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Aus aller Welt

Haifischtony und die Galleonsfigur (Line unheimliche Seemannsgeschichie von Christian Munk.

Zwetkowitsch fährt nach Rom.

Belgrad. 9. Auoust. (Europapreß.) Der |ugo- slawische Ministerpräsident Zwetkowitsch wird am Donnerstag nach Rom abreisen. Minister. Präsident Zwetkowitsch, der Präsident der natio­nalen jugoslawischen ArbeiterorganisationJugoras" ist, folgt einer Einladung der italienischen natio­nalen Arbeiteroerbände.

Sekerintrristag der deutschen Studenten

Berlin, 9. Aua. (DRB.) Der Reichsstudenten- führer Dr. S ch e e l hat den 1 2. A u g u st (Schlage- ters Geburtstag) zum Bekenntnistag der deutschen Studenten erklärt.

0n Anwesenheit des Gauleiters von Tirol-Vorarl­berg wurden am Brenner die S)itlerjunaen dieses Gebiets, die am Adolf-Hitler-Marsch teilnehmen, ver- übschiedet. Zum erstenmal begleitet auch eine Abtei­lung der italienischen Jugend mit ihren Feldzeichen »ie deutschen Jungen. Unser Bild zeigt die jungen

Italiener beim Aufmarsch am Brenner.

(Pressebild-Zentrale-M.)

deutsches Küskenpatrouillenboot fährt Weltrekord.

Die Pacht- und Bootswerft Friedrich Luerssen, Vegesack bei Bremen, führte auf der Weser eine Weltrekord-Versuchsfahrt mit einem seetüchtigen ütüstenpatrouillenboot durch. Die Versuchsfahrt, die 'uiter Aufsicht der Obersten Nationalen Sport- «lehörde stattfand, gestaltete sich zu einem vollen Erfolg. Das mit Daimler-Benz-Spezial-Diesel- Motoren ausgerüstete Küstenpatrouillenboot durch- urhr die genau vermessene Meile unterhalb von Krake in dem für diese Bootsklasse bisher nicht erreichten Stundenmittel von 68,13 Kilometer. Diese Leistung bedeutet einen neuen Weltrekord, ber an, dieUnion Internationale" zur Anerken­nung weitergeleitet worden ist.

Schwere Unwetter im Gau Oberdonau.

1 Einzelne Teile von Oberdonau wurden von schweren Unwettern heimgesucht. Im Aurach- irird Wesenaurachtal wurden 14 Brücken weggerisseN. <i»ne bettlägerige alte Frau ertrank. Die Was- sermassen überraschten die Bewohner des Aurach- thb des Wesenaurachtales innerhalb von fünf Mi- raten mit solcher Gewalt, daß die beiden Täler d,senden Wildflüssen glichen. Die Fluten spülten die Lsamten Brennholzoorräte der Talbewohner fort.

ich das Atterseegebiet wurde von dem Unwetter hämgesucht. Ein dreistündiger Wolkenbruch brachte ütel Erdreich ins Rutschen, so daß z. B. der Der- kchr auf der Straße von Nußdorf nach Unterach

unterbunden wurde. In Weyregg wurden mehrere Häuser unter Wasser gesetzt.

verantwortungsloser Unternehmer.

In Spittal an der Drau wurde dieser Tage ein Kraftwagen eines Villacher Reisebüros beschlag­nahmt, der mit unbrauchbar gewordenen Bremsen die Großglocknerstraße befahren wollte. Die Ueberprüfung oer Bremsen ergab, daß die Weiterfahrt eine schwere Gefahr für Leben und'Sicherheit der Fahrgäste bedeutet hätte. Der Wagen wurde sofort aus dem Verkehr ge­nommen und beschlagnahmt. Gegen den Unter­nehmer wurde Strafanzeige erstattet.

©er Führer

bei bett Salzburger Festspielen.

