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Wilhelm von Scholz.

Hochburg der deutschen Kunst. Die hervor-

>n Könner der dekorativen Künste gestal-

FestauWrimgen in Münchens Theatern

Köni

Das Bauprogramm.

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isn erweiterten ziu isrheim angepaßt.

gab Otto B r e s i n dämonische Große. Sie nuynen- bilder Eduard Sturms unterstrichen den nach­haltigen Eindruck der Aufführung. Auch im Deut- chen Theater, das durch einen großzügigen!

Umbau ein gänzlich neues, schöneres und wür­digeres Gewand erhalten hatte, fand eine glanzvolle Festvorstellung statt, die gleichzeitig den Auftakt zu den Münchener Variete-Festspielen dieses Sommers unter dem MottoQuerschnitt durch das Schaffen im Varietä" bildete. Das Festprogramm war eine Spitzenleistung erstklassigen artistischen, tänzerischen und humoristischen Könnens. Drei Stun­den lang löste es Freude und Lachen und verdiente Bewunderung für die aus fast unerschöpflichem Quell fließende spielerische Kraft aus.

Kameradschastsabend der Künstler.

Salzgitter, 14. Juli (DNB.) Generalfeld­marschall Hermann Göring, der mit seiner $ad)t .Karin II" die Wasserstraßen in Mittel- und West­deutschland bereist, besichtigte in Begleitung von Staatssekretär Körner eingehend dieHermann - Göring-Werke" im Salzgittergebiet. Er besichtigte die Tagebaue Finkenkuhle, Haverlahwiese und Han­noversche Treue und die in diesem Gebiet liegenden

Arbeitsstätte hinaus muß sie ihre volkserzieherische Aufgabe auch auf die Familien der Kinder ausdehnen und notfalls helfend eingreifen können.

Am 15. Juli begeht mit Wilhelm von Scholz eine der markantesten Dichterpersönlichkeiten unserer Zeit den 65. Geburtstag. Das Lebenswerk des Jubilars als Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Uehersetzer ist ein hohes Zeugnis deutschen Geistes. Der Gießener Anzeiger schätzt sich glücklich, Wilhelm von Scholz seit vielen Jahren zu seinen Mitarbeitern zählen zu dürfen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

abschnitt vor kurzem begonnen wurde. Er besuchte auch eine der bereits bezogenen Bergarbeiter» siedlungen und die Versorgungs­betriebe und ließ sich von Staatsrat Mein- berg über die soziale Betreuung der Gefolgschaft Bericht erstatten. In einer Schlußbesprechung sprach der Generalfeldmarschall der Betriebsfuhrung Dank und Anerkennung aus, daß der Aufbau der Werke programmäßig fortschreitet. Durch die Boh­rungen ist ein Erzvorrat sicher festgestellt worden, der die Erzversorgung auf weit über 100 Jahre sichert. Der Erzbergbau in Salz­gitter ist schon heute in der Lage, jederzeit die an­geforderten Erzmengen zu liefern, der erste Hoch­ofen wird im Herbst diesen Jahres in Betrieb ge­nommen. Unter dem Jubel der Arbeiterschaft und der gesamten Bevölkerung verließ der Generalfeld­marschall das neue Industriegebiet.

Bevolutionsfeier im Zeichen der Einkreisung Auch englische Truppen bei der Pariser Parade.

rächen.

Oer deutsche Fernseh- einheitsempfänger kommt.

