per Henrik Ling, statt. Heber dreißig Nationen S iSt^ber 1000 deutschen Turnern und Tur- beteiligen sich an den Vorführungen mib an den mrinn°7 d.° unter der Führung des Reichs,port- Fewichkeiten^ Deutschland w.rd zwe.

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