Salzburg, 9. Aua. (DNB.) Am Mittwoch­abend besuchte zum ersten Male der Führer die Salzburger Fe st spiele und wohnte der Aufführung von MozartsDon Giovanni" bei. Als der Führer überraschend in Salzburg ein­traf, wurde er von der Menschenmenge, die all­täglich die Anfahrtsstraßen zum Festspielhaus um­säumt, jubelnd begrüßt. Mit dem Führer nahmen in der Ehrenloge Platz Gauleiter Dr. Rainer und Staatsminister Glaise-Horstenau sowie von der Begleitung des Führers u. a. Reichsleiter Bormann, ^/-Gruppenführer Schaub, NSKK- Brigadeführer Bormann und Hauptmann En­gel. Mtt Begeisterung grüßten auch im Zuschauer­raum die Festspielgäste den Führer, der zum ersten Male in ihrer Mitte weilte. Die hervorragende Auf­führung in italienischer Sprache, an der unter der musikalischen Leitung von Clemens Krauß nam­hafte italienische uno deutsche Künstler mitwirkten, wurde mit begeistertem Beifall ausgenommen. Auch I bei seiner Rückfahrt nach Berchtesgaden wurden dem Führer stürmische Huldigungen dargebracht.

Faschistische Jugend beim Adolf-Hiiler-Marsch.

Was alles gestohlen wird.

In der Napoleon - Erinnerungs - Ausstellung in Lüttich, in der die verschiedensten Erinnerungen an Napoleon gezeigt werden, sind zwei wertvolle Orden der Ehrenlegion aus einer Vitrine g e st o h l e n worden. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur.

Schiebungen mit spanischen Gemälden.

Die französische Polizei ist einem Schleichhandel mit wertvollen spanischen Gemälden auf die Spur gekommen. So konnte, wie derMattn" berichtet, in Perpignan die berühmteDornenkrone" von Murillo beschlagnahmt werden, die vor einigen Tagen in Nimes für 25 000 Franken verschleudert worden war. Das Gemälde entstammt einem spani­schen Museum und ist auf unbekannte Weise bei der rotspanischen Massenflucht mit über die franzö­sische Grenze gekommen.

Rote Massenmörder in Spanien verhaftet.

Die Polizei in Barcelona verhaftete einen Anar- chistenhäuptling, der 6 0 Morde eingestanden hat. Ein Mitglied des Reoolutkomitees, das 18 Morde auf dem Gewissen hat, wurde gleichfalls verhaftet.

Britisches Militärflugzeug abgestürzt und verbrannt.

Ein Flugboot der englischen Luftwaffe, das sich auf dem Wege von London nach dem Irak befand, stürzte an der ägyptischen Küste bei Abukir ab und verbrannte. Von der achtköpfigen Besatzung wurden zwei Mann getötet und einer schwer verletzt. Das verunglückte Flugboot hat einen Wert von 750 000 Mark.

Diktaturgelüste zu hegen. In der Dritten Republik ist bisher erst einmal von der Möglich, kett der Kammerauflösuna Gebrauch gemacht wor­den, nämlich unter dem Marschall MacMahon im Jahre 1877, und dazu noch mit negativem Erfolg.

Neue Regierung in Holland.

Den Haaa, 9. August (DNB.) Wie amtlich mit- geteilt wird, ist es de Geer gelungen, eine Re- g i e r u n g au bilden. In der neuen Regierung sind die Christtich-Historische Union, die Römisch-Katho- lische Staätspartei, die Sozialdemokraten und die freifinnigen Demokraten vertreten. Ferner werden einige Ministerien durch Fachmänner besetzt.

Das war sonderbar an Bord derQueen Mary", mit der wir damals die Westküste hochtrampten. Wir hatten Pech, es geschahen unheimliche Dinge an Leib und Seele und am stehenden Gut. Da war zum Beispiel die Geschichte mit Haifischtony, die uns alle so in Schrecken «'ersetzte, denn bei der christlichen Seefahrt wird man leicht abergläubisch.