!Auf der kommenden R u n d f u n k au s st e l- liin g in Berlin gelangt erstmalig der deutsche s ernseh-Einheitsempfänger zum of- fmtlichen Verkauf. ImVölkischen Beobachter teilt lZeichspostminister Dr. Ohnesorge mit, daß die 5»ichspost bereits umfassende Vorbereitungen ge- tmffen hat, um das Fernsehen so aktuell wie mög- (:ti) zu gestalten. Sie hat Aufnahmewagen frtigstellen lassen, die gestatten in Berlin, Leipzig, Nürnberg und München, bald auch in Hamburg, Frankfurt und Wien Geschehnisse bildmäßig einzu- fcmgen und über Kabel zur Berliner Verteilstelle zu g ben. Für die Fernübertragungen ist ein beson- d-res Kabel schon zum großen Teil fertig. Der )Dichspostminister betont, daß der Einheits- empfänger eine große technische und wtttschaft- liche Leistung darstelle. Der Preis sei für das Ge- b-.tene äußerst gering und werde voraussichtlich auch ir den nächsten Jahren nicht mehr gesenkt werden ftmnen. Auf der Ausstellung wird allein der Ein« h itsempfänger erscheinen, da es falsch wäre, neben serienmäßig lieferbaren Geräte Luxusgeräte zu sj (len die das Vielfache kosten. Der Minister kirn- bBt an, daß neben dem schon laufenden 93er- ( ner Sender bald weitere Fernsehsender au bs m Brocken und dem F e l d b e r g im Taunus, ir Nürnberg, München und Hamburg in d n regelmäßigen Dienst treten werden.

Zwei Jahre Berufsausbildung für die Kindergärtnerin.

Die Reichskammer der bildenden Künste t>eran= staltete zusammen mit der Kameradschaft der Künst­ler im Künstlerhaus einen Kameradschaftsabend m dessen Verlauf Landesleiter Jäger die Künstler­schaft namens des Präsidenten der Reichskammer der bildenden Künste willkommen hieß. Das Pro­gramm brachte das TanzspielEarsteval vom Ballett der Bayerischen Staatsoperettq.

hin. Im Prinzregententheater hielt die Reulyszeme- runq desF a u st" I. Teil durch Dr. Willy Meyer- Fürst auch der strengsten Kritik stand. Die Haupt­rollen gestalteten Alexander Golling (Mephisto), Paul Wagner (Faust), Gefion Helmke (Gretchen). Im Theater am Gärtnerplatz wirbelte mit eden- I so viel Glanz wie Temperament Lehärs eroia junge Luftige Witwe" über die Bühne. In der be­rühmt gewordenen Bearbeitung von Fischer nahm die Vorstellung die Gäste im festlich ge- chmückten Haus gefangen, Ludwig S i e v e r t hatte die prunkvolle Ausstattung geschaffen, Werner Stamm er leitete die Tänze, und Georg Lip­pert führte den Taktstock. Erste Kräfte schufen ein Fest der heiteren Muse, das im Sinne des

Neuyork, 15. Juli (DNB. Funkspruch.) Die verzweifelte Stimmung unter den amerikanischen Notstandsarbeitern führt zu täglich neuen Gewalttaten. Nachdem die Roosevelt-Regierung die | Milliarden für Rüstungszwecke ausgibt, 2 0 0 000 Notstandsarbeiter bereits ent lass e n hat und für die noch Beschäftigten die Lohne gesenkt und die Arbeitszeit erhöhte, nutzen die von Roosevelt großgepäppelten kommunistisch ver­seuchten Gewerkschaften die Lage für eine wüste Streikhetze aus. In Minneapolis griffen 4000 streikende Notstandsarbeiter Kinder und weibliche Arbeiter, die von Polizisten durch die Streikposten­kette gebracht werden sollten, an. Die Polizisten be­antworteten den Steinhagel sofort mit Gasbomben und Gewehrfeuer. Zahlreiche Arbeiter und Poli­zisten wurden verletzt. Ein Arbeiter ist tot, meh- schwerverletzt.

Armbrüche erlitten hatte, konnte sich bis zum näch­sten Bauernhaus schleppen, von wo die Ueberführung der Unglücklichen in das Krankenhaus veranlaßt wurde. 13 Mädchen sind so schwer verletzt, daß mit ihrem Aufkommen kaum zu rechnen ist.