Mr lagen damals in Valparaiso und hatten eine gute Zeit, denn die Bars dort sind billig und die Mädchen hübsch. Haifischtony war zwar eine rauhe Haut, aber jedesmal bei Sonnenuntergang begann er, sein Schicksal zu beweinen. Er hatte ein braunes, faltiges Gesicht, die gelben Haare wippten über feiner Stirne, nur feine Beine waren etwas krumm. Vielleicht lag es «daran, jedenfalls schwor er nach dem siebten Zuckerrohrschnaps, an diesem Abend, an dem die Palmen über uns rauschten und der Vollmond schien, daß er, Haifischtony, für sein Teil genug habe von der Welt, er wolle ein Häuschen an der Küste haben und im weißlackierten Fenster liegen und die Hände um einen Resedatopf falten, und er wolle zu diesem Zweck eine Frau mit­nehmen, eine richtige, stille, und eine Handvoll Kinder müßten auch dabei herauskommen. Auf jeder Treppenstufe könne getrost eins sitzen und seinetwegen heulen, das sei ihm gleich. Aber sonst habe er genug.

Das schrie Haifischtony in Valparaiso, wobei er einen Stuhl, zwei Trinkgläser und die Nase des Wirtes zerbrach, der damit durchaus nicht ein­verstanden war. Wir schleppten Haifischtony mit Gewalt an Bord und warfen ihn in feine Koje, und am nächsten Tage gingen wir Anker auf und segelten weiter. Haifischtony, unser Bootsmann, tat seine Arbeit, und eines Tages fluchte er gottes­lästerlich über die Galleonsfigur. Schändlich sehe sie aus, verregnet und vom Saizwasser zerfressen, und sie müsse neu angemalt werden. Wir besahen sie uns, der Alte und wir alle, und wir sagten, Hai- fischtony habe recht, und sie müsse neu angemalt werden.

Die Galleonsfigur war aus Holz und stellte eine üppige Frau dar, die mit verweintem Gesicht in die Ferne starrte. Haifischtony sagte, wir müßten sie an Bord bringen, und wir sch raunten und häm­merten an der Figur herum, unter der sich die Bug­wellen schäumend brachen, und wir brachten sie mit vieler Mühe an Deck. Sie war lebensgroß und sah niemanden an, und es war sonderbar, plötzlich eine Frau an Bord zu haben. Sie stand an den Mast gelehnt und machte ein strenges, rätselhaftes Gesicht.

Gut, als wir vor Santander vor Anker lagen, machte sich Haifischtony landfein und verschwand. Wir hörten ihn erst spät nachts an Bord kommen, er ging leise und warf sich nebenan in seinem winzigen Kajütraum stöhnend in die Koje, wobei er leise mit sprach. Arn nächsten Morgen, als wir schon auf See waren, entdeckten wir, daß die Galleonsfigur verschwunden war. Haifischtony knurrte, er hätte sie nach unten gebracht, um sie anzumalen. Er wolle einmal ganze Arbeit machen mit dieser alten Figur.

Junge, Junge, der Alte machte ein komisches Gesicht, und wir grinsten in die hvhle Hand. Und was soll man dazu sagen, daß er sogar die Tür zu seinem Kajüttaum abgeschlossen hatte. Na, er mußte in diesen Tagen viel einstecken. Es war glühend heiß, und wir machten nur langsame Fahrt. Die Segel hingen schlaff, obwohl der Alte am Mast kratzte. Manchmal hörten wir unten den Boots­mann hämmern und sägen. Die Galleonsfigur sahen wir lange nicht, und die Arbeit daran mußte ihn wohl mächtig anstrengen, denn er jetzt so viel wie sonst nie, und das machte uns traurig, denn Labskaus gibt es zum Beispiel nie genug.

Keiner von uns ahnte etwas von der Aufregung, die uns die Geschichte noch kosten sollte. Wir hatten nämlich Ratten an Bord, eine schwere Menge, sie pfiffen nachts aus dem Frachtraum, nagten die Ladung an und vollführten einen tollen Lärm.

Wir warfen mit Handspeichen oder Tauenden nach ihnen, aber sie entwischten immer wieder.

Kurz und gut, eines abends saßen wir in einer Bar in Providencia, alle Jungens vom Vorschiff und Haififchtony mittendrin, und die Zuckerrohr» fchnäpse fuhren uns wie Mester die Kehle herunter. Es wurden eine Menge Mester, und Haififchtony wurde immer vergnügter. Schließlich kam unser Küchenjunge, und der Spanier fragte ihn, ob der Käpten schon fertig wäre. Nein, lachte der Schiffs­junge, er sei mittendrin, man könne direkt an Bord ersticken.Wieso", fragte da Haififchtony,woran ersticken?" Der Junge antwortete verwundert:Am Schwefel natürlich!^

Plötzlich wird unser alter Haififchtony wach und fragt, was denn los fei an Bord? Der Schiffsjunge trinkt fein erstes Glas aus und antwortet, daß der Käpten plötzlich die Ratten satt gekriegt habe und mit den Hafensanitätern das ganze Schiff aus­schwefele, damit die Brut ersticken solle.

Chiquita!" brüllt da plötzlich unser Bootsmann, wird kreideweiß und springt auf, wobei sein Stuhl umfällt. Dann rennt er hinaus. Alle sind totenstill. Es muß etwas passiert sein. Der Spanier und ich reißen die Türe auf und folgen dem Bootsmann. Er läuft wie ein Verzweifelter über die sonnen­durchglühte Straße.Chiquita!" jammert er fassungslos und seine Absätze fliegen.

Wohin, Bootsmann?" rufen wir hinter ihm her. An Bord!" schreit er,Chiquita... Chiquita... sie stirbt!" Und er rennt wie ein Wilder vor uns her, springt über Pfützen, biegt heranratternden Wagen aus, hastet um Ecken, er rennt um das Leben der Chiquita. Chiquita, das heißt Kleine. Ein Mädchen? Wir begreifen, daß etwas Fürchter­liches geschieht. Vor einem laut bremsenden Auto gelingt es dem Bootsmann gerade noch auszu­weichen, er rempelt Leute an und rast weiter. Chauffeure und Passanten schimpfen hinter ihm her und drohen mit der Faust. Haififchtony rennt zum Hafen, um eine Chiquita zu retten, Platz da, um Gotteswillen!

Gerade erreichen wir einen Hafenkanal, als die Fähre abwirft. Wir können nicht hinüber. Haififch­tony wirft sich ins Gras, flucht und hämmert mit den Fäusten auf den Boden. Wir halten ihn keu­chend fest:Warte, Bootsmann, gleich kommt die Fähre zurück, wir retten deine Chiquita!"

Zur selben Zeit war folgendes geschehen: Als der Käpten mit dem Smutje und den braunen Sani­tätern den Bootsmannsraum aufschloß, um auch hier Schwefel zu legen, horten sie dort ein flüch­tiges Geräusch. Sie erschraken, als sie im Halb­dunkel des Kajütraums ein böse lauerndes Weib erblickten, das riesig und bewegungslos in der Ecke lehnte und sie gespenstisch grinsend anstarrte. Eine Tote? Es war die Galleonsfigur. Der Käpten lachte, holte erleichtert Atem und gab der Holzpuppe einen verächtlichen Stoß, um feinen Mut zu zeigen.

Plötzlich jedoch horten alle ganz fein, aber deut­lich die Galleonsfigur sprechen:Misericordia!" und die starren Augen der unheimlichen Figur bewegten sich, ein fürchterlicher Anblick! Die Männer spran­gen entsetzt zurück, der Käpten hob ein Beil, und der Smutje stürmte in rasender Angst die Leiter hinauf und erkletterte den Mast. Die Sanitäter fielen auf die Knie und beteten laut.

Dann bewegte sich die Figur, einige Bretter in ihrem Rücken fprangen mit lautem Knall auf, so daß die Männer erschauerten, und heraus trat ein rührendes, schwarzhaariges Mädchen mit anast- vollen Augen, ein halbes Kind noch, das sich den Männern in dem engen, halbdunklen Logis laut jammernd vor die Füße warf. Sie schluchzte und flehte um Gnade und schmiegte ihr Gesicht an das Knie des Kapitäns.Jaja", knurrte der Kapitän verdutzt, und kratzte sich hinterem Ohr,is man god, lütt Deem", und er blickte hilfesuchend die anderen Männer an. Im selben Augenblick polterte unser keuchender Haifischtony den Niedergang her- unter, riß das Mädchen stürmisch in feine Arme

Die Neubildung deutschen Bauerntums.