Der Mord im Reinhardswald.

Zu dem Mord an dem Arbeiter Scheide- mann aus Hann.-Münden, der vor etwa 114 Jahren im Reinhardswald bei Kassel er­schossen worden ist, wird noch bekannt, daß die beiden Frauen, die unter dem Verdacht des Mordes feftqenommen und an die Fundstelle geführt worden waren, hier ein umfassendes Geständnis abgelegt haben. Danach hat Frau Scheidemann mit ihrem Manne, der gern wilderte, in unglücklicher Ehe gelebt, so daß die Frau schließlich zu dem Entschluß kam, ihn aus dem Wege zu schaffen. Ihre Freundin, der sie sich anoertraut hatte war mit dem Vorhaben einverstanden. Scheide- mann ist dann mit den beiden Frauen in den Forst gegangen, um sich einen Festbraten zu holen. In I einem Tannendickicht hatten sich die drei zu einem Frühstück niedergelassen, wobei auch Wein getrun­ken wurde. Scheidemann, der stark tuberkulös war, ist dann eingeschlafen. Die Frauen haben nun die Armeepistole an sich genommen und damit den Schlafenden in die Schläfe geschossen. Den tödlichen Schuß hat die Meyer abgegeben, die, wie sie an- gibt ihrer Freundin zu Gefallen sein wollte. Der Vater der Mörderin, der Mitwisser der Tat war, hat nach deren Verhaftung Selbstmord verübt.

Gefährlicher Gewohnheilsverbrecher hingerichlel.

Am 14. Juli 1939 ist der am 24. Februar 1908 geborene Ernst Petry aus Frankenstein (Saar­pfalz hingerichtet worden, der vom Sondergencht in Kaiserslautern am 25. Mai 1939 zum Tode und hum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte . verurteilt worden ist. Petry, ein gefährlicher Ge- i wohnheitsverbrecher, hat am 17. Dezember 1938 m Hilst (Saarpfalz) versucht, einen 3 oll beam­ten, der ihn festnehmen wollte, zu toten.

Salzgitter stellt Erzversorgung auf über 100 Lahre sicher.

Seneralfeldmarschall Göring besichtigt das neue Industriegebiet.

präjudiziell feststehend! l, die japj' eit bei del rnen $,cn bestehen. MschenM ) möglich^' reff**'* fstankreck Md aller 'doch elne," >rium pw starken?e- Numan"" weiter' .n Mäh' t vor, Enjk Dionen ' 3erteWn®

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Srnel Äscheide^ ?

Stockholms vom Mittelalter bis jetzt gezeigt. Der Stockholmer Stadtbaudirektor Lilienberg wies darauf hin, daß heute Deutschland allein eine-Organisation für Reichsplanung besitze, die auch für alle anderen Länder nachahmungs- würdig fei.

Schreckensfahrl auf einer Waldbahn.

Vierzehn Bauernmädchen, die bei der Heuernte auf einer Alm in Suzany (Slowakei) von einem Wolkenbruch überrascht wurden, wollten mit einem > Rollwagen auf einer nur für den Holztransport I bestimmten, steil abwärts führenden Waldbahn rasch ins Tal abfahren. Da sie auch mit der Bremsvor­richtung nicht umzugehen wußten, e n t g l e i st e d e r Wagen sehr bald in einer Kurve. Die Mädchen wurden heruntergeschleudert und blieben schwer verletzt liegen. Ein einziges Mädchen, das nur

Oberregierungsbaurat Steffens, beim fcu.oUmäd)tigten für die Regelung der Bauwirtschaft, eilt in der ZeitschriftDer Deutsche Baumeister eben Ueberblid über die Aufgaben des General- L «ollmächtigten. Es könne nicht, wie vielfach m fr Oeffentlichkeit angenommen wurde, ferne Aus- owe sein, mit rauher Hand drosselnd in das gesamte Duschaffen einzugreifen. Die zu bewältigenden A uaufqaben seien nun einmal gestellt, sie mußten fr-chqeführt werden. Die Kräfte unseres Volkes und irFerer Wirtschaft reichten aus. Es gelte nur, die Säfte dort, wo sie noch gefesselt sind, von diesen Allein zu befreien, und dort, wo Spannungen em» llBll WHV -----

toten, sie durch Kräfteausgleich zu losen. 1938 habe I $n berSchaffenden Jugend" wird vorgeschlagen, ti deutsche Bauwirtschaft nach der Wirtschaftsstatt.Ausbildung der Kindergärtnerin auf zwei jt einen Gesamtumsatz von etwa 11 Milliar- Ih ? e zu bemessen und nur in staatlich bin RM. gehabt. Man gehe wohl nicht fehl in anerkannten Kindergärtnerinnen « Annahme einer Leistungsmögli ch k e i t von Seminaren durchzuführen. Als schulische Vor- nnb 12 bis 13 Milliarden RM. Dieser Mogllchkett .^ung joII O b e r s e ku n d a r e i f e ober mitt- giqenüber stehe nun ein Bauwollen, das nachhere Steife verlangt werden. Aber auch Volks- Aüsmerzung aller Wunschträume auf rund 18 Mil- chsilerinnen mit abgeschlossener (i'irben RM. zurückgeführt werden konnte. Es bleibe Sch u l b i ld u n g und Ki n d e r p f l e g e ri n n e n a(D gegenüber der bisherigen ßeiftungsmoghdifeit , besonderer Eignung zugelassen werden,

n'lch ein aus der bisherigen Kapazität unseres Bau- Bewerberinnen müssen dem BDM. angehoren. ffvrktes nicht zu deckender R e st von rund pr,Qtti^e Vorbildung soll ein Jahr Hauswirt­s-Milliarden RM. Zweifellos werde es nicht mog- kchaftliche und kinderpflegerische Praxis umfassen.

Ich sein, diese Spanne in vollem Umfang zu über-1 v'nden. Ader es scheine doch möglich und daher a.i ch erforderlich, eine Leistungssteigerung um etwa 1,5 bis 2 Milliarden RM. Umsatz zu er-

Aus alter Wett.

Grohdeulfcher Wandertag in Hirschberg.

Hirschberg -steht bereits völlig im Zeichen des 48 Deutschen Wandertages. Bei einem Empfang des Führer rates des Reichsverbandes der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine im Rathaus hieß Oberbürgermeister Blasius die Teilnehmer in der alten Bergstadt herzlich willkommen und be­tonte, daß zum ersten Male ein Deutscher Wander­tag im deutschen Osten abgehalten werde^ Im An­schluß begaben sich die Mitglieder des Fuhrerrats I zu einem" Kameradschaftsabend ins Par­teiheim, wo sie von Kreisleiter Stumpe begrüßt wurden.

Internationaler Kongreß für Wohnungswesen und Städtebau.

In Stockholm wies am vierten Tag des 17. In­ternationalen Kongresses für Wohnungswesen und Städtebau Professor Gottfried Feder (Berlin) auf das brennende Problem der Großstadt, die sinkende Geburtenziffer, hin. Dies fei die gefährlichste Krankheit, die em Volk befallen könne. Der Wille zum Leben ersterbe m den Groß­städten. Diese müßten daher durch Schaffung von Eigenheimen und Gartenvorstädten aufgelockert werden. Oberbaurat Stephan (Berlin) sprach als Mitarbeiter Professor Speers über die U m g e -1 Haltung Berlins, die vor allem wegen der Entwicklung der Industrie notwendig geworden fei. Die neuen großen Straßen durch Berlin hatten den Zweck dem wachsenden Verkehr Spielraum zu neben.' Der neue Stadtplan Berlins fei für eine Einwohnerschaft von 6 Millionen Menschen be­rechnet. Von den deutschen Vertretern beteiligten sich an der Aussprache noch Dr.-Jng Wolf aus Dresden und Landesrat Niemeyer (Berlins Am Nachmittag wurde ein Film über die Entwicklung

Tages der deutschen Kunst den Künstler mit dem Volke verband.