Hochziel nationalsozialistischer Agrarpolitik ist die Neubildung deutschen Bauerntums. Als Vorkämpfer des Gedankens von Blut und Boden und der lebens- gesetzlichen Bedeutung des deutschen Bauerntums hat der Reichsbauernführer R. Walter Darr 6 auf dem jüngsten Reichsbauerntag in Goslar ein­deutig dargelegt,daß es entweder einen national­sozialistischen Staat gibt, der sich zum Blut und zur Rasse bekennt, und dann ist die Neubildung deutschen Bauerntums eine völkische Frage, die nicht am Portemonnaie des einzelnen Siedlungs­bewerbers scheitern darf, ober aber das Portemon­naie des einzelnen Siedlungsbewerbers entscheidet, dann sind wird irgendwie nicht folgerichtig in unse­rer weltanschaulichen Haltung diesen Fragen gegen­über".

Die Neubildung deutschen Bauerntums ist bevöl­kerungspolitisch von außerordentlicher Bedeutung. Schon aus diesem Grunde ist sie vordringlichst vor« zutreiben. Sie muß besonders von der biologischen Seite betrachtet werden. Wenn auch durch die Land­flucht in den letzten Jahren Rückschläge hervorge­rufen wurden, so ist das Landvolk doch noch immer der Blutsquell der Nation, insbesondere mehn durch entsprechende Maßnahmen der Landfrau ge­holfen wird. Es hat sich gezeigt, daß durch die Be­siedlung und Aufteilung in neue Bauernhöfe die Zahl der Menschen auf den früher in Form von Großbetrieben bewirtschafteten Flächen eine erheb­liche Zunahme erfahren hat.

Eine Sonderuntersuchung des Statiftstchen Reichs­amts hat hier beachtenswerte Feststellungen getrof­fen. Bei 148 in den Jahren 1929 bis 1934 aufge­siedelten Gütern wurden vor der Besiedlung 2692 Haushaltungen ermittelt, nach der Besiedlung 4283. Das bedeutet eine Zunahme von 59 v. H. Vor der Besiedlung belief sich die Zahl der Personen auf 12181, nach der Besiedlung auf 20 006, was einer Zunahme von 64 v. H. entspricht. Während vor der Besiedlung 19,6 Menschen auf den Quadratkilometer entfielen, waren es nach der Besiedlung 32. Das bedeutet wiederum eine Zunahme von 61 v. H. Da­bei wurde nicht berücksichtigt, daß die angefiebelten Ehepaare durchschnittlich jünger sind als die bis­herigen. Wie die Feststellungen des Statistischen Reichsamtes zeigen, weist die Kinderzahl von 12 132 Neubauernfamilien im Verlauf von sechs Jahren eine Steigerung von 30 569 auf 38 738 auf. Das ist eine Erhöhung um 27 v. H. Nach einer wetteren Untersuchung des Statistischen Reichsamts über die Familienverhältnisse von 5607 im Jahre 1931 er­richteten Bauernhöfen belief sich die gesamte Kinder­zahl der Neubauern, einschließlich der erwachsenen und außerhalb des Haushalts der Eltern lebenden Kinder, beim Bezug der Stellen im Jahre 1931 auf insgesamt 14 458 und am 1.7.1937 auf insge­samt 18101 Personen. Die Kinderzunahme betrug demnach 3643, also 25 v. H. Dabei zeigte die Zu­nahme in der Kinderzahl eine mit der Größe ber Höfe ansteigende Richtung. Bei den Höfen unter 15 Hektar war sie unter dem Durchschnitt, bei den größeren darüber.

Es muß hier jedoch darauf hinaewiesen werden, daß die beiden Untersuchungen des Statistischen Reichsamts sich auf Neubauern erstreckten, die nicht nach den Grundsätzen nationalsozialistischer Sied­lungspolitik ausgewählt und angesetzt waren. Es kann nicht zweifelhaft fein, daß unter Anwendung nationalsozialistischer Auslesegrundsätze die bevölke­rungspolitische Zielsetzung, ein möglichst großer Kinderreichtum, erreicht wird. Im übrigen ist noch zu beachten, daß sich die Untersuchungen des Sta­tistischen Reichsamtes auf einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum erstreckten, denn gerade bei den bäuerlichen Familien verteilen sich die Kinderge­burten auf einen größeren Zeitraum.