In den Kammerspielen kam mit Arthur Müllers TragödieKönig und Go ist ein zeitgenössischer Dramatiker zu Wort. Er läßt in seinem Werk das düstere Spanien Philipps II.! wieder erstehen, über dem der blutige Schatten der Inquisition lastet. In packenden Bildern gestaltet er die Tragödie des einsamen Königs, der im Zwie­spalt zwischen zarter Liebe und Glauben seinen eigenen Sohn auf dem Schaffot der Inquisition opfert. Unter Otto Falkenbergs glanzender Regie brachte Friedrich Dornin die Gestalt des igs zu starker Wirkung. Dem Großinquisitor Otto Bresin dämonische Größe. Die Bühnen-

Paris, 14. Juli. (DNB.) Im Rahmen der ' Feierlichkeiten des französischen Nationalfeiertages fand auf dem Champs Elyfes die trabihoneUe Militärparade statt. Wie die ganzen Revolu­tionsfeiern stand auch die Parade in diesem Jahre ausschließlich im Dienste der demokratischen Elnkrel- ungspropaganda. Die Parade wurde mit einem Massentlug von 250 französischen und 50 britischen Ja ad- und Bombenmaschinen eröffnet. Dann mar- diierten etwa 30 000 Mann die Pariser Parvde- traße entlang. Bemerkenswert an dem Vorbei­marsch, der alle Waffengattungen zeigte, war die Beteiligung englischer Soldaten, die den Block der Infanterie eröffneten. Die Eng­länder wurden mit dem Ruf »Vlv®. ^-n^terr®! bedacht. Wie immer bei den französischen Paraden nahmen bie farbigen Tru p P en einen breiten Raum ein. Besonders begrüßt wurde die Frem­de n l e q i o n , bie zum erstenmal seit Bestehen der Parade des 14. Juli an diesem Ereignis teilnehmen durfte An der Parade, die durch Panzerwagen b^s zu den schwersten Tanks ubge^loffen wurde, beteiligte sich auch - einem alten Brauch entspre­chend die Pariser Feuerwehr.

>2luf dem historischen Marsfelde veranstaltete die Regierung in den späten Nachmittagsstunden eine Kundgebung, bei der Ministerpräsident D aladier darauf hinwies, daß in der französischen Revolu­tion vor 150 Jahren die Einheit Frank­reichs geschmiedet worden sei. Das heutige Frank­reich fordere ebenso wie vor 150 Wen .^n allen Franzosen den restlosen Einsatz für ihr Vater- fnnh 3 Hnfpr Ainroeis auf die bei der heutigen Par°d?g-zeigt° militärisch- M->cht-nts--lking Fr°nk- ?-ich° v-rsich-rt- Balabier, baß bi- b-m ftanzastsch-n Volk in b-n l-tzt-n Monaten ans-rl-at-n gratzen . Op -r nicht °"geblich gewesen seien L.e Änssnh- ! nnwen bes Ministerprasibenten schlossen mit bem Brieden Der Präsident der Republik, ; §e b^Ne?ban7an ba/Mi'lr°ph°n trat, feierte , die zivilisatorischen Leistungen Frankreichs.

ÄnmHtrhp Zeitungen haben keinen Aufwand ge- ffamtlich dem Ausland den Nationalfeiertag : a?s ein Symbol der französischen Macht und Emhett

erscheinen zu lassen. In den Kommentaren, die auf die außenpolitische Bedeutung der Militärparade Hinweisen, ist die Erinnerung und der Vergleich mit derSiegesparade vom Jahre 1919 ein will­kommener Gegenstand, um sich allerlei Ausfälle gegen Deutschland und die totalitären Staaten zu erlauben.

Straßenkämpfe mitStreikenden" in USA.

Wetterbericht

Das schon seit Wochen vor Westeuropa liegende Tiefdrucksystem greift nur langsam weiter auf das Festland über. Zunächst stiegen bei warm-schwuler Südströmung die Temperaturen wieder zu sommer­lichen Werten an, wobei es am Freitag vereinzelt auch schon zu gewittrigen Störungen kam. Für die Folge ist mit zunehmendem Tiefdruckeinfluß und gewittrigen Niederschlägen zu rechnen.

Vorhersage für Sonntag: Bewölkt mit zunehmender gewittriger Störung, mäßig warm, schwül, südliche Winde.

Vorhersage für Montag: Wechselhaft, weiter schwül.

Lufttemperaturen am 14. Juli: mittags 23,8 Grad Celsius, abends 21,4 Grad: am 15. Juli: morgens 201 Grad. Maximum 25,5 Grad, Minimum heute nacht 17 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 14. Juli: abends 24,2 Grad: am 15. Juli: morgens 20,7 Grad. Sonnenscheindauer 9,7 Stunden.

Hauptschriftleiter vr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und die Bilder: Dr Fr. W. Lange; für Feuilleton: vr. Hans Thyriot (beurlaubt), i. V.: Dr. Fr. W. Sange; für Stabt Gießen Provinz unb Wirtschaft: Ernst Blumfchem; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An- /eigen: Theodor Kümmel. D.A.VI. 1939: über 9000. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs' preis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Elnzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Bf . mit der Zllu- ftrierten 5 Pf. mehr. Zur Zett ist Preisliste Nr. 4

1 vom 1. September 1937 gültig.

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aendsten Könner der dekorativen Künste gesrai- -stiii die Straßen und Plätze der Stadt, die schon rt ihrer ursprünglichen Form ein Ausdruck von □dönbeit und Harmonie der Architektur sind, in chmmernde und strahlende Arenen der Festes- teibe. Der Höhepunkt der Veranstaltungen wird im Festsonntag erreicht, an dem nach der Gr­iff,ung derGroßen Deutschen Kunstausstellung" )Uij) den Führer der imposante Festzug2000 Zaire deutscher Kultur" sich durch die Straßen der in Bewegung setzt. Die ganze deutsche Ge- chchte wird an den Hunderttausenden vorüber- iieten, von der fernsten Vergangenheit bis zur ürstten Gegenwart. So wird auch der diesjährige ,Dg der Deutschen Kunst" das halten, was er icroricht, er wird ein Markstein in der Geschichte _ - .

>es künstlerifchen Schaffens der Nation bilben und Schachtanlagen unb ließ sich an Ort unb Stelle von Mir Welt vor Augen führen, welch' hohe Etel- Generalbirektor Pleiger über ben Weitergang Mg b-r beutfche Künstler im Reich Abolf chitlers ber bergbaulichen Arbeiten berichten Am Nach. V^i , 1 1 D. S. mittag besichtigte der Generalfeldmarschall die em»

;imi ________ keinen Betriebe auf dem Hüttengelände, wobei von

Iber Gichtbühne eines Hochofens aus von Hermann dfnfhrtntllind hBraffert ein Uebcrblirf über die Gesamtanlage