Nach der Machtübernahme hat eine scharfe Aus­wahl der Siedler eingesetzt. Der Siedler muß heute seine Eignung durch Erwerb des Neubauernscheines unter Beweis stellen, der nur nach strenger Prü­fung erteilt wird. Rassereinheit, Gesundheit und Erbgesundheit sind die obersten Voraussetzungen zum Erwerb des Neubauernscheines. Der Erwerber wird daher nicht nur auf die sachliche, sondern auch auf die gesundheitliche, erbgesundheitliche, rassische, politische und charakterliche Eignung geprüft.

Der Siedlungswille im deutschen Volt ist sehr stark. Von Tag zu Tag steigt die Zahl der Inhaber von Neubauernscheinen. Mehrere Zehntausend war­ten auf einen Hof. Einen fertigen Bauernhof an den geeigneten Neubauernscheininhaber zu übergeben ist mitunter sehr schwer. Die Ursache liegt vielfach in der Form der Ansetzungsfinanzierung. Daran darf die Siedlungsmöglichkeit jedoch nicht scheitern. Es ist daher auf diesem Gebiet eine Neuordnung un­bedingt notwendig. So hat Reichshauptabteilungs­leiter Haidn am 9.5.1939 ausgeführt:Die Bedin­gungen finanzieller Art, unter denen heute bei der Neubildung deutschen Bauerntums gearbeitet wird, dürfen künftig nicht nur vom fiskalischen Stand­punkt aus gesehen werden. Die Neubildung deutschen Bauerntums ist eine Aufgabe an unserer Volks­struktur und vor allem im Osten ein Lebensproblem für unser Volk. Deshalb müssen die finanziellen Be­dingungen der bäuerlichen Siedlung nach der Not­wendigkeit und Dringlichkeit der Aufgabe alsbald neu geordnet werden."

und schrie:Laßt die Hände von dem Kind, das ist meine Frau!"

Na, wir ließen. Haifischtony ging von Bord unserer altenQueen Mary" und machte an Land mit seiner Chiquita eine Hafenkneipe auf, wo sie heute noch ausschenken. Uebrigens ist es so ge­kommen, daß auf jeder Treppenstufe bei ihm nicht ein Kind sitzt und heult, sondern zwei auf jeder Stufe. Wir sind natürlich weiter gesegelt, und die Galleonsfigur mit uns, vorne am Bugspriet.

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flaltfchale: 1 Liier Wasser. Man bringt das Wasser mit 100 g (4 geh. EflL) judrer 3um Aocheft. himmt * von iOO-15Og(4-6gehQuftcEfll.)3uAcr. öcr fluch (teile, gibt den ungerührten Inhalt der beiden Päckchen unter Rühren fi 1 °^heF.5°flen- und hjnejn eine halbe Minute kochen und stellt die Suppe halt. Damit sich keine

ober 3?trCone' Gemach V, Citei bildet, rührt man sie wahrend bet Erhaltens häufig um und sckmeckt bann Wasser ober Apfelmein j.Anrühten. mit bem Rest des Zuckers ab.

Einlaae- I Dubbinu - V Liter Milch ^on bcreilel ebien Manbellapudding nactf ber Gebrauchsanweisung, nimmt jedoch ipädülicn UFTetRer Manbella - die Rnrührflüsfighect oon bem halben Liter Milch unb huckt ben Pubbing 5 Minuten. Pubbingpuloer. Er wirb in eine mit haltern Wasser ausgespülte form gefüllt unb nach bem Erhalten

50 ß (2 gehäufte EflL) Zucker: gestürzt. Man reicht ihn anstelle oon fllöflen zu der Kaltschale.

2. frückie: 250-125 S ruhe frückte. Die ourberciteten fruchte werden gezuckert unb hur) onr bem Anrichten in bi» A.Erdbeeren,Himbeeren,Kirschen, flaltfchale gegeben. Bitt» ou,srhn»lbOi»t