«OiljyUII Igegeben wurde. Im Gelände orientierte sich der

m Generalfeldmarschall über die Planung der neuen

Bill 4IIVviivvi f " ISchachtanlagen, die der Mittelpunkt des neuen In-

Berlin, 14. Juli. (DNB.) Im Juni ist in der dustriegebietes werden wird und deren erster Sau- wüschen Wirtschaft eine weitere Zunahme )es Beschäftigungszusta n d t5 ^,n9^rctß"; Sit betrug gegenüber dem Vormonat 162 000 unb jtcenüber dem Vorjahr 1,3 Millionen Ende Ium ooirben im Altteich insgesamt 21840 000 beschäftigte «Gieiter und Anaestellte gezählt, und zwar 14,8 In dem edlen Wettstreit der Künste können die IDMionen Männer und 7 Millionen Frauen. Es Vertreter der darstellenden Kunst nicht zurückstehen, iftfür die Laae des Arbeitseinsatzes charakteristisch, Denn München hat eine Theatertraditon zu wah- d»! lick die Zahl der b e s ch ä fti gt e n Iren und will sie auch wahren. Während Staatsoper Flauen stärker vermehrt hat als die der Män- und Staatsschauspiel unvergängliche Werke der klas- m obwohl der Bestand an beschäftigten Frauen fischen Musik boten, waren die Äammerfpiele einem m- halb so aroß ist als der der Männer. I Vertreter der zeitgenössischen Dichtung geöffnet. Die

-ine weitere Zunahme der Beschäftigung war nur Klassiker der leichten Muse fanden für ihre Werke nti burck Heranziehung von bisyer Selbständigen, I am Gärtnerplatz und am Dolkstheater dankbare R-itnern und sonstigen beschränkt Einsatzfähigen Zuhörer.

inn durch Einstellung einer großen Zahl von bis- Im Residenztheater gab es M ozartsEnt- ht nickt erwerbstätig gewesenen Frauen möglich.If sih r un g aus dem Serail . Die Neumszeme- D von den Betrieben benötigten Kräften konnten rung Rudolf Hartmanns hatte Mozarts reiz- nr nach dem Grade der Dringlichkeit vollem Werk ein farbenprächtiges Gewand in den «vernieten werden. Erfreulicherweise ist es mit Bühnenbildern und Kostümen Ludwig Sieverts Hie der Anordnung über die Beschränkung des gegeben. Unter der Stabführung Bertil W e tz e l s ° Aveitsplatzwechsels gelungen, eine größer Ste- bergers ergab fick eine Anführung, die des Ta- tttkeit der A r b e i t s v e r h ä 11 n i s f e zu er- ges der deutschen Kunst würdig war. Getragen udLn von den kraftvollen Stimmen Felicie Hum--

Ln der Landwirtschaft können durch Ein- Mihacseks (Konstanze), von Adele Kern lal von Schulkindern, durch Werksbeurlaubungen Monde), Peter Anders (Belmonte), Walter ovr Industriearbeitern, durch Heranziehung von C a r n u tz (Pedrillo) und Paul B e n d e r s (Osmm) Ameitsmännern und Soldaten und dank der frei- mit Odo Ruepp (Basta Selim) riß die Auf- wliaen Mitarbeit von Angehörigen der Partei führung das festlich gestimmte Haus auch auf osse- utb ihrer Gliederungen die Erntearbeiten recht-er Bühne zu lebhaften Bezeugungen des Dankes -k iq beendet werden. An Dauerkräften für diel-- ---------

Lndwirtschaft besteht nach wie vor großer Mangel.

I- Baugewerbe mußten zahlreiche Stellen um bcstzt bleiben. Auch in der Metallindustrie ifiocine Entspannung nicht eingetreten.

Die Ausbildung der Kindergärtnerin ist noch nicht isn erweiterten Aufgaben in Kinderhort und Kin- isrheim angepaßt. Das Jugendamt der -'AF. setzt sich deshalb gemeinsam nut der Illeichsjugendführung für eine Neuordnung ler Berufsausdildung ein. lieber ihre Aufgaben im Kindergarten hinaus muß die Kindergärtnerin be« Migt sein, den Beruf der Erzieherin auszu- üben. Als Leiterin von Kindergruppen mutz sie m tsr Lage sein, die Gemeinschaft zu formen rnd auch die körperliche Ertüchtigung iss Kindes zu übernehmen, lieber den Kreis der

Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!